Droht Kroatien Rauswurf aus der EU wegen Homo-Ehe-Versagens

Droht Kroatien Rauswurf aus der EU wegen Homo-Ehe-Versagens Woman and Woman (homosexual) icon qpressBalka­ne­sien: Die Unter­schrift zum Beitrittsver­trag zur EU ist noch nicht trock­en, da hat sich Kroa­t­ien schon fast wieder raus­geschossen aus der EU. Seit dem 1. Juli 2013 Mit­glied in diesem elitären Vere­in, jet­zt der erste Patzer. Immer­hin gut 4 Mil­lio­nen Kroat­en machen derzeit die EU ganz nervös, ein Ding der Unmöglichkeit. Am Son­ntag stimmten sie über eine Ver­fas­sungsän­derung ab, nach der nur die Ehe zwis­chen Mann und Frau im geset­zlichen Sinne des Lan­des als Ehe anerkan­nt wer­den soll. Damit lehn­ten sie die gle­ichgeschlechtliche Ehe mehrheitlich ab … ne, ne, ne (kroat­isch: nein), was zwar viele Europäer nicht son­der­lich ver­wun­dert, dafür dürfte es einige Vertreter der EU ern­stlich alarmiert haben, die sich aber wegen der anhal­tenden Schock­starre noch nicht zu Worte melden kon­nten.

Kurz zum Hin­ter­grund der Geschichte. Die katholis­che Kirche des Lan­des hat­te in Kroa­t­ien mobil gemacht und gut 750.000 Unter­schriften für diese Volksab­stim­mung gesam­melt. Anders als in Deutsch­land, ist in Kroa­t­ien so etwas noch möglich, aber bes­timmt auch nicht mehr allzu lange, wenn die EU auch dort erst ein­mal richtig Fuß gefasst hat. Zur Abstim­mung stand übri­gens die fol­gende Frage: „Stim­men Sie zu, dass die Ehe eine Verbindung zwis­chen einem Mann und ein­er Frau ist?“, die es mit „Ja“ oder „Nein“ zu beant­worten galt. Nach dem vor­läu­fi­gen Ergeb­nis stimmten wohl 65 Prozent der nur mäßig an die Urnen geströmten Wäh­ler mit „Ja“, etwa 35 Prozent sahen das anders. Im Ergeb­nis wird jet­zt die Ver­fas­sung so mod­i­fiziert, dass gle­ichgeschlechtliche Ehen grund­sät­zlich aus­geschlossen wer­den.

Droht Kroatien Rauswurf aus der EU wegen Homo-Ehe-Versagens Man and Man (homosexual) icon qpressDamit sind die Schuldzuweisun­gen natür­lich auch schon ein­deutig geregelt: Die katholis­che Kirche war’s! Dieser Ein­druck wird in jed­er öffentlichen Berichter­stat­tung auch hierzu­lande gerne erwäh­nt und ver­tieft, weil man sich damit noch die eine oder andere Hin­tertür offen hal­ten kann, um irgend­wann ein­mal die „Herzen der guten Kroat­en“ doch noch für die Sache gewin­nen zu kön­nen. Da wäre es doch zu blöd, würde man jenen Men­schen, die jet­zt direkt darüber abges­timmt haben, die Schuld an diesem Ergeb­nis in die Schuhe schieben. Die bil­lig­ste Form der EU-Psy­cholo­gie übri­gens. Ach ja, neben der Kirche sind natür­lich auch die Recht­spop­ulis­ten noch für das Debakel ver­ant­wortlich, weil die doch auch so ver­quere Ansicht­en vertreten und sowieso nicht recht ins Bild passen. Linkspop­ulis­ten scheint es in der europäis­chen „Neusprech-Syn­tax“ übri­gens in ganz Europa nicht zu geben, die sind irgend­wie aus­gestor­ben.

