Gott Sucht Luxus, die Kirche muss es kaschieren

Gott Sucht Luxus, die Kirche muss es kaschieren In Go(l)d we trust: Nicht bilanzpflichtig, steuer­frei und ziem­lich diskret. Leben wie Gott in Deutsch­land, dank Kirchen­s­teuer! Man muss nur recht fest daran glauben und die (h)eiligen Wege ins Paradies des Mam­mon ken­nen. Mit dieser fes­ten Überzeu­gung und der Autorität Gottes aus­ges­tat­tet, vertreten durch seine hiesi­gen Wolfs-Hirten, ist der Erfolg garantiert. Nur die kleinen Schäfchen, die müssen halt wie immer dran glauben, da gibt es keinen Dis­pens und noch weniger Aus­nah­men. Fach­leute wis­sen schon lange, dass das “große Evan­geli­um des Haben” die allein­selig­machende The­olo­gie auf diesem Plan­eten ist.

Sich­er, in aller Regel ist die Kirche sehr spend­abel, zumin­d­est wenn es darum geht das 157. Kirchen­dach in Rom zu ver­gold­en oder die trotz Zöli­bat her­vorge­bracht­en Leibesfrüchte ihrer Treuesten auskömm­lich zu ali­men­tieren. Was also die eige­nen Wür­den­träger, mithin die wahren Vertreter Gottes anbe­langt, kann und darf man ein­fach nicht geizen. Ist doch Ehren­sache! Da ist der leib­haftige Tebartz-van Elst das let­zte berühmte Aushängeschild dieses Vere­ins. Kol­le­gen von ihm sind da nach­weis­lich sehr viel diskreter … aber nicht zwangsläu­fig beschei­den­er. Lei­der bleibt nach so wichti­gen Investi­tio­nen und Ver­sorgungsauf­gaben nicht son­der­lich viel Knete übrig, dass man auch soziale Pro­jek­te für die Schäfchen aus dem 26 Mrd. Euro Ver­mö­gen ein wenig üppiger sub­ven­tion­ieren kön­nte. Ganz im Gegen­teil. Zu groß ist die Angst, dass von diesem Schatz auch nur das Ger­ing­ste abhan­denkom­men kön­nte.

Exakt mit den Argu­menten der Bedürftigkeit fasst man sogle­ich den Bedürfti­gen stets mit noch größer­er Freude etwas tiefer in die Tasche, auf dass sich der Klin­gel­beu­tel, Gott zum Wohlge­fall­en, noch schneller und prächtiger beult. Ist es doch auss­chließlich für den guten und gottge­fäl­li­gen Zweck und natür­lich für die Leichterung des allzeit geplagten Gewis­sens der sündi­gen Schäfchen. Hät­ten wir unter­dessen nicht längst gel­ernt, dass sich Herrschaft und Klerus arbeit­steilig von den Schäfchen nähren, stän­den wir jet­zt dumm da:

Gott Sucht Luxus, die Kirche muss es kaschierenHalte du sie dumm, ich halte sie arm.

Das vorste­hende Mot­to ist immer noch bran­dak­tuell, lediglich die Akteure sind neuzeitlich andere. Die Abzocke geht heute nicht mehr so grob­schlächtig von­stat­ten wie ein­st­mals. Mit zunehmender Bil­dung muss man das etwas feinsin­niger ange­hen, aber es funk­tion­iert nach wie vor. Es ist und bleibt natür­lich für Gott ein lohnenswertes Geschäft. Warum son­st hätte er den Men­schen schaf­fen sollen, wenn diese nicht für ihn (an)schaffen soll­ten. Mal ganz ehrlich, wer macht denn heute noch etwas selb­st­los? Wäre es für ihn doch viel zu bil­lig in sein­er All­macht, sich alles gle­ich selb­st recht zu machen?

