Seltsames Endspiel: Allah gegen den US-Dollar

Seltsames Endspiel: Allah gegen den US-Dollar Sanktionopoly: Es ist ein uraltes und komplexes Spiel, welches aktuell eine neue Hochzeit erlebt. Frisch für sich entdeckt hat das der Donald Trump. Bei dem Spiel muss einer die Steilvorlage liefern und die Opponenten müssen es dann medien- und finanzwirksam toppen. Das Spiel geht solange, bis eine der mitspielenden Volkswirtschaften total im A®sch ist. Es geht um die legendären Einfuhrzölle, die hier stilistisch korrekt als „Strafzölle“ zu bezeichnen sind. Das ist ein ganz tolles Spiel. Es bietet prima Aussichten auf irre Weiterungen und mit noch mehr Glück wird es zu einem internationalen Handelskrieg.

Mit etwas Glück kann man so eine Aktion sogar noch zu einem militärischen Konflikt weiterentwickeln. Kommt ganz darauf an, wie sehr sich die Gegenspieler provozieren lassen. Eine derartige Weiterung ist aber schon die absolute Kür und legt, mit allerhand Zerstörung verbunden, wieder einen veritablen Grundstein für ein neues Wirtschaftswunder. Sowas kennen die Deutschen bereits in Form des sogenannten „Wiederaufbaus“. Den haben nach neuesten historischen Erkenntnissen übrigens nicht mehr die sogenannten „Trümmerfrauen“ gestemmt, sondern unser fleißigen türkischen Gastarbeiter. Über Jahrzehnte wurde bei der Geschichte schamlos gelogen.

Verspannungen richtig umdeuten

Durch das jetzt von Trump angesetzte Strafzoll-Vorspiel gegen die Türkei, fühlt sich der Erdogan ziemlich angeπsst. Das kann jeder locker verstehen, weil ihm die türkische Lira, aufgrund seiner eigenen Politik, sowieso gerade um die Ohren fliegt. Jetzt kann er im vollen Brustton der Überzeugung den bösen Donald Trump für das Seltsames Endspiel: Allah gegen den US-DollarElend der gesamten Türkei verantwortlich machen. Sehr viel besser hätte er es mit keinem andern Märchen für sich passend ummünzen können. Aber zwischen den USA und der Türkei geht sicher noch einiges mehr.

Um die Türk-Kasse ordentlich aufzubessern, soll das hier passieren: Krise in der Türkei 🇹🇷 Erdogan fordert Bürger zum Lira-Tausch auf – und telefoniert mit Putin[SpeiGel auf Linie]. Das zeigt, wie feige der Erdogan ist. Er hätte seine Landsleute schließlich zur Dollarverbrennung aufrufen können, tat es aber nicht. Wenn das dort so weitergeht, wird er wohl im kommenden Winter eher mit der Lira in der Türkei heizen können. Das Telefonat mit Putin hat natürlich Symbolcharakter, weil gegen den nicht einmal Chuck Norris etwas auszurichten vermag.

Schnell noch Allah mit ins sinkende Boot holen

Anlass für die Intensivierung des amerikanisch-türkischen Schlagabtausches war ja ohnehin schon ein Pastor, also etwas durchaus religiöses. Seit 2016 haben die Türken den US-Pastor Andrew Brunson eingelocht. Für den möchte man gerne den Fethullah Gülen eintauschen, den man sonst vermutlich nicht aus den USA herauspressen kann. Dementsprechend siegesgewiss gibt sich der „Irre vom Bosporus“. Um genau den Umstand auch noch medienwirksam zu betonen, muss er jetzt einen weiteren Prominenten ins Boot holen: Erdogan: „Sie haben den Dollar, wir haben Allah“[Junge Freiheit]. Also wenn das so ist, Erdogan also diesen Typen mit dem Klumpfuß und den Hörnern noch im Rücken hat, dann kann es vielleicht doch etwas werden.

