Al-Qaidas geheime Wunderwaffe – die Kleiderbombe als ultimative neue Bedrohung

Mach mich Mess­er: Lange nichts mehr gehört von al-Qai­da Ins­dus­tries, gelle! Aber jet­zt, passend zur Vorstel­lung der explo­siv­en Herb­st­mode kommt da ein Klei­dungsstück um die Ecke geflo­gen, welch­es den let­zten Schrei des Trägers ver­hin­dern kön­nen soll. Wir sind ja schon aller­hand bek­lopptes Zeugs gewohnt, aber diese Num­mer sprengt mal wieder alle Gehirnzellen auf ein­mal weg. Das The­ma ist der­art entzück­end, vor allem aber auch der Ursprung dieser Mel­dung, dass man sogle­ich ein­er Vielzahl von Fra­gen nachge­hen muss, denn nie­mand hätte bis heute geglaubt, dass al-Qai­da eine eigene Forschungs- und Entwick­lungsabteilung unter­hält.

Zunächst eine kurze Beschrei­bung der neuen Wun­der­waffe. Dem­nach soll es reichen, jedes Klei­dungsstück in eine „bes­timmte Flüs­sigkeit” einzu­tauchen, sel­biges dann sorgsam trock­nen zu lassen und „voila“, fer­tig ist die neue Klei­der­bombe. Das „Betrüb­s­ge­heim­nis“ wird natür­lich nicht gelüftet, es ist ja schließlich geheim, aber es muss ein­fach rev­o­lu­tionär sein. Nun, dieser tolle Ein­fall ist natür­lich nicht auf unserem Mist gewach­sen. Wir beziehen uns auf diesen Beitrag von abcnews.go.com. Aber der eigentliche Ham­mer ist natür­lich, dass man dort die Infor­ma­tio­nen ein­mal mehr von nicht näher beze­ich­neten „Offi­cials” hat. Ganz klar, der müsste ja auch um sein Leben fürcht­en, zeigte er sein Gesicht dazu, denn wer der­lei Erfind­un­gen leakt, der ist schon so gut wie tot. Um die Dra­matik ein wenig zu illus­tri­eren, hier auszugsweise ein Teil aus der besagten Mel­dung von ABC­News:

There are grow­ing con­cerns that an al Qae­da affil­i­ate could use a new gen­er­a­tion of liq­uid explo­sive, cur­rent­ly unde­tectable, in a poten­tial attack, accord­ing to two senior U.S. gov­ern­ment offi­cials briefed on the ter­ror threat that has prompt­ed the clos­ing of near­ly two dozen U.S. embassies.

Though the Trans­porta­tion Secu­ri­ty Admin­is­tra­tion has long been con­cerned about liq­uid explo­sives being used in poten­tial devices — as it was dur­ing the failed Christ­mas Day bomb­ing in 2009 — the new tac­tic allows ter­ror­ists to dip ordi­nary cloth­ing into the liq­uid to make the clothes them­selves into explo­sives once dry.

“It’s inge­nious,” one of the offi­cials said.

Anoth­er senior offi­cial said that the tac­tic would not be detect­ed by cur­rent secu­ri­ty mea­sures.

The offi­cials said the new tech­nique is believed to have been devel­oped by the Yemen-based al Qae­da affil­i­ate al Qae­da in the Ara­bi­an Penin­su­la (AQAP), home to noto­ri­ous alleged bomb mak­er Ibrahim al-Asiri. Al-Asiri is sus­pect­ed of being the mas­ter­mind behind sev­er­al devi­ous explo­sive devices includ­ing the under­wear bomb and sur­gi­cal­ly implant­ed body bombs.

Al-Qaidas geheime Wunderwaffe – die Kleiderbombe als ultimative neue Bedrohung al-qaida bloody body blaster explosive kleidung clothing bad humor NSA PRISM news-01Wir haben sogle­ich ver­sucht an ein Bild von diesem Geheim­pro­jekt zu kom­men und sind bei unseren Recherchen tat­säch­lich fündig gewor­den. Das abge­bildete Stück kön­nte so ein Pro­to­typ sein. Wobei natür­lich auch ein T‑Shirt, ein Anzug, Unter­hose, Slip oder Schlips oder gar ein Biki­ni für ein der­ar­tiges Ter­ror­w­erkzeug in Frage käme. Es muss also nicht immer so sportlich ausse­hen wie hier abge­bildet, aber weniger bek­loppt wird es auch nicht wer­den.

