
Allgemeiner Hinweis: Der folgende Text ist die Vorrede zum 14. Teil einer Reihe von Texten, die nach und nach im Vordruck auf QPress.de in eine »Einführung in die Kritik der Psychoanalyse im Kontext einer Psychoanylse des alltäglichen Nahbereichs« eingehen sollen. Die Kritik insgesamt wird Ende 2027 in drei Bänden erscheinen.
E14 Vorrede zu »Problemen der Subjektbildung«: Schutz suchen im eigenen Grab
Wir leben in einer Zeit immerzu massiv wachsender Spannungen und Aggressionen, die unsere Beziehungen nicht einfach nur belasten, sondern in ihrem Bestand chaotisieren und zerstören (E12 Witsch 2026/02/16). Das trifft auf private wie überfamiliär-politisch-internationale Beziehungen gleichermaßen zu. Und natürlich nicht zuletzt ganz konkret auf die Beziehungen des Autors, unter anderem auf meine Beziehung zu Klaus-Jürgen Bruder, die freilich sichtbar nicht allzu destruktiv in den gesellschaftlichen Kontext hineinwirkt; das passiert allerdings in der Masse (gestörter Beziehungen) durchaus im Sinne einer notwendigen Voraussetzung des Destruktiven, nicht im Sinne einer wesentlichen oder tieferen Ursache. So wie der der Henker den Verbrecher hinrichten mag, ohne allerdings die Ursache seines Todes zu sein. Die liegt tiefergehend beim Gericht, die das Todesurteil gefällt hat.
Selbst so einer wie Trump, für mich ein Psychotiker vor dem Herrn, ist nicht die tiefergehende Ursache dafür, dass die herrschenden Verhältnisse immer mehr aus dem Ruder laufen, auch wenn unbestritten ist, dass er mit seinem psychotisierenden Beziehungsverhalten viel stärker in den gesellschaftlichen Kontext hineinwirkt als zum Beispiel Klaus-Jürgen Bruder und ich es tun. Trump tut es wie wir alle als ausführendes Organ, allerdings ungleich wirksamer (gefährlicher) als jeder einfache Bürger allein es vermag. Wie gesagt nur dem Anschein nach, im Gegenstandsbezug, in dem Sinne, dass er das Grausame exekutiert und eben nicht tiefergehend verursacht. Dazu werde ich später noch eingehender zu sprechen kommen.
Dennoch ist es wichtig, bevor die eigentliche Analyse einsetzt, im (scheinhaften) Gegenstandsbezug, also so wie es unseren angelernten Gewohnheiten (die Dinge zu sehen) entspricht (vgl. Kap. 5.1, S. 90), festzustellen, dass Trump mit seinem Beziehungsverhalten die Welt sehr sichtbar in einen Abgrund nötigt, wie gesagt psychotisierend, und deshalb auf einer nach oben verlaufenden Richterskala – gar bis zum bitteren Ende der Menschheit; dann die Natur endlich ohne den Menschen aufatmen könnte.
Hier geht mittlerweile – kaum zu glauben – sogar dem Bundeskanzler Merz der Arsch auf Grundeis; endlich auch dem, möchte man erleichtert denken, freilich wohl nicht nachhaltig. Er wurde nämlich, kaum dass er Atem holen konnte, prompt von den Super-Bellizisten seiner Partei zurückgepfiffen, unter anderem vom CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann. Für ihn
»besitze das Völkerrecht zwar ’aller höchste Priorität‘; es dürfe allerdings ’nicht zur Schutzklausel terroristischer Regime werden‘. Damit hat das Völkerrecht eben doch nicht ’aller höchste Priorität‘« (Gfp 2026/03/26).
Mit einer solchen Rechtsauffassung ist Frank-Walter Steinmeier, man staune einmal mehr, tatsächlich nicht einverstanden, wenn auch in seiner typisch behäbig einschläfernden Art, mit der er auch schon mal den Eindruck erweckt, als könne man ihm beim Gehen die Schuhe besohlen. Aber im Ernst. Die deutsche Außenpolitik, so seine Kritik, werde
»’nicht überzeugender dadurch, dass wir Völkerrechtsbruch nicht Völkerrechtsbruch nennen‘. Damit habe man sich ’schon im Gaza-Krieg auseinandersetzen‘ müssen, und das werde längst auch im Iran-Krieg relevant« (ebd.).
