Die „Drecksarbeit“ der Guten

In wenigen Tagen ist es soweit und wir gedenken wieder einmal der Männer vom 20. Juli 1944.

So mancher Leser wird meinen, „hat der noch alle Tassen im Schrank“, weil dieser Artikel gegen Tabus verstößt und allgemein anerkannte Kausalitäten in Abrede stellt. Aber es geht um die Betrachtung vorherrschender Doppelmoral, anhand von Helden, Mördern und Terroristen, nicht nur in der Politik, sondern auch in unserem Alltagsdenken, welches einerseits zu einer zunehmenden Moralisierung unserer Gesellschaft führt, andererseits aber Mord und Terror toleriert,  gar unterstützt, wenn die „Guten“ diesen verüben.

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Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 – Bild KI-generiert mit Grok

Achtzig Jahre ist es her, seit dem Ende des 2. Weltkrieges. Noch ein Jahr zuvor, misslang das Attentat der Männer des 20. Juli in der Wolfsschanze, dem Führer Hauptquartier, auf Hitler.

Mit nur leichten Verletzungen überlebte Hitler. Schnell geriet Claus Schenk Graf von Stauffenberg in Verdacht, das Attentat verübt zu haben.

1943 hatte sich Stauffenberg einem Widerstandskreis um hochrangige Militärs angeschlossen. Gemeinsam mit Friedrich Olbricht und Henning von Tresckow trat die Gruppe mit dem zivilen Widerstand um den aus der Wehrmacht entlassenen General Ludwig Beck und den nationalliberalen, ehemaligen Leipziger Oberbürgermeister Carl Friedrich Goerdeler in Verbindung.

Operation Walküre hieß der Plan des militärischen Widerstandes.

Die Motive der Widerständler waren vielfältig, genauso wie die Vorstellungen für das Regierungssystem nach dem Umsturz. Das gemeinsame Ziel bestand darin, Hitler zu stürzen und den Krieg zu beenden.

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Männer des 20.Juli – Bild KI-generiert mit Grok

Die offizielle Sicht auf die Attentäter, hat sich im Laufe der Geschichte gewandelt, von einst „Volksverrätern“, hin zu „Helden des Widerstandes“.
Ich wage hier ein Gedankenspiel, in Bezug auf die aktuelle Weltlage, unsere Moral und unseren Umgang mit Terrorismus.

Jedes Jahr begehen wir, mit großem Pomp, den Jahrestag des Hitler-Attentats durch Claus Schenk Graf von Stauffenberg und die Männer des 20. Juli.
Bundespräsident Steinmeier hat erst 2024, zum 80. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler, den Widerstand gegen das NS-Regime gewürdigt.

So sagte Steinmeier in seiner Rede:

„Am 80. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Hitler erinnern wir an alle Männer und Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Wer immer aufgestanden ist, gegen Diktatur und Völkermord, der verdient unseren allerhöchsten Respekt.“

Heute ist klar und ganz selbstverständlich, die Tat war moralisch gerechtfertigt, richtete sie sich doch gegen einen der größten Verbrecher, in der Geschichte der Menschheit, einen Tyrannen.

Diese Einsicht gab es aber nicht zu jeder Zeit. Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg und in der jungen Bundesrepublik galten die „Männer des 20. Juli“ um Claus Schenk Graf von Stauffenberg und Henning von Tresckow, noch als Vaterlandsverräter.

Die DDR betrachtete sie als Teil des faschistischen Systems und nicht als Teil des Widerstandes gegen den Faschismus.

Ja, die Verschwörer hatten mit einem Bombenattentat gegen den „Führer“ und einem vorbereiteten Putsch einen Umsturz herbeiführen wollen. Dabei ging es ihnen aber nicht darum, den Nationalsozialismus zu beseitigen, sondern den bereits verloren geglaubten Krieg zu beenden, um Deutschland in eine bessere Verhandlungsposition gegenüber den Kriegsgegnern zu bringen.

Sowohl von Stauffenberg, als auch von Tresckow und die anderen späteren Verschwörer waren keine Demokraten, sondern einst glühende Verehrer des Nationalsozialismus. Sie alle begrüßten 1933 die Machtergreifung Adolf Hitlers. Von Stauffenberg empfand den Beginn des Zweiten Weltkrieges, den er als Berufssoldat begann, als „Erlösung“.

Er wurde in der 1. leichten Division (später 6. Panzer-Division) im Polenfeldzug 1939 eingesetzt. Von hier schrieb er an seine Frau Nina:

„Die Bevölkerung ist ein unglaublicher Pöbel, sehr viele Juden und sehr viel Mischvolk. Ein Volk, welches sich nur unter der Knute wohlfühlt. Die Tausenden von Gefangenen werden unserer Landwirtschaft recht gut tun. In Deutschland sind sie sicher gut zu gebrauchen, arbeitsam, willig und genügsam.“

Claus Schenk Graf von Stauffenberg … [Wikipedia]

Noch kurz vor dem Attentat, am 1. Juni 1944 wurde von Tresckow mit 43 Jahren zum Generalmajor ernannt.

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Claus Graf von Stauffenberg – Bild KI-generiert mit Grok

Das also sind auch die „Helden“, die wir heute als Vorbilder betrachten und mit Respekt verehren.
Waren sie nicht eigentlich feige Terroristen, die um ihre Zukunft nach einem verlorenen Krieg fürchteten und die Flucht nach vorn antraten?

Ich will keineswegs die verbrecherischen Taten des Nationalsozialismus rechtfertigen, aber Widerstandskämpfer mit unterschiedlicher Herkunft beziehungsweise weltanschaulicher Prägung und Motivation gab es im gesamten Herrschaftsbereich des Nationalsozialismus schon bedeutend früher, wie die Weiße Rose, der Kreisauer Kreis, die Rote Kapelle, Widerstand der Arbeiterbewegung darunter Gruppen wie Neu Beginnen, Roter Stoßtrupp und Rote Kämpfer, als auch jüdischer und kirchlicher Widerstand.

