
PINNEBERG – Es ist eine Geschichte, die selbst hartgesottene Seelsorger und Brauereibesitzer zu Tränen rührt. Drei Jahre nach seinem spurlosen Verschwinden am Himmelfahrtstag 2023 wurde der IT-Berater Thorsten M. (42) wiedergefunden. Nicht in einem fernen Land, nicht mit einer neuen Identität – sondern exakt 4,5 Meter neben dem Radweg „Alte Marsch“, tief unter einer Brombeerhecke.
Ein taktisches Nickerchen mit Folgen
Rückblick: Am 18. Mai 2023 startete Thorsten M. mit seinen Kameraden zur traditionellen „Vatertags-Sauftour“. Zeugenberichten zufolge war die Stimmung ausgelassen, der Pegel stabil und der Bollerwagen mit ausreichend „hochprozentigen Kaltgetränken“ bestückt. Nach etlichen Trinksprüchen und ausgelassenen Rülpsern verlor die Gruppe Thorsten gegen 16:30 Uhr aus den Augen.
„Wir dachten, er wäre vorgegangen, um Bratwurst nachzukaufen“, so sein bester Kumpel Kalle. „Dass er drei Jahre lang im Gebüsch verweilt, war in unserer Rauschphantasie nicht vorstellbar.“
Überlebenskampf zwischen Leergut und Laub
Wie konnte ein ausgewachsener Mann drei Jahre lang unentdeckt bleiben? Experten rätseln noch, doch die Spurenlage vor Ort lässt Schlüsse zu. Thorsten M. hatte sich offenbar ein perfekt getarntes Habitat aus mehreren vollen Bierkästen und einer wetterfesten Gore-Tex-Jacke errichtet.
- Ernährung: Archäologen der örtlichen Polizei fanden Rückstände von 10 Kilo extrem haltbaren Pfefferbeißern und einer Dose Erdnüsse, die Thorsten im „Überlebensmodus“ offenbar rationiert hatte.
- Hydration: Das streng genormte leeren der Bierflaschen und das feuchte Klima Schleswig-Holsteins sicherten sein Überleben.
- Tarnung: Durch den unangenehmen Geruch nahmen vorbei fahrende Touristen ausreichend Abstand. Nach und nach verschmolz Thorsten mit herabfallendem Laub farblich mit dem Unterholz. Er sah schließlich aus, wie eine weggeworfene Gartenliege.
Das Erwachen: „Ist die Grillkohle schon durch?“
Gefunden wurde der „Vatertags-Robinson“ schließlich von einer Schulklasse, die im Rahmen eines Biologie-Projekts nach invasiven Arten suchte. Statt des Japanischen Knöterichs fanden sie einen bärtigen Mann, der beim sanften Anstupsen mit einem Stock lediglich murmelte: „Lass gut sein, Mutti, ich hab noch Urlaub.“
Nach einer ersten medizinischen Untersuchung gaben die Ärzte Entwarnung. Abgesehen von einem leichten Vitamin-C-Mangel und einer ausgeprägten Allergie gegen „Alkoholfreies Bier“ geht es ihm gut.
Die Rückkehr in die Zivilisation
Die Welt, in die Thorsten zurückkehrt, hat sich verändert. Seine Frau hat den Rasenmäher mittlerweile selbst bedient. Sein PC hat inzwischen 4.300 ausstehende Windows-Updates.
Doch Thorsten nimmt es gelassen. Auf die Frage, was er als Erstes tun werde, antwortete er mit bemerkenswerter Zielstrebigkeit:
„Erstmal den Bollerwagen ölen. Morgen ist schließlich schon wieder Vatertag. Ich will diesmal den Rückweg vor 2029 schaffen.“
Die Polizei rät allen Vätern für Morgen: Tragen Sie GPS-Tracker, reflektierende Westen und binden Sie sich im Zweifelsfall mit einer Sicherheitsleine am Bollerwagen fest.

Man sollte Himmelfahrt in Tag der Bonzenwehr umbenennen. Bollerwagen ziehen und sich die Hucke vollsaufen.
Naja, jetzt geht’s erstmal gegen das Patriarchat von Trump/Putin/Netanyahu/AfD/CDU usw, siehe Männer gegen Gewalt,
https://www.zeit.de/news/2026-05/14/maenner-gegen-gewalt-hunderte-demonstrieren-am-vatertag
Soviel zum Bollwerk gegen die Suffköppe, es entwickelt sich liebe Genossen, die sozialen Kürzungen in allen Bereichen entfachen einen ungeahnten Widerstand, We shall overcome das Patriarchat! Hoch die internationale Solidarität!