Die 639 Billionen $ Derivate Bombe, monetärer Supergau voraus, der verbotene Rettungsplan

Glück­srit­ter­shausen: Seit Zypern wird immer klar­er wie schräg die Ret­tungsnum­mer läuft und wer nun fak­tisch wen ret­ten soll. Kurz um, derzeit sieht es wirk­lich so aus, als solle die Mehrheit der min­derbe­mit­tel­ten oder eher knapp bis mäßig begüterten Men­schen die Min­der­heit der großen Geld­berg­seigen­tümer vor dem Ver­lust ihrer großen Reichtümer bewahren. Immer wiederkehrend die Aus­sage, dass davon das Wohl der Men­schen abhängt. Wer mag diesen Parolen noch Glauben schenken, außer vielle­icht unsere dumpf­back­i­gen, zu Frak­tions-Stim­mvieh degener­ierten Abge­ord­neten, die sich ja eben­so fürstlich noch ihren Ver­rat von den Ver­rate­nen vergüten lassen.

Dazu heute ein­fach ein paar Zahlen­spiel­ereien, wie man das Prob­lem dur­chaus in den Griff bekom­men kön­nte, würde man nur gezielt, an den richti­gen Stellen, den Hebel anset­zen und diese Bombe ern­sthaft entschär­fen wollen. Aber dies sei vor­weg gesagt, etwas entsprechen­des ist nicht geplant. Das The­ma „Derivate“ — hier nicht als alko­holis­ches Des­til­lat aus irgendwelchen Schnaps­bren­nereien — ist spätestens seit dem Platzen der Immo­bilien­blase schon mal ein wenig ins Bewusst­sein vorge­drun­gen. Diese Blasen blähen sich schon wieder ohne Unter­lass und die große Implo­sion ist abse­hbar. Wäre es da nicht sin­nvoll die Luft langsam aber sich­er, wie auch gezielt und nutzbrin­gend aus der Blase abzu­lassen?

Der Blick fällt auf die OTC-Papiere (Derivate)

Für jene, die jet­zt mit dieser Beze­ich­nung nichts anfan­gen kön­nen, sei erwäh­nt, der Begriff selb­st heißt „Over The Counter” und dabei geht es um Derivate, also Wert­pa­piere, die außer­halb der Börse gehan­delt wer­den. Dort bescheißen sich zuweilen gegen­seit­ig alle großen Geld­säcke, ange­fan­gen bei den Banken, über die Ver­sicherun­gen, bis hin zu den son­sti­gen insti­tu­tionellen Anlegern. Und ganz neben­her, so auf der Strecke, wird auch das Volk noch eben so richtig rasiert. An dieser Stelle haben übri­gens auch die deutschen Lan­des­banken sein­erzeit ihren Immo­bilien-Schrott eingekauft, wofür sie dann vom Steuerzahler bere­its gerettet wer­den durften.

Bei den Derivat­en han­delt es sich um alles was man irgend­wie zu Geld machen kann. Ob jet­zt gebün­delte Kred­ite weit­er­verkauft wer­den (siehe wieder Immo­bilien­blase), oder CDS (Cred­it Default Swaps) als Ver­sicherun­gen gegen Kursrisiken von Wert­pa­pieren, Währun­gen, Staat­san­lei­hen oder was auch immer. Natür­lich hat auch die Rohstoff- und Lebens­mit­tel­speku­la­tion hier ihre Heimat. Und da gibt es dann die „Bank for inter­na­tion­al Set­tle­ments“, die dazu ab und an Sta­tis­tiken veröf­fentlicht, auf die wir nun unsere ket­zerischen Über­legun­gen stützen.

Und nun zur Dimension der Katastrophe

Um allerd­ings noch einen stim­mungsvollen Ein­stiegsver­gle­ich zu präsen­tieren, sollte man sich dieses Geschoss wie eine riesige Atom­bombe vorstellen, die mehr als nur einen Kon­ti­nent ver­wüsten kann. Das char­mante daran ist, sie ist für die Fach­welt gut sicht­bar und bere­its im Anflug. Dessen nicht genug, der Zün­der ist irre­versibel scharf gemacht, nur die verbleibende Anflugzeit ist die Unbekan­nte im Spiel, weil wir sie auf­grund aus­gek­lügel­ter Tarn­tech­niken nicht wirk­lich räum­lich erken­nen kön­nen.

