Obdachlose füttern verboten — USA ziehen neue Saiten bei Ausblendung von Armut auf

 Obdachlose füttern verboten - USA ziehen neue Saiten bei Ausblendung von Armut aufverboten forbidden dont feed homeless keine obdachlosen fuetternLand of the Free: Wer nun glaubt, es han­dele sich bei der Über­schrift um einen üblen Scherz, der ken­nt nicht die amerikanis­chen Real­itäten. Wer Obdachlosen Lebens­mit­tel in der Öffentlichkeit anbi­etet muss jet­zt mit Gefäng­nis rech­nen. Man kann es Obdachlosen nicht ver­bi­eten sich in den Städten aufzuhal­ten, dafür kann man aber den edlen Geber­mut aus­brem­sen. Die Gutwilli­gen mit Gefäng­nis bedro­hen, die sich erdreis­ten solchen Men­schen helfen zu wollen. So gedenkt man die Sicht­barkeit von Armut in den Bal­lungszen­tren kaschieren zu kön­nen. Anders scheint man das Prob­lem son­st nicht in den Griff zu bekom­men.

Natür­lich dür­fen die Amerikan­er auch weit­er­hin Obdachlosen helfen, nur eben nicht in der Öffentlichkeit. Selb­st große Hil­f­sor­gan­i­sa­tio­nen und kirch­liche Ein­rich­tun­gen bekom­men jet­zt das Gesetz zu spüren, wie hier in Raleigh, NC: „Church Group Mem­bers Threat­ened With Arrest for Hand­ing Out Bis­cuits, Cof­fee to the Home­less“ [abcNEWS.go.com]. Die Aus­gabe von Lebens­mit­teln in der Öffentlichkeit wird ihnen vielerorts schlicht unter­sagt oder unmöglich gemacht. Natür­lich gibt es dafür auch eine passende Rechts­grund­lage, schließlich muss ja alles mit recht­en Din­gen zuge­hen, auch wenn man die zunehmende Armut aus­blendet. Diese Regelung knüpft an ein „Anti-Camp­ing-Gesetz” an. Man kann ja auch nicht wollen, dass Obdachlose aus­gerech­net in den Metropolen kampieren, nur weil die Chance hier größer ist von Pas­san­ten Hil­fe zu erhaschen.

Ein weit­er­er Artikel der sich mit dieser Sit­u­a­tion und dessen Ver­lauf befasst: „It Is Ille­gal To Feed The Home­less In Cities All Over The Unit­ed States“ [The Eco­nom­ic Col­lapse], da ist man schon recht schnell dahin­ter gekom­men, dass sich eine neue Her­zlosigkeit in Ameri­ka bre­it macht. Aber mal ehrlich, bet­tel­nde und hunger­lei­dende Men­schen stören natür­lich total den amerikanis­chen Traum von der Gren­zen­losigkeit des Wohl­stands, der sich in erschreck­en­dem Maße auf immer weniger Men­schen konzen­tri­ert … sys­tem­be­d­ingt.

Natür­lich ist dies noch nicht in ganz Ameri­ka der Fall, aber es ver­bre­it­et sich. Ken­nen wir nicht alle die Schilder aus dem Zoo: „Füt­tern ver­boten”? Vielle­icht solche Schilder dem­nächst auch an öffentlichen Plätzen? Eine weit­ere Schilderung dazu: Feed­ing The Home­less Ille­gal in many U.S Cities [Huff­in­g­ton]. Dann bemüht man ganz tolle weit­ere Gründe warum das Füt­tern von Obdachlosen unge­sund ist. Kein gerin­ger­er als Mr. Bloomberg, Bürg­er­meis­ter von New York, ein ziem­lich har­ter Hund, führte dann ins Feld, dass man Salz‑, Fett- und Bal­ast­stoffe der Gaben nicht bew­erten oder kon­trol­lieren könne. Da ist es bes­timmt bess­er keine Lebens­mit­tel auszuteilen … da ist man auf der sicheren Seite. Natür­lich alles nur aus Sorge um das Woh­lerge­hen der Obdachlosen und dem öffentlichen Anspruch alles kon­trol­lieren zu müssen. Wir sehen, an Ideen­man­gel lei­det die Herrschaft nun wahrlich nicht, um Mildtätigkeit in der Öffentlichkeit unmöglich zu machen.

