DGB Sondertribunale sollen AfD-Wähler nach Kräften hängen lassen

DGB Sondertribunale sollen AfD-Wähler nach Kräften hängen lassen Wahre Ware Demokratie72dpiWahlen sind kein Wun­schkonz­ert: Wir wis­sen bere­its seit Jahren aus dem Bun­destag, dass zu ein­er ein­wand­frei funk­tion­ieren­den Demokratie der Frak­tion­szwang gehört, nur in dieser Kon­stel­la­tion darf sich das Kon­strukt “Ware Demokratie” nen­nen. Nach demokratis­ch­er Tra­di­tion wer­den dort via Verord­nung die Mei­n­un­gen ein­er kleinen poli­tis­chen Elite zum Volk­swillen umge­beugt. Das so erzielte Ergeb­nis ist am Ende für die Wirtschaft und den staat­stra­gen­den Kap­i­tal­is­mus meist recht brauch­bar und wird, wie für eine Demokratie üblich, von der bre­it­en Masse der Men­schen getra­gen, kom­plett bezahlt, mit Arbeit, Geld und Gesund­heit.

In dieser staat­stra­gen­den Macht-Tra­di­tion sieht sich logis­cher­weise auch der Deutsche Gew­erkschafts­bund bei der Gän­gelung der werk­täti­gen Bevölkerung. Warum soll­ten die Gew­erkschafts­bosse nun auch weniger wert sein als die Frak­tion­schefs dieser tollen Frak­tions-Stim­mviehherde des Bun­destages? Anders als zur CDU, SPD und die weit­eren bere­its gekauften Parteien, haben die Gew­erkschaften noch kein­er­lei schmierende Verbindung zur AfD, weshalb sich ein Kon­takt der niederen Gew­erkschafts-Char­gen, zu dieser noch nicht staat­srä­sonierten Partei, derzeit noch ver­bi­etet.

Let­ztlich kön­nte die Ein­flussmöglichkeit der Gew­erkschaft, auf das bei ihr durch Mit­glieds­beiträge bere­its gebun­dene Fußvolk, durch unlautere Bee­in­flus­sung der AfD großen Schaden lei­den. Da ver­ste­ht es sich, dass man vor der Wahl dieser Partei im Konz­ert mit allen demokratis­chen Kräften (der obi­gen Def­i­n­i­tion) warnt. Hier ein Beispiel: Gew­erkschaften war­nen in Betrieben vor der Wahl der AfD [DWN]. Unisono wird daher die AfD als recht­es Pack und Naz­i­tum in guter demokratis­ch­er Tra­di­tion des Drit­ten Reich­es gebrand­markt, isoliert und in allen Bere­ichen scharf aus­ge­gren­zt. Schließlich haben wir Deutschen aus der fin­steren Zeit sehr gut gel­ernt und kön­nen das Spiel um 180 Grad ver­set­zt, sofort aus dem Han­dum­drehen wieder­holen. Sog­ar die Oberdemokratin, die Mut­ter der Nation, scheute sich nicht hier ihre gesamten noch zu DDR-Zeit­en erlern­ten Agi­ta­tions- und Pro­pa­gan­dakün­ste zugun­sten der Demokratie ins Ren­nen zu schick­en: Merkel warnt davor, AfD zu wählen[PR-Online]. Ihre Sorge um die Demokratie ist beson­ders ern­stzunehmend, da sie derzeit Allein­vertreterin der­sel­ben in Europa ist.

Inzwis­chen wis­sen wir, dass all diese Belehrungsver­suche rein gar nichts geholfen haben. Scharen­weise haben auch Gew­erkschaftsmit­glieder die AfD gewählt. Wer sich in dieser Fülle gegen das von den Gew­erkschaften anerkan­nte und getra­gene Demokratie-Mod­ell-Deutsch­land wen­det, muss mit ein­er harten Bestra­fung durch die Gewerkschaft(en) rech­nen. Immer­hin hat es Jahrzehnte gebraucht, das jet­zt beste­hende Demokratiemod­ell mit einem von Ex-Gew­erkschafts­boss Oskar Vet­ter entwick­el­ten Wirtschaftsmod­ell zu kom­binieren. Wir blick­en vere­int und mit Stolz erfüllt auf die soge­nan­nte “Vet­tern­wirtschaft”, die das jet­zige deutsche demokratis­che Staatskon­strukt über­haupt erst in dieser Form ermöglichte.