Der Ver­gle­ich mit der Atom­bombe ist auch deshalb so tre­f­fend, weil die Anwen­der ein­er solchen sich auf der sicheren Seite wäh­nen, wohinge­gen die nicht­sah­nen­den Opfer kein­er­lei Chance haben wer­den. Konkret: Die Anwen­der sind zur Über­genüge auch in Sach­w­erte investiert, sodass sie die totale Ver­nich­tung all der Papiergelder, Renten, Lebensver­sicherun­gen, Spar­büch­er, Barver­mö­gen usw. gar nicht son­der­lich fürcht­en müssen. Jam­mern wer­den selb­stver­ständlich auch sie wenn es soweit ist. Deshalb kön­nen sie aber bis zum finalen Atemzug zock­en und auch aktuell die let­zten sub­stantiellen Reste noch aus den Men­schlein her­aus­pressen.

Allein in diesem Bere­ich wer­den Werte ver­wal­tet von sage und schreibe 639 Bil­lio­nen USD (englisch Tril­lions) oder auch 638.928 Mil­liar­den USD per 30.6.2012, die bei dem zuvor erwäh­n­ten Insti­tut sta­tis­tisch erfasst sind. Wobei das natür­lich noch lange nicht alle Werte sind die auf diesem Plan­eten herumgeis­tern, das Prob­lem ist noch viel größer. Aber es ist ein­mal mehr eine inter­es­sante Berech­nungs­grund­lage, der wir sogle­ich die für unsere Betra­ch­tung nötige weit­ere Größe zuord­nen wollen.

Die andere Größe ist das Welt-Bruttoinlandsprodukt

Hier kön­nen wir uns etwas beschei­den­er mit der Erk­lärung geben. Denn es geht schlicht um alles in der Welt was die Men­schen da pro Jahr erschaf­fen. Waren, Güter und Dien­stleis­tun­gen aller Art, wie es sie nur im realen Leben gibt und die sich zu Geld machen lassen bzw. in Geld bew­ertet wer­den. Über alles reden wir hier von 71.896 Mil­liar­den oder 72 Bil­lio­nen Dol­lar pro Jahr (2012). Dieser Wert ist allerd­ings noch eine Schätzung und kann mar­gin­al abwe­ichen, aber wir nehmen diesen Wert jet­zt ein­fach mal als gegeben.

Die Relationen der Angst

Den ersten Lesern wird es schon ins Auge gestochen sein. Allein nur die Derivate, ohne irgendwelche anderen Werte, wie beispiel­sweise noch die real existieren­den Fir­men oder ander­weit­ige Sach­w­erte, macht schon rund das zehn­fache dessen aus was alle Men­schen dieser Welt zusam­men pro Jahr zu schaf­fen im Stande sind. Jet­zt ist es ja nicht so, dass die Derivate nicht auch einen Anspruch darauf erheben wür­den eine Ren­dite abzuw­er­fen, sprich eine Verzin­sung zu erwirtschaften. Wir ken­nen ja die Gier des Geldes, nach „immer mehr“, schon zur Genüge. Ob dies jet­zt im einzel­nen über Risiko­prämien, Beteili­gun­gen oder Zinssätze definiert wird, lassen wir ein­fach dahingestellt, denn die Erträge lassen sich ja immer auch in Prozent zum einge­set­zten Kap­i­tal bemessen. Natür­lich ist das alles viel kom­pliziert­er, aber es reicht ja wenn der Main­stream die Men­schen ver­wirrt, wir ver­suchen es ganz ein­fach.

