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	<description>die 4/2 Wahrheiten</description>
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		<title>Rauswurf Merkels durch Kanzlerin knapp vereitelt</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 12:19:56 +0000</pubDate>
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Reichskristallkugel zu Berlin: Am Mittwochmorgen kam nur eine kurze und knappe Ansage der Bundeskanzlerin per Telefon an ihre Diensthanseln im Kanzleramt, schnellstens alles vorzubereiten den Schuldigen für das NRW Wahldebakel zu feuern. Die Bundeskanzlerin höchstselbst noch mit Außenterminen  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://qpress.de/wp-content/uploads/2012/05/Angela-Merkel-in-Black-MIB.jpg" rel="lightbox[3717]" title="Angela Merkel in Black MIB • Foto: &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Angela_Merkel_10.jpg&quot;&gt;Armin Kübelbeck • CC-BY 3.0 unportet • Bearbeitung: qpress&lt;/a&gt;"><img src="http://qpress.de/wp-content/uploads/2012/05/Angela-Merkel-in-Black-MIB.jpg" alt="" title="Angela Merkel in Black MIB • Foto: &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Angela_Merkel_10.jpg&quot;&gt;Armin Kübelbeck • CC-BY 3.0 unportet • Bearbeitung: qpress&lt;/a&gt;" width="40%" height="auto" class="alignright size-full wp-image-3720" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Reichskristallkugel zu Berlin:</strong> Am Mittwochmorgen kam nur eine kurze und knappe Ansage der Bundeskanzlerin per Telefon an ihre Diensthanseln im Kanzleramt, schnellstens alles vorzubereiten den Schuldigen für das NRW Wahldebakel zu feuern. Die Bundeskanzlerin höchstselbst noch mit Außenterminen vollauf beschäftigt, konnte die Sache nicht selbst in die Hand nehmen. Jetzt war natürlich allen Amtierenden in der Amtsstube klar, dass die besagte Wahl von Merkel versemmelt worden war, sollte es doch eine Richtungswahl zu ihrer Euro-Politik in Deutschland werden, also machte man weisungsgemäß alles klar für die Entlassung von Angela Merkel. Jedes Kind weiß doch, dass Murksels Politik langsam aber sicher die gesamte Republik uriniert. Wer sonst hätte dafür entlassen werden sollen, hatte doch die Galionsfigur des dortigen Wahlkampfs, der Röttgen bereits seinen CDU Vorsitz in NRW geschmissen, da gab es also nichts mehr zu entlassen. Alles war bereits auf dem Weg zur eiligst einberufenen Pressekonferenz zur Präsentation des Sündenbocks, da kam dann auch die Bundeskanzlerin für diese Verkündigung auf den letzten Drücker herbeigehastet und staunte nicht schlecht über das was sie nun zu verkünden hatte.<span id="more-3717"></span></p>
<p style="text-align: justify;">In einem letzten Moment der Machtgeilheit und mit scharfem Kalkül, riss sie nun auf den letzten Dreh in gewohnter Lässigkeit das Ruder herum, nachdem sie diese elende Feststellung in ihrem Redeskript entdecken musste. Einen Fehler wie ihn seinerzeit Robespierre in Frankreich machte, als er sein eigenes Todesurteil unterzeichnete, so etwas sollte doch ihr nicht passieren. Die Pressemeute lauerte sensationsgeil auf eine Köpfung, jetzt musste ein Opfer dargebracht werden, kein Weg zurück. Noch ein kurzes innerliches „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der/die Dümmste im ganzen Land“? Diese Frage hatte der SPIEGEL aber bereits weit vor ihrer angsterfüllten Frage schon zutreffend und „Schwatz“ auf „Unschuldsweiß“ beantwortet. Nun sah sie in großen Lettern, wie auf einem überdimensionierten Text-Laufband durch ihre nagelneue Polit-Datenbrille: „Umweltminister Röttgen“ vor ihren vor Wut fast blinden Augen prangen.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit war der Keks gegessen, die Situation gerettet und der kleine Fauxpas in ihrer Amtsstube musste keine dramatischeren Folgen haben, außer ein paar Beförderungen für die klag- und fraglose Befolgung von Dienstanweisungen. Der Rest um den Newcomer und Aufstreber Norbert Röttgen ist seit gestern Geschichte, er wird jetzt in die Guttenberg&#8217;sche Galerie ihrer Verflossenen überführt und Bundesmutti Merkel werkelt weiter im Amt, ohne dass irgendwer diesen Patzer wirklich bemerken sollte, mal wieder knapp dran vorbeigeschrammt, Röttgens Opferrolle ist historisch nur insoweit nicht ganz perfekt, als dass er kein Bauer war, aber gut, es war ja auch kein Schachspiel.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich mutet die Geschichte an wie ein böses Märchen, eben jenes wo der König alle Jahre einen Wettbewerb im Lande durchführen lässt, um die schlausten Köpfe des Landes zu ermitteln. Die 10 Besten werden dann regelmäßig dem Scharfrichter überstellt und genau einen Kopf kürzer gemacht. Damit ist sichergestellt dass dem Machthaber im eigenen Reich keine Konkurrenz erwächst, was bezogen auf die heutige Märchenstunde eindeutig belegt, dass auch die Bundeskanzlerin nicht nur mit allen Wassern gewaschen ist sondern auch in Sachen neuzeitlicher Märchen voll fit ist. Oder anders gesagt, sie kann sich, dem Münchhausen gleich, stets an den eigenen schütteren Haaren immer wieder selbst aus dem Sumpf ziehen … eine tolle Hexe.<br /><em>(Foto: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Angela_Merkel_10.jpg">Armin Kübelbeck • CC-BY 3.0 unportet • Bearbeitung: qpress</a>)</em></p>
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		<title>Helmut Kohl: Die Sondermarke für den Einheizkanzler</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 18:22:08 +0000</pubDate>
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Leck Mich: Wie es scheint ist die Zeit reif für eine Sondermarke. Noch kurz bevor der Euro kollabiert, soll der Aktkanzler für die Demontage Deutschlands durch den Euro geehrt werden. Natürlich hat er noch andere deutsch-deutsche Verdienste zu schultern, die in der Summe angeblich für eine 55 Cent  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://qpress.de/wp-content/uploads/2012/05/Sondermarke-Helmut-Kohl-Gedächtnis-01.jpg" rel="lightbox[3709]" title="Sondermarke Helmut Kohl Gedächtnis • Bildquelle: &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Buttock.JPG&quot;&gt;Wikimedia • Autor:Creator • Public Domain&lt;/a&gt;"><img class="alignright  wp-image-3710" title="Sondermarke Helmut Kohl Gedächtnis • Bildquelle: &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Buttock.JPG&quot;&gt;Wikimedia • Autor:Creator • Public Domain&lt;/a&gt;" src="http://qpress.de/wp-content/uploads/2012/05/Sondermarke-Helmut-Kohl-Gedächtnis-01.jpg" alt="" width="50%" height="auto" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Leck Mich:</strong> Wie es scheint ist die Zeit reif für eine Sondermarke. Noch kurz bevor der Euro kollabiert, soll der Aktkanzler für die Demontage Deutschlands durch den Euro geehrt werden. Natürlich hat er noch andere deutsch-deutsche Verdienste zu schultern, die in der Summe angeblich für eine 55 Cent Briefmarke ausreichen sollen. Der Entwurf dazu stammt dem Vernehmen nach von Kohls früherem Wahl-Kampfhelfer Coordt von Mannstein und wurde bislang als Geheimsache unter Verschluss gehalten, erst am 12. Oktober 2012 soll die Marke dem Publikum zugänglich gemacht werden (scheint ein mystisches Datum zu sein). Ein Geheimnis bleibt allerdings, ob der Altkanzler gedenkt bis zu diesem Zeitpunkt abzuleben, weil es in der Branche eher dem guten Ton entspricht derlei Ehrungen posthum vorzunehmen. Wir konnten allerdings in einer Nacht- und Nebelaktion einmal mehr Investigativjournalismus unter Beweis stellen und präsentieren bereits heute das an sich geheime Sammlerstück.