Ein Umdenken hinsichtlich der „Männer des 20. Juli“ begann in der Bundesrepublik erst in den 1950iger Jahren, vor allem nach dem Remer-Prozess 1952. Ab 1963 wurden öffentliche Gebäude zum Gedenken am 20. Juli beflaggt.

„Auf keinem dieser Männer ruht aber auf Grund des Ergebnisses der Beweisaufnahme auch nur der Schatten des Verdachtes, jemals für irgendeine mit dem Widerstandskampf in Verbindung stehende Handlung vom Ausland bezahlt worden zu sein.“
Vielmehr hätten die Widerstandskämpfer „durchweg aus heißer Vaterlandsliebe und selbstlosem, bis zur bedenkenlosen Selbstaufopferung gehendem Verantwortungsbewußtsein gegenüber ihrem Volk die Beseitigung Hitlers und damit des von ihm geführten Regimes erstrebt.“

Aus dem Urteil im Remer-Prozess,  abgedruckt in Herbert Kraus (Hrsg.): Die im Braunschweiger Remer-Prozeß erstatteten moraltheologischen und historischen Gutachten nebst Urteil. Hamburg 1953, S. 105–136, hier S. 121 und 128.

In der DDR wurde der antifaschistische Widerstand ausschließlich aus der Sicht der Arbeiterklasse betrachtet. Eine Neubewertung des Hitler-Attentats fand erst Anfang der 1980iger Jahre statt. „Höhepunkt der Auseinandersetzung mit dem 20. Juli war das Kolloquium aus Anlass der Würdigung des 40. Jahrestages des Umsturzversuches, das am 13. Juli 1984 in Ost-Berlin durchgeführt wurde.“

Unsere Sicht rechtfertigt heute einen terroristischen Akt, aus moralischen Gründen. Ich halte diese Betrachtung für nicht ganz unproblematisch, da sie auf dem Grundsatz „Der Zweck heiligt die Mittel“ fußt und letztlich auch Selbstjustiz toleriert.
Aus rechtlicher Bewertung wäre somit ein terroristischer Anschlag gerechtfertigt, wenn er sich gegen Verbrecher richtet.

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Bundeskanzler Merz- Bild KI -generiert mit Grok

Auch Bundeskanzler Merz spricht von „Drecksarbeit“ und gibt damit inkauf nehmend, auch für einen Mord am obersten Führer des Iran, Ali Khamenei grünes Licht.

Was wäre wohl, wenn Russland den Ukrainischen Präsidenten Selenskyj mit dem Tode bedrohen würde?

Und was ist dann eigentlich der Unterschied zu einem Mord an einem „Haus-Tyrannen“? Wenn eine über Jahre schwer misshandelte und gedemütigte Ehefrau schließlich ihren Gatten vergiftet?

Das Recht sagt hier klar MORD!

Oder, sind es nicht gerade auch islamistische Selbstmordattentäter, die ihre Taten genau damit begründen? „Allahu Akbar“ sie bomben im Namen Allahs, gegen die Verbrechen der westlichen Welt und das dadurch verursachte Elend nicht nur in ihren Herkunftsregionen.

Unsere Doppelmoral heißt das eine „gut, lobenswert, vorbildlich“ und verurteilt das andere als „terroristisch, islamistisch und mörderisch“.
Eine kritische Auseinandersetzung mit der anderen Seite derselben Medaille, in Bezug auf das Hitler-Attentat, findet nicht mehr statt.

Terror darf kein legitimes Mittel der politischen Auseinandersetzung sein, egal auf welcher Seite und für welchen Zweck.

Urteilen Sie selbst. War das Attentat auf Hitler ein Mordversuch oder eine Heldentat?

Aus meiner Sicht sind Mord und Terror keine Instrumente einer Demokratie.

Die Geschichte hat genügend Beispiele dafür, dass mit friedlichem Protest auch Diktaturen stürzen können, ohne dass nur ein Schuss fällt.

Der Herbst 1989 und der Mauerfall, sind dafür ein immer wieder gern angeführter Beleg in der jüngsten deutschen Geschichte.

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Entschuldigung: Ihr müsst schon entschuldigen, wenn ich hier manchmal Dinge schreibe, die nicht dem Mainstream entsprechen. Aber ich kann es erklären, denn ich hatte eine schwere Kindheit und damit kann man ja bekanntlich alles entschuldigen. Ich musste noch erleben, wie der Kohlefahrer einen Berg voll Braunkohlebriketts vor dem Haus ablud und mein Vater diesen Berg in den Keller schaufelte. Anschließend sah er genauso dreckig aus, wie der Kohlefahrer selbst. Dass mein Vater seinerzeit nicht an einer Staublunge gestorben ist, bleibt mir ein Geheimnis. Unser Kachelofen im Wohnzimmer und der Kanonenofen in meinem Kinderzimmer versprühten im Winter wohlige Wärme, auf Kosten der dreckigen Braunkohle und den ungefilterten Ruß Abgasen, die jedes Haus in den Himmel stieß und war es nicht Kohle, so war es zumindest Heizöl, was auch nicht besser war. Apropos Schlote, die Industrieschornsteine ragten empor und stießen ihren Dreck noch ganz ohne Entschwefelungsanlagen in die Atmosphäre. Das war nicht nur der Dreck der Kohle, nein auch giftige Dämpfe der Chemieindustrie. Alle anderen Abfälle wurden einfach in die Flüsse geleitet oder auf ungeschützten Deponien entsorgt. Auch die gute alte Dampflock verrichtete noch zuverlässig ihr Werk und brachte uns von A nach B. Wie idyllisch ist es doch gewesen, wenn die Dampflock schnaufend durch die grüne Landschaft dampfte und ihr lautes Signal ertönte. Unsere Autos brauchten noch keinen Katalysator oder Partikelfilter und verbrauchten auch mehr Benzin und Diesel, als heute. Ja es gab sogar noch 2-Taktmotoren, die mit einem Benzin-/Ölgemisch betrieben wurden. Da konnte man wenigstens noch sehen, was hinten raus kam. Wir hatten übrigens auch noch keine biologisch erzeugten Lebensmittel und mussten Obst und Gemüse essen, dass vorher mit Pestiziden behandelt wurde. Wie ich das alles überlebt habe? Das grenzt schon an ein Wunder. Also habt Verständnis für mich, denn ich hatte wahrlich eine schwere Kindheit.

