Warum smarten Killer-Robotern die Zukunft gehört

Warum smarten Killer-Robotern die Zukunft gehört Schöner sterben: Der Mensch ist schon ein seltsames Früchtchen. Vornehmlich zeichnet ihn aus, dass er in den entscheidenden Lebensbereichen „völlig asozial ist. Das Streben nach Macht, Überlegenheit und Beherrschung seiner Mitmenschen setzt schon sehr früh ein. Der Streit darüber, ob dies eine genetische Veranlagung ist, oder ob erst die Sozialisation diese katastrophale Wendung verursacht, kann man getrost in den Bereich der Philosophie verschieben. Aktuell steht ohnehin nicht zu befürchten, diese Frage zeitnah klären zu können.

Da ist es sogar noch wahrscheinlicher, dass wir uns vor der Beantwortung dieser Frage als Menschheit kollektiv ausrotten. Nicht etwa, weil uns das Ergebnis nicht interessierte, nein, weil wir derzeit sehr viel intensiver und enthusiastischer mit Dingen befasst sind, die uns totmachen. Naja, etwas präziser müsste man jetzt zutreffend sagen, die die Konkurrenz um die Ressourcen tot machen und ausgerechnet uns am Leben lassen sollen. Immerhin gibt es da Menschen, die wollen unsere Schätze auf diesem Planeten stibitzen. Die sind auch sonst noch ziemlich blöd, sodass wir die lieber unter der Erde sehen wollen.

Irrwitzigerweise sehen diese Kanaken, also unsere Konkurrenz, die Geschichte mit uns genau andersrum. Der aufmerksame Leser bemerkt es schon, das ist ein Konflikt der reichlich Potential für einen tödlichen Ausgang birgt. Heute ist es ja auch nicht mehr so angesagt, sich jetzt die Keule zu schnappen und in aufreibender Handarbeit den Job zu vollenden. Dank unseres göttlichen Erfindergeistes kommen wir immer schneller auf immer grandiosere Methoden uns unserer Nächsten zu entledigen. Wir sind in diesen Dingen einfach so genial, dass der Begriff „Menschlichkeit“ dringend mal einer neuen Definition bedürfte.

Die Zauberformel liegt in den: „Costs per Kill“

Exakt das ist der wunde Punkt. Wenn sich selbst „meisterliche Handarbeit“ in diesem Ursegment menschlicher Abgründe nicht mehr rechnen will. Lange Zeit war es Mode Panzer, teure Flugzeuge und noch mächtigere Schiffe zu bauen, um effektiv und relativ kostengünstig Massen von Menschen töten zu können. Natürlich immer nur für die edelsten Zwecke, wie beispielsweise, Demokratie, Recht und Freiheit, die man gerne als Monstranzen vor den Rohstoffen aufstellt. Der Metallschrott findet heute immer noch Verwendung, aber das alles geht noch sehr viel billiger. Wie zeigen jetzt erst einmal wie:

Also man kann den menschlichen Geist gar nicht genug rühmen, dass er sich so tolle Dinge ausdenkt, um seine Mitmenschen massenhaft mit einem kleinen Massenartikel aus diesem Leben zu verabschieden. Ob sich die hellen Geister, die das erfunden haben, sich selbst schon einmal gefragt haben, wann sich ihre geniale Erfindung gegen sie höchstpersönlich wenden wird? Nein, nicht vollautomatisch … selektiv. Wenn sie ihre Honorare und Vergütungen einfordern wollen, der Produzent dieser geilen Teile aber der Meinung ist, dass es noch billiger geht und sie längst mit auf die Abschussliste gesetzt hat.

Also irgendwie werden die Aussichten immer rosiger. Sogar Google macht ja in Sachen Totmachtechnik schon mal mit. Da gibt es reichlich Kohle zu machen. Dann drohen aus ethischen Gründen mal ein paar der daran beteiligten Entwickler auszusteigen. Na und? Dann wird der Totmachkomplex einfach in eine andere Firma verschoben und schon ist der Seelenfrieden wieder hergestellt.

Die Menschlichkeit neu entdecken

Warum smarten Killer-Robotern die Zukunft gehörtUnd solange das alles noch so funktioniert, gehört genau diesen Automaten die Zukunft. Die Teile, die irgendwann sogar autonom über Leben und Tod einzelner Menschen entscheiden können. Setzt es der „Menschlichkeit“ nicht eine völlig neue (Dornen)Krone auf? Wenn man täglich in der Gewissheit leben darf, dass ein 10-Cent Chip einmal entscheidet, dass man jetzt zu sterben hat? Ok, das könnte auch schon mal eine Fehlentscheidung sein, aber wer wollte sich nach einer erfolgreichen Ausführung der Mission noch beschweren? Wir als Menschen sind einfach so geil, da muss schon eine ganz andere Spezies auf den Plan kommen, um irgendwelche Überreste von uns, im Rahmen irgendeines interplanetaren Artenschutzprogramms zu retten.