<span id="more-3709"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Aufgrund des uns vorliegenden Entwurfes dieser Sondermarke (siehe Bildnis) sind wir heute schon in der Lage die Bedeutsamkeit dieser Ehrung vollumfänglich zu erfassen. Auf dem ersten Blick fällt auf, wenn man die Marke einmal auf den Kopf stellt, dann ist auch das Thema „Birne“ hinreichend berücksichtigt. Es fallen aber andere Details auf. Offensichtlich ist das Motiv zunächst eine Reminiszenz an das „geteilte Deutschland“, dessen Wiedervereinigung man ihm aus unerfindlichen Gründen zurechnet, obgleich Kenner wissen dass diese ursächlich aus der Ostzone geschultert wurden. Dort entschied man sich übrigens für die Banane und nicht für die Birne, das kam erst später bei der ersten gemeinsamen Bundestagswahl. Weiterhin ist unschwer zu erkennen, dass es sich bei dem Bild um eine Aufnahme Kohls aus jüngeren Tagen handelt, eine aktuelle Aufnahme hätte möglicherweise den Rahmen dieses lockeren Designs gesprengt und so kommen wir nach langer Zeit des frenetischen Zuwartens doch noch in den Genuss auch seine knackige Seite zu Gesicht zu bekommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiteres Indiz für korrekten Personenkult auf Briefmarken ist demnach die formschöne Ansicht der Kohl&#8217;schen Hinterseite, dadurch soll möglicherweise einer Entartung des Kults begegnet werden, denn der Altkanzler muss bei Gebrauch zwangsläufig von der richtigen Seite angeleckt werden, also einmal quer durchs Gesicht, welches dann logischerweise hier nicht abgebildet wird, weil sich auf der zutreffenden Seite doch nur der Kleister befindet. Insoweit muss das Bildnis auch den sprichwörtlichen Ansprüchen der „politischen Korrektheit“ genügen. Gleichwohl dürfte das Bildnis eine Hommage an Kohls größte Eigenschaft sein die ihn einst wirklich berühmt gemacht hat, das „<strong>Aussitzen</strong>“, undenkbar ohne die hier gezeigte Partie. Weniger gutgläubige Menschen könnten aber auch in Versuchung geraten andere Rückschlüsse aus dem Bild ziehen zu wollen, sozusagen als letztes Vermächtnis dessen was Kohl von den Deutschen hält.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie für Sondermarken üblich, zahlt man meist einen anderen Preis als den aufgedruckten Nominalwert. Für gewöhnlich ist der Zusatzbetrag mit einem „+“ auf der jeweiligen Briefmarke gekennzeichnet, der dann für wohltätige oder korrupte Zwecke eingesetzt werden kann. Die Tatsache, dass diese Kohl-Marke mit einem „<strong>-10</strong>“ ausgepreist ist, lässt auf die Sorge der Bundespost schließen, man könne auf dem abgebildeten Teil tatsächlich sitzen bleiben. Bei einem Nachlass von 10 Cent pro 55 Cent, also einem Effektivpreis von 45 Cent, sollte sich jeder kleine Raffzahn überwinden können auch diese Marke zum Gedenken an Kohl auf einen Brief zu kleben. Damit dürfte diese Briefmarke auch der einzige volkswirtschaftliche Nutzen des Altkanzlers sein den er der Nachwelt hinterlässt. Alle anderen von ihm zu vertretenden Aktionen haben bislang nur große Löcher in die Geldbeutel der Bürger gehauen.</p>
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		<title>CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne &#8211; Wahlbündnis 2013</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 12:20:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallas: Verdruss in der Politikerkaste sorgt für entschlossenes Handeln zum Wohle der Bürger und zum Schutz der Demokratie. Immer mehr erkennen unsere Politiker, dass die Bürger nicht mehr in der Lage sind die Wohltaten zu erkennen und zu schätzen, die ihnen seitens der Bundespolitik zugedacht  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Hallas:</strong> Verdruss in der Politikerkaste sorgt für entschlossenes Handeln zum Wohle der Bürger und zum Schutz der Demokratie. Immer mehr erkennen unsere Politiker, dass die Bürger nicht mehr in der Lage sind die Wohltaten zu erkennen und zu schätzen, die ihnen seitens der Bundespolitik zugedacht werden. Schon vor dem absehbaren Debakel der NRW-Landtagswahl haben sich die Spitzenpolitiker der Etablierten auf eine neue Gangart verständigt, allein um die Handlungsfähigkeit der Regierung auch in Zukunft gewährleisten zu können, die Demokratie zu stärken und einer „Griechifizierung“ Deutschlands vorzubeugen. Die ganze, bislang noch geheime Aktion steht unter dem Motto „Machterhalt“ und Läuterung der Bürge®, nachdem man feststellen musste, dass die Wahl eines neuen Volkes durch die Politiker im Moment noch nicht realisierbar ist.</p>
<h4>Die Optionen</h4>
<p style="text-align: justify;">Bereits der Altbundespräsident Roman Herzog war vorgeprescht und hatte statt der 5 Prozent, eine 10 Prozent Hürde bei Wahlen gefordert, <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/151989"><strong>wie hier bei Telepolis nachzulesen</strong></a>. Dies, so seine Einlassung, sollte die Handlungsfähigkeit der Regierung stärken und eine Zerfaserung der Parlamente verhindern. Insbesondere sollte dadurch die jeweilige Regierung eine breitere Rückendeckung durch die Bevölkerung erhalten. Ein erstes Rechenbeispiel ergab dann folgendes Bild: Angenommen 10 Parteien bewerben sich um die Sitze in den Parlamenten. Dann wäre es theoretisch möglich das 9 Parteien bei 9,9 Prozent dank der 10 Prozent Hürde herausfallen könnten und die Partei die 10,9 Prozent erringt könnte dann alleinig ohne Opposition ins Parlament einziehen. Dadurch sei dann eine handlungsfähige Regierung gewährleistet und sichergestellt, sodass die Regierungsarbeit von einer breiten Mehrheit der Bürger legitimiert sei. Hierbei rechnete sich selbst die FDP noch Chancen auf eine Alleinregentschaft aus. Aus bislang unerfindlichen Gründen konnte sich Roman Herzog hiermit noch nicht durchsetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Stattdessen forderten einige Abgeordnete die Anhebung dieser Hürde auf 50%, da diese Vorgehensweise ehrlicher wäre und dem Bürger klarmachen könnte, dass er sich zu den richtigen Parteien bekennen muss. Allerdings auch hier gab es einen Pferdefuß, denn nach ersten Berechnungen könnte das Parlament in einem solchen Fall gänzlich unbesetzt bleiben, was dann sogleich selbst die Hartgesottenen von CDU und SPD grob aufschrecken und auch diesen Reformvorschlag sofort versiegen ließ.</p>
<h4>Das Ergebnis</h4>
<p style="text-align: justify;">Das bislang im Geheimen erzielte Ergebnis ist offenbar in der letzten Vorbereitungsphase und nimmt sich dagegen recht simpel aus. Danach haben sich die „Demokratischen Parteien“ ganz offenkundig auf ein Wahlbündnis 2013 verständigt. Dies fiel nicht sonderlich schwer, hatte man ja bereits bei der Abstimmung zu den Rettungspaketen und dem ESM die Gemeinsamkeiten zum Wohle der Bürger entdeckt. Uns ging der erste Korrekturabzug des Wahlzettels 2013 aus der Bundesdruckerei über einen anonymen Kanal zu, den wir nachfolgend abbilden und der natürlich völlig selbstredend ist.<br />
<a href="http://qpress.de/wp-content/uploads/2012/05/Bundestagswahl-Wahlzettel-2013.png" rel="lightbox[3701]" title="Bundestagswahl Wahlzettel 2013"><img class="aligncenter size-full wp-image-3702" title="Bundestagswahl Wahlzettel 2013" src="http://qpress.de/wp-content/uploads/2012/05/Bundestagswahl-Wahlzettel-2013.png" alt="" width="100%" height="auto" /><span id="more-3701"></span></a><br />
Wie wir weiter aus einer nicht ganz dichten Quelle erfahren mussten, sollen parallel dazu alle Parteien, die nicht auf dem Boden des Euros stehen und anderes kapitalismusfeindliches Gedankengut im Parteiprogramm führen, zum Schutz der Wähler vor Extremismus noch bis 2013 verboten werden. Dies macht Sinn um auch weiterhin eine „gesunde Volksmeinung“ aufrecht erhalten zu können. Eine Gleichschaltung der Medien sei hier auch nicht mehr erforderlich, weil diese ohnehin nur nach den Erfordernissen des Geldes berichten würden.</p>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus war zu dem abgebildeten Wahlzettel noch im Gespräch eine Drittstimme einzuführen, dies als Surrogat für eine direkte Demokratie, wie diese bislang von den Piraten gefordert wurde. Demnach wäre dann die Liste um so wichtige und staatstragende Direktentscheidungen wie jene hier erweitert worden:</p>
<blockquote><p>O Straßenlaternen in Städten können auch braun gestrichen werden<br />
O Die Hundesteuer soll Bundessteuer werden<br />
O Gras soll auch für den heimischen Rasen legalisiert werden<br />
O Fußball-Bundesligaspiele sollen nur noch Montags zulässig sein<br />
O Eine Schwulenquote für den öffentlichen Dienst soll eingeführt werden<br />
