McCain: Satan verliert seinen besten Höllenhund

UDH: Zugegeben, die Abkürzung UDH ist noch nicht so vie­len Men­schen geläu­fig wie USA. Es ste­ht für Unit­ed Dev­ils of Hell. Für gewöhn­lich sind Satans Höl­len­hunde aus­ge­sprochen zäh und über­aus lan­glebig. Ab und an erwis­cht es von ihnen schon mal einen etwas zeit­iger, bevor der sich der Betr­e­f­fende Methusalem nen­nen kann. So wie jet­zt den UN-ehren­werten “John Sid­ney McCain III”. Noch genauer betra­chtet mag man vielle­icht sog­ar fest­stellen, dass es ihn deut­lich zu spät erwis­cht hat. Wer weiß, welch­es Unheil vie­len Men­schen erspart geblieben wäre, hätte er doch nur schon sehr viel früher den Löf­fel abgegeben.

McCain: Satan verliert seinen besten Höllenhund
(CC BY-SA 2.0) | Don­key­Hotey | Flickr

Betra­chtet man McCains Lebenswerk, drängt sich förm­lich der Gedanke auf, dass die Welt ganz ohne ihn doch sehr viel bess­er bedi­ent gewe­sen wäre. Aber in ein­er dual­is­tis­chen Matrix, wo es so richtig mit “Gut” und “Böse” hoch herge­ht, braucht es auch Mac­Cains. Solche Leute erin­nern uns von Zeit zu Zeit daran, was wir bess­er nicht wollen soll­ten: Gier, Neid, Krieg, Unheil, Mord und Totschlag und eben das gesamte üble Pro­gramm, welch­es uns den Geist raubt. Natür­lich haben wir die Frei­heit genau das zu wählen! Schließlich ist es der kürzeste Weg zu Schein­er­fol­gen. Mac­Cain liebte diese kurzen Wege und war deshalb bei Seines­gle­ichen, den anderen Höl­len­hun­den, beson­ders beliebt.

Erfolg macht sexy

Die Höl­len­hunde haben einen etwas anderen Blick auf den Erfolg. Fra­gen wir beispiel­sweise einen Banker, so weiß der zu bericht­en, dass Erfolg auch ist, wenn der Gewinn in der Bilanz auf der falschen Seite ste­ht. Nur Kretins beze­ich­nen das dann als “Ver­lust.” Richtige “Erfolge” gehen noch ganz anders. Wenn man beispiel­sweise in weni­gen Sekun­den, mit aller­hand Sprengstoff große Werke ver­nichtet, wofür andere Men­schen hun­dert­tausende von Mannstun­den aufwen­de­ten, um so ein Werk zu erricht­en. Daraus kann man kurz­er­hand ableit­en, dass “Destruk­tion” grund­sät­zlich und erhe­blich schneller erfol­gre­ich ist als “Kon­struk­tion”. Der “11. Sep­tem­ber” ist dies­bezüglich eine her­vor­ra­gende Erfol­gs­geschichte. Diese Form des Erfolges ist übri­gens eines der Grundü­bel unser­er aktuellen Zeit und Gesellschaft.

Auch oder ger­ade McCain war ein Vertreter des schnellen Erfolges. Wenn es darum ging einen frem­den Staat zu zer­set­zen, dort einen Regime-Change her­beizuführen oder auch nur die richti­gen Ter­ror­is­ten zu unter­stützen. Stets war er auf der richti­gen Seite zu find­en … der teu­flis­chen. In den USA war das große Gejam­mer um seinen “ver­späteten Abgang” witziger­weise parteiüber­greifend. Ob nun Demokrat­en oder Repub­likan­er, sie über­boten sich in posthu­men Spe­ichel­leck­ereien. Nur Trump stand mal wieder wie tumb daneben. Jet­zt kön­nte man sagen, seit­ens der Presse gehört sich das so. Tut es aber nicht. Es ist ein besorgnis­er­re­gen­des Zeichen unser­er Zeit, dass es so ist. Das sind die Sig­nale der Endzeit.

