Ökologische Kriegsführung ist prima fürs Klima

Ökologische Kriegsführung ist prima fürs Klima Bad Ballerburg: Natürlich ist die Überschrift ein wenig irreführend, allerdings ganz bewusst, denn Kriege gibt es doch schon lang nicht mehr. Heute sind das vorzugsweise „humanitäre Missionen“ unter Beteiligung diverser Waffensysteme. Dabei steht, ungeachtet der immer noch zahlreichen Toten, der „humanitäre Zweck“ stets im Vordergrund … um die maßlose Gier dahinter propagandistisch korrekt zu kaschieren. Nachdem sich inzwischen sogar „humanitäre Mission gegen den Klimawandel“ andeuteten, darf man den „ökologischen Fußabdruck“ solcher Maßnahmen nicht mehr außer Acht lassen.

Bislang sind nahezu alle unachtsamen „humanitären Missionen“ sowas wie ein Tritt mit dem Springerstiefel in die Fresse der Natur. Das soll sich zumindest von der allgemeinen Darstellung her signifikant verbessern, um das Ansehen künftiger Missionen nicht zu konterkarieren. Wenn die Wahrnehmung solcher Aktionen nur positiv genug ist, kann man wie eh und je, hemmungslos draufhalten. Faktisch wird sich wenig an der begleitenden Umweltzerstörung durch „Kriege“ (heute humanitäre Missionen) ändern. Das kostet einfach zu viel, bringt nichts und würde die Truppe nur unnötig belasten. Was für eine verwaltungstechnische Zumutung, wenn dem Gegner zunächst die chemisch/physikalische Zusammensetzung der Geschosse mitzuteilen wäre. Das alles nur, damit der die Folgen in seinem Terrain besser abschätzen kann und ggf. auch geeignete Schutz- oder gar Gegenmaßnahmen ergreift? Nee, nee … soviel Gutherzigkeit geht viel zu weit.

Die graue Theorie verlangt nach Optimierung

Um zumindest theoretisch ökologisch eine saubere Weste zu bekommen, muss dafür die zuständige Konvention ein wenig nachjustiert werden. Ja tatsächlich, auch das „humanitäre Morden“ sollte, wenn alles gut verläuft, bestimmten Normen und Konventionen folgen. Da kam bislang die Natur immer wieder viel zu kurz und wurde infolgedessen vielfach gleich als Kollateralschaden mit den vielen Zivilisten begraben. Damit es wenigstens auf dem Reißbrett der Schlachtfelder schöner aussieht, wenn das Blut links und rechts runtertrieft, gibt es jetzt ernsthafte Ansätze diesbezüglich die Waffengänge „schönzuschreiben“. So sollte es in der Folge harmonischer bei den humanitären Einsätzen zugehen. Hier wird über den Ansatz berichtet: Genfer Konvention für Umweltschutz bei kriegerischen Konflikten wird gefordert[Telepolis].

Ökologische Kriegsführung ist prima fürs KlimaBereits hier können wir mit tödlicher Gewissheit sagen, dass eine Umstellung der Schlachthandlungen auf „Wattebällchen“ generell nicht geplant ist. Obgleich sich doch die scheidende von den Laien sehr stark für einen LGBT-Einfluß, zumindest bei der Bundeswehr, verwendet hat. Auch mit den Grünen sind solche Sachen gut zu machen. Das haben sie bereits mit dem völkerrechtswidrigen Jugoslawieneinsatz unter Beweis gestellt. Ausweislich des im vorherigen Absatz verlinkten Telepolis Berichts, geht es den Aggressoren immer noch am Allerwertesten vorbei, was in den Regionen passiert, in die sie aus humanitären Gründen einfallen. Vietnam ist ein gutes Beispiel dafür. Dort wurden Mensch und Natur mit Agent-Orange nachhaltig ruiniert. Verantwortung übernimmt bis heute niemand. Rückblickend wird wohl auch niemand Freude daran haben für die Schäden aufzukommen. Außer vielleicht Bayer, die zusammen mit Monsanto das geile Zeugs entwickelten.

