Die Grünen in Bayern fordern die Abschaffung des Sitzenbleibens. Ein Paukenschlag? Eher ein Triangel-Klingeln im pädagogischen Wohlfühlorchester. Während Lehrkräfte täglich versuchen, zwischen Lehrplan, Lerndefiziten und Laptop-Akkus zu jonglieren, ruft die Politik: Weniger Druck, mehr Chancen! Das klingt schön – wie ein Motivationsposter im Lehrerzimmer. Doch was heißt das in der Praxis? Willkommen im pädagogischen Zauberkabinett: „Wir lassen niemanden zurück – wir schieben einfach alle vorwärts.“
Die Idee, das Sitzenbleiben zu streichen, wird verpackt als modern, gerecht und irgendwie „Skandinavien-Style“. Schließlich hat man gehört, da oben sind alle glücklich, sprechen drei Sprachen und können Integralrechnung im Schlaf. Der deutsche Reflex: Wir übernehmen das Konzept, vergessen die Ressourcen, sparen die Fortbildungen und hoffen auf Wunder. Was soll schon schiefgehen? Zur Not schreiben wir eine Arbeitsgruppe „Resilienz und Lernfreude“ aus und drucken Leitfäden mit bunten Pfeilen.
Natürlich hat das Sitzenbleiben Schwächen. Es ist teuer, wirkt stigmatisierend und repariert selten grundlegende Probleme. Aber die Abschaffung ohne tragfähiges Ersatzsystem ist pädagogisches Placebo: Es beruhigt die Debatte, heilt aber nichts. Wer Lernlücken über Klassenstufen mitschleppt, sammelt am Ende keinen „Kompetenz-Bonus“, sondern Frust – bei Schülern, Eltern und Lehrern. Die Klassen bleiben heterogener, die Differenzierung komplexer, und die Noten werden weicher als ein Mensa-Kartoffelbrei. Aber hey: Die Statistik wird schöner! Versetzungsquoten 100 Prozent – Applaus aus dem Ministerium, Räuspern im Lehrerzimmer.
Die Befürworter jubeln: Mehr individuelle Förderung! Großartig. Wer macht die? Die Lehrkräfte, die ohnehin schon Förderpläne, Dokumentation, digitale Plattformen und Elterngespräche stapeln wie Mathearbeitsblätter vor den Ferien? In Klassen mit 28 Kindern und drei Niveaustufen gleichzeitig? Die Differenzierung ist das ewige Versprechen der Bildungspolitik: immer gefordert, nie solide finanziert. Ohne mehr Personal, Zeit und Diagnostik ist das kein Konzept, sondern eine Illusion im pädagogischen Spiegelkabinett.
Und dann die pädagogische Sprachmagie: Sitzenbleiben sei „nicht zeitgemäß“. Wundervoll. Ist Rechtschreibung dann auch nicht zeitgemäß? Multiplikation? Deklination? Vielleicht führen wir statt Noten „Gefühlsprofile“ ein: „Max ist im kreativen Umgang mit Zahlen sehr frei.“ Übersetzung: 5 in Mathe, aber tolle Fantasie. Die Schule wird zur Wellness-Oase: Lernkurse mit Achtsamkeitsglocke, Versetzung per Affirmation. „Ich bin versetzt, ich bin kompetent, ich bin… in der nächsten Klasse!“
Man könnte ja – nur mal so verrückt – darüber sprechen, was wirklich hilft: Frühdiagnostik in Deutsch und Mathe, verpflichtende Förderstunden, gezielte Lernstandsanalysen, kleinere Klassen, mehr Schulpsychologen, vernünftige Fortbildungen, echte Team-Teaching-Modelle, flexible Wiederhol-Module statt kompletter Jahrgangswiederholung. Kurz: Struktur statt Schlagzeile. Aber Struktur ist langweilig, teuer und nicht twittertauglich. Also reden wir lieber über den symbolischen Akt – und nennen das Reform.
