Gauck gibt den Kronleuchter: Mehr Banner‑, weniger Bedenkenträger

Gauck gibt den Kronleuchter: Mehr Banner-, weniger Bedenkenträger Gauck, Joachim • Bedenkentraeger Bannertraeger DDR Drittes ReichSchloss Schön­blick: Lange wurde die Rede von Joachim Gauck zu Europa erwartet. Und tat­säch­lich, er sprach über Europa, dass geht schon aus seinem Manuskript her­vor, aber das The­ma hat er den­noch grandios ver­fehlt. Vielle­icht feiern ihn auch ger­ade deshalb die Medi­en so inbrün­stig, weil er damit erwartungs­gemäß nichts falsches gesagt hat. Jed­er Pas­tor weiß schließlich, dass er bei sein­er Son­ntagsrede nie­man­dem ern­sthaft auf die Füße treten darf, kom­men doch son­st die Schäfchen zur näch­sten Andacht nicht wieder. So hat sich denn Gauck in dieser Rede vol­lends als Anwalt des Estab­lish­ments behaupten kön­nen, die Men­schen waren dabei die arm­selige Rand­no­tiz.

Stil- und Tabubrüche muss man von Gauck nicht erwarten und wen inter­essieren bei ein­er the­o­retis­chen Abhand­lung zu Europa schon die rund 500 Mil­lio­nen Men­schen die in der gle­ich­nami­gen Gegend leben. Sein erstes Wort in der Rede war: „Exzel­len­zen“ und erst danach kamen die Damen und Her­ren. Da stimmt zwar die über­lieferte Etikette, nicht aber die Wer­tigkeit. Und genau dieser bour­geoise Auf­takt zieht sich dann ziel­sich­er und erken­nt­nis­be­fre­it durch seinen Euro-Redeschwall. Er ist sein­er Rolle des „Deutschen Kro­n­leuchters“ vol­lends gerecht gewor­den.

Wer sich sich das ganze prä­sidi­ale Euro-Geschwurbel in voller Länge und Weich­heit antun möchte, der kann das an dieser Stelle tun (BILD-Zeitung), da hat irgend eine gelang­weilte Sekretärin schein­bar den ganzen Text minu­tiös reinge­häm­mert, soweit der nicht als elek­tro­n­is­che Zugabe seit­ens des Prä­sidi­alamtes an die Ver­lage über­sandt wurde, um den dauergestressten Redak­tion­stippsen dieses Elend zu ers­paren. Sicher­lich hät­ten wir eine ser­iösere Quelle dafür ver­linken kön­nen, bedauer­licher­weise sind die Texte zu dieser Rede über­all gle­ich. Deshalb kann man auch eine passende Quelle ver­linken, die den Gipfel der deutsche Presse-Seriosität darstellt und dem Niveau der Rede gerecht wird.

Was hat er denn jetzt gesagt

Wie bere­its erwäh­nt, viel „Nichts“ hat er gesagt, aber einige Punk­te sollte man doch erwäh­nen und auch ernst nehmen, weil sie aufhorchen lassen und seine Gesin­nung zu Europa ein­mal mehr unter­mauern. Ger­ade wenn er auf die Selb­st­bes­tim­mung der Men­schen kommt, wird einem immer ganz feier­lich ums Herz, hier beispiel­sweise ein wörtlich­er Appell an die Men­schen nördlich des Kanals:

„Liebe Englän­der, Schot­ten, Walis­er, Nordiren und britis­che Neubürg­er! Wir möcht­en Euch weit­er dabei­haben! Wir brauchen Eure Erfahrun­gen als Land der ältesten par­la­men­tarischen Demokratie, wir brauchen Eure Tra­di­tio­nen, Eure Nüchtern­heit und Euren Mut!“

Was fällt uns dabei auf? Richtig die treuen Deutschen sind da viel anständi­ger und wür­den nie ihre Europamit­glied­schaft infrage stellen, deshalb muss er auch die Deutschen gar nicht extra bit­ten sich europa­treu zu gebär­den oder gar in einem solchen Zusam­men­hang zu erwäh­nen. Er muss als Präsi­dent nur weit­er­hin dafür sor­gen dass die Deutschen ja niemals dazu befragt wer­den.

