SPD-Bonzen leiden an extremer Basis-Allergie

SPD-Bonzen leiden an extremer Basis-AllergieWilly brennt: Viel besser hätte der SPD-Parteitag für die CDU gar nicht ausfallen können. Merkels Dank ist der SPD (unter der Hand) gewiss. Ermöglicht sie es doch der FDJ-Schranze, vielleicht doch noch den Kohl’schen Aussitzrekord im Bundeskanzleramt einzustellen. Dem Merkel-Regime bleibt somit, bis zum Ende der Legislatur, die Macht gewiss. Danach möge die Sintflut sowohl die GroKo als auch die SPD und CDU hinwegfegen. Für den deutschen Scherbenhaufen wird sich hernach gewiss irgendein gewerblicher Resteverwerter interessieren. Vielleicht bekommen ja die Grünen ihre einmalige Chance, im Wege eines sauberen Ökofaschismus, diesen Landstrich weiter zu entdeutschen und zu renaturieren.

Der SPD-Basis konnte bereits im Vorfeld des Parteitages erfolgreich grober Sand in die tränenden Augen gestreut werden. Das hat vorzüglich gewirkt, denn die SPD-Basis wird sich noch über Jahre hinweg die Augen reiben dürfen, ohne zu begreifen was ihr eigentlich passiert ist. Das ist ein parteiinternes Basis-Vollbeschäftigungsprogramm der bösonderen Art. Von sowas träumt für gewöhnlich nur der Führer. Insoweit war der Parteitag nicht mehr als der krönende Abschluss einer ewig wiederkehrenden Arbeiter-Verräter Session, die zumindest bis zum Ablauf der GroKo halten sollte. Die Bonzen konnten ihre Pfründe erfolgreich bis 2021 über die Runden retten, was als größter Erfolg dieses Parteitages gelten darf.

Totalabsturz der SPD auf 2021 vertagt

Totalabsturz der SPD auf 2021 vertagtDie Wünsche der Basis, nach einer sozialdemokratischeren Ausrichtung der Partei, konnten ein weiteres Mal erfolgreich abgewehrt werden. Die neoliberale Prägung der Partei durch den Gerhard Schredder hat Bestand. Nur ein paar Jahre noch ungehemmt Macht, Wohlstand und volle Fleischtöpfe genießen. Böse Zungen reden gar von einem verpassten Aufbruch[Der LÜGEL]. Auch hier gilt es die Umstände etwas „positiver“ auszudeuten. Wenn jemand noch nie vom Sprungbrett ins Schwimmbecken gesprungen ist und sowieso nicht schwimmen kann, warum sollte der mit dem „Einer“ anfangen?

Da ist es viel konsequenter gleich den „Zehner“ ins Visier zu nehmen. Da kann man unbedarft eine geballte und abschließende Erfahrung machen. Damit hat man das Thema durch und muss nur ein einziges Mal seinen ganzen Mut zusammennehmen. Die SPD hat sich mit dem Parteitag 2019, auf dem Sprungturm stehend, jetzt ideologisch zum „Zehner“ aufgemacht. Für den „Einer“ gebrach es ihr diesmal noch am Mut. Aller Voraussicht nach wird sie den „Zehner“ im Herbst 2021 erreichen. Moralisch und sittlich gestählt durch zwei weitere Jahre harten Mutti-Kult. Wenn sie nicht vorher springt, wonach es nicht aussieht, wird ihr spätestens dann geholfen werden.

CDU legt leises Übernahmeangebot vor

CDU legt leises Übernahmeangebot vorDie Gemeinsamkeiten der SPD-Funktionäre mit denen der CDU sind so überwältigend, dass eine Eingliederung der SPD in die CDU auf Bundesebene derzeit eine echte Alternative darstellt. Die CDU ist diesbezüglich schon erheblich weiter. Sie würde niemals auf die Idee kommen, die Partei-Basis an irgendeiner staatstragenden Entscheidung teilhaben zu lasen. Wenn Merkel noch eine Weile darüber nachdenkt, könnte eine Fusion sogar „alternativlos“ werden. Ein Zusammenschluss der GroKo-Parteien gegen den Rest der Republik ist ja nun hinlänglich erprobt. Damit Merkels „Marktkonforme Demokratie“ keinen Schaden leidet, scheint sogar die Bündelung aller demokratischen Kräfte in einer „Kapitalistischen Einheitspartei Deutschlands“ kein Tabu mehr zu sein. Schließlich geht es um den Schutz aller veräußerlichen demokratischen Werte, die entweder an die Lobbys oder an die EU zu verschochern sind.