Die Gegner des Vorschlags machen es sich freilich ebenso einfach: Sitzenbleiben als heilsame Disziplin-Kur. Wer fällt, soll wieder aufstehen – klingt kernig, löst aber nichts, wenn die gleichen Ursachen bleiben: fehlende Grundlagen, fehlende Förderung, fehlende Zeit. Sitzenbleiben ist oft nur die pädagogische Parkkralle: Der Wagen steht, das Problem nicht.
Zwischen moralischer Sanftheit und autoritärem Pädagogik-Bodybuilding gäbe es einen dritten Weg: Leistungsanspruch mit echter Unterstützung kombinieren. Lernfortschritt statt Jahrgangsdogma. Kinder holen nicht alle gleichzeitig die gleichen Meilensteine – aber ganz ohne Meilensteine wird Lernen zur Spazierfahrt ohne Ziel.
Auch die Elternperspektive ist hübsch: Am Elternabend wollen alle „Druck rausnehmen“. Bis das Zeugnis kommt. Dann ruft man im Sekretariat an, als wäre da ein Beschwerde-Portal: „Wie kann mein Kind in Englisch nur eine Vier haben? Wir waren doch in London – 2016!“ Das System belohnt Milde mit Erwartungen, und Erwartungen mit Enttäuschung. Die einen wollen Aufstieg um jeden Preis, die anderen Aufstieg ohne Preis. Die Schule soll’s richten – mit einem Lächeln und einem Lernvideo.
Was also bleibt? Abschaffung des Sitzenbleibens kann funktionieren – wenn sie begleitet wird von harten, ehrlichen Maßnahmen: verbindliche Förderpläne, dokumentierte Lernziele, regelmäßige Checks, klare Konsequenzen und Ressourcen, die den Namen verdienen. Ohne das wird die „Reform“ zur pädagogischen Kosmetik: glatte Oberfläche, tiefe Risse darunter.
Fazit: Die Debatte um das Sitzenbleiben ist ein Spiegel der deutschen Bildungspolitik – symbolträchtig, populistisch anschlussfähig und praxisfern. Wer echte Bildungsgerechtigkeit will, braucht mehr als ein Schlagwort. Sonst bleibt die große Reform, wie so oft, ein Klassenziel ohne Klassenarbeit.
Wie Kaiser Wilhelm II einen calvinistischen Erzieher gehabt zu haben, ist schlimm genug. Doch es geht schlimmer in Sachen Erziehung hin zum Volltrottel bzw. zu BlödmännInnen. Wenn das die Lehrer wüßten:
https://www.coreysdigs.com/education-system/alert-2030-psychological-agenda-obedience-training-for-prek-adults-already-global-with-billions-in-funding-for-full-control-part-1-introduction/
Wenn das die Lehrer wüßten! Die im qpress-Beitrag skizzierten aktuellen Entwicklungen in der schulischen Pädagogik folgen einer mit unzähligen Milliarden gefütterten globalen(!) Agenda. Obedience training, Gehorsamstraining.
Der hier verlinkte Beitrag von coreysdigs.com ist vom Dezember 2021 und beschreibt – glaube es, oder nicht – eine aus den Kassen von Big Money finanzierte und ZENTRAL koordinierte GLOBALE Agenda.
(Die investigative Journalistin Corey Lynn gehört zum Lager von Catherine Austin Fitts.)
Seit Jahrzehnten werden die unfähigsten Lehrer in die Schulbehörde delegiert, weil sie dort angeblich keinen Schaden an den Schülern anrichten können.
Was inzwischen dazu führte, dass die unfähigsten Lehrer bestimmen, wie Schulbetrieb zu funktionieren hat.
Hauptsache die Schüler sind nicht rächts, alles andere ist doch Wurst.
Die Politdarsteller wissen nicht wie es um die deutsche Sprache bei der heutigen Jugend steht. Viele Kinder aus deutschen Familien sind nicht fähig einen korrekten Satz zu schreiben. Sitzen bleiben wird gestrichen, Abitur um jeden Preis, 1×1 unwichtig das heutige Leben hat andre Maßstäbe „cool sein“
Die unfähigsten Schüler von früher, sitzen heute in warmen Politikersesseln.