Das riecht in dieser Besetzung förmlich nach Showdown und Endspiel. Da gibt es kaum mehr eine Steigerung, soweit der Erdogan jetzt den Allah mit an die Front zerrt. Wir wissen, dass der für den finalen Frieden noch allerhand Blut sehen will. Schließlich handelt es sich bei Trump und seinen Amerikanern um sogenannte Ungläubige. Und diesbezüglich ist der friedliche Koran ziemlich direkt in seiner Beschreibung, was man mit denen zu machen hat. Aber mal ehrlich, wer wäre da auf ein Endspiel zischen Allah und dem Dollar gekommen? Mit Trump und Erdogan scheint inzwischen fast alles möglich zu sein.

Seltsames Endspiel: Allah gegen den US-Dollar
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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du noch denken oder denkst Du schon selbst?“

17 Kommentare

  1. Auu ja ! Das wird spannend ! Welcher Gott ist stärker ? Ammon oder Allah ?
    Bisher versuchten das nur die drei Hauptreligionen unter einander auszumachen. Seit mehr als 2000 Jahren mehr oder minder erfolglos.
    Nun kommt Guru Donald und bringt eine neue Religion ins Spiel. Bisher hat diese immer im Hintergrund erfolgreich gewonnen…..

  2. Na, da hab ich eine Überraschung für Euch,
    echt super – der „ISLAM-SUBMISSION-JOKER“

    „Hidschra“ – als Pflicht für Muslime (Allah ist weise.)
    Innerhalb der islamischen Jurisprudenz hat sich schon früh eine Theorie entwickelt,
    nach der die Welt grundsätzlich in zwei Zonen aufgeteilt ist:
    das islamische Herrschaftsgebiet (Dār al-Islām), in dem die Normen der Scharia gelten,
    und das von Nicht-Muslimen beherrschte „Haus des Krieges“ (Dār al-Harb), das als
    feindlich und einer legitimen Rechtsordnung entbehrend aufgefasst wird.
    Menschen, die auf nicht-islamischem Territorium zum Islam übergetreten sind,
    sollten nach dieser Theorie dem Vorbild der Hidschra Mohammeds folgen und
    möglichst bald das Dār al-Harb verlassen.

    Einige Gelehrte meinten sogar,
    dass Muslime grundsätzlich nicht im Dār al-Harb leben dürften.

    So urteilte zum Beispiel der malikitische Gelehrte Ahmad al-Wanscharīsī (1430–1508)
    in einem Fatwa aus der Zeit kurz vor dem Fall Granadas, dass die auf christlichem Territorium verbliebenen Muslime (Mudejaren) in das nordafrikanische Dār al-Islām auszuwandern hätten, weil die auf christlichem Territorium vollbrachten gottesdienstlichen Handlungen (Gebet, Almosen, Fasten) keine Gültigkeit hätten.
    Ähnliche Aufrufe islamisch-religiöser Autoritäten zur Hidschra aus Gebieten,
    die von christlichen europäischen Staaten eingenommen worden waren, waren
    auch noch im 19. Jahrhundert und am Anfang des 20. Jahrhunderts bei den Tataren
    auf der Krim und in Bosnien zu hören und führten dazu, dass die
    Auswanderungswellen, die in dieser Zeit stattfanden,
    einen religiösen Charakter erhielten.

    Im Zusammenhang mit dem europäischen Kolonialismus griffen im frühen
    20. Jahrhundert auch Muslime in Afrika und Südostasien auf das
    Hidschra-Konzept zurück.
    So verfasste 1903 nach der Eroberung des Sokoto-Kalifats durch die Briten
    ein gewisser Qadi ʿAbdallāh ibn ʿAlī eine Schrift, in der er die
    Auffassung vertrat, dass die Muslime von Sokoto nun die Hidschra vollziehen
    müssten, weil sie von ihrer Position aus keinen erfolgreichen Widerstand
    gegen die britische Invasion leisten könnten.

    In Niederländisch-Indien bezeichnete in den 1930er Jahren die Partei
    Sarekat Islam ihre Politik der Non-Kooperation mit der Kolonialmacht ebenfalls
    als Hidschra.
    Der stellvertretende Parteivorsitzende Sekarmadji Maridjan Kartosuwirjo fasste
    1936 ein zweibändiges Buch über die „Hidschra-Haltung“ (Setiap Hidjrah) seiner
    Partei ab, in dem er diese mit Mohammeds Positionen gegenüber den
    Mekkanern parallelisierte.