Und wer noch mehr Schock Infor­ma­tion braucht, der sollte nur mal den im ver­link­ten Artikel enthal­te­nen Videostreifen mehrfach im Hin­ter­grund durch­laufen lassen. Das ist zur Zeit Phase in den USA und das Gefühl welch­es man dort unter das Volk brin­gen muss, damit die Bedro­hung auch wirk­lich ernst genom­men wird. Nach dreima­ligem hören, darf man von ser­iös­er Pro­pa­gan­da aus­ge­hen, aber sie meinen es wirk­lich ernst.

Alles ver­standen? Klar doch, die Aus­sage ist ja mehr als ein­deutig. Unsere Kurz­zusam­men­fas­sung lautet: „ANGST”! Kom­men wir zurück zur neuen tödlichen Bedro­hungs-Mode, dem nun­mehr offiziell von den USA anerkan­nten „Body-Blaster“. Tat­säch­lich kön­nte dies der Durch­bruch für al-Qai­da Indus­tries wer­den. Vor­bei die Zeit der stüm­per­haften „Bauch­weg-Gür­tel“, „Unter­ho­sen-Bomben” oder gar der „Implan­tats-Bomben“. Sind wir doch mal ehrlich, die Num­mer hört sich echt ver­lock­end an, gelle. Jet­zt wis­sen wir auch, dass die Entwick­lungsabteilung von al-Qai­da im Jemen zu find­en ist. Daher die mas­sive Panik und die präven­tiv­en Drohne­nat­tack­en der USA in der Region. Ver­mut­lich woll­ten sie die Body-Blaster Man­u­fak­tur dort lahm­le­gen.

Und wie nicht anders zu erwarten. Diese Neuerung am Explo­siv-Tex­til­markt birgt natür­lich riesen­große Gefahren und die wer­den auch sogle­ich von den Offiziellen bis an den Rand des Erträglichen aufge­blasen und her­auf­beschworen. Die neue Machart solch­er Tex­tilien ist eine erfind­erische Glan­zleis­tung, dass schafft nicht ein­mal der mil­itärisch-indus­trielle Kom­plex der USA, da braucht es al-Qai­da Indus­tries? Das Super-Fea­ture des edlen Stoffs ist ange­blich seine Tar­nung, sie ist rein gar nicht als Sprengstoff zu iden­ti­fizieren. Wun­dert das wen?

Hmm, spüren wir schon was? Richtig, wir müssen mas­siv die Sicher­heit erhöhen, das Einzige was wirk­lich hil­ft. Noch mehr Kam­eras, noch mehr Überwachung, Bespitzelung, Präven­tion, Kon­trolle, NSA und PRISM und bestens das ganze Volk schon mal in Ket­ten leg­en und Bewe­gung nur noch mit Son­der­genehmi­gung, son­st ist die Frei­heit rein gar nicht mehr zu ret­ten. Jed­er „patrid­i­o­tisch“ ver­an­lagte Bürg­er wird sofort voll­stes Ver­ständ­nis für solche Maß­nah­men äußern und sich sofort unter­w­er­fen, allein die Ankündi­gung der Bedro­hung reicht schon für diese Ein­sicht aus. Die Men­schheit war noch nie ein­er größeren Bedro­hung aus­ge­set­zt als aus­gerech­net jet­zt durch diese neue Tex­til-Bomben-Mode (die Ter­ror­bekämpfer lassen wir bei der Bedro­hungswer­tung mal außen vor.)