Die 639 Billionen $ Derivate Bombe, monetärer Supergau voraus, der verbotene Rettungsplan Derivate Bombe zu Brutto Sozialprodukt GDP-01

Jet­zt lassen wir der Phan­tasie eines jeden Lesers freien Lauf, bei der Betra­ch­tung der gezeigten Grafik. Sie stellt links die aktuelle Derivate Bombe dar und rechts das Brut­to-Sozial­pro­dukt des gesamten Plan­eten. Die Lin­ien mit den Prozentzahlen beschreiben jew­eils den Anteil, den der Geld­berg nun als gerecht­en Anteil für seine harte Arbeit aus den real geschaf­fe­nen Werten von der Men­schheit beansprucht. Damit sollte jedem deut­lich wer­den, dass dieses Spiel aktuell bei 11,25 Prozent ein „Game over“ bedeutet, weil den Men­schen dann nichts mehr von ihrer Arbeit bleibt, das gesamte Brut­tosozial­pro­dukt, wie oben erwäh­nt, müsste dann dem Zin­shunger des Geld­berges geopfert wer­den.

Jet­zt kommt noch erschw­erend hinzu, dass der Geld­berg erhe­blich schneller wächst als das Brut­to-Sozial­pro­dukt des Planten. Anders gesagt, die Prozentzahlen rechts sinken (die Ren­dite des hart arbei­t­en­den Geldes fällt) und es ist abse­hbar, dass das Geld wegen unser­er Faul­heit und des dadurch zu gerin­gen Ertrages, eines Tages ganz böse mit uns wer­den wird. Spätestens dann wird es vor Wut explodieren und unser gesamtes Leben­sum­feld ruinieren. Dies ist die angekündigte Wirk­weise der Bombe und der mon­etäre Super­gau.

Um noch deut­lich­er zu wer­den. Die ewigen Banken­ret­tun­gen sind genau die beschriebe­nen Symp­tome. Es kommt nicht mehr genug rein, sodass Derivate (Blasen) zu platzen begin­nen. Aktuell ver­sucht man dem Super­gau durch unge­hemmtes Geld­druck­en zur Befriedi­gung der Geld­berge noch ent­ge­gen­zuwirken. Es wird am Ende vergebene Liebesmüh sein. Jed­er halb­wegs begabte Men­sch kann dies in weni­gen Momenten nachvol­lziehen. Für volks­be­di­en­stete Vol­lid­ioten stellt diese Betra­ch­tungsweise aber eine unüber­windliche Bar­riere dar.

Der Geldfluss

Und damit kein­er auf dumme Gedanken kommt, sei gesagt, dass der Geld­berg sich seinen Anteil über ganz sim­ple Umwege holt. Der Anteil ist stets in allen Pro­duk­ten eingepreist, als Kap­italkosten. Bei Kred­iten wird er schon mal direkt als Zins aus­gewiesen aber auch die abzu­drück­enden Steuern dienen in einem nicht unbe­trächtlichem Maße genau dieser Staub­sauger­funk­tion des Geld­berges. Die Staatss­chulden bzw. die Zin­sen darauf müssen ja auch irgend­woher kom­men.

Noch ein klein­er Irrwitz am Rande. Die Noten­banken schöpfen frisches Geld, um es aktuell zu fast Null Prozent an die Banken zu ver­lei­hen, damit diese es dann den Staat­en, für sagen wir mal 4–7 Prozent, wieder ver­lei­hen kön­nen. Noch schön­er wird es nur dann noch, wenn mit diesem teuer geliehen­em Geld nun die Banken gerettet wer­den müssen, die zuvor dem Staat sel­biges Geld geliehen haben. Das erst nen­nt man Win Win Sit­u­a­tion, in der es nur einen Ver­lier­er gibt. Aus Pietäts­grün­den unter­lassen wir jet­zt die Nen­nung des Losers, weil wir doch an einem Auf­s­tand nicht die Schuld tra­gen wollen.

Das Recht der Menschen und das Recht des Geldes im Vergleich

Und anders als der leben­snotwendi­ge Speise­plan der Men­schen, ist der Zin­sanspruch des Geldes nicht ver­han­del­bar, da gibt es keinen Gür­tel enger zu schnallen, da gilt nur Top oder Flop. Und damit es nicht floppt, müssen die Men­schen den Gür­tel immer enger schnallen, gerne auch bis zum Hunger­tod, das Geld ist in dieser Angele­gen­heit sehr gefühlsarm.

