Drogennotstand: US-Armee zurück nach Afghanistan

Drogennotstand: US-Armee zurück nach AfghanistanAfghani-Hunt: Afghanistan ist zurück auf dem Weg in Steinzeit. Den Zustand hatten sie auch 2002 fast schon erreicht, bis die USA und einige andere Nationen dort militärisch vorbeischauten um Frieden, Freiheit und Demokratie mit Bomben zu etablieren. Nach gut 20 Jahren des herzlichsten Engagements verloren besagte Helden (darunter auch Deutschland) ihr Interesse an dem inzwischen zerbombten Land. Jetzt dürfen wieder die Ureinwohner, oder die sich dafür halten, die Schalter der Macht betätigen.

Das sind, wie schon bis 2002, die Taliban. Jetzt allerdings militärisch bedeutend besser ausgerüstet und erfüllen an sich auch NATO-Aufnahmekriterien. Sie hatten das Land bereits zum Ende ihrer damaligen Herrschaftsperiode nahezu drogenfrei bekommen. Der Weltmarkt für Drogen litt überaus darunter. Ein Zustand, den sich der liberale Westen kaum gefallen lassen konnte, als Afghanistan als Drogenproduzent gänzlich auszufallen drohte. Erst unter dem Eindruck der „großen Befreiung“ konnte sich der Drogenmarkt wieder so gut entwickeln wie niemals zuvor. Hier ein Blick aus 2016 dazu: Dank USA ± Afghanistan wieder führende Drogenregion … [qpress].

Ehre, wem Ehre gebührt …

Vermutlich ist dies das größte Verdienst der internationalen Truppen, die rund 20 Jahre unermüdlich dafür sorgten, dass sich zumindest der Drogenmarkt ganz zum Wohle aller Drogenabhängigen wieder vollständig erholen konnte. Das sorgte auch für eine gewisse Preisstabilität. Das alles soll jetzt schon wieder vorbei sein: Rohstoff fürs Heroin-Monopol • Taliban verbieten Bauern den Anbau von Mohn … [N-TV]. Es führt zu schweren Verwerfungen auf dem Markt der glücklichen Gesichter und man munkelt gar, dass die schwarze Kasse der CIA darunter ebenfalls arg leiden könnte.

Wenn man sich getraut diese missliche Situation zu Ende zu analysieren, kommt man zwingend zu dem Schluss, dass es zeitnah einer weiteren militärischen Intervention in Afghanistan bedarf. Schließlich ist der Drogenmarkt zu stabilisieren. Damit es nicht zu peinlich wird, könnte beispielsweise Deutschland bei einer Teilnahme sehr gut mit einstigen Parolen argumentieren. Exakt die, die beim Abzug letztes Jahr klar herausgestellt wurden, wonach man ursächlich wegen der Frauenrechte dort mitmischte. Hier nachzulesen.

Nun sei es an der Zeit, die richtigen Schlüsse aus 20 Jahren zu ziehen. Man müsse jetzt kritisch hinterfragen, ob das, was man sich an politischen Zielen gesetzt habe, nachhaltig erhalten werden könne. Sicher sei aber auch, dass die vergangenen 20 Jahre auch Dank des Einsatzes der Bundeswehr Raum geschaffen habe für Veränderungen, so etwa bei den Frauenrechten in Afghanistan.

Der Schutz der Frauenrechte und der gesamten LGBTQ-Gemeinde in Afghanistan ist ein veritables Kriegsziel. Beide Gruppen, haben es unter den Taliban aktuell wirklich schwer. Sicher, korrekt müsste es heißen: „humanitärer Einsatz“ mit Waffengewalt. Wir sollten jetzt angesichts der Drogennot aber nicht kleinlich sein. Wollen wir mal hoffen, dass sich die USA schnell entscheiden, damit Deutschland wieder folgen kann.

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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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12 Kommentare

  1. Ein Einsatz Deutschlands kommt zur Zeit nicht in Frage. Wir müssen erst einmal 5000 neue Helme beschaffen. Das kann bei der BW durchaus ein paar Jahren dauern. Es ist schon ein Kreuz, die Benzinpreise und Nahrungsmittel Preise steigen und jetzt auch noch die Drogen Preise. Irgendwann ist Schluss. Die stark steigen Drogen Preise gefährden die Wahlergebnisse der Demoratten in den USA zusätzlich. Hier muss dringend eingegriffen werden. Ich schlage daher vor die Militär Basen in den USA für den Opium Anbau freizugeben. Die schwarzen Kassen der CIA werden gefüllt und die Stimmung bei den Soldaten steigt. Das beste ist aber, dass die Soldaten nach dem ausscheiden aus dem Dienst treue Kunden bleiben. Eine echte win win win Situation.

  2. In Südamerika dasgleiche in Grün mit dem Kokain. Es darf einfach nicht sein, daß die Parasiten von Hollywood bis New York auf ihre Partydroge verzichten. Der kommunistische Präsident Evo Morales hatte folgendes angestellt: Weil selbst Indianer und einmal Koka-Bauer gewesen, wußte er, wie er mit seinen Leuten umzugehen hat. Er überzeugte die Bauern, Lebensmittel reichlich zu produzieren, und den Verdienst-Ausfall ersetzte er ihnen mit Geld vom Staat aus dem Verkauf des Lithiums, auf das Bolivien ein Welt-Monopol hat wie China auf die seltenen Erden. Der Koka-Anbau ging daraufhin auf fast Null zurück. Da er das Lithium nicht verschenken, sein Land nicht verraten, sein Volk nicht verkaufen wollte, wurde er – nach guter alter Sitte – weggeputscht. Und auf wen verließ sich die CIA dabei? Richtig! Auf die Narco-Mafia. Langsam wird es Zeit, daß der Yellowstone explodiert. Die Amirei ist mehr, als die Welt ertragen kann. Eine Pest, eine widerliche.

