Beiträge mit tag "Kirche

 

Vatikan will Weltbild trotz Schieflage nicht aufgeben

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Weltbild Kirche Vatikan verlag Schieflage verloren insolvent Verlust kaputtVati kann: Die Verwirrung könnte größer nicht sein. Eine ganze Nation muss sich mit dem Weltbild auseinandersetzen und es hat fürchterliche Schieflage. Gewerkschaften, Parteien und Medien prügeln auf die Kirche ein … zurecht, denn ausgerechnet sie stellt derzeit dieses Job-Fundament für rund 6.000 Menschen infrage. Galt die Kirche doch gerade hierzulande als Hüterin dieser Einrichtung, Eckpfeiler der korrekten Weltanschauung und christlichen Meinungsverteilung. Nun stehen unzählige Schafe vor dem Nichts, materiell wie geistig. Da die Katholische Kirche die letzte unternehmerische Entscheidung wohl schon getroffen hat, sollte man von einer alsbaldigen Beisetzung ausgehen. weiterlesen “Vatikan will Weltbild trotz Schieflage nicht aufgeben” »

 

Papst Franziskus provoziert Zoff mit seinem Dienstherrn, wird Mammon ihn feuern

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papst_franziskus_im_nebenjob_konsumkritik_kapitalismuskritik_vatikan_neuer_kursVati kann: Hat Papst Franziskus eine zu dicke Lippe riskiert? Seine letzten Äußerungen sprechen dafür. Damit könnte er sich endgültig mit seinem aktuellen Dienstherrn, dem Mammon, überworfen haben. Schließlich ist es eine Binsenweisheit, dass der Vatikan seit Ewigkeiten auch nur Wasser predigt und den Wein in eigenen Reihen gut unter Verschluss hält. Oder aber ist seine jüngste Kritik auch nur eine weitere perfide List, das bekanntlich kaputte System unter Verabreichung falscher Beruhigungspillen weiter aufrechtzuerhalten? Gehen wir der Sache einmal nach. weiterlesen “Papst Franziskus provoziert Zoff mit seinem Dienstherrn, wird Mammon ihn feuern” »

 

Depp-Hartz van Elster stellt Baukosten-Explosions-Behebungskonzept vor

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Bischof_Franz-Peter_Tebartz-van_Elst-01Limburg: Ab und an müssen auch die göttlichen Weicheier mal zu Kreuze kriechen, genau dann, wenn die Hierarchie in der Kirche wackelt. So geschehen jetzt mit dem sogenannten Gang nach Canossa Rom-Besuch des Bischofs. Nicht überliefert ist, ob er tatsächlich, wie früher durchaus üblich, sich den heiligen Eingeweiden in Rom nur kriechend oder doch aufrecht nähern durfte. Allein eine Live-Übertragung des Events hätte natürlich schon zur Schadensminderung viele Millionen Euro beisteuern können. Dass dies nicht passierte, spricht sehr dafür, dass man es dem deutschen Bischöfchen in Rom nicht gar so einfach machen möchte. weiterlesen “Depp-Hartz van Elster stellt Baukosten-Explosions-Behebungskonzept vor” »

 

Gott Komplott – Papst Benedikt will vorzeitigen Weltuntergang erzwingen

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Benediktollah XVI Benedikt Papst Ruecktritt Glaubenskrieg Weltuntergang Apokalypse

Vati kann: Und dass er kann, wie er heute eindrucksvoll unter Beweis stellte. Das Offensichtliche entspricht aber meistens nicht der Wahrheit. Dies sollte eine Erfahrung sein die uns das Leben lehrt, sofern wir bereits ein paar Jahre davon auf dem Buckel haben. So auch im Falle des angeblich „heiteren Blitzes“ aus finsteren Glaubenshimmeln. Hier gilt es jetzt zu ergründen was hinter der vatikanischen Fassade noch zu erörtern ist. Der zweite bekannte Fall des Rücktritts eines Papstes (der letzte dieser Art ist gut 800 Jahre her), hat schon seine Merkwürdigkeiten und Tücken.

Vordergründig bietet er seinen Schäfchen an zu glauben, dass sein hohes Alter und seine schwindende Leistungskraft ihm die Erfüllung seines Postens als Vorstandschef dieses Konzerns zunehmend erschweren oder gar unmöglich machen. Das klingt eben sehr logisch und auch überzeugend, dazu bedarf es natürlich auch keines tiefergehenden Glaubens, dass akzeptieren sogar Atheisten, was ihm deutliche Pluspunkte bei noch mehr Menschen einbringt. Strategisch also schon einmal ein guter Schachzug zur Erweiterung der Glaubensgemeinde.

Auf dem beigefügten Bild ist unschwer zu erkennen mit welchen Belastungen er zu kämpfen hat. Das monströse Glaubensschwert kann er definitiv nicht mehr zielsicher zu führen, es könnte ihn in jedem Moment umreißen und unter sich begraben. Der finale Glaubenskampf allerdings erfordert nun schlachtfertige Jünglinge und dem Aspekt solle unser erkenntnisreiches Traktat zum Thema dienen. Im Reich Gottes läuft letztlich nichts ohne Plan ab. weiterlesen “Gott Komplott – Papst Benedikt will vorzeitigen Weltuntergang erzwingen” »

 

Aufbauhilfe für neue Gottesstaaten Tunesien und Libyen

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Groß Berlin: Nichts kann die Freude über die erfolgreichen Revolutionen des arabischen Frühlings trüben. Tunesien feiert seine Befreiung mit der freien Wahl der Islamisten und auch die soeben siegreich in Libyen an die Macht gebombten Rebellen verkünden den Gottesstaat auf Basis der Scharia. Beide Länder sollen neue Verfassungen und Rechtssysteme bekommen die genau hierauf aufsetzen. Das Credo, zurück zu den Wurzeln und näher an Gott heranrücken. Merkel betonte aber in diesem Zusammenhang, die Deutschen sollten sich keine falschen Hoffnungen machen, hierzulande werde es beim Besatzungsstatut bleiben welches man heute Grundgesetz nennt. Selber könnten wir uns keine echte Verfassung leisten, die Krise ließe dafür im Moment weder Raum noch finanzielle Mittel. Die Ausrufung eines „Gottesstaates Deutscher Nation“ durch Benetiktollah XIV bei seinem letzten Besuch in Deutschland scheiterte unlängst an der defekten Soundanlage des Bundestages. Er musste deshalb unerhört wieder von Dannen ziehen, ein weiterer Versuch ist in Vorbereitung.

Aber in Nordafrika wollen wir nach Rommel jetzt wieder alles besser machen, so Merkel und eben keine falsche Bescheidenheit mehr üben. Die NATO ist zufrieden mit ihrem Einsatz, wünscht den Libyern viel Glück, ermahnt aber gleichzeitig den Übergangsrat die Ressourcen des Landes zu internationalisieren und sich an die Geheimabsprachen zu halten, um eine weitere Befreiung zu vermeiden.

