Giftsache: Merkel kann Bundestag nicht vertrauen

Giftsache: Merkel kann Bundestag nicht vertrauenMutti-Land: Die Wahrheit ist ein recht gebrechliches Gebilde, insoweit darf man da beileibe nicht jeden ranlassen. Die Opposition im Bundestag, das Volk und die Russen schon mal gar nicht, denn die könnten das ja allesamt gegen die Bundesregierung verwenden. Inzwischen scheint der OPCW-Bericht zur Causa Skripal auch in Berlin eingetroffen zu sein. Genau genommen besteht natürlich für den Bundestag auch gar kein Bedarf mehr dort überhaupt noch hineinzusehen. Die Schuldfrage war quasi schon am Tag des Anschlags geklärt und der Übeltäter in der Folge mit entsprechende Sanktionen überzogen worden.

Neben der fehlenden Notwendigkeit zur Einsicht dieses Berichts mangelt es natürlich auch an einer Vorstellungskraft, was dort noch schreckliches drin stehen kann. Nicht alle Parlamentarier wollen sich damit abfinden: Linkspartei ▶︎ Regierung verweigert Bundestag Einblick in OPCW-Bericht[RT Deutsch]. Hilft aber alles nichts. Angela Merkel möchte dieses Betrübsgeheimnis offensichtlich für sich behalten. Das scheint ihr zu gelingen, denn in den hiesigen Medien findet man wenig dazu. Wieder einmal muss ein Feindsender herhalten. Womöglich sind in dem Bericht doch noch echte Geheimnisse enthalten, die, soweit sie verlautbart würden, dem Feind dienlich sein könnten. Das ist verständlicherweise Grund genug den gesamten Vorgang sorgsam unter Verschluss zu halten.

Die Linksfraktion hat dazu folgende Meldung herausgegeben: Salisbury – Zugang zu Fakten dem Parlament ermöglichen[Linksfraktion]. In der Folge kann man noch gewahr werden, dass die britische Regierung wohl darum gebeten hat, die Vollversion des OPCW-Berichts unter Verschluss zu halten. Das erinnert ein wenig an die Verfahrensweise zur Untersuchung des Abschusses der Passagiermaschine MH17 über der Ukraine. Entgegen den Gepflogenheiten, alle Untersuchungsergebnisse bei Flugzeugunglücken öffentlich zu machen, hatte dort die Ukraine wohl ein Vetorecht. Es kann womöglich bis heute entscheiden welche Teile der Ermittlungen veröffentlicht werden und welche nicht. Das ist dann Transparenz der bösonderen Art. In dem Zusammenhang muss man natürlich erwähnen, dass auch dort die Schuldfrage längst geklärt war. Die Sanktionen gegen Russland waren also auch nur der Beweis für dessen Schuld.

Dient das vielleicht der Disziplin oder Staatsräson?

Vielleicht sieht die Bundesregierung unter Angela Merkel die gesamte Angelegenheit auch mehr unter dem Aspekt einer Disziplinarmaßnahme. Schließlich gab es bei der Kanzlerwahl einige Gestalten aus den eigenen Reihen, die sie nicht gewählt haben. Wenn das Parlament nun über etwas diskutiert, wozu ihm die Fakten fehlen und dennoch Entscheidungen treffen soll, ist das ein ganz normaler Vorgang. Vermutlich geht es darum den Fraktionszwang einmal mehr einzuüben. Das brauchen ganz besonders die Parlamentsneulinge. Dabei kann man die Opposition locker mal links liegen lassen. Schließlich müssen alle Abgeordneten wissen, wem sie ihr Gewissen unterzuordnen haben. Vor allem aber müssen sie lernen, wer ihnen all die ihnen zustehenden Vorzüge und Sonderrechte sichert.

