Syrische Freiheitskämpfer ermorden 11 UN Mitarbeiter, ausgeblendet, passt derzeit nicht ins Kriegskonzept

Syrische Freiheitskämpfer ermorden 11 UN Mitarbeiter, ausgeblendet, passt derzeit nicht ins Kriegskonzept un_uno_nothings_logo_of_the_united_nations_qpress_toothless_tigerDamn Ass Kiss: Für gewöhn­lich geht immer ein großer Auf­schrei durch die Welt­presse wenn UN-Mitar­beit­er in Friedens­mis­sio­nen ums Leben kom­men. Nicht so, wenn unsere Fre­unde von der Freien Syrischen Armee UN-Mitar­beit­er mas­sakri­eren, als Geiseln nehmen, sie mis­shan­deln und offen bedro­hen. Dann muss dies aus Grün­den der Staat­srä­son ein­fach ver­schwiegen wer­den. Es passt nicht in das aktuelle Kriegskonzept der Gut­men­schlichkeit. Das Bild der USA und der von ihnen unter­stützten Ter­ror­is­ten in Syrien kön­nte Schaden nehmen. Das human­itäre Anliegen der fun­da­men­tal­is­tis­chen Mörder in Syrien scheint aktuell höher ange­siedelt zu sein als das berechtigte Frieden­san­liegen der Welt­ge­mein­schaft neb­st der immer weit­er verblassenden UN-Char­ta.

Eigentlich sollte es ja gar nicht pub­lik wer­den. Dumm nur, das der Jour­nal­ist Matthew Lee von Inner City Press, ganz ohne Genehmi­gung diese saudumme Frage nach den toten UN-Mitar­beit­ern stellte. Das ganze während ein­er Presse-Video-Kon­ferenz der UN (Auss­chnitt anbei). Noch düm­mer, dass er dann auch noch nach­bohrte. Die Friedens­medaillen der USA dürften an die weni­gen restlichen Jour­nal­is­ten im Raum gegan­gen sein, die dem Spek­takel bei­wohn­ten ohne weit­er nachz­u­fassen. Stattdessen macht­en sie die Ohren zu und schwiegen vornehm. So stellen wir uns heute guten „embed­ded Jour­nal­ism“ vor.

Wer sich den Vor­gang in der Tiefe anse­hen anse­hen möchte, der ist mit dieser Zusam­men­stel­lung in Poli­tik­foren sehr gut berat­en. Dort wird dieser „Nichtvor­gang” minu­tiös aus­gew­ertet. Wir dür­fen dem­nach annehmen, dass der­lei Mel­dun­gen auch weit­er­hin im Main­stream nicht vorkom­men wer­den. Momen­tan beste­ht kein Inter­esse daran, die Gräuel der mit uns ver­bün­de­ten Schlächter öffentlich zu machen. Derzeit über­wiegt das weltweite und öffentliche Inter­esse der USA, einen sauberen Mil­itärschlag gegen Assad führen zu kön­nen, weil dieser den vielfälti­gen Macht­in­ter­essen hiesiger Spiel­er mehr im Weg ste­ht als irgendwelche Ban­den die UN-Per­son­al und syrische Bürg­er abschlacht­en. Hier noch das aktuelle Orig­i­nal von der UN, da ist Matthew Lee dann wieder auf ein wel­terträglich­es Maß her­aus­geschnit­ten, selt­sam nicht wahr.

Wer also bis­lang noch davon träumte, dass der Welt­polizist dort in der Region für Recht und Gerechtigkeit in die Bresche springt, der sollte spätestens seit der Finanzierungszusage von Sau­di-Ara­bi­en und Katar für den amerikanis­chen Kolo­nialfeldzug in der Region gel­ernt haben, dass da andere Inter­essen dominieren, die man uns natür­lich nicht offen ins Gesicht sagen kann. Umso wichtiger ist es die Gut­men­schlichkeit der FSA-Rebellen und ihres gerecht­en Anliegens zu beto­nen, die jet­zt unbe­d­ingte Hil­fe des West­ens benöti­gen. Dass diese Mörder­ban­den wahl­los alle Men­schen mas­sakri­eren die nicht ihren göt­tlichen Einge­bun­gen fol­gen, ist man bere­it für unaus­ge­sproch­enen Macht­in­ter­essen in Kauf zu nehmen.