Deswegen werden wir heute auch von Idioten regiert.
https://www.fischundfleisch.com/ulrich-h-dittmann/dieses-land-wird-von-idioten-regiert-79559
Frei nach Bunkerbrecher Nietzsche. Die moderne Form von Herrschaft ist eine von IdiotInnen über IdiotInnen.
Ein effizientes Bildungssystem sollte in der Lage sein, den Kindern die Chance zu geben, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und zu perfektionieren. Leider ist es jedoch so, dass Intelligenz und Talente nicht gleichmässig verteilt sind. Deshalb kann das Endergebnis nicht sein, dass alle gleich erfolgreich sind.
Was wir heute erleben, ist nicht der Kampf links gegen rechts, es ist der Kampf der Unbegabten gegen die Begabten.Erstere leben von den Leistungen der Letzteren. Das reicht ihnen aber nicht. Sie wollen jetzt auch noch dasselbe gesellschaftliche Ansehen haben.
Na, na, #Unbetreut, wie können sie Nietzsche mit dem bundesrepublikanischen Schulsystem vergleichen. In seiner Zeit war es noch der Wille von Bismarks den Kindern Bildung beizubiegen- und wenn es mit dem Rohrstock war bzw. sein mußte.
Zum Artikel…. der uns Torben hat vergessen, das wer die Macht hat, auch das Schulsystem leitet.
Und diese Macht haben nur die Besatzer! Die geben vor, wie die Bildung der Deutschen, auch der Passdeutschen (LOL), aussehen muß- eben wie dato.
Auch ich bin ’sitzen‘ geblieben. Man stelle sich vor, in der 3. Klasse! Die Lehrerin, gerade aus der DDR ‚umgesiedelt’behauptete, das Schulsystem in der DDR wäre viel weiter- plopp. Meine Mutter wollte der Liebe wegen in die DDR – natürlich mit Kindern. Was sich nach einem Besuch in der DDR erledigt hat.LOL.
Wenn das nicht politisch eingegriffen war – bei Kindern….?!
Später hatte ich, zum Glück, noch Klassenlehrer welche aus den zwei Weltkriegen übrig waren. Zwar mit Rohrstock, es ging recht rauh daher, aber einprägsam.
Die jüngeren Lehrer verbreiteten schon fleißig die Leere von Gott und Staat (BRD), mit je seiner Dreifaltigkeit.
Beim ‚Schulsystem‘, in der Bundesrepublik, dürfen/ können wir nicht davon ausgehen, das die bundesrepublikanischen Behörden DIE Weisungsbefugnis haben.
Die haben ‚andere‘. Irgendwo habe ich gelesen/ gesehen, das die VSAmies/ Sieger/ Besatzer die Natzies ausrotten wollten (welche? Die des Banderas nicht)- auch mithilfe des Schulsystems (sprich der Karl Schmidt/ Michel sollte selbst dafür sorgen).
So lange kein Staat den Einfluß auf die Kinder nimmt (Orientierung zu seiner Verfassung), ist die Schule der Grundstein der Indoktrination; der Besatzer!
Den geben die Besatzer/ Sieger/ VSAmies garantiert nicht auf. Gruß Karl
Bismarck war Herr. Herren wollen gehorsame und gelehrige Sklaven, nicht unbetreut denkende. Eben und genau deswegen förderte Bismarck das Staatsschulwesen.
Wie der Staatsschule es gelingt, Menschen in gehorsame und gelehrige Sklaven zu verwandeln, findet sich bei Anne Querrien, siehe ihr «l’ensaignement» über die Entstehungsgeschichte des staatsschulischen pädagogischen Arrangements. Ensaignement ist ein Mischwort aus Unterricht und Aderlaß, enseignement und ensaignée.
