Altersarmut: GroKo will Flaschenpfand verdoppeln

Altersarmut: GroKo will Flaschenpfand verdoppeln BRDigung: Spätestens seit Angela Merkel wissen wir verbindlich, dass Armut keine Schande ist. Wenn schon nicht gottgewollt, so ist es doch zumindest das unvermeidbare Symbol eines funktionierenden Kapitalismus. Ohne Armut, als krassen Gegensatz zu überbordendem Reichtum einiger weniger, wäre das Gefühl des „reich sein“ nur halb so schön. Wer wollte dem oberen einem Prozent unserer Gesellschaft eine derartige Entwürdigung oder Schmach antun? Exakt das weiß auch die Kanzlerin aller Lobbys und bleibt mit Bezug auf den sozialen Rand deshalb zurecht eisern.

Umso mehr Leute nun in Deutschland verarmen, desto größere Glücksgefühle können jene Menschen entwickeln und erfahren, die überhaupt das Nötigste haben. So können auch sie sich noch auf der Siegerstraße wähnen. Gerade in Zeiten, in denen immer mehr Menschen sogar von den Tafeln, an die dezenter zugänglichen Mülleimer verdrängt werden. Für sie ist der körperliche Einsatz bei den Schieber- und Schubsereien an den Tafeln nicht mehr machbar. Dort dominieren in manchen Regionen (wie in Essen) die starken Teens und Twens, die das wenige Geld was ihnen der Staat hier zukommen lässt, in die Heimat transferieren müssen, damit die Familien dort ihren sozialen Status verbessern können. Dafür sind sie dann auf die hiesigen Tafeln angewiesen und auch bereit, um die besten Lebensmittel zu kämpfen. Exakt wie wir es von willigen Teilnehmern einer Leistungsgesellschaft erwarten. Nachfolgend eine kurze Würdigung dieser markanten Merkel-Politik:

Altersarmut: GroKo will Flaschenpfand verdoppelnDie hier geschilderten (angeblichen) Missstände sind also bei der Regierung angekommen. Jetzt gilt es verlässliche Mittel und Wege zu erarbeiten, um diese Unpässlichkeiten für den Staat recht kostenschonend, um nicht zu sagen „billig“, zu beheben. Das sind wir den Reichen schuldig. Dank der Grünen hat sich das Flaschenpfand bereits als soziale Grundsicherung für bestimmte Gesellschaftsschichten in Deutschland bestens etabliert. Soviel soziale Weitsicht hätte damals niemand den Grünen zugetraut. Eben jene Ökofaschisten, die seinerzeit vereint mit SPD-Kanzler Gerhard Schredder die Verarmungsmöglichkeiten, dank Agenda 2010[Wikipedia], um wesentliche Spielarten bereicherten.

Leider haben die vielen Preissteigerungen bei den Lebenshaltungskosten das eher „statische Flaschenpfand“ inzwischen um einiges entwertet. Genau an dieser Stelle könnte die nicht minder asozial eingestellte Angela Merkel nun erheblich bei der Bevölkerung punkten. Dazu müsste sie nur, als geschäftsführende Kanzlerin, für eine sofortige Verdoppelung des Flaschenpfands eintreten. Aufgrund dieser überaus sozialen Ambition wäre mit einer überwältigenden und vor allem parteiübergreifenden Zustimmung zu rechnen.

Um das auch für die Volksvertreter ein wenig genussvoller zu gestalten, böte es sich an, dies mit der der nächsten Erhöhung der Diäten zu verbinden. So müssten die zahlreichen Abgeordneten nicht ganz so ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie sich wieder mehrere hundert Euro pro Monat aus dem Staatssäckel genehmigen. Besonders geschickt wäre es, die Diätenerhöhungen generell mit der Anpassung des Flaschenpfands zu verbinden, um dieser Diäten-Zeremonie den passenden sozialen Rahmen zu verleihen. Schließlich wissen die Alten an den Mülltonnen sehr wohl was „diäten“ bedeutet.