Allerd­ings bieten diese Trup­pen­teile auch nach der Zer­störung Syriens und der Auss­chal­tung Assads hin­re­ichend guten Anlass mit den Bom­bardierun­gen nicht nachzu­lassen. Irgend­wann wird die Welt schon bestürzt fest­stellen, dass es sich doch nur um „al-Qaidas“ han­delt. Aber immer­hin wird dann die Region soweit desta­bil­isiert sein, dass von dort keine Bedro­hung irgendwelch­er hiesiger Macht­in­ter­essen mehr aus­ge­ht und nur darum geht es heute. Die Men­schen in Syrien sind nicht Anlass für die bom­bastis­che amerikanis­che Hil­fe, sie wer­den auch nur kol­lat­erale Opfer sein, ver­mut­lich in noch erhe­blich größer­er Zahl als unter Assad, der ver­sucht das säku­lare Staats­ge­bilde Syrien zu erhal­ten.

Zurück zur UN, inzwis­chen als „Unit­ed Noth­ings“ wohl zutr­e­f­fend­er tit­uliert. Allein mit diesem Vor­gang dürfte wun­der­bar belegt sein, wer den Vere­in unter­wan­dert und gekauft hat. Sie führt sich inzwis­chen selb­st ad absur­dum und ver­di­ent den Namen und den Respekt nicht mehr, der ihr in besseren Tagen zuteil wurde. Auch die USA haben bere­its mehr oder min­der laut angekündigt, dass man für entsprechende Maß­nah­men gegen Syrien wed­er das Völk­er­recht noch die UN braucht. Da wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis auch andere große Spiel­er wie Rus­s­land und Chi­na dieses Prinzip endgültig ver­lassen wer­den.

Mithin ist die unter­schla­gene Botschaft der 11 toten UN-Mitar­beit­er nur ein weit­eres, untrüglich­es Sig­nal für den Nieder­gang der UN und die ulti­ma­tive Wiederkehr des Faus­trechts. Wer kann der kann und da sind dann die Mit­tel auch völ­lig egal. Ob man hoch krim­inelle Men­schen­schlächter dafür bezahlen und aus­rüsten muss oder nur die Wahrheit nach Kräften unter­drückt, spielt schon keine Rolle mehr. Beachtlich ist, dass diese nen­nenswerte Abwand­lung, oder doch bess­er Entwer­tung, der Begriffe Recht und Frei­heit aus­gerech­net von der größten „Schein-Demokratie“ betrieben wird.

Kaum vorstell­bar, dass die Men­schen in den USA und Europa so den „amerikanis­chen Traum” definieren. Wir kön­nen ihnen allen­falls noch zugute hal­ten, dass auch sie nach Strich und Faden in diesem medi­alen Vor-Krieg bel­o­gen wer­den. Das böse Erwachen deutet sich allerd­ings schon an, für die USA und auch für Europa. Der Faschis­mus kommt jet­zt tat­säch­lich als „Antifaschis­mus“ wieder ganz unver­hohlen durch die Tür geschrit­ten und wird selb­st hierzu­lande freudig erregt von den Men­schen begrüßt.

Syrische Frei­heit­skämpfer ermor­den 11 UN Mitar­beit­er, aus­ge­blendet, passt derzeit nicht ins Kriegskonzept
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

6 Kommentare

  1. In mehreren Blogs war zu lesen, das man im Fall Syrien auf die UN ver­trauen soll. Für meinen Kom­men­tar, das die UNO erst wieder als Wel­tor­gan­i­sa­tion auftreten und das Völk­er­recht vertreten wird, wenn sie ihren Sitz nach Nairo­bi, Kalkut­ta, Lima oder ein anderes Schwellen­land ver­legt und so aus der Abhängigkeit der USA her­auskommt, wurde ich heftig kri­tisiert. Das ich nicht falsch lag, zeigt dieser Beitrag ganz deut­lich. Selb­st die s.g. “Vere­in­ten Natio­nen” wer­den von den USA erprsst, bevor­mundet, manip­uliert. Was wird wohl dann wohl in dem Bericht über den Gift­ga­sein­satz in Syrien ste­hen? Dieser Krieg kommt. Er ist von langer Hand vor­bere­it­et und die USA wer­den ihn durchziehen, egal was die Men­schen dazu sagen. Aber es hat schon Manch­er seinen Meis­ter gefun­den ! und es wird am Rest der Men­schheit liegen, ob die USA dieses Mal wieder straf­los davon kom­men ! Voraus­ge­set­zt, es bleibt was von unser­er guten alten Erde übrig, wenn sich die “Welt­mächte” wirk­l­kich richtig in die Wolle bekom­men.

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