US-Todeskandidaten doch besser schreddern

US-Todeskandidaten doch besser schreddernLand off the Free: Seit einigen Jahren herrscht in den USA gewissermaßen so eine Art Hinrichtungsnotstand. Es gibt sehr erlesene Gifte, die sind patentiert, stammen aus Europa und werden für die legendäre Todesspritze in den USA benötigt. Die Europäer haben diesbezüglich ihre Abneigung gegen die Todesstrafe entdeckt und liefern entsprechende Substanzen nicht mehr an den größten aller UN-Rechtsstaaten. Seither müssen die Amerikaner überlegen, wie sie ihre Todeskandidaten effektvoll und gesetzeskonform vom Leben zum Tode befördern.

Die Ironie dieser Geschichte will, dass aktuell in den USA ein großer Drogennotstand herrscht. Zu tausenden kommen Amerikaner durch Drogen ums Leben. Das führte bislang hierzu: Trump erklärt wegen Drogenepidemie den nationalen Notstand[Welt]. In diesem Zusammenhang scheint es aber Leute zu gegeben, die sich diese tödliche Situation bezüglich des vorerwähnten Hinrichtungsnotstandes gerne zunutze machen möchten. Was also des einen ungeplanter Freitod ist, könnte doch auch des anderen kalkulierter Zwangstot werden, oder?

Genau darum geht es. Diese Substanzen sollten dann also bei offiziell hinzurichtenden Personen dasselbe bewirken können. Hier mehr zu dieser genialen Idee: Todesstrafe: Opioid soll in das Giftcocktail der Todesspritze[Telepolis]. Aber wie das nun einmal so ist, kann man nicht einfach hergehen und irgendein tolles Gift in den Balg dieser Probanden injizieren. Das muss zunächst einmal richtig erforscht und wissenschaftlich abgesichert werden. Oder ist das nur ein Vorwand?

Todesvarianten

Je nach US-Bundesstaat gibt es durchaus die Möglichkeit, einen Delinquenten zu erhängen, auf dem elektrischen Stuhl zu grillen, zu vergasen oder schlichtweg von einem Erschießungskommando über den Haufen schießen zu lassen. Möglicherweise fehlt die Guillotine in dieser Aufzählung, aber die ist einfach viel zu französisch. Dabei haben wir heute noch ganz andere technische Möglichkeiten. Wir kennen das vom Küken schreddern in Deutschland. Baute man einen solchen Schredder entsprechend groß, ginge das auch mit amerikanischen Todeskandidaten in Sekundenbruchteilen. Der Delinquent selbst hat, außer während der Erwartung seines Todes, kaum was zu leiden. Zack, knack, spritz und weg. Im Nu findet er sich unterhalb, als unbewusster Fleischbrei wieder. Nach Aussagen hiesiger Kükenschredder-Betreiber soll das wirklich ziemlich schnell, effektiv und damit fast human sein.

Wollte man die zum Tode Verurteilten ohnehin schmerzlos und unblutig vom Leben zum Tode befördern, wäre  Stickstoff nachweislich der feinste öffentlich legitimierte Tod. Aber sind wir doch mal ehrlich, dem Grunde nach wollen die Amerikaner ihre zum Tode Verurteilten schrecklich lange leiden sehen, das erst macht den Kick und perfektioniert die Rachelust. Bei Stickstoff würden die Todeskandidaten angesichts des Stoffes noch ein Lächeln auf die Lippen bekommen, das geht ja gar nicht. Offiziell können Sie sich das natürlich nicht eingestehen, weil das ansatzweise mit den Menschenrechten kollidiert, für die sich die Amis andernorts rein gar nicht interessieren.

Der psychische Schaden der Amerikaner

Auch die Nummer mit dem Erschießen ist ihnen einfach zu blutig. Das sieht eben auch nicht nach einem sauberen Tod aus. Die unendlichen und teilweise minutenlangen Qualen eines mit der Spritze malträtierten Todeskandidaten, sieht im Zweifel niemand. US-Todeskandidaten doch besser schreddernSoweit ein erstes Mittel die Muskeln lähmt, kann der Abzuspritzende sodann regungslos Endlosqualen leiden, ohne das ein Beobachter das bemerken würde. Und das ist nach dem Stand der Dinge voll in Ordnung.

Was lehrt uns diese Debatte? Irgendwie sind die Amerikaner bezüglich ihrer Todesstrafe ziemlich beschrubbt bis paranoid. Abgesehen davon unterhalten Sie die weltweit größte Gefängnispopulation überhaupt. Sie stellen knapp 5 Prozent der Erdenbevölkerung, aber 25 Prozent aller Gefängnisinsassen auf diesem Planeten. Wie es aussieht, sind die USA zu jeder Zeit darauf bedacht bei allen Superlativen stets in der ersten Reihe mitzuspielen.

