Allgemeiner Hinweis: Der folgende Text ist die 1. Version des 2. Teils einer Reihe von Texten, die nach und nach im Vordruck auf QPress in eine »Einführung in die Kritik der Psychoanalyse« eingehen sollen; sie sind als Einführung für eine allgemeine Kritik der Psychoanalyse in drei Bänden gedacht, die in rund zwei Jahren erscheinen wird. Link des 1. Teils – hier anklicken.
E2 Zirkelschluss-Analyse oder wie es die Psychoanalyse (Freud) schafft, den Realitätsbezug aufzulösen
Den Menschen sind ihre Beziehungen nicht in die Wiege gelegt, heißt es im Ersten Teil der Einführung (Witsch 2025/07/13); das trifft auch auf ihr Innenleben zu; sie müssen es gestalten; es passiert nicht automatisch, auf natürliche Weise, es sei denn a-sozial oder sozialunverträglich; wiewohl in jedem Fall in Verbindung mit ihrer sozialen sowie letztendlich ökonomischen Systemumgebung; was die soziale Umgebung betrifft, in Verbindung mit dem alltäglichen Nahbereich, sprachgestützt in einem intersubjektiven oder interaktiven sozialen Kontext, der aus mindestens zwei Menschen besteht, in den indes immer wieder Konflikte und durch sie ausgelöste Spannungen oder Ängste[1] – ich spreche von »negativen Gefühlen« – eingelassen sind, eingelassen ins Innenleben, die also inner- als auch außersubjektiv, im Kontext der Sozialumgebung, bewältigt oder verarbeitet, mithin, um das schreckliche Wort zu verwenden, abreagiert oder entsorgt werden müssen, ja müssen, allgegenwärtig, um, frei nach (Freud 1920)[2], Energiequanten herunterzufahren, um, gemäß des Trägheitsprinzips: dem Lustprinzip, das Innenleben, nach Freud: den psychischen Apparat, in einen Ruhezustand zu versetzen, der sodann nach dem Konstanzprinzip im Tod seine unwiderrufliche Vollendung (»konstante« Ruhe) findet, während dieser, der Todestrieb, bisweilen auch im Destruktionstrieb bewusstseinsmanifest wird – gegen den Eros, das Leben, gerichtet.
Prinzipien über Prinzipien. An dieser Stelle ist es angebracht, ein paar Worte über die Begriffssequenz »Abreaktion, Verdrängung, Abfuhr« in Abgrenzung zu Freud zu verlieren. Sie existieren in ihrer Bedeutung in einem sich ergänzenden Verwandtschaftsverhältnis zueinander, wodurch sie zuweilen missverständlich verwendet werden. So auch im 1. Teil der Einführung (Witsch 2025/07/13). Dort ist einigermaßen missverständlich die Rede davon, es sei fragwürdig, von einem »Imperativ der Abreaktion«, der nicht existiere, zu sprechen. Ich möchte die Aussage präzisieren und meine eine solche Abreaktion, die unreflektiert in der Versöhnung – einem zentralen, weil notwendigen Prinzip der Psychoanalyse, wie ich sie verstehe – nicht aufgeht, dafür aber unversöhnlich in der Inszenierung eines Sündenbocks, der der mentalen bis hin zur physischen Vernichtung zugeführt werden muss, als wolle man sich an ihm rächen für Konfliktpositionen, die der Sündenbock offengelegt – rächen an durch ihn induzierte Spannungen, negative Gefühle, resp. Ängste, um sie gleichursprünglich sozialunverträglich zu entsorgen.
Ich meine, solche Abreaktionen (Entsorgung negativer Gefühle) sind zwingend, wenn sie unreflektiert, nach Rache lechzend und damit unversöhnlich, erfolgen, wie das in unseren sozialen Strukturen normal ist im Sinne einer »Normalisierung der Störung«[3]. Dies kontrafaktisch zu einer sozialverträglichen Abreaktion, die zwar in der Kritik, auch einer noch so massiven, aufgeht, verbunden aber auch gleichursprünglich mit Versöhnungsbereitschaft, um die es in den sozialen Beziehungen und Strukturen – bis hinein in die internationalen Beziehungen – immer weniger gut bestellt ist, wie der Ukraine- oder Gaza-Krieg bezeugen.
Einer solchen Sichtweise gemäß halte ich es für gerechtfertigt zu sagen, Abreaktionen werden »allgegenwärtig« sozialunverträglich ausgelebt. Derart zeugen sie von zutiefst gestörten sozialen Strukturen, die ihrerseits mental gestörte Menschen hervorbringen; später wird es bei mir heißen: bis hinein in den Wahn, der sich – wie wir es aus dem Dritten Reich kennen – auch heute immer wahrscheinlicher anschickt, die Massen zu ergreifen.
So weit wollte sich Freud in seiner Abhandlung »Massenpsychologie und Ich-Analyse« (Freud 1921) nicht hinreißen lassen, wiewohl er vor 1921 noch frisch unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs stehen musste, in den die Menschen ja euphorisch, gleichsam im Wahn, hineingerannt sind, und zwar einen Wahn, der ihnen buchstäblich durch die realen sozialen und ökonomischen Verhältnisse aufgenötigt wurde, und der sie während des Krieges ganz unvermeidlich traumatisierte, auch die, denen ihr Trauma nicht ins Gesicht geschrieben stand. Das legt einen Realitätsbezug nahe, der eigentlich ganz unvermeidlich in der Analyse sozialer und ökonomischer Strukturen aufgehen muss, den Freud indes methodisch, um nicht zu sagen, systematisch, durch seine Art, Psychoanalyse zu betreiben, aus dem Weg ging.
Um einen wesentlichen Grund gleich zu nennen: er wollte sich mit der herrschenden veröffentlichten Meinung nicht unnötig über das Maß hinaus anlegen, das ihm in einer sexualfeindlichen Öffentlichkeit ohnehin schon zu schaffen machte. Und so legte er, fast möchte man meinen, den Akzent seiner Analyse instinktiv aufs Innenleben[4], um das außen vor zu lassen, was Menschen sich im Kontext ihrer sozialen Strukturen und Beziehungen, dem alltäglichen Nahbereich, tagtäglich antun. Diese galt es von grundlegender Kritik zu entlasten, das heißt von einer Kritik, die nicht auf eine grundlegende Überwindung herrschender sozialer und ökonomischer Strukturen gerichtet ist, dafür umso mehr – belangloser – auf eine affirmative Kritik, die herrschende Strukturen unangetastet lässt.
Letztlich, so sollte er sein Lebenswerk ausklingen lassen, um all das, was in den Strukturen zu Lasten des Subjekts schiefläuft, dem Innenleben, um nicht zu sagen, dem einzelnen Subjekt, aufzubürden. In Verkehrung von Ursache und Wirkung: als erzeuge ein gesundes Innenleben gesunde soziale Strukturen, den ökonomischen Kontext, das Kapitalverwertungssystem, außen vor lassend. So dachte man durchaus nicht durchgehend; analysierte freilich durchgehend so; man machte das Innenleben verantwortlich durch die Art, wie man es analysierte.
Das beginnt schon mit der Auswahl der Begriffe, bzw. den Bedeutungsgehalten, mit denen Freud Begriffe belegte oder überschrieb. Er vermied Bedeutungsgehalte, die einen allzu offenen Realitätsbezug, eine eingehendere Analyse der Realität zu Lasten derselben, nahelegt, ggf. sogar aufnötigt; indem er zum Beispiel nicht von »Abreaktion« sprach, die einen Sündenbock und mit ihm einen äußeren Realitätsbezug nahelegt; sondern er sprach in einem Jargon, der dem naturwissenschaftlichen Theoriemodell nachempfunden ist, etwa von – einer ganz unvermeidlichen – »Abfuhr« zu großer Mengen von Erregungs- oder Energiequanten aus dem System Bw (Bewusstsein), um dieses in seiner Aufnahmekapazität nicht zu überfordern, jene Überforderung ggf. mit somatischen oder psychogenen Affektionen einhergehen, wie sie zum Beispiel bei Kriegsheimkehrern auftreten, verbunden mit psychogen bedingten massiven Bewusstseins- oder Wahrnehmungsstörungen, gewissen Hemmungen, soziale Strukturen realitätsnah zu kommunizieren, wie es in der Abhandlung »Hemmung, Symptom und Angst« (Freud 1926) gleich zu Beginn heißt und einen Realitätsbezug nahelegt.
