Beiträge mit tag "Krise

 

Die 639 Billionen $ Derivate Bombe, monetärer Supergau voraus, der verbotene Rettungsplan

24

Glücksrittershausen: Seit Zypern wird immer klarer wie schräg die Rettungsnummer läuft und wer nun faktisch wen retten soll. Kurz um, derzeit sieht es wirklich so aus, als solle die Mehrheit der minderbemittelten oder eher knapp bis mäßig begüterten Menschen die Minderheit der großen Geldbergseigentümer vor dem Verlust ihrer großen Reichtümer bewahren. Immer wiederkehrend die Aussage, dass davon das Wohl der Menschen abhängt. Wer mag diesen Parolen noch Glauben schenken, außer vielleicht unsere dumpfbackigen, zu Fraktions-Stimmvieh degenerierten Abgeordneten, die sich ja ebenso fürstlich noch ihren Verrat von den Verratenen vergüten lassen.

Dazu heute einfach ein paar Zahlenspielereien, wie man das Problem durchaus in den Griff bekommen könnte, würde man nur gezielt, an den richtigen Stellen, den Hebel ansetzen und diese Bombe ernsthaft entschärfen wollen. Aber dies sei vorweg gesagt, etwas entsprechendes ist nicht geplant. Das Thema „Derivate“ – hier nicht als alkoholisches Destillat aus irgendwelchen Schnapsbrennereien – ist spätestens seit dem Platzen der Immobilienblase schon mal ein wenig ins Bewusstsein vorgedrungen. Diese Blasen blähen sich schon wieder ohne Unterlass und die große Implosion ist absehbar. Wäre es da nicht sinnvoll die Luft langsam aber sicher, wie auch gezielt und nutzbringend aus der Blase abzulassen? weiterlesen “Die 639 Billionen $ Derivate Bombe, monetärer Supergau voraus, der verbotene Rettungsplan” »

 

Iran will neue Wunderwaffe vor der US Küste testen

12

Spotter Kriegsschiff Waffentest Atompilz Bedrohung

Persisch Golfen: Wer kann heute, in Zeiten universeller Täuschung, noch seinen Sinnen trauen? Ist das nun eine Provokation der besonderen Art? Oder handelt es sich hier lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme des Iran, falls bei einem solchen Test doch etwas grundlegend schief laufen sollte? Damit ruiniert man sich dann nicht gleich seine eigenen Gefilde und muss auch die Nachbarn nicht unnötig beunruhigen. Dabei ist doch Waffentechnik eher ein hoch sensibles und auch verschwiegenes Thema, bei man sich leise gibt. Solche Dröhnerei erinnert nur all zu schnell an nordkoreanische Großmäuligkeit. Ob das in dieser Angelegenheit jetzt beabsichtigt ist?

Da traut sich aber einer was, könnte man meinen und es riecht nach schwerster Provokation. Wenn das mal jetzt nicht böse ins Auge geht und zur nächsten Mega-Belastungsprobe für die internationale Diplomatie wird. Bevor wir hier jetzt allerdings den Beginn des dritten Weltkrieges oder gar den Weltuntergang heraufbeschwören, klären wir den Vorgang lieber auf, was ganz einfach geht. Der Hase läuft genau anders herum und damit sind wir dann auch schon wieder mitten in unserer ganz normalen Realität, niemand muss sich jetzt mehr erregen. Aber Sorgen sollte man sich vielleicht doch machen. weiterlesen “Iran will neue Wunderwaffe vor der US Küste testen” »

 

Ihr Gold bei der Bank ist weg, ABN AMRO enteignet Kunden

19

Gold weg Geld Vergleich ABN AMRO enteignet Kunden

Holland sehen: Nun, wenn sie ihr Gold nicht gerade bei der besagten Bank lagern, dann könnten sie gerade noch einmal Glück haben. Für die Goldeigentümer bei dieser Bank allerdings ist inzwischen alles zu spät. Sie Bank hat jetzt das Kleingedruckte in ihren Geschäftsbedingungen bemüht und den Kunden mitgeteilt, dass sie physisch kein Gold mehr zu sehen bekommen. Sie zitieren gemäß der Vereinbarungen nur ihr Recht, stattdessen kleine bunte Zettelchen dafür auszugeben. Dies bedeutet, die Kunden bekommen den Geldwert für das Gold, aber eben kein Gold mehr. Das ist ein Novum und darf durchaus als ernstes und ungutes Vorzeichen verstanden werden.

