Trump fordert „Kohle für Krieg“ von Deutschland

Trump fordert „Kohle für Krieg“ von DeutschlandVasallen-Versailles: So lange ist es noch gar nicht her, da haben wir gerade mal die letzten Schulden aus dem Ersten Weltkrieg berippelt. Man war das damals eine Party, noch so richtig mit Kaiser und Kanonen für Volk und Vaterland. Nun, über die Ursachen reden wir besser nicht. Einfach unvergleichlich. Immerhin haben wir das bereits im Jahre 2010 geschafft[ZEIT], also deutlich vor dem dem 100. Jubeltag des Kriegsbeginns, der ins Jahr 1914 datiert.

Das ist gut so und deshalb können wir uns bereits heute vorbehaltlos unseren Schulden aus dem Zweiten und Dritten Weltkrieg zuwenden. Wäre doch bloß die Merkel nicht nach Washington geflogen. Sie hätte doch bereits erahnen können, dass der Trump nur Kohle von ihr sehen will. Immerhin hat der gerade selber 20 Billionen Dollar Schulden an der Backe und ist jetzt in der Verdrückung die von irgendwo herzuholen.

Formal liest sich das alles recht zivilisiert, was der Trump der Merkel hier hinterher getwittert hat. Aber wie immer ist das natürlich nur die halbe Wahrheit. Wahrscheinlich ist er sauer, dass damals der Gerhard Schröder nicht mit in den Irakkrieg gezogen ist. Immerhin hat der Spaß fast 2 Billionen Dollar gekostet (sind 10 Prozent der heutigen US-Verschuldung). Das haben die USA so ziemlich alleine bezahlt, auch die teure Uranmunition, an der dort heute noch die Zivilbevölkerung verreckt. Da spielt es auch keine Rolle, dass der Krieg völkerrechtswidrig war. Das ist er ja auch nur aus unserer Sicht, denn die USA als Dauersieger müssen sich an so etwas gar nicht halten. Sie sind quasi das Recht in Nation und wer es nicht glaubt, der muss dran glauben.

Trump fordert „Kohle für Krieg“ von DeutschlandAlso gut, Trump hat nur mal seine Fahne richtig in den Wind gehängt und meinte demnach doch nicht die Altlasten aus dem WK II. Auch ist nicht überliefert, ob er gedenkt den Grundgesetz-Joker zu ziehen, um German-Cash zu generieren. Bei akuter Geldknappheit könnte er einfach mal eine Preisanpassung des Artikel 120 (1) Grundgesetz durchziehen. Hier nur mal ein teilweiser Auszug, was wir nach fast 30 Jahren Dauersouveränität da noch drinzustehen haben:

(1) Der Bund trägt die Aufwendungen für Besatzungskosten und die sonstigen inneren und äußeren Kriegsfolgelasten nach näherer Bestimmung von Bundesgesetzen. […] Die durch diesen Absatz geregelte Verteilung der Kriegsfolgelasten auf Bund und Länder läßt die gesetzliche Regelung von Entschädigungsansprüchen für Kriegsfolgen unberührt.

Also gut, wenn er diesen Joker nicht zieht und nur mal so ganz keck nach “Kohle für Krieg” fragt, wird das wohl alles nicht so schlimm sein. Genau genommen müssen wir auch nur deshalb mehr Kohle auf den Tisch legen, damit wir künftig Erstschlagziel russischer Atombomben bleiben dürfen. Wer die Pole-Position haben will, der muss dafür bluten. Das wird sicher jedermann hier bei uns verstehen. Nur weil wir  Trump fordert „Kohle für Krieg“ von Deutschlandangeblich keinen Krieg wollen, kann es ja nicht angehen, dass wir uns da einfach ausklinken. Das wäre ja ein unfreundlicher Akt und so etwas macht man unter echten Freunden nicht. Das kann man nur als USA mit Deutschland machen … aber doch nicht umgekehrt!

Ok, etwas anrüchig ist das schon, dass wir beim amerikanischen Kriegsbudget zwar kein Mitspracherecht haben, aber jetzt Zahlungsaufforderungen bekommen. Vielleicht ginge das ganze ja auch zum halben Preis? Das ist irgendwie nicht fair und sieht seltsamerweise auch nicht nach einer Partnerschaft auf Augenhöhe aus. Aber immerhin haben wir mit dem Scheckbuch schon bis zum Bauchnabel von Onkel Sam emporgearbeitet.