Deutschland war im Jahrhundert zwischen grob 1850 und 1950 weltweit führend in der Wissenschaft, weil wohlhabende Familien ihren Nachwuchs eben NICHT in die Staatsschule schickten, sondern privat unterrichten ließen. (Und anders als bei Wilhelm II, war die große Mehrheit der Privatlehrerschaft glücklicherweise NICHT calvinistischen Glaubens.) Hinzu die zahlreichen Juden, die ihre Kinder aus religiösen Gründen in jüdische Privatschulen schickten. Auch darum kein Zufall, daß aus Deutschland mit seinen vielen Juden so viele große Wissenschaftler hervorgekommen sind.
Unbetreutes Denken hat nix zu tun mit arischen, jüdischen, arabischen oder irgendwelchen anderen Genen! Sondern damit, nicht staatsschulich systematisch denkgeschwächt worden zu sein. Selbstverständlich kapieren Staatsgebildete das nicht. Logisch nicht, weil sie staatsgebildet sind.
Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Bunkerbrecher Nietzsche (1844-1900) hatte das alles bereits im Blick gehabt gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Und verstand, daß das nicht gut ausgehen könne mit den staatsschulgebildeten Massen. Genau das waren ja seine großen Themen: Kritik der Moderne und die Voraussage ihres völligen Fiaskos! Nietzsche hat unser Hier und Heute bis in die Details vorausgesagt.
Auch vorausgesagt hat er, daß den beherrschten Sklaven zunächst die Blödheit der sie beherrschenden Sklaven auffallen würde. Und so schließlich auch ihre eigene.
Preisfrage nun: Was wird dann wohl geschehen? Folgendes. Ihre ihnen schließlich auffällig gewordene eigene Blödheit erschüttert die Sklaven sehr. So sehr, daß sie diese ablegen in allerkürzester Zeit.
Nein, mit Talent und Begabung hat das alles nix zu tun. Es gibt nämlich nix Simpleres, als unbetreut zu denken. Lernt jeder Blöde leicht, nachdem ihm seine eigene Blödheit erstmals auffällig geworden ist. Sogar wenn er ansonsten gänzlich talentfrei sein sollte.
Woher ich das alles wohl weiß???
#Unbetreut, trotz ihrer Abneigung, von Bismark gegenüber, sollten sie einmal nachlesen, welche sozialen Fortschritt die Deutschen damals machten – ohne Parteien. Es war nicht nur das Schulwesen. Das rechne ich den beiden,von Bismark und Willem II. hoch an.
In der damaligen Zeit war es schon eine ‚Leistung‘ die Eltern zu ‚überzeugen‘ die kleine Arbeitskraft zur Schule gehen zu lassen.
Da gab es keine Helikoptereltern, da gab es mit dem Riemen.
Natürlich, und nur deshalb (arm) kamen die Reichen von Privatlehrern, wenn die Kinder nicht zusätzlich unterrichtet wurden, zu Privatschulen – wer hat, der hat. Ist doch heute noch so.
„… Kritik der Moderne und die Voraussage ihres völligen Fiaskos! ….“.
Ist doch immer so, wennes jemandem nicht paßt- macht er es schlecht – mehr hat Nietzsche auch nicht gemacht.
Immer wenn jemand seine Vorbilder anbetet, frage ich mich, was der selbst einbringt, ausser deren Zitate.
Oswald Spengler, ich weiß, aber der war Realphilosoph. Der hat nicht die Zukunft vorhergesgt, sondern die Gegenwart beschrieben/ kritisiert.
Die Preisfrage …… Nein die, meisten, Sklaven denken nicht. Schon gar nicht die im goldenen Käfig. Die muß man mit der Nase so oft auf die Wahrheit stossen, bis sie blutet- immer wieder. Aber das geht nicht in kürzester Zeit- das dauert.