So erübri­gen sich dann Appelle und Bit­ten an die Völk­er, wenn man sie bere­its unter­jocht hat. Deshalb auch bleibt es dem Gauck erspart aufzuzählen wofür die Deutschen nun in Europa noch so alles gut sein kön­nten. Wir ahnen es nur und prüfen fix noch ein­mal ob unser Port­monee noch dort ist wo wir es hin­gelegt haben, bevor wir fort­fahren uns prä­sidi­ale Weisheit­en anzu­tun.

Und natürlich, hier noch der präsidiale Schenkelklopfer des Tages

Diese Pas­sage sein­er Rede ist so gut, so genial, dass man sich zurecht um Jahrzehnte in der deutschen Geschichte zurück­kat­a­pul­tiert fühlt. Gauck war sich schein­bar auch der großar­ti­gen Wirkung sein­er Worte bewusst, weshalb er die Damen und Her­ren hier jet­zt direkt anre­det und wohlwis­send die „Exzel­len­zen” bei dieser Anrede auss­parte. Deshalb hier nochmals ins Orig­i­nal, mit der Anrede:

Sehr geehrte Damen und Her­ren,
mehr Europa fordert: mehr Mut bei allen! Europa braucht jet­zt nicht Bedenken­träger, son­dern Ban­nerträger, nicht Zaud­er­er, son­dern Zupack­er, nicht Getriebene, son­dern Gestal­ter.

Gut, jet­zt kön­nte man fies sein und sagen, warum soll er auch die Nutznießer des Sys­tems jet­zt direkt ansprechen, das wäre ver­rä­ter­isch. Er muss ja in diesem Part nur diejeni­gen inspiri­eren, die schuften sollen. Aber weit­er im Text und in der Auswer­tung. Die Bedenken­träger hat­ten es zu allen Zeit­en schw­er. Erin­nern wir uns an die 30er Jahre? Die Bedenken­träger wur­den radikal aus­sortiert, mund­tot gemacht oder gar eli­m­iniert. An deren Stelle dann ver­mehrt Ban­nerträger auf die Straße geschickt, die dann nicht zaud­erten, son­dern zupack­ten, die nicht getrieben waren, son­dern den Rest trieben und gestal­tet haben sie nach den Wün­schen ein­er kleinen kaput­ten Elite. Das­selbe wieder­holte sich dann unter anderen Vorze­ichen aber­mals hin­term Zaun, in dem Sper­rbezirk in dem Gauck selb­st lange Zeit wirk­te. Man nan­nte die Region ein­st­mals „Sow­jetisch beset­zte Zone“, alias DDR.

Kann man so etwas alles vergessen? Oder reden wir tat­säch­lich nur noch über Parolen? Da muss doch die Altersse­nil­ität schon ziem­lich fort­geschrit­ten sein wenn man der­lei Aus­sagen tätigt und den Anspruch erhebt dies sei nicht nur gut gemeint, son­dern auch noch ein gang­bar­er Weg. Wieder­hol­ung der Geschichte in dieser Form kann nicht son­der­lich gut gelin­gen. Auch wenn wir statt Hak­enkreuz oder Ham­mer und Zirkel, jet­zt die Euro-Sichel mit den 12 Sternchen unser Maskottchen nen­nen, der Griff ins Klo war ein­fach zu tief.

Aber die Deutschen wer­den schon darüber hin­wegse­hen. Im Zweifel helfen aber­mals die Medi­en dabei, indem sie diese Sätze nochmals richtig über­set­zen und poli­tisch kor­rekt deuten. Weniger zu deuteln gibt es dann beim Kern­prob­lem unseres ach so feinen und geein­ten Europas, darauf ist aber unser ober­ster Kro­n­leuchter nicht mit einem Satz einge­gan­gen.

Das Prob­lem der ungle­ichen Leis­tungs­fähigkeit der unter­schiedlichen Volk­swirtschaften. Es ist tat­säch­lich ein Prob­lem welch­es sich auf Dauer über­winden ließe. Das bei weit­em größere Übel allerd­ings, ein weltweit kaputtes Geldsys­tem, das lässt sich nicht mehr, auch nicht durch ein geeintes Europa über­brück­en. Und solange die Men­schen nur dafür bluten sollen, wer­den sie wohl kaum echte Freude an diesem Europa entwick­eln. Nicht zulet­zt deshalb, weil es ihnen auch nie­mand wirk­lich erk­lärt. Gut als Präsi­dent zum The­ma Europa kann er sich damit her­ausre­den, dass ihm die Num­mer zu groß und zu glob­al ist. Aber es ist ein­er der wesentlichen Stolper­steine an dem das Europa des Geldes zer­brechen wird.

