Allgemeiner Hinweis: Der folgende Text ist der 5. Abschnitt zum 14. Teil einer Reihe von Arbeitstexten. Sie sollen nach und nach im Vordruck auf QPress.de in eine »Kritik der Psychoanalyse im Kontext einer Psychoanalyse des alltäglichen Nahbereichs« (vorläufiger Arbeitstitel) eingehen. Der 14. Teil selbst steht unter dem Arbeitstitel »Probleme der Subjektbildung«. Er ist sehr umfangreich und soll deshalb den Lesern nacheinander in einzelnen Abschnitten zur Kenntnis gegeben werden. Der folgende 5. Abschnitt steht unter dem Arbeitstitel »E14-5 Gegenstandsebene versus Beziehungsebene oder was ist ein Diskurs«. Die einzelnen Teile von E1 bis E14-4 sind im Quellverzeichnis aufgeführt.
E14-5 Gegenstandsebene versus Beziehungsebene oder was ist ein Diskurs
Die letzten Texte (E12, E13, E14-0, E14-1, E14-2, E14-3, E14-4) legen nahe, dass die herrschenden Eliten des gesellschaftlichen Kontextes (im Sinne der Gesamtheit aller vernetzten sozialen Strukturen) nicht gut zu sprechen sind auf eine individuierende Autonomisierung des Subjekts. Auch Hanne Thiele, die dem »Offenen Verteiler« angehört, scheint diesen Eliten nahezustehen mit ihrer Kritik an mich, der ich mich für das Subjekt und seine Autonomisierung ausspreche. Als wolle sie die herrschenden sozial-ökonomischen Verhältnisse (Beziehungen) in ihrem Bestand nicht antasten.
Kritik ja, zum Beispiel gegen die CO2-Lüge, die stimmen mag oder auch nicht, aber bitte nur affirmativ im Gegenstandsbezug[1] und damit bestandssichernd für das System: die herrschenden Verhältnisse. In ihrer Kritik heißt es:
»Franz forderte in seinen Texten mehrfach, das Subjekt müsse sich den Ansprüchen des Staates entziehen können, gleichzeitig erwartet er Versorgung für diejenigen, die sich real und bewusst entziehen. Beides gleichzeitig geht nicht. Man muss sich also entscheiden, ob man selbstverantwortlich leben will, oder komfortable Stallfütterung bevorzugt«.
Mit diesen geradezu zynischen Äußerungen – »komfortablen Stallfütterung« für Verlierer – setzt sich Hanna Thiele dem Verdacht aus, als interessiere sie sich nicht vor allem für die Verlierer der Gesellschaft.
Protokoll einer Beziehungstat
Mit diesen einführenden Zeilen wird deutlich, dass ein Diskurs über soziale Verhältnisse lediglich im Gegenstandsbezug – das heißt auf der Sachebene – akzeptiert wird, wiewohl die Beziehungsebene immer präsent ist, und sei es auch nur, indem wir in Diskussionen zum Ausdruck bringen, dass wir uns für die Verlierer der Gesellschaft nicht interessieren, was ja ein Licht wirft darauf, in welcher prekären Beziehung wir zu ihnen stehen; so in der Art: »Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott«. Und Gott, das sind wir: sein Ebenbild, die wir überzeugt sind, der Staat könne im Kapitalismus dem Gemeinwohl dienen. Seit Marx wissen wir, dass er das nicht tut.
An dieser Stelle möchte ich dokumentieren, wie es dazu kam, dass mir sozusagen auf der Beziehungsebene ein Versehen unterlaufen ist. Das obige, in meinen Augen zynische Zitat, im Offenen Verteiler dokumentiert, habe ich versehentlich Klaus-Jürgen Bruder zugeschrieben, der mir daraufhin auf der Beziehungsebene die folgenden, ziemlich unversöhnlichen Zeilen schrieb:
»Lieber Franz, jetzt reicht es aber endgültig mit Deiner diffamierenden Auseinandersetzung mit mir. Die zitierten Sätze stammen nicht von mir, sondern von Hanna Thiele das müsstest Du doch gemerkt haben. Ich werde Dir ab sofort nicht mehr antworten. Klaus-Jürgen«.
Ich bat daraufhin für mein Versehen um Verzeihung, die mir Klaus-Jürgen bis heute nicht gewährt. Ich schrieb:
»Lieber Klaus-Jürgen, warum so extrem empfindlich? Du hast ja recht: ich habe nicht gemerkt, dass die inkriminierten Sätze nicht von Dir, sondern von Hanna Thiele stammen. Gut, dass Du mich darauf aufmerksam gemacht hast. Habe so meine Probleme mit der farblichen Kennzeichnung von Zitaten oder eigenen Sätzen. Deshalb verwende ich immer Anführungszeichen und gehe vor allem auf Zitate ein. Merkwürdig ist nämlich, dass Du Hanna Thiele zitierst, und zwar insofern ohne erkennbaren Sinn, als Du ihre Äußerungen kritisch nicht kommentierst, obwohl sie Kritik m.E. ganz sicher verdient hätten.