    Der Islamwissenschaftler Rüdiger Lohlker weist darauf hin, dass salafistische
    Vorträge und Seminare in Europa lebende Muslime oftmals dazu animierten,
    sich innerlich von der sie umgebenden nicht-islamischen Gesellschaft zu
    distanzieren, und spricht diesbezüglich von einer Art „psychischer hidschra“.

    Doch reisten auch zum Beispiel aus Frankreich viele Muslime nach Ägypten
    (um dort Arabisch und die religiösen Grundlagen des Salafismus zu lernen)
    oder nach Algerien (als dem Land der Vorväter),
    während in Deutschland der Islamische Staat die „Hidschra“ als Verpflichtung
    systematisierte, als Dschihadist speziell ins IS-Kalifat zu reisen.

    Erdogan – macht sich also den politischen „Hidschra“ zu nutze!

    Tja, der weiß was er seinem Phropheten schuldig ist („Allah ist weise.“)
    endlich beweist er damit,
    dass der Islam doch eine „Religion des Friedens ist.“

    Er ruft alle schon Heim und turnt sie erst-einmal richtig hoch,
    so Bildungstechnisch und das mit der Erkenntnisfähigkeit und
    dem Bewusstsein = Wissen aufbauen = Weisheit.

    Salam „Hidschra“ … und auf geht´s zurück in die geliebte Heimat!
    😉
    Quelle: Wikipedia

    • Genau erfaßt! Der Hebräerdämon Jahwe ist der Vater von Islam und Christentum!
      Nicht zu verwechseln mit dem Kristentum der sogenannten Heidenvölker!
      Ein Iraker bestätigte mir: „Islam ist Judentum für Araber.“

  3. Trotz Wucherzinsen und fast schon galoppierender Inflation läuft in der Türkei das Geld nicht mehr um. Ein schönes Beispiel dafür, wie bei der Verwendung von Zinsgeld mit parasitärer – der wesentlichen Tauschfunktion widersprechenden – Wertaufbewahrungsfunktion die destruktiven Geldumlauf“sicherungen“ Zins und schleichende Inflation am Ende immer versagen.

    Eine konstruktive Geldumlaufsicherung, in Verbindung mit einem allgemeinen Bodennutzungsrecht, bleibt dagegen außerhalb des Verstellungsvermögens der Politiker, weil die vom Kapitalismus befreite Marktwirtschaft (Natürliche Wirtschaftsordnung) die ganze „hohe Politik“ überflüssig macht:

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2012/12/der-abbau-des-staates.html

    Nicht nur die Politik, sondern auch die Religion:

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2018/01/religion-oder-leben.html

    • Sylios Gsells (reizvolle!) Wirtschaftstheorie mit einen Ofen um Papiergeld zu verbrennen (wenn es davon zuviel gibt) und einer Druckmaschine (falls es zuwenig Papiergeld gibt) ist mir zu einfach. Es setzt natürliche Werte voraus. Bei Bartergeschäften (also Tauschhandel) sind wir bald auf dem Niveau eines arabischen Kamelmarktes. Sicher sind dann viele institutionalisierte Verwaltungen überflüssiger wie jetzt schon. Aber genau wegen dieser Widerstände kommt so ein Wirtschaftssystem nicht.

      Sein allgemeines Bodennutzungsrecht ist nur schwer umsetzbar. Heute darf man z.B. für sein angebliches Eigentum Kaufpreis und Steuern zahlen. Nutzen darf man es aber nur wie es Andere bestimmen: Bauvorschriften, Umweltschützer, Denkmalpfleger, Nachbarn . . .

  4. Die Türkei geht mit großen Schritten pleite,
    aus der Nato und in die Hände der Russen.

    D.h. fast deren militärische Ausrüstung wird wertlos und muss durch bezahlte Russentechnik ersetzt werden. Was die Türkei auf Generationen zu einem 3.Welt-Land macht.
    Oder der Russe verschenkt was. Irre ich mich da?

    Das dürfte der Preis sein, den die Türkei für Erdogan zahlt.
    Oder den das Volk der Türken für sein krankhaftes Nationalbewußtsein zahlt.

    Ein Schupfen vergeht auch von selber, aber
    echte Krankheiten sind manchmal teuer und/oder tödlich.
    Erdogan ist eine echte Krankheit.

