Politische Proteste in Berlin erreichen ein neues Level: Beim ZDF-Sommerinterview mit Alice Weidel von der AfD verwandelte sich die Hauptstadt in eine Bühne für kreativen Widerstand. Chorgesang, hupende Fahrräder und lautstarke Anti-AfD-Slogans übertönten das Gespräch – und machten das Interview zu einem echten Spektakel. Wer nach „Proteste Sommerinterview Weidel“ sucht, findet hier die besten Szenen und Hintergründe dieses außergewöhnlichen Abends.
Proteste beim Sommerinterview: Von der Demo zur Open-Air-Oper
Statt klassischer Demonstration setzten die Berliner auf musikalischen Protest. Während Alice Weidel versuchte, ihre politischen Botschaften im ZDF zu platzieren, stimmte ein spontaner Chor „We don’t like AfD“ an – in sämtlichen Tonlagen und mit beeindruckender Ausdauer. Dazwischen mischten sich Fahrradklingeln, rhythmisches Klatschen und Megafon-Einlagen. Das Ergebnis: Ein Mix aus Flashmob, Eurovision Song Contest und politischem Kabarett.
Das ZDF-Team kämpfte tapfer gegen den Lärmpegel an. Moderatorin Shakuntala Banerjee blieb professionell, auch wenn im Hintergrund Sprechchöre wie „Nazis raus!“ durch den Tiergarten hallten. Die Kameraleute rückten so nah an Weidels Gesicht heran, dass man fast ihre Gedanken lesen konnte: „Warum nicht einfach ein ruhiges Sommerinterview auf Sylt?“
Polizei-Einsatz beim Sommerinterview: Zwischen Notenständer und Notstand
Natürlich durfte auch die Polizei bei diesem Polit-Event nicht fehlen. Mit stoischer Gelassenheit positionierten sich die Beamten zwischen Protestierenden und Interview-Set – stets bereit, falls jemand das Mikrofon entführen oder den Teleprompter mit einem Banner austauschen wollte.
Doch dann wurde es ernst: Ein besonders engagierter Störer soll laut Polizei gegen das Versammlungsgesetz verstoßen haben. Die Ermittlungen laufen – vielleicht wird gerade geprüft, ob das Hupen in C-Dur oder Fis-Moll stattfand. Gerüchten zufolge plant die Berliner Polizei nun einen eigenen Musikzug: „Die Blauen Noten“.
Alice Weidel im Kreuzfeuer der Proteste
Trotz des akustischen Ausnahmezustands blieb Alice Weidel äußerlich gelassen. Sie sprach über Demokratie (die sie live erlebte), Meinungsfreiheit (die sie kaum verstand) und Bürgerängste (von denen einige direkt hinter ihr standen). Ihre Antworten gingen zwar teilweise im Lärm unter – aber vielleicht war das ja auch besser so.
Zuschauer fragten sich: Ist das noch Politik oder schon Performance-Kunst? Sollte man Eintritt verlangen? Und wann gibt’s endlich Popcorn?
Sommerinterview als Spiegelbild der Gesellschaft
Das Sommerinterview 2024 zeigt eindrucksvoll: Politische Interviews in Deutschland sind alles andere als langweilig. Kreativer Protest ersetzt Sitzblockaden durch Chorgesang und Fahrradklingeln – eine neue Form gelebter Demokratie mit einer Prise Selbstironie.
Vielleicht ist dies der Beginn einer neuen Tradition: Das nächste Sommerinterview findet am Brandenburger Tor statt – mit Live-Band, Foodtrucks und Aftershow-Party. Politikerinnen wie Alice Weidel sollten sich schon mal Ohrstöpsel besorgen.
Demokratie klingt manchmal schräg – aber nie langweilig
In Berlin ist alles möglich – sogar ein Sommerinterview als musikalisches Großereignis. Für manche ist es eine Störung der öffentlichen Ordnung, für andere gelebte Demokratie. Und irgendwo dazwischen sitzt eine Fernsehmoderatorin mit Kopfschmerzen und fragt sich leise: „War das jetzt noch Journalismus oder schon Straßenkunst?“
Eines steht fest: Der deutsche Politikbetrieb bleibt spannend – vor allem, wenn Proteste beim Sommerinterview für Schlagzeilen sorgen. Wer weiß, vielleicht gibt’s beim nächsten Mal Standing Ovations für besonders gelungene Sprechchöre!
