
Merz‘ Krisenbonus klingt großzügig – bis man merkt, wer die Rechnung bekommt
Die Bundesregierung hat wieder zugeschlagen. Diesmal mit einer Idee, die so dreist ist, dass man sie fast bewundern muss: Arbeitnehmer sollen 1.000 Euro steuer- und abgabenfrei bekommen. Klingt nach Entlastung. Klingt nach Fürsorge. Klingt nach einem Kanzler, der an die kleinen Leute denkt. Dumm nur, dass die ReGierung keinen Cent davon bezahlt.
Was steckt dahinter?
Die schwarz-rote Koalition hat nach ihrem „24 Stunden Netto“-Gipfel am vergangenen Wochenende beschlossen, Arbeitgebern die Möglichkeit einzuräumen, ihren Beschäftigten eine sogenannte Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro auszuzahlen. Steuer- und sozialabgabenfrei. Freiwillig. Das Wort „freiwillig“ ist hier der Schlüssel zum Verständnis des gesamten Manövers.
Denn freiwillig heißt: Kein Arbeitnehmer hat einen Anspruch darauf. Freiwillig heißt: Wer einen Chef hat, der entweder selbst ums Überleben kämpft, oder ein Geizhals ist, bekommt exakt null Euro. Und freiwillig heißt vor allem: Die ReGierung hat eine Party bestellt und die Rechnung an Tische geschickt, an denen längst niemand mehr sitzt.
Die Insolvenz lässt grüßen
BDA-Chef Steffen Kampeter hat das mit einer Deutlichkeit formuliert, die man von Arbeitgebervertretern selten hört. Er sprach von einer Insolvenzwelle und davon, dass viele Unternehmen sich diese Prämie schlicht nicht leisten könnten. Merz und Klingbeil hätten Erwartungen geschürt und deren Erfüllung bei anderen abgeladen. Noch deutlicher wurde der Chef des Bundesverbands Mittelständische Wirtschaft, Christoph Ahlhaus. Er nannte die Prämie eine „Bombe in die Betriebe“, die unrealistische Erwartungen schüre und den Frieden in vielen Unternehmen zerfetzen werde.
Die Zahlen geben den Kritikern recht. Allein im ersten Quartal 2026 meldeten laut dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle 4.573 Kapital- und Personengesellschaften Insolvenz an – der höchste Stand seit über zwanzig Jahren. Wer diesen Betrieben jetzt vorschlägt, mal eben tausend Euro pro Mitarbeiter aus der Portokasse zu schütteln, hat entweder keinen Taschenrechner, keinen Anstand oder ist einfach nur dumm.
Die Inflationsausgleichs-Kopie
Das Prinzip kennt man bereits. Von 2022 bis 2024 gab es die Inflationsausgleichsprämie unter Scholz – damals immerhin bis zu 3.000 Euro. Die wurde tatsächlich breit genutzt, rund 86 Prozent der Tarifbeschäftigten erhielten eine Zahlung. Aber das war ein anderes wirtschaftliches Umfeld. Jetzt, zwei Jahre und einen Iran-Krieg später, sieht die Lage grundlegend anders aus. Die Substanz vieler Unternehmen ist aufgezehrt. Was Experten eine „Stapelkrise“ nennen: Corona, Lieferketten, Ukraine, Energiepreise, Iran, Zölle – irgendwann ist der Akku leer.
Und ausgerechnet jetzt soll der Mittelstand für eine Entlastung aufkommen, die eigentlich Aufgabe der ReGierung wäre. Die Gegenfinanzierung der steuerlichen Mindereinnahmen wollen diese Hanskaspern übrigens über eine Erhöhung der Tabaksteuer stemmen, genauso wie den Tankrabatt. Beides miese Nummern. Man entlastet also den Arbeitnehmer, indem man den Arbeitgeber belastet, und finanziert die eigenen Steuerausfälle, indem man den Raucher belastet. Kreislaufwirtschaft auf Bundesregierungsniveau.
Wer leer ausgeht
Die Liste derer, die von der Prämie garantiert nichts sehen werden, ist beeindruckend lang. Solo-Selbstständige, Freiberufler, Rentner, Studierende, Arbeitslose – sie alle existieren im Weltbild dieser von Hybris zerfressenen Wichser offenbar nur als statistische Randnotiz. Aber auch Millionen Arbeitnehmer in kleinen und mittleren Betrieben, die keinem Tarifvertrag unterliegen, dürften mit leeren Händen dastehen.