Oh Gott, jetzt auch noch die Demokraten

McCain: Satan verliert seinen besten HöllenhundWenn ein demokratis­ch­er Ex-Präsi­dent, mit Frieden­sno­bel­preis deko­ri­ert, selb­st ein anerkan­nter und beken­nen­der “Drohnen­mörder”, dem Mac­Cain die Ehre erweist und ihm einen glo­r­re­ichen Nachruf angedei­hen lässt, soll­ten bei den Lesern schon mal ein paar rote Lam­p­en ange­hen. Trump ver­weigert McCain die offizielle Ehre – Oba­ma schafft es[ZE]. Was, außer Blut an den Hän­den, haben die denn noch so alles gemein­sam? Die Frage wird wohl unbeant­wortet bleiben. Aus welchem Grunde auch immer, find­et sich in den hiesi­gen Medi­en kaum eine kri­tis­che Betra­ch­tung zu Mac­Cain, über­wiegend nur Lobre­den in höch­sten Tönen. Auch das darf zu Denken geben. Für diese dia­bolis­che Gestalt will sich sog­ar der zweite Mann der Bana­nen­re­pub­lik Deutsch­land, Wolf­gang Schäu­ble, zu dessen Tiefer­legung in die USA bewe­gen.

Noch über­raschen­der kam die Reak­tion eines anderen Demokrat­en. Bernie Sanders wollte wohl nicht außen vor ste­hen und lobte den Höl­len­hund Mac­Cain über den grü­nen Klee. Er bekam post­wen­dend sein Fett weg, von ein­er Gemeinde an Lesern, die einen anderen Blick auf den “stram­men John” hat. Um hier nicht das gesamte Arse­nal der MacCain’schen Ver­fehlun­gen doku­men­tieren zu müssen, eignet sich ein Blick auf den Shit­storm, den Bernie Sanders unter­halb seines Tweets ansam­meln durfte. Da sind genü­gend Ver­weise auf McCains ehrwürdig­ste Tat­en enthal­ten. Alle die Helden­tat­en, die der Main­stream so pietätvoll aus­blendet. Ein ver­tiefter Blick in die Kom­mentare des ver­link­ten Tweets lohnt sich also.

Oder doch nur der “Tiefe Staat”

McCain: Satan verliert seinen besten HöllenhundSelb­stver­ständlich gibt es Leute, bei denen die stille Freude am Abgang dieses Höl­len­hun­des offen über­wiegt. Hier so eine ander­sar­tige Betra­ch­tung aus der alter­na­tiv­en Szene: Sen­a­tor John Sid­ney McCain is dead — Hal­lelu­jah![Kri­tis­ches Net­zw­erk — Patrick Mar­tin]. Da kann man sich nur noch ver­wun­dert zeigen, welche Abgründe sich in den Berichter­stat­tun­gen auf­tun. Das ist die Neuzeit, in der Kriegsver­brech­er exakt solch pos­i­tive Lobre­den erwarten dür­fen, sobald sie hier abtreten, voraus­ge­set­zt sie standen auf der “richti­gen Seite”.

Alles in allem kann man jet­zt das The­ma mit McCains Tod entwed­er kurz­er­hand zu den Akten leg­en oder aber man nimmt es als klares Lehrstück daher, wie uns ein­mal mehr ein “X” für ein “U” vorgemacht wird. Noch ist der (haus­gemachte) Krieg gegen den Ter­ror nicht been­det, ergo braucht es immer noch Pro­tag­o­nis­ten, die den ordentlich befeuern. Schade eigentlich, dass sich Organ­i­sa­tio­nen wie al-Nus­ra, Al-Qai­da und ver­gle­ich­bare Ter­ro­ror­gan­i­sa­tio­nen, noch nicht mit entsprechend würde­vollen Beilei­ds­bekun­dun­gen zum Tod des McCain zu Worte gemeldet haben. Dabei haben sie alle aus­gerech­net ihm doch so viel zu ver­danken. Mehr jeden­falls als die übrige Men­schheit, für die nur das aus seinen Hand­lun­gen fol­gende Elend Bestand hat­te.