O Ehe und/oder Lebensgemeinschaft soll auch ungleichartigen Tieren erlaubt sein</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Diese Lise ließe sich dann seitenweise für die direkte Demokratie bei Bundestagswahlen erweitern. Rechtlich komplexere Fragen wie beispielsweise die Zulässigkeit von Kriegseinsätzen der Bundeswehr außerhalb des NATO Territoriums oder nach der Beteiligung Deutschlands am ESM und bei der Bankenrettung müssten natürlich davon ausgenommen bleiben, weil dem Bürger hier die Kompetenz fehle. Letztlich habe man sich aber auch in diesem Punkt auf den gänzlichen Wegfall weiterer direkter Demokratie, also der Drittstimme verständigt, weil sich das Thema mit dem Verbot der Piraten ohnehin erledigt, sprich der Bedarf nicht mehr gegeben sei. Andere extremistische Organisationen die so etwas fordern würden, sollten zum Schutz der Demokratie zeitnah verboten werden.</p>
<p style="text-align: justify;">In Toto sehen sich damit die auf dem Wahlzettel genannten demokratischen Kräfte auf der absoluten Siegerstraße und eine handlungsfähige Regierung, ohne „Griechifizierung“ Deutschlands, kann zum Wohle der Bürger alle Maßnahmen relativ unproblematisch in die Wege leiten, die zum Überleben der der „Konsum- und Produktionszone Deutschland“ innerhalb Europas notwendig erscheinen. Darüber hinaus wurde die Klarheit des Wahlzettels gelobt, denn so wie es draufsteht sollte es eigentlich schon immer sein: „Sie haben zwei Stimmen“ und die könnten so möglichst effizient genutzt werden. Insbesondere die Grünen lobten die Kürze des Wahlzettels, dies sei mustergültiger Umweltschutz durch Ressourcenschonung. Wer beim Wahlzettel genau hinsieht, der erkennt auch schon den europäischen Grundgedanken, da ist Deutschland dann ein Wahlreis, insgesamt wird es hernach 27 geben, aber auch in den anderen Regionen soll es nicht mehr als zwei Stimmen geben. Für den künftigen EU-normierten Bürger wird es also ein klares und sauberes Europa geben mit Volksvertretern der „Ersten Wahl“ und übersichtlichen Wahlzetteln zur Stärkung seiner Rechte und des geballten Volkswillens innerhalb Europas.</p>
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		<title>Norbert Röttgen: Amtsenthebung, Parteiausschluss, Fall für den Verfassungsschutz</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 18:40:55 +0000</pubDate>
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+++EIMELDUNG+++ BRDigung / NRW: Da hat sich der Norbert Röttgen vor laufender Kamera zu den tatsächlichen Bestrebungen der Regierung bekannt, dafür droht ihm jetzt die Amtsenthebung bzw. Entlassung, der Ausschluss aus der Partei und die Übernahme des Falles durch den Verfassungsschutz. Grund für  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://qpress.de/wp-content/uploads/2012/05/2011-Norbert-Röttgen-rottet-mit-G-Punkt.jpeg" rel="lightbox[3679]" title="2011 Norbert Röttgen rottet mit G Punkt • Bildnachweis: &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/File:2011_Norbert_R%C3%B6ttgen3.JPG&quot;&gt;Wikimedia • Autor: J. Patrick Fischer • CC-BY 3.0 Unported • Bearbeitung: qpress&lt;/a&gt;"><img class="alignright  wp-image-3681" title="2011 Norbert Röttgen rottet mit G Punkt • Bildnachweis: &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/File:2011_Norbert_R%C3%B6ttgen3.JPG&quot;&gt;Wikimedia • Autor: J. Patrick Fischer • CC-BY 3.0 Unported • Bearbeitung: qpress&lt;/a&gt;" src="http://qpress.de/wp-content/uploads/2012/05/2011-Norbert-Röttgen-rottet-mit-G-Punkt.jpeg" alt="" width="20%" height="auto" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>+++EIMELDUNG+++ BRDigung / NRW:</strong> Da hat sich der Norbert Röttgen vor laufender Kamera zu den tatsächlichen Bestrebungen der Regierung bekannt, dafür droht ihm jetzt die Amtsenthebung bzw. Entlassung, der Ausschluss aus der Partei und die Übernahme des Falles durch den Verfassungsschutz. Grund für dieses harte Vorgehen: In der ZDFinfo-Sendung „log in“ stellte er klar, „<strong>bedauerlicherweise entscheiden die Wähler</strong>“, dies mit Blick auf die Landtagswahlen in NRW. Damit hat er faktisch etwas zum Ausdruck gebracht, was an sich der Schweigepflicht unterliegt. Dies ist zwar grundsätzlich eine von der Regierung gebilligte Überzeugung, sie darf aber nicht offen kommuniziert werden, weil sie mit dem Grundgesetz kollidiert. Auch die Relativierung dieser staatsgefährdenden Äußerung mit der späteren Herabwürdigung der eigenen Äußerung auf die Stufe einer ironischen Bemerkung mag hier nicht mehr verfangen. Gottlob ging es ja jetzt nur um NRW, aber in seiner derzeitigen Funkion als Bundesminister, der Junge mit dem „Grünen Punkt“ am Revers, muss man davon ausgehen, dass sich seine staatsgefährdende Überzeugung auch auf den Bund übertragen könnte, sofern sie dort nicht schon längst grassiert. Von letzterem sollte man ausgehen, da sich ja Regierung und Opposition heute nicht mehr zu schade sind ganz offen gegen das Volk zu regieren.<span id="more-3679"></span></p>
<div style="float: left; padding: 6px; text-align: justify;"><object style="height: 260px; width: 420px;" width="420" height="260" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/KHjraVrTmro?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed style="height: 260px; width: 420px;" width="420" height="260" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/KHjraVrTmro?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></div>
<p style="text-align: justify;">Sofern sie in der beigefügten Beweisaufnahme zwischendurch einen Applaus vernehmen, so ist anzumerken, dass dieser nicht dem Norbert Röttgen, sondern dem Moderator Wolf-Christian Ulrich gilt, der mit beherzter Nachfrage versuchte die Demokratie noch irgendwie über die Runden zu retten, möglicherweise ist seine Intervention aber vergebens. Nun gut, nach allen bisherigen Prognosen zur NRW Wahl wird Röttgen auch dort keine Diktatur errichten können, weil ihm dafür scheinbar keine Mehrheit zuwächst, oder er macht es mit Kraft. Aufgrund solcher Äußerungen ist aber diesem Mann nicht mehr über den Weg zu trauen und eine mögliche und noch nicht gänzlich auszuschließende „Machtergreifung“ in NRW durch Röttgen könnte unabsehbare Folgen haben, deshalb müssen die besagten Maßnahmen noch vor der Wahl ergriffen werden, um den Fortbestand der Schein-Demokratie sicherzustellen. Sicher ist uns allen bewusst, dass die Wähler ohnehin keine Wahl haben, außer vielleicht zwischen dem Teufel und dem Beelzebub, aber wenigstens der Anschein der Demokratie muss gewahrt werden und hier hat sich Röttgen eindeutig zu weit vorgewagt und einen unverzeihlichen Tabubruch begangen. Hat die Volksverdummung bis hierher gehalten, könnte seine Aussage einen Dammbruch auslösen und die Schlafschafe aufschrecken. Mit etwas Glück könnte auch das Beweismaterial noch bis zum Wochenende beseitigt sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Anschläge auf die Demokratie durch Röttgen natürlich noch nicht genug und das alles in 44 Sekunden. Die nächste staatsfeindliche Fehlleistung: „<strong>Ich kämpfe dafür das sie so entscheiden wie unsere Überzeugungen sind</strong>“ … wie bitte? In einer Scheindemokratie gilt doch immer noch, dass die Politiker nach den Überzeugungen der Wähler entscheiden und handeln sollen, also gleich der nächste Hinweis auf die planmäßige Abschaffung der Demokratie? Jetzt kommt es richtig raus, der böse Bürger, wenn der sich nicht zu den abstrusen Überzeugungen einer Partei bekennt, soll der dann bleiben wo der Pfeffer wächst oder gar ausgebürgert werden? Die SPD hat ja auch keine besseren Überzeugungen. Letztlich gibt Röttgen ein klares Signal, wer nicht der Meinung der Partei ist, den kann auch die Partei nicht mehr vertreten. Was war eigentlich mit dem Grundgesetz und den Amtseiden, die davon ausgehen, dass eine gewählte Regierung jedermann zu vertreten hat, sprich alle Bürger? Ist dies ein verkappter Hinweis auf FDP-Klientelwirtschaft? Offenbar ist Röttgen der beste Beweis dafür, dass sich in der politischen Kaste ein Eigenleben entwickelt hat, so eine Art Parallelwelt, die mit den Bürgern und Wählern rein gar nichts mehr am Hut hat. Und schon sind sind wir wieder, „<strong>bedauerlicherweise</strong>“ am Ausgangspunkt der Geschichte, bei den vom Bürger nutzlos zu malenden Kreuzchen bei einer Wahl, jene kleinen Ornamente die weder die eine noch die andere Partei wirklich interessieren, außer um an die Macht zu kommen.</p>
<p><em>Bildnachweis: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:2011_Norbert_R%C3%B6ttgen3.JPG">Wikimedia • Autor: J. Patrick Fischer • CC-BY 3.0 Unported • Bearbeitung: qpress</a></p>