Wenn sich aber die Obdachlosen aus der Müll­tonne ernähren, dann ist das weniger prob­lema­tisch, weil für der­lei eigen­mächtiges Han­deln der Betrof­fe­nen nun wirk­lich nie­mand die Ver­ant­wor­tung übernehmen kann. In anderen Städten ist es zwar (noch) nicht ille­gal Obdachlose zu speisen, aber vielfach muss man dann eine entsprechende Befähi­gung nach­weisen. Natür­lich nur wegen des kor­rek­ten Umgangs mit Lebens­mit­teln. Die kön­nten auf den 100 Metern vom Super­markt bis zum Bedürfti­gen schließlich lebens­bedrohliche Eigen­schaften annehmen. So hat man in Philadel­phia auch sogle­ich ein­er Frau schon mal eine Geld­buße von 600 Dol­lar ange­dro­ht, für jeden Tag an dem sie ihre Lebens­mit­tel-Unter­stützung für obdachlose Kinder fort­set­zen wolle. All diese Schika­nen sind wun­der­bar geeignet Mit­ge­fühl und Rest­moral inner­halb der Bevölkerung erfol­gre­ich zu bekämpfen, auf dass auch weit­er­hin alles ganz sauber aussieht.

Was kommt noch? In Rumänien testet man schon erfol­gre­ich die Besei­t­i­gung von Straßenkötern. Ver­mut­lich ist es nur eine Frage der Zeit, bis es auch den Mit­tel­losen in Ameri­ka so erge­hen kön­nte. Wer schon die direk­te Hil­fe von Hil­fs­bedürfti­gen über Umwege unter Strafe stellt, der ist davon nicht mehr weit weg. Jet­zt wer­den wieder viele Gut­men­schen auf­schreien und sagen, nein soweit kann es doch gar nicht kom­men? Dann genügt ein ein­fach­er Blick in die Geschichts­büch­er, zu was doch der Men­sch so alles fähig ist. Es gab sog­ar in Deutsch­land schon ein­mal Zeit­en, da wurde bestraft wer ver­suchte anderen Men­schen das Leben zu ret­ten, also alles nicht wirk­lich neu für uns, nur Ameri­ka lässt es in neuem Gewand erstrahlen, ist auch gar nicht ras­sis­tisch, son­dern am Geld­beu­tel ori­en­tiert.

Und wer den ver­tieften Blick in die amerikanis­che Rechtsstruk­tur wagt, der wird recht schnell dahin­ter kom­men, dass da längst völ­lig total­itäre Züge im Anmarsch sind. Eine Eskala­tion in diese Rich­tung darf erwartet wer­den, sobald ein nationaler Not­stand aus­gerufen wird und der kann recht schnell kom­men. Dann ist die amerikanis­che Ver­fas­sung endgültig Maku­latur und eine Rei­he von „Pres­i­den­tial Orders“ nimmt das kom­plette Recht in die Hand. Und wer die ken­nt, der weiß wie wenig schme­ichel­haft die sind. Da ist nicht ein Stück Demokratie mehr dran.

Aktuelle Praxis 2014 in Florida

Und wer noch den Ungläu­bi­gen machen möchte, trotz der geschilderten Umstände, der kann sofort eines besseren belehrt wer­den. Der neun­zigjährige ehe­ma­lige Anwalt Arnold Abbott hil­ft schon seit 20 Jahren Obdachlosen. Nach dem Tod sein­er Frau 1991, grün­dete er die Non-Prof­it-Gruppe (NGO) mit der Beze­ich­nung Love Thy Neigh­bour. Er tat dies in Erin­nerung an seine ver­stor­bene Frau, um ins­beson­dere auch ihr ehre­namtliche soziales Engage­ment weit­er­hin zu pfle­gen. Gemein­sam verteil­ten sie Lebens­mit­tel an viele obdachlose Män­ner, Frauen und Kinder in Flori­da, ihrer Heimat.

Jet­zt aber soll der 90-jährige Mann dafür 60 Tage ins Gefäng­nis. Dafür hat man ihn eigens beim Verteilen von Lebens­mit­teln an Bedürftige ver­haftet. Genau davon han­delt der beige­fügte Streifen, dort ist er bei sein­er Ver­haf­tung zu sehen. Aus­führlich­er wird der spezielle Fall Abbott hier beschrieben: Nine­ty-year-old man faces jail for feed­ing home­less peo­ple[Net­zfrauen], denn auch in Flori­da gilt: Wer Bedürfti­gen öffentlich Speisen reicht, macht sich straf­bar! Hätte sich Jesus heute in Ameri­ka eine Armen­speisung ein­fall­en lassen, wom­öglich noch als Wun­der, würde er dort zwar nicht am Kreuz enden, wenig­stens aber für eine Weile im Knast.

