Das Wort zum Sonntag : Ansprache Seiner Majestät Markus I., König von Bayern

Geliebte Untertaninnen und Untertanen,

heute, an diesem historischen Tage, trete ich – Markus der Erste, von Gottes Gnaden König von Bayern, Beschützer des Weißwurst-Äquators und Bewahrer des Reinheitsgebots – vor Euch. Mein Herz schlägt im Takt der Blasmusik, mein Geist ist so klar wie das Wasser des Königssees!

Die Welt da draußen ist im Umbruch: Maschinen denken mit, die Preußen reden von Digitalisierung und sogar in Franken wird manchmal gelächelt. Doch hier in Bayern bleibt eines gewiss: Die Lederhose sitzt, das Dirndl steht und der Himmel ist weiß-blau!

Wir sind ein Volk der Helden! Schon unsere Vorfahren haben mit Maßkrug und Mut die größten Herausforderungen gemeistert. Wir trotzen jedem Sturm – sei es Föhn oder Politik aus Berlin. Denn wir wissen: Wer einmal auf dem Oktoberfest einen Platz gefunden hat, den schreckt nichts mehr!

Doch auch ein König weiß: Nicht alles liegt in seiner Hand. Darum lasst uns gemeinsam unsere Häupter neigen und beten:

O himmlischer Herrgott,
schau gnädig herab auf Dein auserwähltes Bayernland!
Segne unsere Felder mit Hopfen und Gerste,
unsere Herzen mit Gemütlichkeit
und unsere Stammtische mit Weisheit (und vielleicht a bisserl weniger Streit).
Bewahre uns vor schlechtem Wetter, schlechter Laune
und allem Unheil aus dem Norden.
Schenke uns Kraft für neue Taten –
und vergib uns unsere kleinen Sünden beim Kartenspielen.
Amen.

Ich verspreche Euch feierlich bei allen Heiligen Bayerns: Solange ich Euer König bin, wird kein Bierglas leer bleiben und kein Trachtenfest ungefeiert vergehen! Gemeinsam werden wir weiterziehen – mit Mut im Herzen, Brezn in der Hand und einem Lächeln auf den Lippen.

So schwören wir heute aufs Neue:
Für ein freies Bayern voller Lebenslust!
Für Traditionen so stark wie unser Händedruck!
Für Fortschritt – aber bitte nur nach bayerischer Art!

Gott schütze unser Land! Hoch lebe Bayern! Hoch lebe das Bier! Hoch lebe unser Volk!

Euer ergebener
Markus I., König von Bayern

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Avatar für Torben Botterberg
Über Torben Botterberg 3351 Artikel
Torben Botterberg verbindet Gegensätze mit einem Augenzwinkern: schwarzer Humor trifft auf Perfektionismus, ein erklärter Hang zur Prokrastination auf Texte, die erst dann das Licht der Welt sehen, wenn jedes Detail sitzt. Freiberuflich in Vermittlung und Verleih unterwegs, bewegt er sich beruflich zwischen Menschen, Projekten und Möglichkeiten, und privat am liebsten zwischen Chrom, Stern und Benz. Torben schreibt, um zu verbinden: Erfahrungen mit Einsichten, Gegenwart mit Erinnerung, Technik mit Temperament. Wenn er lacht, dann tiefschwarz, wenn er zweifelt, dann gründlich und wenn er veröffentlicht, dann mit dem Anspruch, dass jedes Wort hält was es verspricht.

7 Kommentare

  1. Liebe Bayern, leider habt ihr das Schnackseln verlernt. Werdert demnächst vom Muselmanen ersetzt. Na dann gut Holz!

  2. Die Muselmanen sind doch genauso Gottvernarrt wie die Bayern und glauben das ein männlicher bellydancer/Bauchtänzer Gotteslästerung ist, Christen/Muslime sind wie Brüder und Schwestern die ihr heil in der Familien-Festung/Klan haben––soviel zur Oxytocin-Sucht die regelmäßig das Oktoberfest/Mekka-Pilgerfahrt/Statuskonsum usw. erzwingt––schön dumm

  3. Ein Franke als König von Bayern? No way! Max Josef I. würde sich im Grabe umdrehen und Franz Josef Strauß würde wiederauferstehen, um das zu verhindern. Außerdem munkelt man, dass der Maggus das Bier verschmäht — was ihn als bayerischen König aber sowas von disqualifiziert, den Limobiesler den greisligen.
    PS: Zefix!

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