McCain: Satan ver­liert seinen besten Höl­len­hund
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

16 Kommentare

  1. “Alles in allem kann man jet­zt das The­ma mit McCains Tod entwed­er kurz­er­hand zu den Akten leg­en …”
    Das “klare Lehrstück” für X und U kann man viel krass­er in Deutsch­land erleben. Die däm­lichen Amis braucht es dazu wahrlich nicht.

  2. Hal­lelu­ja darf ich hier auch sagen. Hier die Beleuch­tung der schreck­lichen Geschehnisse seit Jahrzehn­ten unter Mitwirkung von McCain : Das Gespräch von Glob­al Research mit William Eng­dahl über sein neues Buch : “Man­i­fest Des­tiny”,
    Democ­ra­cy as Cog­ni­tive Dis­so­nance. Da zählt er auf all die Umstürze der US für Frei­heit, Demokratie, Men­schen­rechte, Pläne des Pen­ta­gon und State Depart­ments mit Hil­fe von NGOs wie NED (Nation­al Endow­ment for Democ­ra­cy) und deren finanzielle Ausstat­tung. https://www.globalresearch.ca/fake-democracy-manifest-destiny-democracy-as-cognitive-dissonance-f-william-engdahl/5651654. (Muss man unbe­d­ingt lesen !) Es war schon bei Sol­i­darnosch so, (Lech Walen­za bekam den Frieden­sno­bel­preis), wer hätte das gedacht.
    Es geht weit­er so , z.Zt. gegen Nicaragua, Venezuela, Rus­s­land, Iran, DRNK , alles Regierun­gen mit sozialer Poli­tik für die Men­schen und nicht nur für Konz­erne. Diese Län­der haben sich alles mit eigen­er Kraft erschaf­fen, auch mit ein­er autoritären Regierungs­form, siehe Chi­na. Was wäre, wenn Län­der, Regierun­gen zusam­menkom­men wür­den, und das, was die US mit ihrem Sank­tion­is­mus und Kriegen treibt, gegen dieselbe erhoben wird, Beweise gibt es reich­lich, W. Eng­dahl erzählt sie. Es kann doch nicht sein, dass die US mit dik­ta­torisch­er, zer­störerisch­er Poli­tik das Welt­geschehen fast lahm­legt. https://deutsch.rt.com/meinung/74885-was-ware-wenn-welt-us/?utm_source=Newsletter&utm_medium=Email&utm_campaign=Email

  3. Es gibt Einige die sich über das Ableben des Massen­mörders McCain freuen. Zuallererst ist da natür­lich der Teufel zu nen­nen, der wieder jemand hat, der annäh­ernd babarisch ist, wie er selb­st und klar freut sich auch der Oba­ma und der Schäu­ble über die abgeschla­gene Konkur­renz bei dem Wet­tbe­werb der fin­ster­sten Gesellen der Men­schheit. Von daher ist die Beerdi­gung (wahrschein­lich mit dem Kopf nach unten) ein mehr oder weniger Freuden­fest an dem der Trump nicht teil­nehmen muss. Aber der ste­ht sowieso nicht auf Satansaus­trei­bun­gen. Und ja, auch die große Mut­ti ist äußerst trau­rig, weil sie doch mit dem McCain Seit an Seit in der Ukraine die gewählte Regierung weggeputscht hat und bei dem Über­fall auf Syrien waren sie auch von Anfang an bei­de dabei. Das waren die gold­e­nen Zeit­en, sozusagen das Schlachte­fest der Eliten, wo dann auch immer die neuesten Titel vergeben wer­den, wie weltweit größtes Mist­stück, wo die Mut­ti immer knapp vor der Clin­ton lag dicht gefol­gt von der Beck und der Roth, denen ein­fach der Ver­stand dazu fehlt. Wenn nur ein Fünkchen Wahrheit an den Podes­ta Mail dran ist, feiert diese Eliten noch andere san­tanis­che Ver­anstal­tun­gen mit Kindern und der noch ein­sitzende Dutroux hat ähn­lich­es ver­laut­baren lassen. Spaß und Humor ist eben eine sehr dif­feren­zierte Angele­gen­heit, wo einige lachen kön­nen, sind die toten Opfer eben eher humor­los. Kann man dur­chaus mit dem Böh­mer­män­nchen ver­gle­ichen, der auch sel­ber sein größter Witz ist.
    Aber mit­tler­weile wer­den die Gold­stücke direkt nach Deutsch­land geholt, damit auch die länger hier Leben­den Spaß haben und an dem net­ten Zeitvertreib teil­nehmen dür­fen. Und wenn dann jemand mit 24 Messer­stichen abgeschlachtet wird, muss der Täter natür­lich geschützt wer­den, son­st zählt das nicht. Dafür gibt es aber die Lakaien für diese Art Arbeit.

