NSU: Beate Tschäpe kassiert „Lebenslang“ für den Verfassungsschutz

NSU: Beate Tschäpe kassiert „Lebenslang“ für den VerfassungsschutzBad Baller­burg: Manch­mal kann man sich nicht ganz so sich­er sein, ob nicht der Staat mit seinen Orga­nen der größste Ver­brech­er hier in der Gegend ist. Der ganze Kom­plex rund um den Nation­al­sozial­is­tis­chen Unter­grund (kurz NSU), soll nach dem Willen der eigentlichen Krea­teure / Observier­er und Mitver­anstal­ter wohl auch weit­er­hin ein ewig dun­kler Morast bleiben. Die sein­erzeit von Angela Merkel zuge­sagte “Max­i­male Aufk­lärung” ist in diesem konkreten Fall bere­its zum max­i­malen Selb­stschutz des BfV mutiert, neb­st der damit ver­bun­de­nen Geheimhal­tung.

Da leuchtet es jed­er­mann schnell ein, das die Tschäpe lebenslang mit anschließen­der Sicherungsver­wahrung kassieren muss. Das Exem­pel, welch­es hier ver­mut­lich am Ver­fas­sungss­chutz zu sta­tu­ieren wäre, darf die Mitläuferin des NSU nun­mehr in voller Härte auf sich nehmen. Ein klares und gutes Ergeb­nis des Gericht­sprozess­es, zum Schutz des BfV vor allem aber des “Rechts”-staates. Es beste­ht der ern­sthafte Ver­dacht, dass der NSU ohne die aktive Unter­stützung des Ver­fas­sungss­chutzes wom­öglich schon viel früher in sich zusam­menge­fall­en wäre. Das erin­nert ein wenig an die NPD, die über lange Streck­en ohne den Ver­fas­sungss­chutz auch schon viel früher das zeitliche geseg­net hätte.

Somit bleibt die Beate Tschäpe dem­nächst gut, gerecht und vor allem für den Ver­fas­sungss­chutz sich­er ver­wahrt. Wer sollte sich schon für die Wahrheit inter­essieren die kein­er wis­sen darf. Immer­hin musste man die Urteils­be­grün­dung für dieses harte Urteil ein wenig winkulieren, zumal der Beate Tschäpe wohl keine direk­ten Tat­beteili­gun­gen nachzuweisen waren. Aber sie bleibt nun mal das (noch) lebende Sym­bol dieser NSU-Ver­fas­sungss­chutz-Posse. Jed­er anständi­ge Bürg­er ver­ste­ht, dass der Ver­fas­sungss­chutz darüber erst ein­mal über­lebenslange Geheimhal­tung verord­net. Hier mehr dazu: NSU-Bericht bleibt 120 Jahre geheim[TAZ]. Wie hätte doch Thomas die Mis­ere sattsam dazu geplaud­ert: „Teile dieser Antworten wür­den die Bevölkerung verun­sich­ern“. Und so wird son­nen­klar, warum die Beate Tschäpe als auch der Unter­suchungs­bericht bis zum Sankt-Nim­mer­le­in­stag unter Ver­schluss bleiben müssen.

Warum muss die Tschäpe weggesperrt bleiben

Wer weiß welche staats­ge­fährden­den Märchen die Tschäpe son­st in Frei­heit zu ver­laut­baren wüsste. Wenn man sie so recht bei Lichte betra­chtet … dann wohl eher keine. Sie macht nicht den Ein­druck, als ob sie begrif­f­en hätte, welche Rolle der Ver­fas­sungss­chutz beson­ders in ihrem Leben gespielt hat. Ist auch bess­er so. Denn so gibt sie die ehrlichere Sün­derin / Büßerin für all die unter NSU-Etikett ver­anstal­teten Sauereien ab. Immer­hin gedenkt man die Akten des Unter­suchungsauss­chuss­es bis 2134 geheim zu hal­ten. Allein der “irre” Zeitraum bürgt dafür, dass ganz ver­i­ta­ble Straftat­en darunter sein müssen, für die (was für Deutsch­land nor­mal ist) die Enkel noch in Sip­pen­haft genom­men wer­den.

Sollen doch die Hin­terbliebe­nen der Opfer als auch die wom­öglich noch unerkan­nten Täter alle glück­lich und zufrieden sein. Sattes und dauer­grünes Gras wach­sen zu lassen ist eine neue Pas­sion der Bun­deskan­z­lerin, was sich aus­geze­ich­net mit der Länge ihrer Amt­szeit verträgt. Bew­stimmt wer­den auch solch kri­tis­che Stim­men: Bedin­gungslose Aufk­lärung? “Merkel hat ihr Ver­sprechen nicht erfüllt”[Stern] als­bald gnaden­los wie glyphost­frei vom Merkel-Gras über­wuchert.

Staatsdrama zum Vergessen

NSU: Beate Tschäpe kassiert „Lebenslang“ für den VerfassungsschutzWer es sich zutraut bei diesem ehren­rühri­gen Staats­dra­ma mal uner­laubt durchs Schlüs­sel­loch zu schie­len, der fühlt sich schnell an bere­its aufgedeck­te Regierungskrim­i­nal­ität erin­nert. Staat­ster­ror vom Fein­sten, à la Glad­io-Grusel sei da nur mal so am Rande erwäh­nt. Der Ober­ham­mer allerd­ings, warum man in dieser Angele­gen­heit stutzen darf, ist das staats­ferne Eigen­leben des Ver­fas­sungss­chutzes, der mit 120 Jahren Geheimhal­tung hier mal so richtig in die Vollen geht. Somit ist allerd­ings das Recht auf Vergessen garantiert. Das gön­nen sich ja nicht mal die Amis für ihre Schand­tat­en.