Und nicht nur das Gold, generell Edelmetalle

Die ABN AMRO gehört zu den größeren Fischen im Geld-Hai-Becken und ist dazu die größte Bank in den Niederlanden. Da kann so eine Maßnahme nicht gänzlich unbedeutend sein. Die perfekte Osterüberraschung für alle Edelmetall-Kunden sozusagen. Die Bank teilte ihren Edelmetallkunden in einem Schreiben wie selbstverständlich mit, dass die physische Auslieferung von Edelmetallen ab dem 1. April 2013 nicht mehr möglich sei.

Dies soll dann nicht nur für Gold gelten, sondern auch für alle anderen Edelmetalle wie Silber und Platin. Was aufgrund des Datums seiner Wirksamkeit zunächst aussieht, als könne es doch noch ein güldener Aprilscherz sein, ist aber tatsächlich bitterer Ernst der ABN. Wer des Holländischen mächtig ist, der kann sich hier ein solches Schreiben einmal ansehen.

Natürlich darf auch die Beruhigung der Kundschaft in einem solchen Schreiben nicht fehlen und die bestand darin, dass doch das Gold (und andere Edelmetalle) bei der ABN sicher aufgehoben sind. Der einzige Unterschied sei halt nur, dass es nicht mehr ausgeliefert werde. Dafür erhalten die Kunden aber den aktuellen Tageskurs in Geld ausbezahlt.

Ob dies jetzt auch den Willen und die Bedürfnisse der Kundschaft widerspiegelt, danach wurde nicht gefragt. Wenn jemand physisch Gold kauft und es bei der Bank aus Gründen der Sicherheit einlagert, dann hat derjenige meist eine andere Vorstellung davon, aber mit Sicherheit nicht die, nur noch bunte Zettelchen dafür zu bekommen. Bis zum Erhalt dieses Briefes war es auch eine gängige Vorstellung, dass man sich seine Edelmetalle jederzeit aushändigen lassen kann. Auch wenn die Rechnung für den Moment noch aufgehen mag, bezüglich des eigentlichen Willen des Kunden ist es jetzt schon eine Enteignung. Ob es ihm gelingen wird für das Bargeld eine adäquate Sicherheit wieder zu erlangen, ist höchst fraglich.

Was sollte der Edelmetallkunde daraus lernen

Wenn sich also in diesem Falle die ABN auf das „Kleingedruckte“ in ihren Geschäftsbedingungen beruft, nach denen sie jederzeit das Recht hat, statt Gold (Edelmetalle) Geld zu liefern, dann muss jeder der in einem ähnlichen Verhältnis zur Bank seines Vertrauens steht, sich alsbald das Kleingedruckte etwas genauer anschauen. Die Vermutung liegt nahe, dass sich die Geschäftsbedingungen der Banken europaweit ziemlich ähneln.

Die Konsequenz daraus scheint eine Analogie zum zyprischen Bargeldstopp der vergangenen Woche zu werden. Da konnte man am Geldautomaten rütteln was man wollte, es gab einfach keine Knete. Dies von einem Tag zum anderen. Damit relativiert sich unbedingt die Goldposition, wenn die Verfügbarkeit in dieser Weise eingeschränkt werden kann. Das Ergebnis wird sein, dass vermehrt Betten zusammenkrachen, weil das künftig unter dem Kopfkissen zu lagernde Gold, neben dem Geld, unter Umständen doch das zulässige Gesamtgewicht für Schlafkonstruktion übersteigt.

Es darf mehrfach orakelt werden

Die Maßnahme selbst löst natürlich weitergehende Spekulationen aus, ob die Bank das Gold, welches sie für Kunden angeblich kaufte, auch tatsächlich jemals erworben hat. Oder vielleicht auch nur teilweise, um geringere Anforderungen jederzeit bedienen zu können. Dazu kann man wunderbare Berechnungen anstellen, wie sich da eine Bank über Jahrzehnte eine helle Freude mit dem Geld bereitet hat und jetzt nur noch legale Nachsorge betreibt.

