
Donnerwoch, 7:32 Uhr: Merz tritt vor die Presse und erklärt feierlich, er werde die Steuern nicht erhöhen. Um 7:34 Uhr unterzeichnet er das Steuererhöhungsgesetz. Auf die Frage eines Journalisten, wie das zusammenpasse, erklärt er, er habe nicht gesagt, dass er es nicht unterschreiben werde. Der Journalist wird als Extremist eingestuft.
Lauterbach warnt vor einem neuen Virus. Der Virus befällt ausschließlich Menschen, die noch nicht geimpft sind. Auf die Frage, wie er das wisse, da der Virus erst gestern entdeckt wurde, erklärt Lauterbach, die Wissenschaft sei eindeutig. Welche Wissenschaft, präzisiert er nicht. Er fordert sofortige Maßnahmen. Das Bundesgesundheitsministerium spricht von einem „robusten Präventionsrahmen“. Niemand weiß, was das bedeutet. Es klingt aber ernst.
Söder fährt nach Berlin um Merz zu treffen. Merz ist nicht da. Er ist in Brüssel um von der Leyen zu treffen. Von der Leyen ist nicht da. Sie ist in Washington um Trump zu treffen. Trump ist nicht da. Er ist in Mar-a-Lago um Golf zu spielen. Söder fährt zurück nach München und erklärt, er habe die Bundesregierung wieder einmal gerettet.
Die Grünen präsentieren ihren neuen Wirtschaftsplan. Er sieht vor, dass alle Deutschen bis 2030 mit dem Lastenrad zur Arbeit fahren. Außer Politiker. Die brauchen den Dienstwagen für die Demokratie.
Der Plan wird einstimmig abgelehnt. Die Grünen erklären, das sei ein Beweis dafür, dass das System kaputt sei. Das System erklärt, das sei ein Beweis dafür, dass die Grünen kaputt seien. Beide haben Recht.
Weidel fordert Neuwahlen. Merz lehnt ab. Weidel fordert Neuwahlen. Merz lehnt ab. Weidel fordert Neuwahlen. Merz fragt, ob das ein neues Konzept sei. Weidel sagt, es habe sich bewährt. Merz nickt, und lehnt ab.
Scholz meldet sich aus dem Ruhestand. Er erklärt, er habe in den letzten Monaten intensiv nachgedacht. Das Publikum wartet. Scholz denkt noch. Das Publikum geht nach Hause. Scholz denkt immer noch.
Von der Leyen kündigt an, die EU werde bis 2035 vollständig energieautark sein. Ein Journalist fragt, wie. Sie erklärt, das sei eine sehr gute Frage. Ein zweiter Journalist fragt, wann das beschlossen wurde. Sie erklärt, das sei eine sehr gute Frage. Ein dritter Journalist fragt, ob sie überhaupt wisse, was Energieautarkie bedeute. Sicherheitspersonal führt alle drei ab.
Habeck meldet sich zu Wort. Alle schauen überrascht. Er erklärt, er habe ein neues Buch geschrieben. Es heißt „Wie ich Deutschland fast gerettet hätte“. Die Auflage beträgt 47 Exemplare. 46 davon kauft er selbst. Das 47. kauft Lauterbach. Aus Versehen.
Die FDP trifft sich zum Parteitag. Es erscheinen vier Personen. Zwei davon haben sich verlaufen. Einer ist der Caterer. Die Parteiführung erklärt, das sei das stärkste Ergebnis seit Jahren. Lindner schickt eine Videobotschaft. Sie beginnt mit den Worten: „Als liberaler Mensch in einer freien Gesellschaft…“ Das Video dauert 55 Minuten. Die verbliebenen Teilnehmer schlafen nach 2 Minuten ein. Der Caterer räumt ab.
Orban besucht Merz in Berlin. Merz besucht Orban in Budapest. Beide erklären, der andere habe sie eingeladen. Beide streiten ab, hingefahren zu sein. Die Fotos zeigen etwas anderes. Die Fotos werden als Deepfakes eingestuft. Orban fährt mit Merkels altem Dienstwagen nach Hause. Niemand weiß, wie er daran gekommen ist.
Baerbock erklärt, Deutschland stehe an der Seite seiner Partner. Sie nennt dabei zwölf Länder, von denen drei nicht existieren, zwei seit 2019 EU-Mitglieder sind und eines sie verklagt hat. Sie erklärt, die Diplomatie sei komplex. Das Auswärtige Amt nickt. Es hat aufgehört, die Länder nachzuschlagen.
Donnerwoch, 23:58 Uhr. Merz unterschreibt drei weitere Gesetze, die er heute nicht unterschreiben wollte. Lauterbach warnt vor dem Freitag. Söder erklärt, er habe das alles kommen sehen. Habeck signiert die letzten elf Exemplare seines Buches. Scholz denkt noch nach.
Der Donnerwoch war wie immer völlig normal.

Pisstorius stellt klar, dass die Aufrüstung sich nicht gegen die Russen richtet, sondern gegen Zahnärzte.
„Wie so gegen Zahnärzte?“ kommt die Frage – „Na, davor haben die Meisten Angst,“ sagt er.
Der hat noch gefehlt, Danke. 🙂
Und wenn Sie mich fragen würden, ob das Satire oder Übertrieben war, würde ich sagen : Perfekter kann man die Politiker Marionetten nicht beschreiben.
Genau so läuft das in der Verwaltungszone NGO Germany.
Irgendwann brauchen wir keine Satire mehr da sich das Polittheater selbst karikiert. 😉
Witzefritze
Jetzt hat das Land an seiner Spitze
einen Kanzler, der sorgt für Witze.
Ist vor dem Start der Staat schon Pleite,
war scharf darauf, dass er ihn leite.
Als Kanzler der Demokratur
ist er nun eine Witzfigur
und ist dazu nur zweite Wahl
im Land der rotgrünen Moral,
welches ist zudem tief gespalten
in Menschen, die nichts davon halten,
von Politclowns regiert zu werden,
und Menschen die in Dummschafherden
sich plündern und wegspritzen lassen,
von denen, die die Freiheit hassen.
Doch hat der Merz in einem recht,
dem deutschen Volk geht es nicht schlecht,
auf jeden Fall nicht schlecht genug,
wählt wie so oft gern den Betrug.
Das hat der Merz sehr gut erkannt,
fährt deshalb Deutschland an die Wand,
denn nur wenn Deutschland ist am Ende,
besteht die Chance auf eine Wende.
Das kann jedoch nur funktionieren,
mit Rot muss er kooperieren.
Die wissen längst wie man das macht,
haben schon öfter umgebracht,
nicht nur Deutschland, sondern weltweit,
nun ist es wieder an der Zeit.