Stattdessen hast Du dich ganz allgemein für Hanna Thieles Unterstützung bedankt, sodass ich in der Tat den Eindruck hatte, ihre Sätze stammten von Dir. Man hätte ja, zumindest ich, auch den Eindruck haben können, Du seist mit ihnen einverstanden.
Trotzdem möchte ich mich für meinen respektlosen Fauxpas entschuldigen. Ich glaube, dass dennoch nicht alles falsch ist, was mir über die Jahre kritisch zu Dir eingefallen ist. Darauf hast Du, wenn überhaupt, immer ziemlich schmallippig reagiert. Sodass es in meinen Ohren fast wie eine Erlösung klingt, dass Du nunmehr mit mir nicht mehr reden willst und damit die Beziehung wohl als beendet betrachtest. Schade. Herzliche Grüße. Weiterhin Dein Franz«.
Wie gesagt, auf meine Entschuldigung reagierte Klaus-Jürgen nicht. Einen Tag später brachte ich die Möglichkeit einer Unversöhnlichkeit von seiner Seite im folgenden Beitrag zum Ausdruck:
»Liebe Freunde*innen des Offenen Verteilers, es ist leider gut möglich, dass Klaus-Jürgen Bruder fortan keine politisch motivierte Beziehung mehr zu mir unterhalten möchte. Damit würde ich dann leben müssen.
Aus meiner Sicht unnötig. Ich glaube, dass ein Versehen von meiner Seite, ihm meines Erachtens zynisch verstehbare Sätze von Hanna Thiele zugeschrieben zu haben, eine solch massive Zuspitzung des Konflikts in Form eines Abbruchs der Auseinandersetzung nicht rechtfertigt. Es sei denn, die Kritik, die sich eigentlich an Hanna Thiele hätte richten müssen, ist weder nachvollziehbar noch zu rechtfertigen. An dieser Stelle hält sich Klaus-Jürgen Bruder mit einer Bewertung nicht gerade meinungsstark zurück. Warum?
Leider ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass er sich inhaltlich zu meiner Kritik an ihn, die ich eigentlich an Hanna Thiele hätte richten müssen, noch äußern wird.
Wie dem auch sei. Es ist ein Menschenrecht, sich aus einer Beziehung zu wem auch immer zurückzuziehen, so wie es das Recht eines jeden Verlierers der Gesellschaft sein muss, sich vom Staat nicht in eine Beziehung zu ihm nötigen zu lassen.
Der Vergleich hinkt allerdings: den Staat nicht-affirmativ zu kritisieren, indem man sich ihm verweigert, ist eine polit-strategische Forderung, die, wenn auch in der Regel eher unbewusst, auf eine Überwindung des herrschenden Wirtschaftssystems zielt, während persönliche Beziehungen nicht selten aus purer Eitelkeit (psychischer Not) oder Eigennutz beendet werden«.
Ich glaube, dieses Protokoll einer Beziehungstat[2] verdient eine tiefergehende Deutung, zumal sie mich psychisch stark in Anspruch nimmt:
Alles begann schon viel früher mit einer Kritik von mir an Klaus-Jürgens Machtbegriff, der so, wie Klaus-Jürgen ihn verwendet, nämlich im Gegenstandsbezug, wesentlich kein hinreichend analytischer Begriff sein kann. Genauer: Ihn auf der Sachebene zu verwenden, ginge noch in Ordnung, wenn man ihn zugleich nicht so verwendete, das die Beziehungsebene ausgeblendet wird, bzw. in der Analyse keine Rolle spielt, wiewohl dieser Begriff das eigentlich nahelegt.
Wird die Beziehungsebene nun nicht ausdrücklich diskutiert, läuft das auf eine – wie gesagt nicht hinreichende – Analyse im Gut-Böse-Schema hinaus. In dieser sind die Rollen klar – also im Gegenstandsbezug – verteilt; tatsächlich sind sie das nie: auf der einen Seite die Bösen, die einen Diskurs der Macht gegen uns Bürger inszenieren, und auf der anderen Seite die Guten, die alles dransetzen müssen, diesen Diskurs der Macht mit dem Ziel zu brechen, Verhältnisse und Beziehungen im gesellschaftlichen Kontext zu etablieren, mit denen wir dann fortan in der Wahrheit leben können, uns dieser zumindest viel besser annähern könnten.
Die Frage muss nun erlaubt sein, ob Klaus-Jürgen und ich dazu in der Lage sind. Die Antwort aus meiner Sicht lautet vorläufig, das Ergebnis vorwegnehmend: ohne Versöhnungsbereitschaft können wir unsere Beziehungen nicht wahrheitsfähig oder, mit anderen Worten, nicht konflikt- oder beziehungsfähig gestalten. Entsprechend ist unser Innenleben disponiert: weitgehend behavioral nach dem Prinzip: Zuckerbrot und Peitsche. Wer sich schlecht benimmt, sollte auch mal fühlen müssen.
