
Deutschland, Land der Dichter, Denker und Dosierempfehlungen. Kaum ist die Cannabispolitik halb entkrampft, wehen neue Rauchzeichen durch Talkshows: „Zu viel für den Eigenbedarf!“ ruft es aus dem Nebel. Eigenbedarf, dieses mystische Wesen – irgendwo zwischen drei Krümeln für den Schlaf und einem Keks zu viel auf dem Festival.
Der neue Ernst: Grammatik statt Gramm
Virologe Streeck trifft Verordnung: Statt Aerosolen geht’s nun um Aerosole aus der Tüte. Der Ruf: strengere Gesetze! Endlich klare Zahlen statt klarer Köpfe. Denn wer, wenn nicht Deutschland, könnte die psychoaktive Realität mit Paragrafen beruhigen? Lösung: Ein wissenschaftlich kalibrierter Löffel für den „sicheren Zug“ – Eichamt prüft.
Die große Eigenbedarfsformel
5 Gramm: Fürs Sofa.
10 Gramm: Fürs Wochenende (mit Couch-Lieferschein).
25 Gramm: Für alle, die „nur backen“ wollten.
50 Gramm: Projektarbeit „Vergleichende Brownie-Studien“.
100 Gramm: Unvorhergesehene botanische Nähe zu Freunden.
Prävention 2.0: Der Pädagogische Joint
Neue Idee: Jeder Zug nur mit Warnhinweis. Auf der Filterspitze blinkt ein LED-Ticker: „Das könnte jetzt Spaß machen.“ Dazu ein verpflichtender QR-Code, der nach dem dritten Klick ein 45-minütiges Aufklärungsvideo in 0,5-facher Geschwindigkeit abspielt. Wer bis zum Ende durchhält, gilt als nüchtern.
Clubkultur mit Klippkarte
Cannabis-Club? Aber nur mit Einlass wie am Flughafen.
Security: „Haben Sie etwas anzumelden?“
Gast: „Nur meinen Eigenbedarf.“
Security: „Economy oder Business?“
Dazu ein Gewichtssensor im Aschenbecher: Bei Überschreitung gibt’s einen freundlichen Hinweis, dass man jetzt offiziell zwei Freunde hat, die zufällig nicht da sind.
Jugendschutz im Lasermodus
Damit Teenies nichts abbekommen: THC meldet sich künftig selbst am Drehkreuz. Wer unter 18 ist, sieht nur Kräutertee. Wer über 18 ist, bekommt ein beruhigendes „Piep“. Wer über 40 ist, erhält zusätzlich ein Rezept für Magnesium – sicher ist sicher.
High Security: Die neue Bürokrastik
Formblatt EB-420: „Nachweis des spontanen Gelusts“.
Stempel „Nur heute“ und „Vielleicht doch morgen“.
Amtliche Waage mit Wasserwaage, damit niemand schief drauf ist.
Endlich Ordnung im Duftgarten.
Wissenschaft trifft Wirklichkeit
Public-Health mahnt, Politik macht, Alltag lacht. Denn zwischen „viel zu viel“ und „viel zu wenig“ liegt ein Land, in dem Biergläser in Litern rechnen, aber bei Gramm plötzlich Ethikkommissionen tagen. Vielleicht braucht es weniger Schaum, mehr Substanz – und Gesetze, die auf Evidenz statt auf Empörung beruhen.
Finale: Nebel lichten, Köpfe kühlen
Was bleibt? Ein déjà-vu der deutschen Spezialkompetenz: komplexe Probleme mit noch komplexeren Regeln anzugehen. Die Pointe: Am Ende sitzt jemand auf dem Balkon, trinkt Kamillentee, liest Paragrafen – und vergisst, warum wir eigentlich gelockert hatten. Vielleicht wäre der mutigste Schritt: klare Grenzwerte, klare Aufklärung, klar weniger Hysterie. Und ja: Eigenverantwortung – ganz ohne XXL.
Versifft und pleite – um was geht es hier ?
Irgendeine Droge muß her um das Leid der Langeweile und Ziellosigkeit zu lindern.
Der Staat hilft nach besten Kräften und legalisiert alles, was dich mental aus dem Verkehr zieht und die Rehabilitierer freuen sich.
Da gehts eigentlich noch um ganz anderes. Ich zum Beispiel bin cannabis Patient da es zuverlässig gegen meine Schmerzen wirkt und lange nicht so schädlich ist wie die Schmerzmittel der Pharma.
Dazu verdampfe ich auf Temperaturen um 180 Grad CBD lastige Gras-Blüten. Dies hilft wunderbar aber bin dabei nicht bekifft/beiernander, nenns wie Du magst.
Es hilft einfach gegen meine Beschwerden ohne dass es Nebenwirkungen hat.
Und jetzt sollen ab Herbst am liebsten die Blüten verboten werden und nur noch künstliche Erzeugnisse der Pharma in Form von Tropfen erlaubt sein.
Der Nachteil daran, man weiß nice welche Sorte man bekommt, welche Terpene enthalten sind und für was die Tropfen dann eigentlich wirken sollen.
Der ursprüngliche Blogbetreiber hier hat im Verlauf seiner Krebserkrankung auch so ein THC-Medikament der Pharma erhalten, wenn er das nahm war er zu nicht mehr zu gebrauchen, auch nicht in niedriger Dosierung.
Fazit, mir gehts hauptsächlich darum dass ich mein geliebtes Medikament nicht verlieren möchte, ok darauf ist der Artikel jetzt auch nicht gerade ausgelegt, aber auch der Wahnsinn dass einem der Staat vorschreiben will mit was man sich betrinken / rauchen darf ist absoluter Irrsinn.
Der Autor hat das aller, aller, aller-wichtigste vergessen, die Steuermarke. Ohne die geht gar, gar nix im Ländle.
Und übrigens, wie man den Drogenverkauf richtig organisiert, dafür sollte man nach Schweden schauen. Dort wird seit Jahrzehnten Alkohol in staatlichen Läden verkauft. Mit strengen Regeln, wer, wann, wie, in welchen Mengen den Stoff erwerben kann.
Nix mit Eigenverantwortung, drum riechts da Nachts auch so merkwürdig.
Laut WHO saufen etwa 10% der Schweden. Mit den strengen Regeln scheint demnach irgendwas nicht zu stimmen.
Des Nachts schweifen dort seltsame Grüche durch die unendlich weiten Wälder.
Ach daher der Begriff Dunkelziffer.
Alkohol/Drogen betäubt das Unbewusste/ Angst-Stress-Sucht-Modus, selbst der Kaffee/Tee suggeriert/erzwingt Energie/Kraft für die Bewältigung des Tages auf kosten des begrenzt zur Verfügung stehenden körpereigenen Cortisol/Dopamin —soviel zu selbstverarschung/-täuschung=selbstzerstörung=freudscher Todestrieb—-schön dumm
mRNA wird sicher auch hier helfen können: Zellen genetisch so verändern, daß sie THC produzieren. Ist ja nur ein Pieks, und schon dauerbreit. Hurra!
Bisher fischen unsere Genetiker noch im Trüben. Aber mit Hilfe von KI-chen wird die Neugestaltung unserer DNA endlich möglich. Dann sind wir alle Superman, oder Supewoman, oder Superdivers, oder….
Prof. Hamamoto zur Verdrängung legaler Produzenten vom Gras-Markt durch in Nordkalifornien ansässige und Sklavenarbeit nutzende illegale Produzenten aus dem Bereich OK („Kartelle“) wie auch über deren politischen Einfluß.
Ab 59:50 bis 01:05:30
https://www.youtube.com/live/YRBHiuaHR8c