Giftsache: Merkel kann Bundestag nicht vertrauenAlles in allem fehlt tatsächlich nicht mehr sonderlich viel daran, dass wir diese Rep(ub)lik zur ultimativen Bananenrepublik aufwerten können. Eine gute Demokratie lebt schließlich von der Geheimniskrämerei und den Schiebungen hinter den Kulissen. Zumindest dürfte es eine aktuellere Auslegung von „Scheindemokratie“ sein. Insoweit ist es immer wieder gut sich einmal zu vergegenwärtigen, wer in diesem Staate wen gewählt hat.

Giftsache: Merkel kann Bundestag nicht vertrauen
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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du noch denken oder denkst Du schon selbst?“

7 Kommentare

  1. https://www.globalresearch.ca/salisbury-nerve-agent-attack-reveals-70-million-pentagon-program-at-porton-down/5636361
    Ist doch Alles bekannt gewesen, wenn doch nur unsere Journalie in Übersee recherchiert hätte. Und einen Tag vor der Vergiftung der Skripals hat Porton Down -die britische Giftküche, die mit 70 Millionen Dollar für das Pentagon-Programm neue Viren, Bakterien entwickeln soll für Chemische, Biologische Kriegswaffen, mit dem britischen Militär ‚Toxic Knife‘ Manöver absolviert, das sagt Lawrov öffentlich, diese Manöver finden jedes Jahr statt.
    http://www.voltairenet.org/article200450.html
    Und die Pharmaindustrie profitiert auch vom Pentagon-Auftrag, sie soll Gegenmittel entwickeln, denn auch natürliche Erreger wie Ebola sollen als Kriegswaffe dienen.
    Wahrscheinlich, nach oberen Wahrheiten, muss nun viel verschleiert werden. Wer liest schon auf Global Research und Voltairenet.
    Wurde uns nicht erzählt, dass diese Waffen und deren Entwicklung verbannt wurde in den 90iger Jahren mit der UN-Convention? Aber wahrscheinlich haben die USA/UK/Israel dagegen gestimmt, denn Israel hat Chemische, Biologische und Atomwaffen, was es geheim hält.

  2. Die linken Linken werden ihrem geliebtem SStasi-Murksel niemals die Wade zwicken.
    Kläffer die bellen beizen nicht.
    Aber zumindest sind sie ein Garant für das funktionieren der Schein-Demokratie.
    Könnte ja sonst jemand auf die Idee kommen, wir lebten in einem Drecksland.

  3. War ja mit dem abschließenden Bericht zum Flugzeug-Abschuß 2014 über der Ostukraine genauso. Die holländischen Käseköppe rücken ihn einfach nicht raus. Die Russen müssen schuldig sein und bleiben.

  4. Wenn alle alles wüssten, gäbe es gar keinen Kapitalismus mehr, der davon lebt andere auszubeuten mit einem Wissensvorsprung. Ausserdem würde ganze Nationen sich der Lächerlichkeit und der kriminellen Strukturen preisgeben, was nicht förderlich für den Stolz einiger Länder wäre. Man stelle sich vor, der Kennedymord, die Mondlandung, 9/11, MH17 etc. würde offenbart werden, dann käme es vermutlich zu Revolten, die noch mehr Opfer, höchst wahrscheinlich die Täter, kosten würden. Dann wären einige Nationen und ihre aktuellen Führer bis auf die Knochen blamiert und ständen vor einem Tribunal. Da ist es doch viel besser, dass andere dieses Wissen zu einer Erpressung nutzen, die viel nützlicher ist.
    Natürlich konnte einige Schweinereien auch aufgedeckt werden, wie der Kriegsgrund für den Irak, der Überfall auf Jugoslawien oder der Zwischenfall in der Tonkin Bucht u.a.. Aktuell wartet die östliche Welt auf eine Erklärung, wie deutsches Chlorgas nach Syrien zu den Rebellen gekommen ist. Na ja in den Westmedien muß das selbstverständlich verschwiegen werden, weil die Mutti es nicht sagen will, wie ihre Giftgaslügen, deren Ursache sie wahrscheinlich selbst erzeugt hat.

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