Nur dass der Realitätsbezug durchaus unauffällig verfehlt werden kann. Man sieht es an Klaus-Jürgen Bruder: Er ist nicht in der Lage, in Freuds Worten: »gehemmt«, auf Kritik (von mir) angemessen zu reagieren, insbesondere dort, wo ich seinen Machtbegriff kritisiere.[5] Vielleicht dass er »gehemmt« reagiert, um nicht in Verlegenheit zu kommen, oder Angst davor hat, von bestimmten analytischen Denkfiguren Abstand nehmen zu müssen. Also dann nicht nur gehemmt reagieren, sondern mehr noch, lieber gar nichts sagen. Das wäre dann in Anlehnung einer »Normalisierung der Störung«, also unauffällig kommunikativ gestört. Freud sieht hier »eine Beziehung der Hemmung zur Angst (…). Manche Hemmungen sind offenbar Verzichte auf Funktion, weil bei deren Ausübung Angst entwickelt werden würde« (Freud 1926, S. 8).
Hemmungen und Ängste lassen sich allgegenwärtig mehr oder minder immer und überall herausdeuten, im Sinne einer Vorstufe neurotischer Symptombildungsvorgänge, zum Beispiel einer Melancholie oder Depression, wie man heute gebräuchlicher sagt, die Freud eingehend beschrieb und analysierte (Freud 1917), die freilich einen Realitätsbezug, wie er in meinem Verhältnis zu Bruder womöglich analysierbar existiert, nahelegt, den Freud indes wie auch Bruder nach Kräften aufzulösen sucht, methodisch dadurch, wie er analytische Begriffe verwendet, wie gesagt ausschließlich dem Innenleben zugewandt (siehe Anmerkung oben).
Ausgangspunkt beim Melancholiker, heißt es bei Freud, sei der Verlust eines realen Objekts oder einer (abstrakt ) imaginären Idee (von einem Objekt), die zwar zur Auflösung der Objektbesetzung (im Innenleben) führt, ohne freilich die nunmehr freie oder ungebundene Libido (Erregungsquanten) »auf ein anderes Objekt« zu verschieben (Freud 1917, S. 17). Die Besetzungsenergie (Libido) wird stattdessen »ins Ich zurückgezogen« und begründet damit gleichursprünglich Symptome einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung (NPS). Dabei ist der Außen- oder Realitätsbezug lediglich formal vorausgesetzt – im Sinne auslösender Momente; sodass sich bei Freud de facto alles, im Wesentlichen Besetzungsvorgänge, im Innenleben auslebt, wie gesagt der Rückzug, bzw. »die Regression der Libido ins Ich« (aaO, 30), auch wenn es dafür ursprünglich immer ein äußeres Objekt geben muss, das indes als Repräsentanz (vorgestelltes Objekt) ganz unvermeidlich existiert, um imaginäre Konfliktpositionen des Melancholikers freizulegen, die in die Symptombildung führen, wenn der Melancholiker sie – besessen von seiner Vorstellung (des Objekts) – innerlich nicht aufzulösen vermag, und dann eben nicht freilegen kann im Kontext real zu bewältigender Konflikte, dort sie im Kontext real kommunizierbarer Konflikte erst aufgelöst werden können, mithin dort, von wo sie zuvor ausgelöst worden sind: nicht im Innenleben, sondern primär realitätsbezüglich im alltäglichen Nahbereich, wie die Filmbesprechung »Melancholia« (vgl. Witsch 2013a, S. 102 – 110) nahelegt..
Dass der Melancholiker wie auch immer konfliktträchtig von außen in die Unfähigkeit einer Auflösung oder Verarbeitung realer Konfliktpositionen genötigt werden kann und sehr wahrscheinlich auch wird, fällt dabei nicht mehr besonders – wenn überhaupt – ins Gewicht oder auf. Das wäre aber der entscheidende Gesichtspunkt, der den Realitätsbezug erst freilegt – nicht der innere oder imaginäre, der ihm aufgenötigt wird, sondern der reale Konflikt, der den Melancholiker ohnehin ganz unvermeidlich einholt, um ihn dann aus der (inneren) Depression heraus in die (äußere) Symptombildung einer manisch-euphorischen Verfassung zu treiben, dann wiederum endogen postuliert, anstatt konfliktträchtig von außen induziert.
Nicht dass bipolare Störungen nicht von innen herkommen, wie sollten sie nicht? Das wäre indes eine Tatsachentrivialität, die einer tiefergehenden Deutung zugänglich wäre, die ausbleibt, weil man an ihr nicht weitergehend interessiert ist. Und es mag auch eine innere, meinetwegen genetische Disposition geben; entscheidend ist aber, dass sie von außen, von realen Konfliktpositionen, ins Leben gerufen und immer wieder belebt werden muss, die, weil von außen, einer Analyse zugänglich sind, wie gesagt, für sich genommen, aber in Verbindung mit dem Innenleben, wobei die Verbindung, wie oben gesagt, selbst ein Teil des Innenlebens ist, welche die Vorstellung des Subjekts darüber repräsentiert, wie seine äußere soziale Umgebung verfasst sein soll und ggf. auch »richtig« – im Sinne von wahr – ist; etwa wenn das Subjekt bedeutet, es sei ganz richtig, dass man Arbeitsscheue das Bürgergeld ggf. gänzlich zusammenstreicht, wenn sie eine zumutbare Arbeit verweigern.
Das wiederum zeugt weitergehend von einem tief verinnerlichten Bestrafungsbedürfnis, etwa einer Abreaktion an Schwache, die ihresgleichen sucht. In diesem Kontext darf die Analyse realer sozialer und ökonomischer Konfliktpositionen nicht mehr interessieren, namentlich die Auskunft darüber, wie sozial schwache Menschen sich nicht selbst erzeugen, sondern in der und durch die Gesellschaft erzeugt werden. Als könne nicht sein, was nicht sein darf. Und warum nicht? Weil dann möglicherweise Abreaktionen gegen sozial Schwache nicht mehr guten Gewissens ausgelebt werden können, wie es Sozialschmarotzer angeblich verdienen. Nicht zuletzt, weil nicht ihre soziale Umgebung, sondern sie selbst schuld- und straffähig sein müssen, wie man sie halt braucht, um sich gewissenlos abreagieren zu können.
So gesehen zieht es die Psychoanalyse auch nach Freud vor, sich auf den reinen Binnenbezug zurückzuziehen, wie er auch in der Philosophie von Heidegger sowie in der Sozialtheorie bis heute üblich ist, ohne zu merken, dass man, namentlich die Psychoanalyse, ohne Realitätsbezug einem Zirkelschluss aufsitzt, den Freud sogar andeutet, indem er regelmäßig einräumt, dass wesentliche analytische Denkfiguren (Ideen, Hypothesen) empirisch nicht ausreichend bestätigt seien.
Um nun den Zirkelschluss ohne hinreichende empirische Befestigungen freudscher Denkfiguren weiterzuspinnen, tendiert im Innenleben die freie Libido des Melancholikers, den inneren Ambivalenz-Konflikt hochfahrend, dazu, »eine Identifizierung des Ichs mit dem aufgegebenen Objekt herzustellen«, sodass das Ich, sich aufspaltend – dann freilich in einer Art narzisstischer Persönlichkeitsstörung (NPS) – sich selbst fortan so behandelt wie es das verlorene oder abgestoßene Objekt verdient (Freud 1917, S. 30), nämlich ambivalent: entweder hasserfüllt, gegen das Objekt, das gar nicht mehr real – nur imaginär (im Ich) – existiert, oder, was zirkelschlüssig auf dasselbe hinausläuft, selbstzerstörerisch gegen das eigene Ich gerichtet, es aufspaltend – in der Tendenz die Symptome einer bipolaren Störung ausbildend.