Und wenn auch das nicht reicht, so hat spätestens Zypern ein­deutig gezeigt, dass man gerne auch die liq­uiden Mit­tel, ab 100.000 Euro gerne mal für diesen Zweck abräumt. Hier geht es darum den Speise­plan fürs Geld nicht zu arg aus­dün­nen zu müssen. Die Men­schen haben dafür voll­stes Ver­ständ­nis und sparen es gerne am essen wieder ein, denn nichts ist unschön­er als unter einem kol­la­bieren­dem Geld­berg begraben zu wer­den. Sol­i­dar­ität mit Banken und Gel­dadel ist das verord­netete Mot­to der Stunde und nicht etwa das Nach­denken über ein neues und gerechteres Geldsys­tem, weil dies die Min­der­heit der jet­zi­gen Nutznießer zu sehr beschränken würde. Hier greift schein­bar der geset­zlich ver­ankerte Min­der­heit­en­schutz zu dem wir uns beken­nen (müssen).

Die verbotene Idee

Natür­lich kön­nte man auch mit diesem nach­weis­lich kaput­ten Geldsys­tem noch einen Staat machen und sog­ar die Währun­gen und die Men­schen ret­ten. Wir rech­nen es mal ger­ade vor wie das geht, denn es ist äußerst sim­pel. Wir leit­en jet­zt ein­fach die Erträge dieses Geld­berges zur Höhe von 5,02 Prozent um und beglück­en damit 7 Mil­liar­den Men­schen zu je 382,00 Dol­lar im Monat. Klin­geling! Ken­nt ein­er diese Zahl? Jawohl das bedeutet Hartz IV für genau 7 Mil­liar­den Men­schen auf diesem Plan­eten (allerd­ings in Dol­lar). Wollen wir es in Euro haben, müssten wir derzeit 6,52 Prozent der Erträge umleit­en.

Also wenn das nicht ver­boten ist, was dann. So spielt das Leben und wir müssen ja auch nicht lange über­legen wer sich gegen eine solche Lösung eher mit der Ver­nich­tung der Men­schheit zur Wehr set­zt. Es ist diese kleine schützenswerte Min­der­heit, die uns alljährlich solche Beträge aus den Knochen leiert. Diese Beträge müssen irgend­wann physisch geschaf­fen wer­den, damit das Schnee­ball­sys­tem nicht zusam­men­bricht. Und deshalb muss dieser Gedanke eher streng geheim bleiben, kön­nte er doch Ungemach verur­sachen. Da es keine ver­lässlichen Sta­tis­tiken dazu gibt, kön­nen wir bezüglich des realen Anteils, den diese Derivate ein­fordern, keine zuver­läs­sige Angabe machen, schätzen aber die 5 Prozent nicht als unre­al­is­tisch ein. Uns ist nur zu wenig bewusst an welchen Eck­en und Kan­ten wir immer auch Zin­sen mit­bezahlen.

Noch ein let­ztes Wort zur Umwid­mung dieses kaput­ten Sys­tems. Sollte das Geld (die Erträge aus dem Brut­tosozial­pro­dukt) in dieser Weise gerecht unter den Men­schen verteilt wer­den, bestünde kaum Infla­tion­s­ge­fahr und Umsätze wür­den immer reich­lich sprudeln, weil das Geld unen­twegt in Bewe­gung wäre und sich nir­gends mehr stapeln kön­nte. Ergo, es liegt eigentlich nur an der ungerecht­en Verteilung. Und weil nie­mand wirk­lich eine gerechte Verteilung wollen kön­nen darf, wer­den wir uns in näch­ster Zukun­ft den total­en mon­etären Super­gau mit anse­hen dür­fen.

Bestens diesen Artikel zuvor noch aus­druck­en und als poten­tiell Über­leben­der irgend­wo an die Wand nageln, um danach zu ver­hin­dern dass dieses Geldsys­tem in ein­er ähn­lichen Weise (durch die mit­tels dieses Ponzi-Sys­tems betrügerisch erlangten Sach­w­erte der Weni­gen) wieder aufer­ste­ht. Der Fehler wurde bere­its mehrfach gemacht, kann man alles in den Geschichts­büch­ern nach­le­sen, wenn man bere­it ist zwis­chen den Zeilen zu lesen, denn offiziell darf es dort so nicht hineingeschrieben wer­den.