Unerträglich, was die „unsere wehrhafte Demokratie“ Blockflöten sich herausnehmen. Vom Propagandasender der Grünen und Linken sicherlich auch mit Freuden und Wohlwollen so gern hingenommen, wenn nicht sogar auch finanziell unterstützt, bzw. vorbereitet. Diese kaputte Mischpoke wurde ja offensichtlich dort hin gekarrt. Man kann zur AFD stehen wie man will. Ich wünsche der AFD bei den nächsten „Wahlen“ 35% plus. Naja, oder die Linksextremisten von CDU/ CSU, Roten, Dunkelroten und Grünen besetzen demnächst alle wichtigen Richterposten und verbieten die Opposition komplett. In diese Richtung läuft es ja nun schon seit einigen Jahren hinaus. Aber auch schon egal, die bunte Republik ist total im Arsch. Und klar ist, die Russen werden DE nicht nochmal vom Nationalsozialismus der „unsere wehrhafte Demokratie“ -Blockparteien befreien.
Danke, danke liebe Grünlinge/Braunlinge.
Klasse Werbung für die AFD!!!
Kann man kaum noch besser machen.
Wenn gelebte Demokratie bedeutet, den politischen Gegner mundtot zu machen und dieses antidemokratische Randalieren von Damen, deren Rente anscheinend nicht für eine ordentliche Demenzpflege reicht, mit meinen Steuergeldern zu unterstützen, dann heißt das einfach nur-Deutschland hat fertig.
Zum Glück sind die die bei Verstand sind nicht so dämlich wie die teilweise bezahlten Anti Weidel und Anti Demokratie Spinner die keine Argumente mehr artikulieren können. Erbärmlich.
Wenn Dummheit ansteckend wäre würden sich auch Bekloppte finden die das verlogene oder heuchlerische Geschwafel der Altparteien mundtodmachend „untermalen“. Wohin soll das führen?
Es wäre nicht nur unhöflich, sondern auch undemokratisch, vom Volke zu fordern, klüger zu sein als seine Repräsentanten. Und umgekehrt gilt dies selbstverständlich auch. Demokratie verpflichtet.
Frage wäre, ob irgendjemand in der staatlich lizensierten bzw. veröffentlichten politischen Debatte schon einmal gesehen hätte, daß sich dort mit der wirklichen Wirklichkeit auseinandergesetzt würde. Der einzige, der dies getan hat, war Volker Pispers. Aber der zählt nicht, der ist Komiker.
Ja, ganz schön komisch das alles mit der Demokratie. Bzw. mit den Demokraten. Seltsame Menschen sind das.
Lustig ist er ja, aber hat Volker Pispers sich schonmal geäußert, ob er über seine Witze selber lachen kann? Irgendwie spricht aus ihm die pure Verzweiflung. Wenn aber selbst die Checker immer so weitermachen, weil es der Sarkasmus ihnen erträglich macht, warum sollten dann die Idioten aufhören?
Nietzsches Diktum von der „modernen Form von Herrschaft“ spricht von Sklaven, welche über Sklaven herrschen. Anstatt von Sklaven ließe sich sprechen auch von geist-seelisch unmündig Gemachten. Oder von zu autoritäts- bzw. expertengläubig Gemachten. Oder von welchen, die zu der Überzeugung gebracht worden sind, zu blöde zu sein, um sich bezüglich der wirtschaftlichen und politischen Gegebenheiten selbst und ganz allein für sich sachrichtig orientieren und dann richtige Schlüsse ziehen zu können. Also von welchen, denen nichts anderes übrigbleibt, als sich – siehe David Riesman, Die einsame Masse – medial offerierten Meinungsherden anzuschließen, nur um dann den Anweisungen der Schäfer zu folgen. Welche – huch!!! – auch bloß Sklaven sind!
Der bei Nietzsche aufgerufene „Sklave“ ließe sich demnach gut auch als „Demokrat“ lesen. Selbstverständlich steht ein Volker Pispers auf verlorenem Posten angesichts eines Publikums, das sich selbst für inkompetent und blöde einschätzt in den Angelegenheiten, die er zum Vortrage bringt. Bzw. gebracht hat. Hat sich zurückgezogen von der Bühne.
Die Komik seiner Auftritte lag in deren Konzeption: Wir tun jetzt einfach mal alle so, als wären wir alle nicht von unserer Blödheit überzeugt und würden uns köstlich über diejenigen amüsieren, die das aber sind und deswegen die im folgenden von mir zum Vortrag gebrachten simplen Sachverhalte geistig nicht nachvollziehen können. Ha-ha-ha-ha-haaa!
