SPD sattelt totes Spitzenpferd für EU-Rennen

SPD sattelt totes Spitzenpferd für EU-RennenB-Rüssel: An sich ist es ohnehi®n nur ein beklemmendes Schaulaufen für die Massen, denn das EU-Parlament hat am Ende rein gar nichts zu vermelden. Da wird regelmäßig nur so getan als ob. Aber als Stimmungsbarometer für die nationalen Granden eignet sich das teure Dauer-Debakel in Brüssel durchaus. Mit seinen 705 Abgeordneten für die Legislatur 2019-2024 rangiert es unmittelabar nach dem Bundestag mit derzeit 709 Abgeordneten (einschließlich Frauen-, Überhang- und Deko-Mandaten). Die Anzahl der Abgeordneten gilt unter der Hand als Maßstab für den Demokratisierungsgrad einer Nation. Nur China hat da mit zirka 3.000 Abgeordneten (kann man nicht genau bestimmen) noch mehr als Deutschland.

Somit dürfte schnell klar sein, dass das EU-Parlament, den Zahlen nach, das drittwichtigste Parlament auf diesem Planeten ist. Jeder Beobachter muss anerkennen, dass das Rennen um die Mandate ein ernstzunehmendes Schaulaufen[Der Lügel] ist. Gerade Parteien mit klaren Abstiegstendenzen, wie derzeit die SPD, dürfen solche Großveranstaltungen aus PR-Gründen nicht auslassen. Die Tatsache, dass in der Regel nur abgehalftertes Personal ins EU-Parlament entsandt wird, sollte hier nicht weiter bewertet werden. Vielfach werden die EU-Posten auch als Belohnungspositionen für verbrannte Parteigestalten auf nationaler Ebene ausgelobt.

So klappt das auch ganz gut mit dem gegenseitigen Händewaschen, ohne das wer den Vorwurf von Korruption in den Raum stellen darf. Dieser Beschiss ist also zutiefst legal und hat Tradition. Und wenn jetzt seitens der SPD der tote Spitzengaul, Martin Schulz, nochmals liebevoll aufgesattelt wird, dann sicher nicht grundlos. Eher in dem klaren Wissen, dass er auch als bereits stark verwesender politischer Leichnam noch über die EU-Ziellinie kommt. Im Zweifel wird ihn die Bundes-SPD auch auf der Barre noch über diese Linie schleifen. Letztlich geht es hier nur um dessen Belohnung für treue Dienste. Am Rande auch ein wenig um die sichere Entfernung aus der hiesigen SPD-Landschaft und Einflusssphäre.

Was motiviert den Dorf-Schulzen aus Würselen

Manchem mag es etwas makaber vorkommen, wenn die SPD politisch tote Zugpferde, wie den Schulz, noch einmal ins Rennen schicken. Aber viel schicker kann man so einen Trauerkloß gar nicht entsorgen. Zwar könnte er aufgrund seiner Vermögenssituation längst in Frührente gehen, aber für gewöhnlich bekommen Sozialdemokraten den Hals nie so richtig voll. Vielfach leiden die seit ihrer Kindheit unter chronischem Geldmangel. Das EU-Parlament, ist anders als der Bundestag, die glücklichere Fügung, um für sich persönlich des beschriebenen Traumas einmal grundlegend zu entledigen, das weiß selbst der Schulz längst aus Erfahrung.

SPD sattelt totes Spitzenpferd für EU-RennenDas sieht dann im direkten Vergleich folgendermaßen aus. Die Abgeordnetenentschädigung des Bundestages beträgt seit dem 1. Juli 2018 monatlich 9.780,28 Euro … kann man hier nachlesen. Die Zulagen und weitere Schmerzensgelder und Bespaßungspauschalen fallen im Bundestag nicht so üppig aus. Die Grundvergütung bei der EU fällt zwar mit 8.000 Euro zwar etwas bescheidener aus, dafür kann der feine Herr aber pro Sitzungstag gut und gerne 304,00 Euro abgreifen. Darin hat Schulz bereits einschlägige Erfahrungen, weshalb es ihn als politischen Leichnam vermutlich wieder zur EU-drängen dürfte. Ferner darf er dort noch rund 4.300 Euro pro Monat für ein Büro ausgeben und weitere 21.000 Euro für privates Unterhaltungspersonal. So einen Luxus gibt es nur bei der EU.

Da wird sehr schnell klar, wie motiviert hier alle Beteiligten sind, den politisch bereits verwesten Schulz nochmals in geisterhafter Gestalt durch die Lande galoppieren zu lassen. Auf dass er sein finales und üppigen Gnadenbrot (die Steuerzahlerkost) in den heiligen EU-Stallungen in Empfang nehmen möge. Vermutlich mit dem innigen Wunsch verbunden, dass er der SPD mit seinen gescheiterten Programmen nie wieder auf den Senkel gehen möge.

