USA töten Osama bin Laden’s Leiche
8ArmeErika: Das war zuviel und auch zu peinlich. Gut 10 Jahre lang mussten die Geheimdienste Osama bin Laden künstlich am Leben halten – wenigstens virtuell – damit der Krieg gegen den Terror keinen Schaden litt. Inzwischen ist dieser Krieg soweit fortgeschritten und hat sich durch Nachahmer und Trittbrettfahrer schon ein klein wenig verselbständigt, dass man das teure und anfällige Gespinst von Osama nun endlich sterben lassen konnte. Da Obama ja nach Auskunft anderer Stellen bereits vor rund zehn Jahren das Zeitliche gesegnet hat – damals allerdings ohne Genehmigung der USA, die ihn noch für die Kriegspropaganda benötigten – musste man nun irgendwie aus Gründen der Glaubwürdigkeit und der erforderlichen Einsparungen im amerikanischen Haushalt dieses Schauspiel endgültig, dramatisch und Mehr >
Schweiz will U-Boote kaufen
1Musterländle: Nachdem die Schweizer mit blankem Entsetzen festgestellt haben, dass sie inzwischen unrechtmäßige Kriegspartei im Libyen-Konflikt geworden sind, bemüht man sich die Wogen zu glätten und am Liebsten würde man darunter abzutauchen wollen. Stein des Anstoßes sind die Überflugrechte die den Alliierten zur Erfüllung des UN-Mandats eingeräumt wurden. Da der französische Außenminister inzwischen klargestellt hat, dass man sich für die UN-Resolution 1973 nicht wirklich interessiere und schlicht ein Krieg gegen Gaddafi führe … siehe Bericht im Schweizer Magazin … und dies in gutem Einvernehmen mit wenigstens zwei weiteren Atommächten (USA und England), ist die Schweiz ein klein wenig in der Bredouille. Klar ist inzwischen dass der Umfang der Militäraktionen nicht wirklich mehr durch Mehr >
Libyenkonflikt beendet, Obama und Gaddafi einigen sich
3Lampe-D-USA: Mit einem Schlag ging alles schneller als erwartet. Im Club der Freunde des Erdöls und der Wasserreserven hat man sich geeinigt. Wie aus diplomatischen Kreisen verlautete, sei in trilateralen Geheimgesprächen zwischen den USA, Italien und Libyen dieser historische Kompromiss errungen worden. Einzelheiten dazu durfte der Busenfreund der beiden übrigen Streithähne und Italiens Medienmogul – Silvio Berlusconi – vor drei Stunden in seinen eigenen Medien in Italien exklusiv berichten lassen.
Demnach hat es folgende Einigung im Libyenkonflikt gegeben: Obama hat zugesichert seinen Friedensnobelpreis mit Gaddafi teilen zu wollen, wenn dieser endlich verschwinde. Letzteres ausschließlich den Menschen in Libyen zuliebe, die sich jetzt nicht mehr gegenseitig erschießen müssten, um den Mehr >
Libyen, der 58 Billionen € Wasser-Krieg
5Wunderland: Nein, selbstverständlich geht es nicht um wirtschaftliche Interessen. Es geht nur um Menschenrechte, Freiheit und Demokratie für 6 Millionen Wüstenbewohner in Nordafrika. Wer anderes behauptet ist selbstverständlich ein Verschwörungstheoretiker und negiert die ehrlichen und gutmenschlichen Absichten die man mit dem Bombardement von Gaddafi verbindet. Schließlich ist er inzwischen nicht mehr Freund sondern ein böser Despot. Wenig erklärlich ist zwar, warum sich andere Staaten in der Region mit noch mehr menschlichem Leid für derlei humanitäre Befreiungseinsätze nicht qualifizieren konnten. Dies scheint ein wohl gehütetes kleines Geheimnis der selbsternannten Befreier zu sein.
Dennoch ist der Blick unter den Wüstensand sehr interessant. Neben den bekannten Ölvorkommen, die etwa Mehr >
Türkei fliegt bei der NATO raus
7An Karre / Parisst: Nachdem die Türkei sich in der NATO zu blöd anstellt und bei dem UN-sanktionierten Mordsgeschäft der übrigen Mitgliedsstaaten in Nordafrika nicht so recht mitspielen will, droht dem Land jetzt der Rausschmiss aus dem Rudel, weil die Handlungsfähigkeit der besagten Vereinigung eingedenk der Verweigerungshaltung gefährdet ist. Hintergrund der türkischen Weigerung an der wüsten Offensive gegen Oberst Gaddafi und seine Horden teilzunehmen, ist die tiefe Verbundenheit mit den arabischen Kamelen. Die Türkei hegt generelle Bedenken, dass die jetzt praktizierte Form der Liberalisierung der nordafrikanischen Ölquellen zu viele Opfer unter den Kamelen fordern könnte. Zwar stimme die Türkei mit dem restlichen Rudel überein, dass Gaddafi nicht unbedingt der beste Aufpasser für Mehr >
Obama verteidigt Friedensnobelpreis mit eigenem Krieg
