Merkel will Wahlgesetzreform und CDU-Umbau zur Nichtwählerpartei

Merkel will Wahlgesetzreform und CDU-Umbau zur Nichtwählerpartei Merkel beim Wahlfang in typischer Anglerpose…<br /><small>Quelle: http://kamelopedia.net/index.php/Datei:Angelapose.jpg</small>Täusch­land: Bun­des-Merkel hat die Zeichen der Zeit und der sich häufend­en Wahlde­bakel erkan­nt. Jet­zt strebt sie nach ein­er großen Wahlge­set­zre­form, um die über­fäl­lige Beteili­gung der Wäh­ler an der Poli­tik neu zu gestal­ten. Es könne ein­fach nicht ange­hen, dass die Mehrzahl der Bürg­er so teil­nahm­s­los im poli­tis­chen Abseits herum­stünde und sich nicht aktiv­er an der Aushöh­lung Aus­dehnung der Demokratie beteili­gen wolle. Dies müsse Kon­se­quen­zen haben und jene „faulen Bürg­er“ müssten mit auf den Weg genom­men wer­den, in ein­er Art wie sie dies selb­st bere­its in ihrer Kind­heit habe ler­nen kön­nen. Man dürfe ein­fach nicht zuse­hen wie sich das Volk der „Gut­müdigkeit“ hingebe, deren Eskala­tion schon abse­hbar sei. Auch könne man es sich zukün­ftig nicht mehr leis­ten eine so hohe Anzahl „Agent Prvo­ca­teur“ unter friedliche Demon­stran­ten zu mis­chen, um diese auf Trab zu brin­gen und her­nach dadurch legit­imiert niederzuknüp­peln.

Let­zteres habe auch europäis­che Dimen­sio­nen, so ihre War­nung. Und man werde allein schon aus tra­di­tioneller Ver­bun­den­heit mit Spanien dafür Sorge tra­gen, dass dort die Jugend nicht nut­z­los auf der Straße herum­lun­gere und Rent­ner mit ihren fried­vollen friv­olen Parolen belästigten. Wir müssten jet­zt klar erken­nen, dass wir unsere Demokratie nicht nur am Hin­dukusch zu vertei­di­gen haben son­dern auch in der eige­nen Nach­barschaft und zuvorder­st natür­lich daheim.

Daraus folge, dass die CDU ab 2013 zu ein­er all­ge­meinen „Volkspartei der Nichtwäh­ler“ umgestal­tet wer­den müsse. Das Wahlge­setz solle aber nur ger­ingfügig dahinge­hend abgeän­dert wer­den, dass alle nicht abgegeben Stim­men eben dieser Nichtwäh­ler-Partei zufie­len, wie auch die gezielt für diese Partei abgegebe­nen Stim­men, die sich damit expliz­it und dann ganz geset­zmäßig auch den Nichtwäh­lern zuwen­den werde. Hier sei der Wach­s­tumsmo­tor der Demokratie deut­lich zu spüren. Diese Vorge­hensweise würde dem Volk bei zunehmender Müdigkeit beschw­er­liche Wege an die Urne ers­paren. Diese Lösung ist geeignet eine Mehrzahl der Men­schen im Län­dle kla­g­los mit auf die Reise in „Hux­leys neue Welt“ zu nehmen. Diese Vorge­hensweise sei alter­na­tiv­los um die Mit­bürg­er nicht verkom­men zu lassen, bestens für deren Wohl zu sor­gen und Poli­tik nicht zu einem riskan­ten Aben­teuer degener­ieren zu lassen. Sollte es zum Wohle des Volkes erforder­lich sein so werde sie diese Wahlge­set­zre­form im Zweifel auch gegen den Willen ewig opponieren­der Dauer-Nörgel-Parteien im Wege des „Stre­ich­staats“ durch­set­zen. Not­falls werde man auch nicht davor zurückschreck­en die „BRD GmbH“ aber­mals umzu­fir­mieren oder in eine geord­nete Insol­venz zu führen, um das Kon­strukt zukun­fts­fähig zu machen. Dies, so Merkel, sei man der stark wach­senden Zahl der Nichtwäh­ler schuldig, deren Ruf sie nun­mehr ein­deutig ver­nom­men habe und sie werde diesen Ruf nicht uner­hört ver­hallen lassen. Zum Schutz unser­er Werte müsse hier Abhil­fe geschaf­fen wer­den was nun­mehr ihr vor­dringlich­stes Anliegen vor den kom­menden Bun­destagswahlen sei.