Gottes Vertretern zu widersprechen ist riskant

Und so bilanziert hier eine böse Pos­tille auf andere Art die (schein)heilige Kirche: Als hätte es den Protz-Bischof nie gegeben: Bistümer hort­en Mil­liar­den — und schweigen[Locus]. Da sind es dann 27 Bistümer die auf 26 Mrd. Euro hock­en. Mein Gott, wie viel schöne Panz­er und Kampf­flieger man dafür schon erste­hen kön­nte, um Gottes Ehre zu vertei­di­gen? Auch über die Form der Kap­i­ta­lan­la­gen schweigt man sich in den Bistümern diskret aus. Ob jet­zt beispiel­sweise in die Rüs­tungsin­dus­trie, Nahrungsmit­tel, festverzinsliche oder Risikoak­tien investiert wird, bleibt größ­ten­teils ein göt­tlich­es Betriebs(wirtschafts)geheimnis. Wobei sich Rüs­tungs- oder Phar­ma-Titel (Ver­hü­tungsmit­tel) zu jed­er Zeit beson­ders gut ren­tierten und damit Gottes Wohlge­fall­en erre­gen soll­ten.

Gott Sucht Luxus, die Kirche muss es kaschierenSoweit man nun zum Kreis der sündi­gen Schäfchen gehört, ist es unschick­lich tiefer in solchen Gotte­san­gele­gen­heit­en zu bud­deln. Da fragt man sich nur noch, ob die Kirchenoberen beim Studi­um der Bibel etwa bei ein­er Prax­isübung zum “Gold­e­nen Kalb” Halt gemacht haben und steck­en geblieben sind? Sucht man hinge­gen bei dem ans Kreuz genagel­ten Aushängeschild, namens Jesus, nach ver­gle­ich­baren Hin­weisen zu einem Leben sein­er Vertreter in Prunk und Glo­ria, dann geht man ins Leere. Den hat man erfol­gre­ich zum ober­sten Ham­pel­mann der eige­nen Ambi­tio­nen umfunk­tion­iert. Demzu­folge dürfte die später im Neuen Tes­ta­ment erwäh­nte “Tem­pel­reini­gung” ein über­aus unan­genehmes The­ma für den aktuellen Klerus sein. Das wird es wohl auf Ewigkeit­en noch nicht bis ins Prax­is-Sem­i­nar sein­er Laut­sprech­er schaf­fen.

Die nötige Glaub­würdigkeit dieser Kaste stellt sich erst wieder ein, wenn man ihnen ohne Groll eine Gottesver­wech­slung zubil­ligt. Ihnen also vor­be­halt­los zugeste­ht, dass ihr ober­ster Dien­s­therr seit sehr lan­gen Zeit­en ziem­lich gehörnt ist (das haben sie selb­st besorgt) und auch noch einen mächti­gen Pfer­de­fuß hat. Das entspricht der kor­rumpierten Leben­sprax­is und ist ziem­lich weit weg von dem, was man emo­tion­al mit dem GOTT verbinden möchte, den JESUS einst offen­barte. Und da ste­hen sie nun und kön­nen nicht anders.

Gott Sucht Luxus, die Kirche muss es kaschieren
9 Stim­men, 4.89 durch­schnit­tliche Bew­er­tung (97% Ergeb­nis)
Wir exper­i­men­tieren. Man kann sich diesen Artikel auch vor­lesen lassen. Lei­der klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbe­holfen. Wer damit klarkom­men kann, der mag sich gerne eine Vor­lesung geben lassen!
Immer noch und auf alle Zeit total kosten­los … unsere Mail-Benachrich­ti­gung, sobald neue Artikel hier erscheinen. Es geht ganz ein­fach: ein­tra­gen, Bestä­ti­gungs­mail kommt post­wen­dend (bei großen Mail­providern auch den SPAM-Ord­ner prüfen), dort Bestä­ti­gungslink klick­en und alles ist schon erledigt. Kann jed­erzeit genau­so unkom­pliziert abbestellt wer­den. Jede Mail enthält enst­prechende Links dazu. Also? Worauf noch warten?

Avatar
Über WiKa 2288 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

28 Kommentare

  1. “Gott sucht Luxus”

    Das ist nicht Gott, son­dern der Teufel. Sollte eigentlich jed­er langsam erken­nen — so nach Jahrtausenden — diese VER-wech­slung —

    Der Malleus malefi­carum war auch sehr prak­tisch für die Kirche. Grund- und Immo­bilienbe­sitz häufen. Den Toten kon­nte man alles abnehmen —

