Es war einmal, tief im sauerländischen Märchenwald der Stadt Plettenberg, ein braves, elfjähriges Mädchen namens Hatice. Weil Hatice an diesem Wochenende ein wunderschönes, leuchtend rotes Gewand trug – verziert mit einem gestrickten weißen Halbmond und einem Stern, den die fleißigen Frauen des örtlichen Kulturvereins in wochenlanger Handarbeit zusammengestrickt hatten, nannten sie alle im Dorf nur noch das Rotkäppchen.
Das Rotkäppchen machte sich auf den Weg zur Bahnhofstraße, wo das alljährliche, bunte Kulturfest stattfand. Im Körbchen hatte sie zwar keinen Wein und Kuchen für die kranke Großmutter, dafür aber etwas viel Mächtigeres: die geballte Lyrik der türkischen Nationalhymne. Ganze zehn Strophen hatte sie auswendig gelernt, um sie mit ausladenden Gesten und so viel Enthusiasmus vorzutragen, dass selbst die Eichhörnchen im Sauerland strammstanden.
Der treuherzige Jäger des dunklen Waldes
Am Waldrand stand derweil der sympathische Jäger der Gemeinde, Plettenbergs Bürgermeister Ralf Beßler. Er blickte staunend auf das bunte Treiben von über 2.000 Besuchern.
„Hach“, dachte sich der Jäger, „was für ein schönes, weltoffenes Fest! So viel Kultur, so viel Engagement, und das Rotkäppchen singt so schön, dass selbst die Amseln verstummen.“
Ach und das gestrickte Wams des Mädchens farblich perfekt zur türkischen Nationalflagge, die manch ein lieber Bürger im Publikum schwenkte, fand er einfach nur malerisch.
Doch im Dickicht des Festplatzes knackte es im Unterholz. Denn wo ein rotes Käppchen ist und tausende Besucher gelockt werden, da sind die Wölfe meist nicht weit. In diesem Fall, so flüsterten die Spatzen von den Dächern der Bahnhofstraße, sind es die „Grauen Wölfen“.
„Aber Herr Bürgermeister“, raunten einige besorgte deutsche Waldschnepfen, „haben Sie denn nicht gemerkt? Die Wölfe schleichen um die Moschee! Und die Fäden dieses ganzen Festes führen direkt in den fernen Palast des Sultans nach Ankara!“
Der Bürgermeister aber lächelte milde. Er sah keine Wölfe, er sah nur potenzielles Wahlvieh und steuerzahlende Großmütter.
Die Wölfe im Schatten der Grillstände
Der Wolf an sich ist ja ein schlaues Tier. So behauptet er inzwischen streng vegetarisch zu sein. Auch trägt er heute lieber einen schicken Anzug aus Schaffell und den Titel eines Imams. Der Plettenberger Ditib-Wolf war auch auf dem Fest, stets lächelnd und jederzeit ansprechbar. Er widme sich gerade ganz vorbildlich dem Studium der deutschen Sprache, so sagte er. „Guten Tag“, übe er fleißig und „Wie geht es Ihnen?“ Auf kritische Nachfragen, weiß er geübt zu antworten: „Nein, wir hören nicht auf das staatliche Religionsamt der Türkei, wir sind völlig unabhängig, beim Ehrenwort eines grauen Wolfes, versprochen!“ Letzteres war zwar noch etwas holprig, aber völlig im Sinne des Sultans.
Die Grauen Wölfe im Publikum machten es sich derweil im Schatten der Grillstände gemütlich. Hier roch es so köstlich. Sie freuten sich diebisch darüber, wie wunderbar man Nationalismus im Schafspelz der „Folklore“ und des „Kulturfests“ verpacken kann. Wenn das Rotkäppchen so inbrünstig die türkische Nationalhymne schmettert, merkt im Rathaus schließlich niemand, wer im Hintergrund die Zähne fletscht.
Und wenn sie nicht gestorben sind …
So feierten sie fröhlich weiter an der Bahnhofstraße. Das Rotkäppchen bekam Applaus für seine Ausdauer, die Frauen strickten fleißig die nächste Riesenflagge, der Imam blätterte im Deutsch-Wörterbuch unter dem Buchstaben „D“ wie Deutschland, ein Land was er nur vom Hören und Sagen kennt. Die Grauen Wölfe heulten leise, aber zufrieden zur Melodie des Gesangs.