Nun ist es an der Zeit sich um den Aufbau dieser geschundenen Länder zu kümmern. Zwar war man im ersten Moment etwas irritiert, als klar wurde, dass beide Staaten danach streben sich vermehrt Gott zuzuwenden, aber man kann es ihnen nach den langen Leiden nicht verdenken. Jetzt sollten die zu gewährenden Hilfen im Vordergrund stehen. Eine zentrale Überlegung der Merkel Junta ist der Aufbau von Koranschulen sowie die Entsendung von Koranlehrern und Rechtsexperten für die Scharia. Alles Gebiete in denen wir hier in Deutschland einen Fachkräfteüberschuss haben, ob nun mit oder ohne Migrationshintergrund, hier zähle einzig die Qualifikation. Statt also Soldaten und Polizisten zu schicken, könnte ein Heer an Gelehrten aus Deutschland beim Aufbau der Gottesstaaten dienlich sein. Dies nur als kleiner Ausgleich für die verpatzte militärische Beteiligung an der Befreiung.

Das ganze vollzieht sich offenbar nicht ohne Plan und weitere Hintergedanken. Gerüchten zufolge handelt es sich hierbei um einen Plot zur Vorbereitung einer Weltregierung und was läge da näher als diesen Planeten zum „Reich Gottes“ zu erklären. Eine gemeinsame Basis die in allen Kulturen ihre festen und unverbrüchlichen Wurzeln hat und als neuer gemeinsamer Nenner der Weltregierung fungieren könne. Hier verwies Merkel nochmals auf den Gottbezug der christlichen Parteien Deutschlands und die zu gewährende Nächstenliebe, die im Zweifel auch in Form von Waffen zu gewähren sei. Ferner sei bei der Schaffung einer gemeinsamen Weltwährung eine Weltregierung ein unbedingtes Muss. Man müsse den Fehler Europas in dieser Frage nicht wiederholen, zuerst eine gemeinsame Währung zu schaffen um dann über eine gemeinsame Regierung nachzudenken. Das Desaster sehen wir gerade im Moment.

Ferner wies Merkel darauf hin, dass selbst die USA implizit den Gottesstaat wollten. Auf jeder Dollarnote sei dies bereits vermerkt „In God we trust“. Gleiches gelte für Deutschland und viele andere Nationen, wo bereits die Volksvertreter auf Gott eingeschworen würden, wie sie selbst mit ihrem Mein-Amtseid auch. Letztlich sei der auch ein gut gelittener Parteigenosse und sie verrate damit kein Geheimnis, wenn sie sage dass an dieser heiligen Stelle das „Christlich“ für ihre Partei entlehnt wurde. Daraus sei die absolute Schlussfolgerung abzuleiten, dass die Weltherrschaft einer einigen Menschheit nur über diese Institution machbar sei und man sollte die Nordafrikaner für ihre Vorreiterrolle in dieser Angelegenheit mehr loben.

Selbst der Vatikan liebäugelt noch mit einer Beteiligung an dieser Maßnahme, denn wo Profit ist, da muss auch die Kirche dabei sein. Möglicherweise in Form eines Joint Venture oder einer gemeinsamen Aktiengesellschaft mit dem Bund, auch ein Börsengang des Vatikan müsse deshalb nicht verteufelt werden. In jedem Falle sollten die Militärmächte dieser Welt, so Benediktollah XVI, konzertierter mit seiner Glaubensstreitmacht kooperieren und unterstrich dies mit der Präsentation des neuen Logos der „Vatikan Forces“ – rechts im Bild – welches als Bindeglied zwischen den Welten begriffen werden solle. Ob er sich selbst bereits als erster religiöser Welt-Führer wähne, ließ er unkommentiert, bemerkte aber, der Kampf um den Glauben sei noch nicht beendet und es geschähen weiterhin Zeichen und Wunder, wie beispielsweise die göttliche Abberufung von Gaddafi.

Die heftigsten Hintergrundkämpfe bei der Schaffung des „Gottesreiches auf Erden“ sind derzeit bei der Festlegung auf die korrekte Gottheit entbrannt. Dabei wurden jetzt schon diverse Strippenzieher ausgezählt und eine erste Hochrechnung lässt darauf schließen, dass dem EINEN und unzeitgemäßen alterndem Gott die Show vom jungen und dynamischen Mammon gestohlen wird, der ganz offensichtlich das Rennen zu machen droht. Nach Aufhellung dieser Hintergründe muss jetzt klar geworden sein warum auch Angela Merkel sich verstärkt für Gottesstaaten engagieren will. Beim nächsten Glaubensfeldzug könnten wir demnach wieder mit der dann privatisierten Bundeswehr voll und von ganzem Herzen dabei sein. Eine weitere Pleite, wie beim Libyenfeldzug solle es für Deutschland innerhalb des NATO Angriffs Packs nicht mehr geben. Man werde künftig pünktlich zum Fressen erscheinen wenn dazu gerufen werde.

 

Wird Benediktollah XVI den Deutschen Gottesstaat ausrufen

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Reichskristallkugel zu Berlin / Vatikanshausen: Mit Spannung wird der Auftritt des Stellvertreters Gottes auf Erden im Bundestag diesen September 2011 erwartet. Ja, es ist ein wenig wie Weihnachten, dafür spricht auch die weihnachtliche Coca-Cola Aufmachung des Paparatzinger (siehe Bild) und deshalb sollten wir auf große Überraschungen vorbereitet sein. Kommt es möglicherweise zum apokalyptischen Showdown zwischen Teufel und Beelzebub, oder steht noch größeres auf der Tagesordnung? Viele Abgeordnete wollen sich indes die frohen Botschaften gar nicht anhören, sei es aus Angst oder Abneigung und drohen offen mit Absenz zur glücklichen Stunde, weil niemand von ihnen genau weiß wem diese jetzt schlägt. Gut, eine Exkommunikation droht ihnen nicht, da sie überwiegend nicht der Römisch-Katholischen Kirche angehören. Ob sie allerdings wegen ihres Frevels vom Blitz getroffen werden oder sich hernach der Inquisition stellen müssen, ist derweil noch völlig offen. Heftig tobt daher der Streit darüber, ob es legitim sei die Sitze der sich verweigernden Abgeordneten mit Komparsen zu besetzen, damit der Gottstellvertreter nicht den Eindruck bekommen könnte es handele sich beim Reichstag um ein gottloses Haus, während er dort seine Heilsbotschaften zu verkündigen gedenkt und möglicherweise auch noch eine Weihwasserorgie in Szene zu setzen gedenkt.

Zusätzliche Sorge bereitet die bislang praktizierte Trennung von Staat und Kirche, deren Aufweichung hierdurch eingeläutet werden könnte. Aus gutem Grund gibt es diese Trennung. Führte doch schon so manche Heilslehre die Deutschen in den Abgrund. Oder ist es gerade wieder einmal soweit? Stehen wir einmal mehr vor dem großen Aus und Gott selbst will uns diesmal mittels seines Stellvertreters direkt und ohne Umwege zur Schlachtbank geleiten? Oder sollte uns möglicherweise gar die Errettung verkündigt werden, die Erlösung vom Bösen und allem Übel? Nein, dass kann nicht sein. Die bisherige Vita aller Gottstellvertreter und ihrer Regime spricht nicht unbedingt für Lösungen die frei von Blut wären. Die Wahrscheinlichkeit ist also eher dagegen, sofern nun mit diesem Auftritt nicht ein göttliches Wunder verbunden werden sollte, wie beispielsweise die Verdoppelung der Diäten.