Was wäre wenn …

Let­zteres wäre eine sin­nvolle Grund­lage für eine inter­es­sante und inspiri­erte Rede eines würdi­gen Präsi­den­ten der Men­schen gewe­sen. Aber ganz im Ein­klang mit den großen Geld­säck­en macht auch Gauck weit­er­hin fleißig mit bei der Ver­dunkelung rund um die Men­schen. Er macht sich schlicht zum Gehil­fen dieses ster­ben­den Sys­tems, statt zu mah­nen und zu war­nen. So einen Früh­stücks-Präsi­den­ten von Merkels Gnaden braucht das Land nicht. Da ist man geneigt ihm einen aufrecht­en Gruß zu erwidern:

Sehr geehrte Herr Bun­de­spräsi­dent Gauck,
authen­tis­ches Deutsch­land fordert: mehr Mut des Bun­de­spräsi­den­ten! Deutsch­land braucht jet­zt nicht Gauk­ler, son­dern Stre­it­er, nicht Dampf­plaud­er­er, son­dern Aufk­lär­er, nicht Durchtriebene, son­dern Men­schen­fre­unde.

Und unter solchen Voraus­set­zun­gen sollte dann irgend­wann ein­mal ein Europa der Men­schen möglich sein, in dem die Europäer selb­st das Tem­po und die Art und Weise bes­tim­men wie schnell und in welchem Umfang sie miteinan­der verwach­sen wollen.

Die konz­ern­mäßige Zusam­men­führung der europäis­chen „Kon­sum-Enten-Ein­heit­en“ (man nan­nte die früher ein­mal Men­schen), nach den Vorstel­lun­gen der Wirtschaft, wird trotz der prä­sidi­alen „Nullrede“ keine besseren Ergeb­nisse zeit­i­gen. Nur mehr Unglück wird es brin­gen, abse­hbar und zum wieder­holten Male in der Geschichte Europas. Und ein Präsi­dent, der soweit nicht sehen kann oder will, der ver­di­ent diese Beze­ich­nung nicht und auch nicht das Ver­trauen des Volkes welch­es ihn nicht ein­mal gewählt hat. Ein Präsi­dent, der sein Amt dem Parteien­klün­gel ver­dankt und nur dank der Medi­en brauch­bare Umfragew­erte gefixt bekommt. Armes Deutsch­land, armes Europa, so kann das nichts wer­den.

Gauck gibt den Kro­n­leuchter: Mehr Banner‑, weniger Bedenken­träger
22 Stim­men, 5.00 durch­schnit­tliche Bew­er­tung (99% Ergeb­nis)
Wir exper­i­men­tieren. Man kann sich diesen Artikel auch vor­lesen lassen. Lei­der klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbe­holfen. Wer damit klarkom­men kann, der mag sich gerne eine Vor­lesung geben lassen!
Immer noch und auf alle Zeit total kosten­los … unsere Mail-Benachrich­ti­gung, sobald neue Artikel hier erscheinen. Es geht ganz ein­fach: ein­tra­gen, Bestä­ti­gungs­mail kommt post­wen­dend (bei großen Mail­providern auch den SPAM-Ord­ner prüfen), dort Bestä­ti­gungslink klick­en und alles ist schon erledigt. Kann jed­erzeit genau­so unkom­pliziert abbestellt wer­den. Jede Mail enthält enst­prechende Links dazu. Also? Worauf noch warten?

Avatar
Über WiKa 2277 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

31 Kommentare

  1. Also liebes Wika, passen Sie blos auf, dass Ihnen die Lizenz zur Satiere nicht doch vom MfS, dem Min­is­teri­um für Staatssatiere, ent­zo­gen wird.
    Die sind schon mit ganz anderen Queru­lanten fer­tig gewor­den.
    Die Verunglimp­fung des Bun­des-Gauck­lers ist eine schwere Straftat
    und wird mit bis zu 5 Jahren Frei­heit­sentzug aus­gelobt.
    http://dejure.org/gesetze/StGB/90.html

    • Wäre es nicht pos­i­tiv zu bew­erten, wenn unser ober­ster Deutsche Reklame für diese Web­seite macht?