Weiterhin sollten jetzt alle Alarmsignale anspringen. Wenn eine Bank dies schon offiziell ihren Kunden mitteilt, dann könnte das dickere Ende schon erheblich näher sein als wir es heute vermuten möchten. Warum sollten die Banken künftig noch werthaltiges Edelmetall herausrücken, wenn sie bunte Zettelchen dafür verteilen können. Das riecht förmlich nach einem Zusammenbruch des Geldsystems. Dazu darf man wissen, dass die Banken hier einen deutlichen Informationsvorsprung gegenüber der Kundschaft haben.

Woher kennen wir nur dieses Szenario? Ein Blick in die Geschichtsbücher ist da hilfreich. Wenn bei den letzten Zuckungen des Geldsystems, so zirka alle drei Generationen passiert dies ja, die Inflation zu galoppieren beginnt, dann helfen die Scheinchen auch nicht mehr. Die reichen im Zweifel eine Woche später nicht einmal mehr für ein satt machendes Frühstück mehr.

Nimmt man jetzt noch die Erkenntnis hinzu, dass viele Notenbanken vermehrt auf Gold (und andere Edelmetalle) setzen und ihre Reserven in diese Richtung stark ausbauen, dann darf man auch davon ausgehen, dass bei diesen ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis zu verzeichnen ist und sie dem System doch nicht mehr so recht über den Weg trauen. Sieht alles danach aus, als könnte der Goldpreis alsbald durch die Decke schießen. Ist aber nach einem System-Reset unbedingt eine solide Grundlage, sofern man denn Zugriff darauf hat.

Aber vielleicht muss der geneigte Goldkunde, sofern er sein edles Metall doch noch gerade so eben physisch retten kann, auch einmal einen Blick in die aktualisierten Notstandsgesetze riskieren. Alle gut und fein säuberlich registrierten Goldkunden sollten dies tun. Nicht dass dann schon wieder irgendwelche „Staatlichen“ an der Türe klingeln und nach Gold fragen, welches sie jetzt gerne für den Staat einsammeln möchten. Es ist einfach ein Laster mit dem Zaster, nirgendwo findet der Goldjunge heute noch seine Ruhe und die Enteignung lauert überall.

 

Deutschland ist ultimativer Niedriglohn-Europameister

13

Querschuesse Anteil Niedriglohn Bezieher Vergleich EU Nationen

Arbeit macht frei: Nun, vielleicht nicht ganz so in diesem Wortsinne, aber immerhin soll ja die Arbeit unabhängig machen, sofern die Erträge aus der Arbeit dafür ausreichen. Letzteres ist das fortwährend erklärte Ziel unserer Sozialpolitiker, nur wird immer etwas diametrales davon politisch umgesetzt. In vielen Bereichen tun sich die Deutschen in letzter Zeit sehr schwer überhaupt Titel zu erringen, beispielsweise beim Fußball. Aber wenn es um die Arbeit geht, dann ist es scheinbar ein dauerhaftes Heimspiel mit Nachhaltigkeitsfaktor. Wie wir sogleich etwas näher ausleuchten werden, bleibt uns hier die meisterliche Titelgottheit treu. weiterlesen “Deutschland ist ultimativer Niedriglohn-Europameister” »

 

Verbotene Bilder – Griechenlands erfolgreicher Kampf gegen das Elend

35

New for sale Flag ofGreece

Eulen aus Athen: Soll mal einer sagen die Griechen wären nicht imstande mit der äußerst schwierigen Situation im Lande fertig werden. Das Elend wird Dank der Intervention der vielen unter Euro-Verlustangst leidenden Nachbarstaaten von Tag zu Tag größer. Es kann auch nicht wirklich bekämpft werden, denn die nachbarschaftliche Bevormundung ist ja sogar die Ursache für das rasant wachsende Übel. Die Auflagen zum Totsparen kommen nun einmal aus der freundlichen EU-Ecke. Dennoch wird der Kampf gegen das Elend in Griechenland jetzt sehr viel erfolgreicher. Da fragt sich dann der fachkundige Betrachter, wie kann so etwas nur vor sich gehen.