US-Todeskandidaten doch besser schreddern
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Über WiKa 2328 Artikel
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7 Kommentare

  1. Wie kann es sein, dass Amerikanische Ärzte ohne Kontrolle Opioide verschreiben
    dürfen, so dass sie nun eine Drogenepidemie haben, die schwer auszurotten ist. Warum kein Metadon als Ersatz, wie in Europa. Zu den vielen Drogentoten sollen sich nun die zum Tode verurteilten gesellen. Blut, diesen besonderen Saft, will man nicht öffentlich im eigenen Land zeigen, das wird mit der Foreign Police und CIA erledigt.

  2. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Dass es einen Zusammenhang zwischen Bildung und Gewalt gibt, hat die Herrschaft durchaus bemerkt. Es gilt in diesem Fall die Bevölkerung möglichst dumm zu halten, damit sie den ganzen Mist glauben, der ihnen erzählt wird. Blöderweise sind sie bei der Präsidentenwahl nicht darauf reingefallen, daß Clinton für Multikulturelle Beglückung steht, sondern wieder für Krieg und Verderben auf Kosten der US Steuergeldern.
    Die meisten Menschen in den USA glauben auch, Nordkorea liegt neben Kanada und ist deshalb so gefährlich.
    Da muss natürlich auch der eine oder andere zur Abschreckung entsorgt werden, die glauben ohne Bildung auch reich werden zu können.
    Dieses System schwebt auch der Mutti und vor allem den Grünen vor, damit das wirre Zeug, böser Diesel, böses Atom, böses Glyphosat etc. auch von jedem abgekauft werden.
    In den USA ist noch Hoffnung, denn eine Einsicht eingeläutet.

  3. Aber bitte nicht wie in den Schlachthäusern und Tierfarmen unsichtbar hinter Mauern, sondern öffentlich auf den Marktplätzen jeder Stadt. Bei Anwesenheitspflicht und Augenaufklammern 😀

    Oder wie sagte doch der liebe Geaorge Garlin: “Bevor sie dir die Todesspritze infusieren werden deine Arme desinfiziert…”
    Hahahahaha

  4. Hier lese ich diesbezüglich viel UnSachliches: Die zweckmässigste, billigste ergo beste Art der Hinrichtung ist die Guillotine wie sie in Frankreich bis 1977 in Gebrauch war. Da brauchts auch keinen Arzt mehr, der den Tod feststellt. England verwendete bis mindestens Ende der 1960er Jahr den Strick, noch einfachere, daher gute Hinrichtungsart, aber sie muss gekonnt gehandhabt werden, je nach Gewicht des Ver-brechers, wie sie auch am 16.X.1946 und später, in Nürnberg problemlos zur Anwendung kam. Drum, völlig unverständlich, wieso man von diesen beiden, bewährten Methoden abgekommen ist, sie seien unmenschlich. Ja, waren denn die teuflischen Morde dieser Unmenschen etwa menschlich? Die heutige Gefühlsduselei/Gutmenscherei ist unerträglich geworden. Die heutige westliche Gesellschaft ist ziemlich verblödet worden, bringt sich lieber um, als einen Schwerstverbrecher der gerechten Sühnestrafe zuzuführen. Dabei spielt auch die heutige Religionseinstellung einen Streich, denn sie verkennt, dass Jesus selber mehrmals für die Todesstrafe plädierte: Mt.18,6: „…wäre es besser, dass ihm ein Mühlstein um den Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.“. Dito Mk. 9,42 & Lk. 17,2. Ferner Mt. 14,21: „Es wäre ihm besser, wenn er nicht geboren wäre, jener Mensch.“ Lk:4,32: „Die Leute waren erstaunt über die Rede von Jesus, denn sie war voll Gewalt.“ Jesus ist mitnichten der Friedensfürst, als was ihn die neuzeitliche Kirche hinaufjubeln will, sondern man wolle doch mal endlich die Evangelien lesen, wie Mt. 10,34: „….ich bin nicht gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen, sondern das Schwert.“ / Das mit dem mangelnden Gift sind alles hinterlistige Schikanen, um die Rechtmässigkeit der Todesstrafe auch gem. 5/6. Gebot: (richtig übersetzt:) „Du sollst nicht morden.“, denn „Töten“ ist dem Rechtstaat fallweise erlaubt, ja geboten, zu hintertreiben. Drum, zurück zu den Anfängen mit Guillotine u/o Strick. 15.12.17

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