    Leider haben auch wir eine ernsthaft kranke, politische Führung

    • Klar die Türken sind alle „Idioten“ und wählen immer wieder einen, den die deutschen Superhirne gar nicht vorgesehen haben.
      Lieber Tabascoman, diese Überheblichkeit ist schwer erträglich.

    • Erdogan hat leider nur die Bildung die in einer Koranschule vermittelt wird (Eine Ernennung seiner Schule zur Universität erfolgte durch ihn erst nach seinen Schulabschluss). Der Koran verbietet Zinsen. Auch Zinsen von 25%. Und nun weiter mit dem sich zum Gott ernannten Kameltreiber. Da wird Herr Ventilator noch viel Drehmoment aufbringen müssen 😉

  5. Warten wir mal ab, was passiert, wenn die Westgranden „realisieren“ (Neudeutsch für begreifen) was eine türkische Liaison mit Russland und China für Konsequenzen nach sich zieht. Falls sie überhaupt noch etwas begreifen.

  6. Claudia versteht die Welt nicht mehr. Erst kämpft sie persönlich beim Wetshirt Festival auf dem Geziplatz analog dem Maidanfest und holt auch den ersten Platz in der Kategorie der „Unverschleierten“ und Erdoran ist noch da. Dann wird ein Militarputsch durchgezogen, aber dank der Russen lebt der Erdoran noch immer. Auch die deutsche Einmischung in die Türkenwahl hat nichts gebracht und der Erdoran ist noch da. Seitdem ist er im grünen Sprachgebrauch auch zum Diktator aufgestiegen. Jetzt müssen härtere Maßnahmen durchgezogen werden, wie Spekulantenangriffe auf die Währung. Irgendwann muss doch der gewünschte Despot an die Macht kommen zur Kontrolle der Levante und des Zugangs zum Schwarzen Meeres.

    • Die Kontrolle der Türkei über das Schwarze und das Mittel-Meer muß nicht unbedingt durch Erdogan erfolgen. Natürlich: je länger, desto besser: so erkennen andere – vielleicht sogar Politiker – daß die Kameltreiberreligion archaisch ist. Immerhin passt Erdogans Politikstil zur Mentalität der noch nicht eingesperrten Bevölkerung dort.

      • „Die Kontrolle der Türkei über das Schwarze und das Mittel-Meer …“ Hä?
        Und wer soll denn, mal eine solche „Kontrolle“ als Realität angenommen, diese von Erdogan „übernehmen“? EU, USA, Saudis; ….?
        Besser als die „archaisch Kameltreiber“ (was für eine infantile Arroganz!) wären die kriegswütigen Alternativen auch nicht.
        Immer der selbe primitive Denkfehler: Der passt mir nicht … also weg! Was danach kommt … keine Ahnung (!!), ist mir auch egal. Hat in den anderen „befreiten“ Ländern der Region prima funktioniert.

  7. Hat denn schon unser Erdo-Freund Ösil seine Millionen umgetauscht. Hier wird sich der wahre Charakter von ihm zeigen! Dem ist Erdo doch auch egal, er mag lieber Geld als seine Türkei.

  8. Das ist aber nun wahrlich kein Alleinstellungsmerkmal für „Erdo-Freunde“.
    Die „großzügigen“ Sponsoren geben immer nur einen Bruchteil der ergaunerten Milliarden an die Beraubten zurück und lassen sich dann auch noch dafür feiern. Die überbezahlten Mediengladiatoren machen da keine Ausnahme, egal ob Erdo-, Merkel, Veggie- oder Sonstwas-Freunde.

  9. Sagen und Handeln waren immer schon zwei verschiedene Dinge.
    (Konfuzious: http://polpro.de/zitate.php#z286 )

    Özil wird seine Millionen sicher zu Erdogan tragen, sobald (wenigstens ein kleiner Teil ?) von Merkels Migrationsbefürwortern selber die Betroffenen in die eigene Wohnung aufnimmt. Oder schließen diese Leute sogar Ihre Wohnungstür, wenn sie einkaufen gehen? KGE, Roth, Hofreiter, Nahles, Merkel usw (über alle Parteien) sind da leuchtende Beispiele.

    Abgeschrieben von Qualtinger:
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

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