Im Bereich der Wahrscheinheiligkeit ist natürlich auch die Ausrufung eines Gottesstaates deutscher Prägung als Gegengewicht zur Konkurrenz, die zwar an denselben Gott glaubt, nur eben halt etwas anders und daher in unzulässiger Weise. In diesem Zusammenhang halten sich hartnäckig Gerüchte, die mit dem Staatsbesuch des türkischen Präsidenten Gül verbunden werden, der wohl eher für einen Gottesstaat der anderen Manufaktur werben wollte, der Ausprägung wie diese jetzt zunächst im liberierten Libyen umgesetzt werden soll. Müssen also die Gräben nun weiter aufgerissen oder zugeschüttet werden? Fragen über Fragen die möglicherweise mit dem Auftritt seiner Heikligkeit im Reichstag eine Auflösung erfahren werden. Auch ein Werbefeldzug für die vom Vatikan angestrebte Osterweiterung gehört zu den möglichen Postulaten vor den deutschen Abgeordneten.

Aber der spekulativen Gründe nicht genug. Womöglich hat Benediktollah XVI den Sieg der Piraten in Berlin vorausgesehen und die sich daraus ergebende neue Bedrohungslage könnte ihn zu dieser vorauseilenden Tour genötigt haben. Hintergrund hier ist ein Gerücht, wonach die Piraten gemeinsam mit dem Chaos Computer Club den Vatikan gehackt haben sollen. Dabei könnten ihnen die Direktverbindungsdaten zu Gott in die Hände gefallen sein, die es um jeden Preis geheim zu halten gilt, denn die Veröffentlichung dieser prekären Details könnte jedermann den direkten Weg zu Gott ebnen und damit wäre das gesamte Geschäftsmodell des Vatikan endgültig verloren und der ganze faule Zauber wäre künftig ohne Wirkung und Ertrag.

Wir sollten uns also auf das Schlimmste einrichten, bis hin zur neuerlichen Machtergreifung und einer Diktatur von Rom ausgehend. Denn die wahrhaftige dort vertretene Gottheit ist nicht so lang- und edelmütig wie der stets vom Vatikan als Alibi vorgeschobene Jesus. Der Mammon kennt kein Erbarmen, keine Gnade, nur wenige Verwandte und wird sich seine Schäfchen nicht streitig machen lassen und diese im Zweifel auch auf Strömen von Blut ins Trockene schippern. Weitere Vereinbarungen im Vorfeld dieses Auftritts soll es mit „Bank Immun“ gegeben haben – dem Vorsteher der UN. Im noch größeren weltlichen Verbund müssen wir vielleicht gar mit einer UN-Heilsbotschaft rechnen die der Papst „Dem Deutschen Volke“ meint verkündigen zu müssen. In jedem Falle wird aber ein Segen, von Deutschem Boden ausgehend, für die internationale Rettung der Banken dabei herausspringen. Ein gemeinsames Gebet für diesen Zweck gilt als sicher.

Auch die Tatsache, dass das Deutsche Volk ein Auserwähltes sei, ist uns bereits aus vielen Übel-Lieferungen bekannt. Der letzte Verkünder dieser Tatsache war ein Adolf aus Österreich. Wird es also mit Benediktollah XVI ein Revival in Sachen Berufung und Erweckung geben? Es verbleibt am Ende aller Tage die bange Frage, auserwählt für was?

 

Benediktollah XVI und die „Indignados“

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Benediktollah XVI teilt seine Freuden mit Mammon …

Vatikan – Madrid: Immer häufiger kommt es zu Exzessen wenn Benediktollah XVI alias Papa-Ratzi im Rahmen seiner Glaubensfeldzüge auf Reisen geht. Sei es um seine Schäfchen zu zählen oder selbige ins Trockene zu bringen. Erst jüngst empörten sich (Indignados) in Spanien sehr viele junge Menschen darüber auf, dass Abermillionen an Steuergeldern für die Stippvisite seiner Scheinheiligkeit und den unzertifizierten Stellvertreter Gottes auf Erden verschleudert werden mussten. Dies angesichts der Wirtschaftskrise, einer hohen Arbeitslosigkeit und des daraus resultierenden harten Sparkurses der Regierung. Und der teure zur Beruhigung des Volkes geplante Spaß dieses Himmelskomikers bewirkte bei vielen Menschen eher das Gegenteil, sie fühlen sich genervt. Selbst der Spiegel ohne Leine fand diesen Umstand erwähnenswert und vermerkte es an dieser Stelle. Den Demonstranten zum Troste, waren die für ihren Protest bezogenen Prügel hierin allerdings schon eingepreist, dass kostete also jetzt nichts mehr extra. Aber auch allerhand Homosexuelle fanden sich für die zu erwartenden Knüppel aus ganz anderen Gründen an der Strecke ein und knutschten solange auf der Papstroute bis auch ihnen ein himmlischer Knüppel zuteil wurde.

Kritiker seiner Lustbarkeit bemängeln, dass ihn sein Dienstherr offensichtlich nicht mit genügend Fähigkeiten ausgestattet hat, sonst wären derlei Dinge bestimmt kein Thema. Mit göttlicher Allmacht könnte er es doch fügen. Fehlanzeige, er liegt seinen Schäfchen immer noch auf der Tasche. Insbesondere die teuren Sicherheitsvorkehrungen hat sich selbst Jesus vor gut 2.000 Jahren bei seinen Auftritten nicht gegönnt. Es ist nichts von einer Leibgarde überliefert und ein speer- und pfeilsicheres Gefährt hat er sich auch zu keinem Zeitpunkt gewünscht oder erschaffen. Warum artet so was bei den Nachfolge-Stellvertretern immer in einer derartigen Verschwendung aus? Dabei kann man nicht einmal behaupten dass sich die Welt nicht verbessert hätte. Damals nagelte man Jesus noch ans Kreuz, dass ist heute immerhin verboten. Aber wäre so etwas für seine Stellvertreter nicht eine ausgesprochene Ehre, so ihrem Vorbild zu folgen? Aber die Feiglinge scheuen offenbar die direkte Nachfolge wie es scheint. Darüber hinaus finden wir in den Überlieferungen des Religionsstifters keinerlei Hinweise, wonach seine Stellvertreter und Büttel in Prunk und Gloria seinen Schäfchen nachstellen sollen. Auch hat er keinem seiner Jünger anempfohlen die Welt vermittels des schnöden Mammon zu erobern. All den Prunk und das Geld, alles was er seinerzeit wie Mist aus dem Tempel zu Jerusalem hinauskehrte, haben seine Statthalter längst wieder in sein Haus zurückgeschleppt. Es glänzt und glitzert in der Kirche und kaum ein Deal den man dort nicht vor, nach oder abseits des Altars zuwege bringen könnte. Nun gut, offenbar kann man im Verlaufe von gut 2.000 Jahren schon mal die Götter verwechseln. Vielleicht sieht Jesus es am Ende den Seelen-Fischern des Petrus nach, dass ihnen der Fels seiner Kirche unter den Füßen zu einem Treibsandhaufen zerbröselte.

Wie dem auch sei. Für diese vielen Millionen hätte man bestimmt in Afrika Heerscharen von Menschen über die Hungersaison bringen können, aber nein, eine Lustreise nach Spanien kann auch wegen einer Hungersnot nicht abgesagt werden. Um wie viel wäre es sinnvoller gewesen, er reiste stattdessen auf den schwarzen Kontinent, hätte dort Manna vom Himmel regnen lassen und verseuchtes Wasser in edelsten Rotwein verwandelt. Fehlanzeige, stattdessen plündert seine Scheinheiligkeit die Staatskasse der ohnehin schon kurz vor dem Bankrott stehenden Spanier. Auch wenn sich einige Spanier sehr über seinen Besuch freuen mögen, eine feine Fernsehansprache aus dem Vatikan oder gar vom wunderwirkenden Hirten aus Afrika hätte es sicherlich auch getan. Wohlan, in absehbarer Zeit steht ja auch den Deutschen wieder dieses teure Vergnügen auf Staatskosten ins Haus. Mal sehen, vielleicht finden sich auch hier noch einige freiberufliche Teufelsaustreiber und ehrenamtliche Helfer die dem Stellvertreter im Sinne seines Dienstherrn ein wenig heimleuchten. Ihm die Erleuchtung bringen zu wollen wäre natürlich sehr vermessen, dass muss wohl der Jesus selbst bei passender Gelegenheit mal machen.