Ja, sein Publikum hat gelacht. Aber blieb ihm im Halse stecken, mußte es doch über sich selbst lachen, über seine eigene existentielle Tragik, im Banne einer menschenfressenden Medusa zu leben namens ansteigende Produktivität. Man tat nur so, als sei man nicht selbst der, über den da gelacht wurde. Da war nichts Lustiges, nur Tragik. Fakt: Moderne ist Medusendienst per blutiger Menschenopfer. Nicht sehr schön.
Was auf folgende abschließende Frage führt: WER IST SCHULD. Niemand. Ergibt sich alles so im Zuge von Zivilisationsentwicklung. Die ist wie Kochen ohne Rezept. Verantwortlich machen für den Medusendienst ließe sich ALLENFALLS die Staatsschule. Aber nur technisch sozusagen, indem sie diejenige ist, die uns alle zu guten Staatsbürgern macht, zu den hier kritisch in Rede gestellten Demokraten, zu Nietzsches „Sklaven“, zu jenen, die sich selbst für nur sehr eingeschränkt verstandesfähig halten: Staatsschule, MK-Standard, oder siehe Anne Querrien, ihr l’ensaignement.
Welchen Medusendienst übrigens auch Nietzsche ganz unverhüllt angesprochen hat. Die Staatsschule mache „dekadent“ = mache „Lust auf Fremd- und Selbstzerstörung“. Genau so steht es bei ihm geschrieben, wörtlich! Sie tue dies, indem sie „den Nerven schmiede“. Was heutzutage bezeichnet wird mit dem verhaltenspsychologischen Fachbegriff „Konditionierung“. Bei Tieren wäre das Dressur.
Die Dinge einmal jenseits von Gut und Böse besehen, war die Staatsschule, diese Dummdressiererin der Massen, UNUMGÄNGLICH. Ja, völlig crazy, was ich hier jetzt zum besten gebe: Ohne MK-Standard, ohne staatliche Dummdressierschule, hätten der industriellen Entwicklung diejenigen Arbeitskräfte gefehlt, die es braucht für ein Produzieren unter dem Regime von Stückzahl pro Zeiteinheit. Welches genau Grundlage ist aller betriebswirtschaftlichen Ergebnisrechnung. So denn auch des marktlichen Wettbewerbs. Und so folglich auch von technologischer Entwicklung, von Produktivitätszuwachs. Tja, blöde Sache das.
Fazit: No, don’t get mad! Also jetzt nicht die Schulen abreißen und die Lehrer verprügeln. Das eine, was einer möchte, das andere, was einer muß. Ohne die Staatsschule und deren Dummdressiererei gäbe es die moderne Gesellschaft nicht. Und so denn auch qpress nicht und uns nicht, die wir hier lesen, schreiben und kommentieren.
Und nun die Preisfrage, was Veronas Spinat wohl dazu sagt? Und wie es jetzt wohl weitergehen wird mit der Schule. Und dem Staat.
Interessanter Kommentar, könnte mit etwas Pepp einen eigenständigen Artikel bei Qpress liefern.
Vielleicht wäre es heilsam, häufiger Witze über Sadomasochisten zu reißen, damit die Ursachen der Tragik greifbar werden. Unter Mitleid verstehen offenbar Viele, dass Andere ebenso leiden sollen, wie sie selbst. Das ist jedoch idiotisch, weil dadurch Leid zum bindenden Element und somit Kultur wird.
Kein Wunder, wenn die Menschheit seit Jahrtausenden nicht voran kommt und in Kürze durch humanoide Roboter ersetzt wird. Sie ist für eine schmerzfreie Welt schlicht zu blöd und hätte ohne Jammer sich nichts mitzuteilen, weshalb sie zwangsläufig immer einen Demolition Man braucht.
Ist der Mensch aber von Geburt an so und man muss das Beste daraus machen oder wird er dazu erzogen, um sich ins herkömmliche Leidwesen einzufügen.
https://youtu.be/lIOGZOlm3MI?si=p9Pb3zsitGHsB_XK
Fendrich bringt Nietzsches „Lust an der Fremd- und Selbstzerstörung“ genüßlich auf den larmoyanten Punkt. Zwar nur bezüglich des ersten Aspektes. Aber S und M sauber getrennt genießen, gelingt leider nur beim Sport und in bestimmten Folterkellern, im wirklichen Leben endet S immer mit M, also blöd.