Das lässt sich indes auch ganz anders deuten, nämlich so, dass der Melancholiker zwar weltabgewandt, aber im scharfen Kontrast zur äußeren Welt (Realität) disponiert ist, in Abgrenzung dazu nicht nur Freud, sondern die Psychoanalyse generell das abgestoßene Objekt aber lediglich im Binnenbezug deutet, im Sinne einer Repräsentanz des Objekts, weit entfernt, es als real existent zu analysieren und damit einer Kritik auszusetzen, eher wohl nicht zu wollen, fast als solle es im Innenleben des Melancholikers lediglich herumspuken, um die äußere soziale Umgebung unversehrt, von Kritik frei zu halten, bzw. zu entlasten. Man dann guten Gewissens von einem Realitätsprinzip sprechen kann, um dieses, eingelassen ins Innenleben, mit dem Über-Ich, das über das Ich wacht, zu identifizieren, gar auch schon mal zum Ideal-Ich zu stilisieren.
Und nicht zu vergessen, erübrigt es sich dieser Sichtweise gemäß, das Objekt – die Realität, wie sie leibt und lebt, den alltäglichen Nahbereich – genauer unter die Lupe zu nehmen, geschweige zur Debatte zu stellen; bzw. man stellt es vollkommen sinnfrei zur Debatte, gegen das Subjekt (den Sozialschmarotzer), um es zum Schweigen zu bringen, auf dass es seine Depression selbstzerstörerisch (Ich-aufspaltend, in sich zerrissen) vertiefe. Von Heilung keine Spur; und wenn doch, eher der Therapie oder analytische Kur zum Trotz, bzw. ganz ohne eine solche.
Am Ende kann sich Freud kraft Zirkelschlusses darauf beschränken – wer will und kann es ihm widerlegen? –, das Ich des Melancholikers mit übergroßer Liebe zum Objekt wie zu sich selbst, dem eigenen Ich, zu belegen; ferner zu beschreiben, wie seine Depression – aus sich heraus – sich in eine Manie verwandelt, um sich dabei über alle Maßen in seiner Bedeutung zu überhöhen, natürlich vergeblich, weil von der harten Realität immer wieder hartnäckig eingeholt. Die sich einfach, man mag sie noch so sehr verdrängen oder verleugnen, nicht abschütteln lässt. Und das alles in allem in Verbindung mit einer ursprünglichen »realen Kränkung oder Enttäuschung« (Freud 1917, S. 30), die entsteht, wenn die Idee oder eine solche des geliebten Objekts real nicht das hält, was sie zuvor für das Subjekt versprach, als es in sein Leben trat, , was zu guter Letzt eine Abreaktion erfordert, die sich allerdings nicht gegen das einst geliebte Objekt oder die geliebte Idee (von einer Person, einer Verheißung, vielleicht einem charismatischen Führer, der eine großartige Zukunft verheißt) auslebt, dafür umso mehr, vielleicht in einer Art von Fehlfunktion (Witsch 2013a, S. 108) gegen das eigene Ich, das dann aber den Bruch mit der sozialen Umgebung herbeiführt, mit dem psychisch auffällig oder kranken Ergebnis, einer manisch-abstrusen Idee vom eigenen übergroßen Ich zu erliegen, die ggf. in einen ebenso übergroßen Führer projiziert wird, um diesem bis hinein in den Tod, in einen vollkommen weltabgewandten veritablen Untergang, zu folgen.
So ließe sich Freud deuten, der an dieser Stelle allerdings nur eine halbe Wahrheit transportiert, die sich dadurch auszeichnet, dass sie das Innenleben ohne Realitätsbezug analysiert, ohne Kritik, die sich in allererster Linie nicht gegen das Subjekt, sondern gegen seine soziale Umgebung, den alltäglichen Nahbereich, richten sollte, der wiederum geprägt wird von einem Wirtschaftssystem, dem Kapitalismus, der sich selbst und alles um ihn herum in die Zerstörung treibt.
Eine solche Denkfigur ist der Psychoanalyse vollkommen fremd noch dort, wo sie das Subjekt von der sozialen Umgebung geprägt sieht. Nur dass sich diese lediglich als (Realitäts-) Prinzip ins Innenleben eingelassen sieht, sodass einem Zirkelschluss am Ende nichts mehr im Weg steht.
Das wäre dann die Folge davon, wenn Konfliktpositionen real – die Kommunikation verweigernd – nicht ausgetragen werden, namentlich zu einem frühen Zeitpunkt, wo Konflikte sich zeitnah noch bewältigen oder verarbeiten lassen, und zwar im Kontext einer noch einigermaßen »intakten« äußeren Realität, wie sie dennoch konfliktträchtig, also real, leibt und lebt, und nicht wie sie sich im Innenleben – und dann in der Tat (selbst-) zerstörerisch – austobt, um, in Freuds Worten, das Ich in die Verarmung zu treiben, heute einmal mehr in einen wahnhaften Realitätsbezug, wenn auch nicht zu einem geliebten Führer, dafür nicht weniger wahnhaft gegen alle Feinde von Freiheit und Demokratie, vornehmlich gegen Russland, das es zu bestrafen gilt bis zur Vernichtung, noch dazu – wie sollte es im Atomzeitalter anders sein – verbunden mit der eigenen Vernichtung. Das, was man dann als Ursache für das eigene Handeln ausmacht, schreibt man dem Anderen als kriminelle Eigenschaft zu. So in der Art: Putin, der Massenmörder, so man ihn ja nennen mag, nur dass es an der eigenen Verlogenheit oder krankhaften Wahrnehmungsstörung nichts ändern, die darin besteht, das, was man für »wahr« erachtet, nur aus dem eigenen Weltbild heraus zu generieren.
Psychoanalytisch formuliert: Das, was man selbst ist, machtbesessenen bellizistisch, projiziert man geradezu wahnhaft in den Gegner hinein, aus einem unausrottbaren Sanktions-, mithin Bestrafungsbedürfnis heraus, das heute einmal mehr wahnhaft in die Höhe schießt auf einer nach oben offenen Richterskala. Um es ganz klar zu sagen: das alles mit einer moralisch motivierten gehörigen Abfuhr oder Entsorgung krimineller Energien nach außen.
Anmerkungen
[1] Freud spricht in (Freud 1926, S. 14) von »Angstsignalen« als »Grundaffekt des Seelischen«, die er auf den Geburtsvorgang als »Vorbild der Angst« zurückführt (aaO, S. 57). Weiter heißt es: »Die ersten – sehr intensiven – Angstausbrüche erfolgen jedenfalls vor der Differenzierung des Über-Ichs. Es ist durchaus plausibel, daß quantitative Momente, wie die übergroße Stärke der Erregung und der Durchbruch des Reizschutzes, die nächsten Anlässe der Urverdrängungen sind« (aaO, S. 15). Möglicherweise eine von vielen begrifflichen Ungenauigkeiten bei Freud, die das Lesen seiner Texte erschweren. Es muss wohl besser heißen: Nicht nur »des Über-Ichs«, sondern zunächst einmal des Ichs, das nach der Geburt sich erst nach und nach aus dem Unbewussten (Es) herausschält im Zuge der ersten Objektbesetzungen, namentlich sobald das Kleinkind Objekte unabhängig von der eigenen Existenz wahrzunehmen beginnt. Sodann bildet sich mit Beginn des Ödipuskomplexes – im Konkurrenzverhältnis zum Vater um die Mutter – das Über-Ich heraus.
[2] Der Text aus dem Internet ist mit der Überschrift »Das Unbewusste« versehen. Sie muss natürlich lauten: »Jenseits des Lustprinzips«.