37 Kommentare

  1. Einfach incredible!
    Aber so funktioniert auch heute noch die Moral des Westens.
    Die Kriege der Amerikaner werden gerechtfertigt und der Russe ist an allem Schuld.

  2. Es wird keinen neuen Stauffenberg geben der eine Bombe legt. Nur AfD Abgeordnete die ab und zu ein verbales Bömbchen zünden.
    Ich habe so die dumme Ahnung das das wohl inzwischen schon das Fundament zu IV. Reich gelegt wurde und dieses Reich genau so bitter enden wird.

  3. Moral hin und her, aber mir geht es um einen Fakt. Es wird behauptet, dass in der DDR der antifaschistische Widerstand ausschließlich aus der Sicht der Arbeiterklasse betrachtet worden sei und eine Neubewertung erst zu Beginn der 80er Jahre stattgefunden habe. Das ist nicht wahr. Ich habe bereits in den 60er Jahren ein in der DDR veröffentlichtes „Groschenheftchen“ gelesen, das eine echte Heldenstory um das Stauffenberg-Attentat präsentierte. Und in der DDR wurde nichts publiziert, was der offiziellen Propaganda widersprochen hätte. Außerdem sollte man nicht die Ansichten der „Partei- und Staatsführung“ in der DDR mit der „Sicht der Arbeiterklasse“ verwechseln. Das breite Bündnis aller demokratischen und antifaschistischen Kräfte, wie immer man das beurteilen mag, war ein Kernfrage der SED-Politik von Anfang an.

  4. Hitler sollte den Adel wieder in den Thron verhelfen/konterrevolution, Hitler wollte aber die ganze Macht für sich alleine und seine Diktatur, deshalb war er kein nützlicher Idiot mehr für den Adel und sollte eliminiert werden, d.h. der Adel und die damalige CDU/Franz von Papen trägt die volle Verantwortung für hitlers Machtergreifung/Judenverfolgung—–soviel zum Ursprung des deutschen Juden-Hass und sie sitzen immer noch in den Starlöchern und warten auf einen Wahlsieg der AfD

  5. Nachtrag: deshalb fordert die Linke ja auch die Abschaffung aller Adelstitel auch den von einem potentiellen neuen König——soviel zur Rolle/Funktion der Reichsbürger-Szene

    • #Cource, ALLES, was sich ‚Reichsbürger‘ nennt, und nehmen sie die Bezeichnung wörtlich, sind Nahtzies (1934 Reichsbürgergesetz).
      Diejenigen, die für Deutschland/ das Deutsche Reich (mit seinen Staaten) einstehen sind die, welche sich zu ihrem Staat bekennen- und ihre Staatsangehörigkeit haben registrieren lassen (bei den Besatzern).
      Somit ist diese Farce (Staufenberg- Terrorist, oder nicht) von den Besatzern gesteuert. Hat #Panore es nicht erwähnt, das auch in der DDR der Umschwung kam (Stalin)?!
      Ob jemand ein Terrorist ist, oder Widerständler, bestimmt wer? Der die MACHT hat! Und DAS sind immer die Sieger.
      Wir sollten den Nationalsozialismus abhaken, genau wie ‚Weimar‘.
      Eher sollten wir den Michel über die Folgen der Kriege aufklären. Besser gesagt die Nichtfolgen.

      1914 die Verwaltung des Deutschen Reich; mit dem ausrufen des Belagerungszustandes (ja, daher kommt die Verwaltung Deutschlands/ des Deutschen Reich- mit seinen Staaten) durch Kaiser Wilhelm II.
      https://www.verfassungen.de/preussen/gesetze/pbelagerung51.htm
      Daraus resultieren die Verwaltungen ‚Weimars‘; mit seinen ‚Freistaaten‘.
      Denn ‚Freistaaten‘ sind keine Staaten, sondern verwaltete Länder. Siehe heute noch ‚Freistaat Bayern‘, ‚Freistaat Sachsen‘, ‚Freistaat Thüringen‘.
      Oder will jemand Behaupten ‚Freistaat‘ Bayern wäre ein Souveräner Staat. LOL.

      1945 Potsdamer Abkommen von 1945 (18/5033).
      Was besagt das Potsdamer Abkommen: IX. Polen
      „……. Die Häupter der drei Regierungen stimmen darin überein, daß bis zur endgültigen
      Festlegung der Westgrenze Polens, die früher deutschen Gebiete östlich der Linie, die von der Ostsee unmittelbar westlich von Swinemünde und von dort die Oder entlang bis zur Einmündung der westlichen Neiße und die westliche Neiße entlang bis zur
      tschechoslowakischen Grenze verläuft, einschließlich des Teiles Ostpreußens, der nicht unter der Verwaltung der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken in Übereinstimmung mit den auf dieser Konferenz erzielten Vereinbarungen gestellt wird und einschließlich des Gebietes der früheren Freien Stadt Danzig, unter die Verwaltung des polnischen Staates kommen …..“.

      1948 Genau so wenig ist die Bundesrepublik Deutschland ein Staat. Oder hat jemand den Prof. Carlo Schmid vergessen, mit seiner Rede 1948?!
      „….. Wir haben nicht die Verfassung Deutschlands oder Westdeutschlands zu machen. Wir haben keinen Staat zu errichten…..“.
      https://www.slpb.de/fileadmin/media/Themen/Geschichte/CSchmid_GG.pdf

      1949 wurde das Grundgesetz von den Besatzern/ Siegern, noch vor Installation der BRD, GENEHMIGT!