    • Inter­es­sant, die ver­schiede­nen Teufel in der Geschichte des Men­schen. Hier meine Deu­tung :
      Die Natur ist oft grausam für alle Lebe­we­sen. Dem Men­schen ist der Ver­stand gegeben, Gefüh­le haben alle Lebe­we­sen. Während der Evo­lu­tion, sie ist im Gange, haben Men­schen schreck­liche Natur­ereignisse erlebt, wie Vulka­naus­brüche, Fluten, Aster­oid-Ein­schläge auf der Erde. Diese schreck­lichen , natür­lichen Ereignisse haben den Men­schen geprägt, weil er sich all das nicht erk­lären kon­nte, bemühte er den Mythos der Geis­ter, Reli­gio­nen ent­standen so. Da unsere Erde aber auch wie ein “Paradies” erscheint, sie ver­sorgt den Men­schen mit Nahrung, gibt Wärme, Gebor­gen­heit unter Seines­gle­ichen, bildet ein Sozial­ge­füge, die Schön­heit der Vielfalt an Lebe­we­sen. So sind gute und ungute Gefüh­le im Men­schen ver­ankert. Der freie Wille ist nicht ange­boren, der Men­sch muss sich entschei­den in sein­er Lebenslauf­bahn zwis­chen Human­ität oder wie A. Schopen­hauer sagt. : “Der Wille ist der uner­sät­tliche Trieb des Begehrens (sprich Gier).” Die Entschei­dung gut zu Sein oder schlecht (böse) liegt in der Natur und des Men­schen, der ein Teil dieser Natur ist, dem aber Ver­stand gegeben ist, er kann das “Ganze”, wie Ein­stein for­muliert, neben seinem Eigen­nutz, im Blick haben.

      • Seit Ewigkeit­en beherrschen die ganzen Teufel diese Welt — inklu­sive Him­mel und Hölle. Warum? Ich kann den genauen Grund nicht find­en

      • Nun, das der liebe Gott dem Men­schen den Ver­stand gegeben hat halte ich doch für eine sehr ein­seit­ige Betra­ch­tungsweise. Nur weil wir “Gotte­skinder” meinen, wir seien die Kro­ne der Schöp­fung muss es ja noch lange nicht so sein. Aber solange wir uns “die Erde unter­tan” machen dür­fen strotzen wir lieben Men­schenkinder ger­adezu vor Hochmut, Selb­stüber­schätzung und — DUMMHEIT. Es wäre schön wür­den alle Lebe­we­sen von neu­traler Seite auf ihren Ver­stand hin geprüft wer­den. Mal sehen, wie gut da die Men­schen wohl abschnei­den wür­den ;).

        • Wir haben eine total lück­en­hafte Pro­gram­mierung. Unser Bewusst­sein / Gehirn ken­nt nur Him­mel, Erde und Hölle. Mehr kön­nen wir nicht denken, weil uns mehr nie erzählt wor­den ist. Wie kann man dann darüber­hin­aus denken?

          • Nicht ganz kor­rekt :
            Wir sind voll auf “Mein Auto, mein Haus, mein Trau­murlaub” kon­di­tion­iert. Und mit jedem Werbespot den wir uns rein ziehen wird das gefes­tigt !!!

            • So läuft es auf dieser Welt eben. Kom­plett auf Materie fix­iert (kaufen, kon­sum­ieren, etc.) Wie diese Welt funk­tion­iert, zum Beispiel Bewusst­sein / Geist — in diese Rich­tung kön­nen wir nichts wis­sen. Und darüber nach­denken machen wir auch nicht, weil wir davon immer bestens abge­lenkt wer­den