Selbst im öffentlichen Dienst steht die Prämie auf der Kippe. Unions-Fraktionschef Jens Spahn hat bereits abgewunken: Für den Bund sehe er aktuell keine Grundlage, eine solche Prämie zu zahlen. Die Kassen seien leer. Wenn der Staat als Arbeitgeber nicht einmal bereit ist, sein eigenes Entlastungsinstrument anzuwenden, dann sagt das alles über den Wert dieses Versprechens.
Die eigentliche Botschaft
Der 1.000-Euro-Krisenbonus ist kein Entlastungspaket. Er ist eine Pressemitteilung mit Verfallsdatum. Diese Wichser wissen, dass die meisten Arbeitnehmer diese Prämie nie zu Gesicht bekommen werden. Aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist die Schlagzeile. „Regierung entlastet Arbeitnehmer mit 1.000 Euro“ – das klingt gut in der Tagesschau. Dass zwischen Ankündigung und Auszahlung ein Abgrund klafft, so breit wie die Straße von Hormus, steht dann im Kleingedruckten. Und Kleingedrucktes liest bekanntlich niemand. Außer die, die am Ende zahlen sollen.

Wieder eine Nebelkerze vom aller Feinsten ! Kein Wunder, daß man vor lauter Vernebelung kein Land mehr sieht. Erstaunlich das der Bürger noch atmen kann. Die Firma meiner Frau kann sich die teure Bestellung nicht leisten und auch meine Töchter und mein Sohn werden sich als Städtische Angestellte verlalbert vorkommen. Einzig mein Großer bei der DB hätte eine vage Aussicht auf das „Geschenk“
Das sind allein schon fünf Leute die wohl in die Röhre schauen. Fünf von wohl Millionen Arbeitnehnemern. Und es wird sich wieder Mancher fragen, ob es nicht eine Alternative zu Union und SPD gibt. Im Osten hat man diese Frage wohl schon beantwortet.
Selbst der Mainsteam übt unverholen Kritik
https://www.focus.de/politik/deutschland/jeder-streuner-geniesst-bei-uns-in-deutschland-mehr-respekt-als-ein-unternehmer_a19cb680-a905-4594-a42c-5ba9774a722b.html?utm_source=fol_1001329&utm_medium=email&utm_campaign=1023866&utm_content=17.04.2026
026 Kriegsgefahr in Europa!
Die VSAmiesen wollen den Krieg nach Europa schleppen. Merz hat schon mal die Kriegsbeteiligung bestätigt – und die Russen antworten entsprechend.
https://anti-spiegel.ru/2026/russland-warnt-firmen-zur-gemeinsamen-drohnenproduktion-in-deutschland-sind-legitime-ziele/
Die, Russen, haben auch gleich IHRE Ziele angezeigt:
https://archive.ph/D8Frg
Darunter sind auch 3, DREI, Ziele in der BRD. In München und Hanau.
Berechtigt? JA!
Denn die ZerstörunGEN der Juden im Libanon sind ha scheinbar auch rechtens – um die Hisbollah zu eliminieren.
Auch die Iraner ‚dürfen‘ VSAmerikanische Stützpunkte der Nachbarstaaten, des Iran, ohne Einwand beschießen.
Davor warnen nicht nur die Russen.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=149141
Die Beteiligung, am Krieg in der Ukraine, wird nun nicht mehr ‚Zuwendungen‘ unterstützt, sondern durch Produktionsbeteiligung mit ukrainischen Firmen.
Der Kriegshetzer hat das ‚Völkerrecht‘ genannt. Warte mal, Langnase, wenn der Russe dir das Völkerrecht unter deine lange Nase reibt.
Und sie regen sich wegen Geld auf, das eh keiner bekommt?!
UNO – Menschenrechte: Niemand kann/ darf zum Kriegsdienst, mit der Waffe, gezwungen werden!
https://e4k4c4x9.delivery.rocketcdn.me/de/wp-content/uploads/sites/4/2019/12/UDHR-dt.pdf
Die Menschenrechte der UNO stehen VOR den AGB’s der BRD – nicht vergessen. Gruß Karl
Wenn die Langnase seine Pappnasen zu einem „24 Stunden Netto“-Gipfel zusammenruft, heißt es am Ende: „24 Stunden Brutto-Spesen“, sonst nichts Konkretes gewesen.
Die Enteignung der Bevölkerung folgt bald….