Diese Angele­gen­heit ist natür­lich für die Res­teu­ropäer über­haupt gar kein Prob­lem, denn sie wer­den ein­fach nicht gefragt. Und Kroa­t­ien zeigt ein­mal mehr, dass man Demokratie bess­er aus­set­zt, wo die Leute selb­st über ihre Leben­sum­stände in nicht EU-kon­former Weise entschei­den kön­nten. Diese Erken­nt­nis ist in der EU auch nicht neu. Immer­hin gren­zt so etwas an Diskri­m­inierung, wenn im ungün­stig­sten Fall 49 Prozent aus­ge­gren­zt wer­den. Dies ist keines­falls im Sinne der EU, die sich hier eine zen­trale Regelung, „Ein­heit und Ver­breiung der Men­schen“ auf die Fahne geschrieben hat. Dies, damit am Ende auch wirk­lich alle gle­ich sind, mit Aus­nahme der weni­gen EU-Funk­tionäre, die bekan­ntlich etwas gle­ich­er sind. Vielle­icht müssen wir uns in Europa generell auf Abstim­mungs- und Wahlver­bote ein­stellen, weil dabei immer irgen­deine Min­der­heit diskri­m­iniert wird. Mal sehen wie lange es dauert, bis die EU erste Gutacht­en dazu vorstellt, dass Wahlen diskri­m­inierend sind, um der­lei ungerecht­en Volks­beteili­gun­gen gän­zlich den Garaus zu machen.

Natür­lich wird sich die EU, anders als durch die Über­schrift sug­geriert, hier nicht offen zu Worte melden. Sie wird ihre Emis­säre ein­mal mehr im Dunkeln wirken lassen und passende Dau­men­schrauben für dieses unwirsche Völkchen an der Adria aus­find­ig machen. Vor­dringlich passiert dies jet­zt erst ein­mal über die Unmuts- und Entrüs­tungsäußerun­gen der EU-kon­for­men Medi­en zu diesem Sachver­halt. Das hin­dert uns allerd­ings nicht daran einige Betra­ch­tun­gen dazu anzustellen, wie der Kon­flikt auch offen zu beheben wäre.

Die Lösungsmöglichkeiten für das Dilemma

  1. In Kroa­t­ien wird die miss­glück­te Volksab­stim­mung solange wieder­holt, bis sie endlich pos­i­tiv aus­ge­ht. Dies ist ein bekan­ntes und beliebtes Ver­fahren inner­halb der EU und schult das Prob­lem­be­wusst­sein der noch nicht ganz so demokratiekon­for­men Kreuzchen-Mach­er. Die EU kann auf genü­gend erfol­gre­iche Beispiele dieser Art in anderen EU-Mit­gliedsstaat­en ver­weisen und dadurch bele­gen, dass es eine anerkan­nte und bewährte Heil­meth­ode ist. Also dann.
  2. Die EU-Kom­mis­sion kramt noch ein­mal gemütlich Ihren Akten­berg durch und sucht eine der neueren Bes­tim­mungen her­aus, wonach Intol­er­anz nicht toleriert wer­den kann. Dazu sind ger­ade Geset­ze in Vor­bere­itung, insoweit hat Kroa­t­ien nur etwas zu früh abges­timmt. Man hätte es unterbinden kön­nen, wenn es das Gesetz gegen Intol­er­anz bere­its gegeben hätte. Dann wäre ein­fach nur die Mei­n­ungs-Polizei dor­thin entsandt wor­den und schon hätte die Volksab­stim­mung auf­grund nicht tolerier­bar­er Abstim­mungsin­halte ver­boten wer­den kön­nen.
  3. Kroa­t­ien kön­nte auf­grund dieses Vorkomm­nisse post­wen­dend aus der EU aus­geschlossen wer­den. Sobald die Kroat­en wieder zur Besin­nung gekom­men sind, und gle­ichgeschlechtliche Ehen auch dort möglich sind, kön­nte man es wieder rein­lassen. Diese Vari­ante ist die intel­li­gen­teste, da man bei späteren Beitrittsver­hand­lun­gen der Türkei auf dieses Erfol­gsmod­ell zur Ein­führung der gle­ichgeschlechtlichen Ehe ver­weisen kann. Mit Sicher­heit wird dies in der Türkei auch noch größere Prob­leme bere­it­en.
  4. Wenn das alles nichts hil­ft, muss ein mil­itärisch­er Befreiungss­chlag in Erwä­gung gezo­gen wer­den, wie in den 90er Jahren. Die Begrün­dung liegt doch auf der Hand: „Men­schen­rechtsver­let­zung”. Das sollte natür­lich nur als aller­let­zte Mit­tel in Betra­cht gezo­gen wer­den. Man darf davon aus­ge­hen, dass sich Kroa­t­ien zuvor schon dem Willen der EU und den Men­schen­recht­en beu­gen wird, die wir gerne ander­norts mit Füßen treten. Die Kroat­en müssen ihre eigen­willige und ver­schrobene Vorstel­lung von Fam­i­lie und Ehe endlich beerdi­gen.

