Das rote Kaninchen in Sigmar Gabriels Zauberhut

Angst bre­it­et sich aus. Bei Opper­mann, Schwe­sig & Co. Die Ver­hand­lungs­führer der SPD-Koali­tionäre hat­ten schon gut gepol­sterte Min­is­ters­es­sel vor Augen. Sie kon­nten die Led­er­sitze der Dienst­wa­gen fast schon riechen, die bedeu­ten­den TV-Talkrun­den beina­he hören, die reich­lichen Pen­sio­nen zählen. Da gab es böse Nachricht­en aus der SPD-Basis. Die Genossen find­en, so ent­nahm man dem Mur­ren in der Mit­glied­schaft, die bish­eri­gen Koali­tions-Ver­hand­lungsergeb­nisse als schlichtweg unzure­ichend. Aber es ist die Basis, die irgend­wann im Dezem­ber über den Koali­tionsver­trag richt­en soll. Sie kön­nte die Blü­ten­träume vom Macht-Zipfelchen zunichte machen. Denn die Liste der jet­zt schon gebroch­enen SPD-Wahlver­sprechen ist lang.

Das rote Kaninchen in Sigmar Gabriels Zauberhut Die Linke, Zauber Kaninchen aus dem SPD Hut Siegmar Gabriel Koalitionsverhandlung 2013 qpressHat­te sich die SPD doch vor den Bun­destagswahlen ger­adezu als eine Art Anti-Agen­da-2010-Partei dargestellt: Gerechtigkeit hieß der Schlachtruf, jet­zt wolle man aber mal die Mil­lionäre zur Kasse bit­ten, aber hal­lo! Jet­zt würde man aber nicht schon wieder als Zus­tim­mungs­mas­chine im Banken­ret­tungs­fach auftreten. So nicht, Frau Kan­zler! Und vorne­dran der kühne Opper­mann, der die Kan­z­lerin in der NSA-Abhöraf­färe vor sich her­trieb: “Heuchelei, Nicht­in­for­ma­tion, Desin­for­ma­tion“, Worte wie Stein­würfe in Rich­tung Kan­zler­amt. Sig­mar Gabriel hat­te sog­ar mal kurzzeit­ig ein Zeu­gen­schutzpro­gramm für Edward Snow­den gefordert. Jawoll! Und jet­zt? Jet­zt warnt der Herr Opper­mann im Zusam­men­hang mit Snow­den vor „emo­tionalen und moralis­chen Höhen­flü­gen“.

Die SPD-Mit­glieder gehören zu den Welt­meis­tern im Kröten­schluck­en. Man war einst schon mal gegen die Wieder­be­waffnung der Bun­desre­pub­lik, gegen die NATO, gegen die Not­stands­ge­set­ze. Natür­lich immer vor ein­er Regierungs­beteili­gung. Danach gin­gen die SPD-Chefs dann immer in die Ortsvere­ine und riefen ihre Waren aus: “Kröten, leckere Kröten, ein­mal schluck­en und schon ist alles ganz anders.“ — Doch Zeit­en ändern sich. Nach dem Agen­da-2010-Anschlag auf die soziale Mark­twirtschaft war­fen nicht wenige Sozialdemokrat­en ihr Parteibuch hin. Noch mehr SPD-Wäh­ler wählten nicht mehr oder was anderes. Was, so dachte sich der Gabriel, wenn die 470.000 SPD-Mit­glieder plöt­zlich von einem moralis­chen Höhen­flug gepackt wür­den und den Koali­tionsver­trag ablehn­ten?

Flugs guck­te der schlaue Sig­gi in seinen Zylin­der, sah das rote Linkspartei-Kan­inchen, holte es her­aus und schwenk­te es vor dem Leipziger Parteitag in der Luft: Huhuh, in vier Jahren, hin­ter den sieben Bergen und wenn die sieben Brück­en nicht brechen, dann sind wir vielle­icht bere­it, äh, oder so, äh, mit der Linkspartei zu koalieren. Sig­gi hält die Genossen für doof. Er denkt, die merken nicht, dass wir den Min­dest­lohn auch ohne Koali­tion schon erre­icht hät­ten, wenn wir die knappe Mehrheit der SPD, der GRÜNEN und der LINKEN im Bun­destag genutzt hät­ten. Dass mit der sel­ben Mehrheit längst das Asyl für Edward Snow­den durchge­set­zt wäre. Ja, es wäre sog­ar eine rot-rot-grüne Regierungskoali­tion möglich gewe­sen. Aber was in vier Jahren ist, ob die SPD nach der üblichen Schrumpfkur in ein­er großen Koali­tion noch genug Stim­men für einen ordentlichen Gesangvere­in bekom­men wird, das weiß kein­er.