DGB Sondertribunale sollen AfD-Wähler nach Kräften hängen lassen IGM_Metall_Verrat_an_den_Mitgleidern_SPD_Tarifeinheit_Spartengewerkschaft_Tarifautonomie_haengen_lassenEs kann und darf nicht ange­hen, Mit­glied ein­er Gew­erkschaft zu sein und sich gle­ichzeit­ig so undemokratisch zu ver­hal­ten. Wenn es an dieser Stelle heißt: DGB will sich nach Wahler­fol­gen der AfD offen­siv mit Partei auseinan­der­set­zen[LCUS], dann bedeutet dies nichts weniger als eine zu erwartende rüde Gan­gart gegenüber den Abwe­ich­lern. Interne, geheime Son­der­tri­bunale kön­nten nun­mehr inner­halb der Gew­erkschaft zur Säu­berung anheben. Selb­stver­ständlich nur zum Schutz der Demokratie und um solchen AfD-Umtrieben einen Riegel vorzuschieben. Die unbelehrbaren Gew­erkschafter wären dem­nach auszu­son­dern und ein­er harten Bestra­fung zuzuführen. Wenig­stens aber soll­ten alle nöti­gen Umerziehungsver­suche unter­nom­men wer­den, die es braucht damit die Gew­erkschaftsmit­glieder wieder auf den Boden der Demokratie zurück­find­en kön­nen. Die Unumkehrbaren und Unbelehrbaren hinge­gen wären von der Gew­erkschaft gnaden­los hän­gen zu lassen und ihnen fürder­hin jede gew­erkschaftliche Unter­stützung zu ver­sagen … Gew­erkschaft­sauss­chluss unter Fortzahlung der Beiträge inklu­sive.

Die Führung des DGB ist sich vol­lends darüber im klaren, welch immense Ver­ant­wor­tung sie für das Fortbeste­hen der Demokratie und der flankieren­den Vet­tern­wirtschaft in Deutsch­land hat. Insoweit darf darauf ver­traut wer­den, dass die Säu­berungsak­tio­nen kon­se­quent, leise und effizient durchge­führt wer­den und die Erfolge als­bald von der Gew­erkschafts­führung ver­meldet wer­den kön­nen … ein AfD-freies Gew­erkschaft­sum­feld. Dies mit dem jet­zt schon erkennbaren Ergeb­nis, dass die AfD auf­grund der vielschichti­gen demokratis­chen Inter­ven­tio­nen als­bald wieder unter­halb der Risiko­marke von Fünf Prozent in der Bedeu­tungslosigkeit versinken kann. In ein­er wehrhaften Demokratie ist zur Erre­ichung dieses Ziels natür­lich jedes Mit­tel recht, not­falls muss noch ein Ermäch­ti­gungs­ge­setz her, welch­es aber qua Frak­tion­szwang schon eine ganze Weile latent über uns schwebt. Merkel wird es nun sich­er richt­en und den von ihr fest­gelegten Volk­swillen nach Kräften exeku­tieren.

DGB Son­der­tri­bunale sollen AfD-Wäh­ler nach Kräften hän­gen lassen
8 Stim­men, 4.88 durch­schnit­tliche Bew­er­tung (97% Ergeb­nis)
Wir exper­i­men­tieren. Man kann sich diesen Artikel auch vor­lesen lassen. Lei­der klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbe­holfen. Wer damit klarkom­men kann, der mag sich gerne eine Vor­lesung geben lassen!
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Über WiKa 2276 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

11 Kommentare

  1. Die AfD wird bei der Wahl im Sep­tem­ber in Meck­len­burg-Vor­pom­mern die SPD über­flügeln.
    Es wird eine kon­ser­v­a­tive und ökol­o­gis­che Poli­tik etabliert.
    Die Zahl der Veg­an­er hat sich in den ver­gan­genen 5 Jahren fast verzehn­facht!
    Zudem fahren immer mehr Men­schen mit Tata-Nano-Autos oder mit Zweisitzer- oder Ein­sitzer-Autos.
    Die Kirche wird stark verklein­ert. Es ist unsin­nig, zu beten. Wir brauchen mys­tis­che Erfahrun­gen und Geistiges Heilen. Zum Beispiel durch Trau­mar­beit.

    • Jaaaa, … träum weit­er.