Wir kön­nen deut­lich erken­nen, was für ein lustiger Vere­in die EU doch ist. Nichts was in der EU nicht möglich wäre! Außer eben direk­te Demokratie, Selb­st­bes­tim­mung, Frei­heit ohne Überwachung, kul­turelle Iden­tität und viele andere Dinge mehr, die ein­mal selb­stver­ständlich waren, nach und nach aber der ein­heitlichen Normierung und Uni­formierung der Men­schen weichen müssen.

Warum sollte es dem gemeinen Europäer bess­er erge­hen als dem übri­gen Kon­sumgut, dem Schoko­laden-Oster­hasen oder dem Schoko­laden-Wei­h­nachts­mann? Der Oster­hase ist im Sinne der besagten Verord­nung längst ein Wei­h­nachts­mann. Nicht ver­standen? Ganz ein­fach: der Schoko­laden-Oster­hase ist bere­its ein Schoko­laden-Wei­h­nachts­mann, für bei­de gibt es nur eine einzige EU-Verord­nung. Sie sind dort bis aufs let­zte Quäntchen normiert, ver­maßt und gemaßregelt und genau­so soll es auf Dauer auch mit den guten und braven EU-Bürg­ern sein. Sie müssen alle ein und der­sel­ben Norm entsprechen, son­st macht ihre Ver­w­er­tung zuviel Ver­wal­tungsaufwand und es kann nicht genug Prof­it mit dem Humankap­i­tal erwirtschaftet wer­den.

Droht Kroatien Rauswurf aus der EU wegen Homo-Ehe-Versagens Flag_of_Europe pecunia veritas est nicht unser qpressDieses Europa wurde schließlich nicht für die Men­schen geschaf­fen, son­dern für die Indus­trie, die Banken und damit für eine kleine Elite, damit let­ztere bar­ri­ere­frei und hem­mungs­los den gesamten Men­schen­fun­dus in Europa kor­rekt (aus)nutzen kann. Man hat es doch tat­säch­lich ver­säumt, dieser kleinen Elite begrei­flich zu machen, dass deren Europa schon seit Ewigkeit­en, fern von hier, um den Jupiter kreist.

Für den, der den hohlen Ver­heißun­gen der EU unbe­d­ingt Glauben schenken möchte, wird alles weniger schlimm wer­den, sofern er dabei kräftig die Augen zukneift. Wer allerd­ings die bish­eri­gen Tat­en der EU aufmerk­sam ansieht und auch durch­blickt, der stellt fest, dass es eher noch schlim­mer kom­men wird. Die gröb­sten Fol­gen wer­den heute schon mit über­aus erfol­gre­ichen Hirn­wäschen aus­ge­blendet.