      1950 hat Adenauer umgehends die Entnazifizierung beendet! Sprich, ab da durften Nahtzies in der BRD wirken – was auch viele in gehobener Position gemacht haben.

      1950 Streichung des §15 GVG (Gerichtsverfassungsgesetz). Was steht dort drin?
      §. 15.
      Die Gerichte sind Staatsgerichte.
      Die Privatgerichtsbarkeit ist aufgehoben; an ihre Stelle tritt die
      Gerichtsbarkeit desjenigen Bundesstaates, in welchem sie ausgeübt wurde.
      Präsentationen für Anstellungen bei den Gerichten finden nicht statt.
      Die Ausübung einer geistlichen Gerichtsbarkeit in weltlichen
      Angelegenheiten ist ohne bürgerliche Wirkung. Dies gilt insbesondere bei
      Ehe- und Verlöbnißsachen.
      https://wahrheitsforscher.wordpress.com/wp-content/uploads/2010/10/gvg_15-16_alt.pdf

      1951 Hat ein VSAmerikanisches Gericht bestätigt, daß das Deutsche Reich noch besteht!
      https://2.bp.blogspot.com/-jIcM8fSOe-8/V4NJZ_l6f6I/AAAAAAAAIZE/na-b8jBX0CQ0Kus1BJaLbHVHrJPbTcNzACLcB/s1600/US%2BGericht%2BDeutsches%2BReich%2Bbesteht%2Bnoch.jpg
      Ergo, wo ein Staat/ Staatenbund besteht, kann kein anderer installiert sein.

      1989 Theo Waigel, in Hannover – das Deutsche Reich ist nicht untergegangen….Dt. Osten völkerrechtl. nicht abgetrennt…..
      DAS kam sogar in der Tagesschau.
      https://www.youtube.com/watch?v=AL9KKVlcDEk

      Wer in der Folge die BRD, nach 1990 die (nur noch) Bundesrepublik beobachtet/ recherchiert, sieht, wo die Widerständler, und wo die Terroristen sind. Gruß Karl

  6. Bevor von Stauffenberg die Sache selbst in die Hand nahm, waren ja schon einige Versuche Anderer gescheitert. Die Anzahl der Misserfolge lässt vermuten, dass Hitler einen Stab um sich hatte, der regelmäßig blauäugige Helden in die Falle lockte, um Hitler zu verewigen.

    Volle Kontrolle!

  7. Na das wäre doch der Hammer, wenn die AfD nach ihrem Wahlsieg das Deutsche Kaiser-/Königreich proklamiert so wie die Preußen 1871

    • #Cource, in der Geschichte müssen sie noch ein wenig lernen.
      Es gab weder ein Deutsches Kaiserreich, noch ein Deutsches Königreich.
      Das Deutsche Reich (1871) ist ein Staatenbund, hervorgegangen aus dem Norddeutschen Bund. Das Preußen der größte Staat in diesem Bund ist, ist weiter nichts wie fakt.
      Ein Deutsches Reich besteht auch ohne Kaiser- der ist eine reine Formsache; genau wie die anderen Adligen.
      Und erzählen sie jetzt nicht, Preußen gibt es nicht mehr, weil von den Alliierten aufgelöst. Pillepalle.
      Schon die Sowjets haben DAS zurückgenommen – in den 1950ger Jahren.
      Auch die UNO hat das Deutsche Reich als Feindstaat (LOL) gelistet. Ein Deutsches Reich ohne Preußen gibt es nicht!
      In der Präambel (VV 1871) wird das Deutsche Reich als ewiger BUND erwähnt. Gruß Karl

  8. Mal wirklich ein exzellenter Artikel mit einem satirisch formuliertem Lebenslauf des Autors.

    Meine Kinder erinnern sich auch noch an die großen schwarzen Kohlehaufen, haben die doch mitgeholfen beim Befüllen des Kellers aber auch beim Heizen, wenn die Eltern noch auf Arbeit waren.

    Der Lebenslauf zeigt aber auch, was die DDR an Fortschritt nicht geschafft hat, sauberere Motoren und am Ende wurde ja sogar die Rohbraunkohle in normalen Gliederkesseln verbrannt.

    Was in einem Wirbelschichtofen mit Vortrocknung möglich ist, funktioniert halt nicht in normalen Feuerungen.

    Ja, der Schnee im Winter war mit Russ bedeckt, dabei hötten wir Gas haben können in Hülle und Fülle, wenn wir unser Uran als echtes Volkseigentum hätten eintauschen können.
    Wir hätten auch moderne Motoren entwickeln können und Flugzeuge.
    Wir durften nicht.
    Merke, ohne Souveränität des Landes kann es auch keine Freiheit geben.

    Nun, was die Geschichtesauffassung der DDR betrifft, ich erinnere mich noch an einen auführlichen Bericht in der Urania über Eichmann, den Mossad und den Prozess in Israel.

    Natürlich ist es ein illegaler Akt, einen Staatsbürger eines anderen Landes zu entführen, aber die Gerichtsverhandlung war trotzdem berechtigt, das Urteil auch.

    Nur müsste dann heute Netanjahu auch verhaftet werden, am besten von den eigenen Bürgern und ich scheue mich nichtzu sagen, dass auch da der Tod durch den Strang gerechtfertigt wäre, nicht nur wegen der toten Palästinenser, sondern auch wegen der Opfer unter den Juden, den Verbrechen gegen das eigene Volk.

    Fragen wir uns, warum die Gruppe um Stauffenberg in der Bonner Republik vom Vaterlandsverräter zur Heldenrolle des Widerstands wechselte.

    Vermutlich wollte man den tatsächlichen Faschismus als überwunden hinstellen und eine Methode loben, die das Problem gar nicht lösen kann.

    Sonst hätte ja mit dem Selbstmord von Hitler der Faschismus verschwinden müssen.
    Ist er aber nicht.