Nach dieser schw­eren Kamp­fansage haben sich bere­its Grüne, Linke, SPD und FDP im Bun­destag eiligst zu Worte gemeldet und dafür plädiert auch mit der CDU unter dem Dach der neuen Nichtwäh­ler-Partei zu fusion­ieren, denn nur so sei die gerechte und aus­ge­wo­gene Vertre­tung des Stim­mviehs Wäh­ler­volkes sichergestellt. Weil am Ende aber viel mehr Stim­men zusam­menkom­men wür­den als bei den bish­eri­gen Wahlen, sollte zur Ver­mei­dung von Über­las­tun­gen der Abge­ord­neten eine Ver­dop­pelung der Volksvertreter unbe­d­ingt erwogen wer­den. Auf­grund des fortbeste­hen­den Frak­tion­szwangs könne man dann auf die Anwe­sen­heit der­sel­ben gut verzicht­en (Ein Spar Gedanke) und dass Kabi­nett wäre allzeit im Wege ein­er umfänglichen Ermäch­ti­gung — nach Weisung der Kan­z­lerin — imstande alle notwendi­gen Entschei­dun­gen prob­lem­los und ganz ohne lang­wierige Debat­ten jew­eils gemäß dem Willen der Wäh­ler umset­zen.

Konz­erne und Großbanken begrüßten diesen muti­gen Schritt zur Reform der Demokratie und sehen damit Wach­s­tum und Wohl­stand in der Repub­lik gestärkt. Sie sicherten in gle­ichem Atemzuge zu die Volksvertreter auch weit­er­hin nach­drück­lich finanziell in Form von Parteis­penden unter­stützen zu wollen. Dieses Mod­ell könne als Vor­bild für Europa gel­ten. Gle­ichzeit­ig mah­n­ten sie noch einige weit­ere Ret­tungspakete an, da der aufge­laufe­nen Zins­eszins der bish­eri­gen Gift­pa­piere seit der Finanzkrise aber­mals ein nicht allein zu bewälti­gen­des Maß an Schrottpa­pieren pro­duziert habe, wofür selb­stre­dend der Bürg­er einzuste­hen habe, damit ihm der Euro, seine Lebensver­sicherun­gen und Renten nicht um die Ohren fliegen ließe. Zur Bewäl­ti­gung dieser Las­ten soll­ten die Steuern für Gen­ringver­di­ener mar­gin­al ange­hoben und die Hartz-IV Sätze an afrikanis­ches Niveau angeglichen wer­den, um auch den Flüchtlin­gen von dort endgültig den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Alles in allem, resümiert die gefäl­lige Presse, dürfte dies der größte Wurf in Sachen Demokratie seit Kaiser Wil­helm sein, bevor auch das deutsche Par­la­ment aus Kosten­grün­den in den kom­menden Jahrzehn­ten endgültig aufgelöst wird, um weit­er­hin von ein­er EU-Kom­mis­sion aus Brüs­sel als „Deutsche Prov­inz“ ver­wal­tet zu wer­den. Bis zu diesem Zeit­punkt dürfte die Partei der Nichtwäh­ler europaweit etabliert und gefes­tigt sein, sodass sich etwaige Fra­gen nach dem Wahlzirkus per se erledigt haben und damit endgültig die „Wahl­frei­heit“ des Bürg­ers entsprechende Würdi­gung find­et. Endlich kann er ohne neg­a­tive Fol­gen selb­st entschei­den, ob er zur Wahl geht oder nicht. Seine Stimme wird in keinem Falle eine ver­lorene sein. Der unschätzbare Zugewinn für eine funk­tion­ierende Demokratie beste­ht darin, dass wieder 99,99% der Bürg­er standes­gemäß durch die Wahlen repräsen­tiert wer­den, ohne den Bürg­er mit ein­er Wahlpflicht zu mal­trätieren. Dies bedeutet Traumergeb­nisse für die Demokratie, wie sie unser­er bewährten Kan­z­lerin noch aus ihrer SED-Jugend bestens in Erin­nerung sind.

Merkel will Wahlge­set­zre­form und CDU-Umbau zur Nichtwäh­ler­partei
5 Stim­men, 4.20 durch­schnit­tliche Bew­er­tung (86% Ergeb­nis)
Wir exper­i­men­tieren. Man kann sich diesen Artikel auch vor­lesen lassen. Lei­der klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbe­holfen. Wer damit klarkom­men kann, der mag sich gerne eine Vor­lesung geben lassen!
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