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		<title>Boulevard Bettgeflüster, große Kopulation 2013 voraus</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 20:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WiKa</dc:creator>
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Sodom und Gomorrha: Schon recht gelesen, denn es ist ein unschickliches und unheilvolles Durcheinander im deutschen Polit-Sumpf. Moral und Aufrichtigkeit ist nur noch für den Bürger bindend, die einzigen Werte die ihm bleiben, nicht jedoch innerhalb der politischen Kaste. Wir haben die Schlagzeile  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://qpress.de/wp-content/uploads/2012/05/Blöd-am-Sonntag-Merkel-rot-Gabriel-schwarz.png" rel="lightbox[3661]" title="Blöd am Sonntag Merkel rot Gabriel schwarz"><img class="alignright size-full wp-image-3662" title="Blöd am Sonntag Merkel rot Gabriel schwarz" src="http://qpress.de/wp-content/uploads/2012/05/Blöd-am-Sonntag-Merkel-rot-Gabriel-schwarz.png" alt="" width="60%" height="auto" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sodom und Gomorrha:</strong> Schon recht gelesen, denn es ist ein unschickliches und unheilvolles Durcheinander im deutschen Polit-Sumpf. Moral und Aufrichtigkeit ist nur noch für den Bürger bindend, die einzigen Werte die ihm bleiben, nicht jedoch innerhalb der politischen Kaste. Wir haben die Schlagzeile vom kommenden NRW-Wahlsonntag bereits heute (8. Mai) am Tag der (Re)Kapitulation im Kasten und damit auch den großen Ausblick für das kommende Bundestagswahljahr 2013. Man muss ja nicht einmal ein guter Wetterfrosch sein um die logischen Abfolgen des aktuellen Polit-Donnerwetters korrekt ausdeuten zu können. Üblicherweise hat in diesen Belangen ein großes deutsches rot-weißes Schmierblatt die vulgäre Deutungshoheit, jetzt sind wir einfach mal etwas schneller und haben sie denen vorab geklaut, auch auf die Gefahr hin dabei einige Bachstuben verbuchselt zu haben, aber so etwas ist für derlei Reißerei kaum von Belang, denn das Ergebnis bleibt dennoch wie getitelt. Warum kann so etwas passieren und was hat es mit den Menschen in Deutschland zu tun?<span id="more-3661"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Sache ist relativ schnell beantwortet. Das Schlagwort heißt dabei Machterhalt und der Bürger ist dazu gar nicht vonnöten. Solange die träge Gewohnheit der Schlafschafwähler der CDU und der SPD genügend Stimmen ins Haus spült, führen uns diese stets ein exzentrisches Theater im Wechsel auf. Die Partei die jeweils an der Regierung ist keilt sich ein wenig mit der anderen und versucht so den Wählern echte Demokratie zu verkaufen. Letzteres ist an sich schon ein Betrug, weil die Wahl der jeweiligen Parteien, außer mit leeren Versprechungen mit keinerlei verbindlichen Inhalten verbunden sind. Insoweit eine kinderleichte Aufgabe. Wenn gerade mal wieder die Rollen zwischen Opposition und Regierung getauscht werden, dann ändert sich ja in der Regel nicht die Politik, sondern nur die Rollen, in der steten Gewissheit die Bürger maximal zu regieren und einigen wenigen aus der Lobby satte Vorteile zu verschaffen. Dies hat über die letzten Jahrzehnte immer gut funktioniert, jetzt aber könnte Deutschland „griechifiziert“ werden, ein Albtraum der beiden großen Parteien, aber verdient hätten sie eine derartige Situation schon.</p>
<p style="text-align: justify;">Und genau deshalb ist heute schon abzusehen, damit sie eben der Macht nicht verlustig gehen (sehr lustig nicht wahr), dass sie sich im kommenden Jahr endgültig in ein Bett legen werden, natürlich alles nur zum Wohle der Bürger / des Volkes und der bereits weit fortgeschrittenen Ausplünderung selbiger. Und wenn dann Elefantenhochzeit war, dann nennt man eine solche Regierung gegen das Volk genauso wie im Titel beschrieben. Hernach wird meist alles niedergekuschelt was da noch irgendwo blühte, nur um die anderen Parteien nicht ins Regierungsbett lassen zu müssen oder weil man mit einigen der anderen Parteien gar nicht kuscheln mag, vielleicht sind sie für eine handfeste Orgie auch einfach nur zu klein. Schleswig-Holstein hat bereits gezeigt dass jetzt auch andere Akteure einen Bettplatz zum Kuscheln beanspruchen. Grüne und FDP sind in der Regel (auch außerhalb der Regel) immer recht kopulationswillig, fast schon heiß darauf. Die wissen bereits wie toll es im steuerfinanzierten und vorgewärmten Regierungsbett ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur die Piraten, die wollen gar nicht kopulieren, die sind viel sach- und themenorientierter und die möchten noch was für die Menschen und nicht für die Seilschaften bewegen. Man könnte auch sagen, die sind zurecht kopulationsunwillig. So und jetzt wissen wir auch was 2013 passiert. Keine Änderungen, keine neuen Ideen von den Großen, nicht mehr Demokratie, sondern nur Lack / Leder und doppelte Peitsche, damit der Michel noch fleißiger wird und für noch weniger arbeitet. Damit kann er auf Geheiß der Regierung seine unbeschränkte Solidarität mit den PIIGS und den zu rettenden Banken unter Beweis stellen. Dazu darf er auch noch im internationalen Vergleich selbst die chinesischen, indischen und afrikanischen Workohilcs niederarbeiten und diesen zeigen dass er noch billiger kann, dafür steht diese weitsichtige und absehbare CDU/SPD Bettarie in 2013, damit <strong><a href="http://qpress.de/2010/11/02/optimierung-der-volksausbeute/">die gesunde Volksausbeute keinen Schaden leidet</a></strong>. Mit Blick auf Merkel und Gabriel wissen wir schon jetzt, für diese irre Anstrengung wird man sich natürlich auch die Diäten noch erhöhen müssen, denn Elefanten brauchen erheblich mehr als Hungerleider auf der Straße. Das Jahr 2013 wird für die Menschen weniger amüsant werden als dieser Schmäh hier, oder man vertreibt die Elefanten ganz aus dem Porzellanladen, wie aktuell noch in Griechenland. Vermutlich wird dort aber solange gewählt, bis wieder eine EU-konforme Regierung steht.</p>
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		<title>FDP Dschungel-Dreh-Buch: Mogli, Bambi und Balu</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 14:43:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WiKa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Potzblitz: FDP-Märchen werden wahr. Die Dschungelbuch-Strategie der FDP scheint nach neuerlichen Erkenntnissen zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein voll aufzugehen. Man begeistert die Kids und natürlich auch die alten Hasen mit angestaubten aber herzhaft aufgefrischten Märchen aus dem vergangenen  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Potzblitz:</strong> FDP-Märchen werden wahr. Die Dschungelbuch-Strategie der FDP scheint nach neuerlichen Erkenntnissen zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein voll aufzugehen. Man begeistert die Kids und natürlich auch die alten Hasen mit angestaubten aber herzhaft aufgefrischten Märchen aus dem vergangenen Jahrtausend. Angereichert mit heftiger Propaganda und reichlich Steuermitteln an Bord, gelang der mediale Budenzauber zur Verbreitung ihrer märchenhaften Wundertäterschaft. Hier kommt der Partei zugute, dass sie die Darstellercharaktere für diesen legendären „Dreh“ auch real liefern kann. Siehe hierzu die wunderbare Bebilderung. Mogli, Bambi und natürlich Balu, verzaubern die Herzen der Wählerschar. Die erste Testfahrt an der „Waterkant“ ließ die Totgesagten über den als unüberwindlich geltenden Fünf-Prozent Deich schwappen, ein mittleres Wunder, wie im Märchenfilm. Aber natürlich stehen auch Piratengeschichten noch hoch im Kurs, hier ist man sich noch nicht ganz darüber einig wie bedrohlich die werden können und ob nicht möglicherweise die Zensur oder der Staatsschutz selbige irgendwann wird versenken müssen. Wir erinnern uns, Gewalt ist stets ein heikles Thema ist und Piraten stehen nunmal nicht für einen harmlosen Streichelzoo nach dem Vorbild der Disney-FDP.</p>