      Das würde auch einige Mit­glieder der grü­nen mei­n­ungs­ge­len­ten Bio­masse bekehren. Totscheigen ist bess­er, sagt auch IM Eri­ka.

  2. @August gut zu Wis­sen, sende es auch unsern Poli­tik­er! Friedensver­rat, Hochver­rat und Gefährdung des demokratis­chen Rechtsstaates haben die schon längst began­gen!

  3. Daß der Gauck nach sein­er Rüge der glück­süchti­gen Helden­tod­ver­weiger­er unter den vater­land­slosen Gesellen links von der NPD, nicht zurück­treten musste, ist das Deprim­ierend­ste, was das let­zte Jahr bei der Betra­ch­tung des Politschranzen­m­i­lieus an Zumu­tun­gen bere­i­thielt. Da hil­ft als Aggres­sion­s­ab­fuhr nur ein Max-Lieber­mann-Zitat.

  4. Was hat man denn erwartet? Herr Gauck kommt doch aus dem Sel­ben Stall wie unsere Angi. deshalb ist er ja zum Bp erko­ren wor­den. Nur ein Zitat aus der Rede ver­ste­he ich ncht so recht. Zwei­fler uns Skep­tik­er werde doch von Berlin und Brüs­sel ohne Hin Mund­tot gemacht und die EUdssR hat doch schon fast ganz Europa fest bei der Kehle (zu) gepackt. Gestal­ter gibt es in der Eurokratie auch genug. Wenn diese auch nur dei Wün­sche der Lob­by aus­gestal­ten und ganze Völk­er vor sich her treiben. Wo zu also das Gewäsch ?

    • … ich ver­mute mal, um dem Volk zu zeigen, dass es ihm ernst ist. Schließlich will er seine Alters­bezüge nicht aufs Spiel set­zen, nur weil das Volk ran­daliert … 😉

  5. Schön­blick-Foto oben „Euro-Opa“: Nicht die feine englis­che Art, ein Staat­sober­haupt so ins Bild zu brin­gen! In der DDR wäre das mit per­sön­lichem Angriff gle­ichge­set­zt. Und was heißt hier Opa! Gauck ist noch rüstig — die junge Part­ner­in macht ihm bes­timmt Dampf unter den Hin­tern.
    “Im Auf­trag des Großen Brud­ers”, Berlin, 2011, ist eine Lek­türe die aus­sagt, wom­it sich DDR-Ober­häupter bis 89 durch die Lande schlu­gen, näm­lich mit Phrasen.
    Gauck meint, er sei auf dem richti­gen Trichter und wüsste, wo “Boom” wohnt — ignori­erend das Trostpflaster für Wulff.
    Wikipedia den Bun­de­spräsi­dent betr­e­f­fend: “Seine Macht im poli­tis­chen Sys­tem des Staates ist durch das Grundge­setz erhe­blich beschränkt(!) und seine Auf­gaben sind daher vor allem repräsen­ta­tiv­er Art,[1][2][3] weshalb er auch als „neu­trale Gewalt‘ (pou­voir neu­tre) beze­ich­net wird.”
    “Gauck wün­scht sich europäis­chen Patri­o­tismus”. Ein­er für alle? Wenn man sich dann die Kom­mentare aun­schaut: Kaum ein­er für einen …

  6. Ital­ien probt den Auf­s­tand 22-02-2013
    EU-Kri­tik­er vor Par­la­mentswahl im Aufwind
    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2013/02/50378/

    Bis zu 20 Prozent kön­nte Beppe Gril­lo mit seinem Anti-EU-Partei bei der ital­ienis­chen Par­la­mentswahl gewin­nen. In Brüs­sel herrscht Panik: Ein der­ar­tiger Wahler­folg kön­nte den Anfang vom Ende der Euro-Zone bedeuten.