Der SPD-Parteitag in Leipzig präsen­tiert statt eines irgend­wie inhaltlichen Slo­gans ein „Hash­tag“ auf dem Büh­nen­trans­par­ent: #spdbpt. Hash­tags sind jene Com­put­er-Dop­pelkreuze, die ein­er Zeichen­kette vor­angestellt wer­den, wenn beson­ders Wichtiges markiert wer­den soll, wenn man mit einem Meta-Tag, also ein­er Über-Markierung, die Suche erle­ichtern will. Such’s Orig­i­nal-Sozialdemokratis­che ruft das Tag den Delegierten und Mit­gliedern zu, und wenn ihr’s nicht in den Koali­tionsver­hand­lun­gen find­et, dann eben in Gabriels Zylin­der. So doof kann die SPD-Basis nicht sein, oder?

Ulrich Geller­mann


► Quelle: RATIONALGALERIE > Artikel > ange­hüb­scht von Kritisches-Netzwerk.de

Das rote Kan­inchen in Sig­mar Gabriels Zauber­hut
8 Stim­men, 4.88 durch­schnit­tliche Bew­er­tung (97% Ergeb­nis)
Wir exper­i­men­tieren. Man kann sich diesen Artikel auch vor­lesen lassen. Lei­der klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbe­holfen. Wer damit klarkom­men kann, der mag sich gerne eine Vor­lesung geben lassen!
Immer noch und auf alle Zeit total kosten­los … unsere Mail-Benachrich­ti­gung, sobald neue Artikel hier erscheinen. Es geht ganz ein­fach: ein­tra­gen, Bestä­ti­gungs­mail kommt post­wen­dend (bei großen Mail­providern auch den SPAM-Ord­ner prüfen), dort Bestä­ti­gungslink klick­en und alles ist schon erledigt. Kann jed­erzeit genau­so unkom­pliziert abbestellt wer­den. Jede Mail enthält enst­prechende Links dazu. Also? Worauf noch warten?

11 Kommentare

  1. Vielle­icht erken­nen die jet­zi­gen Führungsköpfe der SPD, dass eine
    erneute Koali­tion mit der CDU/CSU von den anderen sozialdenk­enden
    Poli­tik­ern zur Ver­gan­gen­heit gel­ernt haben.
    Kom­pro­misse führen nicht mehr zum Ziel.

    Aber der Reich­tum weniger wächst und die Ärmeren müssen zuse­hen, wie
    weit­er sich ihre Lebenslage nicht verbessert.

    Schröder glaubte daran, kurzfristig den Reichen Hil­fe zu geben, mit der
    Maß­gabe, dass diese sich danach erken­ntlich zeigen und es wieder dem
    Volke zugute kom­men lässt.
    Irrtum — und die jet­zige CDU tut eben­falls so, dass diese Reichen christlich
    denken wer­den.
    Daran kann man nicht mehr glauben.
    Da spielt das Wahlergeb­nis für die Mut­ti der Nation keine so bedeu­tende
    Rolle um mehr soziale Gerechtigkeit auf den Weg zu brin­gen.
    Sie ist zurück­hal­tend, weil Sie genau weiß, was passiert, wenn Sie aus
    ihrer Regierungs­fes­tung mit dem Ein­rohr sich das poli­tis­che Wirwarr
    ihrer Regierungs­man­nschaft und auch der Oppo­si­tion in ihrem Herzen
    beurteilt.
    Sie weiß, wie das Leben in der DDR war und freut sich darüber, wenn poli­tis­che
    Stre­ber von heute immer noch es als ihre erste Auf­gabe zu sehen, die sozialen
    Poli­tik­er zu kri­tisieren zur Ver­gan­gen­heit der Partei, die sich heute nur unter
    Links entwick­eln kön­nen
    Es ist sicher­lich das Ziel dieser heute, nicht das Eigen­tum wegzunehmen bzw.
    zu ver­staatlichen.
    Sie wollen mehr Gerechtigkeit . Auch diese wis­sen, dass Sie sofort wieder
    über die Wahlliste kein Man­dat erhal­ten, wenn sie Geset­ze schaf­fen — die zum
    Nachteil ein­er Gesellschaft sind. Aber ein Ack­er­mann und Steuer­be­trügern
    sollte deut­lich gemacht wer­den, dass sie nicht einen Fehler began­gen haben.
    Diese haben nur ein Ziel immer reich­er zu wer­den, weil diese mit ihrem
    Ver­mö­gen andere Men­schen benutzen kön­nen.
    Wie z. B. ein Arbeit­samt, dass ein­er Beschäftigten weit über 10 Jahre
    hin­aus stets nur einen befris­teten Arbeitsver­trag gab.
    Aus welchem Grund her­aus, denn das Arbeit­samt ist eine Nach­fol­geein­rich­tung
    eines Bun­desmin­is­teri­um.
    Im Nach­hinein wiederzugeben, dass vielle­icht ein Einzel­ner unberechtigt die
    Bes­tim­mung gebeugt hat, zeigt doch deut­lich, wie ungeschickt oder bewußt
    solche Geset­zge­bung ver­ab­schiedet wer­den.