          • Ger­ade in Deutsch­land, dem Land der Dichter und Denker, kann man sich bilden an deren Lit­er­atur und Philoso­phie, Lebens-Philoso­phie. Der Ver­stand, die größte Ansamm­lung grauer Gehirnzellen im Frontal-Gehirn, dahin­ter das Lim­bis­chen Sys­tem mit den Man­delk­er­nen ist die Vorstufe dieses Gehirns für Gefüh­le, War­nung bei Gefahr, für Liebe, Hass. Das gehört zur Emo­tionalen Intel­li­genz ( EQ ). Mit dem Ver­stand bekam der Men­sch Ver­nun­ft. Schopen­hauer zitierte gern aus Goethes Faust: “Er nennt’s Ver­nun­ft und braucht’s allein tierisch­er als jedes Tier zu sein.” Ein Wort ist erst­mal eine Anrei­hung von Buch­staben, aber je nach Lebenser­fahrung hat ein Wort eine gefühlsmäßige Bedeu­tung, das Wort ist mit ein­er Spi­rale von Gefühlen umgeben. Tiere haben auch ein paar Graue Zellen, aber ihre Zen­soren, Gefüh­le sind auf Gefahren-Erken­nung, Nahrungssuche, Vor­sicht entwick­elt, wichtig zum Über­leben, und für uns eben­so immer noch. Und übri­gens, wir ken­nen doch Intel­li­genz-Maschi­nen, wie gesagt Maschi­nen vom Men­schen geschaf­fen, eine Wun­der­bare Mas­chine, die ich ger­ade benutze, und was man alles damit machen kann ! Diese Mas­chine hat aber kein Bewusst­sein, der Men­sch ist sich seines Ichs bewusst, wo es liegt ist nicht nachgewiesen, manche Tiere haben es auch, wenn sie sich im Spiegel wieder­erken­nen. Das größte Gedächt­nis aber hat die Natur, Buchti­tel von Rupert Shel­drake, Bio­chemik­er und Zell­bi­ologe: “Das Gedächt­nis der Narur.” Das Geheim­nis der Entste­hung der For­men in der Natur. Eine Abbil­dung in seinem Buch in Kapi­tel ‘Ewigkeit und Evo­lu­tion’ zeigt das Früh­sta­di­um von 5 Embry­onen der befruchteten Eizelle : Fisch, Schild­kröte, Huhn, Kan­inchen, Men­sch. Sie zeigt bei allen 5 frühen Embry­onen die Kiemenspal­ten zwis­chen Augen und Vorder­glied­maßen. Die kleine, struk­tur­lose befruchtete Eizelle, aus der ein jed­er von uns her­vorg­ing, besitzt eine poten­zielle Erin­nerung an alles, was jedem einzel­nen ihrer Vor­fahren wider­fahren ist.” Es bleibt noch viel zu erken­nen in unser­er Natur, aber Natur­wis­senschaften sind den Deutschen, die mal gro0e Denker, Inge­nieure her­vorge­bracht haben, nichts wert heute. Haupt­stu­di­en­fäch­er sind BWL, Jura. Man kann auch als Auto­di­dakt sich Wis­sen aneignen, und ein Leben lang ler­nen. Das wussten schon die alten Griechen, ~300 B.C. auf ein­er Steintafel gefun­den, dieser Rote Lebens­faden: “In der Kind­heit lerne dich zu benehmen, in der Jugend lerne deine Lei­den­schaft zu zügeln, in den reifer­en Jahren lerne gerecht zu sein, im Alter lerne weise zu sein,
            und stirb ohne Reue.”

  2. Gottes Ver­wech­slung ?????
    Als Christ kann ich mir da ein schiefes Grin­sen nicht ver­beißen.….
    “Das ist die Wieder­hol­ng ein­er beim bib­lis­chen Geschichte.……” wet­terte unser alter Pfar­rer zu diesem The­ma voriges Jahr von der Kanzel. Er spielte auf die Geschichte von der Anbe­tung des “gold­e­nen Kalbes” an.
    Ich glaube unsere Kirch­fürsten, allen voran die Katholis­chen, sind wieder so weit. Und sie haben Mil­lio­nen Jünger, welche fleißig mit beten. Inbrün­stiger als in jedem Gottes­di­enst.…

  3. Wenn es den Men­schen schlecht geht, sind die Kirchen voll. Wenn die Kirchen nicht voll sind, geht’s den Men­schen (noch) nicht schlecht genug. Den Kirchen geht es (materiell) immer gut.
    Nach dem Gewit­ter gehen die Affen auf eine Anhöhe und schimpfen und reck­en die Fäuste gen Him­mel.
    Reli­gion ist für Denk­faule.
    Die Kirchen waren und sind Maden im Speck.
    Wenn die Mönche mor­gens gegen 7.00 bet­teln gehen, ste­he ich auch an der Straße und sage: Du bekommst nichts, du bist schon viel zu fett. Irgend­wann werde ich Ärg­er bekom­men…
    Für etliche Arme und Kranke mag religiöse Hoff­nung Heil brin­gen, ich sehe feiste Män­ner­bünde, seit Jahrtausenden, auf der ganzen Welt, die die Lehre nicht leben, und die Geschicke der Welt regieren. Allen voran die Auser­wählten.
    Selb­st Bud­dha bekommt heute in Tem­pel­neubaut­en einen Heili­gen­schein ver­paßt.
    Inzwis­chen auch zur Reli­gion verkom­men.
    Div­i­dende et impera (Volk­er Pis­pers).