Es geht wirklich ganz einfach und die Welt kennt ja doch die Tricks. Vielleicht hat auch Mutti bei ihrer letzten Visite dort gute Tips gegeben, wie man das in dem Staat machte in dem sie selbst aufwuchs, da funktionierte es auch. Von allem Elend, von dem nicht berichtet wird, ist nachweislich bekannt dass es nicht existent ist. Ergo hat sich die griechische Regierung dazu entschlossen die Darstellung von Elend in den Medien zu untersagen und schwups ist es auch schon so gut wie weg. Jene Journalisten, bzw. Sender die sich nicht daran halten und das Elend dennoch meinen bebildern zu müssen, denen drohen dann satte Strafen. Damit wir nicht etwaigen verbotenen Bildern zum Opfer fallen, blenden wir an dieser Stelle die im Sinne der EU modifizierte Flagge Griechenlands ein. weiterlesen “Verbotene Bilder – Griechenlands erfolgreicher Kampf gegen das Elend” »

 

USA heben Schuldenlimit auf 200000000000000 Dollar an

6

Kreditexpansion Mises

Wash-Schmington: Kosmetik ist alles könnte man sagen. Alle Welt ignoriert ja ohnehin meisterlich diese kleine große Posse rund ums amerikanische schwarze Loch der Finanzen, die sogenannte Fiskal-Klippe zum Jahresende, da können wenigstens wir einmal die Feinheiten herausarbeiten. Stören sie sich an einer winzigen, klitzekleinen „0“? Nicht wirklich, denn wir wissen ja bereits seit dem französischen Sonnenkönig, dass man mit den ganzen Nullen nur rechnen kann, wenn wenigstens eine 1 oder höherwertiger davor steht. Eine solche Größe allerdings ist in ganz Amerika im Moment nicht zu erblicken, auch Obama, der so etwas auf sein Flugzeug schmiert (Number One), hat keinesfalls dieses Maß. Und hätten wir die Überschrift mit den korrekten Tausender-Trennern versehen, dann wäre es jedem ins Auge gefallen.

Natürlich ist amtsbekannt, dass es in Politik und Wirtschaft nicht an Nullen mangelt, sonst wären wir ja schließlich nicht in der prekären Situation in der wir uns zur Zeit weltweit befinden. Aber zurück zum amerikanischen Dilemma. Die sogenannte Schuldenobergrenze drückt. Die wurde 1917 per Gesetz eingeführt und sollte verhindern dass sich der Staat maßlos verschuldet.

Die Geschichte des haltlosen Limits

Seit ihrer Einführung wurde die bereits 94 Mal angehoben. Wer jetzt gut aufgepasst hat, der würde sofort schlussfolgern: also jedes Jahr. Das ist nicht ganz richtig, aber in den letzten Jahren in stets kürzeren Intervallen. Man könnte diesen Umstand auch als Ausdruck für eine exponentiell wachsende Geldmenge ansehen, die jetzt auf ihr finales Stadium zusteuert. Da sind natürlich alles Dinge die viele Menschen doch lieber ausblenden möchten, weil die einfach beängstigend sind. weiterlesen “USA heben Schuldenlimit auf 200000000000000 Dollar an” »

 

BRD Volkskammer nickt Griechenland-Hilfe ab

7

Wieder einmal durften wir heute ein großartiges Schauspiel absenter Demokratie im Reichstag zu Berlin erleben. Es ging um die sogenannte Griechenlandhilfe und die ebenso große Einigkeit die dort vorgespielt wurde. Dies mit einer Zustimmungsrate zur Hilfe für Griechenland Banken und Geldindustrie, die in etwa der Ablehnungsrate im Volk zum selben Thema entspricht. Aber sei es drum, wir nennen es Demokratie. In diesem Zusammenhang raten wir unseren Lesern dringend zu mehr Schutz, nehmen sie das Bild rechts bitte ernst. Für befriedigenderen Genuss bitte Doppelklick auf den Präser. Im weiteren hier nun ein sehr detailreicher Bericht von den haltlosen Zuständen, dem Sodom und Gomorrha unter der Reichskristallkugel, diesmal nicht aus eigener Feder sondern von einem anderen begabten Beobachter des Geschehens, Quelle und Autor am Ende des Artikels. weiterlesen “BRD Volkskammer nickt Griechenland-Hilfe ab” »

 