 

Vatikan geht an die Börse

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Kleingläubiger auf dem Weg zur Kirche…<br><small>Quelle: https://secure.wikimedia.org/wikipedia/commons/wiki/File:Maria_Fyodorovna-Miser.jpg</small>

Vatikanstadt: Sicher, es ist hinlänglich bekannt, dass die Kirche ihren Schäfchen schon ewig an die Börse gegangen ist. Aber dieser Umstand ist nicht Gegenstand dieser Betrachtung, denn jetzt meint es der Vatikan richtig ernst und will sich den wirtschaftlichen Gegebenheiten auf diesem Planeten stellen. Als weltweit größtes und kapitalkräftigstes Unternehmen, dazu völlig steuer- und diesbezüglich sorgenfrei, geht es darum die Werte korrekt zu vertreten und diese nach göttlichen Einsichten zu mehren. Weg von den butterweichen Werten der scheinheiligen Glückseligkeit, hin zu den harten Fakten des Geldes und des Goldes, den echten Werten, wie diese an sich schon seit Gründung der Institution im kleinen Kreis gelebt werden. An dieser Stelle sollte jetzt nicht die Frage nach der Gottheit gestellt werden, ob der EINE oder der Mammon, nein, es geht tatsächlich auch hier um die neue Ehrlichkeit und eine längst überfällige Erneuerung des Glaubensbekenntnisses unter Berücksichtigung der harten irdischen Gegebenheiten, die ohnehin nicht wegzuleugnen sind.

Mit dem Börsengang will man auch aus dem Schmuddelkreis der bisherigen Skandale heraustreten, durch welche nahezu alle vatikanischen Finanzminister geglänzt haben. Immer wieder hatte man sie bei Anlagen in Rüstungsfirmen oder Verhütungsmittelfabriken erwischt, dass müsse jetzt anders kommuniziert werden. Natürlich steht man offen zu den bisherigen, doch sehr erfolgreichen Anlagestrategien der Kirche, die es immerhin schafften diese Institution auf jenen Stand zu befördern auf dem sie sich heute befindet. Dies sei eine exquisite Werbung und die Schäfchen dürften an die nachweislichen Erfolgsstrategien der Kirche glauben. Damit wolle man vermehrt um Vertrauen werben und potentielle Anleger könnten zukünftig innerhalb des Gottesdienstes oder während der Beichte diesbezüglich beraten werden. Allein diese Kombination sei ein Novum, welches keine Bank in diesem Kontext mehr anbieten könne, denn das Beichtgeheimnis sei heute erheblich besser geschützt als beispielsweise das Bankgeheimnis, welches zunehmend den Steuerhäschern zum Opfer falle. Auch habe man mit Entsetzen feststellen müssen, dass sich in den letzten Jahrzehnten Glaube und Hoffnung auf Höchstrenditen in Richtung der Banken verlagert hätten. Diese Attribute seien aber unverbrüchlicher Bestandteil der Kirche und diese gelte es zurückzuerobern. Darüber hinaus dürften die Anleger der Kirche nach wie vor auf göttlichen Schutz hoffen – der bei den Banken keineswegs gewährleistet sei – soweit sie ihre kleinen Schätzchen dem kirchlichen Berater offerierten, wie rechts im Bild, ein Kleingläubiger auf dem Weg zur Anlageberatung der Kirche.

Der schlechte Weihnachtsumsatz 2010 habe den Entschluss zum Börsengang Mitte 2011 stark dominiert. Besonders beeindruckend fand allerdings die Kirchenführung die bisher gezeigte Mildtätigkeit der Bevölkerung wenn es um die Rettung der Banken ging und hier sehe man gute Chancen in der Zusammenarbeit mit den Regierungen der Welt. Der Status „too big to fail“, sei der Kirche geradezu ins Stammbuch geschrieben weshalb man sich gerne am Empfang von Rettungspaketen beteiligen wolle. Dies sei auch erheblich effektiver als kleinteiliges sammeln von Almosen mit dem Klingelbeutel während der üblichen Jammerveranstaltungen.

Demnach will der Vatikan mit mehreren Divisionen, nach Risikoklassen gestückelt, an der Börse erscheinen und damit für jedermann attraktive Angebote bereithalten. Hier dürfen wir über die Startkonfiguration berichten, wie sie bislang geplant ist:

  • Hypefully Real Estate – Wird eine internationale Einrichtung die sich um handfeste Sachwerte kümmert, die auch jeder Ungläubige tatsächlich noch anfassen und begreifen kann. Top abgesichert, zumeist durch Grund und Boden wird jedem Anleger das Gefühl vermittelt er sei Teilhaber dieser Welt. Die Risikoklasse sei nicht höher als bei der Hypo Real Estate.
  • Buße, Sühne & Vergebung – Ist eine Anlagestrategie zur kompletten geistigen Entschuldung auf diesem Planeten. Alle Wunden können mit Geld geheilt werden und je nach Anlagegröße winken dem Anleger satte Entschuldungen auf der Passivseite seiner Lebensbilanz. Für Großanleger komme auch eine Seligsprechung und für Mega-Anleger noch eine Heiligsprechung in Betracht.
  • Spirituell(es) Reich – In dieser Sektion kann man vornehmlich Grundbesitztitel fürs Jenseits erwerben, gerne auch auf anderen Planeten. Ein breit gefächertes Angebot paradiesischer Wohnmöglichkeiten lockt den Erdenexilanten in neue Gefilde. Die kleinen Titel aus diesem Angebot berechtigen allerdings nur fürs Souterrain. Dort ist zwar stets gut geheizt, aber dennoch ist der Wohlfühlfaktor dort nicht so auskömmlich, weshalb die Fachleute die kleineren Besitztitel auch als höllisch bezeichnen.
  • Glauben & Hoffnung – Ist die Königsklasse mit Renditen jenseits von Gut & Böse, allerdings auch mit einem beachtlichen Risiko verbunden. Hier werden in aller Regel nur noch Schrottpapiere und Derivate aller Art gehandelt, aber es hat sich immer wieder gezeigt, dass mit Glaube und Hoffnung auch solche Renditen zu erzielen sind. Diese Papiere werden vorzugsweise von Anlegern gesucht die vor lauter Gier schon des Geldes überdrüssig sind.
  • Frieden & Gloria – Die älteste Sparte der Kirche die stets für gute und stabile Erträge bürgte, aber leider in letzten Jahrhunderten etwas ins Hintertreffen geriet. Die Ausrüstung und Finanzierung aller Parteien im Wettstreit um den Glauben. Von der kleinen Schädelspalterei bis hin zu handfesten Glaubenskriegen haben diese Investments stets große Früchte getragen. Im Verbund mit einer agilen Kolonial-Warenhauskette der Garant für Wohlstand und Vielfalt in einer zuvor von argen Zweiflern befreiten Welt.