Woher ich das alles weiß? Recherche, Recherche, nochmal Recherche. Gruß Karl
Gut, dann leben wir ja in der besten aller Welten und haben eine goldene Zukunft vor uns. Kein Problem, bitteschön, die Umweltverschmutzung! Es wird weiterhin unbekümmert Geo-Engineering betrieben werden, um das viele saubere Süßwasser mithilfe des sog. troposphärischen Förderbandes zu jenen Öl-Förderorten zu transportieren, wo es an diesem Wasser mangelt.
Was Staatsgebildete leider nicht wissen, obwohl es sich leicht in Erfahrung bringen läßt: Es braucht grob die dreifache Menge des geförderten Öls an zu verpressendem Wasser, wenn der Förderdruck eines Reservoirs über die ersten 10 Prozent der Förderung hinaus gehalten werden soll; und sollen auch die letzten 40 Prozent noch gefördert werden, muß gefrackt werden. Das geschieht – die Spatzen pfeifen es von den Dächern, Staatsgebildete aber ignorieren es einfach – nuklear! Ist wegen des erforderlichen Wummses.
Selbstverständlich weiß Big Money, daß das nicht ewig so weitergehen kann alles. Die sind ja nicht blöd bzw. nicht staatsgebildet und können unbetreut denken. Weswegen sie die Lüge vom bösen Klimagas erfunden haben. Welche hilft, mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen:
1.) Den Konsum der technologisch obsolet gewordenen Menschen, und so zugleich deren Anzahl, drastisch zu reduzieren;
2.) ein nicht mehr am Quotienten Stückzahl/Zeiteinheit geeichtes, sondern ein machtlich bestimmbares Geld einzuführen, indem CO2-Fußabdruck, programmierbares digitales Geld und eine KI-gestützte globale Plan-, Zwangs- und Kommandowirtschaft miteinander verknüpft werden. Was
3.) zugleich das aufgrund Überverschuldung marode gewordene gegenwärtige und vor dem Kollaps stehende globale Geld- und Finanzsystem ersetzen kann. Und
4.) den wenigen verbleiben werdenden Reichen ermöglichen wird, ihre Bestellungen bei Zentralbanken aufzugeben und zu bezahlen mithilfe von CO2-Zertifikaten bzw. von dem dann neuen CO2-Machtgeld. Das sich aus heißer Luft erschaffen läßt bzw. per letztlich willkürlichen Definitionen von CO2-Senken.
Die schöne neue Welt in der Zusammenfassung. Die KI von Zentralbanken wird absehbar eine zu Sklavengehorsam erzogene sowie KI-digital kontrollierte, disziplinierte und voraussichtlich sogar genetisch designte globale Sklavenschaft in produktive Bewegung setzen. Genetisches Design wird das staatliche Erziehungs- und Bildungswesen vielleicht sogar ganz ersetzen können. Wenn doch Verblöden auch genetisch geht…
Im Vergleich waren die bisherigen Faschismen geradezu Sommerfrischen. Schöne neue Sklavenwelt, die dem Karl dann hoffentlich gefällt. Oder etwa nicht!?
Aber alles für die Katz‘! Obwohl das alles so simpel ist, daß es wehtut. Leider jedoch sind Staatsgebildete geistig schmerzunempfindlich. Und verstehen nicht im Ansatz, wovon hier überhaupt geredet wird. Weswegen für sie gilt: Wer nicht denken kann, wird so lange fühlen müssen, bis er es lernt.
Der arme Bismarck aber, der hätt’s sofort kapiert. Ihm war völlig klar, daß die Staatsschule nicht mehr leisten würde, als sich willfährig in den Mühlen von Stückzahl pro Zeiteinheit aufreibende Lohnarbeiter zu erzeugen. Doch war der Herr von Bismarck eben nur der Herr von Bismarck — mit Mike Krüger gesagt zwar „ein toller Typ“, aber doch auch nicht der liebe Gott. Auch ein Herr Otto von Bismarck stand dem Rhytmus, bei dem ein jeder mitmuß, machtlos gegenüber. Jenem Rhytmus der Moderne, der auf Zerstörung von Mensch, Natur und Welt hinausläuft, dem Rhytmus von Kapital und Lohnarbeit.