Bereits verwirkte Umwelt

Ökologische Kriegsführung ist prima fürs KlimaEin weiteres Beispiel zur nachhaltigen Verseuchung ganzer Landstriche ist der Einsatz von Uranmunition. Die geht übrigens auch auf eine deutsche Entwicklung zurück. Die Amerikaner und Briten waren allerdings so fasziniert davon, dass sie ihre Uranabfälle gleich tonnenweise damit entsorgten. Vorzugsweise in Ex-Jugoslawien, im Irak und wohl auch in Syrien. Die daraus resultierenden „Missgeburten“ begrüßen uns täglich, weshalb wir da lieber angestrengt wegsehen. Dass Amerikaner und Briten den Nachhaltigkeitsgedanken irgendwie falsch verstanden haben könnten, darf nicht thematisiert werden. Gute Freunde kritisieren geht gar nicht.

Kriege könnten so schön sein, wenn man auf’s Töten verzichtete

Amtsbekannt können humanitäre Missionen nicht ausbleiben. Das würde unsere Rohstoffversorgung als auch die Profite unserer Konzerne gefährden. Letztere sind am Ende die Armutsgarantie für die Mehrheit der Menschen auf diesem Planeten. Nicht nur in den zerlegten Ländern, nein, auch bei uns daheim. Folgerichtig darf man sagen, dass alle Armeen dieser Welt letztlich immer nur die Armut schüren und schützen. Die weitere Ausbreitung der Armut bestätigt diese These. Siehe dazu auch die „Umverteilung von unten nach oben“. Ergo müssen wir die positiven Aspekte einer ökologischen Kriegsführung intensiver herausarbeiten.

Ökologische Kriegsführung ist prima fürs KlimaStatt Reparationen zu zahlen, wäre es doch ein toller Ansatz, man würde die Verlierer solcher humanitären Aktionen zum doppelten Kauf von CO2-Zertifikaten verpflichten. Die Ressourcen dafür haben sie ja, sonst hätte man sie ja nicht „humanitär missioniert“! So können sie den von ihnen angerichteten Schaden wieder gutmachen. Hier müsste man mal besonders an die Länder Afghanistan, Irak, Libyen aber auch Syrien herantreten. Durch ihr brutales Verhalten gegenüber den USA haben sie sich bodenlos versündigt. Wir können festhalten, wenn das Thema jetzt endlich richtig umgesetzt wird, wäre zumindest schon mal das „prima Klima an der Börse“ gerettet und ein Klimawandel (an der Börse) nahezu ausgeschlossen. Unvorstellbar, dass es irgendwem dabei überhaupt um Ökologie ginge, aber das Thema passt absolut in die Zeit. Richtig propagiert, wird man dafür sicher auch noch die Kinder auf die Straße kriegen. Bekanntlich stirbt doch die Hoffnung zuletzt, lange nachdem die Wahrheit bereits vollständig verwest ist.

Ökologische Kriegsführung ist prima fürs Klima
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

3 Kommentare

  1. Kriege zu führen sollte eine olympische Disziplin werden.
    Mit Doping unlimited, womit dieses Problemchen endlich auch gelöst wird.
    Diskus, marschieren laufen usw. sind doch total veraltete Kriegstechniken.
    Wir brauchen etwas mehr Zeitgeist in Zeiten von Ökologie und Klimawandel.
    So bekommen wir wenigstens alle 4 Jahre zu kompostierenden Menschenhaufen.
    Solche olympischen Spielchen sind auch die Lösung jeder Überbevölkerung,
    Eine ökologische win-win Situation.
    Wo anfangen?

  2. Die zwei Hauptpunkte des Parteiprogramms der Grünen, noch bevor drei Zentner fleischgewordene Vergangenheit die Regierungsbank verlassen hatten, waren Ausstieg aus der Atomenergie bis 2016 und die Bundeswehr als „Friedensarmee“, also keine Auslandseinsätze, nur humanitäre Aktionen. Noch nicht einmal ein Jahr später wurde der Atomausstieg bis 2024 versprochen und als humanitäre Aktionen getarnte militärische Einsätze im Balkan wurden fast einstimmig befürwortet. So what?

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