Bundeswehr strebt ISO-9001 Zertifizierung für Kriegsteilnahme an

Bad Ballerburg: Das könnte arg knapp werden. Die NATO Vorbereitungen für einen Krieg in Ost-Europa laufen auf Hochtouren und der Bundeswehr fehlen möglicherweise noch die wesentlichsten Qualitätsnormen für eine Teilnahme. Krieg ist ja grundsätzlich nichts schlechtes, wobei dieser gemäß der erwähnten Norm besser als Friedensmission zu kennzeichnen ist. Im Vergleich zu ähnlich operierenden Friedensengeln ist die Bundeswehr hinsichtlich der Kundenfreundlichkeit bereits sehr weit vorne. Bedauerlicherweise noch immer ohne das bestätigende Zertifikat.

Um also abseits der Theorie auch im Live-Modus korrekt sterben lassen zu können, sollten zumindest die formalen Voraussetzungen für den Qualitätstod aus Deutschland gegeben sein. Das darf die internationale Kundschaft von unserer Sterbeindustrie richtigerweise erwarten. Deshalb konzentrieren sich alle Anstrengungen darauf, das begehrte Qualitätssiegel TOD INT (siehe Bild oben), noch zeitnah zu ergattern. Eigens dafür wird zunächst einmal richtig Kohle an die Beraterfront geworfen. Hier mehr dazu: Verteidigungsministerium Hundert Millionen für die Berater-Armee[SpeiGel auf Linie]. Spätestens nach diesen lukrativen Rosskuren sollte die Bundeswehr endlich wieder wer sein.

Bundeswehr strebt ISO-9001 Zertifizierung für Kriegsteilnahme anEin unschönes Thema hingegen ist und bleibt die TOD-NAT-Plakette. Die ist inzwischen zwingend erforderlich für die Betreuung der nationalen Kundschaft (NAT). Auch die ist seit geraumer Zeit in den Fokus der Regierung geraten. Stichwort “Bundeswehr im Innern”. Kritiker dieses bereits angelaufenen Zertifizierungsverfahrens sprechen von einer Art Rekursiv-Schleife. Was einer subtilen Form der Selbstvernichtung gleichkommen soll, weil eine Eigenbefassung der Bundeswehr mit sich selbst und den nächsten Angehörigen dabei nicht auszuschließen ist.

Aber selbst dafür zeichnen sich Lösungen ab. Diesen Inzest könnte man durch die Internationalisierung der Bundeswehr geschickt entschärfen. So wie hier berichtet: Bundeswehr wirbt um Schulabbrecher und Ausländer[DIE•FÄLLT]. Aus Sicht gewisser Strategen eine signifikante Qualitätsverbesserung. Unstreitig ist, Türken, Araber, Asiaten und Afrikanern kann und darf man keine Bindungen hierzulande unterstellen. Das unterstreicht deren Neutralität (Unempfindlichkeit) im Dienst gegenüber denen die schon länger hier leben. So sollte späterhin auch eine vorbehaltlose Betreuung der Deutschen Kundschaft durch die Bundeswehr im Innern gewährleistet sein.

Hier noch einmal die notwendigen Eckpunkte der angestrebten Zertifizierung, um die jetzt die zuvor erwähnte Berater-Armee schonungslos an der Papierfront kämpft:

  • die Transparenz betrieblicher Abläufe erhöhen
  • eine höhere Kundenzufriedenheit erzielen
  • die Fehlerquote und somit Kosten senken

Zertifizierung ist die halbe Sieg

Bezüglich der Transparenz muss man ein wenig einschränken, denn der Feind sollte die betrieblichen Abläufe weniger gut kennen als man selbst. Hier können wir von der CIA-Pleite lernen, die hat gerade so ein Ding gründlich vermasselt und nahezu via Wikileaks alle wesentlichen inneren Abläufe nach außen getragen. Das wäre andererseits natürlich ein Extra-Zertifikat wert.