Die 639 Bil­lio­nen $ Derivate Bombe, mon­etär­er Super­gau voraus, der ver­botene Ret­tungs­plan
58 Stim­men, 4.90 durch­schnit­tliche Bew­er­tung (97% Ergeb­nis)
Wir exper­i­men­tieren. Man kann sich diesen Artikel auch vor­lesen lassen. Lei­der klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbe­holfen. Wer damit klarkom­men kann, der mag sich gerne eine Vor­lesung geben lassen!
Immer noch und auf alle Zeit total kosten­los … unsere Mail-Benachrich­ti­gung, sobald neue Artikel hier erscheinen. Es geht ganz ein­fach: ein­tra­gen, Bestä­ti­gungs­mail kommt post­wen­dend (bei großen Mail­providern auch den SPAM-Ord­ner prüfen), dort Bestä­ti­gungslink klick­en und alles ist schon erledigt. Kann jed­erzeit genau­so unkom­pliziert abbestellt wer­den. Jede Mail enthält enst­prechende Links dazu. Also? Worauf noch warten?

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Über WiKa 2276 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

24 Kommentare

  1. “er sich wun­dert , warum sein Erspartes weg ist, der Gold­preis sinkt usw.

    So funk­tion­ieren Leerverkäufe:

    Bei Leerverkäufen veräußert ein Großan­leger Aktien, die er gar nicht in seinem Depot liegen hat. Stattdessen lei­ht er sich die Papiere — meist mehrere 100000 Stück für einige Wochen — von einem anderen Großak­tionär. In der Regel wer­den diese Geschäfte weltweit zwis­chen insti­tu­tionellen Anlegern wie Banken und Ver­sicherun­gen abgeschlossen.

    Der Ver­lei­her erhält dann eine ein­ma­lige Lei­hge­bühr, die je nach Ange­bot und Nach­frage zwis­chen 0,125 und 20 Prozent per anno des aktuellen Aktienkurs­es liegen kann. Der Vorteil des Ver­lei­hers: Er ver­di­ent zusät­zlich Geld mit seinen Aktien, die son­st nur im Depot lägen. Sinkt der Aktienkurs, kann der Lei­her die Papiere gün­stiger wiederbeschaf­fen und die Dif­ferenz abzüglich der Lei­hge­bühr behal­ten. Steigt der Aktienkurs aber, macht er Ver­lust.
    _____________________

    Leerverkäufe = Derivate. Die gehören ver­boten!

    Der FED muss per sofort der Garaus gemacht wer­den.

    Dann hat die Welt dauer­haft Ruhe auf den nationalen Finanzmärk­ten.

    Ich wäh­le deshalb:

    http://www.deutsche-nationalversammlung.de

    Dort ein­mal deren Parteipro­gramm lesen.…!

    • Sein erspartes????
      Floskel oder.
      Mein erspartes ist noch nie weg gewe­sen oder weniger gewor­den?
      Außer wenn ich was aus­gegeben habe.

      Let­zteres ist schon OK und richtig erkan­nt.
      Die Floskelschieberei am beginn macht das aber wieder zu nichte.

    • Danke dafür … manch­mal ist es gar nicht so ein­fach die Sachver­halte auf ein gut und all­ge­mein ver­ständlich­es Niveau herunter zu brechen … freut mich dann um so mehr wenn es ganz offen­sichtlich gelun­gen ist … 😉

  2. Der Super­gau kann meinetwe­gen kom­men,
    dann ist endlich Ruhe mit dieser ganzen Lügerei, dem end­losen Beschiss und dem Psy­choter­ror gegen das Volk.
    Hof­fentlich wird dann den Verur­sach­ern auch der Garaus gemacht.