    Das muß alles nicht sein, von daher sollte die SPD ehrlich ver­suchen,
    wie das Prob­lem noch gelöst wer­den kann, ohne Schwarze Peter anderen
    weit­er­re­ichen.

    • Was soll den die SPD ehrlich ver­suchen?
      Schauen wir mal zurück: Möglichkeit­en hat’s genug gegeben und die klitzek­leinen Erfolge.…na, was sagst du. Ein Schritt vor zwei zurück.
      Das ist wie beim Hun­deabricht­en. Wenn du fol­gst, kriegst a’ Leck­er­li.
      Das ist die Sozialdemokratie, bei uns in Öster­re­ich ist es gle­ich.
      Wir hat­ten auch zu sel­ben Zeit­punkt Wahlen, die fall­en auch bei jedem Wahlver­sprechen um. Nein, noch schlim­mer, gestern gab’s Kassen­sturz, mit so 25 Mil­liar­den minus mit Banken­ret­tung. Da stellen die sich vor die Fernsehkam­eras und tönen: ” Es wäre unser­iös , genaue Zahlen zu nen­nen, weil man die wirtschaftliche Entwick­lung nicht ken­nt.

      Also, Unser­iös­es welch­es uns in diese Sit­u­a­tion brachte , wird nicht vielle­icht ser­iös, weil es unser­iös wäre genaue Zahlen zu ne.….….
      Man kann nur dasitzen und staunen.
      Ich verzeih es dem Wahlvolk, die haben keine Chance.
      Wir sind medi­al noch mehr ver­saut als ihr.

  2. SPD-Koali­tionäre hat­ten schon gut gepol­sterte Min­is­ters­es­sel vor Augen. Sie kon­nten die Led­er­sitze der Dienst­wa­gen fast schon riechen, die bedeu­ten­den TV-Talkrun­den beina­he hören, die reich­lichen Pen­sio­nen zählen .….. Genau so schaut es aus ! Das kommt davon, wenn man denkt, man kön­nte die Parteiba­sis überge­hen (Übertölpeln). Es scheint aber in der SPD außer den verblende­ten Führern noch real denk­ende Kräfte zu geben, welche der Führung in die Suppe spuck­en kön­nten. Ob aber der griff in den Zylin­der die erhoffte Wirkung zeigt wage ich zu bezweifeln. Zu viele Ver­sprechen wur­den schon gebrochen im Koali­tion­spok­er um den Sig­mar noch glaub­haft erscheinen zu lassen !

  3. Über die SPD zu spot­ten ist ja nicht schw­er, man braucht nicht recher­chieren, blanko weiß man im vorhinein wo sie umfall­en.
    Also, ich bin ein in Griechen­land leben­der Öster­re­ich­er, es braucht mich also nichts scheren, schert mich aber doch, weil : Wie sich die Bilder gle­ichen.
    Da habt es ihr Deutschen noch gut, Ihr habt die PDS als Alternative…gut das haben wir auch — aber die wählt lei­der kein­er, obwohl die KPÖ eine gute Truppe ist und wahrschein­lich auch kon­se­quenter. (Ich nehm’ mal den Aus­druck kon­se­quent) Ihr wisst schon was ich mein.