SPD um Konzepte nicht verlegen

Altersarmut: GroKo will Flaschenpfand verdoppelnArmutsbeseitigung, die dem Staat nichts kostet, ist immer eine Win-Win-Situation. Ähnlich wie die Tafeln, die auf das soziale Gewissen der Wegwerfgesellschaft setzen, sollte es sich mit dem Flaschenpfand verhalten. Sicher, hier geht es jetzt nicht darum 22 agile Flaschen von Bayern-München zu monetarisieren. Nein, es geht um größere Projekte. Es geht darum, überall in der Republik die Mülleimer wieder zu Goldgruben der Bedürftigen zu machen. Sodass sich diese abseits von dem kräftezehrenden Überlebenskämpfen an den Tafeln, still, heimlich und unbeobachtet, zu jeder Tages- und Nachtzeit, ihr Zubrot aus den Mülleimern angeln können. Um themengerecht bei einer (a)sozialen SPD-Weisheit des Franz Müntefering zu bleiben:

Altersarmut: GroKo will Flaschenpfand verdoppeln„Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“ […]
„Nur wer arbeitet, soll auch essen.“
so von ihm postuliert am Dienstag 9. Mai 2006 in der Bundestagsfraktion der SPD zum geplanten „SGB II-Optimierungsgesetz“ ZEIT online 10.05.2006, taz 11.05.2006!

Nun, dahinter muss sich auch Angela Merkel nicht verstecken. Als neuer Grundsatz für die Wiederauflage der nächsten GroKo ist das ein idealer Einstieg. Jetzt gilt es, mit der Verdoppelung des Flaschenpfands, schnellstens die Anreize zu erhöhen, dass die Bedürftigen vor lauter Gier wieder ins Schwitzen kommen und zur weiteren Müllvermeidung den Müll gleich dreimal nach den inneren Werten unserer Wegwerfgesellschaft durchwühlen. Konkurrenz von den Neudeutschen an der Mülltonne brauchen die Alten nicht zu fürchten. Diese Form des Nebenerwerbs ist definitiv unter der Würde besagter Klientel und mit deren Werten daher nicht kompatibel. So wird zumindest der Verdrängung der Biodeutschen von den Mülltonnen, anders als bei den Tafeln, gesichert ein Riegel vorgeschoben.

Altersarmut: GroKo will Flaschenpfand verdoppeln
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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du noch denken oder denkst Du schon selbst?“

17 Kommentare

  1. Das ist doch die Essenz des Kapitalismus. Wie schon früh in den U.S. hilft man den Obdachlosen, den Bedürftigen mit Nächstenliebe aus privater Tasche. Da das Kapital sich nun so angereichert hat bei ca. 1% Bevölkerung, und denen das noch nicht genug ist, muss der Staat seine Sozialprogramme zurückfahren. Die Tafeln sind der Überfluss einer übersättigten Konsumgesellschaft. Adee, soziale Marktwirtschaft ! Aber, da wir in Kriegszeiten leben, kann sich die 1%-Oberschicht ein für ihr Überleben zum Doonday sicherstes Luxusquartier schaffen. Dafür hat DE den 5km-Tunnel der Sowjets an einen Reichen versteigert. Der sieht sich in der glücklichen Lage, diese Quartiere auszustatten, und sagt, es gibt keinen besseren, sicheren Platz auf Erden als diesen Tunnel in DE. Die Liste seiner Kunden ist geheim. Er hat reichlich Erfahrung aus den USA. Auf Forbes werden einige Luxusquartiere von Livos gezeigt.- Finde den Link i.M. leider nicht bei mir.
    http://www.globalresearch.ca/is-the-trump-administration-already-over/5573287
    https://www.vice.com/en_us/article/bnpy5m/this-guy-is-building-doomsday-shelters-for-billionaires-111 hab’s noch gefunden

  2. Na das is ja mal hart!
    Ein Verdrängungskampf ist erstmal noch gar nicht absehbar. Denn unsere neuen besseren Deutschen würden um’s Verrecken keine Pfandflaschen sammeln. Das lässt deren vererbter Stolz nicht zu.
    Erst wenn die die noch nicht so lange hier leben, eine Sklavenkaste etabliert haben, dann wird es zu einem Konkurrenzkampf kommen.
    Erst wenn Hans und Klaus, die für Achmed und Mahmut arbeiten, mit den Sklaven von Mehmet und Mohamed aneinander geraten und nicht mehr von jeder Flasche 10 Cent statt 15 Cent bekommen, erst dann begint der Krieg unter den Sklavenrentnern…

    ICH hab die Alte nicht gewählt!