    Faschismus braucht den Führer-Kult und den großen Seher, die Person muss nur die Rolle ausfüllen können und die Wirtschaft muss dabei gewinnen.

    Also sind zwar immer auch Personen in der Geschichte für den Verlauf von Bedeutung, aber sie sind es nur, indem sie auf eine bestimmte Rolle im System gesetzt wurden con den eigentlichen Strippenziehern. Ohne Zustimmung der deutschen Großindustrie hätte Hitler seine Macht nicht ausbauen können so wie Habeck ohne Unterstützung der Deutschen Bank nie Wirtschaftsminister hätte werden können.

    Das Gefährliche bei diesen Heilsideologien besteht darin, die Anhänger können sich an den scheinbaren oder vorübergehenden propagandistischen Erfolgen berauschen, verlernen dabei aber das eigene Denken.

    So blieb meine Großmutter bis zu ihrem Tod mit 90 Jahren eine Anhängerin von Hitler, weil es ihr eben bis zum Krieg besser ging als vorher. Die anderen waren die Verbrecher, je es waren auch Verbrecher, die damals die Deutschen aus den Sudeten oder aus Schlesien vertrieben haben.

    Das Aufrechnen führt aber zu nichts, nur die Änderung der Verhältnisse kann hier helfen.

    Deshalb wurde die EU als Friedensprojekt geschaffen, aber auch der RGW.

    Tatsächlich hatten wir aber zwei Systeme, die in einem Kalten Krieg sich gegenseitig auch in Stellvertreterkriegen unversöhnlich gegenüber standen und da gab es noch dritte, die sahen, wo sie am meisten bekamen, wenn sie sich auf eine Seite schlugen.

    Vasallenstaaaten mit diktatorischen Regierubgschefs erzeugen aber auch keine Demokratie und wenn mal einer etwas ganz Neues ausproberen wollte, wie Allende in Chile, dann wurde er vom CIA im Bunde mit den alten Eliten im Land bekämpft und in den Untergang getrieben.

    Wir haben heute wieder viele Moralisten, die sich ihre Scheinmoral entweder sehr gut bezahlen lassen oder die es eben gar nicht besser wissen.

    Mir wurden wieder mal andere Gedanken über Pazifisten und Gutmenschen zugespielt, die sehr gut zum Thema passen.

    Ich zitiere:

    „Reale Kriege zeigen Stärken und Schwächen der Kriegsparteien.

    https://rtnewsde.site/international/250196-moderne-luftabwehrraketen-aus-china-in-iran-eingetroffen/

    Sicher ist das auch ein Teufelskreis, der aber erst enden wird, wenn die heutigen Eliten weltweit entmachtet sind.

    Deshalb brauchen wir beides, Volksmacht und Volksbewaffnung.

    Alles beginnt und endet mit der Macht über das Geld und die Macht des Geldes gibt es ohne wirtschaftliche Effizienz der eigenen Fähigkeiten nicht.

    Unter diesen unabweisbaren Erfordernissen sind die strategischen und taktischen politischen Entscheidungen der Bündnis-Politik im Innen und Außen zu treffen.

    Das Innen hat dabei Priorität, weil es sonst überhaupt keine Möglichkeit gibt, im Außen zu wirken.

    Es gibt in diesem Zusammenhang bestenfalls die Chance, die bereits existierenden Waffen der militärischen, ökonomischen und finanziellen Repression in die Hände des Volkes zu geben, um diese gegen die Feinde des VOLKES zu verwenden.

    Erst wenn die alten Hierarchien des erzwungenen Gehorsams nicht mehr existieren, ist Frieden unter emanzipierten Bürgern möglich.

    Idioten wird man weiter isolieren müssen, sofern keine Heilmethode bekannt ist.

    Gegen Unwissenheit und Irrtum gibt es Kulturtechniken der Überwindung.

    Das alles ist ein umfassender gesellschaftlicher Entwicklungsprozess und erfordert dialektisches Denken, also die historische Bewegung als Umschlag von Quantitäten in Qualitäten und umgekehrt zu begreifen.

    Dass wir dazu zuerst eine neue Rechtsordnung brauchen liegt in der Natur der Sache, weil das gegenwärtige System offen zu faschistischen Methodien übergeht, indem Kritikern des Systems die Bankkonten gekündigt werden und der finanzielle Aufwand der Verblödung der Massen den parasitären Charakter des Systems noch verstärkt.

    Das selbst sehen, aber die notwendigen Konsequenzen nicht zu begreifen, das gehört zu dem schizophrenen Verhalten mancher studierter Zeitgenossen wie Dr. Norbert Häring, der Don Quichote des 21. Jahrhunderts.

    „Endspiel Kapitalismus“ – Aber er kann es nicht spielen, möglicherweise aus romantisierendem Gutmenschentum.

    Mit arbeitsunfähigen Leuten, deren Kinder von der arbeitenden Bevölkerung, die als wertschaffende Kraft auch noch sinkt, ernährt werden soll, kann das nicht funktionieren und wenn mit der digitalen Revolution die sichere, stabile und preiswerte Energie als neuer Wertschöpfungsfaktor auch noch ausfällt, dann ist das so etwas wie das Harakiri eines ganzen Volkes.“

    Demokratie kann nur mit Menschen funktionieren, die hinreichend frei sind, aber auch kooperieren.

    Was uns als Demokratie verkauft wurde, war die Macht der Eliten, die die Leute machen ließen, was sie wollten, solange sie in den Fabriken das machten, was man ihnen aufgetragen hat. Beliebigkeit ist aber keine Freiheit, sonst säßen wir heute nicht in der Scheiße.

    Dann aber kam etwas Gefährliches noch dazu.

    Aktuell gehört das Buch von Herrn Teske zu den Titeln der Bestsellerlisten.