Obdachlose füt­tern ver­boten — USA ziehen neue Sait­en bei Aus­blendung von Armut auf
49 Stim­men, 4.92 durch­schnit­tliche Bew­er­tung (98% Ergeb­nis)
Wir exper­i­men­tieren. Man kann sich diesen Artikel auch vor­lesen lassen. Lei­der klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbe­holfen. Wer damit klarkom­men kann, der mag sich gerne eine Vor­lesung geben lassen!
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Über WiKa 2276 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

31 Kommentare

  1. Wenn man so etwas liest, bekommt der Begriff ” total­itäres Regime” eine völ­lig neue Dimen­sion! Und aus­gerech­net dieses Regime erdreis­tet sich, der Welt Demokratie bei brin­gen zu wollen ? Mir wird Übel !

  2. Ein krankes Sys­tem pro­duziert kör­per­lich und men­tal kranke Men­schen.
    Die USA schüren para­noide Äng­ste vor Fein­den von außen. Doch zer­stören wird sich dieses men­schen­ver­ach­t­ende Sys­tem ganz von selb­st von innen. Wie jed­er sehen kann, ist es auf diesem Weg schon recht weit fort­geschrit­ten. Man sehe nur auf die soziale Not großer Bevölkerung­steile und die Finan­zlage. Doch anstatt das Sys­tem über­lebens­fähig zu machen, hält man stur am Kurs auf den Abgrund fest.
    Nur schade das bei dem Absturz auch wir mit­geris­sen wer­den.

  3. Also, wenn man es ganz genau nimmt, dann müssten hier in Deutsch­land alle pro­fes­sionellen Bet­tler einen Reisegewerbeschein beantra­gen. Es ist schließlich, nach der Pros­ti­tu­tion, das zweitäl­teste Gewerbe der Welt.
    Beim reinen pri­vat-bet­teln ist auch jegliche Gemein­nützigkeit aus­geschlossen. Die Ein­nah­men sind zu ver­s­teuern und natür­lich mit den üblichen Abgaben zu bele­gen. Für Harz4rer heiß das, wer ohne behördliche Genehmi­gung bet­telt, bege­ht Sozial­be­trug und ver­liert seine Stütze. Unein­sichti­gen Wieder­hol­ungstätern sind zu inhaftieren. Wir leben doch schließlich in einem Rechtsstaat.

  4. Bet­teln ist in den USA immer schon ver­boten.
    Und deshalb sieht man gele­gentlich am Straßen­rand Typen sitzen mit Schildern wie

    “Will work for food” auf irgen­deinem Stück Kar­ton gekrakelt.

    Das ist dann nicht bet­teln, son­dern das Anpreisen der eige­nen Arbeit­skraft.
    Natür­lich weiß jed­er, daß so eine Wer­beaus­sage nicht enst­ge­meint ist.

    Falls es jemand wörtlich auf­fassen würde und er diesen Nicht-Bet­tler
    z.B. zum Rasen­schnei­den auf sein Grund­stück nehmen würde .….
    Mit hoher Wahrschein­lichkeit würde er sehr schnell seinen Rasen­mäher beim einem der näch­sten Pawn­shop (Lei­h­haus) wieder find­en.

    Wenn ich auf mein­er Farm wirk­lich Hil­fe von Arbeit­ern brauchen würde, würde ich zu ein­er alten Tankstelle in der Nach­barstadt fahren, die bekan­nt als Tre­ff­punkt arbeit­slos­er Mexikan­er ist. Die sind fleißiger. geschick­ter … und haben ange­blich oft sog­ar gut gefälschte Papiere …

    • Wenn in den USA pri­vat-bet­teln ver­boten ist, dann müssen sich die Bet­tler eben pro­fes­sion­al­isieren.
      Sich zusam­men­schließen, einen gemein­nützi­gen Hil­fsvere­in oder Stiftung grün­den, und Spenden sam­meln.
      In ein paar Jahren sind sie dann genau­so reich, wie die US-Bänkster.

      • Und genau das ist das Prob­lem: wenn ich soviel Arbeit, Ideen und Organ­i­sa­tion­stal­ent ein­set­ze, dann brauche ich ‑zumin­d­est in den USA- nicht zu bet­teln. Woan­ders sich­er auch nicht.