4Stockholm / USA: Endlich stellt Obama unter Beweis warum und weshalb er den Friedensnobelpreis bekommen hat. Die von ihm zu verwaltenden Erbkriege oder auch das sogenannte Kriegserbe boten dafür keine hinreichende Gelegenheit. Mit Libyen scheint ihm der Befreiungsschlag zu gelingen und damit ein eigener, selbstverantworteter Krieg aus eigenem Entschluss für mehr Frieden in der Welt – natürlich stilistisch passend und termingerecht zum 8. Jahrestag der Irak-Invasion. Er will und er wird der Welt beweisen dass man mit Marschflugkörpern, Bomben, Raketen und Hightech-Waffen Frieden schaffen kann. Er setzt darauf, dass man damit nicht nur Rebellenherzen erfreuen kann, sondern auch Despoten beeindruckt. Ein starkes Signal worauf die Welt gewartet hat. Er scheint entschlossen zu sein seinen Mehr >
UN vollstreckt gegen Gaddafi und warnt andere Völker
12New Deal: Mit fünf Enthaltungen hat der Unsicherheitsrat beschlossen dem UN-bequemen Herrscher Gaddafi an der zentralen Pumpe der nordafrikanischen Ölquellen den Garaus zu machen. Selbstverständlich diene dieser humanitäre Einsatz nur der Sicherung der dort lebenden Aufständischen, die man in anders gelagerten Fällen, beispielsweise in Afghanistan, seit Jahren mit militärischen Mitteln und Bodentruppen bemüht ist niederzuringen. Hier aber sei eine besondere Situation gegeben. Man müsse die Aufständischen schützen weil sich sonst kein gesicherter Zugriff auf die Ölreserven vor Ort realisieren ließe. Dies rechtfertigt nicht alle Gewalt, aber zumindest den Tod per Luftpost für alle dem Gaddafi ergebenen Kräfte. Auf den Einsatz von Truppen innerhalb Libyens wolle man verzichten, weil die Mehr >
Katastrophe: Merkel wird grün
1Ja panisch: Nachdem jüngst in kürzester Abfolge eine Serie von Extrembelastungstests für Kernkraftwerke in Japan durchgeführt wurde, ist die Schwarz-Gelbe Regierung hierzulande gezwungen (nach rund 50 Jahren des Theoretisierens) die nun gewonnenen praktischen Erkenntnisse als strahlende und faktische Highlights der Kernforschung anzuerkennen. Aus gut unterrichteten Kreisen aus dem Umfeld unserer regierenden Physikerin im Bundeskanzleramt verlautete dass sie bei einem Tobsuchtsanfall angesichts der japanischen Schlampereien grün angelaufen sei. Experten gehen davon aus, dass dies Gift und Galle bedeute und damit eindeutig einen erneuten Richtungswechsel indizieren müsse. In einer ersten Reaktion gegenüber der japanischen Regierung beklagte sie sich bitterlich darüber, dass man mit diese Mehr >
Gaddafi fordert UN Intervention und Flugverbot
2Libyen: Nach der arabischen Liga, der EU und den USA meldet sich endlich auch Muharrharr al Gaddafi (Nordafrikas größte Lachnummer) zu Worte. Er preist seine ersten Erfolge im Kampf gegen al-Qaida. Er sei überrascht in welchem Maße sein Land von diesen Terror-Touristen durchsetzt sei. Immer wieder kam es in den letzten Wochen zu kriegsähnlichen Zusammenstößen mit Heerscharen dieser Aufrührer die versuchten Libyen zu unterjochen und dort einen Gottesstaat nach den Idealen des allseits gesuchten bin Laden zu errichten. Besonders bedrückend und verstörend empfinde er die Haltung des Westens, der offenbar in Unkenntnis der tatsächlichen Umstände in seinem Land sich im ersten Moment auf die falsche Seite geschlagen habe. Er sei aber großmütig und gewillt dem Westen zu verzeihen. Noch sei es Mehr >
E10 im Tank und mit Getreide heizen
7Boom Town: Selbstverständlich sind wir hierzulande umweltbewusst, ökologisch un(d)sozial. So etwas lassen wir uns eine Menge kosten, denn wir wissen schon seit Jahrhunderten von der Kirche, dass ein reines Gewissen nicht zum Nulltarif zu haben ist sondern nur über schmerzliche Zäsuren im Portemonnaie zu realisieren ist, da sonst keine Erlösung vom Übel und auch keine Vergebung zu erlangen ist.
Jetzt ist die Kirche schon eine Weile abgesagt, aber die Mechanismen sind dem Grunde nach noch dieselben. Wenn wir schon nicht an Gott glauben, dann eben an den Mammon und die Prinzipien des Marktes die es schon richten werden. Und siehe da, es funktioniert. Nachdem heutzutage eine Menge biogener Stoffe wie beispielsweise Mais und Zuckerrohr zu Ethanol verarbeitet werden damit unsere liebsten Mehr >
Ist de Misere perfekt?
0Ballerburg: Zwar ist es kalendarisch noch etwas früh für eine zünftige „Mai-Ziere“, aber man kann den Maibaum schließlich nicht früh genug aufstellen. Der März hätte mehr für einen Friedrich gestanden, aber der stand aktuell gerade nicht mehr zur Auswahl für den dringend benötigten Kriegsminister. Klar ist auch, eine so wichtige Position kann in Kriegszeiten – wie wir diese schon seit Jahren haben – nicht länger als 24 Stunden unbesetzt bleiben, daher die Eile. Der Regierungs-Allrounder und Geheimwaffe Nummer eins – das Schräuble – wurde offenbar aus Mobilitätsgründen übergangen oder man wollte ihn nicht von der Front im Kampf um die Moneten abziehen. Aber letztlich wissen wir ja dass jeder gute Politiker alles kann, von den Fragen des Kinderkriegens bis zum Kriegseinsatz gibt es dort Mehr >