  3. Vielle­icht sollte man ein­mal darüber nach­denken, die Selb­stzweck­ver­anstal­tung “Geld” abzuschaf­fen, bevor sie sich sel­ber und mit ihr die ganze Men­schheit und den Plan­eten abschafft. Es müsste dann ja auch glob­al gese­hen weniger gear­beit­et wer­den, weil nur noch nach realen men­schlichen Bedürfnis­sen pro­duziert wird. Derzeit wird pro­duziert, um aus einen Euro zwei Euro zu machen, und der Plan­et wird mit Müll, den nie­mand braucht, zugeschüt­tet. Ganz zu schweigen vom geisti­gen Müll, der sich immer mehr bre­it macht…
    Im übri­gen: es ist alles vorhan­den, um auch ohne Geld weit­erzu­machen. Denn um reale men­schliche Bedürfnisse zu befriedi­gen, brauchts kein Geld — das reiche Gesocks kann sich ja von ihrem wegge­bunkerten Geld­dreck ernähren — Papi­er mit der gedruck­ten Zahl 100 schmeckt sich­er leck­er…

  4. So gefährlich unreg­ulierte Derivate auch wirk­lich sein kön­nen, so sagt die immer wieder kol­portierte Mon­sterzahl von 639 Bil­lio­nen USD doch auch wieder recht wenig aus. Inter­es­sant wäre allein die Net­to-Summe, nach Gegen­ver­rech­nung. Wenn z.B. eine Partei mit ein­er anderen einen Zinss­wap abschließt, bei dem die von ein­er Partei max­i­mal zu zahlende Summe 100.ooo ist, so kann die Nom­i­nal­summe, um die es dabei im Ver­trag geht, den­noch 100 Mil­lio­nen aus­machen. Die im Spiel befind­liche Max­i­mal­summe bleiben jedoch die 100.000.

    Wenn dann, wie eben dur­chaus üblich, auch noch andere Parteien hinzukom­men, die wiederum an den Risikiken der ersten bei­den Parteien sich beteili­gen — mit z.B. Haf­tungssum­men von 15.000, so erhöht sich die Nom­i­nal­summe dieser Derivatekette trotz­dem wieder jew­eils um weit­ere 100 Mil­lio­nen pro Partei, obwohl die max­i­male Haf­tungssumme eben nur jew­eils 15.000 beträgt.

    Die Net­to­summe der weltweit ausste­hen­den Derivate dürfte “lediglich” bei ca. 6 Bil­lio­nen liegen, was natür­lich den­noch im Falle eines Crashs ein großes Risiko bein­hal­tet. Schade an der ganzen Disku­sion ist trotz­dem, dass die meis­ten, die aufgeregt von Derivat­en schreiben, davon im Grunde wenig ver­ste­hen.

    Und wenn jemand über seine gewalti­gen Invest­ments in Ver­sicherun­gen und Banken wirk­lich Hals über Kopf in Derivat­en steckt, dann ist es der schein­heilige War­ren Buf­fett, der mit sein­er Aus­sage von den “Derivat­en als Massen­ver­nicht­tungswaf­fen” des Finanzsek­tors sich ein­mal am besten selb­st bei der Nase nehmen sollte.

    • Die Sit­u­a­tion die Du hier beschreib­st ist zutr­e­f­fend, greift aber nicht bei der Betra­ch­tung, weil der Zin­san­teil eben nur der Ertragsan­teil der aufge­bläht­en Nom­i­nal­sum­men sind und in soweit wieder an ander­er Stelle gener­iert wer­den müssen. Das wiederum bestätigt ja nur die Darstel­lung.

      Wenn im geschilderten Fall auch nur 0,1 Prozent Beitrag zum Wach­s­tum dieses Mon­ster­berges beige­tra­gen wer­den, dann sind in den anderen Geschäften aber dur­chaus auch Posi­tio­nen die deut­lich mehr als 10 Prozent erwirtschaften müssen.

      Da nie­mand eine Auswer­tung der Gesamt­po­si­tio­nen der Derivate machen kann, darf auf­grund des Schaubildes spekuliert wer­den, wie viel der Berg tat­säch­lich gener­iert und am Ende aus dem GDP abzieht. Nur über eines dürfte doch Einigkeit beste­hen. Die hier gezock­ten Beträge müssen irgend­wann aus dem GDP bedi­ent wer­den.

      Insoweit ist auch die genan­nte Net­to­summe eine noch speku­la­ti­vere Annahme als die bei der BIS reg­istri­erten Brut­to­sum­men der Derivate und beschreibt eben tat­säch­lich nur den Ertragsan­teil nach Dein­er Def­i­n­i­tion, also den jährlichen Abfluss aus dem GDP. Deckt sich dann auch wieder mit der Grafik und bestätigt den Mech­a­nis­mus.