[3] Zum Begriff einer »Normalisierung der Störung« vgl. Witsch 2009, S. 18, 76
[4] Um auch hier Missverständnisse zu vermeiden: In (Kap. 5, S. 84: »Die herrschende Sozialtheorie: nicht gesellschaftsfähig« heißt es gleich zu Beginn, dass die Sozialtheorie mit Detel, Marcuse, Habermas und sehr wahrscheinlich auch generell, »soziale Strukturen nicht ausdrücklich dem Innenleben zugewandt: im Projektionsmodus« analysierten, »gleichwohl sie hier und dort den Begriff ’Projektion‘ verwenden, indes beiläufig, ohne genauer zu beschreiben, wie sich das Innenleben in Abhängigkeit zu einem Außen konstituiert bzw. eine Verbindung zu diesem generiert«. Das trifft auch auf Freud zu, der den Akzent seiner Analyse zwar auf das Innenleben legt, dabei aber ignoriert, dass das Subjekt in sich in jeder Sekunde seines Lebens eine Verbindung zur äußeren sozialen Umgebung bis hin zum gesellschaftlichen Ganzen generiert, mithin Vorstellungen, wie dieses Ganze verfasst sein möge; indem es zum Beispiel ein Allgemeininteresse in sich transportiert, demzufolge man Arbeitslose zu einer Arbeit nötigen müsse, als müsse andernfalls das soziale Ganze zugrunde gehen. Um nicht zu sagen: Freud ignoriert die Beziehung des Subjekts zur sozialen Umgebung, bzw. er analysiert, wie zuvor von mit dargestellt, ohne Realitätsbezug.
[5] Vgl. Kap. 12.8, S. 327: Mit machtanalytischen Fehlschlüssen in den Faschismus?
Quellen
Freud, Sigmund (1917). Trauer und Melancholie. Mit einem Nachwort von Lothar Bayer (Herausgeber). Verlag: Reclam. (zitiert nach der Ausgabe von 2025) https://www.projekt-gutenberg.org/freud/kleine2/Kapitel4.html .
Freud, Sigmund (1920). Jenseits des Lustprinzips (Der Titel lautet im Netzt fälschlicherweise »Das Unbewusste«). Verlag: Reclam. (zitiert nach der Ausgabe von 2023).
Freud, Sigmund (1921). Massenpsychologie und Ich-Analyse. In (Freud 1974, S. 61 – 134).
Freud, Sigmund (1926). Hemmung, Symptom und Angst. Reclam-Verlag (zitiert nach der Ausgabe von 2022).
Freud, Sigmund (1930). Das Unbehagen in der Kultur. In (Freud 1974, S. 191 – 270).
Freud, Sigmund (1974). Kulturtheoretische Schriften. Frankfurt/Main. Verlag; Fischer Taschenbuch.
Witsch, Franz (2025/07/13). E1 Leerbegriffs-Psychoanalyse ohne Realitätsbezug. Verlag: QPress.de.
Witsch, Franz (2009). Die Politisierung des Bürgers. Beiträge zur Wahrnehmung und Produktion sozialer Strukturen. Erster Teil: Begriff der Teilhabe. Norderstedt. Verlag: BoD (zitiert nach der Ausgabe von 2015).
Witsch, Franz (2012). Die Politisierung des Bürgers. Beiträge zur Wahrnehmung und Produktion sozialer Strukturen. Zweiter Teil: Mehrwert und Moral. Norderstedt. Verlag: BoD (zitiert nach der Ausgabe von 2017).
Witsch, Franz (2013). Die Politisierung des Bürgers. Beiträge zur Wahrnehmung und Produktion sozialer Strukturen. Dritter Teil: Vom Gefühl zur Moral. Norderstedt. Verlag: BoD (zitiert nach der Ausgabe von 2017).
Witsch, Franz (2013a). Die Politisierung des Bürgers. Beiträge zur Wahrnehmung und Produktion sozialer Strukturen. Vierter Teil: Theorie der Gefühle. Norderstedt. Verlag: BoD (zitiert nach der Ausgabe von 2015).
Trump hat nämlich mit dem ganzen QAnon-quatsch gleich zweimal die Wahl gewonnen und wenn sich jetzt herausstellt, das die vermeintlichen Opfer alle volljährig waren/sind; und vom deepstate keine Babys gekocht wurden, hat Trump mit einer bösartigen Lüge die Wahl gewonnen und genau diese Wahrheit muss er jetzt verhindern—-soviel zum mind control der QAnon-/Trump-/AfD-Wähler durch gezielte Verleumdung/üble christliche Nachrede 1.Petrus 2,1—–der Satan in Person
Sehen sie #Cource, genau das will der Franz umgehen: Politik. Deshalb kommt er mit Filmchen, und x Folgen Freud.
Damit lenkt er von dem Problem Installation Bundesrepublik Deutschland (Carlo Schmid)/ Firma ( https://www.dnb.com/de-de/produkte-services/dun-bradstreet/dnb-duns-nummer.html#expand-anchor-Form-anchor )/ Verwaltung der Wirtschaftsgebiete (GG), lenkt er ab.
Denn, was sollen Peudopsychologen, oder angehende Pseudophilosophen, sich mit unseren Problemen herumschlagen?! Gruß Karl
Da hat der Sigmund aber satt eine gewitscht bekommen! Stelle ich wohlgelaunt und mit Genugtuung fest, five high for Franz Witsch!
Herrlich und ganz wunderbar das mit dem Sozialschmarotzer, dem Lieblingsfeindbild aller Spießbürger. Ja, so ist das mit diesem Freud, mit diesem leicht schrägen Moses aus dem arrivierteren Wiener Bürgertum, dessen Psychoanalyse Religionsersatz wurde auch und insbesondere für den sozialdemokratischen Nachkriegsuntertanen… . In der Tat würde Freud Restintelligente für psychoanalytisch behandlungsbedürftig ansehen, nur weil sie eine simple Rechenaufgabe lagebezogen realistisch angehen und richtig lösen: „Nee, lohnt sich nicht für diesen Lohn und bei diesen Bedingungen — da müßte ich ja blöd sein, da zahle ich richtig drauf, also Gesundheit, Beziehungsleben und so.“
War etwa Februar 1970, war gerade eben 15 geworden, ging damals mit Beatrix, meiner ersten richtigen Freundin, Supermädchen, und fühlte mich erwachsen genug, um Anna Freud zu lesen. Titel war irgendwas mit Ich, Es und Überich.
Alles klar, das erinnerte mich fatal an den Unterricht in katholischer Morallehre, den ich von 1966 bis 68 an einem Internatsgymnasium hatte genießen dürfen, welches von einem jesuitischen Frontorden betrieben wurde.
Wußte darum auf Anhieb, was da faul war mit der Psychoanalyse. Wie, bitte!? Alles in der menschlichen Gesellschaft Wahre, Schöne und Gute ist Ergebnis der Abwehr bzw. der „Sublimierung“ von Sexualtrieb!? Himmel-Herrgott, hilf, was für eine total platte Scheiße: Kampf des immateriell-reinen Geistigen und Guten gegen das materiell-triebhafte Leibliche und Böse als MOTOR DER ZIVILISATION???
Ganz alter Hut, geht zurück auf die frühpersischen Zeiten von Zarathustra, bekannt als gut/böse-konnotierter Geist-Materie-Dualismus. (Na gut, Nietzsche und Erich Neumann fanden auch Gutes daran, aber nur für jene ganz alten Zeiten. Fördere das rationale Denkvermögen und so auch die Anfänge(!) von Zivilisationsentwicklung. Sei dieser letzteren später dann aber immer mehr abträglich.)
Verdammt, im Sommer jenen Jahres mußte ich zurück in diese verdammte Jesuitenkaserne. Haben die ganze Nacht durchgeknutscht in der Disko. Nur alle drei Wochen am Wochenende nach Hause — Scheiße, das war’s dann mit Beatrix. Aber ich hab’s den Jesuiten heimgezahlt. Und so richtig!
Wieder ein Kommentar, der mir gefällt. Auch wenn ich, trotz aller Kritik, Freud für sehr wichtig halte. Das schließt ggf. massive Kritik ein! Danke #UnbetreutDenken!
Danke, gern! Vorweg, bitte: Ich bin Ingenieur geworden, weil ich zwei Dinge nicht wollte: beim Staat arbeiten, und einen Beruf nur ausüben zu können, wenn ich den „richtigen“ ideologischen Schwulst richtig aufsagen kann. Und jetzt werde ich mal brutal und behaupte, daß dies in allen geisteswissenschaftlichen Disziplinen so sei. Aber ist in den technischen nach und nach genauso geworden, sind mittlerweile voll durchideologisiert bzw. vollvertrottelt. Beweis hier jene Ingenieure, die den offensichtlichen(!) Schwachsinn mit dem Klimagas nachplappern.