Kommen wir aber auf die Frage zurück, worin jene Annäherung im Hinblick auf die Wahrheitsfähigkeit einer Beziehung, von der ja anfangs die Rede war, bestehen soll, wenn nicht mit dem Ergebnis einer möglichst sozialverträglichen Gestaltung unserer politischen, aber auch ganz normalen privaten Beziehungen; die ja grundsätzlich ohne Konflikte nicht ausgelebt werden können; die daher, ob wir wollen oder nicht, einer Analyse, die das Innenleben der Konfliktparteien unvermeidlich tangiert, bedürfen, in der, soll sie hinreichend sein oder nicht ausschließlich »behavioral-eindimensional«[3] orientiert sein, die Rollen nie klar verteilt sind.
Das schließt ein, ein Diskurs, stets getragen von einem Beziehungsgeflecht, in dem keine hinreichende Analyse stattfindet oder nur transportiert wird im Gut-Böse-Schema, kann dann ebenfalls nicht hinreichend sein, sodass es naheliegt, dass Klaus-Jürgen Bruder von einem »Diskurs der Macht« zwar spricht, ohne allerdings zu wissen, was das ist: ein Diskurs.
In seinen Augen findet ein Diskurs vielleicht schon statt, wenn Menschen sich über eine Sache (im Gegenstandsbezug) unterhalten, mehr noch, wobei der Unterhaltungswert im Vordergrund steht, etwa wenn beim Tennis über die beste Rückhand- oder Aufschlagstechnik diskutiert wird. Na, und wer diese eigensinnig nicht beherzigen will, wird sehen müssen, was er davon hat. So in der Art: wer nicht hören will, um in der Wahrheit zu leben, muss halt auch mal fühlen.
Im Tennissport, der der bloßen Unterhaltung dient (muss auch mal sein), ist das kein Problem. Im sozialen und politischen Engagement dagegen schon. Dort sollen Arbeitslose oder Verlierer der Gesellschaft auch schon mal fühlen, wenn sie eine Arbeit, die ihnen der Staat anbietet, nicht annehmen wollen. Notfalls sollte man ihnen das Existenzminimum vorenthalten. Weigern sie sich dann immer noch, liegt die Schuld einzig und allein bei ihnen.
Nun ist Klaus-Jürgen vielleicht ja der Meinung, dass auch ich endlich mal fühlen müsse: jetzt reiche es ihm endgültig mit meiner »diffamierenden Auseinandersetzung«:
»Die zitierten Sätze stammen nicht von mir, sondern von Hanna Thiele das müsstest Du doch gemerkt haben. Ich werde Dir ab sofort nicht mehr antworten«.
Ende der Diskussion, für die Klaus-Jürgen in all den Jahren nur nie ein ernsthaftes Interesse aufbrachte. Da scheint mir die Frage naheliegend, wer hier eigentlich wen diffamiert. Ein starker Vorwurf, der nur dann zutrifft, wenn diffamierende Behauptungen aufgestellt werden, die sich zwischen den Diskurspartnern einvernehmlich nicht richtigstellen lassen, weil die eine Partei an der Entwertung ihrer diffamierenden Behauptungen kein Interesse aufbringt.
Allein Klaus-Jürgen hatte an einer einvernehmlichen Richtigstellung kein Interesse. Und warum? Könnte es nicht sein, dass er sich fortan mit mir »gut begründet« nicht mehr austauschen will? Was er ja all die Jahre ohnehin nur halbherzig, wenn überhaupt, machte. In seiner Weltsicht transportiert er hier eine Art von »Diskurs der Macht«, wenn auch auf mikrosozialer Ebene, den er auf makrosozialer Ebene den Machthabern in Politik und Medien anlastet, den es zu brechen gelte. Dafür müssen die da oben auch schon mal fühlen: ggf. vor Gericht zur Rechenschaft gezogen werden. Das ist durchaus nachvollziehbar, freilich nur »richtig« im Gegenstandsbezug, in dem sich die Beziehungsebene auflöst oder keine Rolle spielen soll: Man will sich Genugtuung verschaffen, indem man sich abreagiert an denen da oben. Ende der Beziehung. Diese ist allerdings nur metaphorisch nicht existent.
Tatsächlich existiert sie weiter, die Beziehung, zum Beispiel indem der eine den anderen verachtet oder schlecht über ihn redet. So will es Klaus-Jürgen in seiner Beziehung zu mir, andernfalls gebe es keinen Grund, die Beziehung zu beenden oder sie nicht in irgendeiner Form weiterzuführen und nicht einfach nur den Eindruck einer beleidigten Leberwurst abzugeben. Es ist schon bemerkenswert, dass er als praktizierender Psychoanalytiker das alles nicht hinreichend durchschaut, namentlich nicht gewahrt, wie er, während er kommuniziert, sein Innenleben gestaltet oder mentalisiert (zum Mentalisierungsbegriff vgl. Kap. 1.1, S. 2f). Tatsächlich ist ohne ein solches Wissen ein Diskurs hinreichend nicht möglich ist. Insofern ist richtig: er weiß nicht, was das ist: ein Diskurs.