<p><a href="http://qpress.de/wp-content/uploads/2011/08/FDP-Roesler-klein-Phippchen.jpg" rel="lightbox[3628]" title="FDP-Roesler-klein-Phippchen • &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Roesler-klein.jpg&quot;&gt;Quelle: Wikimedia • Autor: FDP NDS • CC 3.0 unportet&lt;/a&gt;"><img title="FDP-Roesler-klein-Phippchen • &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Roesler-klein.jpg&quot;&gt;Quelle: Wikimedia • Autor: FDP NDS • CC 3.0 unportet&lt;/a&gt;" src="http://qpress.de/wp-content/uploads/2011/08/FDP-Roesler-klein-Phippchen.jpg" alt="" width="32%" height="auto" /></a><a href="http://qpress.de/wp-content/uploads/2012/05/Christian_Lindner-FDP-Bambi.jpg" rel="lightbox[3628]" title="Christian_Lindner FDP Bambi • &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Christian_Lindner_Portrait.jpg&quot;&gt;Quelle: Wikimedia • Autor: Tulipana • Public Domain&lt;/a&gt;"><img title="Christian_Lindner FDP Bambi • &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Christian_Lindner_Portrait.jpg&quot;&gt;Quelle: Wikimedia • Autor: Tulipana • Public Domain&lt;/a&gt;" src="http://qpress.de/wp-content/uploads/2012/05/Christian_Lindner-FDP-Bambi.jpg" alt="" width="32%" height="auto" /></a><a href="http://qpress.de/wp-content/uploads/2012/05/Rainer_Brüderle_FDP-Balu.jpg" rel="lightbox[3628]" title="Rainer_Brüderle_FDP Balu • &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rainer_Br%C3%BCderle_retouched.jpg&quot;&gt;Quelle: Wikimedia • Autor: Mathias Schindler • Public Domain&lt;/a&gt;"><img title="Rainer_Brüderle_FDP Balu • &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rainer_Br%C3%BCderle_retouched.jpg&quot;&gt;Quelle: Wikimedia • Autor: Mathias Schindler • Public Domain&lt;/a&gt;" src="http://qpress.de/wp-content/uploads/2012/05/Rainer_Brüderle_FDP-Balu.jpg" alt="" width="32%" height="auto" /></a><span id="more-3628"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Und sicher doch, wer will schon das reale Dschungelbuch abschaffen, sind wir doch heilfroh so lebendige Märchen serviert zu bekommen. Natürlich darf es auch nicht an der Dramatik fehlen, so war gerade noch in den letzten Tagen zu vernehmen, dass Mogli möglicherweise von seiner Hauptrolle entbunden werden könnte oder gar gemeuchelt werden sollte, kann man hier <strong><a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-05/roesler-putsch-spekulation">bei der ZEIT nachlesen</a></strong>. Aber wie in jedem moralisch sauberen Streifen kam sogleich der Balu daher und erklärbärte, dass er kein Königsmörder sei und auch gar nicht die Hauptrolle in dem Streifen anstrebe. Bei Bambi, dem geschassten Generalsekretär, der nun sein Comeback im Ruhrpott-Dschungel inszeniert, ist dies nicht ganz so klar. Aus Sicht des Mogli hat sich Bambi sowieso verlaufen und gehört gar nicht in diesen Dschungel-Streifen, egal, er hat aber gierige Augen und das macht ihn verdächtig. Da aber die gellenden Rufe nach Meuchelung des Mogli aus dem südlichen Urwald gekommen sein sollen, muss man diesbezüglich nochmals die Trampelpfade und die sich darauf befindlichen Leichen etwas genauer untersuchen. Eine Sicherheitsgarantie für den gefährdeten Mogli mochte aber dennoch niemand von ganzem Herzen abgeben. Stattdessen hat man eiligst, für den Fall der bösen Fälle, eine 5%-ige Risiko-Überlebensversicherung für ein „mogliches“ Ablebens bei einer Versicherung gezeichnet, die hier logischerweise nicht erwähnt werden möchte.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach allen bis jetzt vorliegenden Erkenntnissen müssen wir uns weiterhin an dieser allseits beliebten Fortsetzungsgeschichte erfreuen. Die Nachdenkseiten haben es auch etwas genauer untersucht, wie diese ewige Wiederholung des vergilbten Sumpfes hat organisiert werden können, <strong><a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=13127">hier geht es zu der kleinen Studie</a></strong>, die oben bereits ansatzweise von der Methodik erwähnt wurde, viel Propaganda und Steuermittel. Bedauerlicherweise noch nicht lüften konnten wir die Geheimnisse um den gefräßigen Shir Kahn und die hinterlistige Kaa und deren wahre Identitäten. Von ihnen weiß man, dass diese ein Mogli-Häppchen durchaus im Visier hatten, wäre da nicht immer der tapsige Balu im Wege. Die Strategie der Partei ist dennoch klar, anders als die Piraten setzen sie nicht auf „ändern“ sondern auf gekonnte Unterhaltungsmärchen und das Dschungelbuch als ewiger Herzzerfetzer sollte auch die letzten „Wähler-Birnen“ noch weichkochen können. Mit dieser gekonnten Inszenierung soll das Image der „Radikalkapitalistische Minderheitensekte“ überwunden werden und zum ersehnten Endsiech führen. <em>Bildnachweise-Lizenzen, bitte auf die Bilder klicken.</em></p>
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		<title>Sarkozy auf der Flucht &#8211; Asyl bei Merkel</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 15:14:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WiKa</dc:creator>
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Geplatzter Pariser: Jean d&#8217;Arc ist ihm auf den Fersen, die Guillotine vor der Bastille ist bereits entrostet und gut geölt, da war nichts mehr zu manipulieren, jetzt jagt ihn sein Volk von Dannen. Das rechte Foto zeigt ihn bei seiner letzten Tortour, seiner Kapitulation, „Adieu France 2012“, jetzt  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://qpress.de/wp-content/uploads/2012/05/Sarkozyaf-der-Flucht-Verbannung-Exil.jpg" rel="lightbox[3619]" title="Sarkozyaf der Flucht Verbannung Exil • Foto: &lt;a href=&quot;http://www.gpaumier.org/&quot;&gt;Guillaume Paumier&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nicolas_Sarkozy_at_the_37th_G8_Summit_in_Deauville_Cropped.jpg&quot;&gt;Wikimedia Commons, CC-by-3.0&lt;/a&gt;"><img class="alignright  wp-image-3620" title="Sarkozyaf der Flucht Verbannung Exil • Foto: &lt;a href=&quot;http://www.gpaumier.org/&quot;&gt;Guillaume Paumier&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nicolas_Sarkozy_at_the_37th_G8_Summit_in_Deauville_Cropped.jpg&quot;&gt;Wikimedia Commons, CC-by-3.0&lt;/a&gt;" src="http://qpress.de/wp-content/uploads/2012/05/Sarkozyaf-der-Flucht-Verbannung-Exil.jpg" alt="" width="40%" height="auto" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Geplatzter Pariser:</strong> Jean d&#8217;Arc ist ihm auf den Fersen, die Guillotine vor der Bastille ist bereits entrostet und gut geölt, da war nichts mehr zu manipulieren, jetzt jagt ihn sein Volk von Dannen. Das rechte Foto zeigt ihn bei seiner letzten Tortour, seiner Kapitulation, „Adieu France 2012“, jetzt brennt es, er muss dringend das Weite suchen. Über Hollande stolpert er etwas tölpelhaft und eiligst ins Deutsche Reich, um bei der Königin Merkel politisches Asyl zu erbetteln, womöglich an der Hamburger Elba in der Verbannung verschwinden zu können. Hat er ihr doch so lange treu und brav die Stange gehalten, beim Kaputtsparen ganzer Nationen und auch in anderen wichtigen Dingen der Wohlfahrt des Geldadels. Da ist ihm Merkel noch etwas schuldig und solange sie selbst noch in Amt und Würden ist, bevor auch sie 2013 vertrieben wird, kann er sich hier nochmals verschnaufen, bis er dann gemeinsam mit Merkel in noch weitere Fernen verschwinden muss. Bereits seit Jahren soll es eine größere Exil-Wellness-Landschaft auf Neu-Guidonea geben, soweit wir dies aus den Fluchtvorbereitungen der FDP wissen.</p>