Aus einer solchen Position der der Stärke heraus ließe sich vermutlich gar das Problem der AfD viel galanter lösen. Da ein Dialog weder gewünscht noch gekonnt ist, erscheint ein politisch angeordnetes Verbot der AfD immer alternativloser. Nur so kann man die unbedarften Menschen im Lande vor diesen Seelenfängern schützen und sie stattdessen denen der GroKo ausliefern. Wer einmal den Basis-Allergietest bei der SPD durchführen möchte, muss nur mal zum Willy-brennt-lichterloh-Haus, der SPD-Parteizentrale eilen. Dort lediglich kurz die Tür öffnen und laut hineinrufen: „die Basis ist im Anmarsch“ … und schon wird man die ersten Schockstarren der umherirrenden Vollzeit-SPD’ler diagnostizieren können.

SPD-Bonzen leiden an extremer Basis-Allergie
6 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (99% Ergebnis)
Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
Immer noch und auf alle Zeit total kostenlos … unsere Mail-Benachrichtigung, sobald neue Artikel hier erscheinen. Es geht ganz einfach: eintragen, Bestätigungsmail kommt postwendend (bei großen Mailprovidern auch den SPAM-Ordner prüfen), dort Bestätigungslink klicken und alles ist schon erledigt. Kann jederzeit genauso unkompliziert abbestellt werden. Jede Mail enthält enstprechende Links dazu. Also? Worauf noch warten?

Avatar
Über WiKa 2365 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

7 Kommentare

  1. Nur Moshe Schulzki fehlt noch. Nahles zurück und Kevin allein zu Haus.
    Dann sind sie endlich auf 4.5%.

    Natürlich als Bettvorleger der Merkel Kamarilla.
    Es kann gar nicht so lange gekotzt werden, den Zustand dieses Medienkonzern zu beschreiben. Partei waren die noch nie

  2. Ziel des Parteitages war es, keine Disharmonie aufkommen zu lassen. Das ist der SPD, wie ich nach dem ersten Tag am Fernseher feststellen konnte, unübersehbar gelungen. Die vielfach übersehene SPD-Basis war so gescheit, auch um keine Disharmonie aufkommen zu lassen und um in DIE NEUE ZEIT aufbrechen zu können, dieselben Figuren des alten Vorstandes in den neuen zu wählen. Aber das hat seit 100 Jahren bei der SPD Methode, dass die Revolution bei ihr ausfällt. Und sollte sie trotzdem ausbrechen, wird sie mit Harmonie wieder ruhiggestellt. Ich habe die ganze Zeit vorm Fernseher gewartet, dass irgendeiner Unmutsfalten hat oder Ungehöriges und Unanständiges am Rednerpult von sich gibt, das die SPD-Altvorderen entsetzen könnte, aber meine Hoffnung ist bitter enttäuscht worden. Es hörte sich alles schön revolutionär an. Schon am Sonnabend wusste der „Spiegel“, dass die CDU vor der SPD-Revolution keine Angst haben muss, trotz des Schocks des unbekannten Duos aus den Niederungen der SPD-Basis als Wahlsieger.

  3. Äh ich habe einmal an all die Kommentatoren hier eine Frage – WISSEN SIE EIGENTLICH DAS WIR SEIT 1956 kein gültiges Wahlrecht mehr haben ?!
    Warum dikutiert man immer noch über „parteien“ ?!
    Die die das sitzen in Berlin ( alles POLITSCHWERSTVERBRECHER ) sitzen da alle durch die Bank weg Illegal , egal wie sie heißen !!!!!!!!!!!!!!!

    https://invidio.us/search?q=kein+g%C3%BCltiges+waglgesetz+seit+1956+

    Und nun komme mir keiner er hätte das nicht GEWUSST ?!
    Also noch einmal die berechtigte Frage von mir – WARUM GEHEN SIE IMMER NOCH WÄHLEN ?!
    Ist ihnen allen hier eigentlich klar, daß wir genau aus diesem Grund nicht nur eine so genannte „regierung“ haben , sondern auch keine Gesetzgeber ?!
    Ist doch eigentlich ganz LOGISCH , oder nicht ?!

  4. Die Genossen haben laut geschrien auf ihrem Parteitag, fast wie die Grünen, um dem Wahnsinn Nachdruck zu verleihen, aber sie haben sich selbst nicht zugehört. Sie haben gesagt, wir wollen euch ausplündern bis es quietscht. Die Dämlichkeiten der Mutti/Grünen kosten Abermilliarden, da hilft nur noch den Notstand auszurufen oder die weiße Fahne hissen. Die Arbeiter und Angestellten haben das zu bezahlen, wer denn sonst. Die von der Steuer lebenden Politikschmarotzer etwa? Das ist doch per se ausgeschlossen. Die Genossen haben den Wohlstand auf den Posten genossen, das ist das was zählt und wichtig ist. Nach dem alten SPD Motto „Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an jeden gedacht“, sind die Genossen voll auf Linie der Hochfinanz, dem einstigen Feind der Arbeiterklasse. Die Vergangenheit ist allerdings überwunden für eine noch bessere Zukunft gemeinsam mit der Mutti und den Grünen auf Kosten der Bevölkerung.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*