Darüber wird später noch eingehender im Zusammenhang einer Autonomisierung des Subjekts, resp. von Subjektbildungsprozessen die Rede sein. Um die geht es mir seit bald zwanzig Jahren, seit dem Ersten Teil zur »Politisierung des Bürgers« (vgl. Witsch 2009, Klappentext). In (Witsch 2013a) kritisiere ich beispielhaft anhand der Werke von Wolfgang Detel, Jürgen Habermas und Michel Foucault, dass sich die Sozialtheorie für das Subjekt nicht interessiert[4]. Ihr Desinteresse ist struktureller Natur, also verallgemeinerbar: Sie bringen es in der Art zum Ausdruck, wie sie den Machtbegriff verwenden.
Zu befürchten steht, dass Klaus-Jürgen, der ein Vorwort zu (Witsch 2013a) geschrieben hat, mental vergleichbar disponiert ist. Zumindest ging er mit keinem Wort in seinem Vorwort auf meine Kritik am Machtbegriff ein, noch während er diesen im Vorwort schon ab der ersten Seite ganz unbekümmert transportierte, indes ohne den vielbeschworenen Begriff des »Diskurses der Macht« ausdrücklich zu verwenden. Etwa wenn er schreibt, die Mächtigen müssen, während sie Macht auf »Unterworfene« ausüben, diese als Subjekte respektieren.
Dabei unterschlägt er allerdings im gleichen Atemzug einmal mehr bedeutungsphilosophisch, dass er den Subjektbegriff im Sinne eines »leeren Begriffs« verwendet, nämlich auf der Gegenstandsebene[5]: das da ist ein Subjekt, ohne sich darum zu bekümmern, was das Subjekt außerdem noch sein kann außer ein einzelnes oder vereinzeltes, um nicht zu sagen »leeres« Wesen oder ein wesenloses Wesen, das frei nach dem frühen Marx nichts zu verlieren hat als seine Ketten, die es unnachsichtig ans herrschende System binden.
Anmerkungen
[1] In dem sich die Beziehungsebene – nicht mehr diskutierbar – auflöst.
[2] Das Protokoll ist hier nur verkürzt wiedergegeben, allerdings in einer Datei für den Offenen Verteiler originalgetreu dokumentiert (vgl. OVn009), S. 18 – 21).
[3] »Eindimensional« zu verstehen als mentale Eigenschaft, nachempfunden dem Werk »Der eindimensionale Mensch« von Herbert Marcuse (vgl. dazu meine Auseinandersetzung mit Marcuse in Kap. 5, S. 84 – 99: »Die herrschende Sozialtheorie: nicht gesellschaftsfähig«).
[4] Diese Kritik bringe ich in (Kap. 5, S. 84 – 99: »Die herrschende Sozialtheorie: nicht gesellschaftsfähig«) auf den Punkt. Dort versuche ich zu zeigen, dass sich linke Säulenheilige wie Marcuse und Brückner in diese Kritik durchaus einbeziehen lassen.
[5] Ein nicht leerer Begriff des Sozialen schließt die Konkretion auf der Beziehungsebene ein.
Quellen
Witsch, Franz (2009). Die Politisierung des Bürgers. Beiträge zur Wahrnehmung und Produktion sozialer Strukturen. Erster Teil: Begriff der Teilhabe. Norderstedt. Verlag: BoD (zitiert nach der Ausgabe von 2015).
Witsch, Franz (2012). Die Politisierung des Bürgers. Beiträge zur Wahrnehmung und Produktion sozialer Strukturen. Zweiter Teil: Mehrwert und Moral. Norderstedt. Verlag: BoD (zitiert nach der Ausgabe von 2017).
Witsch, Franz (2013). Die Politisierung des Bürgers. Beiträge zur Wahrnehmung und Produktion sozialer Strukturen. Dritter Teil: Vom Gefühl zur Moral. Norderstedt. Verlag: BoD (zitiert nach der Ausgabe von 2017).
Witsch, Franz (2013a). Die Politisierung des Bürgers. Beiträge zur Wahrnehmung und Produktion sozialer Strukturen. Vierter Teil: Theorie der Gefühle. Norderstedt. Verlag: BoD (zitiert nach der Ausgabe von 2015).
Witsch, Franz (2015). Materialien zur Politisierung des Bürgers. Band 1: Ökonomische und moralische Voraussetzungen einer sozialverträglichen Gesellschaft. Norderstedt. BoD-Verlag.
Witsch, Franz (2015a). Materialien zur Politisierung des Bürgers. Band 2: Kommunikation unter Verdacht. Norderstedt. BoD-Verlag.
Witsch, Franz (2025/07/13). E1 Leerbegriffs-Psychoanalyse ohne Realitätsbezug. Verlag: QPress.de.