  5. Klar­tex­tüber­set­zung:
    Es geht doch darum, dass KEINE SAU auf dieser Erde in der Lage IST, diese ganzen GELDBERGE abzuar­beit­en.
    WANN DENN?
    WATT?

  6. Öhm.…Wika
    In Beitrag 9 habe ich ger­ade den Begriff “Sau” ver­wandt.
    Der Begriff sollte durch “Men­sch” erset­zt wer­den. Ich weiss lei­der nicht, wie ich das kor­rigieren kann.
    Naja, zur Entschädi­gung diese Anmerkung:

    Emp­foh­lene etwas ältere Lek­türe:
    § 37 — I Ging:
    Ist die Fam­i­lie in Ord­nung, kommt die ganze Gesellschaft in Ord­nung.

    Mit Fam­i­lie ist konkret Form und Inhalt bes­timmt.
    Eine Fam­i­lie ist keine kon­stru­ierte Form, wie z.B. eine Partei oder Fir­ma.

    Funk­tion­ierende Fam­i­lien sind heutzu­tage etwas sehr seltenes.
    Warum?

    Sodele — zurück zum The­ma.….….…..

    • Nun Jo … kein Schwein ver­ste­ht mich wenn ich sage, dass Sau nicht gle­ich Sau ist. Und eine kon­textbe­zo­gene Sau ist dann unter Umstän­den ganz was schweinis­ches.

      Aber bei Dein­er let­zten Fest­stel­lung in Punk­to Fam­i­lie bin ich dann wieder voll bei Dir, sehr bekla­genswert, aber diese Gesellschaft hat es plan­voll darauf angelegt die Fam­i­lien­bande zu spren­gen, denn dann kann man die Masse viel bess­er dirigieren.

      In diesem Sinne …

  7. Von all dem ver­ste­hen meine Arbeit­skol­le­gen rein gar nichts. Sie glauben sog­ar genau das Gegen­teil. Wenn die Bombe platzt wer­den die alle ster­ben, lol

  8. Der Schäu­ble hat übri­gens heute bei sein­er “Rede” keine 2 Sätze hin­tere­inan­der fehler­frei Sprechen kön­nen. Das sollte nicht unbeachtet bleiben, wie ich Finde.……

  9. Ober­fläch­lich betra­chtet ist bei Wolken­ver­hangenem Him­mel auch die Sonne “ver­schwun­den” — wir wer­den alle ster­ben?!

    Zum Artikel:
    1. Fehler: Selb­st wenn der Geld­berg jedes Jahr 50 Bil­lio­nen Zin­sen benötigt: dieses Geld ist ja nicht weg! Es wird ste­ht dann halt an ander­er Stelle dem Welt-BSP zur Ver­fü­gung. So what??
    2. Fehler: sehr, sehr häu­fig wer­den Derivate Zin­sen mit anderen Derivate Zin­sen ver­rech­net, sodass keineswegs das arme Welt-BSP alleine den Zins­berg tra­gen muss.

    Faz­it: Derivate kön­nen gefährlich sein, aber hierzu muss man ganz anders argu­men­tieren, als der­art bil­lig & ober­fläch­lich.
    War dieser Beitrag Satire? Falls ja, ist es bedauer­lich, dass viele Kom­men­tier­er diesen Unsinn für bare Münze nehmen. Falls nicht: umso schlim­mer.

    • Nun, Satire hin oder her, aber auch die Punk­te 1. + 2. brin­gen es nicht kor­rekt auf den Punkt. Denn dort wo Geld gestapelt und umverteilt wird, wird es sehr wohl dem Kreis­lauf ent­zo­gen, das Phänomen müssen wir wohl weit­er erläutern, denn bei fließen­dem Geld hät­ten wir dann das Prob­lem nicht.

      Wie im Artikel schon angek­lun­gen, kann man natür­lich im eigentlichen Sinne nicht von Zin­sen reden bei diesen Wet­ten und Ver­sicherun­gen, aber der Ertrag der dabei her­auskom­men soll lässt sich in Prozen­ten als Rela­tion aus­drück­en, mehr ist nicht gesagt.