In dieser Konfiguration – so die vatikanische Generalität – sei die Institution Kirche überaus modern ausgerichtet und könnte all ihren Gläubigern beste Dienste erweisen. Selbstverständlich werde man noch eine Vielzahl an Merchandising Artikeln für Cross-Sales mit ins Programm aufnehmen. Auch der Dienstleistungssektor, von der Taufe über die tägliche Predigt bis hin zur Grabrede solle reichlich Früchte tragen und unter diesen Aspekten müsse das entgeltliche Programm nochmals kundenorientiert überarbeitet werden. Langfristiges und erklärtes Ziel soll es sein, dass die Gläubiger unbeschwert diesen Planten verlassen könnten ohne sich den Sorgen etwaiger materieller Güter im Angesicht des Todes widmen zu müssen und die Taschen des letzten Hemdes möglicherweise zu überlasten. Insoweit sei die Inanspruchnahme der Kirche auch auf diesem Sektor eine gelungene Vorbereitung auf die Ewigkeit und man werde sich mühen noch attraktivere Verheißungen für die Anleger zu kreieren. Man glaube fest an einen überaus erfolgreichen Börsengang, der in jedem Falle einfacher gehalten sei als der Gang nach Canossa.

 

Vatikan plant massive Osterweiterung

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NAHTOD … Vereinigte Vatikanische Streitmacht

Vatikanstadt: Neben der erstaunlichen Tatsache, dass der Vatikan nach Niger umzieht und damit seine Südexpansion räumlich vollendet, plant der Papst nunmehr die gesamte Glaubensstreitmacht aufzubieten, um die aus Sicht der militanten Gläubigen längst überfällige Osterweiterung mit aller Gewalt voranzutreiben. Seit Jahrzehnten leidet der Heilige Stuhl an öffentlichen Durchfall-Qouten, was nach Art und Umfang so nicht mehr hinnehmbar ist. Hinzu kommt ein massiver Mitglieder- und Umsatzschwund, wovon die örtlichen Kirchen schwülstige Lieder singen können. Zur Genese Genesung eben dieser heiligen Einrichtung hat der Vatikan eine PR-Agentur damit beauftragt die Vorarbeiten für dieses Mammutprojekt zu erarbeiten. Kritiker dieser großangelegten Attacke auf die Schäfchen der österlichen Gemeinden sprechen gar von einem göttlichen Kreuzzug und beklagen dabei, dass die aktuellen Testamente der beteiligten Akteure noch gar nicht alt genug seien und es der Aktion daher an Wunderlichkeit mangele, aber der Papst lässt sich nicht beirren und lässt stattdessen seine himmlischen Heerscharen aufmarschieren.

In einer Überschallmitteilung – einem sogenannten Concord-AT – donnerte den verdutzten Medien am jüngsten Tag noch vor 9 Uhr nun die päpstliche Offenbarung zu den Inhalten des geplanten Glaubenskrieges auf die Ticker. Die verlautbarten Eckpunkte der Osterweiterung strotzen vor neuen Bekenntnissen, die nun erstmals zum „Ende aller Tage” auch die teuflischen Belange vollends integrieren. Die neue „Leere“ geht davon aus, jetzt auch „das Böse“ „die Börse“ lieben zu lernen, da ohne dies die biblisch verheißene Versöhnung nicht möglich sei. Demzufolge muss die Osterweiterung in mehreren taktischen Schritten erfolgen, die dem Vernehmen nach folgende Etappen umfasst:

Geplante Messnahmen zur Scheinheiligung

  1. Grundlegend will man den langweiligen Ostern durch Stilelemente aus den berühmteren Western auf die Beine helfen, bekanntlich sind die Zuschauerzahlen hier erheblich besser. Ware Liebe ist der heißest begehrte Übernahmekandidat aus diesen E-Possen. Unter den abzuwerbenden Hauptdarstellern bemüht sich der Klerus intensiv um die Verpflichtung des Altmeisters Justice Lynch, der seine Gegner nicht nur eindrucksvoll bestach sondern ihnen auch zutiefst gottesfürchtig mit Bleispritzen oder Galgenstricken zur Himmelfahrt verhalf. Aber auch dem Durchschnittsgläubigen soll im Wege von zu vergebenden Statistenrollen die Möglichkeit eröffnet werden sich mehr Gott als dem Durchschnitt zuzuwenden.
  2. Der Kreuzweg, hinauf zum Berg Golgatha, wird mit dem „Gang nach Canossa” fusioniert und kann so erheblich eindrucksvoller in zivilisierteren Gegenden exerziert werden. Insbesondere könne man so den notwendigen Anschlag ans Kreuz besser kontrollieren und wäre gleichzeitig vor möglichen, glaubensfremden Anschlägen und Suizidsympathisanten besser geschützt, die nur mal etwas nageln wollen aber keinerlei Bezug zu diesem Heiligtum haben. Fernerhin ist die Route sicherheitstechnisch und zuschauerfreundlich zu überarbeiten. Der TÜV hat bereits kostenlose Prüfungen des Kreuzes, der Tribünen, der Kreuz(ig)ungen nebst sämtlicher Wegstrecken angeboten, um dafür im Gegenzug eine institutionelle Heiligsprechung zu erlangen. Zu besonderen Anlässen solle hernach der Weg auch mit dem Skateboard, dem Fahrrad oder für potente Gläubige mit dem SUV absolviert werden können. Der Geleitzug dürfe nicht mehr nur römisch sein, hier ist eine multikulturellere Ausrichtung vonnöten, auch Indianer, Farbige, Chinesen und Eskimos müssen Zugang zu derlei Kreuzleiden bekommen.
  3. Die Kreuzigung selbst wird als zu einseitig und wenig inspiriert empfunden. Hier kann mehr Leben rein und es muss langsamer gestorben werden. Der Akt der Kreuzigung könne sich unter ärztlicher Aufsicht auf gut 4 Wochen dehnen lassen … bei Unwilligkeit des Probanden auch mit Zwangsernährung. Der Spaßfaktor für die Spaßgesellschaft darf dabei nicht zu kurz kommen. Für das „große Finale“ der teilnehmenden Trittbretterlöser sind im Gespräch: abwechselnd eine feierliche Erschießung mit Maschinengewehr, eine Steinigung Münzigung mit Mammons Münzen (die hernach als „Corpus Delicti“ bei der Kirche verbleiben müssen) oder als Bonuspack die feierliche Sprengung durch solidarisierende Selbstmordattentäter. Für letztere Gruppe würden aktuell mit Mohammed noch Verhandlungen geführt. Zur Überwindung des Jungfrauenmangels im Jenseits bietet es sich an, mittels heute möglicher medizynischer Reparatur, eine Mehrfachverwendung der Jungfrauen vorzusehen. Damit dürften auch interessierte Muslime besser ersch(l)ossen werden können. In besonders friedvollen Zeiten wäre Christus allerdings gezwungen sich selbst hinrichten, um nicht das Erlösungswerk zu gefährden.
  4. Die anschließende Himmelfahrt ist ebenso wenig zeitgemäß wie spektakulär. Hier läuft derzeit eine Ausschreibung zwischen den USA, Russland, China und Indien, wer den günstigsten Transport gen Eden anbieten kann. Wesentliches Bewertungskriterium neben billig, sind die anzubietenden Lichteffekte bei dieser Show. Aus dieser Überlegung heraus wurde erstmals das LHC in der Schweiz zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Die Schweizer versprechen eine Himmelfahrt per Ringbeschleuniger, bei 99,999% Lichtgeschwindigkeit ein Novum – abgesichert durch die „Schweizer Garde“, die ohnehin schon den Vatikan besetzt hält. Zur Überwachung allein dieses zentralen österlichen Elements wurde eigens ein Himmelfahrtskommando zusammengestellt dessen einmalige Aufgabe darin besteht, die neuen Wege des Herrn gen Himmel zu testen und vor heidnischem Zugriff zu verteidigen.
  5. Als aktueller Höhepunkt der Osterfeierlichkeiten gilt eine grandiose Wiedervereinigung aller gefallenen Engel. Luzifer soll dabei alljährlich seine Chance bekommen, bis auch er das Klassenziel erreicht. Ferner sollen im Geiste der Liberalisierung wieder andere Götter zugelassen werden, die über Jahrtausende hinweg keinen himmlischen Zugang zu dieser Veranstaltung hatten. Diesbezüglich sei Ostern nie diskriminierungsfrei gewesen, was sich im Rahmen der Liberalisierung auch ändern müsse. In der aktuellen Session kann zunächst Mammon rehabilitiert werden und in einer großen Zeremonie wird das vollzogen, was eigentlich schon seit Christi Geburt bekannt ist, sprich seine Weltherrschaft wird jetzt offiziell vom Vatikan proklamiert und gleichsam eine strategische Partnerschaft mit ihm abgeschlossen. Insoweit kann die Veranstaltung um eine pompöse Schlüsselübergabe zum Planeten Erde erweitert werden – an den Zuständen hier wird sich dadurch aber nichts ändern.