Man könnte meinen, Steinmeier redete sich anti-semitisch um Kopf und Kragen. Er findet es offensichtlich gar nicht merkwürdig, dass völkerrechtswidrige Kriege der Israelis ihn bislang nie sonderlich gestört haben; als komme man nunmehr um ein gewisses Maß an Anti-Semitismus nicht herum, jetzt, wo der Irankrieg die deutsche und EU-Wirtschaft deutlich mehr in den Abgrund ziehen könnte, als es der Gaza-Krieg der Israelis, der Ukrainekrieg und die Sanktionen gegen Russland ohnehin schon tun.
In dieser Logik ticken auch bellizistische Vertreter der »Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik« (DGAP), allerdings ohne ihre Kritik zum Beispiel auf den Ukraine-Krieg zu übertragen. Mit dem Iran-Krieg, so wohl ihre Befürchtung, wird man den Bürgern deutlich höhere Opfer abverlangen müssen, die sie zusammen mit der deutschen Wirtschaft zu stemmen vielleicht nicht mehr gewillt oder in der Lage sein könnten, ein Zusammenhang, den man auch schon mit dem Ukraine-Krieg zusammen mit den exorbitanten Aufrüstungsanstrengungen hätte sehen können. Allein der Ukraine-Krieg wird für Russland im Windschatten des Irankrieges viel leichter – noch dazu gegen den Westen – zu führen sein, zumal finanziell kostengünstiger aufgrund weltweit steigender Energiepreise.
Ja, und wenn eines nicht passieren darf, dann dies: die Zeit darf für Putin nicht arbeiten. Was nunmehr immer erkennbarer nicht mehr zu vermeiden ist, solange der Iran-Krieg tobt. Somit können wir beruhigt sein. Bei Merz ist eine nachhaltige Abkehr von seinen bellizistischen Allüren nicht zu erwarten. Es bleibt alles wie gehabt. Und er wird mit seinen Äußerungen die Welt auch nicht friedlicher machen. Im Gegenteil. Er gibt sich allerdings glaubwürdiger beim so ängstlichen wie schläfrigen Deutschen Michel, der dann noch emsiger als bislang am eigenen Grab buddeln wird, um sich schließlich dorthinein zu einer Ruhe zu betten, die er in dieser Welt nicht mehr so recht findet. Ist eines doch jetzt schon sicher. Es wird sich auch mit der AfD – der »Alter-Naive für Deutschland« (Erdinger 2026/03/28) – in Regierungsverantwortung nichts ändern.
Vor diesem Hintergrund ist es also vollkommen unerheblich, dass unser schlafmütziger Bundespräsident für seine allzu forsche Kritik »heftig attackiert« wurde. So auch von Jens Spahn in Anlehnung an obige Kritik von Alexander Hoffmann: Die
»’völkerrechtliche Prüfung‘ obliege ’in diesem wie in anderen Fällen der Bundesregierung‘; er ’erwarte‘, dass Steinmeier ’diese Prüfung abwarte‘ und ’sie auch respektiere‘. ’Im Übrigen frage ich mich‘, fuhr Spahn fort: ’Was folgt jetzt aus dieser Feststellung?‘ Im Fall von Russlands Angriff auf die Ukraine hatte Spahn sich – wie alle heutigen Regierungsparteien – zu einer sehr raschen Antwort auf diese Frage in der Lage gesehen« (ebd.).
Somit geht mit oder ohne Kritik alles wie gehabt weiter mit einer immerzu fortschreitenden Chaotisierung und Zerstörung sozialer und ökonomischer Strukturen, eben wie es tiefergehend, wie später noch zu erörtern, die Regeln der Kapitalverwertung auf der Grundlage der Mehrwertfähigkeit des Bürgers verlangen.
Die meisten Menschen fühlen nur (Unbehagen), dass das Schlimmste auf sie zukommen könnte, begreifen gleichwohl nichts: dass das Schlimmste vollkommen moralisch motiviert, eben weil mit den besten Vorsätzen, dafür umso zwingender auf sie zukommt, und begleiten deshalb den Gang in den Abgrund lieber nur im Halbkoma. Als grausame Mitläufer ordnen sie sich selbst Trump aller Kritik an ihm zum Trotz unter, indes anders als es die Merz-Regierung, Selbstbewusstsein vortäuschend, auf immer nur verlogene Weise praktiziert (vgl. RtDe 2026/03/26), eben weil die meisten Bürger sich richtiggehend »krank« ohnmächtig fühlen, und reden im gleichen Atemzug alles irgendwie noch schön, was von oben kommt; denn so seht doch: der Merz liest dem Trump endlich mal gehörig die Leviten. Sodass man sich schließlich wieder in der besten aller möglichen Welten zu Hause fühlen kann, möchte man doch nicht ganz und gar ohne Schutz vor den allerbösesten Mächten dieser Welt leben. Immerzu sicherheitsfanatischer, je näher ihnen die Steinschläge zahlreicher Krieg auf den Pelz rücken.