Der honorige Erfindergeist

Nun, da wir ja bekan­ntlich jeden Schei…dreck glauben (müssen), der uns zum The­ma modis­ch­er Top-Ter­ror serviert wird, wollen wir wenig­stens unser­er Ver­wun­derung wieder freien Lauf lassen. Hier sei ganz beiläu­fig ein­mal auf die Nan­oth­er­mit Über­reste in den 9/11 Trüm­mern hingewiesen (Tante Google hil­ft da gerne weit­er). Ein ganz beson­ders eke­liger Sprengstoff, der ver­mut­lich auch von al-Qai­da entwick­elt wurde und nun auss­chließlich im Gewahrsam des US-Mil­i­tars ist. Naja, man kann es eben nicht immer so ganz genau aus­machen wer diese tollen Erfind­un­gen ursäch­lich macht. Ist aber auch egal, denn wir wis­sen ja auch wer al-Qai­da gegrün­det hat und die Grün­derväter wer­den schon für max­i­malen Nutzen ein­er solchen Organ­i­sa­tion Sor­gen tra­gen, da sind selb­stver­ständlich auch „Joined Ven­tures“ und andere geheime Allianzen nichts ungewöhn­lich­es. Al-Qai­da ist beispiel­sweise in Syrien für die USA unverzicht­bar und wird dort von Herzen unter­stützt (dort heißt die Tochterun­ternehmung al-Nus­ra), weil doch der Feind dort Assad heißt.

Ins­beson­dere nach Snow­den, NSA und PRISM bedurfte es drin­gend eines neuen großen „Aufregers“, das kon­nte aber auch al-Qai­da wegen sein­er guten Ver­net­zung dur­chaus wis­sen und hat prompt zur herb­stlichen „Bomben­sai­son“ kurzfristig mit dieser Inno­va­tion nachgelegt. Die US-Regierung hat sogle­ich mit entsprechen­den Reise­war­nun­gen reagiert. Ist also alles im Lot und die Bedro­hungslage kann auf hohem Niveau gehal­ten wer­den, ohne das wir ein schlecht­es Gewis­sen wegen der krim­inellen Aktiv­itäten unser­er Regierun­gen haben müssen. Und schwups sind auch die oben erwäh­n­ten Organ­i­sa­tio­nen wieder kräftig gestärkt, deren Notwendigkeit unter Beweis gestellt und Snow­den ins allfäl­lige Abseits gespielt. Sieg nach Punk­ten für den Ter­ror-Ter­ror!

Es ste­ht auch nicht zu erwarten, dass al-Qai­da hier­für einen Design­preis über­re­icht bekom­men wird. Das wer­den die eigentlichen Erfind­er gar nicht zulassen, die in aller Regel der Zeit immer um einige Jahre voraus sind. Aber suchen sie mal selb­st nach diesen genialen Erfind­ern. Oft­mals erken­nt man sie eher am Nutzen des Pro­duk­ts und weniger an den harten Eigen­schaften des­sel­ben. Wem nutzt noch gle­ich diese neue Explo­siv-Garder­obe am meis­ten? Will sagen, die Zahl der lebens­mü­den Träger wird sich nach­weis­lich in Gren­zen hal­ten, die Zahl der vollbeschäftigten Fah­n­der allerd­ings wird gegen unendlich tendieren. Und let­ztere Truppe möchte dafür gut ent­lohnt wer­den. Klin­geling? Der Eier­mann und die Sicher­heit.

Des Kaisers neue Kleider in neuem Glanz anderem Lichte

Und soll­ten SIE nun als unbescholtener und vol­lvertrot­tel­ter Staats­bürg­er die Bedro­hungslage ernst nehmen und ihre Unschuld dadurch unter Beweis stellen wollen, dass sie nur noch mit Kaisers neuen Klei­dern auf die Straße gehen, sprich split­ter­nackt, dann haben sie sich schon wieder geschnit­ten. Spätestens zur näch­sten Sai­son erwarten wir noch die Mel­dung, dass auch unsicht­bare Klei­der diese explo­siv­en Eigen­schaften bein­hal­ten kön­nen. Hil­f­sweise wird ihnen dann erk­lärt wer­den, dass ein Bad in dieser ominösen Flüs­sigkeit sie eben­so zur Bombe wer­den lassen kann. Kein Entrin­nen, die Staats­macht hat immer Recht. Und noch viel wichtiger, es ist von zen­traler Bedeu­tung, dass die Gefahren unsicht­bar bleiben, aber als real akzep­tiert wer­den. Warum?