    Sil­vio Berlus­coni kon­nte dank sein­er Medi­en-Arma­da und mit marki­gen Sprüchen gegen Angela Merkel viel öffentliche Aufmerk­samkeit im ital­ienis­chen Wahlkampf auf sich ziehen. Sein Zweikampf mit dem Pre­mier Mario Mon­ti ist allerd­ings kaum auss­chlaggebend. Mon­ti ist beson­ders schwach: Bei Umfra­gen erre­ichte seine Partei ger­ade mal fünf Prozent.

    Die größte Gefahr für die EU geht von Beppe Gril­lo aus. Der Come­di­an hat sich längst zu einem der pop­ulärsten Poli­tik­er in Ital­ien entwick­elt. Zu sein­er Abschlusskundge­bung fan­den sich in Rom 800.000 Fans ein, wie Gril­lo auf seinem Blog schreibt. Die Polizei sagt, es sei eine halbe Mil­lion gewe­sen.

    Gril­lo fährt mit seinem „Movi­men­to 5 stelle“ (M5S) einen kom­pro­miss­losen Kurs: Er wet­tert gegen die Kor­rup­tion, gegen die Machen­schaften der Finanzin­dus­trie und gegen die Ver­flech­tung von Banken und Poli­tik. Der Crash der ältesten Bank Ital­iens, der Monte dei Paschi di Siena war die beste Wahlkampfhil­fe für Gril­lo. Der größte Feind Gril­los ist jedoch die EU. Er lehnt den Euro ab und macht Brüs­sel dafür ver­ant­wortlich, dass die Ital­iener ihrer Würde beraubt wur­den. Wenn Gril­lo tat­säch­lich 20 Prozent gewin­nt, kann Berlus­coni nicht Min­is­ter­präsi­dent wer­den, weil er dann hin­ter Gril­lo nur auf den vierten Platz käme.

    Gril­los Anti-Estab­lish­ment-Lin­ie find­et großen Anklang bei den Wäh­lern. Wie in anderen Län­dern gibt es eine große Gruppe von Wäh­lern, die das Sys­tem nicht mehr wollen. „Wir haben viele Leute als Unter­stützer, die seit Jahren nicht mehr gewählt haben. Das ist die let­zte Chance Ital­iens für eine friedliche Rev­o­lu­tion“, sagte ein Gril­lo-Anhänger der FT.

    !

  7. Das von Poli­tik und Wirtschaft erdachte Europa nach dem 2. WK — Begann es nicht mit der Mon­tan-Union, später EWG (Europäis­che Wirtschafts-Gemein­schaft), nicht etwa EMG (Europäis­che Men­schen-Gemein­schaft) und nun EU, Europäis­che Union mit einem Bürokratiewahn, der sich selb­st mit non­sense die eigene Exis­tenz sichert. Regelun­gen und Verord­nun­gen wur­den und wer­den umgan­gen, Recht gebeugt.

    Wenige nationale Bevölkerun­gen wur­den per Volksab­stim­mungen befragt und falls das Ergeb­nis der Poli­tik und Wirtschaft nicht passte, nochmals abstim­men, bis es dann passte.

    Jahrzehn­te­lange Beobach­tun­gen ließen eigentlich den derzeit­i­gen Zus­tand dieser Gesellschaft erah­nen, eben nur eine Gesell(en)schaft und kein­er­lei men­schliche Gemein­schaft. Es wird nicht gut enden.

  8. Auch das Chris­ten­tum wurde mit Gewalt in Europa einge­führt.
    Bere­its Karl der Große (Massen­mörder) machte alle einen Kopf kürz­er, die sich sein­er christlichen Liebe ver­weigerten.
    Und wer sich heutzu­tage ganz lin­ien­treu für die EUDSSR ein­set­zt, kriegt den Karl­spreis!

  9. 26-02-2012
    Ital­iener sagen Bas­ta zu Europa
    29,5 % für Bersani, den ken­nt hier kein Schwein
    29,2% für den “Fet­tarschkri­tik­er” Berlus­coni
    10 % für das Igit, Igit EU-Mon­ti
    Und der Auf­steiger der Woche
    26% für den Polit­clown Gril­lo von der 5 Sterne Partei
    Also liebes Wika, erkenne die Zeichen der Zeit:
    Nar­ren an die Macht
    :):):):):):):)

    • Ich kenne mich im deutschen Wahlrecht nicht so genau aus. Bis wann vor der näch­sten Bun­destagswahl kann sich eine Partei/Gruppe o.Ä. auf­stellen lassen ?
      Das Wäh­ler­po­ten­tial ist ja offen­sichtlich da und es wird sich doch wohl noch ein Komik­er find­en, der den Spitzenkan­di­dat­en gibt!