Wien und Gelsenkirchen könnten nicht gegensätzlicher sein. Wiener Hof vs. Stadt der 1000 Feuer mit den drei Superlativen größter Zoo, höchster Schornstein und höchste Förderanlage Europas. Glückliche Kindheit, war mittendrin im Proletariat, hatte ich alles direkt vor der Nase, paar Meter nur. Gibt es aber schon lange nicht mehr. Weder die Feuer, noch die drei Superlative, noch das Proletariat, bzw. gibt es da nur noch kümmerliche Reste von.
Die Großeltern waren noch Proletarier, mein Vater hat es dann ins Kaufmännische geschafft und ganz ordentlich reüssiert, dem kleinen Unbetreut Denken ging es prima und er genoß „höhere“ Bildung — uff, war ein ziemlicher Kraftakt, dieser Verblödung zu widerstehen!
Wer also könnte besser als ich was zu Freud sagen und in drei kurzen Sätzen alles auf den Punkt bringen: Freuds Patienten hatten zuviel Geld, zuviel freie Zeit und zuviel Langeweile, da kommt man dann leicht auf dämliche Einbildungen und dämliche Wünsche und dämliche Gelüste. Proletariern kann das nicht passieren, die haben dazu viel zuviel um die Ohren, und neben Arbeit und Familie auch noch Hobbys.
Zur Sexualität. Im Proletariat kein Thema. Gab in meiner Kindheit allüberall noch einen simplen Deal zwischen Mann und Frau. Er schafft die Kohle ran, damit sie die Kinder großziehen kann. Hat wunderbar funktioniert und wurde regelmäßig groß gefeiert bei großen Verwandtschaftszusammenkünften anläßlich von Geburts- und Hochzeitstagen und sonstigen Gelegenheiten. Zum Klempner mußten die Leute erst, als sie nichts mehr um die Ohren hatten — also wegen Profittaktik des „relativen“ Mehrwerts.
Freud ist Sturm im Wasserglas. Rate ich von ab. Um so schöner, diesen Burschen und seine Kunst nach allen Regeln der Kunst zu zerlegen. Wie gesagt, five high for Franz Witsch.
Nachtrag: die QAnon-/Trump-/AfD-Wähler, die diesen deepstate-quatsch geglaubt haben müssen ja klatsch hohl sein oder genau so eine gezielt bösartige üble christliche Verleumdung/Nachrede 1.Petrus 2,1 angestrebt haben um eine Abwahl der linksgrünen Demokraten zu ergaunern—–soviel zu der Wahrheit deren Veröffentlichung Trump/QAnon um jeden Preis verhindern muss und sei es durch einen Weltkrieg
Warum hat Freud eigentlich nicht geschnallt, dass er selber ein Narzisst ist?
Weil in diesem Laden jeder Spinner überhöht wird, um ihn fallen zu lassen, wenn er seinen Zweck erfüllt hat.
Gehirnklempner machen, was Klempner eben so tun. Sie greifen ins Klo/ Gehirn, wühlen darin herum, und wenn sie/ die mit leeren Händen herauskommen sagen sie, das alles bereinigt ist (nichts mehr drin.LOL).
Deshalb ist in meiner PATIENTENVERFÜGUNG eine Behandlung, oder jedwedes Wirken in dieser Richtung, ausgeschlossen.
Ob´s hilft, sehe ich, wenn ich meinen Bademantel einpacken muß.
Ansonsten ist ‚Psychoanalyse‘ hirnloses gequatsche.
Warum wohl hat der Sigmund bei der wiener Oberschicht gewirkt?!
Das einzige, was von dem geblieben ist, sind ‚freudsche Versprecher‘. Alles andere ist der gleiche Gehirnmüll geblieben – dato. Gruß Karl.
Nachtrag zum Nachtrag: Der Klassenkampf bestimmt alles handeln, denn die linksgrünen Demokraten/Biden/Scholz usw. wollten den Machthabern/kapitaleignern mit einer Vermögenssteuer ans Leder gehen, deshalb haben die Kapitalisten sich den ganzen deepstate-quatsch ausgedacht und damit Trump gewinnen lassen, weil es einfacher ist als Trump-/AfD-Wählern gegen die linksgrünen zu sein als gegen die herrschende Klasse der Ausbeuter/Konzerne/kapitaleigner usw—-soviel zu der simplen Aufwand-Nutzen-denke/handeln der Erdenwürmer—-gefährlich dumm
#Cource, sie können doch zu so einem sehr raumgreifenden Artikel nicht mit Politik kommen.
Wichtig soll nicht die Gegenwart sein, sondern Verbreitung von Filmbesprechung und die Lehren des Sigmund Freud (auch ein Österreicher. LOL).
Was juckt da der Genozid an uns Deutschen (Theodore N. Kaufman 1941: Germany Must Perish); der gerade läuft. Auch Kalergi 1922 (Europa braun) läßt grüssen. Oder Morgenthau 1944(Deutschland eine Agrarwüste). Der Hootonplan war, wie Kalergi, auf Deutschland gerichtet (‚einfarbig…).
Wir sind immer noch im ersten Weltkrieg; mit der Fortsetzung des Zweiten- OHNE Friedensvertrag. Gruß Karl
Eines sollte nicht übersehen werden in der Sache Reps gegen Dems. Haben beide mitnichten den realen politisch-ökonomischen Handlungsspielraum, den es bräuchte, um ihre jeweiligen Programmatiken mehr sein zu lassen als dummes Geschwätz. (Ist ja nicht nur in den USA so.)
In Wahrheit sind die Kontrahenten letztlich beide gezwungen, ein und dieselbe faschistische Agenda zu verfolgen; siehe WEF, Great Reset, CO2-Faschismus, Technokratie. Was alles sich sachlich-logisch ergibt aus dem, was sich mit den drei großen Kritikern der politischen Okonomie von Kapital und Lohnarbeit wissen läßt, mit Marx, Engels und Lenin.
Nein, nicht daß ich deren Fan wäre, die hätten bei ihren Leisten bleiben und nie in die Politik gehen sollen — so wie Nietzsche es getan bzw. nicht getan hat.
Wer das so bestürzend Simple mit der politischen Ökonomie ausblendet und sich auf irgendeine parteipolitische Seite schlägt, ist darum in meinen Augen ein Fall für den Klempner. Wobei — wenn der Freud hieße, würde alles nur noch schlimmer! Ich empfehle immer Abstinenz, besonders Tagesschau und andere Katastrophen- und Weltuntergangsmedien wie z.B. Bertelsmann. Und dann natürlich viel draußen in der Natur sein. Und RADELN, Bewegung an der frischen Luft. Kann bereits Wunder wirken — reinigt und befreit, ist wie Stuhlgang für die höheren geist-seelischen Fähigkeiten.
Mit Freud ist es das Gleiche wie mit den Lehren von Marx und Lenin, den Lehren der Religionen.
Die Herrschenden haben sich diese Lehren besser angeschaut als das dumpfe Volk und verwenden sie nun gegen das Volk und ihre eigenen Interessen. Da kann auch ein Freud nicht helfen die Masse aus ihrer Psychose zu holen
https://youtu.be/iXI8X-Sr8HI?si=a7gimG7gN1O_Dt_E
So sieht’s aus. Was wußte der Herr Freud auch schon von der sehr rauhen Art, mit der die Paranoias und Psychosen der Heutigen systematisch erzeugt werden. Siehe dazu die vier Beiträge zu MK-Ultra bei stylman.substack.com (von ca. April und Mai), und welche Rolle die MSM dabei haben und der alternative Mainstream. Schockieren und ängstigen sind bereits die halbe Miete.
Trotzdem muss man doch ersteinmal auf solchen deepstate-quatsch kommen, wer denkt sich denn soetwas wie:“Babys kochen“ aus und gewinnt damit auch noch eine riesige Wählerschaft oder stirmt sogar das Capitol——soviel zum Faschismus in dem alles möglich ist
Wer sich das ausdenkt? Ist doch klar: Klempner! Die sind Kenner des ultimativen Chaosses in den Köpfen des durchschnittlichen paranoischen und psychotischen Zeitgenossen. Und die lechzen offenbar nach genau solchem schwachsinnigen Scheiß.