        Nicht alle Men­schen wer­den mit den gle­ichen Anla­gen geboren. Manche sind bess­er (und deshalb Ziel von Neid) und manche ver­sagen lei­der in unserem ‑mit hohen bürokratis­chen Aufla­gen gekop­pel­ten- Leben. Was ich sehr gut ver­ste­he. Im Leben aus der Bahn gewor­fen wer­den, kann man eben nicht nur durch Unfall, Krankheit oder son­stige Zufälle, son­dern auch ‑exem­plar­isch siehe “der Haupt­mann von Köpenick”- auch durch unsere, nicht nur in DE — oft genug- sinnlose Bürokratie.

  5. Und wenn der Not­stand aus­gerufen wird, lan­den Queru­lanten und Obdachlose in den FEMA KZ´s und wer­den medi­zinisch von Nichtärzten mit Gratisimp­fun­gen ver­sorgt.
    Aber auch das US Staat­sober­haupt Obom­ba gilt als vor­bildlich, denn während er vom Sil­bertablet speisst, sitzt der rest sein­er Fam­i­lie ver­armt in Kenia.
    Aber sein Halb­brud­er George find­et es schon ganz nor­mal und erwartet von ihm keine Hil­fe…

    Warum wohl??
    http://www.merkur-online.de/aktuelles/politik/doku-spuert-obamas-halbbruder-slum-meta-2441006.html

    2016 Obama´s Amer­i­ca
    http://www.youtube.com/watch?v=DJQAVYTBNsQ

  6. Nation­al­sozial­is­ten haben eine ähn­lich zynisch, men­schen­ver­ach­t­ende Ein­stel­lung, genau­so wie im übri­gen Wäh­ler von CDU/CSU/FDP.

  7. Lösung: Müll­to­nen als Lebens­mit­telde­pot umfunk­tion­ieren. Spendewil­lige Bürg­er ver­pack­en das hygien­isch, die Obdachlosen kön­nen es sich dann selb­st nehmen.

    Einziger Nachteil: Es wer­den wieder unnötig Steuergelder ver­schwen­det (wahrschein­lich auch von denen die jet­zt Obdach­los sind, aber bis vor kurzem noch tausende Dol­lar an Steuern zahlen mussten). Die Kon­trolle soclher Maß­nah­men kostet ja auch Personal/Geld.

    Echt wider­wär­tig wie viel Geld aus­gegeben wird, um den Men­schen Chan­cen zu nehmen. Ver­mut­lich würde die Hälfte dieses Geldes aus­re­ichen um ihnen zu helfen.….

  8. Lustig was da für Kom­mentare kom­men.… Manche der Schreiber­linge soll­ten lieber mal vor der eige­nen Haustüre kehren, in Polizeiüberwachungs-Neo-Nazi-Deutsch­land. Im Mut­ti-Merkel Land gehts stetig bergab, warum also sich über die USA Sor­gen machen? Prob­leme im Aus­land lenken von Prob­le­men im Inland ab. RTL2 und die anderen Hartz IV Medi­en tun ihr übriges dazu. 😉

  9. “Echt wider­wär­tig wie viel Geld aus­gegeben wird, um den Men­schen Chan­cen zu nehmen. Ver­mut­lich würde die Hälfte dieses Geldes aus­re­ichen um ihnen zu helfen…..”

    Nicht nur am des Men­schen unwürdi­gen Hartz IV Satz sieht man das diese Gelder wieder – voll – in den Wirtschaft­skreis­lauf ein­fließen.
    Neb­st Löhne sind Renten und son­stigt Steuern und GKV — Abgaben etc. darin enthal­ten.
    Z. B. 1 Liter Milch kostet bei ein­er Kuh 0,0 Euro (Dol­lar) net­to.
    der Bauer ver­di­ent, u.s.w. u.s.w.
    Das kann man auf alle anderen Pro­duk­te und Dien­stleis­tun­gen umle­gen. Nur gierige Poli­tik­er und Ökonomen kön­nen das wohl nicht.

    Es ist ganz ein­fach nur die Würde der Poli­tik­er; Lob­by­is­ten etc. und der Richter die so etwas wie Hartz IV oder gar die Obdachlosigkeit unwürdig zulassen und Men­schen Enteignen; erpressen etc.. und sog­ar mit Gefäng­nis bedro­hen!

    Das BVG urteilte bere­its ein­mal über die ver­botene Willkür bei poli­tisch ver­fol­gten und aus­ge­gren­zten Men­schen:
    Siehe Rz. 126 — 144 http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv006132.html
    Fast alle Punk­te tre­f­fen auch auf Hartz IV zu!
    Es ist die Würde der Poli­tik­er die wieder von der Lob­by und ihrer Tod­sünde der Gier dor­thin getrieben wer­den.