  10. Kom­men­tar #17 @August

    Moment, bitte!

    Was war zuerst da oder hier? Ei oder Huhn — Kirche (Orden, Reli­gio­nen, Glauben, Mythen) oder Adel (Kreuzrit­ter, Lan­des­fürsten usw.)?

    Nicht ein­mal das Alter eines Methusalem plus dreimal Nach­wuchs gle­ichen Alters reicht aus, um Ereignisse kor­rekt und wahrhaftig zu begreifen oder zu erfassen. Wir waren nicht per­sön­lich dabei. Deshalb wird es bei Inter­pre­ta­tio­nen bleiben müssen.

    Eines jedoch ste­ht fest: Es waren Män­ner, denn Frauen durften nicht und besaßen wohl, wenn sie denn gedurft hät­ten, gar keine Zeit, sich um den Mist zu küm­mern, der bis heute von weisen Män­nern verzapft wird.

    Stand irgen­deine Kan­di­tatIN zur Wahl in Ital­ien?

    Und bitte, nichts gegen Män­ner! Sie sind genau­so ekel­haft, liebenswert, dumm, intel­li­gent u.v.a.m. wie Frauen.

    • Mit den Frauen das sehe ich ewas anders. Sie waren nur geschick­ter als heute. Es hieß (und heißt) : hin­ter jedem erfol­gre­ichen Staatsmann/Feldherren/König stand (ste­ht) eine Frau. Nach dem Motte: Der Mann ist der Kopf der Fam­i­lie aber die Frau der Hals der den Kopf dreht. Ob es bess­er war? Aber auf jeden Fall effek­tiv­er!

    • Liebe pythia,
      als Mann werde ich nicht so ganz schlau aus Ihren Weis­sa­gun­gen in #20.
      Es waren doch die Chris­ten, die den Frauen das triple KKK rat­ing ver­passten.
      Kinder, Küche und falls noch Zeit bleibt, Kirche.
      Die Män­ner des Wider­standes hat Kaiser Karl gle­ich einen Kopf kürz­er gemacht.
      Scheint dem kollek­tiv­en Gedächt­nis der Frauen ent­gan­gen zu sein.

  11. ” Immer wieder fällt uns auch auf das wir in einem Land leben das tief krank ist, in ein­er Land­schaft der Lüge, und es gibt Men­schen jed­er Bil­dungsstufe, die lügen bis zum let­zten.” — Wegen dieser Wahrheit wurde er ver­mut­lich zum Bun­de­spräsi­den­ten gewählt !!?
    Deit eini­gen Wochen habe ich die Akte der Staat­sanealtschaft II Berlin zu mein­er Strafanzeige und Strafantrag wegen Folter,schwere Kör­per­ver­let­zung und andere Delik­te 76 Js 1792/93 einge­se­hen und die wahre Rolle der Gauck Behörde ein­se­hen kön­nen. Die einzige Kon­se­quenz war die Strafanzeige gegen die BStU (Gauck Behörde) http://adamlauks.wordpress.com/2013/02/16/strafanzeige-gegen-die-bstu-behorde-aus-der-uneingeschrankter-und-unkontrollierbarer-zeit-unter-dem-leiter-joachim-gauck/
    Als näch­stes war der OFFENE BRIEF DES FOLTEROPFERS DER STASI AN BUNDESPRÄSIDENTEN Joachim Gauck : http://adamlauks.wordpress.com/2013/02/16/strafanzeige-gegen-die-bstu-behorde-aus-der-uneingeschrankter-und-unkontrollierbarer-zeit-unter-dem-leiter-joachim-gauck/ wortin ich zum Rück­tritt aufge­fordert hat­te.…