Schachmuster der Globalisierung decodiert

7

Gambler’s World: Sie halten sich für völlig abgezockt, erfahren und routiniert. Die Welt des Geldes, der Moneten ist ihr Spielplatz und was immer sich da in singende, klingende, bare Münze verschwiegene große Scheine verwandeln lässt, das ist ihr Metier. Sie begreifen ihr ganzes Tun als tolles Spiel. Und wenn wir bei diesem Spiel heute mal eine Zwischenbilanz ziehen, dann kommt man nicht darum hin festzustellen, dass es scheinbar immer noch reibungslos funktioniert. Das Problem, die Herrschaften bei ihren Sauereien Spielchen zu erwischen und ihnen gegebenenfalls auf die Finger zu klopfen, scheitert gewöhnlich immer daran, dass niemand ihr Regelwerk so richtig durchdrungen hat. Vielleicht auch nur, weil diese Regeln alle Nase lang modifiziert werden. weiterlesen “Schachmuster der Globalisierung decodiert” »

 

Pulverfass Nahost als Ablenkung vom Systemkollaps

16

Böse Welt: Hört noch wer die Unken rufen? Wohl kaum, denn bei dem Bombenlärm und dem derzeit veranstalteten Getöse rund um Nahost gehen selbst die Stimmen dieser an sich sehr lauten Dauerquaker völlig unter. Ist es nicht erstaunlich, wie sehr sich die Welt vor der US-Präsidentenwahl in relativer Ruhe wähnte? Jetzt, nach der Verlängerung der Amtszeit für Obama, kann umso heftiger wieder überall dreingedroschen werden. Friedensnobelpreis und zweite Amtszeit sind ihm nicht mehr streitig zu machen. Und wie auf Kommando eskalierte dann auch gleich 4 Tage nach der Wahl mal wieder die Situation zwischen Israel und den Palästinensern. Sicherlich reiner Zufall. Dennoch sollte man, fernab von diesen vermeintlichen Zufällen, etwas genauer hinsehen wer da was veranstaltet und wem es am Ende nützen könnte. weiterlesen “Pulverfass Nahost als Ablenkung vom Systemkollaps” »

 

New Yorker Börse abgesoffen und geschlossen, Weltmarkt Six Feet Under

0

+++EIMELDUNG +++ New York / Bull’shit Bears: Trotz oder gerade wegen des Wirbelsturms Sandy hallten erste ausgedehnte Jubelrufe quer durch die Welt, sah man doch den Hort des Verderbens, die NYSE schon am Boden zerstört und hielt den Kapitalismus für endgültig besiegt. Gottes Wille, so sagte man,  habe hier eine erneute Tempelreinigung via Sturmflut in die Wege geleitet. Grund für die frenetischen Feiern war der nebenstehend abgebildete Screen-Shit von CNN, laut besagter Meldung stand das Parket gut einen Meter unter Wasser. Und sie meinten es ernst. Insoweit relativieren wir vorsorglich an dieser Stelle unsere eigene Überschrift, die bezeichnet mit den 6 Fuß natürlich die Standardtiefe für konventionelle Beerdigungen, was im Vergleich zu den gemeldeten drei Fuß eben eine 100-prozentige Übertreibung darstellt. Und dennoch ist alles ganz anders? weiterlesen “New Yorker Börse abgesoffen und geschlossen, Weltmarkt Six Feet Under” »

 

Merkel führt Selbstgespräche mit Samaras

6

Eulen nach Athen: Heute ist Angela Merkel in Griechenland gestrandet gelandet, nicht das erste Mal dass Eulen auf dem Luftwege nach Griechenland entsandt werden müssen. Der Besuch galt allgemein als überfällig und musste deshalb im Rahmen internationaler Nettigkeiten jetzt endlich durchgeführt werden. Dem Vernehmen nach standen eine Reihe von Belehrungen, Weisheiten und Botschaften auf dem Programm, die die deutsche Obereule insbesondere der griechischen Regierung im Namen der Banken, des Geldadels und der Hochfinanz zu überbringen hatte. Natürlich führte Merkel selbst Gespräche mit Samaras, nur etwas anders. Wie aus der Überschrift bereits hervorgeht, ging es weniger um Dialog als vielmehr darum dass Griechenland jetzt gut der Vertreterin des größten Geldberges in Europa zuhört.