    • „Alle Men­schen sind gle­ich, aber manche sind gle­ich­er als andere“ (nach “Farm der Tiere”, George Orwell)
      Es gibt eben Mörder und ihre Kri­tik­er. Die einen bekom­men Nobel­preise, die anderen eins aufs Maul. Das ist gelebte “Wertege­mein­schaft”.

  4. @Hen Dabizi nur issen ein sys­tem das seinen Trib­ut fordert, würde es nur um die Men­schen gehen ok, aber die reißen alles mit in den Abgrund, das ist was anderes.

    MC Cain wird eine sehr schlechte rein­ka haben, und viele reinka­na­tio­nen um zu ler­nen, oder löschung. Man sollte bess­er ohne “Kar­maschulden” gehen, zb. Eine Wal­bi­olo­gin erlegte bis zum 30 Leben­s­jahr Wale zum Prof­it, dann machte es click, jet­zt hil­ft Sie Walen seit 20 Jahren, hat Ihre Schulden somit bezahlt, als Rand­in­fo.

    Muss jed­er sel­ber wis­sen, wie Dämonisch er argiert zur per­sön­lichen Bere­icherung. Des einen Ansicht­en sind des anderen Spot, so ist diese Welt nun­mal.

  5. Ich bin kein Fre­und von Ver­ach­tung der Dahingeschiede­nen. Jedoch ist John McCain jemand, der — wie ich glaube — nichts mehr Gutes in sich trägt bzw. getra­gen hat. Vor Kurzem las ich einen Kom­men­tar zum Tod von McCain. Der User schrieb: I spit on your name and I piss on your grave.
    Ich füh­le mich zwar ein wenig unwohl deswe­gen, aber dieser User spricht mir aus der Seele.

      • Lieber Pawel, so eine Berichter­stat­tung über die Ver­gan­gen­heit John McCain wäre im Bonzen­land niemals möglich. Der Schutz von Stasi-Schlam­p­en und Kon­sorten ist hier Staat­srä­son, egal wie krim­inell sie sind. Schauen Sie sich doch mal die Gauck­ler-Behörde (BStU) an, es ist der per­fek­te Schutz des Organ­isierten Ver­brechens. Und hätte Deutsch­land nicht den Krieg ver­loren, dann würde heute in den Geschichts­büch­ern ste­hen, dass Auschwitz ein Erhol­ungslager war.
        Lieber Pawel, auch Sie wer­den von der Stasi-Schlampe gefi.…

  6. Die Welt ist Wahnsin­nig und wird von Wahnsin­ni­gen geführt zu einem Wahnsin­ni­gen Ende
    Und das Wahnsin­nige daran ist das Wir die Wahnsin­ni­gen auch noch dafür gut bezahlen
    Uns in den Total­en Wahnsinn zu treiben.
    Ich muß Wahnsin­nig viel kotzen!
    Was für ein Wahnsinn!!

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