Witsch, Franz (2025/07/29). E2 Zirkelschluss-Analyse oder wie es die Psychoanalyse (Freud) schafft, den Realitätsbezug aufzulösen. QPress.de.
Witsch, Franz (2025/08/10). E3 Realitätsphobien, eingelassen in die Psychoanalyse sowie Sozialtheorien (Detel, Habermas, Bruder, etc.) generell. Verlag: QPress.de.
Witsch, Franz (2025/08/24). E4 Konfliktpositionen regressiv (realitätsphobisch) verarbeiten. Verlag: QPress.de.
Witsch, Franz (2025/09/11). E5 Mit Abreaktionen Zugehörigkeitsbedürfnisse ausleben. Verlag: QPress.de.
Witsch, Franz (2025/09/27). E6 Zum Begriff der Empathie in scharfer Abgrenzung zum Begriff des Mitleidens. Verlag: QPress.de.
Witsch, Franz (2025/10/06). E7 »Skotomisation« (Freud 1926, S. 86) oder wie Menschen ihre Existenz dystopisch verdunkeln. Verlag: QPress.de.
Witsch, Franz (2025/10/20). E8 Sozialtheorien als Totengräber des Sozialen. Verlag: QPress.de.
Witsch, Franz (2025/11/07). E9 Neigung zum strukturellen Desinteresse im Kontext einer »Institutionalisierung des menschlichen Gemüts«. Verlag: QPress.de.
Witsch, Franz (2025/12/01). E10 Menschen erzeugen in sich eine Verbindung zur Gesellschaft, die gestört ist. Verlag: QPress.de.
Witsch, Franz (2026/01/22). E11 Bürger transportieren in sich einen Gesellschaftsbegriff, durch den hindurch sie ihr eigenes Grab schaufeln.
Witsch, Franz (2026/02/16). E12 Zerstörung und Chaotisierung sozialer Strukturen.
Witsch, Franz (2026/03/19). E13 Über Bösartigkeiten auf der Beziehungsebene und wie sie sich im Innenleben erst ausbilden und dann ausleben.
E14 Probleme der Subjektbildung
Witsch, Franz (2026/03/29). E14-0 Vorrede. Schutz suchen im eigenen Grab.
Witsch, Franz (2026/04/14). E14-1 Die Krankheit zum Tode« (Kierkegaard).
Witsch, Franz (2026/05/02). E14-2 Kierkegaard oder vom Wagnis, ein Einzelner zu sein, dabei Ruf und Ehre zu verlieren sowie den Verlierer in sich zu spüren.
Witsch, Franz (2026/05/05). E14-3 Modalitäten der Subjekt- und Begriffsbildung.
Witsch, Franz (2026/05/10). E14-4 Zum Problem einer Zirkelschlussbegründung des gesellschaftlichen Ganzen.
Witsch, Franz; Kahrs, Wilfried (2022/04/30). Erstes Gespräch vor der Kamera.
Witsch, Franz; Kahrs, Wilfried (2022/04/30). Zweites Gespräch vor der Kamera.


Das Zauberwort heißt: „loslassen“
In politisch nicht motivierten Privatbeziehungen ja: sie können natürlich politisch aufgefasst werden, müssen aber nicht so verstanden werden. Sie dienen gewissermaßen der Unterhaltung/Ablenkung. Anders verhält es sich bei ausdrücklich politisch und sozial motivierten Beziehungen, da sie auf eine Verbesserung der sozialen oder gesellschaftlichen Verhältnisse zielen. Wer hier die Kommunikation verweigert, trägt zur Verbesserung jener Verhältnisse nicht nur nichts bei, sondern verhält sich im Hinblick auf sie kontraproduktiv. Ich möchte es mal so sagen: das soziale Engagement kann sich beleidigte Leberwürste nicht leisten.
Kapitalismus funktioniert über den Quotienten „Warenstückzahl pro Zeiteinheit“, und wird sodann REFA in die Betrachtung einbezogen, ist unmittelbar zu sehen, daß es in den Fertigungshallen äußerst ungemütlich zugeht, kurz: Freiwillig macht das keiner lange mit, da muß Druck her, gehöriger!
Womit sich für mich eine Frau Thiele bereits erledigt hat. Sie drückt sich ganz stumpf und dumpf vor simplen Einsichten in einen simplen Quotienten. Welcher das Kapital in seinem innersten Kerne ausmacht, ohne den es das Kapital nicht geben könnte! Weil er die Fertigungskosten in Richtung eines Optimums bewegt. Und so für eine in allen Branchen etwa gleichhohe Kapitalrendite sorgt, und so zugleich für langfristig stabile Verhältnisse für Investoren.
