Atommüll-Endlager durch Zufall entdeckt

Atommüll-Endlager durch Zufall entdecktDeutsch Absur­dis­tan: Bere­its seit Jahrzehn­ten sind wir verzweifelt auf der Suche nach einem soge­nan­nten sicheren End­lager für unseren strahlen­den Atom­müll. Zwar wird die Nutzung der Kernkraft bei uns inzwis­chen eingestellt, aber für den dadurch hin­ter­lasse­nen Atom­müll müssen wir schon noch einige Jahrtausende Sorge tra­gen. Dies, um wed­er unsere Nachkom­men, noch die Umwelt zu gefährden. Das alles stellt nach Ansicht unser­er Experten (Poli­tik­er und Kraftwerks­be­treiber) kein­er­lei Hürde dar, da wir als hochtech­nisierte Men­schheit ja bere­its gefühlte 100.000 Jahre Erfahrung mit solchem Müll haben.

Jet­zt ist es soweit, wir sind nun voll dabei: Atom-Müll-End­lager-Suche – endlich dür­fen wir mit­machen![Es geht anders] … und da machen wir heute mit. Um es auf einen kurzen und gemein­ver­ständlichen Nen­ner zu brin­gen: Wir benöti­gen (geol­o­gis­che) Kon­stel­la­tio­nen oder For­ma­tio­nen, die nach­weis­lich nichts raus‑, geschweige denn durch­lassen! Wie nun die jüng­sten Erfahrun­gen, rund um die immer tosenden Geheim­di­en­staffären augen­schein­lich und ganz neben­bei unter Beweis stell­ten, ver­fü­gen wir bere­its über aus­re­ichende Kapaz­itäten, die wirk­lich nichts durch- oder raus­lassen. Ganz zur Freude der Energiekonz­erne, die im Moment angestrengt von der Sozial­isierung (Ver­staatlichung) der stil­lzule­gen­den Atom­kraftwerke träu­men, wäre dies doch die Lösung all ihrer Prob­leme.

Es ste­hen zur Stunde noch die abschließen­den Stu­di­en bezüglich der Dichtigkeit aus. Der erste Ein­druck von Bun­destag und Kan­zler­amt bestätigt allerd­ings den bere­its ziem­lich ver­fes­tigten Ein­druck. Von dort dringt wirk­lich rein gar nichts nach draußen. Es gibt noch einen weit­eren Grund, warum sich die genan­nten Stan­dorte als End­lager[Wikipedia] für den Atom­müll beson­ders anbi­eten: Das Verur­sach­er-Prinzip! Die Poli­tik ist an der ent­stande­nen Mis­ere auskömm­lich beteiligt, weshalb sie sich das Leid mit der Wirtschaft gerecht teilen kann.

Das segen­sre­iche Zusam­men­wirken, neb­st finaler Ein­lagerung des Atom­mülls in Bun­destag und Kan­zler­amt, wäre fol­gen­der­maßen vorstell­bar. Die Diäten der Abge­ord­neten wer­den kün­ftig (auf die näch­ste gefühlte Ewigkeit) aus den Rück­la­gen der Atom­kraftwerks­be­treiber beglichen. Im Gegen­zug bekom­men die Bun­destagsab­ge­ord­neten aus­nahm­s­los neue Sitzgele­gen­heit­en. Näm­lich die schö­nen Fäss­er, mit dem Atom­müll darin­nen, den sie dann per­sön­lich besitzen dür­fen (nur zum Zweck der Bewachung). Die Kan­z­lerin bekommt einige Fäss­er mehr unter ihren bre­it­en Hin­tern geschoben, weil wir wis­sen, dass bei ihr alles ganz beson­ders sich­er ist!

Risikominimierung und ‑verlagerung

Ein weit­er­er mon­etär­er Vorteil für den Steuerzahler ergibt sich aus der Kom­bi­na­tion der Bewachung von Abge­ord­neten und Atom­müll. Die Zusam­men­le­gung dieser bei­den Son­der­müll­po­si­tio­nen hal­biert sogle­ich die Kosten der beab­sichtigten End­lagerung. Aus Sicher­heits­grün­den kön­nen wir die Abge­ord­neten über ihre Dien­stzeit hin­aus im Bun­destag sich­er end­lagern, das spart Pen­sio­nen und ver­ringert die Gefahr ein­er Ver­strahlung inner­halb der Bevölkerung. Zu diesem Zweck set­zen wir eine ergänzende Wid­mungser­weiterung des Bun­destages durch, sodass es par­al­lel auch noch, voll kor­rekt, als Mau­soleum betrieben wer­den kann … damit alles seine urdeutsche Ord­nung hat.

Atommüll-Endlager durch Zufall entdecktWem das alles jet­zt viel zu sur­re­al ist, wer nichts von der Haf­tung der Kinder für die Eltern hören will, der kann sich auch weit­er­hin das Gejam­mer von Poli­tik und Wirtschaft in dieser Sache anhören. Nur auf echte Lösun­gen sollte da nie­mand mehr hof­fen, jeden­falls nicht für Sachen die man nach­weis­lich nicht beherrscht. Dies trifft sowohl für die End­lagerung des Atom­mülls zu, wie auch für das Han­dling der inzwis­chen nachgewiese­nen Dauerbe­spitzelung durch unsere besten Fre­unde aus Übersee. Und wenn all diese Dinge weit­er­hin, wie seit eini­gen Leg­is­la­turen, nach Merkel-Manier aus­ge­sessen wer­den sollen, dann ist doch die vorgeschla­gene Lösung ger­adezu ide­al, oder?

Atom­müll-End­lager durch Zufall ent­deckt
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Über WiKa 2276 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

2 Kommentare

  1. Zitat:
    “Wir benöti­gen (geol­o­gis­che) Kon­stel­la­tio­nen oder For­ma­tio­nen, die nach­weis­lich nichts raus‑, geschweige denn durch­lassen!”
    Das gibt es nicht-die Erde ist Eins.
    Allerd­ings kön­nte “man” den Müll auf die Wäscheleine hän­gen,
    um ihm einen ordentlichen Son­nen­brand zu ver­passen-als Rache sozusagen.

  2. Mal ganz im ernst: Der Abfall aus KKW braucht gar­nicht drama­tisiert wer­den. Außer bei den Grü­nen: für Leute die gar­nichts ver­ste­hen wollen oder kön­nen ist das natür­lich ein her­vor­ra­gen­des Strategem zum Angst schüren. In der Prax­is, selb­st der poli­tis­chen Prax­is, gäbe es allerd­ings sehr gute Lösun­gen: Aufar­beitung (bish­er ver­hin­dert), Transmutation(Belgien forscht dachon) und Flüssigsalzreaktoren(siehe Wiki). Egal welche Lösung, es würde den Abfall erst­mal um den Fak­tor 10 men­gen­mäßig schrumpfen lassen. Und der Rest hätte auch nicht mehr die lange Halb­w­ertzeit son­dern “nur noch” von fast über­schaubaren 1000 Jahren. Sagt die Sache mit den inhärent sicheren Flüs­sigsalzreak­toren nicht den Grü­nen, die ver­lieren son­st Einen großen Teil ihrer Anhänger, — und müssen sich neuen Blödsinn zum Angst­machen aus­denken.

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