Fazit – Glaubalisierung ist die Enderlösung

Zur Praktischen Umsetzung der erwähnten Vorgaben will der Vatikan seinen militanten Flügel, die NAHTOD (siehe Emblem oben) mit ihren Vatikan Forces auf die Verwirklichung des Projektes ansetzen und spricht dabei von einer unausweichlichen Glaubalisierung, der man sich auch im Ablasshandel nicht entziehen könne. Die Realisierung aus eigener Kraft sei allein schon geboten um seitens EU und NATO keinerlei Begehrlichkeiten aufkommen zu lassen, die offenbar ähnlichen Überlegungen nachhängen und mit aller Gewalt an dem Spektakel teilhaben wollen, wobei es Ihnen offensichtlich nicht so sehr um das religiöse Happening geht. Derzeit bemühen sich die Parteien im Vatikan einen Konsens zu finden und alles sieht danach aus dass man sich die Pfründe (wie auch in früheren Jahrhunderten) teilen wird und so alle Parteien Ihre Osterlämmer Schäfchen ins Trockene bekommen.

Sofern diese Osterweiterung in der geplanten Form konsequent umgesetzt wird, rechnet sich der Vatikan gute Chancen aus, alsbald dass größte „Goldene Kalb“ auf diesem Planeten sein Eigen nennen zu dürfen, was eine weitere Umsatzexplosion durch vermehrte Anbetung SEINER Renditeziele auslösen sollte. Die konsequente Vermarktung sämtlicher Glaubensinhalte sei dabei die nächste unverzichtbare Stütze. Insgeheim spekuliert die Kirche darauf, durch die Osterweiterung auf wunderliche Art und Weise die Wirtschaftskrise ver-wenden zu können, um wieder die Alleinherrschaft über das derzeit äußerst günstige „Menschenmaterial“ zu erlangen. Die Fusion mit dem Mammon dürfte diesen Vorgang erheblich erleichtern. Alles spricht für einen vollen Erfolg … die einen glauben bereits daran und die anderen werden recht bald dran glauben müssen, wie dies nachweislich bei Kreuzzügen aller Art stets der Fall war … Amen.

 

Vatikan zieht um nach Niger

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Der neue Peters-Dom in Niger, noch ungeweißelt

Vatikanstadt: Die Ankündigung gleicht einer kongregalen Revolution. Nicht im Traume hätte jemals wer daran gedacht, dass sich der Vatikan überhaupt einmal bewegen könne, geschweige denn umzuziehen. Ungesicherte Quellen sprechen sogar offen darüber dass auch die Kirche einem Sparzwang erlegen sei. Die Spekulationen indes ufern aus, ob es die Angst vor Vertreibung ist oder gar eine drohende Apokalypse. Der Sprecher des Vatikan dementierte und ließ durchblicken, dass der Umzug von der „Höchsten Einsicht“ inspiriert sei. Der Stellvertreter Gottes auf Erden persönlich habe diesen Umzug nunmehr angeordnet. Wie auch immer – hier zunächst einige Details zu dieser göttlichen Fügung und was dies zu bedeuten hat.

Demnach ist Niger das auserwählte Land und der gesamte Vatikan soll dort sein neues Domizil bekommen. Dieses Land gilt als eines der ärmsten auf diesem Planeten, was die Symbolkraft dieser Handlung unterstreichen dürfte. Der Umzug selbst soll über einen Zeitraum von 3 Jahren minutiös vorbereitet werden und dann innerhalb weniger Monate komplett realisiert werden. Bezüglich der Logistik habe man sich bereits mit Italien und dem Niger verständigt. Besonders erfreulich sei, dass der Niger dem Vatikan eine 10 mal größere Fläche zur Verfügung stellt, als dies in dem beengten Rom in Italien derzeit der Fall ist. Damit wäre das neue autonome Staatsgebiet im Herzen Nigers untergebracht und in jeder Hinsicht absolut zukunfts- und ausbaufähig. Rechts im Bild der etwas weniger prunkvolle neue Peters-Dom (mit Outdoor Andachtsmöglichkeit – muss alles noch mal geweißt werden) und links im Hintergrund, halb verd(r)eckt, die neue Residenz des Papstes „Kastle Sand Golfo“.

Viele Ungläubige aber auch Mitarbeiter des Vatikan quittierten diese Ankündigung zunächst mit dem spontanen Ausruf: „Ach du heilige Schei…e“, letztere haben aber inzwischen von weiterer Kritik abgesehen, um das ambitionierte Projekt nicht zu gefährden und keinesfalls eine Exkommunizierung zu riskieren. Der Heilige Stuhl indes schob in einer eiligst verteilten Grußbotschaft an seine Schäfchen ein ganzes Bündel an Argumenten nach, die diesem Entschluss zugrunde liegen. Und wie nicht anders zu erwarten, sind es sehr ausgewogene und gute Argumente die wir auszugsweise hier wiedergeben dürfen.