Was alles nicht offen ausgesprochen werden darf. Denn zu prosaisch, beinahe schon unromantisch, banal, eventuell sogar bereits ordinär; so ist sie, die wahre soziale Herkunft von Kapitalrendite. Also wird schnödes Zwingen ganz einfach, stumpf und dumpf übersetzt zu Moralpädagogik. Die mit Begriffen hantiert wie Arbeits- und Leistungsbereitschaft, altmodisch: Fleiß, sogar „soziale Gerechtigkeit“.(Welche in ihrer sozialdemokratischen Version ist, wenn es allen gleich schlecht geht).
Und ja doch, die ganze schöne Staatsschule dient der Erschaffung des sich mit dem Quotienten innerlich verbrüdert habenden Arbeiters, siehe Anne Querrien, l’ensaignement (dt. Übersetzung ünrigens von mir). Quasi ein „pädagogisch-industrieller Komplex“.
Nein, nicht billig, die Staatsschule, dürfte vom Budget her bei dem ihrer durchaus pädagogischen Schwester liegen, der Bundeswehr. Der „militärisch-industrielle Komplex“ ist sozusagen die Drillstube des Charakters des Staatsuntertanen.
Ein dritter solcher pädagogischer Großkomplex kommt hinzu, der „protestantisch-sozialdemokratische“ ließe sich sagen, die sog. „Weiterbildungsindustrie“. Welche sich personell übrigens aus dem Reservoir der nach Studienabschluß arbeitslosen Lehrer rekrutiert hat einst. Welche letzteren Anfang der 1980er beim Arbeitsamt anheuerten als Arbeitsberater, um in der zweiten Hälfte der 1980er das Arbeitsamt wieder zu verlassen und privatwirtschaftliche Weiterbildungseinrichtungen aufzuziehen, man wurde zu Unternehmern. PPP, Private Public Partnership, ein zentrales Kennzeichen faschistischer Wirtschaftspolitik, das Amt als Auftraggeber! Der Stern 12/2002 berichtete unter dem Titel «Das größte Spielzeug der Republik», nachdem Jagoda gehen mußte, weil der Bundesrechnungshof nachgeschaut und jenes bestimmte PPP als höchst ineffizient befunden hatte in Sachen des berühmten „In-Arbeit-Bringens“. Übrigens überstieg das Jahresbudget jenes protestantisch-sozialdemokratischen Komplexes in Höhe von 21 Mrd. € jenes des militärisch-industriellen um eine volle Milliarde gar. Money makes the world go round bzw. makes jobless teachers become undertakers for the jobless. Resp. against them, denn erwachsene Menschen wie Kinder behandeln ist soziale Disziplinierung. Dient dem Quotienten — Kapitalismus ist kein Wünsch-dir-was.
Und ich wette, jene Frau Thiele weiß das alles allerbest, die wird ja wohl nicht blöd sein. Aber warum sollte sie so unklug sein… . Sonst müßte sie am Ende noch in eine Weiterbildung… .
Das alles wird erst enden, wenn der Kapitalismus endet. Dessen Bewegungsgesetze ihn unaufhaltsam einem Ende zuführen, einem historisch finalen. Bzw. bereits zugeführt haben, what goes up, must come down. Tut nur noch so, als sei sie am Leben, die Aktien- und Kapitalrendite. Faschismus bzw. Plan-, Zwangs- und Kommandowirtschaft ist faktisch bereits installiert, seit längerem schon. Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei, aber Leuten vom Thiele-Schlage wird das wohl erst auffallen, nachdem es, länger schon, vorüber sein wird mit der Herrschaft der nackten Zahl: des Quotienten.
Eine schöner Leserbrief zum Beitrag
Ergänzend zu bemerken, liegen die jährlichen Ausgaben für den Betrieb der allgewöhnlichen staatlichen Bildungseinrichtungen bzw. des pädagogisch-industriellen Komplexes deutlich über jenen des militärisch-industriellen sowie des protestantisch-sozialdemokratischen. Zu den genauen Zahlen siehe die Webseite https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/04/PD26_145_217.html
Dort heißt es unter anderem: (Zitation Beginn) Das Bildungsbudget der öffentlichen Haushalte und des privaten Bereichs belief sich 2024 insgesamt auf 305 Milliarden Euro (Anteil am BIP: 7,0 %), das waren 6 % mehr als im Vorjahr. Mit 250 Milliarden Euro entfiel der größte Teil der Ausgaben auf Bildungseinrichtungen in öffentlicher und privater Trägerschaft. Dazu gehören Ausgaben für Schulen und den schulnahen Bereich (zum Beispiel Schülerbeförderung) in Höhe von 141 Milliarden Euro, 55 Milliarden Euro für tertiäre Bildungseinrichtungen wie etwa Hochschulen (einschließlich Forschung und Entwicklung) und 50 Milliarden Euro für Kindertageseinrichtungen. (Zitation Ende)
Diese Ausgaben dienen wohl zu (grob von mir geschätzt) mehr als 70 Prozent der Herstellung jener schulisch bewerkstelligten psychischen Konditionierung, welche Anne Querrien bezeichnet hat als «Ensaignement» (frz. Mischwort aus Unterricht und Aderlaß) und welche überhaupt erst die Voraussetzungen schafft für ein Produzieren unter dem Quotienten “Warenstückzahl pro Zeiteinheit händischer Arbeit“. Daß solches Ensaignement ganz einer Skotomisierung unterliegt bzw. ganz aus dem gesellschaftskritischen Sachdiskurs ausgeblendet wird, erklärt sich aus der großen Zahl derer, die ihre Einkommen beziehen aus Erwerbstätigkeiten in jenen Komplexen. Denn eben hier verflechten sich Sach- und Beziehungsdiskurse: Zu leicht könnten diese Erwerbstätigen sich in die Ecke gestellt finden der Heerscharen des Bocksfüßigen.