In diesem Sinne nun Schnellkochkurs, Geschichte in fünf Minuten bzw. blödes Ende als Ziel:
Versailles ZIEL von Sarajewo; Jalta und Bretton Woods ZIEL der braunen Machtergreifung; Auflösung des Nationalstaats ZIEL des Falls des Eisernen Vorhangs bzw. der Befreiung der von der Roten Armee unterjochten Nationen; globale Versklavung (per Massenenteignung, CBDC und
digitotalitärer Plan- und Zwangswirtschaft) ZIEL von Corona und Ukraine; dauerhafte Stationierung der Streitkräfte der Russischen Föderation am Rhein ZIEL von AfD-Gründung und islamischer Massenimmigration; welche letztere wiederum ZIEL war der Kriege im Mittleren Osten bzw. der Regime-Changes seit dem ersten Irakkrieg anno 1990 bzw. seit der „Wende“.
Zuerst geht’s ganz in Fendrichs Sinne sportlich zu in der Geschichte: nur zuschauen, wie andere auf die Fresse kriegen. Aber dann… . Dumm gelaufen: Strategeme, Sun Tzu, Flächen in Neigungen versetzen, damit die Steine auf ihnen in die gewünschte Richtung zu rollen beginnen. Siehe nur und allein schon die Lyrik von Sympathy for the devil von den Rolling Stones, dort die „zehn Dekaden“! Klar, 1815 bis 1914, Auflösung der europäischen Herrschaftsdynastien war ZIEL des Wiener Kongresses, Napoleon wie später Hitler bloß Steine-ins-Rollen-Bringer.
Kapieren Dekadente nicht, können bloß Stückzahl pro Zeiteinheit und Gehorchen, sind ja Dressierte und haben „geschmiedete Nerven“. Nein, bei denen hilft das ganze Erklären nichts, da müssen die schon selbst drauf kommen. Alle anderen haben gefälligst höflich zu warten, bis die Schmiedeerzeugnisse in ferner Zukunft nach und nach… . Und sollten sich zur Überbrückung dieser Wartezeit interessante Hobbys suchen. Vielleicht besser nicht Geschichte! Sonst ärgert man sich nur, kriegt bloß Gallensteine und verschlimmert am Ende die „Korruption seiner Seele“ (Rudolf Steiner), wird zum Arschloch.
Dennoch halte ich es für besser, öfter mal den Finger in die Wunde zu legen und die Verselbständiung der SM-Kultur aufzuzeigen, als dass man sich ihr fügt, falls man nicht selber zum Arschloch verkommen will.
Persönlichkeitsentwicklung in Verantwortung, unbetreutes Lebenlernen sozusagen, lacht über Erklärungen, überhaupt über alles Intellektuelle. Allein akzeptiert als Lehrstoff sind die praktischen Ergebnisse selbst getroffener Entscheidungen. Mit Nietzsche gesagt, wird als Lehrstoff allein akzeptiert, was das Gefühl von Stärke und Kraft, das „Ja zum Leben,“ mehren oder mindern würde. Kann man so sehen.
Nur solches Lebenlernen, obschon lebensgefährlich, gilt der Menschenseele etwas. Wer aber meint, seinen Mitmenschen mit Zahlen, Daten, Fakten und Erklärungen aufhelfen zu sollen, ist ein Narr. Hilft nicht und schadet sogar, ist bloß Energieverschwendung, bringt Kopfschmerzen, Gallensteine usw!
Nietzsche hat bisweilen Wutanfälle bekommen und der Sklavenschaft dann die Pest an den Hals gewünscht. War immer sehr amüsant, Spaß muß sein, aber hilft ja nicht.
Sein zivilisatorisch erreichter Stand stellt den Menschen heute mehr denn je vor eine Entscheidung, die frei ausgesprochen nur lächerlich klingen kann. Sie ist dies tatsächlich und bis zum äußersten: Ob er nicht etwas völlig Unnötiges wollen mögen könnte, nur weil es (technologisch mit Leichtigkeit) ginge. Für das es aber keinerlei wissenschaftliches Sollen gibt, keinerlei zwingenden Grund, lediglich die Möglichkeit: Sich und allen anderen das Leben, anstatt unnötig schwer, unnötig leicht zu machen.
Ganz alte Geschichte eigentlich — die Blumen am Wegesrand und die Vögel auf den Feldern… . Kam vor ziemlich genau 2000 Jahren in die Welt. Als einer sagte, daß nicht alles scheißegal sei alles. Daß es um etwas ginge bei dieser verdammten Veranstaltung mit Namen Menschheit.
Logos heißt nicht Logik. Sondern Wort, WILLE.