<p style="text-align: justify;">Unklar ist zur Stunde ob auch Carla nebst Nachwuchs mit auf der Flucht ist, oder ob sie sich nach dem Zusammenschrumpfen ihres Götter-Gatten auf althergebrachtes Zwergenmaß um einen größeren Beschützer bemühen wird. Hier dürfen wir in den kommenden Monaten reichlich Aufklärung durch die Boulevard-Blättchen erwarten.<span id="more-3619"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Erwachen der ersten Wähler aus diesem Albtraum zerplatzt sogleich ein großer Wunschtraum dieser Clique die Menschen weiterhin unter ihrer Knute halten zu können. Merkel bastelt schon am nächsten Kurswechsel, um möglicherweise den Piraten das Ruder nochmals entreißen zu können. Statt Kaputtsparen soll es jetzt noch heftigere Gelddruckerei geben, alles unter dem Titel Wachstumspakt. Das Ergebnis wird noch verheerender sein, nur eines ist gewiss, Geldmengen und Umverteilung von unten nach oben werden abermals dramatisch zunehmen. Die Banken frohlocken bereits über die Steigerungen ihrer leistungslosen Grundeinkommen und applaudieren auch brav zu dieser Idee, hätte diese doch von ihnen selbst stammen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Abgang von Sarkozy ist der Auftakt für den Verfall der Konservativen in Europa. Die sonntägliche Lasche für die Kanzlerin wird noch um die Landtagswahlergebnisse in Schleswig-Holstein und die Wahlen in Griechenland angereichert. Selbstverständlich wird sie auch diese Dinge wie gehabt aussitzen und weiter beharrlich an der Demontage des Landes arbeiten. Nach ihrer Meinung gibt es dabei noch viel zu tun, denn den Deutschen geht es noch immer viel zu gut. Erst wenn wir mit Griechen, Iren, Portugiesen und Indern gleichauf sind, ist ihre christliche Mission von der Gleichheit der Menschen erfüllt und der deutsche Egoismus beseitigt. Aus zuverlässiger Quelle wissen wir, dass Regierung und Opposition sich darin einig sind, dass eine Gleichheit der Menschen in Armut leichter zu realisieren ist als eine Gleichheit im Wohlstand. Deshalb ist damit zu rechnen, dass Merkel auch weiterhin den Weg des geringsten Widerstands gehen wird. Inwieweit sie sich jetzt noch des Zwerges Sarkozy dabei bedienen kann ist höchst ungewiss, aber für bestimmte unterflorige Erdarbeiten sollte er dennoch gut genug sein. (<em>Foto: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nicolas_Sarkozy_at_the_37th_G8_Summit_in_Deauville_Cropped.jpg">Guillaume Paumier / Wikimedia Commons, CC-by-3.0 / Nachbearbeitung qpress</a>)</em></p>
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		<title>Merkels aufrechter Dank an die Bürger</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 15:49:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WiKa</dc:creator>
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Muppet-Show zu Berlin: Endlich mal ein Wort des Dankes. Seit nunmehr drei Jahren erleiden die Deutschen die Merkel-Junta, haben bislang doch nur Prügel von dieser bezogen und den Gürtel enger geschnallt bekommen. Die Vorzüge sind unübersehbar, die Anzahl der verfetteten Menschen nimmt stetig ab  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://qpress.de/wp-content/uploads/2012/05/Dank-der-Regierung-an-die-Bürger.png" rel="lightbox[3609]" title="Dank der Regierung an die Bürger"><img class="alignright size-full wp-image-3612" title="Dank der Regierung an die Bürger" src="http://qpress.de/wp-content/uploads/2012/05/Dank-der-Regierung-an-die-Bürger.png" alt="" width="50%" height="auto" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Muppet-Show zu Berlin:</strong> Endlich mal ein Wort des Dankes. Seit nunmehr drei Jahren erleiden die Deutschen die Merkel-Junta, haben bislang doch nur Prügel von dieser bezogen und den Gürtel enger geschnallt bekommen. Die Vorzüge sind unübersehbar, die Anzahl der verfetteten Menschen nimmt stetig ab (außer im Bundestag, wegen der Diäten), Dauerstress und Geldnot machen halt schlank, sind der Gesundheit sehr zuträglich, vitalisieren die Masse in der Not und die Hungerhaken bekommen wieder die Überhand. Passend dazu äußert sich die Regierung jetzt erstmals positiv bezüglich der breiten Zustimmung die ihre Politik bei den Bürgern erfährt. Zwar liegen der Regierung keinerlei Reaktionen der Betroffenen und der bereits an der Not Verstorbenen vor, dennoch wertet man die Mithilfe der Opposition bei der Regierung in Sachen Euro und ESM als breite Zustimmung des Volkes, denn gemeinsam repräsentiert man ja schließlich als CxU, xPD und Grünen-Clan im Bundestag mehr als 90% der Menschen in Deutschland. Einzig die bösen Linken spucken der Regierung immer wieder in die Suppe, die Truppe die die Notwendigkeit der Finanzindustrie zu unser aller Wohl in der jetzigen Form bestreitet, aber auf die kommt es ja auch nicht an. Und die Piraten haben auf Bundesebene noch nichts zu melden.<span id="more-3609"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Und genau zur Bekämpfung und zur Abwehr der aufstrebenden Piraten, die das Staatsschiff zu entern drohen, ist jetzt dieser Dank an die Menschen im Lande überfällig. Das FDP Brüderle schickte ungebeten Fraktionspost in alle Haushalte und muss sich dafür kritisieren lassen. Da ist Mutti viel schlauer. Sie hat ihr Propagandaministerium den rechts beigefügten „Dank-Flyer“ ausarbeiten lassen, der jetzt noch rechtzeitig vor den Landtagswahlen in NRW und SH den Piraten das Ruder aus der Hand schlagen soll. Die Rechnung ist so logisch wie einfach. Wenn man das Völkchen nochmals mit so billigen Methoden bauchpinselt und um den Finger wickeln kann, könnte es sich veranlasst sehen der Bundesmutti nebst ihrer CxU Familie abermals die Ehre per Stimmzettel zu erweisen. Immerhin ist dieser letzte Versuch an der Macht zu bleiben um einiges kostengünstiger, als wenn sich die Bundesregierung hernach ein neues Volk wählen müsste, dies nur weil das aktuelle Volk möglicherweise total abgewirtschaftet ist und daher zu versagen droht. Dabei hätte eine neues und unverbrauchtes Volk doch auch viele Vorteile für eine Regierung, ginge es doch genauso unbedarft an die Sache heran wie das bisherige und könnte noch über diverse Legislaturen verladen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wir gehen davon aus, dass sich die Leserschaft davon entzückt zeigt und reichlich an der notwendigen Verbreitung eines solchen Seelenbalsams beteiligt. Jeder anständige und vorbildlich gehirngewaschene Bürger muss das Einsehen haben, dass die aktuelle Politik der Regierung „goldrichtig“ ist und der Maximierung unseres Wohlstands dient. Dies ist statistisch auch nachgewiesen, denn nie gab es mehr Vermögen in Deutschland als heute. Die Deutschen sind reich wie nie und zum Schutz dieser Werte werden sie in den Händen einiger weniger gehortet, dann ist die Gefahr nicht so groß dass sie irgendwie abhandenkommen. Mutti ist natürlich inzwischen ebenso multimedial und statt diese Plakate teuer und aufwändig an Litfasssäulen zu verkleben, geht so etwas bei Facebook heute viel schneller. <a href="http://www.facebook.com/photo.php?fbid=393035647383528&amp;set=a.353505028003257.81071.334283036592123&amp;type=3&amp;theater">Hier kann sich <strong>jeder Facebook-User diesen persönlichen Dank (Share)</strong> für seine Pinnwand abholen</a>. Also dann: freuen wir uns doch einfach darüber, dass sich die Regierung endlich mal beim Bürge® bedankt für seine mörderische Geduld mit dieser Regierung.</p>
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		<title>Regierung plant Spendenaufruf für Banken</title>
		<link>http://qpress.de/2012/05/02/regierung-plant-spendenaufruf-fur-banken/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 18:59:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WiKa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
EUR-Opa / BRDigung: Der deutsche Sozialstaat ist in höchster Gefahr, deshalb erwägt die Bundesregierung einen direkten und offiziellen Spendenaufruf zugunsten der in Deutschland ansässigen Banken. Zwar sei man dem Steuerzahler schon jetzt unendlich dankbar für seine bisherige selbstlose Hilfe bei  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://qpress.de/wp-content/uploads/2012/05/Klingelbeutel-Spenden-für-den-Mammon.jpg" rel="lightbox[3602]" title="Klingelbeutel Spenden für den Mammon • &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/File:DomMuseum-02-1h.jpg&quot;&gt;Quelle, Autor: Jürgen Howaldt, Lizenz&lt;/a&gt;"><img class="alignright  wp-image-3603" title="Klingelbeutel Spenden für den Mammon • &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/File:DomMuseum-02-1h.jpg&quot;&gt;Quelle, Autor: Jürgen Howaldt, Lizenz&lt;/a&gt;" src="http://qpress.de/wp-content/uploads/2012/05/Klingelbeutel-Spenden-für-den-Mammon.jpg" alt="" width="40%" height="auto" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>EUR-Opa / BRDigung:</strong> Der deutsche Sozialstaat ist in höchster Gefahr, deshalb erwägt die Bundesregierung einen direkten und offiziellen Spendenaufruf zugunsten der in Deutschland ansässigen Banken. Zwar sei man dem Steuerzahler schon jetzt unendlich dankbar für seine bisherige selbstlose Hilfe bei der Bankenrettung, aber so wie die Sachlage derzeit einzuschätzen ist, dürfte dies beileibe nicht ausreichen. Die Not ist groß und das Elend im Finanzwesen noch lange nicht überwunden. Die bereits stark angeschwollene Geldmenge schreit erbarmungslos nach weiteren Erträgen, damit die Finanzindustrie eben nicht zugrunde geht. Anders als die Menschen im Lande haben die Banken nicht die Fähigkeit den Gürtel enger zu schnallen. Allein von Luft und Liebe kann nur der Mensch leben, die Banken brauchten Bares. Das normale Bankgeschäft birgt einfach zu viele Risiken, sodass die Boni und Managergehälter möglicherweise nicht mehr gezahlt werden können. Nunmehr ist die absolute Solidarität aller Bürge® gefordert damit der Sozialstaat kein jähes Ende nimmt. Es ist schon ein riesiger Fortschritt gewesen das leistungslose Grundeinkommen für die Banken einzuführen, aber jetzt muss dies auch für adäquate und systematisch bedingte Steigerungen gelten.