  • Zuvorderst sei es ein innigliches Anliegen der Kirche die Rückkehr zur Wiege der Menschheit zu zelebrieren. Nach Jahrzehnten intensiver Forschungsarbeit ist ja zweifelsfrei belegt, dass die Wiege der Menschheit in Afrika zu finden ist. Man möchte mit diesem Ortswechsel diesen Aspekt bei der Rückkehr zu den Wurzeln der Menschheit innerhalb der Kirche gebührlich würdigen und weiterhin den Menschen als Vorbild dienen. Einer Einwendung folgend, dass das neue Staatsgebiet doch mehr oder weniger am „Arsch der Welt“ liege, wurde dem Einwender beschieden, dass es das Vorhaben sogar aus biologischer Sicht untermauere, denn es sei heute dank der Wissenschaft völlig unbestritten, dass auch die Geburtseinrichtungen des Lebens nur einen Fingerbreit davon entfernt lägen – jedenfalls würde man damit dem Ursprung deutlich näher sein als in Rom. Abgesehen davon wolle man von Herzen gerne in Niger vertreten sein, um nicht zu sagen erheblich „inNiger“. Auch habe man erkannt dass man die schwarzen Schäfchen nicht einfach so links liegen lassen könne.
  • Hauptgrund für den Ortswechsel sei allerdings eine innere Reinigung und Läuterung, weil man die Bibelstelle nicht (mehr) finden könne woraus hervorgehe, dass das göttliche Bodenpersonal in Pomp und Gloria leben solle, wie dies bis heute offenbar irrtümlich über gut 2.000 Jahre praktiziert werde. Dieser gravierende Umstand sei bei allen Bibelfälschungen bislang unberücksichtigt geblieben. Neuerliche Fälschungen zur nachträglichen Rechtfertigung wären zu augenfällig und so müsse man jetzt im Büßerhemd den Rückzug antreten. Jesus, der kaum mehr als ein Hemd hatte, dürfte auch heute unter den Hartz IV Beziehern noch ein Bettler sein und in Deutschland hätte er möglicherweise nicht einmal Hartz IV bekommen, weil ihm aufgrund seiner Lebensweise der Nachweis eines Wohnsitzes nur schwer geglückt wäre. Die Kirche müsse jetzt, um eine glaubwürdige Vertretung der zunehmend veredelten verelendenden Menschheit sein zu können, anfangen deren Schicksal zu teilen, um als Gleiche unter Gleichen die geistige Führung nicht zu verlieren, sondern diese stattdessen ernsthaft und aufrecht (er)halten und übernehmen wollen. Man könne sich auch nicht von dem Verdacht freisprechen über den langen, erwähnten Zeitraum möglicherweise einem falschen Gott gedient zu haben, hier sei es an der Zeit dem Mammon abzuschwören, das goldene Kalb zu schlachten und sich auf den wahren „Einen Gott“ zu besinnen.
  • Auch solle es ein biblisches Revival werden. Wie schon Moses, gedenkt auch Papa Ratzinger dort für seine Mannen Manna vom Himmel regnen zu lassen, damit das wüste Umfeld ausschließlich der inneren Einkehr dienen kann ohne es für triviale menschliche Bedürfnisse missbrauchen zu müssen. Die wenig vorhandenen Reize der Landschaft sollten den Reifungsprozess der Mitarbeiter und Pilger fördern. Derzeit verhandelt der aus Deutschland stammende Papst noch mit der Zensursula von der Leyen-Bibliothek, ob er als kleine Gründungsgabe Deutschlands die 7 Millionen Hartzies mitnehmen darf. Dies wurde ihm offenbar schon von der Kanzlerin zugesichert, sofern das Gesundheitsministerium den Nährwert der ersten Manna-Proben für ausreichend befindet. Offenbar ist die gesamte christlich geprägte Regierungfraktion von diesem Gedanken sehr begeistert. Ansonsten sei ja auch die Kirche nach den ganzen Missbrauchsfällen der letzten Jahre ziemlich geläutert, dass man keine Angst um diese Schutzbefohlenen mehr haben müsse und diese Bedürftigen gerne dem Papst als Grundstock für sein neues Imperium überlasse.
  • Selbstverständlich stehen bei so einem Umzug auch Kostengesichtspunkte zur Debatte. Anstatt das schöne Geld in Rom des Winters zu verheizen, benötigt es in dem neuen warmen und gelobten Land nicht der Geldverbrennung um es mollig zu haben. Gott und die Natur haben hier schon vorgesorgt. Ein ganzjähriger Glaubensbetrieb ohne übertriebenes Einheizen ist im Niger auf natürlichem Wege gewährleistet. Für den absoluten Notfall hat das Nachbarland Nigeria schon entsprechende Heizölhilfen zugesagt. Das Vermögen der Kirche wolle man allerdings noch nicht verschenken, vielleicht gehe ja diese Expedition schief, aber solange und vorerst wolle man es dem Ackermann überlassen, der könne darauf aufpassen, dass der eisernen Reserve nix passiert und sei es im Zweifel als Beihilfe zu verstehen, wenn Ackermann stellvertretend für den Mammon dem Jesus seinen Euro-Cent zurückzahlen muss.
  • Ebenso bedeutsam ist nach Ansicht des Vatikan dass viel mehr Gläubige so Zugang zur Kirche bekommen. Leute denen für gewöhnlich die Reise nach Vatikanstadt heute nie möglich sein wird, sei es aus Gründen mangelnder Finanzen oder eines nicht erteilten Visums, können so ihrem Schöpfer ein Stück näher kommen. Für alle Afrikaner könne dieses Ziel jetzt auch zu Fuß erreichbar sein. Die wohlhabenden Gläubigen hingegen werden schon Mittel und Wege finden Gottes Stellvertreter in seinem neuen Domizil aufzusuchen.

Lobende Erwähnung durch den Vatikan fand am Rande die Übernahme der kompletten Umzugskosten durch eine Immobiliengesellschaft des Herrn Berlusconi, die im Gegenzug das vormalige Staatsgebiet des Vatikan übernehmen wird. Dem Vernehmen nach hält Berlusconi persönlich den Umzug für eine teuflisch gute Idee und eine wahre Erlösung. Darüber hinaus hinterbleibt auf dem Petersplatz der „Pappst“ (siehe Abbildung links), der bislang als „Stellvertreter-Stellvertreter“ herhalten musste, wann immer dem Amtsinhaber ein göttlicher Blitzschlag drohte. Er soll die hiesigen Schäfchen dauerhaft ermahnen und auch weiterhin zur Buße und zum festen Glauben antreiben. Der „Pappst“ wird bedingt durch den jetzt verbesserten Lebenswandel des Papstes in der neuen Heimat nicht mehr benötigt.

Ob indes diese fast 2.000 Jahre zu spät kommende Läuterung des Stellvertreters Gottes auf Erden das Ruder der Arche nochmals herumzureißen vermag, weiß wohl nur sein Dienstherr. In jedem Falle ist dies aber das richtige Signal an die Herde, sofern es dort noch gehört werden will. Und endlich haben all jene Seelen Ruh die den Vatikan nebst Papst und das ganze Brimborium ringsherum schon immer in die Wüste schicken wollten. Sie können jetzt glauben dass alles gut wird.

 

Bußgeld-Katalog von Kirche gebilligt

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Utopia: Vorweg muss man wissen, dass die Buße eine alt eingefahrene Domäne der Kirche ist, die dieses Instrument schon seit gut zweitausend Jahren weidlich nutzte um ihren Schäfchen die Mittel für den „Highway to Hell“ zu entziehen. Einen Weg also, den der Mensch genetisch bedingt jederzeit zu beschreiten bereit zu sein scheint. Mit der Trennung von Staat und Kirche hat die weltliche Regentschaft dieses Mittel für sich entdeckt, konfisziert und weiter kultiviert. Seither soll es die Menschen abermals frommen und den Glauben an Recht und Ordnung schärfen. Und für jede gute Organisation in solchen Dingen braucht es natürlich auch einen Katalog, in dem der Sünder nachschauen kann, was ihm welche sündige Freude kosten wird. Dieses Werk nennt sich Bußgeldkatalog, kommt augenscheinlich nur noch für weltliche Laster in Betracht und die Preisauszeichnungsverordnung sieht vor, dass die Angabe der Preise in unseren Regionen inzwischen auch in Euro zu erfolgen hat.