Und genau aus dem Grunde wer­den wir noch aller­hand geschickt einge­fädelte Pro­pa­gan­da Kam­pag­nen gegen Kroa­t­ien erleben, bis das The­ma auch dort im Sinne der EU-Lite und der Norm erledigt ist. Man muss nur die dumme Masse Men­sch noch ein wenig manip­ulieren und kneten, damit der Druck auf Kroa­t­ien angemessen wächst und sich das schlechte Gewis­sen dort als­bald von alleine ein­stellt. Dann erst sind sie richtig reif für eine Volksab­stim­mungswieder­hol­ung in dieser Sache. Und wenn sie in der Wieder­hol­ung des Tests endlich „richtig” ankreuzen, dann erst sind sie wirk­lich in Europa angekom­men und wahre Europäer. Fol­gt man der Bedeut­samkeit dieser Sache, dann kommt man unweiger­lich zu dem Schluss, dass alles Heil und die repro­duk­tive Zukun­ft der EU mit der gle­ichgeschlechtlichen Ehe ste­ht und fällt.

Dro­ht Kroa­t­ien Rauswurf aus der EU wegen Homo-Ehe-Ver­sagens
15 Stim­men, 4.45 durch­schnit­tliche Bew­er­tung (89% Ergeb­nis)
Wir exper­i­men­tieren. Man kann sich diesen Artikel auch vor­lesen lassen. Lei­der klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbe­holfen. Wer damit klarkom­men kann, der mag sich gerne eine Vor­lesung geben lassen!
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Über WiKa 2276 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

4 Kommentare

  1. Auf und weit­er so zur homo­ge­nen, gle­ichgeschal­teten gesam­teu­ropäis­chen Unter­ta­nen Gesellschaft ! Alles gle­ichgeschal­tet, Denken nicht mehr nötig. Nur Mal­ochen un die geistig umnebel­ten EU-Par­la­ments- Schmarotzer zu ernähren !

  2. Ein Men­sch beantragt beim Amt seine Auswan­derungspa­piere. — Warum er denn auswan­dern wolle, wird er ent­geis­tert gefragt. Die emo­tion­slose Antwort: ” Na, vor 70 Jahren war die Homobeziehung noch mit der Todesstrafe bedro­ht, vor 50 Jahre wur­den diese Beziehungsart akzep­tiert und danach all­ge­mein toleriert. Nun wurde sie geset­zlich gle­ichgestellt.
    Und bevor die Homoe­he zur Pflicht wird, will ich lieber in ein Land mein­er Wahl auswan­dern.”
    Vielle­icht nach Kroa­t­ien?!

  3. Zwei Dinge:
    Erstens wirft es ein beze­ich­nen­des Bild auf die selb­ster­nan­nten Vertreter von Frei­heit und Gle­ich­berech­ti­gung, dass über die Akzep­tanz von biol­o­gis­chen Spielarten der Natur disku­tiert wird. Da kön­nen wir auch darüber reden, ob Schwarzafrikan­er voll­w­er­tige Men­schen sind.
    Zweit­ens verdeut­licht es die ganze Sinnlosigkeit der Förderung ein­er Insti­tu­tion Ehe als solche. Würde man z.B. nur eine Kinder­erziehung als solche fördern, gäbe es die Diskus­sion auch nicht. Eine Ehe als solche ist kein förderungswürdi­ges Gut. Schon mal darüber nachgedacht, dass ein Ehe­gat­ten­split­ting die ungle­iche Bezahlung von Mann und Frau fördert, statt sie zu bekämpfen?

  4. Als Volk sind wir zu stark fuer linksfaschisten,obwohl die uns als Nazi beschimpfen.
    Medien,politiker die an fuer sich alle links sind koen­nen die nieder­lage nicht verkraften,aber Volk stet mind.80% hin­ter diese entscheidung.Das Volk ist homogen und nicht runter zu kriegen und das ist gut so.Lang lebe das Kroat­is­che Volk.
    P.S. Eckart,schoen haben Sie das geschrieben,muesste ich mal wieder lachen,leben Sie wohl,Herr Eckart

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