<span id="more-3602"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Noch ist dieser Appell nicht beschlossene Sache, aber dem Vernehmen nach sind sich alle Parteien im Bundestag, mit Ausnahme der Linken, diesbezüglich einig. Im Gegenzug sollen die Banken schon zugesagt haben bei der Parteienfinanzierung wieder wohlwollend auszuhelfen. Der moderne und leistungsorientierte Sozialstaat in einem gesunden Kapitalismus zeichnet sich dadurch aus dass er keine Bank durchs Rost fallen lässt, auch wenn dafür die ein oder andere Gesellschaftsschicht geopfert werden muss. Ein gesunder Kapitalismus kann nur existieren wenn sich alle Bürger restlos verpflichten diesen auch leben zu wollen und so muss in einer freiheitlichen Grundordnung auf die Einsicht der Menschen gebaut werden. Insbesondere geht es um die vertiefte Erkenntnis dass die Finanzinstitute die Bewahrer all unserer (Grund)Werte sind. Selbstverständlich sind wir damit deutlich im Glaubensbereich und deshalb sollten sie sich auch nicht wundern wenn ihnen beim nächsten Besuch in den geheiligten Hallen des Mammon der dortige Direktor mit dem Klingelbeutel entgegentritt. Das im Bild gezeigte Stück ist zwar ein historisches Modell, aber die Symbolik ist immer dieselbe, auch wenn sie heute ihre Kollekte per Unterschrift oder PIN ablassen können.</p>
<h4>Wachstumspakt statt Spenden</h4>
<p style="text-align: justify;">Kurzzeitig war noch im Gespräch mehr Geld in die Wirtschaft zu pumpen, weil man feststellt dass diese enorm unter Geldmangel leidet. Der Gedanke wurde schnell verworfen, nachdem die Banken protestierten, weil der Umweg des Geldes über die Wirtschaft die Banken zu arg benachteiligt. Schneller und zuverlässiger geht es direkt an die Banken zu spenden, ist uns doch die Veruntreuungsquote nur zu gut bekannt wenn Geld durch zu viele Hände wandert.</p>
<h4>Wem gilt der Spendenaufruf</h4>
<p style="text-align: justify;">Sicher sind hier zunächst diejenigen gefordert die bislang vom Sozialstaat profitiert haben, also Arbeitslose, Hartz IV Bezieher, Aufstocker und alle anderen Menschen denen der Staat bislang Gutes getan hat. Würden also nur die 10 Millionen ärmsten Menschen in Deutschland jeweils rund 10 Euro pro Monat an die Banken spenden, so käme allein dadurch schon ein Betrag von immerhin 1,2 Milliarden Euro pro Jahr für die Banken zusammen. Sie erkennen unschwer, dass die Spende eines Multimillionärs von sagen wir mal 1 Mio. Euro dagegen eher bescheiden wirkt, deshalb setzt man hier auch bewusst auf die Masse, den sogenannten Schwarm. Sofern sie zu dieser Klientel gehören, reden sie doch einfach mal mit dem Amt wie sie sich problemlos an der Rettung unseres Staates (repräsentiert durch die Banken) beteiligen können. Gerne wird man ihnen entsprechende Abzüge machen, denn auch dadurch bleibt mehr für die Banken und für sie persönlich das gute Gefühl hinreichend Solidarität in der Not geübt zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Die noch größeren Vermögen im Milliardenbereich kann man absolut nicht an dieser Aktion beteiligen, erstens weil diese ohnehin schon am meisten unter der Bankenkrise zu leiden haben und auch weil sie per Definition schon zur Empfängerseite der besagten Mildtätigkeiten zählen. In den allermeisten Fällen gehören diesen armen Milliardären auch noch die Banken. Hier wird klar welch ungeheueres Risiko diese Milliardäre allein dadurch schon tragen. Verständlich auch, dass unsere Politiker hier nicht von ihren kargen Diäten abgeben können, würden sie doch Gefahr laufen handlungsunfähig zu werden und die Bankenrettung möglicherweise dadurch zu verreißen.</p>
<h4>Solidarität ist das A und O</h4>
<p style="text-align: justify;">Und damit kommen wir nochmals zurück auf religiöse Grundsätze und ewig gepredigte Prinzipien die den Menschen frommen und formen sollen, denn ohne Solidarität wäre diese Gesellschaft rein gar nichts wert. Der Mensch weiß seit ewigen Zeiten, aus allen Ansprachen, dass „geben seliger denn nehmen“ ist. Und damit dieses Prinzip nicht verödet muss es natürlich auch die Gegenstelle auf der anderen Seite der Schallmauer geben, die Auserwählten und Leidensfähigen, die das Joch des „<strong>nehmen ist seliger denn geben</strong>“, leidensbereit und selbstlos auf sich nehmen. Diesen Part übernehmen heute die Kathedralen des Mammon, die Banken, unter der unsäglichen Bürde des elenden Reichtums. Lassen sie sich also nicht lumpen und spenden noch heute was ihr persönlicher Klingelbeutel hergibt. Die Banken nehmen selbstverständlich auch Scheingeld, sofern sie noch welches haben.</p>
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		<title>Die Schildbürger, faule Jugend, fleißige Rentner und Piraten</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 18:42:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WiKa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schildau: Der Legende nach waren es die Bewohner von Schildau, einem verträumten Örtchen im Herzen des einstigen Groß-Deutschland, die legendären Schildbürger, die für alle Probleme auch total passende Lösungen entwickelten und genau dafür zur Berühmtheit gelangten. Zwischendurch brachten sie es  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Schildau:</strong> Der Legende nach waren es die Bewohner von Schildau, einem verträumten Örtchen im Herzen des einstigen Groß-Deutschland, die legendären Schildbürger, die für alle Probleme auch total passende Lösungen entwickelten und genau dafür zur Berühmtheit gelangten. Zwischendurch brachten sie es gar zur Blüte, im einstigen „Dunkeldeutschland“, aber auch die Mauer hielt nicht und so konnten sie dank der Banane heim ins Reich gelockt werden. Egal was sie anpackten, immer ging irgend etwas grandios daneben, was natürlich nie etwas an der Genialität ihrer Lösungen änderte. Aber keine Sorge diese Tradition ist in Deutschland ungebrochen und auch das Intermezzo mit der einstigen DDR konnte diesen Trend nicht brechen. Um Schamhaaresbreite nur wäre ihre Interimslösung, die DDR, gar als „Deutsch Deutsches Rentnerparadies“ verwirklicht worden und so in die ruhmreiche Geschichte ihrer Heldentaten eingegangen. Die Schildbürger sind dank ihrer Gewitztheit immer noch an der Macht und wir können ihre neckischen Weisheiten in vielen Bereichen des täglichen Lebens hautnah miterleben.</p>
<p><a href="http://qpress.de/wp-content/uploads/2012/04/Schildau_Rathaus_neu.jpg" rel="lightbox[3590]" title="Schildbürger Rathaus Schildau neu • &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Schildau_Rathaus.jpg&quot;&gt;&lt;strong&gt;Original Bildquelle und Autor&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;"><img class="alignright  wp-image-3591" title="Schildbürger Rathaus Schildau neu • &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Schildau_Rathaus.jpg&quot;&gt;&lt;strong&gt;Original Bildquelle und Autor&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;" src="http://qpress.de/wp-content/uploads/2012/04/Schildau_Rathaus_neu.jpg" alt="" width="50%" height="auto" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Im Bild zu sehen, der Nachbau des Rathauses von Schildau aus dem Jahre 1841, nach überlieferten Vorstellungen aus dem 16. Jahrhundert, hier allerdings schon sehr weitsichtig optimiert, denn man hat über dem Portal bei der Beschriftung bereits Platz gelassen für lichtbringende Neuerungen, die vermutlich erst im 21. Jahrhundert erfunden werden sollten.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Diesmal freilich schwingen sie sich auf, ein deutsch-europäisches, wenn nicht gar Welt-Problem grundlegend zu lösen und siehe da, es gebricht nicht an der uns vertrauten schildbürgerlichen Logik, die unverwechselbaren Glanzleistungen helfen uns auch heute bei der dramatischen Frage nach Arbeit und Wohlergehen der Gemeinheit. Aber kommen wir zu den Fakten, denn aktuell geht es um Ausbildung, Rente, Lebensarbeitszeit und Wohlstand.</p>