Warum smarten Killer-Robotern die Zukunft gehört
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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du noch denken oder denkst Du schon selbst?“

10 Kommentare

  1. Nomen est omen:
    „smart“ (englisch):
    als Adjektiv: elegant, klug, geschickt, gewandt, pfiffig, gewitzt, schlau, gerissen;
    als Substantiv: der Schmerz, das Brennen;
    als Verb: schmerzen, weh tun, leiden.
    Und „smrt“ (serbisch/kroatisch/bosnisch): Tod.

    Das trifft nicht nur für Wehtu-Roboter zu, sondern wegen der schädlichen elektromagnetischen Strahlung auch für Wehtu-Meter, Wehtu-Fon, …

  2. Klar sind wir Menschen ziemlich dumm und wir bekämpfen schon in der Schulklasse die Schwächeren, die Nicht-Cleveren – also sind wir böse, nicht gut. Ich finde das überhaupt nicht cool. Persönlich finde ich aber, dass der Mensch in dieser Welt eine Chance hat, sich zu beweisen, dass es doch anders geht. Aber das geht nur mit der Hilfe Gottes, aus dem Glauben. Ich bin Christ, brauche aber keine Kirche, keine Mitläufer, keine Organisation usw. und ich muss und darf sagen, dass das die beste Entscheidung in meinem Leben war.

  3. Dazu kam heute auf RTL ein interessanter Beitrag zu (Gesichts und Gesten)Erkennungssoftware. Man braucht nur noch die nötigen Vorrichtungen zu installieren und man kann im Vorfeld z.B. Terroristen elinminieren……
    ……….Also die ,,Eerkennungssofware“ erkennt eine Bedrohungslage, lässt schießen und erst dann stellt man den Sachverhalt fest. Das hat zumindest einen Vorteil : Man kann die Software nicht bestrafen und wohl auch sonst keinen wirklich belangen, wenn versehentlich die Falschen eliminiert werden.
    Bei Kamprobotern ist das etwas einfacher. Es ist zwar blöd einen Roboter beschuldigen zu wollen, aber im Zweifel und um die Gemüter zu beruhigen, kann man einen solchen einfach mal zerstören.
    So leicht geht das…..Also : Kampfmaschienen gehört anscheinend doch die Zukunft…..

    • Altes und bewährtes (?) Polizeiprinzip:

      Erst schlagen, dann fragen.

      Wie schon Mark Twain sagte:
      Der Mensch ist das einzige Lebewesen auf der Erde was erröten kann,
      – und es nötig hat.

  4. Kriege führen und Vernichtungen unterliegen auch wirtschaftlichen Notwendigkeiten.

    Ein Beispiel: Kampfpiloten sind unglaublich teuer. Es gibt nicht zuviel körperlich, mental und intelligenzmäßig geeignete Menschen. Die Ausbildung ist extrem teuer und sie sind mit ca 42 Jahren körperlich verbraucht (zumindest bei der Bundeswehr. Mal 6 g plus dann minus macht weder der Kreislauf noch die Wirbelsäule lange mit).

    Da sind ferngelenkte Drohnen ein wesentlicher Schritt zur Kostenersaparnis.

  5. Tja, solang Waffenproduktion und Waffenhandel nicht unter drakonischer Strafe stehen, wird daran keine EU-Beschluss oder ein neuer Wisch der UNO etwas ändern.
    Vielleicht können ja die „Hacker“ die kleinen Elektrobiester mal auf die Chefetagen der Rüstungsindustrie „umleiten“. Das spart enorm Kosten und macht diesen „Erwerbszweig“ unattraktiv.

  6. Das vorzeitige Ableben ist im Grunde nur eine Frage der Argumentation. Da werden immer bessere Waffensysteme und immer perfidere Tötungsmaschinen entwickelt durch kleine Perverslinge, dabei haben die eines vergessen – das Opfer. Vielleicht hätte man dieses nur fragen sollen, ob es bereit ist einen Beitrag zum Wohle der Finanzhaie zu leisten, gegen viel Geld natürlich. So werden doch alle Selbstmordattetäter rekrutiert. Die wollen sich oder andere doch nicht töten, sondern ihrer Familie ein besseres Leben ermöglichen. In einigen Kulturen ist der Opfertod auch etwas sehr ehrenhaftes, was die Sache ungemein erleichtert. Klar müssen wir alle sterben und was spricht denn eigentlich gegen gleich?

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