Wer etwas mehr über die Hintergründe der Epstein-Sache wissen möchte, dann hier, bei der klugen Naomi Wolf — wer hätte das gedacht: Es geht bei Epstein ganz offensichtlich um die Kontrolle und Steuerung von Wissenschaft und Technologie!!!
Frau Wolf ist zwar Trump-Unterstützerin; aber ohne irgendwo zuzugehören, könnte sie ihr journalistisches Geschäft nicht betreiben im Lande der – hüst-hüst – „unbegrenzten Möglichkeiten“.
https://naomiwolf.substack.com/p/the-network-in-the-worlds-of-the
Macht reichlich Sinn, was sie schreibt. Und auch was sie nicht schreibt, sich aber aufdrängt. Daß die Epstein-Sache auch dienlich sein könnte, Trump zur Demission zu zwingen. Damit Oberfascho Peter Thiel bzw. die transhumanistischen Silicon Valley Tech Bros direkt übernehmen können per J.D. Vance, Thiels Frontmann.
Hier zwei Zitationen aus dem Beitrag von Frau Wolf. (Zur Not automatisch übersetzen lassen, LOHNT SICH.)
1.) It may mean that whoever was steering Epstein — was also steering our science.
2.) You should also absorb the nuances of what Weinstein is, as I understand him, trying to tell us.
In Epstein we are not just looking at a sexual blackmail operation for US and foreign political leaders and hedge fund guys.
We are also looking at a “construct” that seduced and lured scientists; that was institutionally set up to seduce and lure scientists; and that may have created conditions that look compromising on paper, whether the scientists did anything wrong or not. We are also looking at a machine constructed to entrap and perhaps pressure, whether they are innocent or guilty, a generation of the most important scientists of our time.
Why? Perhaps, as Weinstein is suggesting, to steer science itself.
Weinstein is sure that Epstein was an intel op. So, if he is correct — and I have no idea — those steering science, and to some extent, technology, by setting up via Epstein “kompromat” that can destroy and pressure both innocent and guilty scientists and technologists, is either our intelligence community — or not. Think about the national security implications of this, either way, if either possibility is true.
Who was drawn in? The scientists targeted were the precursor minds of our current world in its more dystopian aspects.
Der QAnon-kinderficker-ring wurde nicht nur von Amerikanischen Banken finanziert sondern auch von russischen, es wurden sogenannte „models“ von der ganzen Welt eingekauft um so viel wie möglich Einflußreiche Kundschaft anzulocken, siehe:
https://www.esquire.com/news-politics/politics/a65513573/epstein-money-transfers-south-park-texas-gerrymandering-consumer-products/
Soviel zur Rolle und Funktion der QAnon-/AfD-kinderficker-kampangne als Demokraten-killer, wenn sich das bestätigt, dürften die noch verbliebenen ehrenhaften amerikanischen Cowboys ihre entsprechenden Konsequenzen ziehen
„Den Menschen sind ihre Beziehungen nicht in die Wiege gelegt, ….“
Doch sind sie, heute sogar mehr als in früheren Zeiten, wo es noch Aufstiegschancen gab.
Wozu mit Freud und seinen Anhängern oder Kritikern beschäftigen?
Franz Witsch buhlt immer noch um die Anerkennung eines gescheiterten Professors.
Prof. Bruder hat zwar immer von den Verhältnissen gesprochen, aber nie deren materiellen Charakter begriffen, deshalb verlor genau sein Denken den Bezug zur Realität.
Aber der Mann ist doch völlig unwichtig, ein gescheitertes deutscher Beamter.
Betrachten wir mal, wie andere durchaus kluge Leute, Fehler begehen.
Kapitalismus ist eben nicht gleich Kapitalismus, aber eine gespaltene Gesellschaft verschleudert immer ihre Ressourcen.
Manche Dinge helfen, unseren Horizont zu erweitern, andere führen uns in einen Tunnelblick.
https://freiheitsfunken.info/2025/07/22/23179-top-spin-zitat-der-woche-its-boring-stuff
Trump ist eine riesige Inszenierung und die Euphorie schlägt mehr und mehr um in Depression.
Andere Beiträge sind durchaus interessant, aber unvollständig.
https://freiheitsfunken.info/2025/07/26/23190-lord-haw-haw-thomas-roeper
Röper ist sicher nicht der weiseste Mensch auf diesem Planeten und sitzt in einer Falle. Das stimmt schon.
Aber Putin hätte gern ein Ende des Krieges, kann dem aber unter den Bedingungen von Trump nicht zustimmen.
Und die Russen können nicht kapitulieren, die Ukraine schon, das ist viel wichtiger.
Eine Revolution wird es in Russland nicht geben, aber vielleicht in der Ukraine, auch wenn da im Moment nichts dafür spricht als die zunehmende Erschöpfung.
Viel wichtiger wird sein, wie leidensfähig die Deutschen noch sein werden.
UvdL und Merz verlieren immer mehr an Glaubwürdigkeit und die wirtschaftlichen Eliten und selbst manche Medienleute kommen langsam ins Grübeln.
Gemeinsames Leid kann zu neuen Tendenzen führen, wenn nur noch eine Alternative offen bleibt.
Trump ist wirklich blöd, er macht sich jeden Tag neue Feinde, innen wie außen.
Enttäuschte und verratene Liebe führt zum gefährlichsten Hass, so meine These.
Zeitgeist:
https://freiheitsfunken.info/2025/07/23/23185-kuenstliche-intelligenz-ki-als-herrschafts-gleitmittel-am-beispiel-steuern
Wäre KI intelligent, dazu bedürfte diese der Freiheit, dann hätten wir weder ein Finanzamt noch eine Arbeitsagentur und keine Behörden mit Beamten, wir hätten nicht mal Banker und auch keine Börse.
Und Parteien würden sterben.
Und ein großer Teil der Dummheit auch.
Ja, durchaus richtig:
https://freiheitsfunken.info/2025/07/17/23171-konjunktur-wirtschaftsankurbelung-in-jedem-fall-schaedlich
Aber damit das funktioniert, müssten die Marktteilnehmer intelligent werden.
Jedenfalls verbessert man mit Rüstungsindustrie für Blindgänger keine Zukunftschancen.
Frisches Gehacktes, natürlich mit Knoblauch, direkt von den Erzeugern vermarktet, dafür bezahlte ich vor 15 Jahre 2,79 €/kg, gestern waren es 8,49 €, da habe ich nur noch 1 Pfund gekauft.
Übrigens, den Tod der Parteien verhindert man nicht durch Neugründungen von Parteien, sondern man vollendet diesen durch die Einführung direkter Demokratie der emanzipierten Bürger.
Ich hatte früher Probleme mit meinem Blutdruck.
Hat sich gelegt.
Meine Analyse, ich habe mich mit den Ursachen der psychologischen Fehlleistungen der Spezies Mensch beschäftigt bis hin zu Selbstlügen und allen Spielarten kognitiver Dissonanz und erkannt, dass sich der Mensch entweder selbst erkennen und von innen her emanzipieren kann, oder er beibt ein Idiot, der von anderen getrieben wird.
Ich habe akzeptiert, dass ich Idioten nicht ändern kann, also muss ich mich darüber nicht aufregen. Die Mehrheit der Menschen bestand in aller bisheriger Geschichte auswenigen Führern und sehr viel Angeführten. (Oder muss ich sagen, Angeschmierten?)
Der Franz wollte ja mal Führer werden und möchte jetzt die Angeführten anführen, aber wohin eigentlich?
Wo ist die Vision und wo die Alternative?
Bei Freud sicher nicht, aber auch nicht beim Franz Witsch.
Wer hier von den Lesern oder Schreibern kann jemand bestrafen?
Das gilt aber auch für andere Blogs.
Machtlose können niemand von den Verursachern allen Leids strafen, außer ihr Umfeld noch mehr kaputt machen.
Dabei könnten wir alles verändern, wenn wir uns einig werden würden.
Aber dann muss man auch fähig sein, auf die zu verzichten, die schon versagt haben und sich nicht mehr ändern können, sie sterben von ganz allein.