Aber bitteschön nein, diese Armen können ja auch nichts dafür, daß die Welt so verrückt ist, wie sie es nun einmal ist: Das Leben ist kein Wünsch-dir-was!!! Immer noch besser Lehrer sein als Schüler in einer protestantisch-sozialdemokratischen Weiterbildungsverunstaltung. Immerhin erhält der Lehrer mehr Geld.
Wie gesagt, das System erzeugt in sich den eigenen Untergang, unter anderem indem es den Sozius in die Vollverblödung hinein konditioniert, für mich eine psychische Störung, mit der wir behutsam umgehen müssen in der Hoffnung, sie umzukehren oder wenigstens aufzuhalten. Um das zu schaffen, dürfen wir keine Berührungsängste den Vollverblödeten gegenüber haben, müssen mit ihnen so gut es geht verkehren. Bei den Intellektuellen wird man da keinen Erfolg haben, eher schon bei den Verlieren der Gesellschaft. Meine Putzfrau in Ungarn ist um Längen aufgeklärter als unsere Professorenschaft, namentlich mein Schwager Wolfgang Detel (sein Hauptwerk: Geist und Verstehen), emiritierter Professor für Philosophie. Eine Katastrophe, der Typ.
#Franz Witsch — Um fortzudauern, benötigt l’ensaignement, also die von der Staatsschule vorgenommene Konditionierung/Verblödung, regelmäßige Auffrischungen — eben deshalb ja die Weiterbildungsindustrie! Um die Ensaignierten braucht man sich aber nicht zu sehr zu sorgen, ein bißchen blöde ist lustig, und solange deren Moral im Kern noch intakt ist, rasten die früher oder später wieder ein für den Fall, daß es nicht infolge von fortgesetzter Katastrophen- und Weltuntergangspropaganda bereits zu kognitivem Kollaps durch geist-seelischen „Umschlag“ gekommen sein sollte im Sinne der Archetypenlehre von Erich Neumann, also zu archaischem reinheitskultischen geist-seelischen Erleben nach Art von Blut-und-Boden (Rasse), oder aktuell nun nach Art von Luft-und-Boden (Klima) — siehe die geradezu götzenartige Erscheinung großer Windkraftanlagen mit ihren enormen LUFTIGEN Höhen, ihren gewaltigen Masten, Rotoren und BODENfundamenten.
Sorgenkinder sind da eher die Ensaignants, das aktiv konditionierende Personal. Da könnte das ethisch-moralische Porzellan bereits zerbrochen sein — Rohheit verroht.
Doch wird das Ruder nicht mehr herumzureißen sein, das Schiff der modernen Gesellschaften wird in den Abgrund fahren: Produktivitätszuwachs ruiniert Rendite, es wird zu Stillstand der globalen Warenproduktion und folgend zu ausufernder Barbarei kommen. Einige immerhin werden überleben. Und einige von denen werden wohl etwas begriffen haben. Please, don’t panic on the Titanic, es wird wahrscheinlich weitergehen. Mit weniger Wahn und Horror.
Franz Witsch will offensichtlich nicht verstehen, ist auf Opfersuche, an denen er sich abreagieren kann.
In all meinen Texten geht es darum, daß WIR BÜRGER (alle!!!) zum Verlierer gemacht werden von einem Staatsapparat, der sich selber nicht an seine Pflichten hält, demokratische Entscheidungsstrukturen möglich zu machen.
Diese Entmachtung der Bürger läuft über das Zusammenspiel von „willigen“ Professoren und Justizapparat, über das die Verantwortung der Politik zum Verschwinden gebracht wird und politische Themen unhinterfragbar gemacht werden.
Franz spaltet in seiner Kurzsichtigkeit nun auch noch die geplagten Bürger zusätzlich, indem er einzelne Kritiker dieses übergriffigen Staat zu seinem persönlichen Knochen macht, an dem er mit Ausdauer rumnagt.
Franz hat Prof. Bruders Text zum Tode Habermas offensichtlich nicht verstanden, sodaß er nun auch bei qpress seine unnützen Attacken gegen Prof. Bruder und mich reitet, als gäbe es keine wirklichen Gegner, gegen die man zu Felde ziehen sollte.