      Und selb­st die richtig Wis­senden sind nicht in der Lage effek­tiv die Beträge zu nen­nen, die auf diese Art und Weise aus dem GDP abge­saugt wer­den. Soviel dazu. Schön das bezüglich der Gefährlichkeit der Derivate ein geringes Maß an Übere­in­stim­mung vorherrscht. Beson­ders dann wenn das Gebilde kippt und Schlag­seite bekommt, wer­den die Derivate erst richtig gefährlich und bilden dabei sog­ar noch den Peitsch­en­ef­fekt bei Nieder­gang.

    • Es ste­ht rech­ner­isch der Weltwirtschaft wieder zur Ver­fü­gung, weil es ja nicht irgend­wo rum­liegt, son­dern neu angelegt wird. Nur wer­den dann wieder Gewinne erwartet, die irgendw­er erwirtschaften muss und dadurch wird noch stärk­er von unten nach oben umverteilt. Dazu ein­fach mal nen Blick in die Entwick­lung der Ver­mö­gensverteilung auf der Welt wer­fen.
      Fakt ist doch, dass die Gewinne im Finanzkreis­lauf oder das von den Noten­banken reingepumpte Geld in der Real­wirtschaft kaum noch ankom­men und nur noch inner­halb der ver­mö­gen­den 10 % Geld um Geld kreist. Dass alle Men­schen, egal ob Arm oder Reich Geld ver­di­enen wollen, ist ja ganz OK. Schlecht geregelt führt das jedoch zum Kol­laps, da langfristig mehr Ver­mö­gen nach oben wan­dert als nach unten, ohne harte Umverteilung kann kein kap­i­tal­is­tis­ches Sys­tem auf Dauer existieren.

      • Also ich will kein Geld ver­di­enen. Ich will ein­fach nur gut leben. Dazu braucht es the­o­retisch kein Geld. Es gibt heute immer­noch Men­schen auf der Erde, die gar nicht wis­sen, was Geld ist und leben trotz­dem, manche davon sog­ar zufrieden und mit allem, was sie brauchen.
        Faz­it: Geld ist ein Kreb­s­geschwür, solange es als Kred­it mit Zins­forderung geschöpft wird. Geld wäre lediglich ein prak­tis­ches Tauschmit­tel, son­st nichts. Wir ver­di­enen alle ein gutes Leben aber kein Geld.
        Alles Liebe

  10. Grat­u­la­tion!

    Ein wirk­lich witzig geschrieben­er Artikel, der das ern­ste The­ma der herum­vagabundieren­den riesi­gen Geld­berge, die die Banken aus dem Nichts kreiert gaben, darstellt.

    Aus mein­er Sicht ist ein Voll­geldsys­tem die einzige sin­nvolle Lösung.

    LG
    NLPete

  11. Ein wirk­lich sehr inter­es­san­ter Artikel. Ich habe mich eben­falls inten­siv mit dieser The­matik, vor allem jedoch mit dem deriv­a­tiv­en Wert­pa­pieren, beschäftig. Dazu kann ich nur sagen, dass viele Men­schen sind sich über die immense Bedeu­tung von Derivat­en nicht bewusst sind. Die immense Größe des Derivatemark­tes ist für Nor­mal­bürg­er unver­ständlich. Neben dem Ein­satzge­bi­et von Derivat­en, welch­es sin­nvoller­weise in der Risiko­min­imierung, jedoch lei­der auch in der Speku­la­tion befind­et, stellt der Derivatemarkt sicher­lich ein poten­zielles Risiko dar. Hier­bei geht das Risiko von sein­er Größe, bzw. Unreg­ulier­barkeit aus. Auf den zweit­en Blick muss man jedoch auch die Sinnhaftigkeit von Derivat­en betra­cht­en. Anhand eines sin­nvollen Ein­satzes kön­nen Derivate gezielt Risiken minieren. Anhand dieser Tat­sache sind sie ein essen­tieller Bestandteil der Finanzwirtschaft – und wer­den dies auch bleiben. Wahrschein­lich wird ihnen vor allem im Bere­ich der Gel­dan­lage in Zukun­ft noch eine größere Bedeu­tung zukom­men.

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