Der Fluch der ergrünenden Flugbereitschaft

Man kann es kaum fassen aber es scheint ein permanentes Thema zu sein. Die Pannenserie bei den Regierungsfliegern reißt nicht ab. Nach der prominentesten Pannen-Queen Angela, im November vergangenen Jahres, jagte eine Panne die andere. Ihre Opfer hießen Heiko Maas, Frank Walther Steinmeier, Olaf Scholz und Gerd Müller. Ausgerechnet die „Konrad Adenauer“ hatte nun erneut technische Probleme und fällt für die Nutzung aus. Genau diese Maschine war 4 Monate in einer Generalüberholung. Bei einem Testflug am 09.04.19 platzte ein Reifen bei der Landung. Wann platzt endlich mal den Verantwortlichen der Geduldsfaden?

Ich kann mir nur vorstellen, dass die AfD an diesem Dilemma schuld ist. Nach unbestätigten Meldungen, soll es sich wohl um den Reifen ganz rechts außen handeln, was ein sicheres Indiz ist. Diesem ist anscheinend  der Kragen geplatzt, nachdem er zum 3. mal nicht zum Vizekondom vulkanisiert wurde. Auch im rechten Antrieb soll ein braunes Düsentriebwerk w(m)erkeln. Da sollte dringend ein Untersuchungsausschuss her. Der Verfassungsschutz muss die sofortige Beobachtung der AfD anordnen, bevor die Flieger im braunen Sumpf versinken.

Grüne haben für jede Lösung ein Problem

Aber das stellt keine Hürde dar, denn die Grünen haben ein Problem für jede Lösung. Die Bundesregierung sollte dringend den Experten Rat der Fraktion der Grünen einholen. Die haben schon angedeutet, eine grüne, umweltverträgliche Lösung parat zu haben: Düsenantrieb raus! Elektroantrieb rein! Da nie sonderlich viele Passagiere an Bord der Regierungsflieger sind, werden die freien Sitzplätze mit wieder aufladbaren Akkumulatoren bestückt, die die Form eines sitzenden Passagiers haben und vorschriftsmäßig angeschnallt werden können. Alternativlos stünden noch die kleinen gebrauchten AIRminiBUS A3,2 von der Lufthansa zur Verfügung.

Bundeswehr-Flugbereitschaft wird immer „Grüner“

Da Rauchen an Bord nicht erlaubt ist, müssen sich auch die „Battagiere“ daran halten. Falls sie dann doch in Flammen aufgehen, fallen Sauerstoffmasken aus der Decke, damit das Feuer genug vegane Nahrung hat. Im Falle, dass die Maschine es schafft abzuheben, garantieren die Grünen eine Reichweite von brauchbaren 25 km, die auf 30 km ausgedehnt werden kann, wenn genügend Luft-Ruderer der öffentlich-rechtlichen Medien an Bord sind. Darüber hinaus soll es eine Ladesäule in jedem Bundesland geben, die umweltfreundlich, von einem Windrad angetrieben wird, mit einer ökologisch vertretbaren und kurzen Ladezeit bis 2030.

Ohnehin reisen unsere Politiker viel zu viel. Darum wollen die Grünen das Fliegen jetzt kontingentieren. Der „Luftfahrtexperte“ der Grünen, Dieter Janecek, hat eine Art Flugverbot für Deutsche gefordert, wegen CO2. Er will eine Zuteilung („Kontingentierung“) fester „Buchungsbudgets“ von drei Flugreisen pro Bürger im Jahr, um den Planeten abzukühlen. Da ist es doch praktisch, wenn wir gleich mit den Regierungsfliegern anfangen. Was wollen unsere Politiker auch in fernen Ländern, wo sie nicht einmal das heimische auf die Reihe kriegen? Wir haben ja inzwischen genügend Volksvertreter aus aller Herren Länder im eigenen Land.

Können Regierungsflieger in Frührente gehen?

Und wenn die Regierungsflieger schon nicht mehr gebraucht werden, schicken wir sie in „Rente mit 67“. Gefühlt haben sie alle dieses Alter schon erreicht. Bundesfinanzminister Scholz kann sich vorstellen, die eingesparten Milliarden, die bisher für Wartung und Kerosin angefallen sind, in neue Kanäle umzuleiten und davon sofort die nächste Diätenerhöhung zu finanzieren. Schließlich ist ja die Alltagsbelastung der Abgeordneten erheblich gestiegen, da die bisher garantierten Erholungsflüge, zu den vielen Freunden in aller Welt entfallen müssen.