SPD sattelt totes Spitzenpferd für EU-Rennen
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Über WiKa 2268 Artikel
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7 Kommentare

  1. LOL! Die „Einnahmeverluste“ für den Berufsschnorrer scheinen massiv zu sein und so soll er dann wieder nach Brüssel expediert werden, wo er materiell besser betrügen kann, außerdem trifft er dort seinen Saufkumpanen – den „Ischias Dschang-Kloht“ wieder. Das ist ja auch irgendwie lustiger, für den Hilfsbuchhändler!

    Es ist sogar anzunehmen, dass dieser Versager wieder dort einziehen kann. Idioten gibt es ja genügend! Dachte ich zunächst noch, dass dieser „Spitzenpolitiker“nach den Bundestags“wahlen“ endgültig weg sei, so hatte ich nicht damit gerechnet, dass er ja SPD Mitglied ist! Heute „Schulz“ ich mir jedenfalls einen…

  2. EU-Wahlen 2019 – Scherzfrage, wenige Wochen vor den Wahlen:
    Wer fühlt sich durch die deutsche Politik, durch meistgebräuchliche Webseiten und deutsche überregionale Medien, Staats-TV z. B., supergut aufgeklärt, was die EU-Wahlen anbelangt? Bzw. wo finde auch ich solch supergute und übersichtliche Informationen, die mir auf einen Blick alles zu den EU-Parteien, Parteien eines Staates, deren Kandidaten und deren Programminhalten verraten?
    Unter bundeswahlleiter finde ich eine komplizierte Verschachtelung von Seiten, die mir wenigstens verrät, wer alles an den Wahlen teilnimmt.
    Ich komme mir verarscht vor. Von hier aus
    https://www.bundeswahlleiter.de/europawahlen/2019/informationen-waehler.html
    musste ich mich zeitintensiv durchklicken, bis ich ein paar Infos zusammengetragen habe, (also so was z. B.)
    https://www.bundeswahlleiter.de/europawahlen/2019/wahlbewerber/bund-99.html#d5b0bece-10fc-45fb-8b7e-4767263a7808
    aber die Programme der Parteien, also für was sie in Europa stehen, immer noch nicht gefunden habe. Natürlich kann ich mir das aus zig Regionalzeitungen zusammensuchen, aber wer hat schon soviel Zeit und Nerv?
    Selbst im Bundesamt für politische Bildung finde ich höchstens langatmige Abhandlungen wie diese hier
    https://www.bpb.de/politik/wahlen/europawahl/180798/die-parteien-vor-der-europawahl
    Suchbegriffeingabe „Europawahl 2019“ oben rechts bringt auch nichts.
    Soll wohl evtl. so sein, dass wenig bzw. gar nicht informierte Wahlberechtigte möglichst dumm bleiben, damit sie erst gar nicht wählen gehen.

    • Wenn es Vergleichbares gäbe, fiele schnell auf, dass es kaum Vergleichbares gibt im Einheitsbrei. Außerdem würden die Wahlversprechen(Lügen) noch schneller offenbar.
      Es geht ja nicht um Inhalte. Und die Machtverteilung ist längst gelaufen.
      Die Wahlen werden mit zunehmender Größe immer überflüssiger. Kommunalwahlen verändern gelegentlich noch etwas im Alltag, Landtags- und Bundestagswahlen kaum noch und EU-Wahlen … naja, das Prinzip wird klar.

  3. Der SPD-Martin bekommt in Brüssel genausoviel wie Sonneborn und jeder Andere in jeder Partei in diesem Club.

    Was kommt dabei heraus.
    Bisher Gurkenkrümmungsmaße.
    In Zukunft sicher weitere Subventionen für das Plastik der Windmühlenflügel.
    Dafür werden – zur Weltrettung – Plastikstrohhalme verboten.

    Am 26. Mai werden Abgeordnete für das EU-Parlament gewählt.
    Und in Bremen, einer SPD-Hochburg.

  4. Zur SPD zu gehören ist schon fast eine Beleidigung an der eigenen Person oder wie soll frau sonst den Verrat an seinen Wählern einstufen, nach dem Motto der Anahles:“Wir sind nicht der Steigbügelhalter für Frau Merkel“. Dafür muß die Partei bluten, aber nicht deren Fuhrungsriege, die es sich in der Regierung gemütlich gemacht hat und nur noch den Nachplapperknopf drücken muss für die gute lebenslange Versorgung. Da staunt der Arbeiter und kleine Angestellte nicht schlecht, aber selbst schuld, wer die Zeichen der Zeit nicht für sich selbst nutzt. Denn nach dem alten SPD Motto :Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an alle gedacht“ macht sich die alte Dame wenig Sorgen um andere. Zur Not wird wieder der Buchhändler auf dem toten Pferd geholt, um mit markigen Sprüchen an vergangene Zeiten zu erinnern.

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