Erin­nern wir uns doch ein­fach an die vie­len tollen Märchen­stun­den, hier des „Kaisers neue Klei­der”? Wie funk­tion­ierte noch gle­ich dieses kleine aus Gold gewobene Geheim­nis? Richtig! Wenn sie jet­zt vor der Glotze sitzen und diese Klei­der am Kaiser nicht erken­nen wollen, dann machen sie sich des Ver­rats schuldig oder sind gar strun­z­dumm. Denn nur stro­hdoofe Leute kon­nten damals des Kaisers neue Klam­ot­ten nicht auf Anhieb erblick­en. Alle guten und kor­rek­ten Staats­bürg­er waren auch damals schon auf den ersten Blick dazu in der Lage und kon­nten sogle­ich dem Kaiser, ob sein­er tollen Wäsche, die größten Huldigun­gen und Lobpreisun­gen vorschleimen. Auch die, die es erst nach Auf­forderung im zweit­en Anlauf schafften, über­lebten noch knapp.

Es ste­ht zu befürcht­en, dass sich diese grobe Masche ger­ade in der Neuzeit wieder­holt. Wir wer­den Zeuge dieses Remakes. Nur das tolle neue Gewand heute heißt „Ter­rorab­wehrmän­telchen“ und kaum ein Regierungschef der dieser elitären Mode nicht huldigt. Ist in der Liga zur Zeit ziem­lich ange­sagt. Und die let­zte Ket­zerei für heute? Was haben des Kaisers neue Klei­der damals den Unter­ta­nen gebracht? Wer hat sich damals das Gold eingestrichen und wer tut es heute? Natür­lich gibt es bei dieser tollen Body-Blaster-Mode noch viel mehr Sym­biosen … und knapp 8 Mil­liar­den Los­er. Und zurück zum englis­chen Zitat und der Äußerung eines der Offiziellen: „It’s inge­nious“ | „Es ist genial“ — das trifft es in jed­er Hin­sicht zu 100 Prozent, egal wie wir diese neue Tex­til-Mode wen­den.

Al-Qaidas geheime Wun­der­waffe – die Klei­der­bombe als ulti­ma­tive neue Bedro­hung
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Über WiKa 2276 Artikel
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4 Kommentare

  1. Es ist richtig: Die Geschichte wieder­holt sich und Zweck ist ANGST zu schüren. Nur das die Vor­wände, Lügen und son­stige “Argu­mente” immer primitiver,dümmer und unglaub­würdi­ger wer­den. Selb­st wenn auf diesem Plan­eten 80 Mil­liar­den anal­pha­betis­che Los­er leben. Das durch­schauen selb­st Diese ! Bleibt nur dei Frage : Wer sind hier die wirk­lichen Los­er?

  2. im englis­chen heist es doch: ‘the under­wear bomb’
    da hätte ich eine geschmack­vollere Abbil­dung gewün­scht…
    BTW:
    In einem unser­er deutschen Aus­bil­dungssender; RTL iss­es glaube ich
    werten oft unsere Super­re­ichen A+ Prom­mis mit aufge­spritzten Lip­pen
    gezeigt..
    da stellt sich mir plöt­zlich die Frage: ‘Face­Bombs’ ? iss­es echt nur Sil­i­con?

    • Schon recht, aber die Intim- und Unter­wäschen­bomben sind tat­säch­lich über­holt. Wir reden jet­zt über solche Klam­ot­ten … wobei ich die Sache mit den Gesichts­bomben auch gar nicht so abwegig finde … 😉

    • Man kön­nte natür­lich auch einen Kathed­er im Kör­p­er implantieren und diesen mit Flüs­sigsprengstoff füllen.
      Also Vor­sicht vor bär­ti­gen Män­nern mit schwan­geren Bäuchen
      und ver­schleierten Frauen mit dick­en Tit­ten.

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