Über Fehlerquote und Kosten muss man nicht wirklich diskutieren, das versteht sich von selbst. Die Kundenzufriedenheit hingegen ist ein ganz heikles Thema. Vielfach geht die Kundschaft in diesem “Business” dabei drauf und kann kaum mehr zur Ermittlung irgendeines Zufriedenheitsgrades herangezogen werden. Deshalb erscheint es angebracht hier auf theoretische Modelle und abstrakte Berechnungsverfahren zur Kundenzufriedenheit zurückgreifen.

Bundeswehr strebt ISO-9001 Zertifizierung für Kriegsteilnahme anAlles in allem dürfte die Bundeswehr mit dem millionenschweren Beraterstab eine weniger leyenhafte Figur auf dem internationalen Schlachtfeld abgeben. Sofern jetzt das Friedensgerät erst einmal grob entgendert ist, wird dies weiteres Personal locken. Immerhin ist es ratsam für die Branche, auch das Sterben an sich wieder attraktiver zu gestalten, denn Kundenzufriedenheit allein reicht da nicht aus. Schließlich gilt es, parallel dazu das Personal fürs CI nebst aller Unternehmensziele zu begeistern. Es ist erforderlich das Personal im wahrsten Sinne des Worte wirklich mitnehmen. So erst kann richtig die Post abgehen. Jetzt fehlt lediglich noch die Umwandlung des schwerfälligen “Staatsbetriebes Bundeswehr” in eine flauschig prosperierende Aktiengesellschaft. Damit werden wir final für die zukünftigen Herausforderungen an allen Fronten optimal gerüstet sein.

Bundeswehr strebt ISO-9001 Zertifizierung für Kriegsteilnahme an
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7 Kommentare

  1. Fehlt ja dann nur noch das CE Zeichen.TÜV Rheinland wäre auch nicht schlecht.
    Und das wichtigste ,das BImSchG. Von wegen “Rauchende Colts”

  2. Auf so was muss man erst mal kommen:

    “Bundeswehr AG”, kostenschonender und profitabler.

    Vielleicht hättest du diesen Gedankengang besser nicht geschrieben?… 😀

  3. Was ist Populismus ? Warum sollte man keine Populist sein ?

    Populismus wird in der Forschung auch als Teil verschiedener Ideologien eingestuft.
    Populismus ist geprägt von der Ablehnung von Machteliten und einigen Institutionen,
    Anti-Intellektualismus, einem scheinbar unpolitischen Auftreten, Berufung auf den
    „gesunden Menschenverstand“ (common sense) und die „Stimme des Volkes“,
    Polarisierung, Personalisierung, Moralisierung und Argumenten ad hominem.

    In der politischen Debatte ist Populismus oder populistisch ein häufiger Vorwurf, den
    sich Vertreter unterschiedlicher Richtungen gegenseitig machen, wenn sie die Aussagen
    der Gegenrichtung für populär, aber nachteilig für sich halten. Man spricht dann auch von
    einem politischen Schlagwort bzw. „Kampfbegriff“.

    Was sind eigentlich Reichsbürger ?
    https://www.youtube.com/watch?v=tHwIIsKcU5Q

    Wollen andere Länder ihre Nationalstaaten retten ?

    Marine Le Pen attackiert Angela Merkel (EU Parlament, 07 Okt. 2015)

    https://www.youtube.com/watch?v=Vzck93VSOWw

    Die einzigen, die dieses korrupte Besatzungssystem in unserem Land
    aufhalten können, sei ihr.

    Die einzige Kraft, die stark genug ist unser Land zu retten, sind wir.

    Das einzigen, die mutig genug sind den Weltfrieden zu fordern, sind wir
    die deutschen Völker.

    Bitte unser Buch dazu lesen:

    Unsere große Zivilisation ist an dem Punkt zum Friedensvertrag und zur
    Freiheit angelangt.

    Wir spüren, das wir an der Reihe sind, dem Land, weiches wir lieben,
    etwas zurück zu geben.