  3. Eine traurige Satire die eigentlich nur noch wütend macht. Aber das hat mit Kapitalismus oder Marktwirtschaft nichts mehr zu tun. Das ist eine völlig neue Stufe der links-grünen Neofaschistischen Ideologie. Geboren in kranken Hirnen einer einst verfolgten Menschengattung und das umgesetzt von willigen, geistig niedrigen Handlangern……
    Und der Michel schweigt und grinst dümmlich……

  4. Muttis vielzitierte Werte sind leider nicht für den Verzehr bestimmt und wer diese einfordert, erhält so etwas wie Freiheit sich um seine Mahlzeiten selbst zu kümmern. Der trettinsche gemeine Flaschensammeler darf selbstverständlich auch seinen Unmut darüber äußern, wie die Essener Tafel und bekommt er es dann mit Muttis Sturmabteilung, der Anfifa, den Grünen und anderen Vasallenorganisatinen zu tun, da die Werte natürlich nicht für jeden da sind. Zunächst sind die erst einmal für die herrschende Eliten vorgesehen und wenn noch Essensmüll übrig bleibt, bekommt das Gesindel auch noch etwas ab, aber nur wenn die kuschen. Gemeint ist nicht das grüne Gesindel, das im Muttis Auftrag dieses Land platt macht, dafür werden auch im Bundestag platte Reden in Platt von platten Abgeordneten gehalten, der neuen Amtssprache in dem Land in dem wir (Bundesbande und Grüne) sehr gut wohnen auf Kosten des steuerzahlenden Packs. Dabei ist das alles nur ein riesiges Missverständnis, die Mutti liebt uns doch alle, alle Menschen na ja und die Grünen auch.
    Sie ist dazu bestimmt, Europa zu retten, sagt sie jedenfalls. Und wo Europa liegt, also nicht die Göttin, weiß sie ganz genau. Schließlich hat sie auch einen Puppendoktor, okay der Kopf fiel dann später wieder ab.
    Da hat sie so einen Globus Marke Eigenbau, ich glaube von dem vorherigen Führer übernommen, da steht alles drin. Nur hat man den laienhaft zusammengebaut und Russland, Weißrussland sowie die Ukraine sind komplett verschwunden, ist so ähnlich wie in US Schulen. Kriegsministerin hatte bereits ihre sieben Kinder in Marsch gesetzt, leider in die falsche Richtung. Dem Damenkränzchen kann aber geholfen werden, auf Bing maps ist zu sehen, daß Europa bis an den Ural geht, also nicht auf Google (link: https://binged.it/2CVAiUR) und die Ukraine liegt mehr oder weniger in der Mitte Europas.
    Aus dieser Sicht erscheinen die Reden der Mutti und ihrem Gefolge in einem ganz anderen Licht. Da machen auch die Überfallpläne auf Russland und vorher auf die Ukraine richtig Sinn. Da finden tagtägliche Bombardement unserer echten Naziverbündeten statt und die westliche Wertegemeinschaft verliert kein Wort darüber. Ist aber klar, wenn die nicht wissen, wo Europa liegt, können die nichts dafür.

    • Der Flaschenpfand: die gesetzlichen Grundlagen wurden unter der Regierung Kohl von dessen Umweltministerin (eine gewisse Dr. Angela Merkel) gelegt, allerdings mit einer Übergangszeit von so viel Jahren, dass sie mit den Folgen dieses Pfandflaschenwahns nicht mehr in Verbindung gebracht wird. Trittin als ihr Nachfolger war nur so gehässig, völlig teilnahmslos das alles genauso umsetzen zu lassen, wie sie es geplant hat, ohne auch nur einen Finger dagegen krumm zu machen. Die CDU (nun in der Opposition) hat nicht gewagt, das auch nur ansatzweise zu kritisieren.