  4. Die SPD-Spitzen kön­nen da nur Ihre ver­sprechen kon­se­quent ein­hal­ten und
    soll­ten lieber in der Oppo­si­tion bleiben — denn dann wird es sich zeigen bei
    stark­er Gegen­wehr von SPD, Grü­nen und Linken im Bun­destag und Bun­desrat,
    ob die CDU/CSU machen kann , was sie ange­blich für richtig hält, die Aufteilung des weit­eren wach­senden Reich­tums bes­timmter Grup­pen über ihre Poli­tik unbe­gren­zt zu fördern und die Schwächeren im eige­nen Lande weit­er
    an der Nase herumge­führt wer­den.
    Zum Glück haben wir derzeit noch eine starke Oppo­si­tion.
    Es fragt sich nur, ob die SPD mit ihrer 150 ‑jähri­gen Geschichte sich bewußt
    wird, dass man mit ein­er großen Koali­tion nicht seine Ziele erre­icht.
    Auch nicht zu Teil­fra­gen, von daher sol­llte die SPD weit­er in der Oppo­si­tion
    bleiben.
    Und wenn Frau Dr. Merkel notge­drun­gen Neuwahlen in 2014 anregt,
    dann sollte man sich bewußt wer­den, was wer­den soll in Deutsch­land.
    Mehr soziale Gerechtigkeit oder größere Ver­mö­gen Einzel­ner, die mit ihrem
    Ver­mö­gen die Schere zwis­chen Arm und Reich wach­sen lassen. Zu den
    Armen gehört auch der ver­schuldete Staat, der sein Geld von den Reichen
    erhält, die dafür ein Begehren haben — dass ihre Inter­essen gewahrt bleiben.
    Ack­er­mann und seine Mit­stre­it­er lassen recht her­zlich grüßen die Bun­desregierung, die ja zum Wohle des Volkes wis­sen, wie Eigen­tum dem
    Volke gewahrt bleibt.
    Der Lohn, die Rente, die Bil­dung, die Infra­struk­tur, die Gle­ich­berech­ti­gung
    von Men­schen, das soziale Miteinan­der der Bürg­er usw. wer­den immer weniger
    Beach­tung geschenkt.
    Ein­fach­es Beispiel, Die CDU/CSU will die Müt­ter­rente ein­führen, weil die
    Ein­nah­men des Renten­ver­sicherungs­bun­des zu den Aus­gaben über­wiegen.
    Lobenswert, aber seit dem Eini­gungsver­trag ste­ht die poli­tis­che Ver­ant­wor­tung
    ein ein­heitlich­es Renten­sys­tem in der BRD zu schaf­fen.
    Davon hört man erneut wenig oder man hört nach 2020 wollen wir dies ange­hen. Auch Töne heute von der SPD.
    Und hat denn die CDU/CSU ihr Gesetz zum Eini­gungsver­trag zu den neuen
    Län­dern wirk­lich umge­set­zt. Nein, das hat Sie lei­der nicht.
    Denn Sie hat über­nommene Rentenge­set­ze der DDR über das Rentenüber­leitungs­ge­setz wieder stre­ichen lassen.
    Die CDU/CSU kann mit nach­fol­gen­den Geset­zen Änderun­gen her­beiführen, aber nur unter Beach­tung des Artikel 14 des Grundge­set­zes, welch­es das
    Eigen­tum schützt und bei berechtigter Weg­nahme eine Entschädi­gung
    gewähren muß. Das tut Sie aber nicht für bes­timmte Beschäf­ti­gungs­grup­pen
    aus den neuen Län­dern, die ihr Eigen­tum über den Eini­gungsver­trag anerkan­nt
    beka­men zum 03.10.1990 für Beschäf­ti­gungszeit­en aus der DDR.Dies wurde
    näm­lich bun­des­deutsches Recht. Und der heutige Finanzmin­is­ter Dr. Schäu­ble
    vere­in­barte über das Vor­wort der Anlage II Abschnitt III zu den Kapiteln (Bun­des­ge­set­zblatt Jahrgang 1990 , Teil II Bl.1148), dass
    hier keine Aufhebungen,Änderungen oder Ergänzun­gen vorge­se­hen sind. Wo
    dies aber vere­in­bart und zuläs­sig ist, das ist in den Abschnit­ten zu II genan­nt wor­den.
    Also bei richtiger Anwen­dung dieser Bes­tim­mungen des Eini­gungsver­trages
    und dem poli­tis­chen Willen sofort ein ein­heitlich­es Renten­sys­tem in der BRD
    zu schaffen,wären die Über­schüsse in der geset­zlichen Rentenkasse anders, wie sie jet­zt sind. Und das sollte erst ein­mal getan wer­den, auch aus der Sicht des friedleben­des Zusam­menwach­sen eines Lan­des, welch­es durch den zweit­en Weltkrieg geteilt war bis zum 03.10.1990.
    Das ist mit Auf­gabe ein­er Sozialdemokratie und nicht die kleinen Schritte zu gehen um die Inter­essen der CDU/CSU in ein­er gemein­samen Koali­tion anzuge­hen.
    An dem Beispiel zu den neuen Län­dern erken­nt man deut­lich, wie die Poli­tik
    der CDU/CSU über die Bun­desregierung aus­gerichtet ist. In keinem Falle
    zur Über­win­dung der Fol­gen aus dem zweit­en Weltkrieg.
    Ich wün­sche Ihnen viel Spass beim Lesen und hoffe, dass auch Sie merken,
    dass die SPD deut­lich­er wer­den sollte zu ein­er Poli­tik der CDU/CSU.
    Die SPD sollte Ihre vor jahren began­ge­neen Ver­säum­nisse zur sozialen
    Gerechtigkeit erken­nen und kor­rigieren durch eine kon­se­quente Poli­tik.
    Oppo­si­tion ist bess­er als Koali­tion.