Die Bundeskanzlerin muss nicht mehr zum G20 Gipfel, mit einer Passagiermaschine von Madrid nach Argentinien fliegen, denn G20 Gipfel können wir selbst. Hamburg hat sich als idealer Austragungsort empfohlen. Der Einladung folgen nicht nur prominente Staatsgäste und Politiker, nein auch die Antifa wird ganz spontan anwesend sein und die Gipfel-Teilnehmer freundlich mit „Welcome to Hell“ begrüßen. Die Organisation der Veranstaltung übernimmt die „Rote Flora“. Der Versammlungsraum wird in schwarze Blöcke unterteilt und zu Beginn sollen mehrere Freudenfeuer in Hamburg entzündet werden auf denen der Polizeichor singt „Herr gib uns Mut“.

Der Fluch der ergrünenden Flugbereitschaft
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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Pandora
Über Pandora 36 Artikel
Ihr müsst schon entschuldigen, wenn ich hier manchmal Dinge schreibe, die nicht dem Mainstream entsprechen. Aber ich kann es erklären, denn ich hatte eine schwere Kindheit und damit kann man ja bekanntlich alles entschuldigen. Ich musste noch erleben, wie der Kohlefahrer einen Berg voll Braunkohlebriketts vor dem Haus ablud und mein Vater diesen Berg in den Keller schaufelte. Anschließend sah er genauso dreckig aus, wie der Kohlefahrer selbst. Dass mein Vater seinerzeit nicht an einer Staublunge gestorben ist, bleibt mir ein Geheimnis. Unser Kachelofen im Wohnzimmer und der Kanonenofen in meinem Kinderzimmer versprühten im Winter wohlige Wärme, auf Kosten der dreckigen Braunkohle und den ungefilterten Ruß Abgasen, die jedes Haus in den Himmel stieß und war es nicht Kohle, so war es zumindest Heizöl, was auch nicht besser war. Apropos Schlote, die Industrieschornsteine ragten empor und stießen ihren Dreck noch ganz ohne Entschwefelungsanlagen in die Atmosphäre. Das war nicht nur der Dreck der Kohle, nein auch giftige Dämpfe der Chemieindustrie. Alle anderen Abfälle wurden einfach in die Flüsse geleitet oder auf ungeschützten Deponien entsorgt. Auch die gute alte Dampflock verrichtete noch zuverlässig ihr Werk und brachte uns von A nach B. Wie idyllisch ist es doch gewesen, wenn die Dampflock schnaufend durch die grüne Landschaft dampfte und ihr lautes Signal ertönte. Unsere Autos brauchten noch keinen Katalysator oder Partikelfilter und verbrauchten auch mehr Benzin und Diesel, als heute. Ja es gab sogar noch 2-Taktmotoren, die mit einem Benzin-/Ölgemisch betrieben worden. Da konnte man wenigstens noch sehen, was hinten raus kam. Wir hatten übrigens auch noch keine biologisch erzeugten Lebensmittel und mussten Obst und Gemüse essen, dass vorher mit Pestiziden behandelt wurde. Wie ich das alles überlebt habe? Das grenzt schon an ein Wunder. Also habt Verständnis für mich, denn ich hatte wahrlich eine schwere Kindheit.

8 Kommentare

  1. Im Zeitalter der „Digitalisierung X.0“ braucht es für „Gipfel“ nur noch eine Glasfaserleitung. Warum müssen die Großkopferten ihre „Kontakte“ immer noch im „real live“ wahrnehmen?
    Oder ist es mit der Technik nicht so weit her?
    Kein Glasfaserkabel im Kanzleramt?
    Gibt es vielleicht andere Gründe der Reiseritis der Herrschaften und Frauschaften und Diversschaften?
    Besteht gar ein Zusammenhang zu Heinrich Heines „Deutschland. Ein Wintermärchen“?

    Sie sang das alte Entsagungslied,
    Das Europopeia vom Himmel,
    Womit man einlullt, wenn es greint,
    Das Volk, den großen Lümmel.

    Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,
    Ich kenn auch die Herren Verfasser;
    Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
    Und predigten öffentlich Wasser.

    Sich dabei nur auf die Grünen einzuschießen ist genauso unredlich, wie das ständige Herumhacken auf der AfD. Das ist letztlich alles ein Geschmeiß.

  2. Wer an der Reifenpanne die Schuld trägt ist ja nun klar. Wenn der linke Reifen seinen Geist aufgibt wird sich auch ein Täter finden lassen. Wem kann man den Schwarzen Peter aber zuschieben wenn das Bugrad nicht mehr mitspielt ?

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