      (Also nicht immer den Trittin dafür verantwortlich machen… )

  5. Googelt mal „Mont Pelerin Society“ und es ab ein gutes Video bei YouTube von der „Die Anstalt“, welches genau dieses Thema behandelte.

  6. Es war wieder mal ein Beispiel, wie bei geringstem Anlass sofort wieder die NAZI-Keule geschwungen wird. Der ehrenamtliche Leiter der Essener Tafel wird als „Rassist“ diffamiert, weil er Verhaltensweisen einiger dieser Bürger mit Migrationshintergrund kritisierte.

    Das ist ja an Dummheit kaum noch zu übertreffen: sollen damit Flüchtlinge allgemein (oder hier Araber speziell) damit als eigene Rasse bezeichnet werden? Damit wären aber genau diejenigen, die so etwas machen (wenn auch nur aus Dummheit und über Umwege), Rassisten.

    • Hab gerade in der Zeitung gelesen, das so ein ultra linker Drecksverein einen bundesweiten ! Aufruf gestartet um das geplante rechte Treffen am 20.04 in Ostritz aufzumischen. Man soll : Zitat : “ Busunternehmer dazu bewegen, Busse für die Fart zum Nazitreffen …….zur Verfügung zu stellen….“ Wie dieser „Überredungskünste“ aussehen darüber schweigt das Blatt…..

  7. Ich verstehe den ganzen Bohei um die Tafeln nicht. Da gäb’s bei mir eine HAUSORDUNG die aus einem Satz besteht, angeschlagen in 20 verschiedenen Sprachen: „Wer sich nicht benimmt fliegt raus – Basta.“ Das durchsetzen und – End of Story.

    • DAs kannste aber in der BRDDR nicht machen. Denn dann bist Du sofort und automatisch ein Nazi und hast die Brut der Antifanten (genau, dass sind die, die auf ultra links machen, sich aber in die Farben des „1000-jährigen Reichs“ gewanden.
      In Schritt 2 hast Du wegen Deiner Nationalsozialistischen Umtriebe auch gleich den Verfassungsschutz am Tisch sitzen. (Wobei ich mich immer wieder frage was der eigentlich schützt, wo wir doch gar keine Verfassung haben.)

      Aber ganz ehrlich, ich würde wie Du auch das Hausrecht anwenden.

  8. So weit ich weis, hat jede Tafel ihre „Hausordnung“ wo auch der „Benimm“ festgelegt ist. Nur es ist keiner da, der das auch durchsetzen könnte. Die ehrenamtlichen Rentner sind dazu nicht in der Lage und einen Wachdienst wie z.B. in Asyl Heimen und Arbeitsagenturen kann sich keine Tafel leisten. Auf die Polizei kann man ja auch nicht bauen, die ist mit Wichtigerem beschäftigt….

  9. Ja-ja, da haben wir jetzt den Salat. Nur weil es in Italien kein Flaschenpfand gibt, gewinnen die bösen Populisten. Bei uns sammelt der Pöbel, in Italien schiebt er Langeweile und kommt so auf dumme Gedanken.

  10. „[…] Armutsbeseitigung, die dem Staat nicht kostet, ist immer eine Win-Win-Situation. Ähnlich wie die Tafeln, die auf das soziale Gewissen der Wegwerfgesellschaft setzen, sollte es sich mit dem Flaschenpfand verhalten. […]“

    Die Anhebung – gleich die Verdoppelung – des Flaschenpfandes, ist eine äußerst heikle Sache!, welche für die SPD – wieder – nach hinten losgehen könnte!

    50 Cent sind inzwischen auch für den „Normalbürger“ ein ansehnlicher Betrag und so könnte es dann passieren, dass sich das „Angebot“ an Pfandgegenständen nicht nur nicht verbessert, sondern sogar noch drastisch verschlechtert!

    Das kann selbst nicht im Sinne der asozialen SPD liegen! Da sollte sich „Schnorrer-Martin“ mal nicht so sicher sein!

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