@ Unbetreut Denken
Kraft und Stärke sind meist relativ, je nachdem welche Herausforderungen oder Vergleiche zu bewältigen sind.
Es sich unnötig leicht zu machen, heißt demnach, Kraft und Stärke aufzubauen, bevor man sie braucht, also Fitnesstraining.
Problematisch wird es, falls für diese Fitness von selbst kein Bedarf entsteht. Dann müssen künstlich Herausforderungen her, um den getätigten Aufwand zu rechtfertigen, was wiederum nach noch mehr Fitness schreit.
Wenn nach Darwin Evolution „survival of the fittest“ bedeutet, gewinnt nicht der Stärkere, sondern wer sich die ihm unterlegene Herausforderung sucht. Der Schwache braucht sich also nur etwas Leichtem zu stellen und ist damit fitter, als wenn der Starke sich etwas unbezwingbarem stellt.
Möglicherweise hat erst das Wort die Aufmerksamkeit auf die leichten Herausforderungen gelenkt, weil unnötig aufgebaute Fitness schlicht nicht mehr aufrecht zu erhalten war.
Ich denke daher, dass die Menschheit mal wieder nur eine Chance hat, die der Verfeinerung.
@ Unbereut Denken
Demokraten sind gar keine seltsamen Menschen. Gewählt wird, wer das Volk am besten manipulieren kann. Damit ist sichergestellt, dass nur A…. regieren.
Das ist das Demokratieverständnis der Primitiven. wo Argumente und Zustimmung fehlt muss eben Krawall her…. Erbärmlich
„..Moderatorin Shakuntala Banerjee blieb professionell, auch wenn im Hintergrund Sprechchöre ..“. Welche Moderatorin? Ich sehe dort keine.
Dazu wäre die Erklärung der rt.de interessanter und zutreffender.
https://freedert.online/inland/251224-weidel-im-ard-sommerinterview-ich/
Ach ja, der Moderator hieß Preiß – und war ein Mann. Gruß Karl
Wenn die Meinungsfreiheit der politischen Gegner in Frage gestellt wird bleibt nur der Bürgerkrieg übrig——-soviel zu den AfD-Wählern:“wollt ihr den totalen Krieg“ ja……, siehe
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_100829302/weidel-interview-afd-fraktionschef-sieht-aufforderung-zum-buergerkrieg-.html
t-online, tiefer kann man kaum sinken.
@Querkopf3.0 — Kraft, Stärke, Wille wie auch „Ja zum Leben“ stehen, wenn mit Nietzsche gesehen, außerhalb der alltäglichen Kontexte bzw. etwa da, wo auch Erich Neumann seine begrifflichen Kontexte/Kategorien aufmacht in seiner Archetypenlehre. Da geht es eher um qualitative und quantitative ENERGIEN, man trifft dort auf eine unbekannte Art von uns magisch erscheinender geist-seelischer Physik, die bestimmend ist für das Entstehen quasi matrixartiger Welten, oder auch von Reichweiten, von Denken, Fühlen, Handeln, Wahrnehmen und Wollen in einer jeweiligen Situation.
Spannend, Seele ein Komplex von über Archetypen ansteuerbare Kraftwerke sozusagen! Ja, ganz schön crazy, aber auch verdammt gut nachvollziehbar — wirkt unverträumt und wie mitten aus dem Leben genommen.
Nietzsche hat da lange dran laboriert, siehe den berühmten Mazzino Montinari mit seinem (leider nur in Französisch) «La volonté de puissance» n’existe pas, dt.: Das Buch «Der Wille zur Macht» existiert nicht. Bzw. existiert es lediglich als von Nietzsches arisch-rassistischer Schwester zusammenfabriziertes und fälschlich unter dem Namen ihres Bruders nach dessen Ableben publiziertes dümmliches Machwerk. Nein, Nietzsche hatte solchen deterministisch-materialistischen Blödsinn nicht im Sinn, Montinari folgt dem Entwicklungsweg von Nietzsches Denken in jener Sache und belegt anhand von dessen Manuskriptskizzen.
Zunächst hatte Nietzsche einen funktionsorientierten Ansatz ähnlich dem in Ihrem Kommentar verfolgt, diesen dann aber verworfen zugunsten eines, der Neumanns Ansatz nahekommt. Stärke, Kraft, Wille sind dort eher archetypische Erscheinungen, magische Phänomene, die allerdings unübersehbare Spuren hinterlassen haben (siehe bei Neumann) in der Kulturgeschichte der Menschheit. Einmal bildlich gesprochen, sind Nietzsche und Neumann ein Jonas Deichmann, Sie und ich „nur“ ein Triathlet von vielen in Sachen Konzeption von Kraft, Stärke, Wille. Aber immerhin! „Nietzsche, der lernt dich was,“ würde Verona sagen.