Und der Jäger Beßler? Der ging am Abend glücklich nach Hause, fest im Glauben, das sicherste und am besten integrierte Märchenreich im ganzen Sauerland zu regieren.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann beten sie noch heute – Allahu Akbar.


Im nächsten Jahr räumt Hatice auf dem ESC den ersten Platz ab – mit einem türkischen Lied! Aber für das Kartoffelland!
Ich schwör!
🙂
Das ist gut möglich.
Der Glaube an einen Gott ist die Grundlage für Krieg, siehe:
https://www.breitbart.com/politics/2025/12/17/miami-imam-u-s-deserves-divine-punishment-trump-human-garbage-the-foot-of-the-dirtiest-somali-is-cleaner-than-your-face/
Soviel zu dem Monotheismus der Christen/Muslime der nur dazu dient, die Erdenwürmer gegeneinander aufzuhetzen! We shall overcome Kriegs-Religionen! Hoch die internationale Solidarität!
Komisch nur, das gerade die Konservativen um Trump herum um Gottes Beistand bitten.
Wer den Islam verstehen will, muß Ivo Sasek verstehen. Der ist nicht irgendwer. Beginn Zitat Wikipedia-Eintrag zu seinem Namen: 1997 gründete Sasek den «Elaion-Verlag» und den «Gemeinde-Lehrdienst». Seit 1999 hat er die OCG von einem Familienunternehmen zu einem kaum überschaubaren Netz von kommerziellen Tochtergesellschaften, Organisationen und Medienprodukten ausgebaut, das seine politische Mission weltweit verbreitet.[4] Nach Eigenangaben produzierten seine Firmen seit 2012 in 165 Film- und Ton-Studios mit mehr als 213 weiblichen und männlichen Moderatoren rund 100.000 Sendebeiträge in 42 Sprachen, die in 212 Ländern ausgestrahlt worden seien.[28] (Zitat Ende) Big guy also, könnte gut auch ein Mullah sein. Was für den fundamentalistisch christlichen Herrn Sasek gilt, gilt auch für den Islam.
Wird einmal frei mit Max Weber formuliert, dann könnten sich „die fundamentalistische Ethik und der ‚Geist‘ des Faschismus“ nirgendwo klarer definiert finden als bei Ivo Sasek, Beginn Zitat Wikipedia:
Für Sasek können Christen Gottes bevorstehendes Jüngstes Gericht nur überstehen, wenn sie sich in Ehe, Familie und Erziehung mit absolutem Gehorsam in eine göttliche Gesamtordnung eingliedern. Er beschrieb diese Ordnung im März 2017 als einen «Organismus», in dem alle wie ein menschlicher Körper «existenziell miteinander verwachsen» und «nach organischen Gesetzmässigkeiten und Prinzipien» «miteinander schicksalsvereint» seien. Diese organische Gemeinschaft sei jeder Individualität übergeordnet und werde gegenwärtig «neu aus Christus generiert (hervorgebracht)». Um sich in sie einzufügen, müsse jeder Einzelne eine radikale Absage an die Sünde vollziehen, seinen Eigenwillen aufgeben und sich von Sündern trennen. (Ende Zitat Wikipedia)
Gilt insbesondere auch für den Islam, weil der einen solchen, von Eigenwillen befreiten Schwarmgeist predigt, nämlich die sog. Umma. Mensch hat sein Eigen-Ich aufzugeben und in einer Masse aufzugehen, in einem Schwarm. Dasselbe ganz genau so aber auch bei politischen Fundamentalisten jeglicher Couleur.
Ironie an der Sache, hat Jesus Christus sich der Schwarmgeisterei ausdrücklich entgegengestellt: „Wo zwei oder drei von euch in meinem Namen versammelt sind… .“ Keine Rede also von schwärmenden Massen! Erkennbar nun aber hat der Herr Sasek den „Geist“ des Kapitalismus genau so gut verstanden wie die Herren Mussolini, Hitler, Marx, Engels und Lenin. Man höre und staune, Beginn Zitat Wikipedia: «Ich sage, ohne Diktatur geht es nicht, weil: Diese Schöpfung ist nicht auf Demokratie eingestellt. Sie funktioniert nicht nach demokratischen Prinzipien.»[12] (Zitat Ende)
Hat er ganz sachlich recht mit: Produktivitätszuwachs ruiniert Rendite. Was in zuletzt ruinöse Staatsverschuldung zwingt. Und die zwingt zuallerletzt in Faschismus. Und der wiederum fußt auf Bejahung autoritär legitimierten Zwingens, auf offener Gewalt. Welche darum frühzeitig zur Anwendung gebracht werden muß.