Goethes Gedicht entstand mit dem aufstrebenden Kapitalismus:
Cophtisches Lied
Geh, gehorche meinen Winken,
Nutze deine jungen Tage,
Lerne zeitig klüger sein:
Auf des Glückes großer Waage
Steht die Zunge selten ein;
Du mußt steigen oder sinken,
Du mußt herrschen und gewinnen,
Oder dienen und verlieren,
Leiden oder triumphieren,
Amboß oder Hammer sein.
Egal ob Amboss oder Hammer, zwischen den Amboss und Hammer liegt der Mensch, er wird entweder geschmiedet von anderen oder er schmiedet sich selbst.
Inwieweit da die Gesellschaft Spielräume eröffnet, das ist doch die entscheidende Frage.
Ab dem 7. Oktober gibt es bei den ersten Banken die Echtzeitüberweisungen, wo also der Transfer in 10 Sekunden abgeschlossen wird.
Aber bei allen Überweisungen wird dann geprüft, ob die Empfängerdaten stimmen.
Die Transparenz der Finanzströme wird also Wirklichkeit und ebenso wird es möglich sein, solche eine Überweisung abzulehnen, denn die Banken sagen, für gesetztliche Anordnungen des Staates benötigen sie keine Zustimmungen der Kunden und wer die Vorschriften der Banken nicht akzeptiert, der wird gekündigt.
Psychologie hin oder her, ist es so schwer zu begreifen, dass unsere Freiheit davon abhängig sein wird, wer im Staat die Macht hat und wer die Macht über das Geld hat.
Also geht es auch mit dem Hammer und da wird der Franz Witsch wohl zum Almosenempfänger werden, wenn die Bibliothekare das Buch als schädlich einstufen sollten.
Ist es nicht, aber nutzlos trotzdem.
„Bibliothekare akzeptieren Gerichtsurteil nicht und fordern gesetzliches Mandat zur Volkserziehung
22. 07. 2025 | In Reaktion auf einen Gerichtsbeschluss, der es öffentlichen Bibliotheken verbietet, Werke per Warnhinweis als „umstritten“ abzuqualifizieren, fordern die Bibliotheksverbände Gesetze, die Bibliothekaren ein ausdrückliches Mandat zur Volkserziehung geben.“
https://norberthaering.de/propaganda-zensur/bibliothekare-zum-urteil/
Wenn alle sich „einig“ sind, können die ja eine Einheitspartei gründen.
Mit „Intelligenz“ bzw. Logik ist da aber nichts zu machen. Weil sich alle logischen Denkvollzüge immer auf nicht mit den Mitteln der Logik gewinnbare Grundannahmen zu stützen haben, auf die sog. Axiome. Und bei denen wird es spannend, denn die haben aus den Herzen zu kommen. Und was aus den Herzen herauskommt, hängt ab von dem Blut, welches die Herzen durchströmt, von den kosmologischen Grundannahmen über Mensch, Natur und Welt. Und wenn ich da z.B. an Freud, Marx/Engels, Lenin, Stalin, Mao usw. denke, wird mir schwarz vor Augen: gut/böse konnotierter Geist-Materie-Dualismus. Kommt man raus dann nämlich bei Feudalismus oder Sozialismus, bei Herrschaft des „Geistes“ (Klerus- oder Parteielite) über die „Materie“ (Gläubige oder Werktätige und sonstige Berufe). Und das alles zum höheren Nutzen und Frommen des „Fortschritts“ irgendeines inhaltsleeren Abstraktums wie z.B. „soziale Gerechtigkeit“, „Freiheit“, „Gleichheit“, „Brüderlichkeit“, oder ganz simpel des „BIP“ oder der „CO2-Bilanz“ oder was-weiß-ich-für-einen-Scheiß-auch-immer.
Das Problem liegt weder bei Einigkeit, noch bei Intelligenz. Zarah Leander hat es schon ganz richtig gesagt: Es wird einmal ein Wunder geschehen. Das besteht darin, sich und seinen Mitmenschen das Leben nicht mehr unnötig schwer machen zu wollen. Sondern unnötig leicht. Und mit der Betonung auf Wollen. Und eben dieses letztere hängt am Blute, an der Kosmologie. Wer das gern besser verstehen möchte, wird bei Nietzsche und Neumann einiges finden.
Meine Prognose, wann es zum unnötig Leichten kommen wird: Wird noch etliche Jahrhunderte dauern. Denn man möchte sich gern noch für länger und ausgiebig amüsieren mit Mangel, Not, Elend, Leid und Tod.
Nein, da gibt’s nichts zu meckern, da hat niemand die Prinzessin auf der Erbse zu spielen und sich zu beschweren. Die nächsten Jahrhunderte werden wir erstmal Faschismus haben, nicht zu ändern.
Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
Ergänzend dieses engl. Video zur Krupp-Dynastie.
https://youtu.be/rlAonItkJsI
Wäre all das bei Krupp über Jahrhunderte hinweg in der Waffensparte Geleistete in zivile Projekte geflossen… . Eben dazu bräuchte es den WILLEN, es sich und anderen unnötig leicht zu machen. Unnötig schwer funktioniert ja auch und ohne weiteres, wie wir alle bestens wissen. Es besteht weder für das eine, noch für das andere eine zwingende Notwendigkeit, kann man so machen, oder so machen… .
Mit diesen Überlegungen wird sich dem angenähert, was Rudolf Steiner als „Korruption der Seele“ bezeichnet hat.
Wo kommt das Wollen her? Magische Physik, Wunder. Und große gibt es leider nicht jeden Mittwoch auf dem Wochenmarkt.
Naja, es ist schon ein Unterschied ob Trump davon entlasted wird als Liebhaber von jüngeren Mädchen zu gelten oder beschuldigt wird einen fake Epstein-deepstate-pedophilen-ring mit organisiert zu haben um Demokraten in eine Falle zu locken und damit die Demokratie in Verruf zu bringen
Naomi Wolf schaut aus nach Plausibilität in der Frage, wer wohl hinter Epstein in seiner Eigenschaft als BIG SPONSOR von in deren (potentiell düster-dystopischen) Fachgebieten führenden Wissenschaftlern stehen könnte.
So ihr Recherchestrang nun: Epstein ein lenkender Hintermann von Top-Wissenschaft. Wer aber ist Epsteins Hintermann, wer der Hintermann des Hintermanns, so ließe sich fragen.
Allgemein bekannt, dürfte das wohl der Mossad sein. Kommt gleich die nächste blöde Frage, wer denn hinter dem Mossad steht — ist ja doch bloß eine Agentur, sind Angestellte!
Frau Wolf hält sich mit solcherlei kurzweiligen aber dämlichen Spekulationen garnicht erst auf. Und plaudert stattdessen aus dem Nähkästchen, berichtet von demjenigen Netzwerk, von dem sie selbst einst protegiert worden ist, und von dem sie sich vor über einem Jahrzehnt bereits distanziert hat, weil es sich teils überlappt mit demjenigen des (bereits in den 10er Jahren als Förderer von Prostitution verurteilt gewesenen) Big Sponsor Epstein. Mit einem solchen Straftäter wollte sie nicht Party feiern.
Nun sagt sie, daß renommierte Wissenschaftler Epsteins schlechtem Ruf zum Trotze aber weiterhin öffentlich sichtbare persönliche Beziehungen mit diesem unterhalten hätten. Klar, wollten nicht auf Epsteins Sponsoring ihrer wissenschaftlichen Aktivitäten verzichten! Was sie allerdings in Schwierigkeiten bringen würde, sobald Epstein auch als Pädophiler überführt wäre. Denn dann wären diese Leute, nur und allein weil seine Kumpel, ebenfalls inkriminiert. Sprich: Dann hätten sie besonders brav und folgsam sein müssen mit Blick auf den Hintermann, die Hintermänner oder Hinterfrauen des Hintermanns, des Big Sponsors. Epsteins Buddies hatten etwas im Hintern stecken… . Mußten stillsitzen und durften sich nicht rühren. Damit es nicht zu weh tun würde.
Und eines, so Frau Wolf, sei wohl klar. Epstein habe nicht sein eigenes Geld verteilt, war bloß ein Angestellter.