Nun, aus der Perspektive eines schlafwandelnden Mitläufers verständlich, mehr noch: sie haben womöglich sogar recht, noch ohne zu ahnen warum. Sie möchten sich beschützt fühlen. Wobei bei ihnen der Akzent auf einem Schutz liegt, den ihnen ein noch so emsiger Widerständler mit noch so viel Machtanalytik im Gepäck, wie sie Klaus-Jürgen Bruder im Begriff seines »Diskurses der Macht« auslebt und vergegenständlicht, nicht zu bieten vermag. Noch dazu ohne die Beziehungsebene ins Spiel zu bringen. Er gab mir als therapeutisch aktiver Psychoanalytiker zu verstehen, dass das nicht nur nicht nötig, sondern analytisch kontraproduktiv sei. Auch dazu später mehr.
Ich möchte allerdings jetzt schon behaupten: so etwas wie Hoffnung vermag auch Klaus-Jürgen Bruders diesjähriger Kongress der »Neuen Gesellschaft für Psychologie« (NGfP.de) nicht zu erwecken. Oder eben doch nur scheinhaft. Das legen aus meiner Sicht schon die Kurzbeschreibungen der einzelnen Vorträge, die auf dem Kongress gehalten werden sollen, nahe. Sie erwecken in mir den Eindruck, als gehe es auch diesmal um den Abgesang eines sterbenden Widerstandes gegen die in der Tat grausamen herrschenden Verhältnisse, fast möchte man meinen: um eine Gedenkveranstaltung, wie man sie auf Beerdigungen erlebt.
Einen passenden Referenten, den vom Dienst suspendierten katholische Priester Eugen Drewermann, hat man dafür als Referent auch gewinnen können; sodass man sich in den drei Tagen buchstäblich wie in einem (alternativen) Gottesdienst fühlen kann, beschützt durch einen heiligen Geist, der oben vom Pult herab auf Zuhörer und Teilnehmer herabträufelt. Auch darüber möchte ich später eingehender sprechen.

Schon Jesus litt unter dem Zwang der Aufrechterhaltung des positiven Selbstwertgefühls/Selbsterhaltungstriebes und zwar als er vor der drohenden Kreuzigung/Verhaftung noch schnell sich selbst täuschte/beschwichtigte indem er seine bewusste Annahme der Kreuzigung durch Gottes Willen rechtfertigt: „[Lk 22,42] „Vater, wenn du willst, erspare es mir, diesen bitteren Kelch zu trinken! Doch nicht mein Wille soll geschehen, sondern der deine.“; Jesus machte in aller Öffentlichkeit klar, dass er wusste, was auf ihn zukam und bat den Vater, dabei seine Herrlichkeit zu offenbaren. Siehe:
https://www.derbibelvertrauen.de/der-bibel-vertrauen/widersprueche-in-der-bibel/die-fragen-in-biblischer-ordnung/wmt/matthaeus-26-39-bewahrung-vor-der-kreuzigung.html
Soviel zur andressierten Opferhaltung der Trump-/AfD-Wähler/Gotteskrieger, d.h. selbst wenn Trump scheitert, werden noch genügend Trump-/AfD-Wähler einen anderen Kandidaten/Nachfolger der Republikaner ihre Stimme geben/am Kreuz sterben, gefährlich dumm, We shall overcome!Internationale Solidarität!
Sie haben ja so recht, lieber Cource. Selbst wenn die Demokraten den nächsten Präsidenten stellen, wird nichts besser. Es geht mit und durch die Amis in den Abgrund.
Nietzsches „Endlich, endlich können unsere Schiffe wieder auslaufen…“ kommt mir in den Sinn! Lacht, Leute, lacht, lamenTIERt nicht, freut euch über diesen herrlichen Augenblick der Wahrheit, da der Begriff „Normalität“ endlich wieder so aufgefaßt werden kann, wie er ursprünglich gemeint war, als Fachterminus der Statistik. Wenn eine übergroße Mehrheit geist-seelisch minderbemittelt ist, dann ist es statistisch „normal“, wenn eine übergroße Mehrheit geist-seelisch minderbemittelt ist.
Nietzsche: „Noch nie lag das Meer so weit und offen vor unserem Blick!“ Ob Steinmeier, Merz, AfD, ob Wähler oder Gewählte, ob Links oder Rechts, Reich oder Arm, Oben oder Unten, Groß oder Klein — alle normal!
