NATO kann billig Raketensysteme von Putin kaufen

NATO kann günstig Raketensysteme von Russland kaufenSchöner-Sterben: In dieser heiklen Angelegenheit kann nicht nur die EU profitieren, nein, sogar die gesamte NATO. Wobei man bei der NATO lediglich die USA ausnehmen muss, denn der Donald Trump soll ja auch weiterhin anständig “gedisst” werden. Die zu vermittelnde Lektion in dieser Hinsicht nennt sich “America last“. Den Vorreiter auf dieser Fremdraketen-Welle macht in diesem Fall der verbitterte Imperator Erdogan mit seiner frisch revolutionierten Türkei. Wer wollte sich in dieser Mission der Kosten-Logik widersetzen wollen? Wenn man beste Mords-Qualität für einen erheblich geringeren Preis erhaschen kann, dann muss man zuschlagen. Wir wissen es doch alle nur zu gut: Bei Geld hört die Freundschaft auf!

Was noch viel wichtiger ist, wir müssen diese Vorgänge, soweit es um überlebenswichtige Sterbemittel geht, einfach mal von überholten Ideologien befreien. Beim Töten von Menschen ist beispielsweise ein russischer Sprengstoff nicht schlechter als ein amerikanischer. Das betriebswirtschaftliche Zauberwort hierzu lautet Costs per Kill” … [qpress]. Das ist ein Indikator dafür, wie viel man aufwenden muss, um einen Menschen erfolgreich ins Grab zu befördern. So etwas kann man dann millionenfach multiplizieren und danach muss man es s sich noch leisten können. Das sind die einzig objektiven Kriterien, die man fairerweise heranziehen sollte. Alles andere wäre Klüngel und Günstlingswirtschaft.

Hier berichtet ein Feindsender, was da gerade zwischen der Türkei und Russland abgeht: “Zeichen gegen NATO und Westen” – Türkei will modernstes Raketensystem S-400 von Russland kaufen[RT-Deutsch]. Natürlich ist der RT-Bericht ein wenig reißerisch. Faktisch ist es gar kein Zeichen gegen die NATO. Ganz im Gegenteil, es ist eine harte werbliche Maßnahme, doch endlich das Gelumpe in Russland einzukaufen. Ob sich die Türkei Provisionen ausgebeten hat, für den Fall, dass die übrigen NATO-Verbrecher auch in Russland ihren Bedarf decken, war für uns nicht in Erfahrung zu bringen. Das Bild oben stellt aus Sicherheitsgründen nur den Vorkäufer dar, das S-300 System.

Raketensysteme von Russland – lassen wir der Logik freien Lauf

Unter den nunmehr offengelegten Kriterien ist es völlig unverständlich warum die NATO hier noch Vorbehalte pflegt. Von dem S-400 Raketensystem weiß man, dass es recht gut ist. Hier eine kurze, prägnante Werbebotschaft dazu:

Ulrich Kühn: Ich würde es als wahres Höllensystem bezeichnen. Es ist eines der am weitesten fortgeschrittenen Luftabwehrsysteme weltweit. Es hat eine Reichweite von 400 Kilometern, kann in bis zu 27 Kilometer Höhe alles treffen und 300 Ziele gleichzeitig anpeilen. Egal ob Kampfflugzeuge, Jagdbomber, Tarnkappenbomber, unbemannte Flugobjekte, hochfliegende Maschinen wie Awacs-Aufklärungsflugzeuge – es holt alles runter.

NATO kann günstig Raketensysteme von Russland kaufenOffenbar hat letzteres selbst bei Knallkopp Erdogan geklappt, sodass die Nummer jetzt sauber laufen kann. Anders als bei den überteuerten amerikanischen Surrogaten, stimmt hier wenigstens der Preis. Das Kompatibilitätsargument muss man nicht zwangsläufig bringen, denn Das S-400 Luftabwehrsystem ist in sich geschlossene. Abgesehen davon wird auch Zubehör und anderes Knallzeugs in Russland um einiges preiswerter sein. Die Amis haben immer soviel Werbekosten und Profit in ihren Waffen versteckt, dass einem schon vor der Benutzung schwindelig wird. Da sind die Russen einfach viel ehrlicher.

Nun gut, wir wissen, dass die NATO natürlich auch allerhand Eitelkeiten zu pflegen hat. Solange der Steuerzahler hierzulande noch immer nichts zu sagen hat, dafür aber jede Zeche zahlt, wird der NATO-Einkauf in Russland wohl frommer Sparwunsch bleiben. Aber mal ehrlich, würden wir denn für den Fall der Fälle überhaupt einen Unterschied bemerken? Könnten wir qualifizieren ob wir jetzt gerade kollaterales Opfer eines freundlichen oder feindlichen Systems geworden sind? Genau deshalb sollten wir ausschließlich und streng auf die entstehenden Kosten achten. Und das Militär sollte, statt sich wieder über Putin/Russland zu erregen, lieber dort bestellen. Umsatz wirkt immer deeskalierend.

