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Analyse11. Mai 2026

Hanta Quarantäne: Das RKI probt den nächsten Lockdown

hanta

Sechs Wochen Isolation für Kontaktpersonen eines Virus, das sich kaum von Mensch zu Mensch überträgt – die bekannten Akteure sind zurück

Auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius bricht ein Hantavirus-Ausbruch aus. Drei Menschen sterben, darunter eine Deutsche. Das Schiff legt auf Teneriffa an, Passagiere werden evakuiert, Kontaktpersonen in Isoliertransporten nach Frankfurt und Düsseldorf geflogen. Spanien stellt Dutzende Menschen unter Quarantäne. Und das Robert Koch-Institut veröffentlicht eine Handreichung für den Öffentlichen Gesundheitsdienst, die sich liest wie eine Blaupause aus dem März 2020.

Sechs Wochen für ein Virus, das sich nicht verbreitet

Die RKI-Handreichung vom 8. Mai 2026 empfiehlt für Kontaktpersonen nach möglicher Exposition gegenüber dem Andes-Hantavirus eine Quarantäne von sechs Wochen. Sechs Wochen. Für ein Virus, das selbst nach Einschätzung des RKI-Chefs Lars Schaade „kein Virus ist, das sich verbreitet“.

Schaade sagte am Sonntagabend im ZDF: „Die gute Nachricht ist eigentlich, dass es kein Virus ist, das sich verbreitet. Ich sehe keine Gefährdung für die Bevölkerung in Deutschland und auch keine Pandemiegefahr.“ Gleichzeitig verantwortet sein Haus eine Handreichung, die genau das Gegenteil suggeriert. Die Maßnahmenliste liest sich wie ein Greatest-Hits-Album der Corona-Politik.

Kontaktpersonen sollen die Unterkunft nur aus zwingenden Gründen verlassen. Außerhalb der Wohnung durchgehend medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen. Keine Schule, keine Arbeit, keine Veranstaltungen besuchen. Keine Besuche empfangen. Persönliche Gegenstände, Geschirr und Besteck nicht teilen. Einen eigenen Raum und ein eigenes Bad nutzen. In gemeinsam genutzten Räumen Maske tragen. Regelmäßig Hände waschen. Mehrmals täglich lüften.

Und der entscheidende Satz: Ein negatives Testergebnis bei asymptomatischen Personen hebt die Quarantäne nicht auf.

Dieselben Akteure, dasselbe Drehbuch

Die Handreichung verantwortet RKI-Chef Lars Schaade. Derselbe Schaade, der im März 2020 an der Risikohochstufung für SARS-CoV-2 beteiligt war, die den Weg in den ersten Lockdown ebnete. Eine Risikohochstufung, deren Evidenzgrundlage bis heute umstritten ist und die in der Enquete-Kommission Gegenstand unbeantworteter Fragen bleibt.

Die WHO spricht von bis zu sechs Wochen Inkubationszeit und stuft die Passagiere als „Hochrisikokontakte“ ein, die 42 Tage beobachtet werden müssen. Gleichzeitig bewertet sie das Risiko für die Allgemeinbevölkerung als „absolut gering“. Das ECDC bezeichnet das Risiko für den EU-Raum als „sehr gering“.

Also: Kein Risiko für die Bevölkerung. Keine Pandemiegefahr. Keine relevante Mensch-zu-Mensch-Übertragung. Aber sechs Wochen Quarantäne mit Maskenpflicht, Besuchsverbot und Kontaktbeschränkungen. Die Diskrepanz zwischen Lageeinschätzung und Maßnahmenkatalog ist so groß, dass sie nicht mehr mit Vorsicht zu erklären ist.

Die Geschäftsmodelle stehen bereit

Während das RKI Quarantäneprotokolle veröffentlicht, legt die Moderna-Aktie deutlich zu. Das Unternehmen hat Forschungsarbeiten an Hantavirus-Impfstoffen bestätigt. Laut Eigenangaben ist Moderna mit einer mRNA-Injektion gegen Hantavirus seit 2025 bereit, es fehle lediglich die Finanzierung für klinische Studien und ein Zulassungsverfahren.

2022 sagte Modernas damalige wissenschaftliche Leiterin Melissa Moore, es komme ein „Tsunami an mRNA-Spritzen“. Die Pipeline steht. Was fehlt, ist der Anlass. Ein Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff mit drei Toten und globaler Medienberichterstattung könnte diesen Anlass liefern.