An ihr historisches Ende gekommen nun ist mit der industriellen Renditewirtschaft zugleich die Moderne, laut Nietzsche „die höchste Blüte des Christentums“ und dieses letztere eine „Sklavenreligion par excellence“.
Lamentiert nicht, verpaßt nicht die Gelegenheit, jubelt: Moderne, die „Herrschaft von Sklaven über Sklaven“ (Nietzsche), war gestern.
Die blasphemischen Lehren christlicher Kirchen und Glaubensgemeinschaften haben ein Ende gefunden. Christus sagte NICHT: Wo zwei- oder dreihundert von euch in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter euch.“ Stattdessen die Rede war von „zwei oder drei“. Und weiter sprach er: „Ich sende euch den Geist der Wahrheit. Die Wahrheit wird euch frei machen.“
So freut euch, belustigt euch, AMUSEZ-VOUS!
Nachtrag: so denken die Trump-/AfD-Wähler:
„Wouldn’t it be wonderful if we end up with Cuba free, Venezuela free, and Iran free and figure out how to end that war in Ukraine?‘ he asked.“
https://www.dailymail.co.uk/news/article-15689919/cpac-iran-war-donald-trump-crown-prince.html
Soviel zur Vorfreude auf das kostenlose iranische Öl nach dem Krieg——-bei Geld hört bekanntlich nicht nur die Freundschaft auf sondern auch der Verstand insbesondere bei den Gläubigen Fanatikern/Gotteskrieger/Trump-/AfD-Wählern, We shall overcome!Internationale Solidarität!
Nachtrag zum Nachtrag: Der Iran-Krieg als Todesstoß für die CDU, weil eine neue Flüchtlingswelle das ganze Volk gegen die Regierung aufbringen würde, siehe:
https://www.breitbart.com/europe/2026/03/30/seven-in-ten-germans-fear-possibility-of-another-migrant-crisis-amid-iran-conflict-poll/
Mission erfüllt, die letzte linke Bastion in Europa gekilled !?
@Cource — Pustekuchen, denn die allerletzte linke Bastion in Europa nicht auf dem Schirm, die AfD! Erinnert an das Dschörmanie der 1920er und 1930er. Da soll es viele gegeben haben, welche die alloffensichtlich linke NSdAP als rechts eingestuft haben.
Da die Dschörmännekens allezeit in der übergroßen Mehrheit schulisch vollverblödete und massenmedial dauerhirngewaschene Staatsuntertanen sind, kriegen die das mit Links, Rechts und Mitte ohnehin nicht ordentlich auf die Reihe. Sind zu denkschwach, um zu erkennen, daß dies bloß drei verschiedene Etiketten sind für ein und dasselbe, für den modernen Normalmenschen. WELCHER ALLEMAL FASCHIST IST. Was sich mithilfe der Tiefenpsychologie Erich Neumanns und der Kulturanalyse Nietzsches konkludent belegen läßt. (Im Grunde reicht da schon Gucken.) Selbst hält dieser moderne Oberdulli sich selbstverständlich für einen „Demokraten“.
Aber wir müssen uns darüber nicht ärgern, sind die Tage dieser Damen und Herren doch gezählt. Ihr Untergang ist nahe. Alles ganz logisch: Wer zu blöd ist zum Scheißen, stirbt an Verstopfung.
Freut euch, belustigt euch, AMUSEZ-VOUS!
Jetzt kommt es raus, Trump will, dass u.a. Europa sich freiwillig dem Stalinismus von Russland/China anschließt/unterwirft, siehe:
https://www.breitbart.com/clips/2026/03/30/brennan-our-allies-see-u-s-no-longer-to-be-trusted-under-trump/
Soviel zur Abschaffung der linksgrünen Demokratie durch die Gotteskrieger/Trump/Putin/Netanyahu/AfD usw., Stalinismus 2.0, We shall overcome!Internationale Solidarität!
Die Katze ist aus dem Sack und zwar wollen die Narzissen ausländische Autos gesetzlich verbieten, siehe:
https://www.breitbart.com/politics/2026/04/01/chinese-state-media-fumes-over-bernie-morenos-move-to-expand-u-s-ban-on-chinese-vehicles/
Das ist der letzte Strohhalm an dem sich die Narzissen klammern um die weltweite Überproduktion des perversen Profitsystems zu verleugnen, das System ist fertig—–dummm gelaufen für die Narzissen, We shall overcome! Internationale Solidarität!