NATO kann billig Raketensysteme von Putin kaufen
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10 Kommentare

  1. Nicht der Umsatz an sich, sondern wirtschaftliche Abhängigkeit wirkt deeskalierend. Egfal ob es Lebensmittel oder Autos oder Spezial-Maschinen sind die man im eignen Land nicht herstellen kann oder will. Militärische Gerätschaften haben da eine Sonderrolle. Denn sie sind immer rausgeschmissenes Geld. Entweder veraltet das Gerät oder es wird zerstört. Immer. Anders verhält es sich da mit immateriellen Werten wie Heimatliebe, Bildung, Kultur. Wie kann sowas zerstört werden. Klar, kann Patriotismus auch krankhaft sein, aber diese Form von nur eingebildeter türkischer, polnischer, ungarischer, amerikanischer … Heimatliebe meine ich hier nicht.

  2. Solche komplizierten militärischen Systeme haben meist, neben einer offiziellen, auch noch eine versteckte Freund-Feind-Erkennung.
    Wenn also im Ernstfall die Russen an ihren eigenen Abwehrraketen vorbei-düsen, könnte es sein, dass die dann nicht mehr richtig funktionieren.

    • Könnte natürlich auch sein, dass der Erdo-Khan den amerikanischen Raketen misstraut.
      Auch die haben eine versteckte Feind-Freund-Erkennung und würden keine Amis abschießen.

        • @Yarsin
          Der Erdo-Kahn nimmt die russischen Raketen, wenn er von amerikanischen Flugzeugen angegriffen wird, und die Ami-Raketen falls die Russen kommen.
          Sollte der Putsch gegen Erdo-Khan nicht von ihm selber organisiert worden sein, dann waren es die Amerikaner.
          Und so gesehen, macht der Kauf der russischen Raketen tatsächlich Sinn.

  3. Die Iraner kriegen noch die ältere Version, SS300, große Aufregung im Westen und Israel. Die Inder kaufen auch ein Raketensystem von den Russen. Die Nato hat schon in Polen, Rumänien solche Dinger aufgestellt. Das schöne an den Dingern ist, das sie vom Feind nicht nur Tödliches abfangen können, sondern damit, sogar bestückt mit Atombomben, dem Feind ordentlich eins auswischen können. Und in Südkorea tobt ein Kampf gegen die Tshad-Raketen, die die USA dort noch schnell aufbauen, bevor ein neuer Präsident diplomatische Annäherung mit KIM JONG UN anbandelt, denn Nordkorea ist eine ‘echte’ Gefahr für die USA, und die Chinesen verärgert es dazu auch noch. An Abrüstung wird nicht gedacht. Es gibt noch einige Souveräne Länder, die sich aber bedroht fühlen von der Nato, so rüsten sie auf zur Gegenwehr. Erinnern wir 1962, wo die Welt am Rande eines Atomkrieges stand! Der McCain, Sicherheitsmann im Senat, Vietnam-Veteran, wird dafür sorgen, dass es wieder so weit kommt, dann geht er zwar mit unter, aber wird Nichts bereuen.
    http://www.voltairenet.org/article185097.html

  4. Aber Deeskalation ist doch gar nicht gewollt.
    Ausserdem brauchen wir doch ein Feindbild. Wie das ist so ohne ein richtiges Feindbild kennen wir doch aus der Zeit nach dem Mauerfall, als sich völlige Orientierungslosigkeit breit gemacht hat. Da gibt Putin ein ausgezeichnetes (Feind) Bild ab.
    Da sind die Terroristen nicht so fotogen

  5. Deutschland wurde 1990 bodenlos gemacht. Das Land Deuschland
    kann jetzt jederzeit verkauft werden.
    Das ist auch der Grund der Verschuldung. Deshalb ist das Grundgesetz
    gelöscht werden. Deshalb auch der Zuzug. Sie arbeiten an unserem
    Untergang. Wir sollten uns durch einen Friedensvertrag zum WK I.
    wieder befreien …….

    Wir können das Bodenrecht durch Herausnahme der Gemeinden und
    Städte aus dem Vertrag (Reaktiverung) zurück erhalten. Das ist der
    erste Schritt.

    Wenn mehr als 50 % der deutschen in einer Gemeinde die Verwaltung im
    Rechtskreis vor 1914 wählt, so kann sich diese Gemeinde auch selbst
    verwalten.

    https://www.youtube.com/watch?v=QkIp-AKcPnY

    https://www.youtube.com/watch?v=UeniO41W_Bo

  6. Na klar wird das deutsche Regime im Ausland längst als Nazi-Regime betrachtet, diese Bildchen sind ja nicht neu sondern kursieren ja schon einige Jahre.

    Wer Frieden in Europa will muss den Krieg verhindern und somit die imoperialistisch kriminell gesteuerte EU.

    Das können nur die Nationen, wenn sie sich vom imperialistisch kriminellen Regime befreien, bevor es zu spät ist meine ich natürlich, denn irgendwann ist es zu spät. Es kommt also darauf wer beginnt: das Regime mit Krieg – oder die Nation mit Revolution.

    Beginnen muss das in einer Nation, am besten hier – der Rest folgt dann automatisch.

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