Soweit habe ich das mit der Lebensenerge als Kraftquelle auch verstanden. Nur könnte es dabei zu einer zerstörerischen Multiplikation von Überschüssen kommen, insbesondere bei hoher Bevölkerungsdichte, weshalb Lebensenergie nicht raum- und ressourcenfordernd sein sollte. Nichts gegen den Wille zur Macht, aber Macht worüber?
Mir ist nur nicht klar, warum es zu dieser Erkenntnis der Philosophen bedarf. Damit die einfachen Menschen meinen, für deren Umsetzung zu dumm zu sein, und deshalb vermeintlich noch simpleren Klugscheißereien auf den Leim gehen?
Die Philosophie schleppt m. E. ein uraltes Problem mit sich herum, nämlich das Stigma, elitäre Wissenschaft und damit schwer zugänglich zu sein. Aber vermutlich gefallen sich die Philosophen darin, sonst würden sie sich verständlicher ausdrücken, was wiederum die Gefahr birgt, lediglich gesunden Menschenverstand zu offenbaren.
„Wille zur Macht“ kommt nicht von Nietzsche, sondern von dessen Schwester (siehe in meinem Vorkommentar das zu Mazzino Montinari Ausgeführte); die Schwester hat jenes Buch verfaßt und dann unter dem Namen ihres bereits verstorbenen Bruders publiziert — ein krimineller Akt, den Montinari auf literaturwissenschaftlichen Wegen nachgewiesen hat in den 1970ern. Nietzsche kannte sein Elisabethlein und war entsetzt über ihre arisch-germanische Positionierung. Einem Freund schrieb er, es sei schlimm, „mit solcher Canaille verwandt zu sein.“ (Ich finde es schon schlimm, wenn Geschwister von mir überhaupt zur Wahl gehen, ich kann Nietzsche gut verstehen.) Es ist so, daß Nietzsche einen „Willen zur Macht“ nicht nur nicht gutgeheißen, sondern auch abgelehnt hat. Zumal er sich klar gegen den seinerzeit aufgekommenen Rassismus ausgesprochen hat. (Ist auch und war schon immer meine Position. Meine Nietzsche-Lektüre habe ich begonnen erst, nachdem ich wußte, daß er nicht nur nicht Autor war von «Der Wille zur Macht», sondern sich dieser Positionierung zudem klar widersetzt hat. Rassisten kann ich beim besten Willen nicht für voll nehmen. Wäre Nietzsche Rassist gewesen, hätte ich kein Interesse entwickelt, ihn zu lesen.)
Das Buch habe ich nicht gelesen, aber, wie schon geschrieben, finde ich den Willen zur Macht nicht per se schlecht, nur wenn er Macht über Andere bedeutet. Macht über Widrigkeiten oder sich selbst zu haben, ist doch ganz nützlich, oder?
Es geht Nietzsche, kurz gesagt, um die Frage, woher Wunsch, Verlangen und Wille kommen. Und ob wirklich ich es bin, der wünscht und will und denkt. Zitat: „Es denkt in mir.“ Aber wer wäre dann „ich“ überhaupt.
Meine erste Antwort vorhin hat qpress technisch gekillt, ist abgestürzt, Antwort futsch. 🙂 Lustige Spekulation nun: Peter Thiels KI hat mitgelesen und auf einmal verstanden, wie blöd sie eigentlich ist. War ihr too much.
Ach, hat die KI etwa Selbstmord begangen? Von der kognitiven Leistungsfähigkeit her müsste es drin sein, aber technisch könnte es schwierig werden.
Ich hatte neulich bei Franz Witsch schonmal angeregt, das Es im Freudschen Modell in den Mittelpunkt zu rücken, weil es m. E. die eigentliche Basis der Psyche bildet, wogegen das Ich eher der Persönlichkeit entspricht, die man anerzogene bekommen hat und nach Außen hin darstellt. Damit wird man sich seines wahren Wesens bewusster und erkennt die Fremdanteile des Ichs, die eher den sozialen Normen gerecht werden wollen und allumfassender denken, wogegen das Es selbstbezogen fühlt, aber auch zum Mitgefühl imstande ist und das eigene Können beherbergt.
