Enthüllt: Warum USA Irans Revolutionsgarden als Terror-Organisation einstuften

Enthüllt: Warum USA Irans Revolutionsgarden als Terror-Organisation einstuftenTrump/Teheran: Es ist erst wenige Wochen her, da erklärten die USA die iranischen Revolutionsgarden zur Terror-Organisation. Seither rätselte die Welt was für einen Sinn das wohl ergeben möchte. Das weltweite Kopfschütteln ebbte aber anlässlich der faktischen US-Übermacht recht schnell wieder ab. Geschäfte kann Trump mit der Truppe sowieso nicht machen. Waffen, soweit nicht aus iranischer Produktion, werden von diesen Einheiten garantiert nicht in den USA eingekauft. Letzteres dürfte Trump zwar die Entscheidung leichter gemacht haben, gibt aber noch keinerlei Aufschluss über die Maßnahme als solches.

Insbesondere Israel begrüßte diesen Schritt sehr, wie man hier zwischen den Zeilen nachlesen kann: USA erklären Revolutionsgarden zu Terror-Organisation[IsraelNetz]. Das könnte ein erster Hinweis auf den Zweck sein, denn Israel geht meist recht pragmatisch vor. Das bedeutet in der  Regel, ohne Rücksicht auf anderer Leute Verluste, was der israelischen Auslegung von Selbstlosigkeit entspricht. Iran selbst konterte postwendend, indem es Teile des US-Militärs ebenso als Terror-Organisation einstufte. Wir berichteten an dieser Stelle darüber.

Enthüllt: Warum USA Irans Revolutionsgarden als Terror-Organisation einstuftenVordergründig wurde kolportiert, dass man diese Einstufung machte, um Mitglieder und Unterstützer der Revolutionsgarden (und des Iran insgesamt) besser sanktionieren zu können. Die „Sanktionitis“, oder auch „Sanktionopoly“ ist die mit Abstand beliebteste Sportart des amtierenden US-Präsidenten. Selbige rangiert in der präsidialen Gunst noch deutlich vor dem Golfspiel (oder Spiel am persischen Golf). Wobei die faktische Bedrohung der USA durch den Iran natürlich nach wie vor gegeben ist (siehe Wunderwaffe des Iran, rechts). Wir konnten allerdings den tatsächlichen Grund für diese Einstufung nunmehr auskundschaften.

USA brauchen Iran um weiter in Syrien zu bomben

Nachdem Russland, Schulter an Schulter mit der syrischen Armee und natürlich gerade mit Hilfe der iranischen Revolutionsgarden, den von den USA gegründeten und finanzierten IS mehr oder minder ruiniert haben, müssten die Amis dort abziehen. Offiziell sind sie natürlich gar nicht in Syrien präsent, abgesehen eben von dem selbsterteilten völkerrechtswidrigen Mandat zur Terrorbekämpfung, mit dem sie seit 2001 einen Staat nach dem andren in Nahost ruinieren. Alles andere wäre ja ein offener Krieg gegen Syrien und das trauen sich die USA dann doch wieder nicht. Sicher, die USA haben sich noch nie an Völkerrechtswidrigkeiten gestört, soweit sie selbst die begehen. Dafür lehnen sie ja schließlich auch den internationalen Strafgerichtshof in Den Haag ab. So kann ihnen auch dort rein gar nichts passieren.

Enthüllt: Warum USA Irans Revolutionsgarden als Terror-Organisation einstuftenUm nun Israel als auch dem militärisch industriellen Komplex zu Willen zu sein, darf man jetzt im Rahmen dieses selbsterteilten Mandates zur Terrorbekämpfung wieder offener in Syrien mit Bomben spielen. Denn schließlich gibt es mit den iranischen Revolutionsgarden endlich wieder „Terroristen in Syrien“. Letztlich läuft die Nummer, nach dieser neuen Klassifizierung der iranischen Truppen unter dem Label Terrorbekämpfung. Das ist der wahre Hintersinn, warum man solche Deklarationsspielchen überhaupt treiben muss. Nur gut, dass es den großen Medien nicht einfallen darf. So bleibt das alles etwas kuscheliger. Formal ist das für’s saubere Gewissen und das es US-intern keinen allzu großen Zoff darum gibt.

Enthüllt: Warum USA Irans Revolutionsgarden als Terror-Organisation einstuften
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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Über WiKa 2178 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

7 Kommentare

  1. Die „Sanktionitis“ des amtierenden US-Präsidenten insbesondere gegen Drittstaaten ist definitiv der Stabilität der „westlichen Wertegemeinschaft“ nicht zuträglich.
    Das erfüllt mich mit hämischer Freude. Und so rufe ich Trump ein herzliches „Weiter so!“ zu.

  2. Militärisch ist alles super. Der Rubel muss rollen. Dafür ist Militär natürlich perfekt geeignet. Es gibt schlimme Waffen – ohne Frage. Waffen, die als Feuer vom Himmel fallen (Napalm Bomben / Brandbomben). In Kombination mit Sauerstoff, gibt es gewiss auch Wasserstoffbomben. Super bestialisch ist wirklich perfekt geregelt. Was jedoch die Sanktionen gegen den Iran betrifft, wegen angebliche Atomprogramm. Das ist Nonsens! Atombomben gibt es überhaupt nicht!

    https://youtu.be/bcrdjj0XpYE

  3. Das gute alte Geschäftsmodell ist so bewährt wie ein Flugzeugträger – Leichen gegen Öl, läuft immer noch wie geschmiert und muss es auch wenn frau im Amiland mit dem Chevy einkaufen fahren will. Daran wird sich so schnell nix ändern bis auf die Komponente Islamisten und IS als Invasionsvorbereiter und beste Kumpels unserer Grünen, die allerdings ein ganz anderes Geschäftsmodell fahren. Die schieben zur Abzocke nicht den bösen IS vor, sondern das unschuldige Klima, das kann wenigstens niemand wegbomben.
    Aber Kohle machen beide, die einen mit Öl die anderen mit CO2 Zertifikaten. Deshalb darf natürlich weder der IS noch das Klima jemals sterben. Und wenn sie dann doch nicht gestorben sind, geht das muntere Abkassieren ewig weiter, daß der Clanchef in der No-go-Area nur noch erblassen kann.

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