#Hanna Thiele — „Demokratische Entscheidungsstrukturen“ bringen kein Heil, wenn eine Gesellschaft aufgrund des Stands ihrer historisch gegebenen kulturellen Entwicklung leider gezwungen ist, die Allgemeinheit institutionell zu verblöden bzw. zu konditionieren — „Stückzahl pro Zeiteinheit“, anders geht industrielle Renditewirtschaft nicht!
Das Allerschlimmste, daß sich keine Schuldigen finden lassen, schließlich wollte man bloß irgendwie von den Bäumen herunter! Ist also unabänderlich alles, Menschheitsentwicklung ist trial and error. Meine Empfehlung daher, einfach entspannt zurücklehnen und NICHT die Welt retten wollen. Sondern sich selbst. Vor der Welt.
Niemand wäre auf die Idee gekommen, dass das ungarische Volk Orban abwählt, siehe:
https://www.breitbart.com/politics/2026/04/18/dem-sen-murphy-accuses-trump-of-trying-to-end-u-s-democracy/
Soviel zu der Macht des Volkes in der Demokratie, unverhofft kommt oft, siehe auch Polen usw. Hoch die internationale Solidarität!
# Unbetreut Denken
Wen meinen Sie in Ihren Satz
„Demokratische Entscheidungsstrukturen“ bringen kein Heil, wenn eine Gesellschaft aufgrund des Stands ihrer historisch gegebenen kulturellen Entwicklung leider gezwungen ist, die Allgemeinheit institutionell zu verblöden bzw. zu konditionieren
mit „Gesellschaft“ und wen mit „Allgemeinheit“ – und was oder wer ist da institutionell?
Es sind doch die Professoren, die sich selbst konditionieren, nicht die Bürger.
#Hanna Thiele — Kultur ist das einer übergroßen Mehrheit geist-seelisch Gemeinsame in Form von Kosmologie; siehe bei z.B. Erich Neumann oder Friedrich Nietzsche über den das Abendland prägenden gut/böse-konnotierten Geist-Materie-Dualismus; Kultur/Kosmologie setzt den großen Rahmen für die einer Gesellschaft verfügbaren (institutionellen und faktischen) Handlungsoptionen. Welche auf- und ausgeführt werden von einer (institutionell als z.B. Klerus, oder traditioneller Mainstream-Journalismus, oder universitäre Intelligentsia tradierten bzw. vorvorhandenen) Elite, die von einer großen Mehrheit der Gesellschaft als moralisch und intellektuell geeignet bzw. meritokratisch legitim anerkannt wird. (Es können solche Aufführungen von Elite den Charakter von bloßen Traumbildern besitzen, wunderschönes Beispiel hier wären die „Väter ‚unseres‘ Grundgesetzes“.) Die Politik erhält von jener Elite den Ritterschlag gemäß der traditionellen Konstellation von Papst und Kaiser.
Gesellschaft geht einfach, praktisch, quadratisch, keine großen Verschwörungen vonnöten. Was allem Gewicht, Richtung und Prägung verleiht, ist die Institution.
Ich bin im Großen und Ganzen einverstanden, was #UnbetreutDenken schreibt. Ich möchte einen Aspekt etwas einfacher formuliert hervorheben: Professoren konditionieren sich keineswegs selbst, sondern werden von den Strukturen (den Institutionen der Wissenschaft) konditioniert, an die sie gebunden sind und von denen sie sich gut ernährt fühlen. Es ist immer eine Minderheit (von Professoren), die sich diesen Strukturen entzieht, um sie von außen zu kritisieren. Beispielhaft dafür steht Prof. Dr. Sucharit Bhakdi (https://www.youtube.com/watch?v=WCZeLjaFSIs), um nur ein Beispiel zu nennen.
#Franz Witsch — So auch der Prof. Homburg, hoch lebe der Professorenmut! Der leider aber allemal mit der Demokratie kollidiert, indem diese unselige unserige die Herrschaft der nackten Zahl repräsentiert: Bringen die Blödis mehr auf die Waage, haben sie schon gewonnen, ganz legal. Bzw. haben dann jene organisierten Kriminellen gewonnen, welche von den Übergewichtigen als ihre „Volksvertreter“ verstanden werden.
Gewisse Parallelen zwischen der biologischen Evolution der Arten und der kulturellen Evolution von Gesellschaften sind augenfällig: Aussterben kann eine Gnade sein. Für die Überlebenden — ciao, ihr Lieben, wie schön, daß ihr doch noch einsichtig geworden seid und jetzt verschwindet!
Nachtrag: Jetzt kommt es raus, die Republikaner sind garnicht konservativ, siehe:
https://www.breitbart.com/clips/2026/05/31/pence-trump-departed-from-conservative-agenda/
Soviel zu den Ungereimtheiten der Trump-Regierung in Bezug auf die Befreiung des iranischen Volkes von den Gotteskriegern und den Abzug von amerikanischen Truppen in Europa—–der russische Spion im weißen Haus und vice versa lassen Grüßen !