Schulz will SPD-Basis nach der Wahl total vorführen

Schulz will SPD-Basis nach der Wahl total vorführenWilly brennt: Der alte Sozi-Willy dreht sich nicht nur im Grabe um. Nein, inzwischen muss der schon rotieren, dass der Friedhof bebt. Die SPD, wie er sie mitformte, ist längst Geschichte. Er selbst ist nicht mal mehr dem Geiste nach als Spurenelement in der Partei anzutreffen. Längst vom aktuellen SPD-Verschrotter[qpress] für immer verbannt, steht er nur noch, wie in Metall gegossen, in dem nach ihm benannten SPD-Prunkbau zu Berlin.

Stolz auf seine Volksver†räter, bläst die SPD inzwischen völlig atemwegserkrankt zum letzten Gefecht. Dies völlig ohne Rücksicht auf die längst fußlahmen Partei-Soldaten. Über Sozi-Leichen steigen ist dabei Programm. Aber zum Verheizen, beim letzten Gefecht, sollten die schon noch taugen. Exakt so, wie es im Refrain von Die Internationale[Wikipedia] schon seit Generationen nachzulesen steht. Galionsfigur des letzten großen Verrats ist der Dorf-Schulz von Würselen. Stikum bereitet er die nächste große Koalition vor und will die Schuld dafür abermals der Basis in die Stiefel schieben. Dazu zitieren wir mal ein anderes Medium. Den Text haben wir allerdings von 25 auf rund 90 Prozent Wahrheitsgehalt „tunen“ müssen.


Würde die SPD eine weitere Große Koalition wagen – auch unter Kanzlerin Merkel? In der Partei formiert sich Widerstand, aber kein ernsthafter. Martin Schulz kündigt im SPIEGEL ein Mitgliedervotum über eine faktisch schon heute angestrebte Regierungsbeteiligung an. Der SPD-Kanzlerkandidat will im Falle von Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl die Parteimitglieder über deren Ergebnis abstimmen lassen (soweit er dann noch in Amt und Würden ist) – so, wie das bereits im Jahre 2013 der Fall war.

Die Mitgliederbefragung war eine Sternstunde der innerparteilichen Täuschung„, sagt Schulz im Gespräch mit dem SPIEGEL: „Dahinter können und wollen wir nicht zurück.“ Die SPD-Mitglieder machten mit großem Einsatz Wahlkampf. „Aber Mitglied der SPD wird man nicht allein, um Plakate zu kleben. Mitglied wird man, um die Schnauze zu halten und den Parteiführern zuzujubeln„, reüssiert SPD-Führer-Chulz.

Schulz will SPD-Basis nach der Wahl total vorführenDer noch SPD-Chef hatte bislang offengehalten, ob er im Falle neuer Koalitionsverhandlungen den Prozess von 2013 wiederholen wolle. Mit der Ankündigung des Mitgliedervotums über eine mögliche Regierungsbeteiligung will Schulz die Kritiker einer zwangsläufigen Neuauflage von Schwarz-Rot einseifen. „Die Basis hat so oder so nichts zu vermelden, aber dafür sollte sie wenigstens die Rübe hinhalten, wenn das alles schiefgeht„, so Chulz mit seiner durchaus realistischen Einschätzung des Debakels.

Neusten Umfragen zufolge ist für die Sozial-Amok-Ratten allenfalls noch die Rolle des Wasserträgers in einem Bündnis mit der Union zu besetzen. Sollte es zu einem Mitgliedervotum über die Große Koalition kommen, steht die Parteiführung um Schulz vor einem harten Kampf, den sie aber locker gegen die Dumpfbirnen von der Basis gewinnen wird. In der SPD formiert sich massiver Widerstand gegen eine Neuauflage des schwarz-roten Bündnisses. Er sei „strikt gegen eine weitere Große Koalition unter Angela Merkel„, sagte Fraktionsvize Axel Schäfer dem SPIEGEL: „Die SPD hat keine Pflicht zur Selbstaufopferung, aber wenn der Preis stimmt, geht auch das.“

Ähnlich durchblickt es Matthias Miersch, der Sprecher der Parlamentarischen Linken: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass unsere Basis noch einmal einem Koalitionsvertrag zustimmt, wenn wir diesmal weniger als 20 Prozent holen.“ Auch für SPD-Schatzmeister Dietmar Nietan ist Schwarz-Rot nicht vorstellbar: „Nach den Erfahrungen dieses Wahlkampfs ist eine Neuauflage der Koalition für unsere Basis keine Option mehr, das sieht allerdings für die Parteileitung anders aus.“ Hier die SpeiGel-Qualle!