  3. Fentanyl wird auch im Bundestag jetzt knapp:

    https://www.bmi.gv.at/magazinfiles/2005/01_02/files/ukraine.pdf

    Ok dann Hanf dir Einen: „Wir stehen für eine humane Drogen- und Suchtpolitik….“ Die Grünen
    https://www.gruene.de/themen/drogenpolitik/

    Was denn nun? Grüne Drogenpolitik?
    Oder Drogenpolitik ala Gruen?
    Oder sozialistisch verordnete Drogen per Rezept?

    Die Gruenen sind der Guano, den die schwarzen Vögel ausgeschieden haben und nun per Rotlichtpartei (Infrarot) verkostbar für die Gläubigen aufbereitet werden.

    sorry ich brauch jetzt nen Schuss —(NEWS)

    • Vielleicht mit American Express?
      Jetzt wird ja wieder die Sippenhaft eingeführt und die Meinungsfreiheit (Art. 5 GG) entsorgt …
      33 kommt wieder!

    • Nachtrag;
      Steimle mag ich, aber er hält ein bißchen zuviel von „Heimat“. Das ist zwar schön anti-globalistisch – aber es führt nicht wirklich weit. Das Gedicht unten endet mit den Zeilen:
      von Heimat , Garten , Haus und Baum
      ist nichts geblieben als mein Traum

      Hier das Gedicht (das Steimle gefallen würde, weil er – zu Recht – anregt, daß sich die ‚jüngeren Generationen‘ auch mal wieder mit Gedichten beschäftigen sollten):

      Hermann Hesse (1877-1962)
      Landstreicherherberge

      Wie fremd und wunderlich das ist,
      daß immerfort in jener Nacht
      der leise Brunnen weiterfließt,
      vom Ahornschatten kühl bewacht.

      Und immer wieder wie ein Duft
      der Mondschein auf den Giebeln liegt
      und durch die kühle, dunkle Luft
      die leichte Schar der Wolken fliegt!

      Das alles steht und hat Bestand,
      wir aber ruhen eine Nacht
      und gehen weiter über Land,
      wird uns von niemand nachgedacht.

      Und dann vielleicht nach manchem Jahr ,
      fällt uns im Traum der Brunnen ein
      und Tor und Giebel, wie es war
      und jetzt noch und noch lang wird sein .

      Wie Heimatahnung glänzt es her
      und war doch nur zu kurzer Rast
      ein fremdes Dach dem fremden Gast ,
      er weiß nicht Stadt, nicht Namen mehr .

      Wie fremd und wunderlich das ist,
      daß immerfort in jeder Nacht
      der leise Brunnen weiterfließt,
      vom Ahornschatten kühl bewacht.

      Es ist immer derselbe Traum
      ein rotblühender Kastanienbaum ,
      ein Garten voll von Sonnenflor ,
      einsam ein altes Haus davor .

      Dort wo der stille Garten liegt ,
      hat meine Mutter mich gewiegt ;
      vielleicht – es ist so lange her –
      steht Garten , Haus und Baum nicht mehr .

      Vielleicht geht jetzt ein Wiesenweg
      und Pflug und Egge drüber weg ,
      von Heimat , Garten , Haus und Baum
      ist nichts geblieben als mein Traum
      .

      • Da gibt es einen in München, den sieht man seit geraumer Zeit immer vor dem Schlo0 Neuschwanstein (oder einem Bild davon) stehen. Sagt dem doch einmal, daß er mit seiner Anwesenheit die ganze Landschaft verschandelt.

        • Der in München sollte sich ein Beispiel am „Kini“ Ludwig II. nehmen, er würde D damit einen Riesengefallen tun

  4. Und ich fragte mich schon, warum bestimmte wertlose US-Tech-Aktien Schwächeanfälle haben. Nach diesem erhellenden Artikel ist das völlig klar. Entzugserscheinungen bei der Zockeria.

    Die LGBTQ-Gemeinde dürfte überall mit Ausnahme des Wertewestens kaum auftauchen. Sie sind ein Zeugnis geistigen Abbaues. Der Umgang einiger (nicht nur) islamischer Länder mit Frauen ist leider tatsächlich schlimmer als hier im Mittelalter.

    Schwerer wiegen die kalten Entzüge bei reihenweise Politikern weltweit. An erster Stelle selbstverständlich Putin, aber mir fallen nur sehr sehr wenige Politiker weltweit auf, die wirklich im Sinne ihrer Völker agieren. Biden kann man in Schutz nehmen. Der muss aufpassen, dass er nicht mit dem Kopf auf der Seite schläft. Sonst besteht die Gefahr, dass sein Resthirn zum Ohr rauskullert. Leider leider überzeugt mich die Bundesregierung auch nicht. Der Gesundheitsminister gehört in eine geschlossene Anstalt. Vielen anderen würde ich die Auffrischung der Grundschulkenntnisse nahelegen. Und allen „deutschen Parlamentariern“ die Lektüre des Grundgesetzes in seiner unverfälschten Fassung. Hier scheinen der linksgrüne Pressepöbel zusammen mit ausländischen Clowns zu regieren.

    Wir leben in sehr bewegten Zeiten. Man könnte fast depressiv werden. Mehr Sonne, etwas mehr globale Erwärmung bei uns bitte!

    • Wieso „Auffrischung“? Dazu wäre ein Besuch der Grundschule notwendig gewesen, aber das zweifle ich für die meisten schon an…

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