Aber das mit dem tendentiellen Fall der Profitrate und dem sich daraus ergebenden Zwang zu Überverschuldung verstehen Staatsgebildete ja auch nicht!!!
DANN EBEN FÜHLEN.
Die DDR lässt grüßen. Habe selbst erlebt, wie sozialistisch planmäßig die Steigerung der Zahl der Einserabschlüsse bewerkstelligt wurde. Habe 1971 vier jungen Damen Nachhilfeunterricht erteilt, die ein MINT-Fach studieren wollten. Alle vier hatten das Fach mit einer inflationären Eins oder das Abitur sogar mit Auszeichnung abgeschlossen – zu meiner Abiturzeit Ausnahmen. Ihre tatsächlichen Kenntnisse entsprachen denen eines Neugeborenen. Menschen mit einer derartigen Bildung kann man glaubhaft machen, dass CO2 klimaschädlich, eine Krankheit ein Geschlecht, eine islamische Invasion eine Kulturbereicherung und im Himmel Jahrmarkt ist.
Die Abitur Anforderungen wurden auf niedrigstes Niveau gesenkt. Es fällt mehr Unterricht aus als stattfindet, keine Hausaufgaben, kein sitzen bleiben….. Unser Bildungssystem hat den absoluten Tiefpunkt erreicht. So wollen sich die Grünen wohl ihren Nachwuchs sichern.
Schon im Mittelalter sprach der Pfaffe zum Edelmann :
„Ich halt sie dumm, halt du sie arm !“
Ließe sich auch so sagen:
Ich halt sie lesch, halt du sie arm!
Die Leschgehaltenen, die Fans von Harald Lesch, verwenden all ihre Energie darauf, sich immer auf der selben Stelle herumzutreiben. Und sich dabei mit Höchstgeschwindigkeit um sich selbst zu drehen.
Alles halb so schlimm, solange man im Irrenhaus nicht alleine ist.
Kopfrechnen ist eine Gabe/Talent, deshalb bekommen die Nerds/Geeks/Zahlendreher/Programmierer usw. auch exorbitant mehr Lohn und selbst die Kellner die dem Kunden mal schnell ein Angebot am Tisch machen, ohne dabei den Taschenrechner zücken zu müssen, bekommen ein üppiges Trinkgeld und werden händeringend von den Wirten mit einem höheren Stundenlohn umworben/abgeworben—-soviel zur unnötigen Quälerei der Kinder in den Züchtigungsanstalten/Schulen——satanistisch
Nicht weiter tragisch, einige Fachleute haben aufgrund fehlender Bildung…
Sowas kann einfach passieren. Wenn man die Hauptschule nicht schafft und danach in die Politik geht, dann wird es manchmal mühsam. Es gibt aber Beispiele von Menschen, die es bis zum Kanzlerkandidaten geschafft haben. Dabei haben sie sich schon in der Jugend das Gehirn weggesoffen. Wer hätte das vor zwanzig Jahren gedacht? „Höhere Bildung“ hat eine fast unwiderstehliche Kraft, Menschen zu Idioten zu machen.
#Charly, setzen sie immer das Jahr des Abschlusses, bzw. Abganges, davor.
Eben drum, bin ich aus der 8. Klasse abgegangen. Ich habe 3 Berufe (Schmied, Hufbeschlagschmied, Industriekaufmann) abgeschlossen; und das ‚Jagdabitur‘. Und vieles mehr.
So nebenbei bin ich ein Gegner von Hausaufgaben; damals wie heute. Habe ich als Schüler NIE gemacht. Ein Freund kam jeden Morgen mich abholen. während er ‚eine rauchte‘ habe ich die Hausaufgaben abgeschrieben.
Hausaufgaben sind ein Beweis, das die Lehrer (nicht alle) nicht beurteilen können, was sie ihren Schülern beibringen bzw. ihre Unfähigkeit.