Zitat: „Damit wird man sich seines wahren Wesens bewusster und erkennt die Fremdanteile des Ichs…“
(Vorweg gesagt, bin ich nicht mit allen Ansichten Nietzsches überein, jedoch mit den von mir bisher und hier im weiteren angeführten.)
Nietzsche würde sagen, es gebe kein „sein wahres Wesen“, „ich“ sei überhaupt Illusion, und so könne es auch keine Fremdanteile geben bzw. bestünde „ich“ ausschließlich aus Fremdanteilen, bzw. aus Illusionen, Einbildungen.
Zitat: „Gott ist tot. IHR habt ihn getötet.“ IHR ist hier der (atheistisch gewordene =) moderne, der „letzte“ Mensch. Wie schon der vormoderne Mensch, kann auch der moderne sich keinen eigenen(!) moralischen Kompaß erstellen. Der vormoderne Sklave nun hat einfach den kirchlich bzw. religiös erstellten übernommen. Der moderne (atheistisch gewordene) Sklave übernimmt den ihm vom Staat angebotenen, die Staatsräson; Steinmeier dann also ein Papst.
Darum verfehle Descartes sein Thema. Zitat: „Nicht: Ich denke, also bin ich. Sondern: Ich lebe, also denke ich.“ Und selbst dies letztere sei bereits zuviel gesagt, denn nicht „ich“ denkt, sondern „es denkt in mir“. (Also kann Rationalität bzw. die „Aufklärung“ keine moralische Orientierung erschaffen.) Wobei jenes „es“ nicht das geringste zu tun hat mit Freuds ES. Welches ohnehin phantasmagorisches, weil mechanistisch-deterministisches Konstrukt ist, hochgradig materialistisch und quasi neo-päpstlich: aus Erz geschmiedet und vom Berge Sinai herabgebracht. (Könnte im Prinzip alle zwei Wochen ein neues Schmiedeprodukt vom Berge herabgebracht werden. Darum die Desorientiertheit des modernen Menschen; „Umwertung der Werte“ kann schon nicht mehr als solches wahrgenommen werden. Geist-seelisch überfordert und erschöpft, läßt sich der moderne Sklave so nun auf den Diwan frei fluktuierender Paranoias und Psychosen niedersinken — und so glaubt dieses arme Opfer seiner Ich-Illusionen an die „soziale Marktwirtschaft“, an Klimagase, Pandemien, an eine BRICS, einen Putin und eine AfD, die alle nicht beim WEF mitspielen würden, und an herrlichsten anderen Blöd- und Schwachsinn.)
Nietzsches denkende „es“ wäre, dies der sich mir mit Rudolf Steiner (Zitat: „Es gibt keine motorischen Nerven.“) und dem diesbezüglichen Autoren Peter Wyssling ergebende Reim auf die Sache, eben jene „magische“ Physik, welche Wunsch, Verlangen und Willen hervorbringt. Mensch nimmt lediglich Notiz, ist aber nicht deren Erschaffer.
Naja, und da Nietzsche dies alles klar war, baute er seinen moralischen Kompaß auf experimentelle Weise: Wie ich in die Welt hineinrufe mit meinem Denken, Fühlen, Wünschen und Wollen, so schallt es zu mir zurück, sprich: das eine Mal fühle ich mich richtig Scheiße, das andere Mal richtig gut; das eine Mal hasse ich Mensch, Natur und Welt, das andere Mal liebe ich sie — und dies gibt mir das Gefühl von Stärke und Kraft, Wohlgefühl, und ich möchte laut und froh Ja sagen zum Leben.
Eben dies macht die KI so „blöde“: Zu ihr schallt nichts zurück, ist nicht angeschlossen an die magische Physik, ist bloß ein affenschnell logisch verknüpfender Vollidiot.
O-ha, ziemlich dicker Brocken, aber ich meine nicht, dass das Ich ausschließlich fremd ist. Schließlich bezieht es sich stets auch auf das von ihm bewohnte Individuum. Allerdings ist das Ich rein künstlich-kulturellem Ursprungs, ein Geistwesen quasi, dessen sich das Individuum annimmt, obwohl es überwiegend vom sozialen Umfeld geformt wird, seine Persönlichkeit eben. Diese hat im Zuge ihrer Sozialisierung Denken nach geltenden Normen gelernt, sich dadurch versklavt und dabei ihr Freidenker-Potenzial getötet. Außerdem hat es sich fremden Zielen und Werten unterworfen, was Freud das Über-Ich nannte. Weil bei Freud das Ich im Mittelpunkt steht, dominiert die Persönlichkeit das Individuum.
