Benediktollah XVI und die „Indignados“

Benediktollah XVI und die „Indignados“ Benediktollah XVI teilt seine Freuden mit Mammon …Vatikan — Madrid: Immer häu­figer kommt es zu Exzessen wenn Benedik­tol­lah XVI alias Papa-Ratzi im Rah­men sein­er Glaubens­feldzüge auf Reisen geht. Sei es um seine Schäfchen zu zählen oder sel­bige ins Trock­ene zu brin­gen. Erst jüngst empörten sich (Indig­na­dos) in Spanien sehr viele junge Men­schen darüber auf, dass Aber­mil­lio­nen an Steuergeldern für die Stip­pvis­ite sein­er Schein­heiligkeit und den unz­er­ti­fizierten Stel­lvertreter Gottes auf Erden ver­schleud­ert wer­den mussten. Dies angesichts der Wirtschaft­skrise, ein­er hohen Arbeit­slosigkeit und des daraus resul­tieren­den harten Sparkurs­es der Regierung. Und der teure zur Beruhi­gung des Volkes geplante Spaß dieses Him­mel­skomik­ers bewirk­te bei vie­len Men­schen eher das Gegen­teil, sie fühlen sich gen­ervt. Selb­st der Spiegel ohne Leine fand diesen Umstand erwäh­nenswert und ver­merk­te es an dieser Stelle. Den Demon­stran­ten zum Troste, waren die für ihren Protest bezo­ge­nen Prügel hierin allerd­ings schon eingepreist, dass kostete also jet­zt nichts mehr extra. Aber auch aller­hand Homo­sex­uelle fan­den sich für die zu erwartenden Knüp­pel aus ganz anderen Grün­den an der Strecke ein und knutscht­en solange auf der Pap­stroute bis auch ihnen ein himm­lis­ch­er Knüp­pel zuteil wurde.

Kri­tik­er sein­er Lust­barkeit bemän­geln, dass ihn sein Dien­s­therr offen­sichtlich nicht mit genü­gend Fähigkeit­en aus­ges­tat­tet hat, son­st wären der­lei Dinge bes­timmt kein The­ma. Mit göt­tlich­er All­macht kön­nte er es doch fügen. Fehlanzeige, er liegt seinen Schäfchen immer noch auf der Tasche. Ins­beson­dere die teuren Sicher­heitsvorkehrun­gen hat sich selb­st Jesus vor gut 2.000 Jahren bei seinen Auftrit­ten nicht gegön­nt. Es ist nichts von ein­er Leib­garde über­liefert und ein speer- und pfeil­sicheres Gefährt hat er sich auch zu keinem Zeit­punkt gewün­scht oder erschaf­fen. Warum artet so was bei den Nach­folge-Stel­lvertretern immer in ein­er der­ar­ti­gen Ver­schwen­dung aus? Dabei kann man nicht ein­mal behaupten dass sich die Welt nicht verbessert hätte. Damals nagelte man Jesus noch ans Kreuz, dass ist heute immer­hin ver­boten. Aber wäre so etwas für seine Stel­lvertreter nicht eine aus­ge­sproch­ene Ehre, so ihrem Vor­bild zu fol­gen? Aber die Fei­glinge scheuen offen­bar die direk­te Nach­folge wie es scheint. Darüber hin­aus find­en wir in den Über­liefer­un­gen des Reli­gion­ss­tifters kein­er­lei Hin­weise, wonach seine Stel­lvertreter und Büt­tel in Prunk und Glo­ria seinen Schäfchen nach­stellen sollen. Auch hat er keinem sein­er Jünger anemp­fohlen die Welt ver­mit­tels des schnö­den Mam­mon zu erobern. All den Prunk und das Geld, alles was er sein­erzeit wie Mist aus dem Tem­pel zu Jerusalem hin­auskehrte, haben seine Statthal­ter längst wieder in sein Haus zurück­geschleppt. Es glänzt und glitzert in der Kirche und kaum ein Deal den man dort nicht vor, nach oder abseits des Altars zuwege brin­gen kön­nte. Nun gut, offen­bar kann man im Ver­laufe von gut 2.000 Jahren schon mal die Göt­ter ver­wech­seln. Vielle­icht sieht Jesus es am Ende den See­len-Fis­ch­ern des Petrus nach, dass ihnen der Fels sein­er Kirche unter den Füßen zu einem Treib­sand­haufen zer­bröselte.