<p style="text-align: justify;">Folgende Dinge sind amtsbekannt und scheinbar unabänderliche Faktoren die den Kern der Herausforderung bilden: Die Menschen werden mehr, inzwischen 7 Milliarden auf diesem Planten. Dazu werden sie auch älter als dies noch in vorherigen Generationen der Fall war. Die Arbeit wird dank Automation immer weniger. Man spricht hier von einem „Segen für die Menschheit“, dazu weiter unten noch Näheres. Dann gibt es da noch Schlagworte wie Globalisierung und Wettbewerb, die für eine passende Lösung auch nicht außer Acht gelassen werden dürfen.<span id="more-3590"></span></p>
<h4>Was konnten die Schildbürger schon beitragen</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Schildbürger haben wie immer einfach aber genial gerechnet. Wenn die Menschheit zunimmt, die Arbeit dank Automation weniger wird und sich auch die Arbeitnehmer erst viel zu spät wegen der gestiegenen Lebenszeit von diesem Planeten verabschieden, kann die Rechnung nur wie folgt funktionieren: Die Menschen müssen zunächst für weniger Lohn arbeiten, weil sie sich doch die verbleibende Arbeit mit den anderen teilen müssen, aber für die Arbeit nicht mehr aufgewendet werden kann. Mit dieser Form der Berechnung bleibt dann die Sache mathematisch gerecht. Weil sie aber nun weniger Ertrag pro Kopf abliefern, müssen sie zum Ausgleich dafür sogleich erheblich länger arbeiten, damit die Nettoausbeute pro Stück Mensch wieder auf ein wirtschaftlich auskömmliches Maß steigen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Da der Mensch nach heutigen Doktrin keinen anderen Zweck hat, um als modernes Nutzvieh einen maximalen Profit zu erarbeiten, muss jetzt die Geschichte mit der dramatischen Verlängerung der Lebensarbeitszeit beantwortet werden. Eine Verrechnung oder ein Ausgleich zu den günstigeren automatisierten Produktionsmethoden muss ausbleiben, weil der Mensch ja sonst nicht mehr gegen die Automaten antreten müsste, dann würde er endgültig der Faulheit anheimfallen. Dies wiederum kann nicht im Sinne der Edelmenschen sein, die eben über diese Automaten verfügen und dieser zu ihrer eigenen Wohlfahrt dringend bedürftig sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Parallel dazu haben die Schildbürger erkannt, dass auch bei der Kürzung der Schulzeiten noch zweifaches Potential vorhanden ist. Einerseits um auch von diesem Ende her eine optimierte Lebensarbeitszeit generieren zu können, sie also früher ins Hamsterrad zu stecken. Andererseits korrespondiert dies mit notwendigen Einsparungen im Bildungsbereich, die auch deshalb geboten sind, weil künftig bei prekären Beschäftigungen nicht mehr das Maß an Allgemeinwissen und Bildung erforderlich ist, welches man noch vor der großen Automatisierung brauchte um anständige Ergebnisse zu erzielen. Gut ausgebildete Fachleute kauft man heute übrigens viel günstiger im Ausland ein, weil dort die Ausbildungen noch billiger sind. Wir sehen, die Optimierung ist noch lange nicht ausgereizt.</p>
<h4>Interessante Nebeneffekte dieses Schildbürgertums</h4>
<p style="text-align: justify;">Die so beschlossenen Maßnahmen sind genial und lassen sich wirklich rechnen. Ein Quercheck zur aktuellen Faktenlage. Die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien liegt so bei rund 50%, wenn wir es geschönt haben wollen, dann verstecken wir es hinter einer spanischen Arbeitslosenquote von nur rund 25% und damit es richtig gut aussieht reden wir in Europa von einer Gesamtarbeitslosigkeit von sagen wir mal 10 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">Die harten Vorteile liegen darin, dass die jugendlichen Arbeitslosen so gut wie nix kosten, weil die nach der Muttermilch noch keinen Anspruch auf irgendwas erworben haben. Will sagen, der jugendliche Faule, also der auf Halde liegende Nachschub, ist günstiger in der Warteposition. Wohingegen jeder alte Sack, der ein paar Jahrzehnte geschuftet hat, eine beträchtliche Lücke ins schöne Geldsäckel der Rentenkassen reißen würde. Dank der Verlängerung der Lebensarbeitszeit, kann dieser aber jetzt nicht mehr so früh der Nichtsnutzigkeit anheim fallen. Mit ein wenig Glück verstirbt er sogar noch vor dem novellierten Renten-Eintrittsalter und ist damit besonders wirtschaftlich. Ergo ist es für den Staat, zu dessen sterblichen Überresten wir ja auch in Summe zählen, ein feiner Segen.</p>
<h4>Der Segen für die Menschheit</h4>
<p style="text-align: justify;">In diesen schildbürgerlichen Erkenntnissen und daraus resultierende Beschlüssen liegt nun auch der Segen für die Menschheit, allerdings müssen wir in diesem speziellen Fall die Menschheit etwas anders fassen. Hierzu unsere Relativierungstheorie: Nach neueren Definitionen passen abhängig Beschäftigte nicht wirklich mehr in dieses Beschreibungsraster des Menschenbildes. Als Menschheit kann sich der verstehen, der dank seines brüderlichen Nutzviehs ein unabhängiges, eigenständiges Leben in Freiheit und Wohlstand führen kann, also Herr der Dinge ist, was man von einem Durchschnittsbürger in keiner Weise behaupten kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Segen auch deshalb, weil das einzige Lebenselixier, welches heute noch allgemein anerkannt ist, offenbar nur noch das Geld ist. Andere Ideale, man spricht hier auch von weichen Werten, haben in einer modernen Leistungsgesellschaft rein gar keine Bedeutung mehr, außer als Alibifunktion, damit der „sogenannte Mensch“ das Programm dieser Schildbürger nicht rafft. Ach ja, man braucht die weichen Werte natürlich noch um die Leute in die Kriege motivieren zu können, um auch dort zu ihrer Selbstdezimierung beitragen zu können. Dafür sind sie unverzichtbar: Der Frieden, die Freiheit, die Demokratie, und das Recht. Ein weiterer Segen für die wahren Menschen ist diese Staatsform und das wirklich menschliche an ihr ist die Demokratie, in der sich das Stimm-/Nutzvieh noch den Metzger selbst erwählen darf, allerdings auch nur aus einer Liste von Metzgern die sehr wohl von den wahren Menschen anerkannt und gut beaufsichtigt wird.</p>
<h4>Was nur hätte der dumme Rest der Nation gemacht</h4>
<p style="text-align: justify;">Hätten wir diese schlauen Schildbürger nicht mit ihren genialen Ideen, dann hätte sich das blöde Volk womöglich dazu entschlossen, angesichts der geschilderten Problematik, die Ausbildung der Jugend nochmals erheblich auszuweiten und zu intensivieren, die Lebensarbeitszeit weiter zu verkürzen, um die verbleibende Arbeit gerecht zu verteilen und damit auch für hohe Löhne gesorgt. Auf diese Art gar unseren schlauen Schildbürgern noch ein Schnippchen geschlagen. Ein grausame Vorstellung für die wahren Menschen, würde dies doch eine Minderung ihrer Wohlfahrt bedeuten. Ergo haben wir jetzt alle was wir verdienen, die Mehrheit der Menschen die Not, die Wenigen das Brot.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt kommen aber immer mehr aus der Masse auf die fixe Idee, dass sie diese edle Form der Gerechtigkeit und des Schildbürgertums gar nicht so toll finden. Womöglich auch die Rechnereien zum Thema einen Pferdefuß haben könnten, vielleicht doch die Ziele irgendwie falsch erkannt und benannt sind. Das dumme Volk mag so rein gar nicht mehr mit diesen Schildbürgern gehen, obgleich es sich noch gar nicht totgelacht hat. Wundert sich was die Herrschaft so im Schilde führt. Und nun drohen auch noch die Piraten mit dem Bürgergeld säckeweise Licht ins Dunkel der Rathaussäle zu tragen … ein Sakrileg, ein direkter Angriff auf das Schildbürgertum und die denkende Elite. Sollten etwa die bösen Piraten am Ende den guten Schildbürgern den Garaus machen, indem sie die Rechnung nochmals so richtig auf den Kopf stellen und das „U“ (wie untauglich) wieder umformen und als „X“ in der Urne zu ihren Gunsten verschwinden lassen?</p>
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