Kaiser (in spe) Karl Theodor vuz Guttenberg greift nach der Krone

Kaiser (in spe) Karl Theodor vuz Guttenberg greift nach der KroneBrüs­sel: Wer schle­icht sich da zur Brüs­sel­er Hin­tertür here­in? Kein gerin­ger­er als Dr. Copy & Paste KTG. Was führt er im Schilde? Ganz klar, er will den „Europäis­chen Früh­ling“ ein­läuten. Nach der medi­enkriegs­be­d­ingten Flucht in die neue Welt ist er jet­zt auf dem Rück­marsch. Auf diesem Rück­zug von Ameri­ka hat er einen Zwis­chen­stopp in Ara­bi­en ein­gelegt um den dor­ti­gen Früh­ling fix zu kopieren. In Per­son­alu­nion mit der Hoch-Kom­mis­sarin für Net­ze webt er jet­zt am großen Plan die Kro­ne zu ergat­tern. Hät­ten wir vor Tagen noch darauf gewet­tet, er würde sich 2013 ganz adelig der Kan­z­lerin als parteilose Wahlal­ter­na­tive in den Weg wer­fen, wer­den wir heute eines Besseren belehrt. Die Grün­dung ein­er Partei dauert ein­fach zu lang und einen schlep­pen­den Siegeszug kann er sich schon gar nicht leis­ten. Damit ist der Kan­zler­job längst über­wun­den, es winken ganz offen­sichtlich größere Meriten die wohl nicht in Deutsch­land zu errin­gen sind. Alle Zeichen ste­hen auf Blitzkrieg. Wie zum Henker kön­nte jet­zt sein Schlacht­plan ausse­hen?

Wir spekulieren: Nach der ara­bis­chen Instant-Kopie des dor­ti­gen Früh­lings rückt er zunächst nach Brüs­sel vor, einem Vorort in Kog­ni­to, erst ein­mal als Hil­f­skom­mis­sar für UN-freie Inter-Net­ze und diskri­m­inierte Dik­ta­toren getarnt. Wir erin­nern uns, jede überseeis­che Befreiung erfol­gte stets aus west­lich­er Rich­tung. Das er in Brüs­sel anset­zt kön­nen wir als mil­itärischen Beleg dafür nehmen, dass er Por­tu­gal, Spanien und Frankre­ich bere­its aufgegeben hat, Land unter, kol­la­biert, per­du. Von kein­er geeigneteren Stelle, als eben aus dieser Posi­tion her­aus, kann er jet­zt Rest-Europa kapern und wir sehen ihn beim näch­sten Zug schla­gar­tig schon in Fla­granti, also ziem­lich dicht am Ziel.

Erste Amt­shand­lung wird sein (auf­grund der bish­eri­gen schlecht­en Erfahrung mit dem Inter­net, die ihn lock­er seinen Dok­tor­ti­tel kostete) alle poten­tiellen Dok­tor-Killer lah­mzule­gen, natür­lich unter dem Vor­wand der Lib­er­al­isierung des Inter­nets (früher auch unter dem Stich­wort Säu­berung bekan­nt). Dann wird aus der Brüs­sel­er Gesin­nungs-Kad­er-Schmiede eine Gut­ti-Fan-Page nach der anderen ins Netz gecopy­pastet bis das Netz davon überquillt. In der Zwis­chen­zeit sollte er einen ersten Kar­ri­ere­sprung in Brüs­sel geschafft haben und nun zum EU-Mei­n­ungs-Hoch-Kom­mis­sar ernan­nt wor­den sein.

Ist dieser Schritt erst ein­mal gelun­gen, wer­den die ganzen Fan-Pages konz­ertiert „Gut­ti for Pres­i­dent“ fordern und damit dürfte das Ren­nen gelaufen sein. Sie entsin­nen sich, der kopierte Erfolg? Was in anderen Län­dern und Kul­turen funk­tion­iert muss auch in Europa mach­bar sein und ein wahrer Führer zeich­net sich durch Lern­fähigkeit aus. Er braucht dann dem Grunde nach nicht ein­mal die Ernen­nung zum Präsi­den­ten abwarten … eine Ergrei­fung dieser Posi­tion tut es auch. Hier gibt es gute geschichtliche Vor­bilder aus sein­er Heimat. Im Zweifel bekommt Her­man van Romp­fui noch eins auf die Mütze damit er frei­willig ins Exil geht. Mit dieser Aktion wäre Gut­ti der erste EU-Kaiser der Herzen und der Paparatzinger dürfte ihm die Machtin­signien in ein­er feier­lichen Zer­e­monie im Peters­dom zu Rom an den Hals wer­fen … sofern der Kaiser den Gottstel­lvertreter nicht zu diesem Zweck nach Ober­franken einbestellt. Her­nach erfol­gt die Ent­las­sung aller nationalen Regierun­gen neb­st Auflö­sung der Par­la­mente wegen Unfähigkeit. Damit ist der Keks auch gegessen und Europa endlich wieder in adeliger Hand.

Erst danach wird sich tat­säch­lich erweisen wie großherzig Kaiser Karl Theodor neb­st Ste­hvieh tat­säch­lich ist. Als neuer Gebi­eter Europas dürfte er ein schar­fes Auge auf die Prov­inz Deutsch­land richt­en. Ins­beson­dere auf jene Quäl­geis­ter die ihn damals in die Flucht schlu­gen. Kommt es noch zu einem kaiser­lichen Racheakt oder wird er Gnade vor Recht erge­hen lassen? Und sollte es ihm misslin­gen, was ja nie­mand wün­schen kann, dann dürfte am Ende auch in der Donau wieder blaues Blut fließen.

Kaiser (in spe) Karl Theodor vuz Gut­ten­berg greift nach der Kro­ne
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

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