Was solls? Wenn wir jetzt richtig tief in die Tasche langen, um den Russen ordentlich zu triezen, dann ist das ein super Investition! Die stellt sicher, dass wir auch bei der Begleichung der Folgekosten für den Dritten Weltkrieg garantiert nicht übergangen werden. Nun, wollen wir mal hoffen, dass es dann noch Leute zum Bezahlen in dieser Region gibt.

Trump fordert „Kohle für Krieg“ von Deutschland
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du noch denken oder denkst Du schon selbst?“

8 Kommentare

  1. Wir können noch nicht wirklich erkennen, wohin es mit Trump geht. Er ist gegen das Establishment angetreten, das mit seiner Macht Trump nicht als Präsidenten akzeptiert. Er hat nun zunächst das Militär ruhig gestellt, die sind mit sich und neuen Entwicklungen und Einkäufen beschäftigt. Den Medien geht er aus dem Weg, twittern kann er. Er kann nur langsam etwas ändern, seine aggressiven Worte gegenüber China und Iran sagen doch nur, dass die gegenüber Amerika etwas schuldig sind, die Stärke Amerikas ausgenutzt haben, und auch um Israel und Saudi-Arabien zu beruhigen. Warum wird im Jemen weiter gebombt? Könnte es sein, dass es noch Dekrete aus der Obama-Regierung sind, ebenso Drohnen-Tötungen ? Trump will keinen Krieg, das betonte er immer wieder, deshalb finde ich die Aufregung in den Medien, die von Krieg mit Nordkorea, China, Iran schreiben, zu kurzsichtig gedacht. Trump kann doch gar nicht sofort das Ruder rumreißen, das würde er nicht überleben. Ich glaube nicht, dass er ein Neoliberaler ist im Sinne des Establishments. Freunde zu sein geht nicht immer. Da die Deutschen nach WK 2 nie die Gelegenheit genutzt haben, sich aus der Angloamerikanischen Umklammerung zu lösen, müssen sie die Konsequenzen tragen, auf Augenhöhe, wie Trump oft betont, geht mit DE nicht mehr. Und, Trump trat ein in einen Washingtoner Sumpf, den er trocken legen möchte.

  2. Die BRD ist ein Konstrukt des Kalten Krieges. Auch die sogenannte Wiedervereinigung geschah doch nicht, weil die Deutschen es wollten, sondern um die Russen aus Mitteleuropa zu vertreiben.
    Somit hat die BRD ihre strategische Aufgabe erfüllt, und kann aufgelöst werden, bevor sie zu mächtig wird.

  3. Ich habe einmal ein interessantes Video gesehen, wo Merkel von Journalisten gefragt wurde, warum Deutschland keinen Friedensvertrag besässe.
    Da sagte sie ziemlich zögernd, dass man nicht die Möglichkeit gehabt hätte, die Reparationskosten zu zahlen, weshalb man sich auf eine Einigung mit den Amerikanern entschlossen hätte, alles so zu belassen.
    Das sagte sie zu einer deutschen Souveränität, die praktisch nie zustande kam, nur teilweise.
    Wir spüren es doch selber, dass wir ein Anhängsel der Amis sind. Ich glaube nicht, dass die USA ein einmal besetztes Land, das wirtschaftlich gut dabei ist, in die Freiheit entlassen.
    Und deshalb dürfen wir auch nicht machen, was wir wollen!

  4. Merkel und Trump sind doch gar nicht so verschieden. Während Merkel die Flintenuschi mit ihrer unterbelichteten Buntarmee an die russische Westgrenze schickt und klamm heimlich, täglich tausende von islamischen Fachkräften in den Völkerdschungel Deutschland einschleust, um den dummen Biodeutschen auszukreutzen, arbeitet Trump seine Baustellen ab. Russland, China, Nordkorea und den Iran. Trump und Merkel müssen wirtschaftliche Erfolge für Ihre “Sponsoren” kreieren. Das funktioniert nur auf die Schnelle durch Krieg. Länder zerstören, die Bodenschätze ausbeuten und durch die eigenen Sponsorenfirmen wieder systemkonform aufbauen. Ist wirklich noch niemandem aufgefallen, dass Trump fast nur Generäle in sein Kabinett geholt hat? Während Merkel das Hütchenspiel mit SPD-Schulz spielt?
    Alles bleibt wie es wahr und die BunteWelt-Populisten werden ihre irre und unwisenschaftliche Demagogie durchsetzen. Letztendlich ist Trump nur ein weißer Obama und Merkel eine Trumpine, denn sie dienen den selben Herren. Wer das nicht erkennt, verdient trefflich von dem Tsunami der Gegenwart davon gespült zu werden. (Wer zensiert die Zensoren?)

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