    Ob sich die christlichen Poli­tik­er wie Koch die USA so als Beispiel nah­men?

    Die unan­tast­bare Würde des Men­schen kann nur über ein ordentlichen Per­son­al und Fachkräfte­man­gel hergestellt wer­den.
    Jede gewollte Arbeit­slosigkeit — Masse­nent­las­sun­gen ist z.T. poli­tisch gewollt, um über Gehalts- Lohn­druck Exportwelt­meis­ter zu wer­den.
    Für die Gier der christlichen Poli­tik­er ver­rat­en diese Chris­ten gar ihren Glauben, vor dem GG; den Men­schen­recht­en und ihren Schutz- (befohle­nen) beauf­tragten Men­schen.

  10. Das sehe ich eben­so. Genug Prob­leme im eige­nen Land, aber mit dem Fin­ger auf andere zeigen. Typ­isch Deutsch. Wenn sich nur soviele Men­schen in punk­to Zivil­courage stark machen wür­den, aber da ist ja eher Wegschauen ange­sagt und staatlich gewün­scht. Good­bye Deutsch­land!

  11. Es gibt Kom­mentare hier, die besagen, man solle sich doch lieber um die Prob­leme im eige­nen Land küm­mern. Der Mei­n­ung bin ich ja auch, nur manch­mal ist es nicht unvorteil­haft auch mal über den Teller­rand hin­aus zu blick­en:

    a: Alles was in den USA passiert, wird über kurz oder lang auch hier (mas­siv­er) passieren.

    b: Genau so eine Ein­stel­lung sorgt dafür, dass viele Men­schen gar nicht wis­sen, was sie wählen, eben weil sie nicht über den Teller­rand hin­aus blick­en und nur ihre eige­nen Prob­leme sehen.

    PS: Nicht “Good­bye Deutsch­land”, oder “-USA”, son­dern: Good­by Gerechtigkeit, Ver­ant­wor­tung, Sol­i­dar­ität etc. DAS sind die The­men die inter­essieren. Ein deutsch­er Aus­beuter ist nicht anders als ein US-Aus­beuter oder ein Aus­beuter irgend­wo auf der Welt.

  12. Sor­ry, aber die amerikanis­che Mar­i­onet­ten­regierung soll Kotze fressen.
    Das Land geht (ist) Pleite und da ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis es zu ern­sthaften Auss­chre­itun­gen kommt. Die Waf­fenge­set­ze hat­ten sie ja durch ihre plumpen Ter­ror­inze­nierun­gen doch nicht ver­schär­fen kön­nen.
    Tipp: 334 Promille Lüge googeln

    • Waf­fen sind in den USA wed­er Argu­ment noch The­ma. Immer­hin hat die NSA 1,6 Mia Schuß HP (hol­low point !), also für jed­er Ein­wohn­er 4 Schuß. Damit läßt sich bei einen Bürg­erkrieg die Regierung 20 Jahre lang schützen! Mil­lio­nen von Plas­tik­sär­gen sind auch schon bestellt. Und bei Google-Earth find­et man die Fema-Camps über den Such­be­griff “Fema Deten­tion Camps”. Die Not­stands­ge­set­ze sind allerd­ings noch nicht in Kraft, kön­nen allerd­ings inner­halb von Minuten aktiviert wer­den. Wie in DE auch.

      Ich bin allerd­ings der Ansicht, daß alles Geld für Waf­fen nur raus­geschmis­sen ist oder Schaden anrichtet. Wesentlich wirkungsvoller wie das ganze Geld für Waf­fen kann ein gespitzer Bleis­tift sein. Wenn er das Richtige schreibt, ist er viel gefährlich­er!

  13. Na, WiKa, da hast du ja wieder mal ein tolles The­ma angeschnit­ten ! Die Kom­mentare sind höchst inter­es­sant und amüsant. Man kön­nte fast denken, es geht die Angst um, das es in Groß Merke­lanien bald genau so kom­men kön­nte und man vielle­icht eventuell unter Umstän­den zu denen gehört die ein “Füt­tern ver­boten” Schild am Zaun hän­gen haben !