Wessen Geld Epstein nun aber verteilt habe, dazu will sie sich nicht äußern. Denn sie weiß es nicht.
Also was mich betrifft, so glaube ich ihr das. Denn warum sollte sie so dumm sein und sagen, was sowieso alle wissen: Hinter dem Big Wissenschafts-Sponsor Epstein stand Big Money, die üblichen Verdächtigen, also Silicon Valley, Wallstreet bzw. Blackrock, Vanguard, Statestreet usw., you name it. Das ganze verdammte alte und bis nach Rußland und China reichende globale Dulles-Bush-Kissinger-Netzwerk. Also die geistigen Anstifter der ankommenden CO2-faschistischen Weltordnung, des Great Neustarts. Rumpelkläuschen, ick hör dir trappsen. Bzw. Rumpelfinkchen jetzt.
Aus dem Artikel wird m. E. deutlich, dass es eigentlich Psycho- und Ich-Synthese heißen müsste, wenn man Freuds Machenschaften durchschaut. Im Grunde begeht er Verrat an der Intelligenz, indem er mit Ich und Über-Ich höhere Instanzen eingeführt hat, mittels derer die Lernfähigkeit das Bewusstsein dominiert. Dadurch neigen Menschen dazu, sich eine Persönlichkeit anzueignen, die sich den Normen fügt und dabei ihre innere Stimme tabuisiert. Das geht so lange gut, wie man gewillt ist, die Resultate als Gewinn zu werten, wäre da nicht das Prinzip Hoffnung, das irgendwann seine Milchmädchenrechnung offenbart und den Träumer aus seiner Utopie reißt.
Man muss seine anerzogene Selbstversklavung schon konsequent bis zum Ende durchziehen, um nicht ins Grübeln zu kommen, wo man denn selbst dabei geblieben ist, wie wenig von den eigenen Werten übrig ist, weil man sich von Eloquenz (ver-)führen ließ.
Aber wie soll man enttäuscht sein bei einer Enttäuschung, ist die Enttäuschung doch nur das Ende der Täuschung.
https://youtu.be/EpGlZcHLZGA?si=f6LEp7jVGplz1500
Zitat: „Im Grunde begeht er Verrat an der Intelligenz, indem er mit Ich und Über-Ich höhere Instanzen eingeführt hat, mittels derer die Lernfähigkeit das Bewusstsein dominiert.“
Ja, paßt. Das arme Menschlein ein von zwei Mühlsteinen zermahlenes Wesen. Unter ihm der Mühlstein namen Es, über ihm der Mühlstein namens Überich. Und heraus kommt Mehl, das ein Bäcker namens Gesellschaft mit etwas Glück doch noch zu einem halbwegs genießbaren Brot formt. Zum Ich bzw. ich 😉
Freud liefert eine Deckgeschichte für die wahre Geschichte der Ichformung des modernen Menschen — Nietzsche, modern = Schmieden des Nerven = Dekadenz = „eine nachgerade Lust an der Fremd- und Selbstzerstörung“.
Machen wir ein Rätselspiel draus. Von wem oder was ist im folgenden die Rede?
Beginnt mit sechs (bei vielen schon früher, aber nicht zu viele Details jetzt, bitte). Und jedes Jahr einen Zentimeter mehr, tiefer. Von sechs bis zehn sind es vier; von zehn bis fünfzehn sind’s nochmal fünf; von fünfzehn bis achtzehn sind’s nochmal drei; zusammen sind das schonmal zwölf, zwölf Zentimeter. Dann gibt es jene Pechvögel, bei denen es aber noch tiefer geht, noch tiefer rein, noch drei Jahre meist. Dann wären wir schon bei fünfzehn. Bei manchen wird er sogar noch etwas tiefer reingeschoben.
Ich rate mal: das Messer im Kopf?
Das staatliche Erziehungs- und Bildungswesen.
l’ensaignement, Anne Querrien lesen! Und schon fängt der dicke Prügel der Autoritäts- bzw. Experten- und Staatsgläubigkeit an, wieder herauszurutschen — ganz von selbst und alleine. Zudem illustriert Anne Querriens l’ensaignement die Kritik der Moderne von Nietzsche und Erich Neumann, wie es farbenreicher nicht sein könnte.
Was man allerdings nicht verharmlosen sollte, ist das Versagen der Eltern. Oft machen die es sich mit der Erziehung zu leicht, sprechen unverdientes Lob aus, worauf die Kinder etwas auf sich einzubilden lernen, oder tadeln, ohne dass es für Kinder nachzuvollziehen geht, weshalb sie kein Augenmaß entwickeln und dann für Manipulationen empfänglich werden.
Ja, haben die Eltern doch auch den Prügel reingeschoben bzw. die „Nerven geschmiedet“ (Nietzsche) bekommen, sind so denn, in Nietzsches Worten gesagt: „dekadent“ gemacht worden vom staatlichen Erziehungs- und Bildungswesen, verspüren demnach „eine nachgerade Lust an der Fremd- und Selbstzerstörung“. Nicht gerade schön, solche Eltern zu haben… .
Übrigens hat Nietzsche im Zusammenhang mit Schmieden des Nerven ausdrücklich auf die Staatsschule hingewiesen. (Welche seinerzeit auf dem Wege war, flächendeckende Einrichtung zur Beglückung der Staatsbürger zu werden. Bzw. hat erst die Staatsschule aus Menschen Staatsbürger gemacht.)
Richtig heißer Scheiß das, so gut wie unmöglich, es in einem größeren öffentlichen Raum vorzubringen, ohne als therapiebedürftiger Provokateur angesehen zu werden, als Staatsfeind sogar. Was mir anzeigt, wie weit moderne Gesellschaften noch von geist-seelischer Gesundung entfernt sind. Was sie verurteilt, nun über die kommenden Jahrhunderte hinweg ein langes Tal der Tränen zu durchschreiten: Großer Neustart, digitotalitärer CO2-Faschismus, zwar bestorganisierte und geordnete, aber eben doch nackteste Barbarei.
Hier im kleinen qpress-Kreis ist es möglich, sich offen und frei auszutauschen. Hoffentlich noch für länger! Die Herrschenden juckt das nicht, die wissen, daß die übergroße Mehrheit dem, was hier verhandelt wird, völlig gleichgültig gegenübersteht.
Auf Nietzsches Über(winder)menschen wird noch sehr lange zu warten sein. Denn was da zu überwinden ist, sollte wohl klar sein: Es als normal zu empfinden, einen reingeschoben zu bekommen und ihn bis ans Lebensende drinzulassen. :-)))
Na, jedenfalls wurde das Ziel, die Demokratie/demokraten in Verruf zu bringen erreicht, angefangen hat es mit dem blowjob im weißen Haus, all diese Erpressungsinstrumente würden nicht greifen, wenn die politischen Player täglich legal am fkk-strand ihre Glückshormone kostenlos zur Verfügung gestellt bekämen——soviel zur Rolle und Funktion der Prüderie/fkk-Verbot, damit die Machthaber sich gegenseitig erpressen können, dorfmafia lässt grüßen—-schön dumm
Kann man so sehen. Aber hat ja auch schon Reps getroffen, Nixon, Pentagonpapiere und Watergate. Ging da zwar nicht um Sex, aber… . Und selbst bei Reagan wird länger schon heimlich bzw. öffentlich gemunkelt, daß seine Nancy die mündlichen Künste glänzend beherrscht habe. Schon vor ihrer Zeit als Präsidentengattin.
Kurz gesagt, wurden die Amerikaners über die Jahre hinweg an den Gedanken gewöhnt, daß „ihre“ höchsten Staatsrepräsentanten mit Makel behaftet seien. (Nur Ford, Carter und die Buschleute nicht. Naja, der Bush2 war trockener Alki, auch nicht schön.)
Was also wurde den Amerikaners über „ihre“ Präsidenten subliminal bis offen vermittelt. Ja doch wohl, daß die keine Vorbilder für die Jugend seien. Weswegen sie um so mehr hoffen müssen diese armen A(r)merikaners, daß ihr großer Erlöser eines Tages doch noch kommen würde.
MK. Verstehscht!?