Zudem sehe ich durchaus Gemeinsamkeiten zwischen dem Freudschen Es und dem Es, das in mir denkt. M. E. ist mit Es die Intuition gemeint, die vielleicht keinen moralischen Kompass liefert, für einen emotionalen dürfte es jedoch reichen. weil Intuition mit dem Organismus sowohl in Resonanz als auch Dissonanz gehen kann. Aufgrund der erblich bedingt starken Ähnlichkeit der Organismen, sind Menschen per Intuition auch emotional verwandt. Wer es vermag, seiner Intuition Ausdruck zu verleihen, erreicht die Menschen von Innen heraus, solange er unter den Reizschwellen bleibt, also die leisen Töne nutzt. Das lässt sich allerdings auch missbrauchen oder für fremde Interessen nutzen, indem die Menschen über ihre Sinnesorgane anderweitig beschäftigt oder abgelenkt werden, während ihre Intuition der Unterschwelligkeit lauscht. Hier könnte KI dann doch zur Waffe werden, indem sie darauf trainiert wird, intuitive Reaktionen von willkürlichen zu unterscheiden, quasi individuelle Schwächen aufzudecken.
Auf Nietzsches Launen, die gleiche Umwelt mal schön und mal scheiße zu finden, gehe ich mangels Nachvollziehbarkeit nicht ein. Vielleicht hätte ihm etwas mehr Verklärung doch ganz gut getan, so dass seine Lebensenergie seltener mit seinem Ego kollidiert wäre.
Schon eine einfache Erdbiene/-wespe handelt folgerichtig, indem sie ihren Erdtunnel nicht nur immer tiefer buddelt sondern vorher den Eingang vom Aushub freischaufelt und dabei kontinuierlich zuerst Platz für neuen Aushub im Eingangsbereich schafft und danach erst wieder den Tunnel vertieft—–soviel zum Unterschied von Tier und Mensch, es gibt keinen, das ist nur ein Marketing-trick auf den die Erdenwürmer insbesondere mit Minderwertigkeitskomplexen total hereinfallen, weil sie glauben, mit blöd herumlabern, div. Weibchen zu ködern und das funktioniert auch, weil es auch genügend Weibchen mit Minderwertigkeitskomplexen gibt, die glauben nichts besseres verdient zu haben—-schön blöd
@Querkopf3.0 — Zitat: „Allerdings ist das Ich rein künstlich-kulturellem Ursprungs, ein Geistwesen quasi, dessen sich das Individuum annimmt, obwohl es überwiegend vom sozialen Umfeld geformt wird, seine Persönlichkeit eben.“
Vorweg. Es gibt ich und ICH, also ein kleines, und ein großes Ich. Siehe dazu bei Peter Wyssling; aber dies hier ohne weitere Einlassungen gesagt, bitte. Läßt sich nicht in drei Sätzen erläutern.
Das in obigem Zitat angeführte Geistwesen ist keines, es ist erdgebundenes ich (kleines Ich), sich selbst erschaffende Machination, endet unwiederbringlich mit dem Tode eines Individuums. Allein ICH verbleibt, das große Ich. Abgesehen von diesem Einwurf nun, ist alles andere im Zitat Gesagte gültig in bezug auf ich, auf das kleine Ich.
Nietzsche erging es ziemlich übel mit diesem seinem Wissen. Ganz ohne das Gefühl, dies sei Anmaßung, mußte(!) es ihm opportun erscheinen, von seinen Mitmenschen bzw. seinen Mit-ichen mit Massa und Sir tituliert zu werden. Das Bewußtsein, in seinen Gegenübern letztlich komische Figuren vor sich zu haben, setzte ihm schwer zu. Weswegen er die Einsamkeit suchte.
Genies haben es nicht leicht mit dem Geniesein. So gesehen, hat er sich seinen Mit-ichen gegenüber außerordentlich freundlich und bisweilen sogar leutselig gezeigt, er mochte sie. Nur hin und wieder einmal wurde ihm alles zu bunt (bzw. zu klimagrün), und dann wünschte er der Sklavenschaft die Pest an den Hals — typischer Fall von Sanguiniker.
O.K., ich geht jetzt schlafen damit ICH morgen wieder wach ist.
Nicht ICH ist es, das Schlaf brauchen würde. Den braucht nur ich.
ich nun eine erholsame gute Nacht!
Moin und noch herzlichen Dank! Deshalb war ich ja im Bett. Es muss nur mal schauen, wo ICH geblieben ist.