Wie den meisten Deutschen bekannt sein sollte, wurde jüngst der Bußgeldkatalog einmal mehr „nach oben“ hin angepasst. Letzteres meint schlicht und ergreifend, mit einem himmlischen Bezug. Die Wenigsten haben dabei allerdings die tatsächlichen Ursachen wahrgenommen, die den neuerlichen Griff in des Sünders Tasche rechtfertigen sollten. Der Deal selbst ist auch eher geheim und geht auf eine diskrete Vereinbarung zwischen Staat und Kirche zurück. Seit längerem drohte die Kirche damit einen eigenen Bußgeldkatalog für die weltlichen Untaten herauszubringen, wie dies früher schon einmal der Fall war. Die allgemeine Mittelknappheit auch bei der Kirche verlangt schlicht nach mehr Sühne. Aus Gründen der Praktikabilität und um das Vertrauen der Bürger in die Institution der Buße nicht zu gefährden, hat man sich jetzt auf einheitliches Abkassieren in diesem Bereich besonnen. Dies insbesondere unter dem Aspekt der neuerlichen Enthüllungen, die dem Steuerzahler offenbarten in welchem Umfang Kirchenpersonal heute noch aus Steuermitteln bezahlt wird.

Ergänzend sei angemerkt, dass entsprechende Deals zwischen Staat und Kirche in Deutschland Tradition haben. Der letzte große Schlag ins Kontor der Schäfchen fand noch zu Zeiten des Dritten Reiches statt. Damals wurde die heute noch populäre Kirchensteuer eingeführt und der Staat erlangte damals im Gegenzug eine Befreiung von all seinen Sünden, sodass ein tausendjähriges Reich unbelastet hätte beginnen können, wären da nicht soviel ausländische Einflüsse dazwischengekommen. Gut, diesen Staat gibt es inzwischen nicht mehr, aber der Bürger knabbert in Form der Kirchensteuer natürlich immer noch an den Altlasten für das nicht realisierte Reich. Die Kirche spricht in diesem Fall gerne von Erbsünde und drückt bei jeder Wehklage den Finger ein wenig tiefer in die Wunde, auf dass die Sünder verstummen möchten.

Jetzt war es auch nicht opportun für die Erbsünden eine Preisanpassung vorzunehmen um mehr Buße zu erreichen, sondern man bezieht sich hier auf die moderneren Sünden, weil dass den Schäfchen besser zu vermitteln ist. Die Kirche will sich hier auch selbst umsatzsteigernd einbringen. Als weitere Beteiligung zur Stärkung der Bußfertigkeit wird alles was Sonntags nicht von alleine im Klingelbeutel ankommt, von den Messdienern während der Andacht vor der Kirche an Knöllchen geschrieben. Dies soll auch die Not lindern. Deshalb also die aktuelle Anpassung des besagten Kataloges. Anders als bei der Kirchensteuer wissen wir leider nicht genau wie diese Beute zwischen den beiden Bußpredigern geteilt wird. Nach Außen ließ man kaum etwas dringen, außer dem bekannten Statement, dass es weh tun müsse. Auf Nachfrage zu dem Deal werden sie mit Sicherheit eine abschlägige Antwort erhalten, dafür ist das Thema zu sensibel. Aber lieber Sünder denke dran, mit jeder Raserei kommst Du schneller ins Himmelreich.

 

Skandal um Flattr, was weiß Flattr über Odenwald

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Flattr macht verdächtige AndeutungenSchwedische Gardinen: Kaum einen Moment lang, da nicht soziale Netzwerke und vermeintlich karitative Einrichtungen entlarvt werden, wie diese Missbrauch in allen erdenklichen Formen praktizieren. Da kommt heute wie aus heiterem Himmel ein neuer Skandal hinzu. Was weiß das Micropay-System Flattr über Odenwald?

Den erschreckenden Fund machte ein Autor bei der Authentifzierung zum Upload eines apokalyptischen Beitrages auf Flattr. Mit dem ungeschönten Hinweis „Another odenwald“ wurde der Autor also damit konfrontiert, dass es möglicherweise noch ein weiteres Odenwald gibt, sprich der ganze Dreck noch gar nicht abschließend zutage gefördert wurde.

Allein der Gedanke, dass mit dieser Phrase ein wie auch immer gearteter Schutz verbunden sein soll, lässt dem Betrachter das Blut in den Adern gefrieren. Man möchte versucht sein, dies auf eine etwaige typische schwedische Lässigkeit zurückzuführen oder nur als unsensibel zu klassifizieren, wenn die Aussage eben nicht so deutlich und erschreckend gewesen wäre.

Die Ausmaße des Skandals mag man sich gar nicht vorstellen. Nur leider gab es nach dem Upload der Veröffentlichung keine weiteren Hinweise dazu, wo und was ggf. das besagte „Another odenwald“ sein könnte und Flattr selbst hüllt sich in automatisiertes Schweigen. Trotz Nichtnutzung der Option hinsichtlich der Verneinung zu weiteren Listings, kamen keine weiteren Hinweise mehr. Da drängt sich die Frage auf, von was denn Flattr noch so Kenntnis hat; weiß man doch um die sozialen Ambitionen dieses Dienstes. Ob und inwieweit die hiesigen Behörden dem Vorgang nachgehen steht indes völlig in den Sternen, da es außer dem abgebildeten Beweisstück (zur Vergrößerung bitte anklicken) keine weiteren Indizien gibt. Sollte allerdings der Großrechner von Flattr ein Eigenleben entwickeln und so gewissen Geheimnisse für sich behalten wollen, so wäre dies sicherlich einer näheren Betrachtung wert. Diesseits wird bei den kommenden Uploads auf weitere Denkwürdigkeiten und Anspielungen geachtet werden.

Komet

Bayern glauben an Fußball

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In Sachen Glaubenmarketing nehmen die Bayern auch wieder eine Vorreiterrolle ein

Bayern: Bereits pünktlich um 17:30 läuteten in den meisten Kirchengemeinden des Landes die Glocken Sturm, dies zur Lobpreisung des sich rasant nahenden Weltmeistertitels. Offenbar wussten die dem Papst sehr verbundenen Bayern schon mehr als der Rest der Nation. Wahrer Hintergrund dieser Aktion ist allerdings, den Fußball-Hipe dieser Tage zu nutzen, um mehr Schäfchen zum „Public-Bet(t)ing“ in die Glaubenshöhlen zu locken. Ab 18:00 gab es bei dem Gebimmel kein Halten mehr. Offenbar zahlt sich eine hohe Glaubensfestigkeit auch in Toren aus.

Wenn sich das Wetter und der Fußball weiter so heiß gestalten wie in diesen Tagen, überlegt die Kirchenführung ernsthaft, ob nicht Großbildleinwände direkt über den Altären angebracht werden sollten. Bei den stets gemäßigten Temperaturen in der Kirche dürfte das diversen Kreislaufzusammenbrüchen vorbeugen. Viel wichtiger sei es aber die Schäfchen überhaupt wieder mehr in die Kirche zu ziehen. Über die Formen von Gebet und Lobgesang könne man sich gerne unterhalten, hieß es weiter. Und wenn an anderen Stellen für gewöhnlich das goldene Kalb angebetet würde, dann dürfe es in Ausnahmefällen auch mal ein rundes Leder sein und der Fußballgott sei ja auch Gott. Damit behauptet Bayern auch in derlei Glaubensfragen einmal mehr seine Führungsrolle innerhalb des Marketings rund um den Glauben.

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