Ob die wom­öglich ein NAZI-Nachzucht­prgamm ges­tartet haben, bei dem die Embry­onen ger­ade erst einge­froren wur­den? Gehen dem Staatss­chutz etwa die Nazis aus? Das wäre die völ­lige Sin­nentleerung des Vere­ins. Welche Rolle spielt die Beate Tschäpe dabei, oder ist sie gar als die neue, gedun­gene Urmut­ter aller neuen Nazis immer noch so ahnungs­los wie zuvor? Unsere Urenkel, wenn es die noch geben sollte, kön­nen es dann also in 116 Jahren scho­nungs­los erfahren. Exakt so schützt sich eine funk­tion­ierende Demokratie erfol­gre­ich gegen das eigene Volk. Auch ist mit 120 Jahren wohlka­lkuliert­er Ver­schlusszeit eine staatliche stat­tliche Leg­en­den­bil­dung garantiert.

NSU: Beate Tschäpe kassiert „Lebenslang“ für den Ver­fas­sungss­chutz
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Über WiKa 2277 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

7 Kommentare

  1. http://www.voltairenet.org/article201594.html
    hier ist nachzule­sen, wie die US viele Nazis nach WK2 ver­schonte und für sich nutzte im 1. Kalten Krieg gegen die Sow­je­tu­nion, und mit Fort­set­zung heute in der Het­ze gegen die RF/Putin. So ist die Nazi-Ide­olo­gie an die Gen­er­a­tio­nen weit­er gegeben wor­den, und gedei­ht weit­er auch zum Nutzen des BfS, sie brauchen/benutzen die als Infor­man­ten aus der Recht­en Scene. Das poli­tis­che Estab­lish­ment toleriert heute das Wieder-Erstarken der Nazi-Ide­olo­gie in Europa in den USA. Rus­s­land wehrt sich dage­gen.
    Warum ächtet die Poli­tik diese Ide­olo­gie nicht ? Weil sie schon sehr nahe an ihr dran ist, und nen­nt sich neolib­er­al, kon­ser­v­a­tiv würde nicht passen zu ein­er Partei mit dem ‘C’, das für christlich ste­ht.

  2. Dieser soge­nan­nte Rechtsstaat war nach dem Krieg nicht gewil­lt einen einzi­gen Nazirichter oder Nazis­taat­san­walt anzuk­la­gen. Es ist bekan­ntlich leichter sich ein Bauernopfer zu schaf­fen, als jemand aus dem Estab­lish­ment anzuk­la­gen.

  3. Wie in so vie­len Prozessen bleiben auch in diesem wohl mit der größten Aufmerk­samkeit bedacht­en Spek­takel mehr Fra­gen offen als beant­wortet wer­den. Wer aber das Schaus­piel aufmerk­sam und unvor­ein­genom­men ver­fol­gt hat, kann sich viele Fra­gen beant­worten. Das hier die einzi­gen greif­baren und vor­führbaren ver­don­nert wer­den ist Folge richtig, da man die wirk­lichen Täter nicht nen­nen kann. Auch der tolle Auftritt der “Unter­stützer und Opfer” mit ihrer Bilder­ga­lerie gehört zur Nebel­mas­chine der Jus­tiz, der Geheim­di­en­ste und des Merkel Regimes.…
    Nun wenn in etwa 150 Jahren die Akten frei gegeben wer­den soll­ten kön­nen sich ja unsere Urenkel um Aufk­lärung bemühen. Wenn dann nach Wass­er- und Brand­schä­den und all den Schwärzun­gen noch was les­bar ist,.……

  4. Nach dem Unter­gang der DDR gab es 100.000 Strafanzeigen. Die Staat­san­waltschaften ermit­tel­ten über 10 Jahre. Dabei stell­ten sie fest, dass fast alle Anzeigen­er­stat­ter ver­lo­genes Pack sind, denn man kon­nte nach 40 Jahren Dik­tatur nur 20 Bösewichte zu kurzfristi­gen Gefäng­nis­strafen verurteilen. Natür­lich musste die Strafe sofort zum offe­nen Vol­lzug aus­ge­set­zt wer­den, denn an der Resozial­isierung gab es kein­er­lei Zweifel.

  5. Nur um eines klarzustellen: Sicher­heitsver­wahrung bedarf es bei Beate Z. nicht. “Man” hat doch tat­säch­lich eine viel bessere Lösung gefun­den. Lebenslänglich (was nor­maler­weise max­i­mal 15 Lenze sind) aber unter beson­der­er Berück­si­chi­t­i­gung der Schwere der Tat. Wie spruch Hein­er Bos­bach (der muß es ja wis­sen) in der Nacht danach bei Mario L.: dieser Zusatz lässt das Ende offen. Na dann, die in alle Rich­tun­gen offene Skala.

    Bei der Ungewißheit, wann Beate sich mal wieder einen Dön­er reinziehen darf draußen, sind die 120 Jahre doch völ­lig ver­ständlich. Das Alter­na­tivver­fahren — auf der Flucht erschossen — wurde ja schon bei den Uwes ver­brat­en, das ste­ht jet­zt natür­lich jet­zt außen vor. Bedenkt man die Ver­schluss­dauer der Akten bezüglich der Verk­lap­pungsvorgänge von den Kennedy-Brüdern oder gar den Zug/Flug um die Gemeinde von Mohammed Atta und den Seinen sind die 120 Jahre sicher­lich ange­bracht.

  6. Für Staat­ster­ror waren immer schon andere ver­ant­wortlich, sei es Amri, Reich­tags­brand, 9/11, Kennedy o.a.. Warum sollte es dies­mal anders sein.

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