Wie dem auch sei. Für diese vie­len Mil­lio­nen hätte man bes­timmt in Afri­ka Heer­scharen von Men­schen über die Hunger­sai­son brin­gen kön­nen, aber nein, eine Lus­treise nach Spanien kann auch wegen ein­er Hunger­snot nicht abge­sagt wer­den. Um wie viel wäre es sin­nvoller gewe­sen, er reiste stattdessen auf den schwarzen Kon­ti­nent, hätte dort Man­na vom Him­mel reg­nen lassen und verseucht­es Wass­er in edel­sten Rotwein ver­wan­delt. Fehlanzeige, stattdessen plün­dert seine Schein­heiligkeit die Staatskasse der ohne­hin schon kurz vor dem Bankrott ste­hen­den Spanier. Auch wenn sich einige Spanier sehr über seinen Besuch freuen mögen, eine feine Fernse­hansprache aus dem Vatikan oder gar vom wun­der­wirk­enden Hirten aus Afri­ka hätte es sicher­lich auch getan. Wohlan, in abse­hbar­er Zeit ste­ht ja auch den Deutschen wieder dieses teure Vergnü­gen auf Staatskosten ins Haus. Mal sehen, vielle­icht find­en sich auch hier noch einige freiberu­fliche Teufel­saus­treiber und ehre­namtliche Helfer die dem Stel­lvertreter im Sinne seines Dien­s­ther­rn ein wenig heim­leucht­en. Ihm die Erleuch­tung brin­gen zu wollen wäre natür­lich sehr ver­messen, dass muss wohl der Jesus selb­st bei passender Gele­gen­heit mal machen.

Benedik­tol­lah XVI und die „Indig­na­dos“
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Über WiKa 2276 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

3 Kommentare

  1. In welch­er Hin­sicht unter­schei­den sich denn die großen Reli­gio­nen in ihrer Sucht nach Macht und Ver­schwen­dung? Sind die riesi­gen Moscheen etwa nicht auf den Rück­en von Sklaven und Armen erbaut wor­den? Wie sieht es mit dem Peters­dom aus? Oder der ganze Besitz von Reli­gio­nen? Reli­gion ist nichts anderes als Opi­um fürs Volk, damit auch ja nie­mand kri­tisch nach­denkt, wir sind heute so aufgek­lärt, wie zu Zeit­en des Mit­te­lal­ters, der einzige Unter­schied ist, dass die Kirche den Zehn­ten nicht mehr erpressen kann.

  2. Hier habe ich auch schon mal besseres gele­sen. So ganz ver­ste­he ich es ehrlich gesagt nicht, wozu Sie sich die Mühe gemacht haben, die Artikel der Sys­tem­presse nachzu­beten und zusät­zlich noch etwas auszuschmück­en. Respekt: So kann man sich selb­st als Pro­pa­gan­daopfer noch wichtig und nüt­zlich vorkom­men.

    Neben­bei gesagt: Die Kosten der Ver­anstal­tung für die ca. 1 Mil­lion Teil­nehmer wur­den durch Spenden getra­gen, (die sicher­lich zum Teil steuer­lich abset­zbar sind). Das Häu­flein von 5000 Gegen­demon­stran­ten, die sich da Schlacht­en mit der Polizei geliefert haben, haben vielle­icht die höch­sten Kosten für den spanis­chen Staat verur­sacht.

    Machen Sie nur weit­er so, als nüt­zlich­er Idiot für’s Sys­tem!

    • Nun gut, Sys­tem­presse hin oder her, der Vatikan und seine (mein­er Mei­n­ung nach) Über­flüs­sigkeit inspiri­ert mich dur­chaus zu diesen Über­legun­gen. Jet­zt habe ich an Ihrem Kom­men­tar zwei Dinge nicht ver­standen:

      a) Die Sache mit dem Pro­pa­gan­daopfer? Was hat das mit diesem Artikel zu tun? Ich sehe mich nicht als solch­es, was hab ich da nicht ver­standen?
      b) Nüt­zlich­er Idiot fürs Sys­tem? Welch­es Sys­tem meinen sie denn, oder sollte man ein The­ma wie dieses aus­lassen, nur weil sich ger­ade die Sys­tem­presse auch daran aus­ge­lassen hat? Muss man es dann ein­fach ignori­eren um nicht nüt­zlich­er Idiot fürs Sys­tem zu sein oder muss man dann pro Papst schreiben, zwecks allfäl­liger Unter­mauerung ein­er Anti-Hal­tung gegenüber DEM Sys­tem?

      Für jed­wede weit­ere Erhel­lung bedanke ich mich bere­its vor­ab, zumal ich wirk­lich gerne dazulerne und mich auch befleißige die Men­schen ver­ste­hen zu wollen, die sich die Mühe machen hier zu kom­men­tieren. Und im Zweifel ignori­eren Sie doch ein­fach mal eines mein­er Trak­tate, solange sie hier noch was inspi­ra­tives und lesenswertes find­en.

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