Kurz zum Verlauf der Stippvisite. Merkel wurde von einer überaus freundlichen (bestellten) Jubelmasse empfangen, an deren Spitze Samaras einen artigen Bückling vor der „Grande Dame“ aus Germanien machte. Die gesamte wohlwollende Schar nebst Kanzlerin wurden von 7.000 Polizisten vor dem Pöbel und den Nörgel-Griechen geschützt, jene Unholde die sich vorgenommen hatten trotz des hellen Tages der deutschen Einheits-Eule heimzuleuchten. Danach ging es zur Lesung der Leviten direkt in die Regierungszentrale. Das Bild zeigt Merkel in bewährter Schulmeisterpose mit erhobenem Finger, jederzeit entschlossen eine genaue Anamnese der Katastrophe selbst und sofort vor Ort erstellen zu wollen. weiterlesen “Merkel führt Selbstgespräche mit Samaras” »

 

Geldkrieg in Italien, Bargeldverbot über 50 Euro ab 2013

21

Bella Donner Italia: Jetzt hat der Monti es aber richtig vor. Offenbar geht die Auseinandersetzung zwischen der alteingesessenen Mafia und der neuen technokratischen Regierungsmafia jetzt in die Vollen. Ausbaden müssen es wie immer die Italiener in der breiten Masse. Der neuste Coup der Regierung – auch wenn man es im ersten Moment für einen verspäteten Aprilscherz halten möchte: Kein Bargeld mehr oberhalb der 50 Euro-Marke für einen Bezahlvorgang. Damit gedenkt die Monti Regierungsmafia endgültig die illegalen Pfründe der traditionellen Mafia an sich reißen zu können. Ganz schön scharfsinnig dieser Junge, denn die ganzen gebunkerten Scheine oberhalb dieser Größe kann man dann vermutlich nur noch bei der Bank oder der Polizei abgeben … und schwups haben wir auch die Personalien der großen Scheinträger.

Damit wird in Italien ab 2013 genau genommen jeder Geldschein ab 100 Euro illegal, da es keinen Sinn macht solche zu besitzen, wenn der maximale Rechnungsbetrag den man mit Bargeld bezahlen kann nur mehr 50 Euro ist. Wer Probleme mit dieser Meldung hat, sich deshalb noch ein wenig die Augen reibt ob der neuen Freiheiten die sich die italienische Regierung jetzt genehmigt, der sei zunächst hierhin verwiesen: das Wirtschaftsblatt in Österreich, aus dem Artikel ist nicht wirklich erkenntlich dass es sich um einen üblen Scherz handeln sollte, die meinen es ernst und beziehen sich dabei wiederum auf die italienische Tageszeitung “La Repubblica” vom Donnerstag, die den Beschluss der Regierung dazu verkündet. Damit soll der Bargeldumlauf in Italien stark reduziert werden.. Für unsere Medien mal wieder kein Thema, könnte doch so etwas die Bevölkerung hierzulande unnötig aufwiegeln? Natürlich, die Resteuropäer sind selbstverständlich alle viel ehrlicher und die italienischen Probleme mit dem Geld sind ja hinlänglich bekannt. Man könnte meinen, südlich der Alpen gäbe es nur noch die Mafia. weiterlesen “Geldkrieg in Italien, Bargeldverbot über 50 Euro ab 2013” »

 

King of Debt – Obamas Change hits 16 Trillion

7

King Barack Hussein Obama II … Frieden schaffen mit noch mehr Waffen…

Arme Erika: Für gewöhnlich sind die Überschriften bei uns in lesbarem Deutsch, der heutige Anlass gebietet jedoch eine feierliche Ausnahme, denn der amerikanische Präsident Barack Obama hat kurz vor seiner angestrebten Wiederwahl einen einsamen Rekord geholt. War er 2008 unter dem Motto „Change“ (zu Deustch: Klein- oder Wechselgeld) angetreten, so muss man ihm heute gratulieren, denn bereits in seiner ersten Amtszeit konnte er alle bisherigen Präsidenten diesbezüglich deutlich übertrumpfen. Verließ noch sein Vorgänger George W. Bush die US-Wechselstube bei einem Stand von rund 10 Billionen Dollar, so war es Obama offensichtlich unter Zuhilfenahme des Mantras: „Yes, we can“ möglich dieses Häuflein binnen 4 Jahren um rund 6 Billionen Dollar (6.000 Milliarden) zu erweitern, die Marke von 16 Billionen US-Dollar wurde noch im abgelaufenen Monat August geknackt … Glückwunsch! weiterlesen “King of Debt – Obamas Change hits 16 Trillion” »

nach oben