Anlagetipp Finanzamt, demnächst Negativzins für Steuerguthaben

Anlagetipp Finanzamt, demnächst Negativzins für Steuerguthaben Darth_Vader_Lord_Helmchen qpAbz-Ocke: Es wird auf Dauer wohl kaum aus­re­ichen nur die Spar­er ordentlich zu schröpfen. Die notwendi­ge Enteig­nungswelle mit­tels Neg­a­tivzins steckt derzeit abso­lut in den Kinder­schuhen, wird sich aber gewiss, sofern es nach dem Willen Dau­men-Schräubles geht, erst noch richtig auswach­sen, sodass dem Michel mächtig die Ohren klin­geln wer­den. Let­ztlich hat der Buch­hal­ter des Imperi­ums, von der christlich sozialen All-Finanz-Allianz (CDU/CSU/SPD) einen Ruf zu ver­lieren und da geht es um weit mehr als nur Peanuts.

Wir gehen davon aus, dass diese äußerst gün­stige Anlagemöglichkeit beim Finan­zamt, von derzeit immer noch 6 Prozent Zins pro Jahr für Steuerguthaben auf lange Sicht nicht mehr zu hal­ten sein wird. Noch kann man aber zu diesen Kon­di­tio­nen beim Finan­zamt anle­gen, sicher­er als bei jed­er Bank und vor allem erhe­blich ertra­gre­ich­er. Das Ganze ist allerd­ings an sehr viele For­mal­itäten gebun­den und auch zinslose Zeit­en muss man dabei kla­g­los in Kauf nehmen, um in den Genuss dieser mon­strösen Ren­diten zu kom­men. Es reicht auch nicht aus dem Finan­zamt ein­fach sein ganzes Geld zu über­weisen, um einen entsprechen­den Zin­sanspruch zu begrün­den. Ohne Steuer­schuld und Fest­set­zung läuft da gar nichts und das zugrun­deliegende Regel­w­erk kann man an dieser Stelle find­en: § 233a • Verzin­sung von Steuer­nach­forderun­gen und Steuer­erstat­tun­gen[dejure.org], da gibt es viele weit­ere Para­graphen, die sich eben­falls mit dem äußerst lukra­tiv­en The­ma befassen.

Anlagetipp Finanzamt, demnächst Negativzins für Steuerguthaben Reichsadler_der_Deutsches_Reich_(1933–1945)Das Ganze hat natür­lich eine elend lange Tra­di­tion und wer mehr über die Grundzüge der Abgabenord­nung (kurz AO) erfahren möchte, der kann sich bestens über die Reichsab­gabenord­nung[Wikipedia] dem The­ma näh­ern. Die Reichsab­gabenord­nung galt übri­gens bis 1976 und wurde erst in sel­bigem Jahr durch die heute noch gültige Abgabenord­nung erset­zt. Die rel­a­tiv starre (nicht unbe­d­ingt zeit­gemäße) Verzin­sungsregelung des Finan­zamtes hat in den let­zten Jahren allerd­ings auch den Bund der Steuerzahler auf den Plan geholt: Finan­zamt-Zin­sen sollen sinken[FAZ.NET], < was bis heute den­noch Utopie geblieben ist. Dementsprechend laut­stark ist das Wehk­la­gen, sofern es um die Zinslast auf Steuer­schulden geht: Finan­zamt erhebt hohe Zin­sen auf Steuer­schulden[Die Welt], Beschw­er­den zur Höhe des besagten Zinssatzes bei Steuerguthaben hat es bis heute noch nicht gegeben. Aus genau diesem Grund sollte man entsprechende Finan­zan­la­gen beim Finan­zamt zu 6 Prozent abso­lut in Erwä­gung ziehen, trotz der dif­fizilen Anlagebe­din­gun­gen die in der Abgabenord­nung, wie oben ver­linkt, vorgegeben sind.