    • Nun Anton, auch so eine Entwick­lung würde ich nicht auss­chließen wollen, ken­nen wir doch die Krankheit, alles mögliche von den USA adap­tieren zu müssen. Und da wo man das schöne Geld scho­nen kann, um es bess­er in Banken­ret­tun­gen zu investieren, wer will da noch arme Leute füt­tern … 🙁

    • Er hat schon Recht, das Gras kostet auch nix und die Sonne (wenn sie denn mal scheint) ist auch gratis.
      Auch ein Auto — Eisen ist in der Erde, die Farbe im Oel und die Idee dazu kam aus dem men­schlichen Gehirn; dessen Schaltkreise selb­stver­staendlich ohne Geld funk­tion­ieren.
      Alles in dieser Welt ist kosten­los und uns zur freien Ver­fue­gung gestellt.
      Nur Arbeit­skraft kostet etwas.….….…
      Jet­zt geht es nat­uer­lich los, Eigen­tum, Besitz, Geld, Staat, Gewalt… — wirk­lich?!

  14. Obdachlose und ange­blich Unter­ernährte gab es immer schon. Sowohl in den USA wie in Mit­teleu­ropa oder ander­swo. Aber soll dieses Prob­lem auch noch der Staat lösen? Schon in der Bibel ste­ht (sin­ngemäß): es gibt der­ar­tig faule Typen, die ver­hungern selb­st wenn man ihnen was zum Essen vorset­zt, weil sie zu faul sind den Löf­fel von der Schüs­sel zum Mund zu führen.

    Mal davon abge­se­hen, ist Unter­ernährung über­haupt kein Prob­lem solange es die dreifache Men­schen­menge gibt, die soviel (fr)essen daß sie ein krankhaftes Übergewicht haben. Selb­st der Mann auf dem Bild des Artikels sieht nicht allzu ver­hungert aus!

  15. USA — das Land der unbe­gren­zten Möglichkeit­en

    Im Zweifels­fall möchte ich lieber in einem Land der begren­zten Möglichkeit­en leben, als in einem, das sich dem zweifel­haften Größen­wahn ver­schrieben hat, mit ausufer­n­den unbe­gren­zten Optio­nen zu wer­ben. Umso unbe­gren­zter die Gele­gen­heit­en sind, die die Men­schen unge­hin­dert und ohne Reg­ulierung ausleben dür­fen, umso größer sind die Ver­suchun­gen des Mißbrauchs. Ich meine damit, daß Frei­heit nur so lange eine demokratis­che Errun­gen­schaft ist, wie sie nicht zu Las­ten ander­er Men­schen geht.

    Damit sind wir der Sache auf den Punkt gekom­men. Die von Wil­fried Kahrs in sein­er Reportage „Obdachlose füt­tern ver­boten“ ange­führten Beispiele der Aus­gren­zung von Obdachlosen, muß man ganz ein­fach als Ras­sis­mus beze­ich­nen. Die Vorge­hensweise gegen die Obdachlosen und die bere­itwilli­gen Helfer gibt das beste Beispiel für eine Instru­men­tal­isierung der Frei­heit im Sinne des neolib­eralen Ver­ständ­niss­es. Das wirtschaftliche Treiben und die Ange­bote der Kon­sumtem­pel in den Zen­tren der Städte dür­fen nicht durch den Anblick der durch das Sys­tem erzeu­gen Aussätzi­gen gestört wer­den. Wirtschaftliche Frei­heit hat den Vor­rang vor Frei­heit der Per­son und der in wirk­lichen Demokra­tien ver­brieften Freizügigkeit jedes Bürg­ers. Es han­delt hier um eine der vie­len inhu­ma­nen Auswüchse des Kap­i­tal­is­mus, der ein­fach in diesem Sys­tem inter­nal­isiert ist. Ergo: Kap­i­tal­is­mus ist bere­its von Natur aus diskri­m­inierend und men­schen­ver­ach­t­end!

    Die USA sind nicht von unge­fähr das Land Extreme in ver­schieden­ster Hin­sicht: Die größten Gegen­sätze zwis­chen arm und reich, schwarz und weiß zwis­chen lib­er­al und fun­da­men­tal­is­tisch und zwis­chen Kriegstreibern und Paz­i­fis­ten. Sie haben die meis­ten Gefäng­nisin­sassen mit ca. 2,5 Mil­lio­nen Men­schen (25 % glob­al gese­hen bei 4 % Bevölkerungsan­teil !), wovon die aller­meis­ten far­big und arm sind. Dieser Erfolg spricht für sich. Die Eliten der USA erheben sich über die Inter­essen ander­er Natio­nen und bevor­munden sie im Stile von selb­ster­nan­nten Welt­polizis­ten. Dabei soll­ten sie erst ein­mal vor ihrer eige­nen Türe kehren, denn in Bezug auf Dreck, Elend, Ungerechtigkeit, Armut, Kri­m­in­i­nal­ität und Diskri­m­inierung wer­den sie so schnell von keinem anderen Land über­boten.