    • Neuwahlen? Da muss man sich schon sich­er sein,das ist näm­lich kein zock­en.
      Um sich zu Formieren bedarf es doch einiges und die Grund­la­gen sind nicht gegeben, der Ham­mer ist eben da, medi­al — selb­st die Bewußtesten unter­liegen ihm, zeitweilen, deshalb bin ich auch nicht zornig auf das Wahlvolk, pack mich gele­gentlich sel­ber an der Nase.
      Die Sozialdemokratie ist ein Aus­lauf­pro­dukt, sie stolpert ja schon über ihre eigene Geschichte,Gegenwärtig knickt sie,schmeichelnd nach rechts und links.
      Mir tun die Überzeugten leid, man ver­scheißert sie nach Strich und Faden.
      Ich würd’ auf so einen Parteitag gar nicht gehen, würd mein Parteibuch nehmen und es meinen Hun­den zum spie­len geben.
      Wenn man links ist, verzei­ht man linke Dummheit­en aber Rechte : Nie

  5. Ich bin abso­lut und auch damit ein­ver­standen, his­torisch ist die Sozialdemokratie maßge­blich an Erfol­gen der Arbeit­erk­lasse , nein sie war die Speer­spitze.
    Gestern, damit mein ich nicht das Gestern,welches jeden als Gestern beliebig geläu­fig ist, nein die gegen­wär­ti­gen Erfolge(Vergangene, da muss ich mich schon weit zurück­lehnen) viel­licht das gefügige Masshal­ten . Wessen dessen?
    Um nicht in Phra­solo­gie zu ver­fall­en, haben sie nicht immer gekuscht.
    Da kann mir doch kein­er kom­men: “Das ist eben aus dem Rud­er gelaufen”
    Was kann jemand aus dem Rud­er laufen lassen?
    Also Trotz­dem , ich merk ‚dass ich blau bin,seit gestern bin ich nicht zum schlafen gekom­men. Das Unschein­bare tritt ein:” Ein Blind­er find­et ein Korn”
    Eine diskrim­ierende Phrase
    Sehen wir?

  6. Was habe ich getan?
    Heute mal kurz in den Nachricht­en geblät­tert.
    Blät­ter, blätter.…wie im Herb­st

    Als Wäh­ler kann ich nur noch mit dem Kopp schüt­teln.
    Oder anders gesagt, mir schüt­telt.
    Nun…
    Es wird Win­ter. Da ist das nor­mal mit dem Schüt­teln.

    Alte Säcke wohin man auch nur schaut.
    Sie reis­sen ihr Maul auf und reden und reden.

    Was ist eigentlich seit den 90er Jahren falsch gelaufen?
    Inter­netz ist Neu­land und nun wird ein “Deutsches Inter­netz” geplant…

    Und die Genossen stim­men nun endgültig über den let­zten Wahlaus­gang in Deutsch­land ab und das auch noch “Online”.

    Wo sind sie geblieben, die Jun­gen Leute???
    Ich habe jeden­falls keine Idee
    Wozu auch?