Beginn Zitat Wikipedia: Damit Kinder die völlige Unterwerfung unter das lernen, was Sasek als Gottes Willen ausgibt, empfiehlt er körperliche Gewalt als angeblich notwendiges, biblisch begründetes Erziehungsmittel. Eltern könnten keinen guten Willen der Kinder voraussetzen, sondern müssten deren Eigenwillen brechen. Wenn sie ihnen das Böse nur gründlich genug austrieben, werde das Gute wie ein Naturgesetz von selbst nachfliessen, unabhängig vom christlichen Glauben. Undank, Unzufriedenheit oder Lustlosigkeit der Kinder sollten die Eltern mit Verzicht oder Arrest bestrafen, um das Kind Demut zu lehren. Bei Widerstand dagegen sollten sie mit einer Bambusrute bis zu «blutigen Striemen» auf das Gesäss geschlagen werden. (Zitat Ende)
AMUSEZ-VOUS !!! Denn heute ist mal wieder alles klar auf der Andrea Doria… . Allen hier ein vom Geist der Freiheit des Willens des einzelnen Menschen beseeltes wunderbares und wundervolles Pfingstfest !!!
Du mit deiner Art ein totalitäres System zu legitimieren wird immer nerviger.
Solange es Religionen gibt wird es auch Krieg geben.
Nicht in meiner Verantwortung, daß es Religionen und Ideologien gibt, welche Faschismus und Krieg begünstigen. Aber ich kann aufzeigen, daß Faschisten alle aus dem selben infantilen Guß sind. Sie alle phantasieren irgendwelche Bösewichte herbei, die sie dann verantwortlich machen können für das Elend der industriellen Renditewirtschaft. Wobei sie gern ignorieren, daß diese letztere allein aus politisch-ökonomischen Sachgründen nicht dauerhaft überlebensfähig ist. Ihre Bösewichter dienen den Faschisten, Übergriff, Haß, Gewalt, Diktatur und Krieg zu legitimieren, letztlich Plan-, Zwangs- und Kommandowirtschaft.
Bei dem Faschisten Sasek höchst interessant übrigens, daß der offen mit der unschönen Wahrheit herauskommt, daß die Welt nicht für Demokratie und Freiheit gemacht sei. Wobei dieser Menschheitserretter ganz mephistophelisch gleich von der göttlichen Schöpfung insgesamt fabuliert anstatt, wie ja auch manche Marxisten dies ganz schnöde tun, von der industriellen Renditewirtschaft zu sprechen, vom derzeit ersterbenden Kapitalismus. (Wobei Marxisten auch bloß Faschisten sind, bloß daß sie menschenfreundlicher und netter daherkommen.)
Leider ist das, was Sasek im einzelnen vertritt in Sachen Kindererziehung und Ich-Bestimmung, bei der großen Mehrheit der Anhänger „unserer Demokratie“ vollauf salonfähig. Weswegen ein politischer Abstieg in den Faschismus unvermeidlich ist. Doch nur der Abstieg der großen Mehrheit, nicht aber der eines jeden einzelnen! Anders als Sasek, will ich nicht die Welt erretten, sondern mich. Und falls noch jemand mitkommen mag, dann bittesehr, gern, freue mich immer über gute Gesellschaft!
Zitat:“(Wobei Marxisten auch bloß Faschisten sind, bloß daß sie menschenfreundlicher und netter daherkommen.)“
Du hast wirklich einen an der Waffel!!!
Diktatur des Proletariats bzw. Sozialismus ist staatlich befehligte Plan-, Zwangs- und Kommandowirtschaft. Welche faktische Herrschaft des Staats über Kapital und Arbeit ist. Und auch wenn alle Menschen dann tiefinnerlich beglückt sein sollten, handelt es sich dennoch um Faschismus. Wenn auch um einen linken, einen Linksfaschismus. Per Definition, weil staatlich befehligte Plan-, Zwangs- und Kommandowirtschaft nun einmal Faschismus, und Sozialismus nun einmal links ist.