    „Chefs vom Dienst verorten politisch eher links der Mitte

    Die Chefs vom Dienst verorten sich wie viele Journalis­ten politisch eher links der Mitte. Im Gegensatz zur Mehrheit der Bevölkerung. (…) Nachrichten, die nicht in ihr Weltbild passen, werden von den Chefs vom Dienst klein geredet und schaffen es nicht in die Sendung. Zum Beispiel der Anstieg der Kindergeldzahlun­gen aus Deutschland an im Ausland lebende Kinder – um 300 Prozent innerhalb von fünf Jahren. Uninteressant sind für die Tagesschau auch die neuen offiziellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes, nach denen mittlerweile fast elf Millionen Men­schen in Deutschland ohne deutschen Pass leben. Zudem hat jeder Vierte Deutsche einen Migrationshintergrund.“

    https://www.focus.de/kultur/kino_tv/buch-inside-tagesschau-links-und-elitaer-ex-ard-mitarbeiter-erhebt-harte-vorwuerfe-gegen-tagesschau_id_260651365.html

    Merken Sie was?
    Ein Frame von Links was mit linker Politik der alten Arbeiterklasse nichts zu tun hat.

    Übrigens, das dürften Teskes Lehrer gewesen sein. Kann das stimmen? Verfasst 2017, 2 Jahre nach Frau Merkels Kardinalfehler.

    http://www.journalismus-handbuch.de/rubrik/o-zukunft-der-zeitung/o-57-wie-konnen-zeitungen-uberleben

    Teske kritisiert die Vergütungen der „Einser“, die alle Strippen ziehen.

    Es muss ja einen Grund haben, warum die „Einser“ solche Vergütungen bekommen und dann die Indendanten erst noch.

    Subsumieren wir diese Erscheinungen, die ja auch in den Parteien und Gewerkschaften, aber auch privaten Stiftungen zu finden sind, dann kann man das als institutionelle Korruption begreifen.

    Erkannt hatte das ein großer Mann schon lange vor Teskes Zeit, Bundespräsident Richard von Weizsäcker.

    Nur hat der leider nichts effektiv Wirksames dagegen unternommen, außer der öffentlichen Kritik, dass sich die Parteien den Staat zur Beute gemacht haben.

    Nun sind das nicht nur Raubritter, sie sind gleichzeitig auch noch Vasallen.

    Also, wie kommen wir zu direkter Demokratie und mündigen Bürgern, das ist die entscheidende Frage.

  9. Im barock durfte der Adel ja noch seine feminine Seite zeigen, siehe
    Ludwigs XIV. von Hyacinthe Rigaud—-soviel zu den ursprünglichen dragqueens die offensichtlich nicht unter den minderwertigkeitskomplexen der heutigen Nazis gelitten hatten

    • Die Adligen waren in erster Linie Schauspieler. Das verlangte schon die Etikette und für die Volksverdummung ist es unentbehrlich.

  10. Ja, sie durften sich alles erlauben, denn sie waren ja auserwählte, deshalb auch der Grössenwahn bei den Palästen, z.b. wurde als Wetterhahn ein riesiger Seeadler installiert, so wie heute der Prunk/Protz von Trump/Putin——soviel zu den Millionen von Kindern die weltweit verhungern, weil Trump unbedingt eine Kopie von Hitler sein möchte

  11. Will old acquaintance be forgot and never brought to mind… ? Nun, die waren auf die Fresse gefallen, der Stauffenberg und Kumpane, ja. Aber die wußten mehr als die meisten anderen lonely Krauts (siehe David Riesman, The Lonely Crowd; deutsch: Die einsame Masse). Jedenfalls waren nicht alle Krauts so lonely wie die meisten anderen, auch wenn die noch keine Atlantikbrücke hatten damals. Die Stauffenberg-Gang hatte Gründe zu der Annahme, gute Freunde zu haben im Westen, und rechnete mit old acquaintance.

    Da war doch was, nicht!? Genau, die Nazi-US-Verbindung, z.B. Hjalmar Schacht und die BIZ, die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Basel. Und und und… .

    Damals wie heute. Siehe damals Baron Kurt Freiherr von Schröder und heute Gerhard Fritz Kurt Schröder. Oder das, was Heiko Schöning berichtet zu John J. McCloy, dicker Kumpel von den beiden Duces.

    Those were the days, my friend, will MK never end — lonely Krauts forever??? Immer noch die selbe Show, nur das Bühnenpersonal hat gewechselt. Ohh, wie gut, daß niemand weiß, daß der Jud‘ jetzt Virus heißt. Und der Zigeuner jetzt Klimagas.

  12. Mk/mind control ist ganz einfach, man muss nur ganz offensichtlich/plump jemanden nachstellen/verfolgen um einen Verfolgungswahn auszulösen, d.h. es reicht vollkommen aus ein paar mal sehr auffällig/dummes auflauern zu organisieren, dann ist der betroffene so wütend über dieses Stalking und sieht an den darauffolgenden tagen überall nur Spione/Spitzel, ohne dass tatsächlich eine observierung vorgesehen war/ist, wenn man diese offensichtliche verarsche durchschaut hat, ist die manipulierung/mc zum Glück im arsch—–soviel zur dorfmafia die dank ihrer Vernetzung/Smartphones eine fake Observierung sogar bis ins Ausland/überall wo Nazis sind, anleiern können

    • Auf stylman[punkt]substack[punkt]com vierteilig was über Menschen-Kontrolle und deren drei historische Entwicklungsstadien: Labor, Bühne, Netzwerk.

      Könnte man auch so sagen. Labor = MK-Ultra, geht kurz und schmerzvoll; Bühne = MK-Medium, dauert länger, dafür aber nicht so schmerzintensiv; Netzwerk = MK-Common, läuft permanent, aber dafür nur geringe Schmerzintensität. Aber kommt am Ende alles aufs selbe heraus, produziert Killer, und ganz fromme.

      Wobei immer eins übersehen wird, nämlich MK-Standard, die staatlichen Bildungseinrichtungen. Diese besitzen ebenfalls traumatisierende und konditionierende Qualitäten. Bei nur geringer Intensität zwar, dafür aber um so längerdauernd.