    Beze­ich­nend ist auch der amerikanis­che Nation­al­is­mus, der die höch­sten Blüten treibt. Mir ist wirk­lich schleier­haft, worauf die Amis eigentlich stolz sind:

        Darauf, daß sie sich das Land der Ure­in­wohn­er unter den Nagel geris­sen, und diese fast aus­gerot­tet haben?
        Darauf, daß sie die USA mit Hil­fe von Sklaven und anderen aus­ge­beuteten Ein­wan­der­ern aufge­baut haben?
        Auf ihren Ras­sis­mus und Hochmut?
        Auf ihren weit ver­bre­it­eten religösen Fun­da­men­tal­is­mus und Kreation­is­mus?
        Auf ihre über­he­blichen Manieren und ihre Angriff­skriege?
        Auf ihren Wirtschaft­sim­pe­ri­al­is­mus, der ungezählte Men­schen in den Tod getrieben und in Not­la­gen gebracht hat?

    Hat es ein ange­blich zivil­isiertes Land nötig, im großen Stil Todesstrafen zu exeku­tieren? Dann auch noch als öffentlich zur Schau gestellte Liq­ui­da­tion — vor allem in den Süd­staat­en, im sog. „bible belt“! Wild­west scheint noch nicht aus­gestor­ben zu sein, denn das Faus­trecht und Lynchjus­tiz erfreuen sich noch bester Beliebtheit. Wir befind­en uns ja bekan­ntlich in „God’s Own Coun­try“ oder im „Home of the Brave and Free“. Wenn man sich bei den aufgezählten men­schen­feindlichen Prak­tiken als die Auser­wählten Gottes beze­ich­net, wirft das ein Licht auf das Gottes­bild der Amerikan­er. Ich möchte diesen Gott nicht per­sön­lich ken­nen­ler­nen! Eins ste­ht fest: Die Amis haben eben einen an der Klatsche. Ein nicht zu unter­schätzen­des Prob­lem für Deutsch­land ist dabei, daß die Deutschen die Ange­wohn­heit besitzen, ger­ade die neg­a­tiv­en Eigen­schaften des „Amer­i­can Way of Life“ zu kopieren.

    Ich möchte jedoch diesen Kom­men­tar nicht schließen, bevor ich nicht eine Lanze für die wahren Braves unter den USA-Bürg­ern gebrochen habe. Denn son­st würde ich wahrschein­lich als unverbesser­lich­er Anti­amerikan­er unter Beschuß ger­at­en.

    In den Rei­hen der Bürg­er der USA befind­et und befand sich eine nicht ger­ade kleine Min­der­heit von aufrecht­en und muti­gen Men­schen mit Zivil­courage, die sich stets gegen Ungerechtigkeit­en, Ras­sis­mus und Krieg aufgelehnt haben. Lei­der ist diese Gat­tung von Bürg­ern sel­ten bis an die Spitze der Gesellschaft vorge­drun­gen, jeden­falls in den let­zten Jahrzehn­ten nicht mehr. Die USA haben ohne Zweifel kul­turell und wis­senschaftliche Errun­gen­schaften her­vorge­bracht, die der Men­schheit einen Dienst erwiesen haben. Als lei­den­schaftlich­er Musik­lieb­haber darf ich es keines­falls ver­säu­men, auf die Vielfalt und Kreativ­ität der amerikanis­chen Musik­szene hinzuweisen. Ich selb­st bin mit dem amerikanis­chen Folk und Rock groß gewor­den. Leute wie Pete Seeger oder Joan Baez und viele andere sind für mich Vor­bilder. Ich beziehe die gesamte Szene mit Spielarten wie Coun­try, Folk, Rock in den diversen Vari­a­tio­nen, Rock n Roll, Blues, Soul, Rhythm n Blues usw. mit ein. Mit anderen Worten: nicht alles ist schlecht im Ami­land.