Anlagetipp Finanzamt, demnächst Negativzins für Steuerguthaben Bundesadler schwarz gelb Absturz Deutschland nicht souveraenNatür­lich rech­nen wir kün­ftig damit, dass das „BRD-Prof­it­cen­ter-Finan­zamt“ unter der Regie des amtieren­den Finanzmin­is­ters nach weit­eren Opti­mierungsmöglichkeit­en suchen wird. Die geschick­teste Möglichkeit wäre ver­mut­lich, für Steuerguthaben, unter Beibehal­tung des Zinssatzes, einen Neg­a­tivzins einzuführen. Dies bedeutete ja nur die Verkehrung des Vorze­ichens, was die ein­fach­ste Lösung wäre. Darüber hin­aus kön­nte das Finan­zamt die Steuer­erstat­tun­gen noch ein wenig (um Jahre) hin­auszögern, um die Erstat­tungs­be­träge weit­er über den dann gel­tenden Neg­a­tivzinssatz schrumpfen zu lassen. Bei den Steuer­nach­forderun­gen kann es wie gehabt bei den reg­ulären Sol­lzin­sen bleiben. Eine ver­spätete Einziehung der Steuer­nach­forderun­gen böte zusät­zlich eine nicht unbe­trächtliche Zusatz­div­i­dende für das Finan­zamt.

Da das alles derzeit noch in der Pla­nungsphase ist, kön­nen Sie bis dahin gefahr­los und mit bestem Gewis­sen zu 6 Prozent beim Finan­zamt anle­gen, nur bitte jew­eils die entsprechende Geschäfts­be­din­gun­gen minu­tiös studieren. Sie soll­ten sich aber nicht darauf ver­lassen, dass dieser Anlagetipp auch länger­fristig Gültigkeit hat. Wir wis­sen, sofern es um Ertrag­sop­ti­mierung für die Staatskasse geht, wer­den die amtlichen Gier­schlunde sehr schnell beim Zuschnap­pen; das bedeutet, geset­zliche Neuregelun­gen kön­nten schneller als erwartet kom­men.

In Sachen Geld darf natür­lich auch der Unter­hal­tungs­fak­tor nicht überse­hen wer­den, deshalb fügen wir an dieser Stelle ein kleines Video bei, in dem es um die leg­endäre 211 Mil­liar­den Frage geht, die das amtierende Bankzin­sen­lud­er Bun­des­frettchen zu beant­worten hat­te. Ger­ade den Deutschen sagt man auf EU-Ebene ein sehr entspan­ntes Ver­hält­nis zum Geld nach, sie zahlen stets jede Zeche die man ihnen präsen­tiert.

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Über WiKa 2277 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

1 Kommentar

  1. Wer hat hier wen geschröpft?

    Zin­sein­nah­men der Geschäfts­banken: 420 Mrd. Euro pro Jahr
    Zin­saufwen­dun­gen für Spar­er (vor allem Großs­par­er): 330 Mrd. Euro pro Jahr
    Bankmarge: 90 Mrd. Euro pro Jahr

    (Quelle: Deutsche Bun­des­bank, Stand: Okto­ber 2007)

    Es ist immer nur eine Frage der Zeit, bis das ins Gegen­teil umschlägt!

    Die Masse der Dum­men set­zt sich aus allen Spar­ern zusam­men, die noch immer nicht wis­sen, dass mit Geld sparen kein Geld zu ver­di­enen ist (3. Gebot). Eine Erspar­nis kann nur als “langfristiger Gel­danspruch” in ein­er monopol­freien Mark­twirtschaft auf unbe­gren­zte Zeit sich­er erhal­ten bleiben. Jede andere Form des Sparens führt früher oder später zu einem teil­weisen oder auch voll­ständi­gen Ver­lust der Erspar­nis, sei es durch Infla­tion, Wirtschaft­skrise oder Krieg. Schon seit der Erstveröf­fentlichung von “Die Ver­wirk­lichung des Recht­es auf den vollen Arbeit­ser­trag durch die Geld- und Boden­re­form” (Sil­vio Gesell, 1906) sollte der “Nor­mal­bürg­er” das begrif­f­en haben. Nun ist aber der “Nor­mal­bürg­er” noch immer kein zivil­isiert­er Men­sch, son­dern ein Kap­i­tal­ist, d. h. entwed­er bere­its ein Zins­gewin­ner oder ein Zinsver­lier­er, der ein Kap­i­tal­ist wer­den will (Spießbürg­er). Was ein zivil­isiert­er Men­sch ist, der in all­ge­meinem Wohl­stand, ein­er sauberen Umwelt und selb­stver­ständlichem Welt­frieden lebt, wird für den “Nor­mal­bürg­er” erst nach dem Erken­nt­nis­prozess der “Aufer­ste­hung aus dem geisti­gen Tod der Reli­gion” über­haupt vorstell­bar:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2014/10/eigennutz-und-gemeinnutz.html

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