  4. DAS GOLDENE KALB ist deut­lich, ja es ist eksis­tent, wie bekom­men wir den gefal­l­enen alten guten luz­ifær wieder zurück in den him­mel dann wære alles ein­fach­er für die men­schheit.

    • @heinriich v. weyde
      Sehr gute Frage.

      “wie bekom­men wir Luz­ifer wieder in den Him­mel”
      Indem man das als Men­sch wieder umkehrt worin Luz­ifer fehlte.

      Luz­ifer set­zte sein Ego über das Ganze, als er meinte er wäre Größer als Gott, (die Sin­gu­lar­ität), und ihn ver­suchte. Was er laut der Luz­ifer Geschichte ja auch schaffte. Als er dann jedoch über Gott hin­aus trat, merk­te er, daß er sich nicht mehr hal­ten kon­nte, weil außer­halb der Sin­gu­lar­ität eben noch nichts war, wodurch Luz­ifer aus Gott fiel. Wenn es aber außer­halb der Sin­gu­lar­ität noch nichts gibt, dann kann Luz­ifer auch nir­gends anders hin­fall­en als immer tiefer in sich zusam­men, wodurch er sich schließlich immer mehr in sich verdichtet. (Luz­ifers Zorn verdichtete über seinen Fall immer mehr)

      Das Göt­tliche Prinzip ist das Ganze. Diese Sin­gu­lar­ität teilt das Ganze unter Allen auf. Luz­ifer ist nicht das Ganze, son­dern als Engel Teil des ganzen, will aber alles haben und in sich vere­inen, um so größer als das Ganze zu wer­den.

      Ohne Luz­ifer gäbe es jedoch kein Leben. Wenn Luz­ifer also wieder kom­plett bei Gott wäre, gäbe es auch kein Leben mehr. Das Leben ist ein Vor­gang des Ver­wan­delns des sich mate­ri­al­isierten Luz­ifers, wieder hin zum Ima­teriellem. Und so ver­wan­delt Leben die Materie als Erstes in ima­terielle Empfind­un­gen, und in der Weit­er­en­twick­lung von Leben zu kom­plex­en Lebens­for­men, über das Nach­denken des Sinns dieser Empfind­un­gen wieder zu Gott.

      Luz­ifers Frev­el, Gott zu ver­suchen, wodurch die Ein­heit von Gott und Luz­ifer zer­stört wurde, dürfte also nichts anderes sein, als das, was die Wis­senschaft heute als Urk­nall beze­ich­net, also Him­mel und Hölle (Materie) entste­ht, also wenn aus der Sin­gu­lar­ität die Polar­ität entste­ht.

      Die Luz­ifer Geschichte erzählt ja weit­er­hin, als Luz­ifer sich nach seinem Fall in seinem Zorn verdichtete, (Energie zu Materie wird), die anderen Engel Gottes vor ihm in die Weite flohen.(Der Him­mel entste­ht).

      Doch Gott erbarmte sich Luz­ifers und schick­te seine Engel wieder hin­ter ihm her. Wie sollte es auch anders sein, denn das Einende Prinzip Gottes kann natür­lich nichts anderes als Einen. Der sich in die Unendlichkeit aus­dehnende Him­mel muß sich also wieder zu Luz­ifer zurück biegen, und so entste­ht durch das sich der Him­mel wieder zum sich verdich­t­en­den Luz­ifer biegen muss, die 3. Dimen­sion, die wiederum Raum entste­hen lässt … Zeit …

      Um es also gut aus­ge­hen zu lassen, sollte das Ego im weit­eren Ver­lauf dem Ganzen mehr dienen als sich selb­st. Dient das Ego mehr sich selb­st als dem Ganzen, dann ist auf Dauer Zer­störung die unauswe­ich­liche Folge. Dient das Ego mehr dem Ganzen als sich selb­st, dann entwick­elt sich alles in die Unendlichkeit.