    MfG Peter A. Weber

  16. Die Liste worauf die Amis stolz sind läßt sich noch erhe­blich erweit­ern. Z. Bleis­tift mit

    - der Todesstrafe bei ein­er gle­ichzeit­ig sehr hohen Rate von Jus­tizir­rtümern und bei der gle­ichzeit­ig extremen “Fröm­migkeit”. Schließlich ren­nt ein Großteil der Amis 3 x wöchentlich in seine Kirche. Näm­lich Mittwoch abends, Son­ntag früh und Son­ntag abends. An vie­len DIn­gen in diesen Kirchen kann sich die deutsche Staatskirche ein Beispiel nehmen. Nur wo Jesus in der Bibel sagt “kill him”, kon­nte mir bish­er noch nie­mand sagen.

    - Auf den ganzen Kom­plex von wohl über 40 Geheimge­fäng­nis­sen wie Guan­tanamo. Mit allen Insassen in diesen “Hotels”, denn so züchtet man Ter­ror­is­ten.

    - Auf ihr regierung­shöriges Geheimgericht FISC, dessen Urteile zwar bedin­gungs­los befol­gt wer­den müssen, diese aber nicht öffentlich genan­nt wer­den dür­fen. Worunter alle Tele­fonge­sellschaften und Medi­en wie Google, Microsoft, Yahoo, Face­book usw .. lei­den.

  17. Sinai­ka meine liebe Frau
    ich nicht mehr arbeit­en am Bau
    auch viele Kol­le­gen schon ent­lassen
    Poli­er sagt ” nix mehr Geld in Kassen ”
    ich trotz­dem froh und munter bin
    denn Allah hat mich nicht ver­dammt
    war gestern schon beim Arbeit­samt

    Weil ich noch ein Jahr Aufen­thalt
    komm ich nach Hause nicht so bald
    muss mei­den noch Moschee und Tem­pel
    zeig Arbet­samt Papi­er — macht Stem­pel -
    bei Arbeit ich nicht mehr bück­en
    und doch kann immer Geld dir schick­en
    hier scheint mir alles wie ver­hext
    brauch nur noch schlafen — Kon­to wächst -
    und ganz bes­immt bis näch­sten Win­ter
    zahlt Arbeit­samt auch noch für Kinder

    Ich bin nun schon drei Jahre fort
    vielle­icht hast du noch Kinder dort
    wo ich nicht weiss — ist ganz egal -
    du mußt mir melden nur die Zahl
    und schle­u­nigst schick­en mir nach hier
    vom Amt beglaubigtes Papi­er
    du sollst mal sehen wie dann gehr so munter
    Einkom­men rauf — und Steuer runter -

    Heut‘ Zah­narzt sagen ganz gewiss
    bis Mon­tag hab ich neu Gebiss
    vielle­icht, wenn es ist Allahs Wille
    bis anderen Mittwoch neue Brille
    das alles mir macht viel gut Spass
    weil alles zahlt die Krankenkass

    Wir sin hier eine kleine Kol­nie
    und spie­len Karten oft bis früh
    o Deutsch­land schön­stes Land der Welt
    nix Arbeit und viel Stem­pel­geld !
    halt Ein­samkeit noch ein Jahr aus
    dann bring ich Geld und baue Haus
    ver­mi­ete Zelt dann mit viel List
    an deutsche Fam­i­lie, die Tourist
    sein ganz ver­rückt auf weite Welt
    will wohnen in Nomaden­zelt
    will wan­dern in viel Wüsten­land
    weiss nicht wie schön ist eigenes Land

    Und nun ich machen Brief jet­zt Schluss
    muss senden dir ganz viele Gruß
    bleib schön gesund — grüß alle Lieben -
    sag ihnen Ali hat geschrieben
    aus Deutsch­land schön­stes Land der Welt
    wo man für Faul­heit noch kriegt Geld

    Denn wenn Ver­trag hier ist am Ende
    komm ich in Heimat noch mit Rente
    vor­bei ist Armut Not und alles
    Deusch­land, Deutsch­land über alles !!!

  18. “Ich fordere, dass die Dummheit der Massen endlich abgeschafft wird.
    Denn nicht die weni­gen 10.000 Psy­chopa­then sind unser Prob­lem, son­dern
    die 7 Mil­liar­den Dummköpfe, die sich lieber Fußball, DSDS & Co
    reinpfeifen, anstatt sich um ihre ure­igen­sten Angele­gen­heit­en zu
    küm­mern”. (Buro Tan­ic, Mit­glied des Europäis­chen Par­la­ments)

    Wer sich von der Wahrheit nicht besiegen lässt, der wird vom Irrtum
    besiegt.
    http://www.youtube.com/watch?v=z4b0yTwP24I

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