Es gibt Menschen, die werden nicht einfach geboren – sie werden aus dem Urknall des Rock’n’Rolls herausgeschleudert. John Michael „Ozzy“ Osbourne war so einer. Nun hat sich der selbsternannte Fürst der Finsternis endgültig von der Bühne des Lebens verabschiedet. Die Welt ist ein bisschen leiser geworden, aber vermutlich nur, weil irgendwo gerade ein Verstärker explodiert ist.
Ein Leben wie ein Heavy-Metal-Solo
Ozzy Osbourne wurde 1948 in Birmingham geboren, einer Stadt, die für ihre Stahlwerke bekannt ist – und für den Mann, der später mit Black Sabbath das Genre Heavy Metal quasi im Alleingang erfand. Schon als Kind zeigte Ozzy eine Vorliebe für das Schräge: Er klaute Schuhe, um sie zu verkaufen, und verbrachte mehr Zeit im Jugendknast als in der Schule. Seine Mutter sagte einmal: „Ozzy war schon immer anders.“ Das dürfte die Untertreibung des Jahrhunderts sein.
Mit Black Sabbath schrieb er Musikgeschichte – und zwar in Moll. Songs wie „Paranoid“, „Iron Man“ oder „War Pigs“ sind heute Klassiker, damals waren sie für viele Eltern Grund genug, ihre Kinder einzusperren und das Radio zu verbieten. Ozzy sang über Krieg, Wahnsinn und Drogen – Themen, mit denen er sich bestens auskannte.
Der Mann, der Fledermäuse das Fürchten lehrte
Wer an Ozzy denkt, denkt an Skandale. Unvergessen bleibt jener legendäre Moment 1982 in Des Moines, Iowa: Ein Fan warf eine lebende Fledermaus auf die Bühne (wie man das eben so macht), Ozzy biss ihr kurzerhand den Kopf ab (wie man das eben so… naja). Später stellte sich heraus: Die Fledermaus war echt – und Ozzy musste zum Arzt. Die Fledermäuse dieser Welt atmen heute kollektiv auf.
Doch es wäre unfair, ihn nur auf diesen einen Biss zu reduzieren. Schließlich hat er auch mal einer Taube den Kopf abgebissen – allerdings im Büro eines Plattenbosses. Wer kann das schon von sich behaupten? In Ozzys Welt war alles möglich: Er schnupfte Ameisen (angeblich), pinkelte am Alamo (definitiv) und überlebte Dinge, an denen andere längst gestorben wären.
Familienmensch wider Willen
Hinter dem wilden Rockstar steckte aber auch ein Familienvater – wenn auch ein ziemlich chaotischer. Mit Sharon Osbourne fand er seine kongeniale Partnerin: Sie managte nicht nur seine Karriere, sondern auch seine Eskapaden. Gemeinsam schufen sie mit „The Osbournes“ die erste Reality-Soap des Musikbusiness und öffneten ihre Haustür für Millionen Zuschauer weltweit.
Die Serie zeigte einen Ozzy zwischen Kaffeetasse und Chaos: Mal suchte er stundenlang nach seinen Brillen („Sharon! Where are my glasses?!“), mal fluchte er über den Hundehaufen im Wohnzimmerteppich. So wurde aus dem Schrecken aller Eltern plötzlich der Liebling aller Schwiegermütter.
Der unkaputtbare Überlebenskünstler
Ozzy Osbourne war ein medizinisches Wunder: Während andere nach einem durchzechten Wochenende drei Tage brauchen, um wieder klarzukommen, stand Ozzy nach Jahrzehnten exzessiven Lebens noch immer auf der Bühne – manchmal wankend, aber immer mit Stil. Ärzte rätselten über seine Genetik; Wissenschaftler wollten ihn klonen; Fans fragten sich: Wie macht der das?
Seine Antwort war stets ehrlich: „Ich habe keine Ahnung.“ Vielleicht lag es an seiner unerschütterlichen Liebe zur Musik oder daran, dass er einfach zu stur zum Sterben war. Oder wie er selbst sagte: „Ich bin nicht verrückt geworden – ich bin so geboren.“
Abschied vom Fürsten
Nun also ist Schluss. Die letzte Note verklungen, das letzte Mikrofon verstummt. Was bleibt? Ein musikalisches Vermächtnis von epischem Ausmaß; eine Legende voller Anekdoten; ein Mann, dessen Leben beweist: Rock’n’Roll ist kein Beruf – es ist eine Lebenseinstellung.
Die Musikwelt verneigt sich vor einem Original ohne Filter und Furcht. Die Hölle bekommt jetzt ihren eigenen Soundtrack – hoffentlich sind die Verstärker dort stabiler als hier unten.
Und falls irgendwo da draußen eine Fledermaus diesen Nachruf liest: Du kannst dich jetzt wieder sicher fühlen.
Ruhe in Frieden, Ozzy! Möge dein Himmel laut sein und deine Minibar niemals leer!
P.S.: Sollte Ozzy wider Erwarten doch noch einmal auferstehen – wundern würde es niemanden.
Er war schrill, er war provokativ
Aber er war ein ganz Großer !
Möge Gott oder der Teufel ihm die ewige Ruhe schenken
Glück gehabt, gehört nicht zum Club der 27ger.
R.I.P.
Hard Rock/heavy Metall/techno ist für die Erdenwürmer mit einer hohen Reizschwelle, d.h. sie spüren erst bei einer bestimmten frequenz etwas wohingegen die mit einer niedrigen Reizschwelle schon bei einem Vogelgezwitscher etwas spüren unabhängig davon musste man als optischer softy entweder aggressive Musik machen oder knallharte Politik, siehe Trump, die Akzeptanz der femininen Seite war damals tabu/no go und soll jetzt unter Trump wieder ein tabu/no go werden——-soviel zu dem perversen rollenspiel der Christen egal ob man als softy oder mit maskuliner hackfresse geboren wurde beide müssen den Macker heraushängen lassen um nicht als indifferent/zwittrig zu gelten—-schön dumm/echt traurig
Der Fürst der Finsternis geht – die Finsternis wird finsterer.
Ozzy ist ein Opfer der bescheuerten christlichen Macho-Kultur, er durfte seine feminine Seite nicht ausleben und aus Rache hat er sich dem Satan zugewandt wie so viele Erdenwürmer die nicht dem rassistischen heteronormativ entsprechen, weil der liebe Gott mindestens vier Varianten der Erdenwürmer vorsah und zwar:
1. Den männlichen Mann
2. Den weibischen Mann
3. Die weibliche Frau
4. Die buschikose Frau
Soviel zur realitätsverleugnung der Trump-/AfD-Wähler, hoffnungslos krank/verblendet
Oh jemine, welch ein Geschwätz?
Ausschließlich wegen der Fortpflanzung gibt es zwei Geschlechter.
Oh jemine, welch ein Geschwätz?
Ausschließlich wegen der Fortpflanzung gibt es zwei Geschlechter.