      Staatsschulen und Universitäten besorgen in Ost und West die Produktion des frommen Staatsbürgers. Ist überall dasselbe auf der Welt, ja, die Menschheit hat ein Problem.

      Anne Querrien, „l’ensaignement“, 1976, Entstehungsgeschichte der Staatsschule ab dem 16. Jahrhundert, heiße Story, überhaupt nicht langweilig und unverändert aktuell! 9-teilige deutsche Übersetzung auf linkezeitung[Punkt]de.

    • Allein schon der (ja gut begründbare) Verdacht, über SocialMedia permanent überwacht zu sein eventuell, ist traumatisierend. (Huhuhuuu, reimt sich sogar: Ich habe den Verdacht, ich bin überwacht!) Ist traumatisierend und als solches Grundlage aller Formen von MenschenKontrolle, MK.

      Wenn man sich das alles so anschaut, wie das alles so ausschaut, dann könnte einem, verdammt, eine verdammte Idee kommen. Alle weg, die Epstein-Files, ganz plötzlich alle weg!

      Die Epstein-Insel war verschwiegen genug, um dort Führungspersonal einer MK-Ultra-Behandlung zu unterziehen. Und nachdem die Insel aufgeflogen ist, ist sie sogar noch verschwiegener, ist ja jetzt Crime Scene, gelbes Band drumrum.

      Dieser wirtschaftlich völlig irre Zölleunsinn, so ganz sauber scheint der Trump jedenfalls nicht zu ticken. (Wobei über Biden ganz zu schweigen wäre. Wohl einen Inselbesuch zuviel gemacht.)

      • Wer sich überwacht fühlt, neigt dazu, sich selbst besser zu kontrolieren. Er beraubt sich damit der Spontaneität, mindert allerdings auch sein Schadenspotenzial, betreibt quasi Selbstunterdrückung.
        Das wäre an sich nichts Dramatisches, wenn es nicht dazu missbraucht würde, eines Tages entfesselt und auf die Menschheit losgelassen zu werden, weil bspw. die Sozialen Netzwerke ausfallen oder das Programm ändern.

  13. Die Vernetzung im social media macht u.a. eine fake Nachstellung/Observierung spielend leicht, d.h. das Missbrauchspotential der digitalisierung/Smartphones ist exorbitant größer als deren Nutzen—–soviel zur Produzierung unseres eigenen Niedergangs nur um des Profits wegen, gefährlich dumme Dystophie

  14. Nachdem die Stasi, in enger Zusammenarbeit mit dem BND, im Jahre 1989 die Kontinuität organisierte, wäre nun auch die Zeit gekommen die „Straße des 17.Juni“ in „Straße des 20. Juli“ umzubenennen. Und auch der Name Deutschland ist auch viel zu nazi.
    Zeitgemäßer wäre:
    Deutscher Demokratischer Rechtsstaat

  15. Stalin wollte ja noch vor dem 17.Juni 1953 einer deutschen Wiedervereinigung zustimmen, das hat Adenauer abgelehnt, weil bei einer demokratischen Wahl die linken Ossis an Macht/Einfluss in Westdeutschland gewonnen hätten, die französische Revolution/Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit fand in der ehemaligen DDR seine Fortsetzung und könnte jetzt mit der neuen Linken wieder relevant werden—–soviel zur Rollle/Funktion der AfD, die im Auftrag der CDU, genau das verhindern soll

    • Die Partei hat bekanntlich immer Recht.
      Damals wie heute.
      Originaltext:
      Denn wer kämpft für das Recht,
      Der hat immer recht.
      Gegen Lüge und Ausbeuterei.
      Wer das Leben beleidigt,
      Ist dumm oder schlecht.
      Wer die Menschheit verteidigt,
      Hat immer recht.

  16. Nachtrag: wofür steht die AfD:

    -„Freiheit“, ja, aber nur die Freiheit des Marktes/Sklaventreiber/Ausbeuter/Konzerne usw

    -„Gleichheit“ ja, aber nur die Gleichbehandlung innerhalb der Klassen: der fleißigen Ausbeuter und der fleißigen Sklaven alle anderen Minderleister gilt die soziale Verachtung/Ächtung

    -„Brüderlichkeit“ ja, aber nur unter den rechten Patrioten/Kameraden und nur bei bedingungslosem Kadavergehorsam—-schön dumm

    • Ohne Protektion einer gewissen Kaste kann kein Mensch in der US Einflusssphäre in die Politik aufsteigen. Die dienen alle dem selben Herren. Zum Glück gibt es eine Gegenbewegung z.B. bei den BRICS Staaten …..

  17. Richtig, es werden aber auch nur die gefördert, die auch über gewisse Schwächen verfügen um bei Bedarf, diese als alleinigen Grund für eine disqualifizierung Missbrauchen zu können, siehe Clinton und seine Sex-Agentin——soviel zur Bestechung/Androhung von disqualifizierendem Material, zur einfachen Lenkung von amtierenden Entscheidern

    • Das war selbst in der DDR so
      Jeder Parteisekretär, jeder Generaldirektor, jeder Funktionär hatte seine Schwachstelle. Sei es das er geschönte Zahlen gemeldet hatte, sei es das er krumme Geschäfte gemacht hat. Ich habe 87 mein Parteibuch hingeschmissen weil ich erleben musste , das die tollen Lehrer an der Parteischule Geschäfte mit ausländischen „Schülern“ z.B. aus Mosambique oder Portugal gemacht haben. DDR Mark in D Mark oder $ getauscht und dann den Dicken Max gemacht !
      Nicht wegen der D Mark. Wenn damals der Viehaufkäüfer aus Bayern kam um unsere Mastbullen zu begutachten wuchs manche
      D Mark rüber. Nein. Wegen der Heuchelei. Im Unterricht über Marx und Lenin und den Sieg des Sozialismus schwafeln und hinten rum mit dem Geld des Klassenfeindes in den Intershop gehen oder Handwerker und Mangelwaren bezahlen