Schon in der Schulzeit war ich der Ansicht: Gelernt wird in der Schule- zuhause ist Freizeit.
Beteiligung am Unterricht = immer sehr gut. Die Nervensäge der Lehrer.
Nur Fräulein (die gabs damals noch) Kluga (geschätzt 40/50 Jahre.LOL), die Religionslehrerin, die war begeistert; ob meiner vielen Fragen.
Wie gesagt, sie können unsere Generation nicht mit der heutigen Generation vergleichen. Da liegen, wenn ich den Schulabschluß/-abgang benenne, 60 Jahre dazwischen. Deshalb immer den Abschluß-/Abgangsjahrgang nennen.
Unsere deutsche Sprache (hochdeutsch speziell) ist so schön, und genau, da können wir sagen wie wir denken , und schreiben wie wir sprechen. Gruß Karl
Ich finde das amerikanische Bildungssystem gar nicht so schlecht. Dort wird mehr Wert darauf gelegt, die Talente zu fördern, als Defizite auszugleichen. Um es mal übertrieben darzustellen. Ein Mathe-Genie muss nicht unbedingt Lesen und Schreiben können.
Gibt in den USA kein Gesetz, das Eltern verpflichtet, ihre Kinder in eine Schule zu schicken. Hurra USA!
Andererseits fehlt es amerikanischen Eltern und Kindern an geeigneten Schulen, an denen Lesen, Schreiben und die vier Grundrechenarten unterrichtet werden. Müssen Eltern und Kids selbst erledigen. Was sicherlich anstrengend ist, aber eben auch nicht verblödet wie der Besuch einer Staatsschule.
Die sich in der napoleonischen Zeit in Frankreich und in England an sog. Mutuellen Schulen in kleinen Gruppen selbst unterrichtet habenden Kinder waren innerhalb von 18 Monaten mit dem Stoff durch, für den die damals ansonsten üblich gewesenen und der heutigen staatlichen Grundschule gleichenden Schulen fünf Jahre benötigten, 60 Monate.
Rechnung: 60 Monate minus 18 Monate = 42 Monate für die Erschaffung von Lesen, Schreiben und Rechnen könnenden expertenhörigen Untertanen.
Trotz des enormen Erfolgs, lief das Experiment mit den Mutuellen Schulen nicht lange. Es fehlte den Kindern etwas, eben diese 42 Monate bzw. das, was gute Staatsuntertanen unbedingt brauchen, um gute Staatsuntertanen sein zu können: Die mutuellen Kids waren unverblödet bzw. fähig, unbetreut zu denken.
so was ist das Ergebnis, wenn das Bildungswesen an die Politik angegliedert ist.
Das Bildungswesen muss von der Politik getrennt werden.
Nach der Dreigliederng von Rudolf Steiner.
Kultusministerien abschaffen, Eltern, Kinder und Lehrer staatsfrei machen!
Zerlegen tut sich das bisherige Bildungswesen schon ganz von allein, darum muß sich nicht gekümmert werden. Wird das Alte erst einmal weg sein, entsteht hoffentlich nicht nur ein neues Bildungswesen, sondern auch ein von staatlicher Direktion befreites.
DYSKALKULIE-PARTEIEN – Wenn ein Bube oder Mädel, manches kriegt nicht in den Schädel,
nicht so richtig rechnen kann, dann muss der Psychologe ran. / Der testet dann nach aller Regel, ob das Kind braucht nur ’nen Hebel oder gestört ist irgendwie durch Rechenschwäche, Dyskalkulie. / Dem Kinde wird geholfen dann, die Schule es beenden kann, doch ist der Abschluss hingebogen, die Störung ist noch nicht verflogen. / Die setzt sich fort im ganzen Leben, Betroff’ne müssen danach streben, einen Broterwerb zu wählen, bei dem sie keine Zahlen quälen. / Es gibt dabei ein Phänomen, kann man mit Zahlen nicht umgeh’n, mit Formeln umgeh’n nicht so richtig, dann ist man oft mit Worten tüchtig. / Braucht man nicht lange schau’n umher, es bietet an sich nichts so sehr wie in das Feld der Politik zu steigen, um dort sein Worttalent zu zeigen. / Dort horcht man erst einmal umher, wer redet viel und wer noch mehr, und wird sich dann sehr schnell entscheiden, für die, die Zahlenumgang meiden. / In dieser Frage sticht hervor aus dem gesamten Politchor, ist alles, was da ist rotgrün, für Rechenschwäche Synonym. / Teile des Volkes sie verführen, den Wert des Rechnens zu negieren, folgen rotgrünen Faseleien, wählen Dyskalkulie-Parteien.
