Monsanto schießt sich auf deutsche Aktivisten ein

Monsanto schießt sich auf deutsche Aktivisten ein MonsantoD Bienen Sterben Honig Imker Verlust Gen Mais Pollen qpressSchöner Sterben: Nun, schöner wird der Tod sicherlich nicht werden, auch nicht, wenn man an den edlen Giften von Monsanto verrecken darf. Jetzt gibt es auch noch eine wachsende Anzahl von Menschen, die sich darum bemühen die von den Monsanto-Produkten ausgehenden Gefahren aufzuzeigen. Ende vom Lied, Monsanto fühlt sich ans Bein gepinkelt und fängt an mit Kanonen auf Aktivisten-Spatzen zu schießen. Ausgangspunkt des Informations-Krieges war ein Leserbrief von Marie-Luise Volk. Eine Engagierte, die regelmäßig damit befasst ist vor Gefahren zu warnen die uns von „modernen“ Lebensmitteln ausgehen, seien es nun GMO-Pflanzen oder umstrittene Gifte, die bei der Produktion unserer Lebensmittel zunehmend Verwendung finden. Nachfolgend das „corpus delicti“: (bitte zum besseren Betrachten der Bilder draufklicken und vergrößern)

Monsanto schießt sich auf deutsche Aktivisten ein 01-Pflanzenvernichtungsmittel Glyphosat Leserbrief Marie Luise Volk RZ

Monsanto schießt sich auf deutsche Aktivisten ein 02-Monsanto distanziert sich 15082015 Gegendarstellungdes KonzernsOffensichtlich erregte das vorstehende Traktat die Aufmerksamkeit des US-Gift-Giganten, sodass man sich dort genötigt sah, fachmännisch auf das Lokalblättchen aus der Provinz einzudreschen. Infolgedessen, aber auch nicht ganz so freiwillig, folgte man dem Ansinnen des Konzerns und legte gegenüber der Aktivistin schon mal klar, dass man die Themen Monsanto, Gentechnik und die vielen Gifte künftig besser meiden möchte. Hier also nun die unausweichliche Gegendarstellung, die zwar nicht wirklich überzeugend ist, aber gut gepoltert ist schließlich halb verschreckt.

Da scheint es dem Konzern auch besonders wichtig zu sein, dass ein bestimmter Bestandteil in dem Gift nicht enthalten ist, da geht es um Tallowamin. Nur gesünder wird das Gift deshalb auch nicht, aber es lenkt ein wenig ab und man kann schon mal die ganze Herde damit erschrecken und verunsichern.

Ob da jetzt noch weitere Unannehmlichkeiten für das kleine Blättchen in Aussicht gestellt wurden, ist nicht offiziell überliefert, darauf darf sich jeder Leser seinen eigenen Reim machen. Aber in der Region gibt es ja auch noch Bauern- und Winzerverbände, die sich größte Mühe geben das Volk richtig satt zu machen, glyphosatt vielleicht? Auch die kommen nicht ohne Gift aus und dort wo Gift ist, ist auch Monsanto … und dort wo Monsanto(d) ist … ist Kritik selbstverständlich unerwünscht, überflüssig und völlig fehl am Platze. Hier mal so eine Impression aus Region, wie sehr man sich dort um ein anständiges Image bei der Bevölkerung bemüht. Zugegeben es ist um ein paar Stilelemente angereichert.

Monsanto schießt sich auf deutsche Aktivisten ein Wir machen Euch satt mit Glyphosat Bauern als Giftboten 200715 modifiziertMonsanto schießt sich auf deutsche Aktivisten ein 03-Ergebnis Monsanto Glyphosat Blut Untersuchung noch im LimitOh weh, dann gab es da doch noch diese hartnäckigen Gerüchte, dass dieses tolle Gift namens Glyphosat langsam aber sicher Eingang in fast jede Blutbahn findet, kann man auch hier nachlesen: Glyphosat im menschlichen Körper[Landwende]. Normalerweise sollte man in menschlichem Blut gar nichts von diesen Monsanto-Produkten vorfinden können, allenthalben möchte man es bei den Bauern vermuten die das Gift fachmännisch in der Umwelt verteilen, um unsere Nahrungsmittel damit zu veredeln. Im Bild ein traditionell gekleideter Landwirt bei der Bearbeitung unserer Lebensmittel. Und rechts die Auswertung einer Blutprobe aus derselben Region. Da hat mal ein Privatmensch aus derselben Region testen lassen, was er so alles von Monsanto im Blut hat und er ist fündig geworden. Mal sehen, wann Monsanto die halbe Welt verklagt, weil diese unerlaubt mit patentiertem Pestizid dieses Gift-Konzerns im Blut herumläuft.

Monsanto schießt sich auf deutsche Aktivisten ein 05-Mobnsanto Gift in oel das Idyll vom Lande bauer bei der ArbeitDamit das alles jetzt niemanden beunruhigt, passiert erst einmal dies hier: EU-Kommission gibt Bericht zu Glyphosat nur an Monsanto heraus [LobbyControl], was ja auch folgerichtig ist und bereits voll im Geiste der Freihandelsabkommen zu betrachten ist. Sicher wird da nichts Böses in den Berichten stehen, oder weiß die WHO womöglich mehr? Schließlich kommt auch die inzwischen daher und meldet Bedenken zu diesem Gift an. Pestizid: WHO-Experten stufen Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend ein[SpeiGel online] … geht ja gar nicht. Aber man merke, wenn das Mittel in anderen Regionen der Welt krebserregend ist, dann gilt das noch lange nicht für die EU, denn hier könnte es nur krebserregend sein, wenn die EU-Kommission ihre Zustimmung dazu gäbe.

In einigen anderen Regionen ist das Zeugs schon längst verboten, wie hier beschrieben: Kolumbien stoppt Einsatz von Herbizid Glyphosat gegen Coca[Kolumbien], denn dort hat man ernsthafte Sorgen bezüglich der Koksqualitäten. Aber in Europa muss man mit dem Verbot schon noch ein wenig warten, bis die TTIP, CETA und TISA Verträge vollständig unter Dach und Fach sind. Danach wird es selbst Monsanto egal sein, ob das Gift hier noch auf den Äckern verteilt wird oder nicht. Im Verbotsfalle würde dann der Steuerzahler die Gewinnausfälle des Konzerns übernehmen, dafür bürgen die geheimen Schiedskommissionen. Wenigstens kann sich der Europäer so seine Gesundheit zurückkaufen, man muss es ein wenig wie Lösegeld betrachten. Ein Mordsgeschäft übrigens, auf das allerhand Konzerne richtig stolz sind, dass sie das alles so krisensicher einfädeln konnten.

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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Über WiKa 2313 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

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