Nachbetrachtung

Schulz will SPD-Basis nach der Wahl total vorführenAm Ende geht es nur um die Macht der SPD-Funktionäre. Davon kann natürlich auch die SPD-Truppe nicht lassen. Zu viele Wünsche von der Lobby, bis hin zu demnächst zu wiederholenden Bankenrettungen, blieben sonst unerfüllt und würden die Geldflüsse als auch die Marktgängigkeit der SPD-Prominenz unnötig belasten. Allein aus dem Grunde ist die SPD genötigt sich erneut an der erstarkenden Merkel-Junta zu beteiligen. Dies, sofern ihr kein eiskalter Rausschmiss aus dem Koalitonsehebett widerfährt. Vielleicht möchte Merkel diesmal eine andere Partei, vielleicht FDP und/oder Grüne, verheizen?

Schulz will SPD-Basis nach der Wahl total vorführenUm also an der Macht zu bleiben, wird die Parteiführung der Basis ohne mit der Wimper zu zucken erneut ein X für ein U vormachen. Die letzte Große Koalition hat es eindeutig ans Licht gebracht. Weder CDU noch SPD werden sich in irgendeiner Weise an den Koalitionsvertrag halten. Der ist reine Makulatur und dient allenthalben als Alibi. Allein um die Verantwortung für das absehbare Fiasko am Ende aller Tage auf die Basis abwälzen zu können. Wäre der Koalitionsvertrag tatsächlich das Maß der Dinge und nicht lediglich Betrug der Basis, hätte die Politik der letzten vier Jahre ein ganz anderes Gesicht gehabt. Freuen wir uns auf den letzten großen Auftritt des Basis-Dompteurs Martin Loser Schulz. Da kann die SPD Basis ihrem Mister 100-Prozent, irgendwann in den Tagen nach der Wahl letztmalig zujubeln, während die Partei-Funktionäre parallel dazu die Basis verjubelt.

Schulz will SPD-Basis nach der Wahl total vorführen
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Über WiKa 2294 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

8 Kommentare

  1. >>>> Um also an der Macht zu bleiben, wird die Parteiführung der Basis ohne mit der Wimper zu zucken erneut ein X für ein U vormachen.<<<

    Schöner Satz. Doch ich habe verstärkt den Eindruck, das die SPD Basis ohne hin kein X mehr vom U unterscheiden kann ! Anders kann man es nicht erklären, das die "kleinen Genossen", im vernebelten Ruhrpott oder in Unter-Hinter Tupfingen, so etwas wie den Chulzen als Kanzler und den Siggi als Parteichef akzeptieren. Von Damen wie Özoguz oder Schwesig ganz zu schweigen. Denn solche "Genossen" dürften die Totengräber der Sozialdemokratie sein…….

  2. Was ist denn an einem Mitgliedervotum falsch? Wenn die Stimmung gegen eine Koalition ist, wird es entsprechend ausgehen und die Führung muss sich dran halten.
    Wie man das kritisieren kann, verstehe ich nicht! So geht doch innerparteiliche Demokratie – was will man denn da MEHR oder ANDERS?

    • Nein, in dem Artikel geht es um Basis-Verarschung. Die Basis durfte zwar über einen Koalitionsvertrag abstimmen, nur hat sich keiner der Koalitionspartner in essentiellen Punkten daran gehalten. Das ist der Hauptkritikpunkt und macht solche Voten zu Makulatur … 🙁

  3. St.Martin der Perfeckte Brandbeschleuniger für
    den Untergang einer Partei die die Bezeichnung
    SPD schon lange nicht mehr verdient.Hätte nicht
    gedacht das aus Brüssel mal was Gutes kommt.

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