Fürs Wie fehlt jeglicher Beleg,
wenn Günstliche Intelligenz es übernimmt.
Wen kümmert schon der Rechenweg?
Hauptsache das Ergebnis stimmt!
Dyskalkulie bzw. Mathe einmal aus dem Blickwinkel von Anne Querrien gesehen nun. In ihrem «l’ensaignement» schreibt sie, die eine auch in Mathe und Physik wohlbegabte Schülerin war, etwas über den typischen Mathe-Pauker, in ihrem Falle eine Dame.
Superlativ, war die mit Abstand am wenigsten attraktive von allen ihren durchgehend wenig attraktiven Lehrerinnen.
Und auch das Schulfach Mathe scheint von vielen Schülern als überhaupt unattraktiv wahrgenommen zu werden. Kein Wunder, wenn nur einmal an jenen die Lebenswelt in Kapitalismus und Sozialismus rundherum dominierenden Quotienten gedacht wird, an Warenstückzahl pro Zeiteinheit (unmittelbar händischer Arbeit in der industriellen Fertigung).
Ist Kern aller Mathematik hinter Kapital bzw. Partei und Lohnarbeit. Den einen bringt sie Lust, den anderen Leid. Ist jene Mathematik doch bis ins Mark kulturchristlich, indem sie „das große Opfer in der Nachfolge des Herrn“ fordert, die Selbstaufgabe des Leibes. Jedenfalls der Leiber von diesen „anderen“. Denen jener Quotient den Rhytmus bestimmt, bei dem ein jeder immer mitmuß. Jedenfalls jeder Proletarier. Was ihren Leibern verdammt nicht immer guttut!
Mit jenem Quotienten wird Mathe jenen „anderen“ zur Peitsche. Und das werden deren Kinder früh schon erfühlen, sobald das Gespräch nur einmal das Thema Rechnen streift. Da ist dann irgendwas, so ein irgendwie seltsames Gefühl, kein gutes…
Rechnen, wer müßte das mehr tun als Proletarier! (Wenn auch einige Proletarier ein wenig weniger zu rechnen haben! Siehe die Leninsche Wortschöpfung „Arbeiteraristokratie“. Sind jene gewerkschaftlich gut organisierten Proletarier, die bei Monopolisten bzw. Großkonzernen zu vergleichsweise guten Bedingungen fertigen und die Kernbasis der Sozialdemokratie stellen, der Genossen von den Bossen. Aber Rot-Grün ist ein noch wieder anderes Thema! Das der panischen Angst von Arbeiteraristokratie und unterer Mittelschicht vor dem Abstieg… .)
Außer Macron/Guttenberg/Özdemir achten die Intelligenzbolzen/Machthaber wenig auf ihre Figur/äußeres, deshalb ist in der Kindheit/Jugend ein ganzheitlicher Ansatz in der Wahrnehmung/Aufmerksamkeit erforderlich um Kopflastigkeit/Fettleibigkeit/Krankheiten/sozialverträgliches frühableben usw. zu verhindern—–soviel zum Politik-Showbusiness für körperlich vom lieben Gott benachteiligte/vernachlässigte, und die Bedeutung von Ausgleichssport/Yoga—-natürlich sind u.a. die Fußballer/Boxer usw. auch keine Lösung