Parallel dazu stellt die WHO bereits klar, dass Ivermectin kein brauchbares Heilmittel gegen das Hantavirus sei. Dieselbe WHO, die während der Corona-Pandemie die Diskussion über alternative Behandlungsmethoden systematisch unterbunden hat. Das Muster ist bekannt: Erst wird die Behandlung delegitimiert, dann wird die Impfung als einziger Ausweg präsentiert.

Dabei gibt es seit Jahren Forschung an klassischen Behandlungsansätzen. Griffithsin, ein Protein aus einer Rotalge, zeigt in Studien antivirale Wirkung gegen Hantaviren. Aber mit einem Algenprotein lässt sich kein Milliardenumsatz generieren.

Ein PCR-Test wartet schon

Ein eigener Hantavirus-Monitor mit bereits entwickeltem PCR-Test steht bereit. Die Infrastruktur für tägliche Fallzahlen, Inzidenzwerte und farbcodierte Karten existiert noch von Corona. Sie muss nur umgewidmet werden.

Bill Gates ließ bereits 2021 über seine Netzwerke verbreiten, Hanta könnte die nächste Pandemie werden. Die WHO hat gerade erst mit Polaris II die nächste Pandemieübung abgeschlossen. Moderna hat den Impfstoff in der Pipeline. Das RKI hat die Quarantäneprotokolle fertig. Und ein Kreuzfahrtschiff liefert die Bilder.

Wer nach Corona noch an Zufälle glaubt, hat in den letzten sechs Jahren nicht aufgepasst.


 

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Stimmen aus dem Maschinenraum

8 Kommentare

  1. Hat der Spahn schon zwölfunddrölfzig milliarden Masken über seine entfernten „Verwandten“ bestellt? Und die beliebte Uschi von der Lügen hat hoffentlich schon milliarden an Impfdöschen geordert. Es muss schnell gehen, da darf die auch per SMS 100 milliarden Euroliten an die allseits bekannten Pharmaunternehmen überweisen. Und alle anderen kauft schnell Klopapier!

  2. So ging es bei Corinna auch irgendwie los. Dr. D. und Spahn im TV alles halb so schlimm, quasi Entwarnung.
    Mal sehen ob aus dem Ferkelchen eine Sau wird, die man durchs Dorf treiben kann.

    1. https://www.youtube.com/shorts/W6Sj5NGonec
      Holt den sofort in´s Beklopptenministerium zurück!
      Obwohl, es wird interessant. Wie werden wohl millionen neuer „Fachkräfte“ auf die Fresselappenpflicht und eine Impfpflicht reagieren? Wird die Pozilei die auch zusammenknüppeln? Will man die womöglich, wie in Sachsen, in die Klappse einbuchten?

  3. Alles Neu , macht der Mai, sagt man doch – also…
    In Thailand wurde das Auftreten einer neuen Coronavirus-Variante bei Fledermäusen bestätigt. Fledermäuse sind bei uns gesetzlich geschützt. Das wird dann ja lustig!

  4. Erst einmal gilt es hier festzustellen, dass die Evidenzlage faktenbasiert keinen Lockdown hergab.
    Sie war eben alles andere als „umstritten“ wie hier in diesem Artikel fälschlicherweise angedeutet wird.
    Ich hatte selbst nach dem 12.April diesbezüglich auch vor Ort recherchiert und kam zu dem gleichen Ergebnis, so, wie es auch in den RKI-Protokollen beschrieben ist.
    Sie umfassen 456 PDF-Dateien mit 2065 Seiten, die von Januar 2020 bis April 2021 datieren.
    Erst wenn wir die Schuldigen alle einsperren können wir sicherstellen das so etwas nicht noch einmal passiert.
    Wie der Verbrecher Bill Gates so treffend weiterhin behauptet: „Nach der Pandemie ist vor der Pandemie“!

  5. Wer auf einer Kuhbläke wohnt hat sicher nichts zu befürchten, aber wer viel mit Latinos/-Touristen in Kontakt kommt, könnte ein Problem bekommen—–dummm gelaufen insbesondere für die ICE-Schergen—soviel zu den zahlreichen Urlaubern in Argentinien im Winterhalbjahr, those were the days, Trumpsche/Mileis Stornierung der Gesundheitsversorgung machts möglich