  7. Wie kom­men Sie auf die Idee Herr August , dass die Sozialdemokratie
    tot ist.
    Richtig ist, dass die SPD erhe­bliche Fehler began­gen hat, wo sie jet­zt etwas
    gegen­s­teuern will. Aber wieder mit unzure­ichen­der Poli­tik.
    Lei­der haben die Wäh­ler die CDU/CSU mehrheitlich gewählt, weil diese
    geschickt davon sprachen, dass es zu keinen Mehrbe­las­tun­gen über die
    Steuer kommt und dass mit ihrem Ver­hal­ten die Arbeit­ge­ber eine hohe
    Beschäf­ti­gung gewähren. Soll­ten diese mehr belastet wer­den, wie z. B.
    durch einen ein­heitlichen Min­dest­lohn, dann steigt die Arbeit­slosigkeit wieder.
    Mit weit­eren Tricks haben sich diese AG wet­tbe­werb­s­fähiger gemacht, was aber für die Zukun­ft für unsere sozialen Leis­tun­gen zu hohen Kosten führt, weil viele nicht über aus­re­ichende Eigen­mit­tel ver­fü­gen um zu leben. Siehe
    den Armuts­bericht der BRD von 2013.
    Kön­nen Sie sich noch an die Plün­derung der Rentenkassen erin­nern, wo die
    Arbeit­slosigkeit stieg und großzügige Regelun­gen geschlossen wur­den um vorzeit­ig in Rente zu gehen.
    Die CDU/CSU sper­rt sich weit­er aus­re­ichende finanzielle Mit­tel einzuset­zen,
    damit es in unserem Lande wieder bess­er wird.
    Von daher kann ich die SPD ver­ste­hen, wenn Sie ihre Ziele durch­set­zen
    möchte.
    Gibt Sie erneut nach, dann haben Sie Recht, ist die Sozialdemokratie
    ver­loren, auch nach 2017.
    Und gegen die Linken wird weit­er mas­siv geschossen, damit diese nicht
    die Kraft hat mit ihren Sim­men das Land vor­wärts zu brin­gen.
    Grüne und FDP erholen sich auch nicht mehr.
    Und die AFP schafft es auch nicht weit­er zu kom­men.
    Und unsere Bun­deskan­z­lerin ist über­fordert, wass ein bes­timmter Per­so­n­enkreis
    geschickt insze­niert.
    Bestes Beispiel sind doch noch die Siegermächte USA und Großbri­tan­nien mit ihrem mod­er­nen Horch-Guck-Sys­tem, wo spi­oniert wird zum Vorteil des
    wirtschaftlichen Vorteils auf höch­ster Ebene.
    Und unsere Mut­ti kann dies nur mit einem Ver­söh­nungskurs begeg­nen, wenn
    die Amerikan­er dem­nächst nach Deutsch­land kom­men.
    Es sind ihr lei­der die Hände gebun­den und nur langs­fristig kön­nen wir erre­ichen, dass dies Aushorchen weniger wird. Chi­ne­sen ‚Russen und Japan­er denken auch nicht viel anders. Ein Jed­er möchte viel verkaufen und damit aus­re­ichend ver­di­enen. Lei­der funk­tion­iert das auf Dauer nicht, selb­st bei bester Geset­zge­bung.
    Banken und Großun­ternehmen wis­sen es, wie das Macht­spiel mit dem Geld
    inter­na­tion­al funk­tion­iert.
    Merkel und Schäu­ble ken­nen dieses Spiel genau und fall­en immer wieder
    auf deren Tricks here­in. Aber uns gegenüber kön­nen Sie dies nicht zugeben.
    So war auch Herr Schröder und der Franz Josef, der regelte viel mit Geld um zum Ziel zu kom­men. Es war aber auch nicht sein Eigenes.Woher bekam er
    dies- Herr Kohl ver­ri­et auch nicht seine Geldge­ber.
    Es wäre schön, wenn ein­mal die Macht des Geldes lieber Herr August gebremst
    wird, dem wir lei­der auch dann aus­ge­set­zt sind, wenn es zu ein­er Infla­tion
    kommt.
    Von daher hil­ft nicht schimpfen , son­dern mehr denken, wie kann dies geän­dert wer­den auf friedlichem Wege.

    Äußerst schwierig , wenn nur mit einem Kreuz abges­timmt wird für 4 Jahre und dieser Mehrheit die Macht zum Regieren gegeben wird.
    Auch Merkel hat ihren let­zten Koali­tionsver­trag innen­poli­tisch nicht umge­set­zt
    und der geplante neue Ver­trag, sieht die alte Umset­zung nicht drin­gend vor.
    Die neuen Bun­deslän­der wer­den heute gelobt, siehe kom­menden Bericht in
    den näch­sten Tagen, aber zur Gle­ich­be­hand­lung kommt es erneut nicht nach
    der Wiedervere­ini­gung von 1990.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


Ich akzeptiere

*