      Der Wille des alten Egos Luz­ifer ist die Energie. Der Wille kann aber nicht aus sich sein, denn der Wille ist an das gebun­den was er will. Gibt es nichts, gibt es nichts was es zu Wollen gäbe. Also set­zt der Wille etwas voraus was es zu wollen gibt. Etwas was nicht aus sich selb­st ist, ist abhängig. Etwas was abhängig ist, ist ein Diener. Dient Luz­ifer also nicht dem Ganzen, son­dern will um sein­er selb­st Willen, (also des Wol­lens Willen), dann wirkt er zer­störerisch.

      Es ist also schon gut, daß Luz­ifer auch in der Welt der Zeitlichen, und nicht wieder auss­chließlich ganz bei Gott ist. Luz­ifer muß nur ler­nen allem Anderen zu dienen.

  5. net­ter artikel @wika

    Einem wahrem men­schen, ver­langt es nicht nach materiellem, so schw­er es auch fällt in dieser aufge­drück­ten welt. Somit ist die Kath Kirche ne einzige lüge, gegen das Seien und dem heili­gen Geist. Es sind heuch­ler.

    Klin­gel­beutelfüller sind willkom­men, aber neben der kirche ver­hungern die men­schen. Wer in irgen­tein­er form mit kirche zu tun hat, zb öffendlich­er dienst, viele kranken­häuser etc, braucht nur kirchen­s­teuer zu kap­pen und job ist mit weg.

    Was heute als Kirche gese­hen wird, hat mit wahren lehren aus mein­er sicht, aus­drück­lich dazu geschrieben , nichts mehr zu tun. Sind alle der fin­steren Prof­it­seite ver­fall­en und was das zwangsläu­fig mit sich bringt.

    Genau wie gand­hi schon sagte, nur ein gierieger reicht aus, damit kein­er mehr genug hat.….., wie es heute ist muss man nicht beschreiben, weiß jed­er.

    Daher muss man eigendlich die kirche ablehnen, als das was sie wirk­lich verkör­pert. Ist nur eine Mei­n­ung von vie­len.…..

  6. Schön­er bis­siger Artikel auf die Schein­heiligkeit der Kirchen. Natür­lich sollte auch da kräftig aus­ge­fegt wer­den, damit man wieder zu den Wurzeln der Chris­tus Idee zurück find­et.

    Einst gab es Händler, die durch Mehrw­ert­geschäfte und Zin­snahme in Wider­spruch zu den Hütern der Christlichen Lehre geri­eten, also haben die Händler die Hüter der Lehre gekauft, indem sie ihnen schöne Gotteshäuser bauen ließen, sodaß man for­t­an, so man nur genug Buße an die so entste­hen­den Kirchen zahlte, Mehrw­ertverkäufe und Zins­geschäfte täti­gen durfte.

    Aber die Poli­tik war eben­so schlau wie die Händler, denn einst waren die Glaubens­män­ner, auch eine echte Oppo­si­tion zu den Köni­gen der Welt. Auch von ihnen wur­den sie über die Kirchen­s­teuer gekauft. Seit der Staat für die Kirchen Geld über die Steuern ein­treibt, ist es recht still um die Kri­tik der Kirche am Staat gewor­den.

    Dann erschienen die Denker, welche die sozialen Mißstände zwis­chen den Mächti­gen und den ein­fachen Men­schen anprangerten. Also kauften Poli­tik und Händler sie mit Sozialge­set­zen und Sozial­ab­gaben. Seit dem find­et man in der Sozialpoli­tik auch mehr Leute, die um die eige­nen Fleis­chtöpfe besorgt sind, denn um wirk­liche Gerechtigkeit.

    Zum guter Let­zt taucht­en die Jour­nal­is­ten auf, die diesem Tri­umphi­rat ab und zu Paroli boten. Also kaufte die Poli­tik mit der Verge­set­zlichung zur Zwangsab­gabe auch diese ein. Was haben Kirche, Poli­tik, Sozial­is­ten, und Mei­n­ungs­bild­ner stets für sich behal­ten? Das jew­eilige Regel­machen.