  18. Hier gleich folgend etwas für ein anderes Publikum Verfaßtes, und zwar etwas Ausführlicheres bzw. Längeres zu Anne Querrien (siehe auch in einem Vorkommentar hier oberhalb) und zu ihrem «l’ensaignement», also zur Entstehungsgeschichte des Staatsschulwesens. Achtung, geht ziemlich kreuz und quer jetzt durch den Vorgarten des ganz normalen Wahnsinns:

    Schaunmermal, was Anne Querrien dazu sagte 1976, als sie 28 war und Geschäftsführerin des CERFI. Da sagte sie: „Die sind alle bescheuert.“ Selbstverständlich sagte sie das nicht, sie sagte: l’ensaignement. Ense(!)ignement = Unterricht, Schule; ensa(!)ignée = Aderlaß. Bildsprache, da klingelt es.

    https://www.barth-engelbart.de/?p=256135

    (Am Ende des Beitrags zitiert HaBE den Teil 1 der deutschen Übersetzung von l’ensaignement. Die Links zu den Teilen 2 bis 9 sind in der Kommentarspalte unter dem Beitrag angegeben.)

    Ist mit der Pausenklingel wie mit Pawlow seinem Hund. Alle vier Jahre Speichelfluß, alle vier Jahre raus auf den Hof und an die Urne. Lesen und Schreiben muß die Staatsschule den demokratischen Staatsbürgern auch beibringen, damit die wissen, wo das Kreuzchen zu machen ist. Und rechnen können müssen sie auch. Achtung, immer nur ein (1) Kreuzchen machen in jeder Spalte, genau eines!

    Anne Querrien lesen! Erster zarter Anfang war in der Schweiz mit Calvin. Der bekanntlich nicht Schweizer, sondern Franzose war, ein aus Frankreich vor dem König in die Schweiz geflüchteter Hugenotte. Hugenotte — hmm, genau: Prädestinationslehre. Hastu etwas Gold beineben, könntest du recht glücklich sein und — in den Himmel kommen!

    „Könntest du.“ Ist Konjunktiv. Um so sicherer dann aber, daß ohne = keine: ohne Gold keine Chance, nix da mit Himmel kommen. Ist wie mit dem Blubb von Verona Feldbusch ihrem Spinat — die Hugenotten, die „lernen dich was“. Bürgertum ist big, und beautiful, und bill! Ganz einfach schön, wie schön einfach Erlösungs-Theologie sein kann. Nur bürgerliche politische Ökonomie erlöst schöner: „Herr, vergib uns unsere Schuld(en)!“

    Hugenotten, genau, anti-klerikales Stadtbürgertum, anti-römische Rebellen. Und so kam es, wie es kommen mußte, anno 1542 gründete sich im französischen Montmartre die Societas Jesu. Jesus italienisch: Gésus. Genau, großes G! Dann nur noch einen Maurerwinkel hinzu, und… . Richtig, Rulers of Evil, der Vatikan schlägt zurück, Jesuiten, Sun Tzu, Strategeme, Verkleidung ist alles, vom Feinde lernen, das Bürgertum mit seinen eigenen Waffen schlagen.

    Zu wenig zu finden in den Archiven. Den Calvin streift die Anne darum nur kurz. Richtig beginnen tut die dokumentierbare Entstehungsgeschichte der Staatsschule erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts in der nordfranzösischen Stadt Rouen mit den Frères de la doctrine chrétienne, den Brüdern von der christlichen Lehrweise. Sind auch heute noch aktiv, sehr, und international. Google weiß mehr.

    Rouen. Seltsame Truppe diese Frères, nicht ganz geistlich und nicht ganz laizistisch — riecht nach… . Rekrutierte sich, zunächst jedenfalls, aus städtischer Armutsverwaltung, aus Behörde also, Staatspersonal. Anne Querrien beginnt mit dem Jahre 1647 und einem Herrn namens Adrien Nyel. Aber richtig in See stach das Schiff namens laizistische Schule erst im Jahre 1700 mit Jean Baptiste de la Salle. Große Nummer, Namen merken für Google! Doch gut 150 Jahre früher bereits findet sich in den Archiven der Stadt Rouen Einschlägiges. Auf Seite 27 unten findet sich bei Anne folgendes (man beachte die Jahreszahl: 1542 + 1 = 1543):

    (Beginn Zitat) Der Stadtrat von Rouen beschließt im Jahre 1543, «daß die Kinder von ihrem puerilen Alter an zu befähigen (im frz. Original: dresser) und hinzuführen sind zu den guten Sitten und zu Kenntnissen des Lesens und Schreibens, damit die Kinder frühzeitiger und leichter in Dienst genommen werden können,» und daß «die Kinder der Almosenempfänger, Jungen wie Mädchen, ab ihrem fünften Lebensjahr institutionell aufgenommen werden, damit diese unterrichtet werden können in guten Sitten, in guter Lebensführung wie auch im Lesen und Schreiben.» (Zitat Ende)

    Vom Erziehen von Kindern zu guten demokratischen Staatsbürgern war damals noch nicht die Rede. Nein, das geht heute auf keine Kuhhaut mehr, man schneidet den Gehörnten einfach die Hörner ab — Staatsschule, Blubb! Kommen staatslinke Flachpfeifen bei heraus. Und Verbandsanthroposophen, Steiner-Persiflage pur.

    Noch Fragen, bitte?

  19. Die Pflicht zum sonntäglichen Kirchengang ist auch nicht ohne Folgen für die Denke/Verhalten der Erdenwürmer und noch größeren Einfluss auf die Dorfinsassen hat die Dorfmafia—–soviel zur nie überwundenen Sklaverei, denn es spielt keine Rolle ob ich tatsächlich leibeigener Sklave bin oder aus verinnerlichten Zwang glaube kein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben zu haben, siehe die heutige work-death-balance im bescheuerten Kapitalismus, schön dumm

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