Hingegen ist die bürgerliche Demokratie faktische Herrschaft des Großkapitals über den Staat, über das kleine und mittlere Kapital sowie über die Arbeit. Und auch wenn alle Menschen dann zutiefst unglücklich sein sollten, handelt es sich per Definition dennoch nicht um Faschismus, sondern um Demokratie. Weil keine staatlich befehligte Plan-, Zwangs- und Kommandowirtschaft vorliegend ist. (Ich kann das nicht ändern, ist die verdammte Definition!)
Da aus politisch-ökonomisch zwingenden Gründen (Aufrechterhaltung der Warenproduktion nach Kollaps des Finanzsystems) auf bürgerliche Demokratie allemal linke, rechte oder technokratische faschistische Diktatur bzw. linke, rechte oder technokratische staatlich befehligte Plan-, Zwangs- und Kommandowirtschaft folgen muß, hatte Nietzsche vollauf recht: „Die moderne Form von Herrschaft ist eine von Sklaven über Sklaven.“
Manche Sklaven mögen lieber Demokratie, andere lieber Faschismus. Doch auch, wenn sie das nur ungern einsehen mögen, kommen auch die Demokratievernarrten am Ende nicht um Faschismus herum. Kann sich immer nur um Jahrzehnte handeln mit der Demokratie, so wie jetzt gerade.
Weil das alles aber eine solche Riesenscheiße ist, daß es einem total die gute Laune verderben kann, hilft am Ende nur noch Humor. Und nein, sich nicht KI_rre machen lassen, selbst linker Faschismus dauerte bisher noch nie länger als 74 Jahre!
So ein Quatsch…???Marxismus uns Sozialismus sind unterschiedliche Dinge und der gelebte Kommunismus der UDSSR war auch wirklich kein Maexismus.
Marxismus wie auch Leninismus meint Machtübernahme des Proletariats zwecks Verstaatlichung der Produktionsmittel mit dem Ziel der Errichtung einer Diktatur des Proletariats. Was beides den sog. Sozialismus begründet.
Im Laufe der Zeit würde der sozialistische Staat, welcher nun ja Träger ist und Befehlsgeber der plan-, zwangs- und kommandowirtschaftlichen Bürokratie, nach und nach absterben. Die Produktion finde sodann immer mehr sich selbst organisierend statt, mit immer weniger Lenkung durch die Bürokratie, welche eben darum absterbe. Was schließlich das Ende des Sozialismus herbeiführe und den Eintritt in den Kommunismus darstelle.
Eben dies war die Auffassung der sich auf die Geschichtstheorie von Marx, Engels und Lenin berufen habenden sog. Ostblockstaaten. Welche Auffassung übrigens eine skurile Parallele findet zu der des Ivo Sasek, die Kinder würden zu quasi automatisch guten Menschen werden, wenn sie zuvor nur ausdauernd und hart genug körperlich gezüchtigt worden seien. Frei nach Wilhelm Busch: Drei Spinner kommen selten allein, es können gern auch viere sein.
Tatsächlich so nun konnte der „gelebte Kommunismus der UdSSR“ nicht „wirklich marxistisch“ gewesen sein. Allein schon deswegen nicht, weil der Staat noch nicht „abgestorben“, darum die Produktion bis zuletzt sozialistisch war, sprich: plan-, zwangs- und kommandowirtschaftlich befehligt wurde vom Politbüro bzw. von der diesem unterstellten Planungsbürokratie. Doch wie Honni ganz richtig dekretierte, halten den Sozialismus und seinen Lauf weder Ochs‘ noch Esel auf. Es dauert nur etwas länger manchmal mit der ganzen Geschichte, weil todlangweilig und doof.
Nur, werden die uns jetzt töten!
Glaube+Familie+Rudel=garantierter Konsum/erhöhte Fixkosten=Rettung des perversen weltweiten Profitsystems—-soviel zu dem Statuskonsum als Garant der unnötigen Konsum-Wegwerfgesellschaft insbesondere die Feiertage retten die Gastronomie, weil Familien/Rudeltiere regelrecht gezwungen sind die Abzocke/u.a. Bratwurst oder Bier mindestens 6€, mitzumachen, weil der Gruppenzwang/-Dynamik in einen Rauschzustand führt, der erst im Nachhinein wenn es zu spät ist, bereut wird—-Mission erfüllt, Zweit-/Dritt-job/Ehrenamt als Rentner usw. angesagt
Das macht doch schon seit 2020 keiner mehr-