      Ersatzweise darf­st Du auch Andere in Meck-Pomm von der Bedeu­tung von Wahlen überzeu­gen. Ein paar zusät­zliche Argu­mente find­est Du sich­er bei
      http://www.polpro.de und ähn­lichen Web­seit­en.

    • Nicht nur träu­men, die Real­ität nicht überse­hen. Z.B. als Veg­an­er schön Vit­a­min B12-Kapseln (Methyl­cobal­amin) nehmen, damit das Blut, der wichtige Rote Lebenssaft, nicht verkommt, denn er braucht es für die Hämo­glo­bin­bil­dung, und der Kör­p­er bildet dieses Vit­a­min nicht selb­st.

      • Ein­spruch: Veg­an­er soll­ten keine Nahrungsergänzungsmit­tel ein­nehmen, son­dern darauf acht­en, dass die Nahrung voll­w­er­tig ist. Und voll­w­er­tig heißt so naturbe­lassen wie möglich.
        Der Nachteil von Nahrungsergänzungsmit­teln ist, dass es zu ein­er Ver­schiebung des Gle­ichgewichts inner­halb der Vital­stoffe kommt.

        Nachgewiesen­er­maßen enthal­ten Peter­silie, Pfir­siche, Schwarzwurzeln, Getrei­dekeime, Zitro­nen­melisse, Erd­nüsse und Sauer­kraut Vit­a­min B 12.
        Der Verkauf von Vit­a­min B 12-Kapseln ist eine Geschäftemacherei.

        http://esgehtanders.de/der-grosse-reibach-nahrungsergaenzungsmittel/

  2. Habe noch nie ver­standen, warum sich die Gew­erkschaftsmit­glieder von ihren Funk­tionären so veräp­peln lassen? Anstatt sich gegen ihre Arbeit­ge­ber wegen min­i­mal­ster Prozent­punk­te jährlich aufhet­zen zu lassen, soll­ten sie sich bess­er mit denen zusam­men­schließen und gegen das Poli­tik­er­pack auf­ste­hen, welch­es Ihnen von ihrem Brut­tolohn lediglich noch gut 30 Prozent beläßt. (Das ist so. Der Arbeit­ge­ber­an­teil zur Sozialver­sicherung gehört auch zum Lohn und somit dem Beschäftigten) Aber das war schon immer so und mein Funk­tionär, der mit den Poli­tik­er frisst, säuft und hurt, weiss schon was richtig ist. Für den gehe ich auf die Strasse und trillere mit mein­er Pfeife.

  3. So wie die Gew­erkschaften 33 einen gewis­sen öster­re­ichis­chis­chen Gefre­it­en unter­stützt haben (kauft nicht beim Juden, Kom­mu­nis­ten sind schlim­mer als Tiere) so unter­stützen sie halt heute eine gewisse Walküre aus dem Osten.….….…..
    So lange für die Gew­erkschafts­bonzen genü­gend fette Boni abfall­en und man den zahlen­den Mit­gliedern die Illu­sion geben kann, sie hät­ten was zu sagen ist den s.g. “Gew­erkschaften” alles recht.…..

  4. Unver­schämt, wenn sich Gew­erkschaften bei Wahlen ein­mis­chen. Dies dür­fen sich Gew­erkschafter nicht gefall­en lassen. Gew­erkschafts­funk­tionäre ver­stoßen gegen den Grund­satz der Über­parteilichkeit und beteili­gen sich zutief­st an der Spal­tung der Gesellschaft.
    Dabei hät­ten sie alle Hände voll zu tun, gegen das faschis­tis­che Brüs­sel­er Regime anzuge­hen. Aber offen­sichtlich geht es bei den Gew­erkschafts­funk­tionären nach der Meth­ode: “Hal­tet den Dieb!” Wenn sich dann die Aufmerk­samkeit auf den Dieb konzen­tri­ert, dann kann gemein­same Sache mit den Parteien gemacht wer­den.

    Wie gut, dass Gew­erkschafter es nicht vergessen haben, dass die etablierten Parteien den Ver­trag von Liss­abon, den ESM-Ver­trag, die soge­nan­nten “Ret­tungss­chirme” sowie die Tar­get II-Verbindlichkeit­en auf dem Gewis­sen haben. Eben­so scheinen sie nicht vergessen zu haben, dass die etablierten Parteien Beschnei­dung (Kör­per­ver­let­zung), Verge­wal­ti­gung von Frauen und Ehren­morde dulden.
    Die Gew­erkschafts­funk­tionäre soll­ten zur Ken­nt­nis nehmen, dass ihre geplante Gehirn­wäsche nicht akzep­tiert wird.