  12. Als ich den Neugewählten am 18.3.2012 mit meinem Plakat am Ostein­gang des Reich­stages mit meinem Plakat “begrüßte” hat­te ich die Ermit­tlungsak­te aus dem Jahre 1992–1997 noch nicht einge­se­hen gehabt. Damals habe ich noch nicht ahnen kön­nen wie sehr dieser Men­sch und seine Behörde 20 Jahre meines Lebens bee­in­flusst hat­ten.
    Von der Mi9nute 2.11 — bis — 2.23 dieht man den das“Bad in der Menge” des neugewählten BP von Deutsch­land fast ungeschnit­ten. Alös er den Plakat whrnahm flüchtete er in das Auto und ver­schwand wie begossen­er Pudel. http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1597070/Gauck-zum-Bundespr%C3%A4sidenten-gew%C3%A4hlt


  13. Adam Lauks:

    Als ich den Neugewählten am 18.3.2012 mit meinem Plakat am Ostein­gang des Reich­stages “begrüßte” hat­te ich die Ermit­tlungsak­te aus dem Jahre 1992–1997 noch nicht einge­se­hen gehabt. Damals habe ich noch nicht ahnen kön­nen wie sehr dieser Men­sch und seine Behörde 20 Jahre meines Lebens bee­in­flusst hat­ten.
    Von der Mi9nute 2.11 – bis – 2.23 dieht man den das”Bad in der Menge” des neugewählten BP von Deutsch­land fast ungeschnit­ten. Alös er den Plakat whrnahm flüchtete er in das Auto und ver­schwand wie begossen­er Pudel. http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1597070/Gauck-zum-Bundespr%C3%A4sidenten-gew%C3%A4hlt

  14. Das sind die Worte von Joachim Gauck in Halle an der Saale !
    Wollt ihr ihn auch das sprechen sehen !??
    ” Immer wieder fellt uns auch auf das wir in einem Land leben das tief krank ist, in ein­er Land­schaft der Lüge, und es gibt Men­schen jed­er Bil­dungsstufe, die lügen bis zum let­zten.” Wegen dieser Wahrheit wurde er zum Bun­de­spräsi­den­ten gewählt !!? Ich weiß nicht, od die Englen­der wegen dieser Worte mit Deutsch­land nichts zu tun haben wollen !?? Durchgeschaut und abge­gauck­elt !??

  15. 72 Jahre alt.….…..geht zur Beichte.

    “Ich habe let­zte Nacht Sex mit 2 Per­so­n­en gehabt, gle­ichzeit­ig!”

    “Waren Sie schon ein­mal beicht­en?”

    “Nein”

    “Warum erzählen sie mir das dann?”

    Weil ich das Jedem erzäh­le!!!!

    GUTE NACHT !

  16. http://adamlauks.wordpress.com/2013/04/28/petitionsausschuss-des-deutschen-bundestages-und-strafvereitelung-im-amt-des-sonderbeauftragten-fur-personenbezogenen-unterlagen-der-staatssicherheit-der-ddr/
    Die ichtige Frage ist am richti­gen Ort angekom­men, aber auch an anderen Orten, über­aLL schon in Deutsch­land und A L L E schweigen was das Zeug hält !? Wenn die Mauer des Schweigens bricht, kön­nte die sie alle begraben… die Wen­de­ver­brechen, pas­torale Führer aus der Kirche im Sozial­is­mus…

4 Trackbacks / Pingbacks

  1. Purer Verrat ist nichts für Wendehals und System-Präsident Joachim Gauck, er hadert mit Snowden und der Freiheit und liebäugelt mit dem Krieg und “sterben für den Führer und Vaterland ” WEN sieht er als Führer !?? | AdamLauks Blog
  2. OFFENER BRIEF DES UNGESÜHNTEN FOLTEROPFERS DER STAZIS – Adam Lauks & RÜCKTRITTFORDERUNG AN DEN BUNDESPRÄSIDENTEN JOACHIM GAUCK | Matthiass Space
  3. Grassierende Lügen des Joachim Gauck, eine echte Bedrohung für das Volk und Weltfrieden – denn die Wahlmänner und Wahlfrauen wußten nicht was sie tun in ihrem Wahn die Demokratie zu repräsentieren. Alle wollten mit ihrem JA wie der Gauck, um je
  4. Grassierende Blödheit des Joachim Gauck, eine echte Bedrohung für das Volk | Der Honigmann sagt...

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


Ich akzeptiere

*