    Seit dem diese Posi­tio­nen beset­zt sind, und die Herde eingekreist ist, ist man wieder in eine vor­mo­sais­che Zeit der Geset­zlosigkeit zurück­ge­fall­en. Man erschafft und zer­stört die jew­eili­gen Regeln vol­lkom­men willkür­lich und je nach Bedarf. Um die Geset­ze der Wirk­lichkeit schert sich dort nie­mand mehr.

    Solange man Unter­ta­nen hat, an die man das Ungemach, was durch solch Laster­haftes Ver­hal­ten her­vorgerufen wird, als Buße an diese delegieren kann, ist man ganz darin ver­tieft, sich immer neue Regeln auszu­denken, über die sich dieses Delegieren von Schuld vol­lziehen läßt.

    Und so lebten und ver­sündigten sie sich an der Wirk­lichkeit der Welt, und spende­ten ihre Schuld reich­haltig an alle die ihnen Unter­tan waren. Und wenn sie nicht gestor­ben sind, dann regeln sie das auch heut noch so.

    Aber es gibt sie schon noch immer, die kleinen, aus wirk­lichem christlichen Ver­ständ­nis gebaut­en Gebetsstät­ten, denn es haben sich nicht alle kaufen lassen.

  7. “Die Wurzeln der Chris­tus Idee”

    Wenn dieser Jesus Chris­tus damit gemeint sein sollte. Bildlich betra­chtet, ist er gequält wor­den und an das Kreuz genagelt. Das ist nach mein­er Schätzung Satanis­mus / Okkul­tismus -> Teufel

    • Meinen Sie, daß es die Idee von Jesus war, gequält und gekreuzigt zu wer­den, oder wurde ihm das durch die dama­lige “recht­mäßige” Staats­ge­walt ange­tan? (allerd­ings beklatscht durch das all­ge­meine Volk)

      Wieviel hat sich also in 2000 Jahren getan?

      • Es ist nicht möglich, eine “Erlö­sung” dadurch zu erlan­gen, indem ein ander­er auf bes­tialis­che Weise gequält wor­den ist. Die Geschichte ist eine Sto­ry vom Teufel per­sön­lich

  8. Das ist immer so eine Sache mit dem Glauben, die einen glauben und die anderen sor­gen als Dien­stleis­ter, natür­lich gegen Geld, dafür, dass anständig geglaubt wer­den kann. Da unter­schei­den sich die Zeu­gen Jeho­vas nicht so viel von Sci­en­tol­ogy oder den Kirchen hierzu­lande. Ob Chris­tus arm war ist ein Jahrhun­derte langer Stre­it. Man kön­nte davon aus­ge­hen, dass er arm war, anson­sten wäre er wohl nicht gekreuzigt wor­den. Ist genau­so wie heute.
    Aber der schnöde Mam­mon ist etwas, was das Leben im Die­seits erhellt und ob es das Jen­seits wirk­lich gibt, weiß nie­mand so genau. Bevor das richtig sich­er ist mit dem Jen­seits kann man es sich hier gut gehen lassen, denn Glauben macht wed­er satt noch wärmt er oder andere Angenehm­lichkeit­en. Und warum sind denn die Armen ständig am nervi­gen Beten, weil sie einen Teil abhaben wollen von dem großen Kuchen.
    Gute Gefüh­le macht doch nur der volle Bauch und wenig Bewe­gung. Es soll aber Men­schen geben, die sagen, etwas Gutes zu tun, ist auch befriedi­gend und das muß nicht ein­mal Geld sein. Das ist für Kar­ri­eris­ten unvorstell­bar, aber glück­licher­weise sind wir alle sterblich und wer­den mehr oder weniger fest­stellen, ob es einen Him­mel oder Hölle gibt. Dann ist es allerd­ings zu spät, die Dinge noch zu ändern.

    • Genau die sel­ben bösen Zun­gen behaupten ja in 100 Jahren wer­den die Maschi­nen die Welt regieren und wir müssen bald die Erde ver­lassen. Total genial diese Zunge.

  9. Also, wenn ich Gott wäre, würde ich nicht nur Men­schen und Tiere, son­dern auch ver­nun­ft­be­gabte Wesen erschaf­fen. Na, vielle­icht hat der Alte das ja schon irgend­wo im Uni­ver­sum gemacht, aber nicht auf Erden.

1 Trackback / Pingback

  1. Aktuelles vom 5.1.2018 – mikeondoor-news

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


Ich akzeptiere

*