    • Wenn es um die Pfründe oder den Platz am Fut­tertrog geht gibt es wed­er Rück­sicht noch “Über­parteilichket” oder gar so was wie “Neu­tral­ität !
      Und wenn erst mal so ein Gespenst wie die AfD auf­taucht, dann regiert nur die Panik !

    • Ich denke mal: Ganz ohne Arbeit­nehmervertreter geht es nicht. Weil dann die andere Seite über­mütig wird. Z.B. gibt es in Rus­s­land keine echte AN-Vertre­tung. Mit der Folge, daß es dort keine Sta­tis­tik über Arbeit­sun­fälle gibt. Und viel schlim­mer: keine Maß­nah­men dage­gen.

      Und es gibt (von den Gew­erkschaften ver­teufelte) Län­der, in denen die Gew­erkschaften nicht so über­mäßig stark wie in D oder F sind. Beispiel USA. Dort gilt dann eher das (Natur-) Gesetz von Ange­bot und Nach­frage. Ein fast nor­maler Markt. (zu “hire and fire” und zum ange­blich fehlen­den Sozial­netz kann ich gerne selb­st erlebtes erzählen!) .

      In Deutsch­land sind die Gew­erkschaften lei­der über­mächtig, treiben nur die Sozial­ab­gaben hoch und wür­gen Vieles ab. (in Frankre­ich sind sie schon so stark, daß deren Wirtschaft nur noch auf dem Zah­n­fleisch läuft) In D täte es auch eine Gew­erkschaft die sich nur um den AN küm­mern würde (und nicht um die bre­ite Palette der Prob­leme von (früher) Viet­nam bis zu allem, was die SPD ger­ade für wichtig hält). Mit welchem Sachver­stand die Gew­erkschaften aus­ges­tat­tet sind, sah man bere­its vor Jahrzehn­ten im Fall Neue Heimat. Ein riesiges Wohn/Mi­et-Unternehmen, welch­es sie schließlich für 1 DM an einen Bäck­er verkaufte. Der bezahlte dann aber die dort Beschäftigten wenig­stens bess­er! Vorher mussten die Gew­erkschaft­sange­höri­gen näm­lich (erfol­g­los) ihre Gew­erkschaft bestreiken!

      Gew­erkschaften: Nein Danke. Dort geht es nur um “Mitbes­tim­mung” d.h. um Vor­stand­sposten der Gew­erkschafts­bosse in den Betrieben. Um Macht über Men­schen und Geld. Wie über­all. Aber dazu brauchen wir wed­er Staat noch Kirche noch Gew­erkschaften. Am meis­ten Freiraum zur Gestal­tung des eige­nen Lebens haben die Men­schen ohne Funk­tionäre von Staat, Kirche oder Gew­erkschaften. Diese engen bloß ein und kosten dafür nicht zu knapp. (Meine Ansicht!) Aber das was sich die Gew­erkschaften als ver­längert­er Arm der SPD leis­ten, treibt nur der AfD die Wäh­ler in die Arme!, ist kon­trapro­duk­tiv im sozial­is­tis­chen Sinn! Übri­gends muß man das Sozial-Gesei­her der Gew­erkschaften gar nicht erdulden, — man kann auch aus­treten, dabei sparen und so unges­traft alter­na­tiv wählen!

  5. irgen­twie wird eines immer vergessen, das warum.…..

    Gefördert und gespon­sert wird nur was gewollt ist, und die leute wer­den sich nicht sel­ber das brot weg­nehmen, deswe­gen agieren auch die poli­tik­er die nicht kon­form sind , nur in gewis­sen gren­zen.

    Forschungs­gelder gehen auch nur an men­schen die da forschen wo es gewollt ist. das ist in allen anderen bere­ichen genau­so. Fast nie­mand hat “die Eier in der hose” das zu tun.

    deswe­gen gehts so weit­er bis der schach matt kommt.…..
    Hand aufhal­ten , klappe hal­ten ist nun­mal leichter, als etwas zu tun.….

    Deswe­gen sind es ja meist die kleinen die nicht viel zu ver­lieren haben, die etwas tun. Die anderen ste­hen sich buch­stäblich sel­ber im weg.

    Die Hand (Sys­tem) die einen ernährt hackt man nicht ab !

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  2. News 04.04.2016 | Krisenfrei

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