    Wir machen dies für die deutschen Völker und wir werden dieses Land für
    euch zurückgewinnen.

  4. …Von der CIA-Pleite lernen, die hat gerade so ein Ding gründlich vermasselt und nahezu via Wikileaks alle wesentlichen inneren Abläufe nach außen getragen. Das wäre andererseits natürlich ein Extra-Zertifikat wert.” https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/03/11/brutale-realitaet-us-spionage-auf-deutschem-boden-ist-vollkommen-legal/?nlid=2c9cb20164nn ,alles ist da l e g a l. Und wenn das Militär erst mit seinen Autonomen Waffen, den Drohnen, so richtig in Fahrt kommt, sind weitere ISO-Plaketten möglich. Die Begeisterung für Autonome Waffen-Drohnen bei den Militärs ist groß. Es gibt schon diverse, auch privat käuflich, Quadrokopter auf dem Markt, ein solcher landete schon vor Merkels Füßen. Und Leyen will welche in Israel für die Bundeswehr kaufen. Diese mörderischen Waffen stellt Greenpeace in seinem Magazin März/April vor. Z. B. ‘MAARS’, “kraftvoll, zur Waffe gemacht, kampferprobt.” Mit diesem Slogan wirbt der Hersteller Qinetiq für das “Modular Advanced Robotic System. 400 Schuss im MG- Magazin, ein vierrohriger Granatwerfer und 7 Kameras zur Orientierung, so soll der Killerroboter vom Typ MAARS ab 2018 Seite an Seite mit Marinesoldaten ins Gefecht ziehen. Er folgt dem mobilen Tötungsautomaten “Swords” nach, der ab 2007 im Irakkrieg zum Einsatz kam. “HARPY”, Fire and Forget, ist eine Israelische Kampfdrohne, findet bei jedem Wetter selbständig zum Ziel, trifft im Kamikaze-Sturzflug mit tödlicher Präzision. Israel setzt Autonome Panzer, Drohnen an den Grenzen zu Gaza und Ägypten ein. Eine kleine Aktivistengruppe mit Mary Wareham versucht in der UN, diese Tötungswaffen zu verdammen, bisher hat nur Mexico unterschrieben. Es gibt unter den USA, China, Russland hier einen Rüstungs-Wettbewerb. Die Roboter-Mordwaffen sind entwickelt, sie werden Menschlicher Intelligenz (!) und Seele (!) angepasst. Der Mensch ist aber K e i n e Maschine, also sind Katastrophen vorprogrammiert. Sie werden aber ganz sicher eingesetzt werden.

  5. Ich möchte daran erinnern, dass frühere Armeen meist aus Söldner bestanden. Die Herrscher hatte einfach Angst, dem Volk den Umgang mit Waffe zu lehren. Erst die napoleonischen Befreiungskriege brachten ein Umdenken. Ab da durfte Dumm-Michel auf dem Schlachtfeld verrecken.
    Aber nun ist wieder eine Zeitenwende angebrochen. Die Rückkehr der Söldner-Armeen.
    Letztendlich wird man auch die Bundeswehr privatisieren.
    Und hier die Leitprinzipien der Privat-Armee Blackwater jetzt ACADEMI.
    https://www.academi.com/pages/about-us/guiding-principles
    Hört sich so an, als ob die bereits nach ISO 9001 zertifiziert sind.

    • Danke für den Link zu den guiding principles .In Kurzform der alte US-Spruch.-
      – Wir sind die Guten – Man könnte meinen es wäre die Seite von einem “Ethikrat”,
      aber beim weiterblättern ….

  6. Bald kommt jemand auf die glorreiche Idee, die NAhTOd auch im inneren eines Mitgliedslandes einzusetztn, wenn dieses um Unterstützung bittet. Damit wäre die Diskussion BW im inneren und die damit einhergehenden Probleme vom Tisch. Aussedem wird es einem Fremden leichter fallen die Eingeborenen zu unterdrücken.
    Ironie aus.

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